Nur eine Zahl

Als ich heute HIER las, dass bei meinem Blogger-Kollegen die 250 voll sind, da dachte ich mir, es wäre schön, wenn ich auch mal dort hin käme, was die Zahl meiner Beiträge angeht.

Ich wollte dann später Interesse-halber mal nachsehen, auf weiviele Beiträge ich es denn mittlerweile gebracht habe.

Ich hatte schon fast wieder darauf vergessen, und kam dann eher zufällig auf der Seite „vorbei“ und ich fiel fast vom Hocker.

Nach dem, was dort steht, sind es bisher fast 500 Beiträge.

Ich schluckte mal kurz, und überlegte dann, was diese Zahl aussagt.

Zumindest, so dachte ich, dass ich ganz schön viel geschrieben habe. Einen Rückschluss auf Qualität, was immer das in diesem Zusammenhang auch sein mag, lässt eine solche Zahl, zumindest in meinem Fall, sicher nicht zu.
Und einen journalistischen oder gar literarischen Anspruch erhebt sie sicher auch nicht.
Manchmal handelt es sich um Banales, manchmal um Ärgerliches, manchmal um Freudiges.

Allerdings sind diese fast 500 Beiträge ein Teil von mir. Sie drücken aus, was ich denke, was ich fühle, was mir wichtig ist, was ich mitteilen möchte, vll auch, was ich in der Welt zurücklassen möchte.

Und natürlich an dieser Stelle auch ein Dank an all jene, die meine Beiträge bisher gelesen haben. Einfach nur gelesen. Und die mir folgen. Und selbstverständlich auch ein Dank an all jene, die mit ihren Kommentaren Zustimmung, Ablehnung oder was auch immer signalisiert haben, und so mir die Möglichkeit gaben, zu spüren, dass ich nicht im luftleeren Raum schreibe; dass das, was ich sagen möchte, auch Interesse findet.
Dass es da eine Gemeinschaft derer gibt, die etwas verbindet. Ein Interesse. Und Dank auch dafür, dass ich Teil dieser Gemeinschaft sein darf.

Das führt natürlich auch immer zu der Frage, warum jemand bloggt.
Eben aus all den Gründen, die ich genannt habe.
Der Hauptgrund scheint mir, völlig unabhängig von meiner Person, dass der Mensch ein soziales Wesen ist, und Gemeinschaft sucht.
Manche finden sie in der Fußballmannschaft, andere im Chor, wieder andere im Beruf und manche auch im Schreiben.

Letzteres gibt es in vielen Facetten. Einer bringt es zum Schriftsteller, der andere zum Journalisten. Und wieder andere zum Tagebuchschreiber. Früher war da jeder für sich alleine. Und heute können wir, dank Internet, an dem Anteil nehmen, was manche in das Tagebuch schreiben; sofern sie uns daran Anteil nehmen lassen wollen.

Ja, ich denke, es ist dieses sich mitteilen wollen, was uns alle hier antreibt. Jeder auf seine Weise. Sich mitteilen, und so Teil einer Gemeinschaft sein.

Auf die nächsten 500.

Es grüßt,
das Smamap

5 Gedanken zu „Nur eine Zahl#8220;

  1. Ich hab sicher nicht alle 500 gelesen, aber bestimmt einen guten Teil davon. Nicht immer kann ich Deiner Meinung zustimmen, aber das ist ja auch nicht der Sinn Deines Blogs.
    Ich lese ihn trotzdem eifrig, denn er regt oft genug zum Nachdenken an.
    Danke dafür…
    Und auch für die Verlinkung.

  2. Ich lese dich auch gerne. Du hast desöfteren lustige Geschichten aus dem Leben und auch mal was ernstes zu sagen. Perfekte Mischung. Dein Knowhow gefällt mir auch. 🙂

Freu mich echt über jede Nachricht !!!