Und wieder einmal der Glaube, der mir fehlt – (kein) Glaube und Leben, das geht

Schon verschiedentlich hatte ich mich mit dem Thema „Glaube“ auseinandergesetzt.

Nämlich HIER und HIER und HIER.

Als ich heute meine sonntägliche Morgenrunde drehte, was selbstverständlich beim Cafe um die Ecke mit einem Cappu begann, da führte mich mein Weg auch in die Richtung, der am örtlichen Friedhof vorbeikommt.

Und just, wie ich fast dort war, hörte ich plötzlich Kirchengesang. Ich spitzte Ohren und Augen, und wurde gewahr, dass 200 Meter vor mir eine Prozession die Straße querte, und im Friedhof verschwand.

Dort vorbeigehend, sah ich einen Baldachin (schreibt man das jetzt so?), hörte einen Chor singen und sah auch eine größere Gruppe von Gläubigen dort im Friedhof stehen.

Und …. sorry …. aber sofort kam mir der Gedanke, was die Leute wohl tun würden, wenn sich herausstellte, dass ihr Glaube keine Grundlage hat (ich hatte mich ja in obigen Beiträgen schon über dieses Thema ausgelassen, und darüber, dass dies, in meinen Augen, sehr wahrscheinlich ist).

Man stelle sich vor, die Menschen, die da in die Kirche gegangen, und anschließend zum Friedhof prozessiert waren, um sich dort am Baldachin zu versammeln, und in frommer Weise Lieder zu singen und einem Glaube Ausdruck zu verleihen, die müssten urplötzlich zur Kenntnis nehmen, dass dieser Glaube, dem sie da folgen, völlig an den Haaren herbeigezogen ist.

Wie ich schon in obigen Beiträgen formuliert hatte:

Jeder soll seinem eigenen Glaube n folgen …. keine Frage. Es ist das Grundrecht des Menschen, dies zu tun.

Nur stelle ich mir ernsthaft die Frage, was passiert, wenn die Wahrheit herauskommt …. und das wird sie eines Tages. Denn EINES ist sicher: Nach dem, was wir heute wissen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es so war, wie uns die Religionen glauben machen, derart gering, dass das nur einen Schluss zulässt. Mal ganz abgesehen davon, dass bekanntlich ALLE Religionen für sich in Anspruch nehmen, der einzig wahre Glauben zu sein.

Und so werden alle diese Dinge, angefangen von Kirchenbauten über Prozessionen bis hin zu Religionen, eines Tages in sich zusammenfallen. Nicht, weil ich das gerne hätte (im Gegenteil, ich befürchte es eher, weil die Reaktion der Menschen sicher extrem sein wird, wenn von jetzt auf dann der Sicherheit gebende Glauben verschwindet). Denn eines Tages werden die Naturwissenschaften die Belege dafür finden, wie das Universum und das Leben entstanden sind. Mathematisch ist das heute bereits belegt, jedoch nicht für die Menschen „wie du und ich“ nachvollziehbar.

Es würde ja alleine schon reichen, wenn man im Universum woanders Leben, wie wir es kennen, nachweist. Da würden wir mit unseren Religionen, die allesamt an die Erde gebunden sind, ganz schön dumm aus der Wäsche schauen. Denn wie sollte woanders Leben entstanden sein, wenn die Religionsgründer doch durch die Bank bei „uns“ beschäftigt waren. Da könnte doch dann irgendwas nicht stimmen ????

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Freu mich echt über jede Nachricht !!!