Mein erstes selbstgebackenes Brot

Mein erstes selbstgebackenes Brot sah wie folgt aus ….

selbstgebackenes Brot

DAS war das Resultat meiner Bemühungen. Und ich kann nur sagen, es schmeckt phantastisch, mein erstes selbstgebackenes Brot.

Die Hauptzutat dafür war ZEIT.

Wie kam ich drauf?
Ich hatte einen Beitrag im Netz gelesen, wie man mit sehr wenig Zutaten und 1 Tag Zeit ein tolles Brot backen könne, und dachte mir, ich wolle das versuchen.

Ich brauchte 580 g Mehl, 390 ml Wasser, 0,5 g Hefe, 1 EL Salz und 1 EL Essig. Das war alles. Ach ja, und 24 Stunden Zeit.

Es war für mich eine Art aufregendes Experiment.

Ich löste, wie angegeben, die sehr geringe Menge Hefe in ein klein wenig von dem Wasser auf, und im restlichen Wasser das Salz und gab dort auch den Essig hinzu.

Dann gab ich die 3 Bestandteile (Salzwasser, Mehl, Hefewasser) in eine Schüssel, und mischte das Ganze mit einer Hand, bis eine einheitliche Masse entstanden war. An dieser Stelle sollte man ev. erwähnen, dass sich das Mehl zusammensetzte aus 465 g Weizenmehl Typ 550 und 115 g Roggenmehl Typ 1150. Was passiert wenn ich einfach nur eine Sorte Mehl genommen hätte, wollte ich bei selbstgebackenes Brot Nr. 1 nicht ausprobieren, sondern hielt mich exakt an die Anleitung.

Nun hieß es warten, und zwar 24 Stunden lang. Den Teig während dieser Zeit, so hieß es, „reifen“ lassen, in der abgedeckten Schüssel (ich deckte sie mit einem Tuch zu), und dabei den Teig etwa alle 8 Stunden „dehnen und falten“. Nach der Bebilderung hieß das …. den Teig auseinanderziehen und in der Hälfte wieder zusammenklappen.

Ich machte das also 3x. Zeit war für mich kein Problem, da ich am We eh nix vor hatte.

Danach hieß es „Den Teig formen und 1 Stunde in einer mit einem bemehlten Tuch ausgelegten Schüssel nochmal reifen lassen“.

Und DANN begann für mich das wirkliche Experiment Richtung selbstgebackenes Brot ….

Denn es war, wenn ich mich recht erinnere, von einem gußeisernen Topf die Rede, den man in den Ofen geben sollte. Aber ich hatte weder einen solchen Topf, noch einen Küchenherd (schlicht, weil ich beides nicht benötige).

Also nahm ich den mittleren meiner drei Edelstahltöpfe, schraubte die Griffe von Topf und Deckel ab (damit das Teil auch in meinem kleinen Ofen Platz hatte) ….

selbstgebackenes Brot

…. und tat, wie mir aufgetragen:
Ich stellte den (leeren) Topf samt Deckel in den Ofen und heizte alles auf 250 Grad auf. D.h. ich heizte tatsächlich auf 230 Grad auf, denn mehr kann mein Öfelchen nicht.

Dann hieß es, den Topf herausnehmen, mit Backpapier auskleiden (hatte ich vorher schon zurechtgeschnitten, als der Topf noch kalt war), den Teig in den Topf geben, Deckel drauf, das Ganze wieder in den Ofen und denselben sofort auf 230 Grad herunterdrehen (bei mir waren das dann 210 Grad), und 45 Minuten lang backen.

Was herauskam, sah SO aus ….

selbstgebackenes Brot

Ich hatte insofern Glück gehabt, als der Teig nur soweit aufging, dass er gerade noch im Topf Platz hatte, ohne dass der Deckel abhob. Denn sonst hätte das Ganze das Volumen meines Öfelchen gesprengt.

Wie auch immer, ich hob, mit Geschirrtuch bewaffnet, den Deckel ab, und stülpte das Brot heraus. Was auch einwandfrei ging, dank des Backpapiers.

Ich schnitt gleich mal hälftig durch, um zu prüfen, ob es durchgebacken war, und war hellauf begeistert, weil das tatsächlich der Fall war.

Wie ich dann ein kleines Stück von meinem Projekt „erstes selbstgebackenes Brot“ versucht hatte, war die Begeisterung noch größer ….

ES SCHMECKTE ABSOLUT TOLL

Ein voller Erfolg.

Aus 5 Zutaten, wovon 3 fast nicht der Rede wert waren, hatte ich mein erstes selbstgebackenes Brot geschaffen. Preis ca 1 €.

Es grüßt,
das Smamap

Freu mich echt über jede Nachricht !!!

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