Geld regiert die Welt

Eine längere Abhandlung mit These zum Thema Geld regiert die Welt und was sich daraus ergibt !!!

In den letzten Tagen habe ich Einiges zum Thema „Donald Trump“ geschrieben, weil mich das beschäftigt hat, mir die Entwicklung Sorge bereitet, und sich in mir Befürchtungen einstellen, wegen dem, was auf uns zukommen kann.

Vieles davon ist Spekulation, weil noch völlig unklar, was dieser Mensch, den die Amerikaner zu ihrem Präsidenten gewählt haben, alles anstellen mag.

Und v.a. treiben viele Menschen, nicht nur mich, Ängste, die sich aus dem ergeben, was dieser Mensch bisher so von sich gegeben hat, und v.a. wie. Noch dazu, wo er keinerlei Ahnung hat von den Vorgängen im politischen Weltgefüge.
Und dies zusammen mit der Tatsache, dass der Mensch jetzt ungeahnt viel Macht und Möglichkeiten in die Hände bekommt ….. das lässt Böses ahnen.
Noch dazu, da das Credo dieses Mannes zu sein scheint „America first“ – eine verklausulierte Form des puren Egoismus.

Aber wie gesagt, Vieles davon ist spekulativ.

Eine andere Ahnung in diesem Zusammenhang scheint mir ebenso bedeutend. Nämlich die Antwort auf die Frage, was so viele Amerikaner dazu bewogen hat, den Mann zu wählen. Denn diese Antwort, so meine ich, hat auch sehr viel mit dem zu tun, was hier in Europa möglicherweise passieren wird. Klar, Trump hat nicht die Mehrheit der Stimmen bekommen, und nur auf Grund des speziellen Wahlsystems in den USA die Wahl für sich entschieden. Jedoch haben knapp 50% für ihn gestimmt.

Nach einigen sehr interessanten Artikeln, die ich die letzten Tage gelesen haben, stelle ich folgende These auf:
Hier in Bayern gibt es den Spruch „wer zahlt, schafft an“. Anders ausgedrückt „wer das Geld hat, bestimmt wo´s lang geht“. Oder ganz vornehm ausgedrückt “ Geld regiert die Welt „.

Und ich meine, dass sehr viele Amerikaner das Gefühl hatten, dass immer mehr Diejenigen, die das Geld haben, bestimmen, was passiert, die kleinen Leute dabei auf der Strecke bleiben, und die, die ohnehin in Geld schwimmen, noch mehr davon bekommen.

Da gibt es dann diejenigen, die ihr Haus verloren haben, ihren Job, ihre Firma, bei denen immer weniger übrig blieb, die deswegen meinten es muss sich etwas ändern, denen immer Hoffnung gemacht wurde, es würde sich etwas ändern. Und tatsächlich blieb alles immer das Gleiche.
Und so heißt der nächste US-Präsident „Donald Trump“. Er hat mit dem, was er von sich gegeben hat, radikale Veränderungen gepriesen. Sich als Mann dargestellt, der keinen Cent darauf gibt, was „die da oben“ wollen, sondern Amerika wieder stark machen will, den Menschen dieses Gefühl zurückgeben will. Ohne Rücksicht auf Verluste an anderen Stellen.

Und so haben ihn all jene gewählt, die meinten, bevor es wieder endlos so weiter geht, wie bisher, und sie nur noch mehr auf der Strecke bleiben, muss es einmal etwas GANZ anders werden. Er wurde nicht deswegen gewählt, weil er derjenige zu sein schien, der mit großem Weitblick und Können, alles zu bessern vermag, sondern deswegen, weil er noch am ehesten derjenige zu sein schien, der eine grundlegende Veränderung bringt.

Und so kann es durchaus sein, dass Trump grandios scheitert. Das Schlimme daran ist, dass das enorme negative Auswirkungen auf die gesamt Welt haben könnte.

Darüber hinaus ist das, was wir dort in Amerika gesehen haben, etwas, was hier in Europa genauso kommen kann (2. Teil meiner These). Auch hier wird die Zahl der Mensch, die immer weniger haben und immer mehr auf der Strecke bleiben, immer größer. Und diejenigen, die das Geld haben bestimmen, was gemacht wird, und vergrößern ihr Vermögen immer weiter. Und die Politiker bzw. das  sogenannte „Establishment“ sorgt scheinbar dafür, dass dies so bleibt.

Die Bankenkrise, die Krise der Sozialsysteme, und so einiges mehr, wird auf dem Rücken der kleinen Leute ausgetragen. Diese Krisen, durch die Bank vermeidbar und hausgemacht, werden nicht etwa mit dem Geld bezahlt, dass die Reichen besitzen, sondern mit dem Geld der kleinen Leute.

Und so haben die Rentner Rentenerhöhungen, von denen ihnen nichts bleibt, die Kleinverdiener haben immer weniger, weil das, was sie abgeben müssen immer mehr wird, und die Menschen ganz am Ende der Gesellschaft bekommen nicht einmal mehr das, was sie als Minimum zum Leben brauchen.

Selbst Diejenigen, die noch einen guten Job haben und relativ gut verdienen, müssen immer mehr davon abgeben, so dass nicht mehr viel am Monatsende bleibt.

Gleichzeitig steigen die Gewinne der Banken und Konzerne, und auch die Verdienste der oberen Zehntausend.

Und das Alles in guten Zeiten.

Nach der Hochphase der Globalisierung werden die Probleme immer größer, die Staatsschulden steigen ins Unermessliche, und man mag sich gar nicht vorstellen, was passieren wird, wenn einmal schlechte Zeiten kommen. Und die WERDEN kommen, denn niemand wird behaupten wollen, dass alles immer so weiter geht, wie in den letzten Jahren.

Es scheint deshalb zwangsläufig so zu werden, dass auch hier die Menschen irgendwann einmal eine Veränderung herbeisehnen. Und welche Parteien und Politiker dann nach vorne gespühlt werden, das mag ich mir gar nicht vorstellen.

Ich behaupte, wenn wir nicht eine Geschichte hinter uns hätten, die uns gezeigt hat, wozu sowas führt, wenn man den eher Radikalen nachläuft, dann wäre das schon lange so.
Eine solche Geschichte haben die Amerikaner nicht. Hätten sie diese, dann wäre dieses Wahlergebnis vermutlich anders ausgefallen.

Ich habe heute in einem Kommentar gelesen, wir wären in Europa auf dem Weg zum Faschismus. Nun – so weit würde ich jetzt nicht gehen. Aber sicherlich haben wir Entwicklungen, die hätte vor 10 Jahren noch niemand vermutet.
Die Populisten sind auf dem Vormarsch. Die Zahl der Unzufriedenen wird immer größer.

Aus all diesen Gründen werden auch wir unsere Trumps bekommen.
Es sei denn, unsere Politiker wachen endlich auf, und tun das, was ihre Aufgabe ist: Für die Menschen da sein, und die Schere zwischen Arm und Reich schließen, mit allem, was dazu gehört.

Aber ich befürchte eher, dass, nachdem sich die Amerikaner wohl aus allem Möglichen zurückziehen werden, um sich auf sich selbst zu konzentrieren, es bei uns darum gehen wird, z.B. die Militärausgaben zu erhöhen, um das aufzufangen.
Wer das bezahlen wird, steht auch schon fest: Sicherlich nicht diejenigen, die in Geld schwimmen.

Und so wird vermutlich alles dafür getan werden, die Leute in die Arme der Populisten zu treiben.

Was sich daraus ergibt, werde ich (hoffentlich) nicht mehr miterleben.

Es grüßt,
das Smamap

Freu mich echt über jede Nachricht !!!

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.