Zunehmende Hunger Katastrophen auf der Welt und unsere Verantwortung

Dem geneigten Leser sei DIESER BEITRAG (hier klicken) zum Thema Hunger empfohlen. Er zeigt vieles Wichtige (bis auf eins ….).

3 Aussagen daraus sind bei mir hängen geblieben:

  1. Deutschland „verbraucht“ das Doppelte seiner eigenen Landesfläche weltweit zur Agrarproduktion (darin enthalten sind z.B. Agrarprodukte zur Spritproduktion, Palmöl-Anbau zur Nahrungsmittelproduktion und Futtermittelanbau für die Tierhaltung).
  2. 40% der Produkte der weltweiten Anbauflächen landen im Futtertrog der Industrieländer zur Tierhaltung, und nicht auf dem Teller der Menschen.
  3. Die wieder in die Entwicklungsländer zurück importierten Nahrungsmittel sind derart billig, dass die Bauern dort nicht damit konkurieren können, ihre Lebensgrundlage verlieren, und so keine Mittel haben, um die Nahrungsmittel zu kaufen oder auch anzubauen, die sie benötigen.

Insofern ist es UNSERE Verantwortung, dafür zu sorgen, dass WIR den hungernden Menschen nicht ihre Nahrungsmittel und Anbauflächen wegnehmen.

Denn eines ist klar: Es müsste absolut niemand auf der Welt hungern, wenn das absolute Unding abgeschafft würde, dass die Industrieländer anderen ihre Anbauflächen wegnehmen.
Dabei wäre es z.B. schon ein enormer Fortschritt, wenn jeder von uns nur noch halb so viel Fleisch ißt. Wer einmal nachgelesen hat, was es an enormen Ressourcen weltweit verbraucht, Fleisch zu produzieren, dem kann es nur wie Schuppen von den Augen fallen.
Es ist auch ein absoluter Witz, dass woanders die Menschen hungern und verhungern, und wir uns satt und zufrieden ins Auto setzen, und den Sprit durchjagen, der auch mittels anderswo angebauter Agrarprodukte produziert wurde.

Und für den Hunger auf der Welt ist KEINE Entschuldigung, die Verantwortlichen in der Politik zu suchen.

Was im obigen Artikel leider nicht angesprochen wird, ist das unsägliche Thema des Waffenexportes.

Tatsache ist, dass die Kriege auf der Welt ganz wesentlich AUCH mit deutschen Waffen geführt werden. Allein die Anzahl von Maschinengewehren und Minution dazu, die von Deutschland bisher in die Welt exportiert wurde, ist horrend.

Und letztlich kann dort, wo Krieg ist, kein Nahrungsmittelanbau erfolgen. Mehr noch …. oft wird der Hunger dort auch als Waffe eingesetzt, die Bevölkerung von den Kriegsparteien ganz bewusst von Nahrungsmitteln ferngehalten. Von Kriegsparteien, die Krieg auch mit deutschen Waffen führen.

Meine Meinung ist: Die Verantwortung für Kriege in dieser Welt liegt zu mindestens 2/3 bei den Industrieländern (allen voran leider auch Deutschland).

Wie sagte Churchil sinngemäß: Es braucht keine Politiker die nur an die nächste Wahl denken, sondern Staatsmänner, die die nächste Generation im Blick haben.

Es grüßt,
das Smamap

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