Lachen und bibbern im Kino ….

Gestern war Kino angesagt.

Kino mal anders.

Gegeben wurde „Schweinskopf al dente“.

Seines Zeichens die Verfilmung von Rita Falk’s Buch zu Kommisar Eberhofer (war er da schon Kommisar? Bin mir da jetzt gar nicht so sicher).

Wer das jetzt alles nicht zusammen bringt ….
Das Ganze fand im Freien statt. Ein örtlicher Radiosender hatte in Zusammenarbeit mit der Kommune und örtlichen Geschäftsleuten für die Menschen ein paar Tage Freiluftkino organisiert.

Eintritt frei.

Und da es etwas dauerte, bis es dunkel genug war, dass man was auf der „Leinwand“ erkennen konnte, startete der Film dann auch pünktlich um 21:45 Uhr, und nicht, wie man mir vorher gesagt hatte, um 20:15 Uhr.

In weiser Voraussicht hatte ich Pulli und Jacke angezogen. Na ja, Winterschuhe, Schal und Decke wären nicht schlecht gewesen. Aber wer rechnet denn mit SOWAS???

Aber es war ein toller Abend. Viel gelacht. So wie halt immer mit Rita Falk. Ich kenne zwar alle ihre Bücher, aber es is immer wieder zum Brüllen. Und ich fühle mich da immer gleich in die ehemalige Heimat versetzt. Schließlich war ich ja 20 Jahre in Niederbayern.

Aber da wollte ich jetzt gar nicht hin.

Also …. Lachen war angesagt. Und eben auch bibbern. Gottseidank war ich mit Lachen und Konzentration so beschäftigt, dass mir das Bibbern gar nicht so recht auffiel.

Genial fand ich die Besetzung des Vaters vom Eberhofer mit „Eisi Gulp“. Den Typ gibt’s also immer noch. Ich fand ihn schon in meiner Jugend genial. Aber da wollte ich jetzt auch gar nicht hin.

Gelegentlich musste ich zwar pausieren, und mich Richtung Toilette begeben, weil meine Blase sich nicht mehr auskannte ob der jahreszeitlich ungewöhnlichen Temperaturen.

Ich war eher spät eingetroffen. Deshalb ergatterte ich auch nur noch einen Stuhl in einer der letzten Reihen. Ein banaler Gartenstuhl der Marke „Plastik“. Weiter vorne, die hatten Gehobeneres. Wohlgeformte Stühle (aber auch aus Plastik), in die man irgendwo 2 Teelichter einsetzen konnte, um sich und den Stuhl zu wärmen.

Dumm gelaufen. Aber wenn ich mir so überlege, dass ich dann noch 1 Stunde länger dagesessen hätte (so von wegen Stuhl ergattern), also statt 1 1/2 Stunden, dann 2 1/2 Stunden, bis der Film angegangen wäre …..

Um 23:30 Uhr war der Film inkl. Werbung und Zwischenpausen dann zuende.

Da stellte ich dann fest, wie kalt es tatsächlich mittlerweile war.

Und so wackelte ich dann nach Hause. „Wackeln“, weil mein fehlendes Gleichgewicht das gar nicht so sehr mag, wenn es a) dunkel und b) saukalt ist.

Ich war dann folglich ganz froh um Mitternacht im Bett zu liegen. Wie lange es gedauert hat, mich einigermaßen aufzuwärmen, hab ich dann nicht mehr mitbekommen, denn ich war ziemlich zügig weg.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Freu mich echt über jede Nachricht !!!