Internet über Kabelanschluss

Seit etwa 1 1/2 Monaten nutze ich jetzt Internet über Kabelanschluss.

Meine Wohnung, die ich seinerzeit bezog, hatte einen Kabelanschluss bereits mit drin. Und nachdem ich irgendwann dazu überging TV über Internet anzuschauen, waren die 25 MBit, die ich maximal über die Telefonleitung bekam (mehr konnten die Provider nicht), manchmal etwas wenig.

Speziell hochauflösende Übertragungen (neudeutsch: Streams) hatten mitunter ihre Aussetzer. Manche werden jetzt sagen …. das muss doch reichen …. na ja, tat´s aber nicht.

Wie auch immer, über Kabel konnte ich 200 MBit bekommen, und das Ganze auch noch für 20 € statt für 30 im Monat.

Und was soll ich sagen …. es läuft einwandfrei. Der Speedtest zeigt nahezu durch die Bank über 195 MBit (in seltenen Stoßzeiten sind es immerhin noch 90 MBit).

Und es ist schon erfrischend, wenn Downloads oder Streams einfach nur „flutschen“.

Der Provider für mein Internet über Kabelanschluss ist Kabel Deutschland; gehört zu Vodafone.

Meinen Fernsehempfang, den ich bis dahin über Kabelanschluss hatte, den ließ ich natürlich abschalten. Denn wozu für sowas zahlen, wenn es eh über Internet kommt.Dazu braucht man zwar einen Anbieter im Netz, der einem das überträgt, und der kostet 5€ im Monat, aber immer noch wesentlich günstiger, als Fernsehen über den Kabelanschluss extra zu bezahlen. Und wozu sich einen Flachbildfernseher für etliche 100€ anschaffen, wenn die Technik eh da ist (PC und Tablet).

Den Fernsehanbieter braucht man nicht unbedingt, weil Vieles doch von den Sendeanstalten kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Jedoch gibt es so Einiges nicht kostenlos (Privatsender) und es ist doch wesentlich einfacher in der Handhabung, wenn alles aus einer Hand kommt, und man nicht ständig, für unterschiedliche Sender, im Netz unterschiedliche Seiten aufrufen muss. Einfach mal SO umschalten is dann nicht.

Ich habe, warum auch immer, Magine TV gewählt, bin da sehr zufrieden, sprich auch da „flutscht“ es.

Was etwas schwierig in der Handhabung war, war die Einrichtung des Anschlusses an sich. Die Technik von KabelDeutschland war kein Thema, und sobald der Techniker mal da war, und den Anschluss zur Verfügung stellen konnte, auch nicht.
Der Weg bis dahin war etwas holprig. Und zwar deswegen, weil, wie man das von den Providern so kennt, A nicht weiß, was B gesagt hat, was C machen soll. Da hieß es schon selbst die Dinge pushen, sonst würde ich heute noch warten. 1-2 Stunden an Telefonaten waren unumgänglich, und auch nur deswegen erfolgreich, weil ich mich dann doch etwas auskenne, und auch weiß, wie vorgehen, sprich, wie die Herrschaften dort ticken. Die ein oder andere schwerwiegende Falschauskunft von Vodafone/KabelDeutschland war offenbar unvermeidlich.

Aber schließlich bekam ich doch noch alles dorthin, wo es sein sollte, kam also zu meinem Internet über Kabelanschluss.

KabelDeutschland stand dann auch zu seinem Wort, die Installation des Potentialausgleichs im Haus, bis zu einer Höhe von 150 € zu übernehmen; und das, obwohl die Hälfte des Betrags auf Grund einer Falschauskunft von dort zustande kam. Ich hatte schon damit gerechnet, dass ich auf dem Teilbetrag sitzen bleiben würde, aber die Herrschaften wussten dann doch, wer für entstandenen Mist verantwortlich war.

Letztlich kommt das Ganze bei mir im Wohnzimmer an, an der TV-Dose.

Internet über Kabelanschluss

Da wo eben Kabelfernsehen auch war. Recht praktisch, weil damit auch der WLAN-Router und das Telefon, das ja auch über Internet kommt, alles dort steh, wo es gebraucht wird (und nicht irgendwo weit draußen im Flur.

Internet über Kabelanschluss

Leider verbraucht der Kabelrouter doch einiges mehr an Strom, als das bei der Easybox von Vodafone der Fall war. Lässt sich leder nicht ändern, so gern ich das täte. Ich schalte das Teil nachts eh ab (nachts hat niemand anzurufen), und einen gewissen Ausgleich bekam ich dadurch, dass besagte Easybox vom alten Anschluss in mein Eigentum überging, und ich diese nach dem jetzigen Umstieg für 20 € verkaufte, womit der zusätzliche Stromverbrauch des Kabelrouters für die nächsten 2 Jahre abgedeckt ist (viel lieber hätte ich ihn natürlich gar nicht erst entstehen lassen; die Mitleser kennen vermutlich mein Faible für´s Stromeinsparen)

Bleibt noch zu sagen bzw. der Tip: Wer Internet von Vodafone über die Telefonleitung hat, und in dessen Gebiet es Kabelfernsehen gibt, der sollte sich mal bei Vodafone/Kabeldeutschland informieren, ob die ihm schnelles Internet über Kabelanschluss legen können. Normalerweise stellen die einem das problemlos um, sprich der alte Vertrag wird durch den neuen ersetzt. Auch wenn man von einem anderen Provider wechselt, rechnet es sich durchaus, wenn der neue Vertrag, so wie bei mir, wesentlich günstiger ist.

Beachten muss man, dass nach einem Jahr der Vertrag teurer wird, sprich es steigt von 20 auf 35 €. Wobei man dann aber die Wahl hat, die 200 MBit auf 100, alternativ 50 (wenn ich mich recht erinnere) zu reduzieren. Ich meine, dann sind es 30 oder 25 €, die es monatlich ausmacht. Oft ist es dann aber auch so, dass die plötzlich ein Sonderangebot haben, wenn man mit Kündigung zum Ende der 2 Jahre winkt. Vll gibt es dann die 200 MBit weiterhin für 20 €, wenn ich einen neuen Vertrag über 2 Jahre mache, also nicht wechsle. Aber das würde ich dann eh nicht wollen.

Es grüßt,
das Smamap

9 Gedanken zu „Internet über Kabelanschluss#8220;

  1. Ich bin jetzt gerade am Überlegen, habe ich nach dem Umzug das gleiche oder das Gegenteil? Wir hatten jetzt einen Kabe,anschluss für Telefon und Internet und Fernsehen, zhkünftig bekommen wir alles übers Internet.

    Sehr interessanter Post.

    LG, Rla

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