Galaxy Tab S4

Schon lange habe ich nichts mehr geschrieben für den Android-Bereich im Blog …. es wird also Zeit …. umsomehr, als ich seit einigen Wochen das Galaxy Tab S4 mein eigen nenne.

Im Fazit bin ich enorm zufrieden mit diesem Tablet. Es ist nicht nur Samsungs Flagschiff in dem Bereich, es bringt mir so Einiges, was meinen Vorstellungen absolut entspricht.

Doch zuerst einmal das Negative ….

Ich nutze ein Gerät, das hinsichtlich Rohstoffverbrauch, Umwelt und dergleichen mehr, nicht akzeptabel ist. Wer meinen Blog verfolgt, hat in letzter Zeit einiges zum Thema Umwelt und Klimawandel zu lesen bekommen.

Hierzu passt ein Tablet, wie das Galaxy Tab S4 es ist, so überhaupt nicht. Andererseits habe ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Letztlich konnte ich es vertreten. Doch dazu weiter unten mehr.

Zunächst einmal zum Tablet selbst. Das phänomenale Display des S4 hat eine Diagonale von 10,5 Zoll. Also über 26 cm. Die Farbdarstellung und die Geschwindigkeit des Display lässt, für mich, keine Wünsche offen.

Egal ob surfen, Filme anschauen oder spielen …. das Ding ist phantastisch. Kein Ruckeln oder was auch immer.

Samsung hat auch einen der Punkte erledigt, der früher beim S2 ein Manko war (das S3 hatte ich ausgelassen), nämlich die Lautsprecher. Beim Galaxy Tab S4 sind 4 Stück an der Zahl verbaut …. 2 an jeder Schmalseite. Früher waren es nur 2, und wenn man das S2 quer hielt, hat man die Lautsprecher praktisch mit den Händen abgedeckt. Zudem hat man es Spezialisten überlassen, das Optimum aus dem Soundsystem herauszubekommen. Es steht auch hinten groß drauf: Tuned by AKG. Für ihre Größen sind die Lautsprechen wirklich sehr sehr gut (meine Meinung).

Ich habe mir wieder die LTE-Version angeschafft, um das S4 gleichzeitig auch als Telefon nutzen zu können. Man hat beim S4 einen KombiSlot verbaut, der gleichzeitig die Sim-Karte und die SD-Karte beinhaltet. Ich empfinde dies als Fortschritt, nur noch einen Schieber öffnen zu müssen, ohne zu überlegen, wo denn jetzt welche Karte drin ist. Früher, beim S2, habe ich regelmäßig den falschen Schieber geöffnet.

Mit 64 GB Speicher, bei 4 GB Arbeitsspeicher empfinde ich das Tablet als reichlich bestückt. Eine SD-Karte wäre eigentlich nicht nötig. Ich verwende sie nur, um bestimmte Dinge auch extern abgespeichert zu haben.

Das Gerät ist mit einem USB Typ C Anschluss ausgestattet, so dass verdrehte Ladekabel der Vergangenheit angehören.

Ich habe mir das Gerät vor Ort beim Handy-Shop meines Vertrauens erstanden, und zuallererst (im Vorfeld) gleich mal eine DisplayFolie angeschafft, einen Magnet-Adapter für den Stromanschluss, so dass die Buchse nicht mehr durch ständiges an- und abstecken belastet wird, sowie eine Schutzhülle für das Tablet. Ich nutzte dazu dieselben Quellen bei ebay, die ich schon für das S2 angesprochen hatte. Die Erfahrungen waren dort durchaus positiv gewesen.

Was mich automatisch zur stärksten Veränderung beim Galaxy Tab S4 gegenüber dem S2 führt: Die AkkuKapazität. Sie beträgt 7300 mAh, also gut doppelt soviel wie beim S2 (wenn ich recht erinnere). Der Akku hält bei mir locker 2 Tage, während ich früher mindestens einmal am Tag nachladen musste. Das Nachladen ist zeitlich auch eine schnelle Sache, da „Schnellladen“ angesagt ist. Das 2,1 A Netzteil sorgt dafür. Deshalb ist es auch anzuraten, immer das ‚eigene‘ Netzteil des Galaxy Tab S4 zu nutzen, um optimales Ladeergebnis zu erzielen. Einmal habe ich mich schon gewundert, warum es so lange dauert, bis ich bemerkte, dass ich das falsche Netzteil verwendete (wenn das Netzteil nur halb so viel Leistung hat, so dauert es eben dann auch entsprechend).

Was ich ungeplant neu anschaffen musste, war die externe Tastatur. Als 10-Finger Schreiber ist die natürlich ein absolutes Muss. Zumal wenn das Tablet den PC ersetzen soll. Die alte Tastatur, die ich am S2 lange genutzt hatte, vollführte am S4 jedoch Doppelanschläge, so dass viele Buchstaben doppelt erschienen. Nach langem Suchen im Netz, traf ich auf die Schilderung eines Users, der dasselbe Problem hatte, und dieses durch eine neue Tastatur löste. Ich suchte nach einer solchen im Netz, die explizit für das S4 angeboten wurde, und das Problem war beseitigt. Woran es im Detail gelegen hatte, konnte ich nicht herausfinden, musste mich letztlich aber auch nicht weiter interessieren.

Das Tablet bietet noch den sog. S-Pen als Gadget (Steuerung des Tablet per Stift (im Lieferumfang enthalten)). Diesen habe ich bisher nicht ernsthaft eingesetzt, nur ansatzweise mal getestet. Er scheint gut zu funktionieren, und das zu machen, was er soll. Jedoch scheine ich ihn nicht wirklich zu benötigen, weshalb er hier außen vor bleibt.

Es gäbe sicher noch viel zu sagen, aber für mich sind das die wesentlichen Punkte. Andere würden ev (noch) andere Schwerpunkte setzen. Für mich jedoch sind dies die wichtigsten Erfahrungswerte.

Das Gerät läuft mit Android 8.1 reibungslos, ohne irgendwelche merklichen Probleme. Es steht aktuell ein Upgrade auf Android 9 an (sollte schon im April soweit sein). Samsung lässt sich da aber scheinbar etwas Zeit mit der Verteilung des Upgrades. Mal sehen, was die neue Version so bringt.

Das Zubehör des S2 war, wie schon erwähnt, nicht weiter zu verwenden. Das größere Display bedingt eben neue Schutzfolie und neue Schützhülle. Auch die geänderte USB-Buchsen-Version einen neue Magnet-Adapter.

Natürlich muss ich noch ein Wort zum Preis verlieren. Dieser ist mit über 700 € natürlich sehr üppig. Vll muss man als Firma Samsung ein „Flagschiff“ auf diesem Niveau ansetzen. Vll ist das Gerät diesen Preis auch wert. Ich finde ihn überzogen. Warum ich ihn trotzdem ausgegeben habe, hatte zB damit zu tun, dass ich allein über die Stromersparnis, in meinem Fall, über 50€ pro Jahr einspare. Von den ganzen Gerätschaften, die ich nicht benötige, gar nicht zu sprechen. Alles in allem wird sich das Galaxy Tab S4 nach relativ kurzer Zeit wieder amortisieren, so dass mir über die Lebensdauer, die ich mal mit 5 Jahren ansetze, sogar was übrig bleibt. Allein ein PC, dessen Anschaffung fällig gewesen wäre, hätte sich auf schlappe 300€ belaufen. Die beiden Positionen PC und Strom, zusammen mit einem günstigen Smartphone …. dass alles konnte ich einsparen, und mir somit das Tablet leisten. Freilich über einen Kleinkredit. Weil wer kann schon 700€ auf einen Schlag auf den Tisch legen.

Zurück zum Eingangs erwähnten Thema. Wer über Klimawandel schreibt, der darf sich so ein Tablet eigentlich nicht anschaffen. Wenn man weiß, welche Rohstoffe dort zT verbaut werden, unter welchen Bedingungen die gefördert werden, und welche Mengen das sind, der muss davon normalerweise Abstand nehmen.

Andererseits erspart das Gerät so Manches: Einen Fernseher, einen PC, eine Stereoanlage, ein Festnetztelefon, und reichlich Strom. Die Entlastungen der Umwelt sind entsprechend. Das Ganze über etliche Jahre hinweg.

Und SO hatte ich mich dann doch dazu entschlossen, auf das S4 umzusteigen. Das S2 erfährt heute eine Nachverwendung bei meinem Sohn. Ich denke, dass ich, alles zusammen genommen, dann doch eine nachhaltige Entscheidung getroffen habe.

Es grüßt das Smamap

Freu mich echt über jede Nachricht !!!

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