Neue Menschen braucht das Land?

Zur Zeit hört und sieht man ja allerorten, wie die Flüchtlinge, die unser Land erreichen, willkommen geheißen werden.

Jetzt mal unabhängig davon, welche Ursachen die Flüchtlingsströme haben und wer dafür verantwortlich ist (darüber habe ich mich ja schon mehrmals ausgelassen), ist es eine schöne Sache, dass Menschen in Not willkommen geheißen werden.
Jedenfalls wesentlich schöner, als wenn Schlagzeilen die Presse beherrschen, wo mal wieder sog. „Nazis“ irgendwas angezündet haben.
Denn bisher war es ja oft so, dass derlei Gestalten die Menschen, die bei uns Asyl erhalten wollten, für ihre Zwecke missbrauchten. Und welches diese Zwecke sind, das ist zu offensichtlich, als dass man sich groß darüber auslassen müsste.

Jetzt ist es so, dass nicht mehr „Asylbewerber“ kommen, sondern „Flüchtlinge“. Das ist schon einmal begrifflich etwas anderes. Und viele von uns haben offenbar auch begriffen, dass die Menschen die da kommen, eben flüchten. Flüchten vor Tod und Verzweiflung. Es erschließt sich da von selbst, dass die vorherrschende Motivation nicht DIE ist, UNS etwas wegzunehmen.

Allerdings hat die Politik jetzt etwas, wie ich meine, sehr sinnvolles gemacht, nämlich den Versuch unternommen, die Entwicklung wieder unter Kontrolle zu bekommen. Und das war auch dringend notwendig. Denn das Ganze drohte aus dem Ruder zu laufen. Organisatorisch, logistisch und rechtlich.
Zum einen habe viele „Flüchtlinge“, die gar keine sind, damit begonnen, die Gelegenheit beim Schopf zu ergreifen, und ebenfalls nach Deutschland zu gehen.
Zum anderen sind die Organisationen vor Ort, v.a. in München, an ihre Grenzen gestoßen, und darüber hinaus.
Und letztlich ist es sicherlich auch so, dass wir manche Menschen, die hier angekommen sind, mit Sicherheit nicht bei uns haben möchten.

Bleibt nur die Frage, wie es überhaupt so weit kommen konnte? Und da komme ich unweigerlich auf unsere Bundes-Mutti. Sie war es, die dem Ganzen Tür und Tor geöffnet hat. Und jetzt haben viele Verantwortliche gesehen, dass es SO nicht geht, und ob der Entwicklung die Notbremse gezogen.
Sicherlich wartet man jetzt vergeblich darauf, dass sich unserer aller Bundeskanzlerin hinstellt und mal klipp und klar Farbe bekennt, nämlich derart, dass das eine Fehlentscheidung ihrerseits war. SOviel Ehrlichkeit kann man nun doch nicht von ihr erwarten. Ev. sagt sie es zwar, aber dann wieder so verklausuliert, dass kein Mensch weiß, was sie eig sagen will.

Jedenfalls muss das dringend wieder in geordnete Bahnen, und v.a. muss wieder die Frage erlaubt sein, WER ist jetzt Verfolgter und muss unsere Hilfe bekommen, und WER möchte schlicht und ergreifend nur die Gunst der Stunde nutzen und seine bisherige wirtschaftlich-finanzielle Situation verbessern.

Das soll nicht wieder in die Diskussion führen, wer uns etwas wegnehmen möchte, aber es muss erlaubt sein, einen Zuzug wirklich auf die Menschen zu begrenzen, die wirklich unsere Hilfe benötigen, weil sie Tod und Vertreibung entronnen sind, und irgendwo bleiben müssen. Es wird schwer genug sein, die dann noch verbleibende Zahl an Flüchtlingen zu bewältigen. V.a. auch deswegen, weil es ja nicht genügt, die Menschen willkommen zu heißen, sondern sie müssen auch integriert werden. Und es geht ja auch darum, dass diese Menschen unser Rechtssystem akzeptieren müssen. Denn bei uns herrscht nun einmal Gleichberechtigung von Mann und Frau, von Lebensgemeinschaften, von Religionen, usw.usf.

Diese Aufgabe wird schwer genug. Und deshalb MUSS darauf geachtet werden, dass eine Gemeinschaft nicht überfordert wird. Und in einer überforderten Gemeinschaft kann die Stimmung dann eben doch wieder ins Gegenteil umschlagen. Und letztlich will das niemand, wenn es doch darum geht, das zu tun, was in uns allen steckt: Menschen in Not zu helfen.

Und deshalb geht es NICHT darum, in Neid und Missgunst zurückzufallen, sondern dafür zu sorgen, dass eine Gemeinschaft sich öffnet, und denen Zuflucht gewährt, die ansonsten verloren wären; jedoch gleichzeitig dafür Sorge trägt, dass die hierher Geflüchteten sich in die Gemeinschaft einfügen, und damit sicher gestellt wird, dass die Gemeinschaft bestehen bleibt, mit all ihren Werten und Regeln.

Insofern muss sich unsere Bundes-Mutti schon fragen lassen, was sie sich dabei gedacht hat, einfach alle Regeln außer Kraft zu setzen. Man hätte erwarten dürfen, dass eine Staatenführerin den Weitblick besitzt, zu erkennen, was da passieren wird.

Es hätte andere Lösungen gegeben, als die, eine Gemeinschaft ungeschützt den Flüchtlingsströmen auszusetzen. Welche, das ist ein anderes Thema.

Und so haben unsere Organe jetzt alle Hände voll zu tun, die Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen. Und das braucht eine Gemeinschaft UNBEDINGT: Kontrolle.

Und um die Eingangsfrage zu beantworten: JA, neue Menschen braucht das Land.
Dafür gibt es diverse Gründe, v.a. demographischer und arbeitsmarktlicher Art. Das wäre jetzt ein extra Beitrag. Es soll hier nur mal eines in Erinnerung gebracht werden: Jede Zuwanderung in unserer Geschichte hat dazu geführt, dass das Land aufgeblüht ist. Und zudem hat es sich stets bereichert. Manche Gewohnheiten aus anderen Lebensgemeinschaften möchten viele von uns heute nicht mehr missen. Auch andere Kulturen haben so manche Lebensweisen, die wir Deutschen als durchaus angenehm empfinden und die uns in der Vergangenheit bereichert haben.

Es liegt allein an uns, wie wir eine Zuwanderung bewältigen. Und ich wünsche uns allen und v.a. denjenigen, die uns führen, den Weitblick, der dazu nötig ist.

Es grüßt,
das Smamap

Freu mich echt über jede Nachricht !!!