Mein Leben ohne Drucker

Seit etwa 2 Jahren nenne ich keinen Drucker mehr mein eigen.

Drucker

Der Weg zum Leben ohne Drucker

Ich wollte damals testen, ob ich überhaupt einen benötige. Schon alleine aus dem Grund, weil man ja regelmäßig Verbrauchsmaterial anschaffen darf …. in aller Regel Tintenpatronen.
Damit stopft man dann Finanzen unendlicher Art in den Molloch namens „Druckerhersteller“.

Ich stellte fest ….. ich benötige keinen Drucker.

Um soweit zu kommen, war es erstmal notwendig, gezielt zu hinterfragen, ob es überhaupt erforderlich sei, das, was man bisher immer ausgedruckt hatte, auch wirklich ausdrucken zu müssen.

Und was soll ich sagen ….. ich konnte die Frage, für die meisten Druckjobs, eindeutig mit NEIN beantworten.

3/4 aller Dinge, die ich bisher ausgedruckt hatte, konnte ich verbuchen unter dem Konto „Ausdrucke, die dann irgendwo liegen/abgelegt sind, niemand jemals braucht und letztlich ungenutzt entsorgt werden“.

Das restliche 1/4 aller Dinge, die ich bisher ausgedruckt hatte, waren zu 95% Briefe, die ausgedruckt und dann per Post weggeschickt wurden.
Allerdings, so erkannte ich, ließ sich dies auch per Fax und eMail erreichen. Einen Online-Fax-Dienst nutzte ich schon länger. Dort brauchte ich nur die Faxnummer einzugeben, Text zu erfassen, oder ein Dokument auszuwählen, und den Versand anzustoßen. Alles andere erledigte dann der Online-Dienst, und ich erhielt per eMail sogar einen Nachweis, sprich Empfangsprotokoll.

Für nicht so wichtige Dinge, würde auch eine eMail genügen.

Die Alternative für den Rest der Fälle

Und für die ganz wenigen Dinge, die unbedingt schriftlich zu erfolgen hatten, bestand dann die Möglichkeit, diese als PDF-Dokument auf einen Stick zu speichern, damit zum Bürodienstleister um´s Eck zu marschieren, das dort auszudrucken, und mit der Post, die ich ohnehin aufsuchen müsste, auf den Weg zu bringen.

Ergo ….. Drucker überflüssig.

Was die Kosten angeht, so macht ein Fax bzw. ein Ausdruck beim Bürodienstleister jeweils ca. 5 Cent aus, auf´s Jahr hochgerechnet also ca. 5 €, sprich etwa 10% von dem, was ich früher jährlich für Druckerpatronen ausgegeben hatte.

Ersparnis also 90%.

Den Drucker- und Patronenherstellern würde das zwar gar nicht gefallen, aber das war mir letztlich sowas von egal, wie nur grad irgendwas.

Und ob ich jetzt viele Minuten dafür aufwende, um mich immer wieder in die Probleme zu vertiefen, die so ein Drucker zwangsläufig mit sich bringt oder einen Teil dieser Zeit dafür verwende, ein Fax online zu versenden bzw. zum Bürodienstleister zu laufen …… ich weiß schon, was effektiver ist.

Und mit den eingesparten ca. 45 € jährlich, gönne ich mir 2x pro Jahr ein köstliches Essen beim Griechen. Da habe ich wesentlich mehr davon.

Drucker

Es grüßt,
das Smamap

4 Gedanken zu „Mein Leben ohne Drucker#8220;

    • Ok ….. ich hätte ev. noch unterscheiden sollen, zwischen privatem und geschäftlichem Nutzer. Meine Ausführungen waren auf den Privatmann bezogen.
      Wobei es, so rein theoretisch, schon auch die gedachte Möglichkeit gäbe, die Rechnungen alle als Druckjob abzuspeichern, und dann beim Dienstleister auszudrucken. Gab es schon vor 10 Jahren, als ich noch in dem Bereich tätig war. Aber kommt auch immer darauf an, wie kostenintensiv ein selbst Ausdruck ist; das kann 1-2 Cent sein oder aber auch 20 cent. Der Dienstleister erstellt solche Ausdruck sicher auch unter 5 Cent.

  1. Also ich habe seit mehreren Jahren keinen eigenen Drucker mehr.
    In der Ausbildung durfte ich die Drucker in der Schule benutzen und privat brauche ich einfach so selten einen Drucker, dass ich eher gern mal die paar Cent investiere um zum Copy-Shop zu gehen 😉

    Liebe grüße

    • Genau so is es. Derjenige, der diese Möglichkeit hat, ohne Drucker auszukommen, der sollte sie auch nutzen.
      Meine Ex zb hat das nicht … müsste immer mit dem Auto irgendwohin. Alternativ hab ich ihr jetzt neue Patronen besorgen sollen …. machte 35 €.

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