Muss ich unbedingt nicht haben

Lese eben, dass Microsoft Office 2016 veröffentlicht hat.

Oute mich hiermit als Anti-Fan.

Als ich beruflich mit der Computerei anfing, anno 1989, da gab es Word und Excel noch kostenlos mit jedem gekauften PC. Seitdem wurden die Pakete immer umfangreicher, immer teurer und immer kurzlebiger.
Von den Aufwendungen gar nicht zu reden, die ein Anwender oder gar eine Firma treiben musste, um alle mit dem alten Paket erstellten Inhalte problemlos mit dem neuen Paket nutzen zu können.

Ich spreche hier nicht vom ONU, sondern von Anwendern, die Software ausnutzen bis an die Grenzen. Und die haben natürlich den Anspruch, dass wenn sie schon etwas Neues kaufen, ihre „alten Sachen“ auch „herübergezogen“ werden müssen. Etwas, das selbstredend fast von selbst gehen muss.
Dass das nicht so ist, und Zeit und Geld verschlingt, das vermögen sie in der Regel nicht einzusehen, also bleibt der Dienstleister auf den Kosten sitzen.

Ich bin zwar schon lange nicht mehr Mitglied der Zunft, aber die Verfahrensweisen haben sich nicht geändert.

Und nachdem auch ich selbst den Aufwand nicht treiben möchte, ganz zu schweigen von den Unsummen, die man innerhalb von 20 – 30 Jahren für immer wieder neue Pakete ausgibt – Pakete die man letztlich gar nicht braucht, weil es die alten auch getan hätten – bin ich seit Längerem Nutzer von OpenOffice.

OO macht alles das, was ich möchte, ich kann meine alten Dateien damit öffnen und weiter bearbeiten, und das Ganze für lau.

Also wozu MS-Office ?????

Es grüßt,
das Smamap

4 Gedanken zu „Muss ich unbedingt nicht haben#8220;

  1. Ich nutz privat nicht mal mehr OO, ich nehm die Onlineprogramme, die mir Google zur Verfügung stellt, benötige aber auch nur selten Tabellen und Co.
    Auf der Arbeit hab ich keine Wahl, da ist das Officepaket installiert und da muss ich auch sehr viel damit arbeiten (und das geht übers simple Briefeschreiben weit hinaus). Da ist es sogar schon doof, wenn eine neue Version kommt und die hausinterne IT die selbstegschusterten Plugins anpassen muss…

  2. Auch wenn OpenOffice früher bei den kostenlosen Office Programmen der Platzhirsch war. Empfehle ich ein Upgrade auf den Nachfolger LibreOffice.

    OpenOffice wurde und wird immer noch von den Eigentümern stiefmütterlich behandelt, auch was die Updates betrifft, und entspricht nicht mehr den aktuellen Standards in puncto Sicherheit.

    Für das „Warum man wechseln sollte“ gibt’s auf Golem.de und PCWelt.de Artikel die das genauer beschreiben.
    Diese Artikel sind schon älter und behandeln OO vs. LO4. LO ist bereits in der Version 5 vorhanden, bis LibreOffice 4 wurde die Lizenztechnische Trennung abgeschlossen, mit dem Erscheinen von Version 5 wurde (fast) die Generalüberholung des Codes abgeschlossen.

Freu mich echt über jede Nachricht !!!