Der Marsianer – Der Film

Letzte Woche lief der Film in den Kinos an.

Marsianer

Nachdem ich mit Begeisterung das Buch schon gelesen hatte, musste ich den Film sehen. Allein schon deswegen, weil ich beides vergleichen wollte. Wohl wissend, wer gewinnen würde. Und so war es heute soweit.

Nun ….. der Film, fand ich, war gut gemacht. Sicherlich fehlen einem Film die Mittel, um all das zu vermitteln, was ein Buch vermag.

Und die Filmemacher haben in der Regel auch ihre Vorstellungen, wie die Dramaturgie eines solchen Filmes sein soll.

Zunächst einmal war es ein Film in 3D. Faszinierend, wenn der Sturm auf dem Mars auf dich zukommt, wenn du da im Kino sitzt. Der Film war für 3D natürlich prädestiniert. Allein von daher hat er mich fasziniert.

Er gab sich auch alle Mühe, die Psychologie hinter den Akteueren rüberzubringen. Wie gesagt, ein Buch hat da noch andere Mittel. Oder besser gesagt, der eigene Kopf, der in diesem Buch mit agiert.

Allerdings wird es, für meine Begriffe, schwierig, wenn einer das Buch gelesen hat, und im Film dann feststellt, dass da 2 ganz wesentliche Kapitel im Film fehlen.
Ich kann mir nur vorstellen, dass der Regisseur meinte, dass das Befinden des Helden in diesen Kapiteln eher schwer dem Zuschauer klar zu machen sei.

Dem Buch hatte ich eine 1 gegeben. Dem Film wollte ich zunächst eine 2 geben, aber nachdem besagte 2 Kapitel unter den Tisch fielen, wurde es vorübergehend eine 4. Nachdem Filme primär von der Optik leben, im vorliegenden Fall also auch vom 3D Effekt, wurde es, im weiteren Verlauf, eine 3.

Tja, und dann wartete ich auf das für mich Wesentliche des Films, nämlich die Formulierungen des Helden, zum Schluss hin.

Dies lauteten (und passen extrem in die aktuellen Ereignisse):
Warum haben sie sich die Mühe gemacht (mich zu retten)?
Na ja, die Antwort darauf kenne ich. Teilweise ist es das, was ich auch selbst verkörpere: Fortschritt, Wissenschaft und die Zukunft draußen zwischen den Planeten, von der wir seit Jahrhunderten träumen. Aber vor allem haben sie es getan, weil jeder Mensch den Urinstinkt hat, einem anderen zu helfen. Manchmal mag es nicht so scheinen, aber es ist wahr. Wenn sich ein Wanderer im Gebirge verirrt, organisieren die Leute die Suche. Bei einem Zugunglück stehen die Leute Schlange, um Blut zu spenden. Wenn ein Erdbeben eine Stadt ausradiert, schicken die Menschen von der ganze Welt Notproviant. Das ist eine grundlegend menschliche Qualität, die man überall und ohne Ausnahme in allen Kulturen findet. Natürlich gibt es Arschlöcher, denen alles egal ist, aber die Menschen, die sich kümmern, sind bei Weitem in der Überzahl.

Ich habe auf diese Passage gewartet. Im Trailer kam sie noch. Allerdings auch da schon ohne den Satz mit den Arschlöchern. Dass das Ganze jetzt wegfiel, hat mich dann doch sehr gestört, denn es ist für mich eine der zentralen Aussagen des Buches. Nun, ein Regisseur hat auch die künstlerische Freiheit der Gestaltung. Aber wenn etwas sich an einer Vorlage orientiert, dann sollte es entweder den Kern unangetastet lassen oder explizit darauf hinweisen, dass dies nicht geschah. BEIDES erfolgte nicht.

Und so erhielt der Film von mir letztlich doch nur eine 4.

Das Buch kann ich jedem, der sich für die Materie etwas interessiert, nur empfehlen. Es behandelt nicht nur das Spannende, sondern auch die psychologischen Aspekte der Ereignisse.
Im Film kommt mir dann doch so Einiges zu kurz. Ich kann ihn durchaus empfehlen, nicht nur wegen des 3D. Allerdings wird demjenigen, der das Buch kennt, eine gewisse Enttäuschung nicht erspart bleiben.

Die schauspielerische Leistung von Matt Damon muss man loben, auch wenn man sicherlich noch mehr aus der Rolle hätte machen können. Ev. ging der Film dazu aber zu schnell vor.
Er dauerte 2 Stunden. Eine Stunde mehr, und ein etwas anderer Schwerpunkt (mehr in Richtung des Buches) hätte ihm sicherlich gut getan.

Es grüßt,
das Smamap

Eine kurze Geschichte der Zeit

…. dieses Buch von Stephen Hawking lese ich zur Zeit.

Von „kurz“ kann natürlich nicht die Rede sein, bei über 250 Seiten (wenn ich recht erinnere).

Auch von daher nicht „kurz“, weil ich so manche Absätze mehrmals lese muss, um auch nur Ansatzweise zu verstehen, was er meint. Wobei es da sicherlich oft erst um ein intuitives Verstehen geht.

Unabhängig davon werde ich das Buch sicherlich mehrmals lesen, und dabei immer wieder Neues lesen.

Wie man weiß, ist Stephen Hawking einer DER Physiker unserer Zeit. Nicht nur von daher, dass er versucht, die Vorgänge um uns herum zu begreifen und zu beschreiben, sodern auch von daher, dass er versucht die Existenz des Universums zu ergründen.

Jeder Physiker ist zu einem gewissen Teil auch immer Philosoph. Für SH gilt das, meiner Meinung nach, insbesondere auch deshalb, weil er mangels eines funktionierenden Körpers, umso mehr seinen Geist einbringt.

Es ist schwer, sein Buch zusammen zu fassen. Zum einen, weil ich lange noch nicht durch bin. Zum anderen, weil die Materie SEHR schwierig ist. Und noch zum anderen, erstreckt sich ein Teil dessen, um was ihm geht, auf Dinge, die sich jenseits dessen bewegen, zu was der Mensch imstande ist, zu begreifen.

Nach dem, was ich bisher gelesen habe, scheint es auf ein Fazit hinauszulaufen: Es wird eine vereinheitlichte Theorie geben, die die Existenz des Universums erklärt. Eine Theorie, die die Existenz eines Göttlichen, oder wie immer man es nennen möchte, nicht notwendig erscheinen lässt.

Ich habe über dieses Thema erst kürzlich hier im Blog geschrieben. Dies aber zu einem Zeitpunkt, als ich noch keine Ahnung von diesem Buch von SH hatte.

Ob es diese vereinheitlichte Theorie noch zu unseren Lebzeiten geben wird, ist fraglich. Und wann immer sie erreicht wird, wird es, so denke ich, weiterhin den Glauben an ein göttliches Wesen geben. Denn eine solche Theorie, die in Teilen ja schon vorhanden ist, wird so komplex sein, und ein solch abstraktes Denken erfordern, dass es den meisten Menschen immer noch wesentlich einfacher erscheinen wird, diese alles durch etwas Göttliches zu ersetzen.

Ist es ja heute schon fast nicht mehr möglich, den „normalen“ Menschen die Physik der Relativitätstheorie zu verdeutlichen, und die Physik der Quantentheorie. Zweier Bestandteile also, die wesentlicher Inhalt der vereinheitlichten Theorie sein werden.
Ganz zu schweigen, von den Konsequenzen, die sich aus diesen Theorien ergeben.

So wird es dann z.B. eine Erklärung dafür geben, was vor dem Urknall gewesen ist. Aber diese Erklärung wird schon einmal damit anfangen (so die heutige Vermutung), dass es ein „vorher“ gar nicht gibt. Das ist von der Logik her etwa vergleichbar damit, wenn wir in der Schule lernen, dass die Elektronen in Bahnen um den Atomkern kreisen, etwa so wie die Planeten um die Sonne; nur um heute zu wissen, dass es so etwas wie Bahnen für die Elektronen gar nicht gibt; dass vielmehr der Aufenthaltsort eines Elektrons völlig unbestimmt ist. Ist allein das schon schwer zu begreifen. Ebenso, wie die Tatsache, dass sich die Ausdehnung, genauer gesagt, die Entfernung der Sterne, Planeten und Galaxien voneinander immer mehr beschleunigt, was dann sehr viel mit der sog. dunklen Materie zu tun hat, also etwas, wovon in meiner Schulzeit noch niemand etwas wusste.

Und so bin ich der Überzeugung, dass alles darauf hinausläuft, dass „wir“ eines Tages wissen werden, dass es etwas Übernatürliches überhaupt nicht braucht. Eines Tages, wird so ein Genie, wie Albert Einstein eines war, oder Werner Heisenberg, Wolfgang Pauli, Subrahmanyan Chandrasekhar, Peter Higgs oder eben jener Stephen Hawking geboren werden, der es vermag, einen gedanklichen Weg zu gehen, den vor ihm noch keiner gegangen ist. Und so wird es eines Tages offenbar werden. Offenbar auch, dass wir Menschen nur Teil eines Prozesses sind, und es absolut überflüssig ist, uns als etwas überaus Besonderes zu sehen, so wie wir das in den letzten Jahrhunderten getan haben.
Früher dachten wir noch, alles würde sich um uns drehen, um uns Menschen, um die Erde. Irgendwann haben wir dann erkannt, dass es genau andersherum ist. Die Konsequenzen daraus beginnen wir jetzt erst zu erahnen.

In diesem Sinne …. es grüßt,
das Smamap

HURRA ….. ich habe einen Mac

Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich ………

Ich hab ja, wie ausführlich beschrieben, jetzt einen „Einplatinen-PC“.

Und mit dem hab ich mich heut im Netz, wegen eines Einkaufs, mit meinem Google-Konto angemeldet. So weit, so gut.

Und vorhin bekam ich eine Bestätigungsmail mit …….
„Hallo Axel,
Ihr Google-Konto xxxxxxx@gmail.com wurde soeben zur Anmeldung in Safari auf einem Mac-Gerät verwendet.“

Irren ist menschlich ….. und googlich scheinbar auch.

Scheinbar sieht ein Mac jetzt SO aus …..
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Ich musste schallend lachen :))))))))))))

Es grüßt,
das Smamap

Es geht hinaus !!!

Wenn ich so aus dem Fenster sehe, dann muss ich, ob es mir gefällt oder nicht, annehmen, dass die schöne Jahreszeit endgültig zuende ist. Die Jahreszeit, wo es hieß: Rein in die Schuhe, Schlüssel in die Hand, und raus bei der Türe.

Nicht mehr lange, dann heißt es: Viele warme Klamotten anziehen, rein in die Schuhe, den Schal rum, Mütze auf, Jacke an, Handschuhe an, Schlüssel vorher schon eingesteckt (weil mit Handschuhen gestaltet sich das eher schwierig), und raus bei der Tür.

Und das mit den Schuhen wird auch immer nerviger: Ich liebe Schuhe, in die man einfach nur reinschlüpfen kann, weil unkompliziert. In der kalten Jahreszeit sind es dann meist Schuhe zum schnüren. Im Winter schon gleich gar. Dauert dann immer ewig. Und mit eiskalten Fingern erst recht.

Und hier in Oberfranken hat es im Winter mitunter sehr viel Schnee. Da muss man also dann erstmal selbigen beiseite räumen, und auch sehen, dass man ihn auch draußen läßt.

Also weit weg von „einfach mal schnell raus“. Irgendwas erledigen wird dann immer ein halber Akt.

Ich bin dann immer froh, wenn die warme Jahreszeit wieder im Anmarsch ist.

Ich mag ihn schon auch, den Winter. Was ich überhaupt nicht mag, ist diese Jahreszeit „grau in grau“, die jetzt wohl wieder kommt.

Und diese Dressing-Aktionen in diesen Jahreszeiten, mag ich schon gleich gar nicht.

Aber is halt so 🙂

Es grüßt,
das Smamap

Nichts geht über Windows?

Wer meinen Blog verfolgt, hat mitbekommen, dass ich seit kurzem ein Stück weit andere Wege gehe.

Zumindest was das Betriebssystem meines „PC“ angeht, das ich nutze.

Bisher war ich immer bei Windows geblieben. Ich hatte schon früher gelegentlich mal Linux versucht. Allerdings stets mit eher mäßigem Erfolg. Immer war es reichlich kompliziert, sowas wirklich an’s Laufen zu bringen. Mal hatte ich kein Internet. Mal erkannte es die Grafikkarte nicht. Und meist musste man doch so Einiges darüber wissen, wie so ein Linux funktioniert, um dann die ein oder andere Änderung vornehmen zu können (z.B. einen anderen Browser installieren).

Jedenfalls scheiterte ich immer an der intuitiven Benutzung des Ganzen, und blieb dann doch lieber beim gewohnten und einfach zu bedienenden Windows.

Anders JETZT!

Mich nervte mittlerweile der Geräuschpegel meiner Windows-Kiste. Die war zwar, relativ gesehen, ziemlich leise, aber subjektiv wurde das im Lauf der Zeit immer lauter. Dann realisierte ich den Stromverbrauch meines Systems. Und letztlich durfte ich immer wieder nachrüsten, wenn es darum ging, eine halbwegs aktuelle Hardware am Start zu haben, auf der auch das neueste Windows laufen würde (sprich Windows10).

Und dann kam mir eben der Raspberry zu Ohren. Ich las etwas darüber. Und ich dachte mir, wenn sowas funktionieren würde, das wär’s eigentlich.

Eine Software, sprich Betriebssystem, die das umfasst, was es braucht, mit Augenmerk auf Ressourcen-Verbrauch und eine Hardware, die alles das zur Verfügung stellt, was wirklich benötigt wird.

Meine Herangehensweise war nicht, wie früher, Linux, sondern erst einmal die Neugierde auf die Hardware, die endlich einmal „reduziert“. Unter Windows war es bisher immer so gewesen, dass die Harware immer leistungsfähiger wurde, immer schneller. Immer leistungsfähiger sein MUSSTE, weil Microsoft das so vorschrieb

Der Raspberry Pi 2 (Aussprache: Pei) kommt daher mit einem Quad Core Prozessor mit 900 MHZ, einem Gigabyte Arbeitsspeicher, und einer Festplatte (sprich SD-Karte) mit 4 GB Kapazität (es ginge sogar mit 2 GB). Und das Ganze läuft erstaunlich flott.
Ein PC hat heute einen 3000 MHZ (also 3 GHZ) Prozessor, und braucht für ein aktuelles Windows 4 GB Arbeitsspeicher und mehr, und eine Festplattenkapazität von ca. 20 GB, nur für Windows. Also ein Mehrfaches dessen, mit was der Pi 2 daher kommt.

Auf dem Raspberry läuft ein Linux namens Raspbian (gibt auch andere Linux-Distributionen).

Es beinhaltet im Wesentlichen einen Browser, ein eMail-Programm, ein Office-Paket und etliches an Zubehör-Programmen. Z.B. einen Bildbetrachter, einen PDF-Viewer, Editor etc.

Nach Einschalten braucht der Raspberry 15 Sekunden, bis er komplett hochgefahren ist. Windows braucht das 3-4 fache an Zeit, bis es da ist, mitunter sogar über eine Minute.

Das Ganze läuft völlig lautlos, mit weniger als 5% des Stromverbrauchs eines PC und hat mich 40 € gekostet. Spätestens innerhalb eines Jahres habe ich es über die Stromkosten wieder hereingebracht.

Ja, klar, ich kann damit nicht alles machen, was anfällt, aber das weitaus Meiste.

Gelegentlich werde ich sicher den PC anwerfen müssen. Aber eben nur gelegentlich. Und im Laufe der Zeit habe ich möglicherweise genug Neugierde, Forscherdrang, Technikbegeisterung, und was man sonst noch dazu braucht, um den PC völlig überflüssig zu machen.

Und offen gesagt, wenn dann Winzigweich ein weiteres Mal vorgibt, wie die Dinge zu sein haben, welche Ausstattung man haben muss, und was es kostet, dann hätte ich mich schon beizeiten anders orientiert.

Oder anders gesagt:
WENIGER IST MEHR

Es grüßt,
das Smamap
Nachtrag (weil gefragt wurde): Die Installation des Betriebssystems auf der SD-Karte ist total simpel. Dauert etwa 10 Minuten, und keine Stunde, so wie aktuell bei Windows.

PC fuer lau …… die 2.

Nun habe ich ihn also hier, den RASPBERRY PI 2 – Einplatinen PC.

Um es gleich vorwegzunehmen …… ES FUNKTIONIERT !!!!!!!!!!!!

Ich schreibe diesen Beitrag bereits auf dem Teil. Ich trau mich ja gar nicht, das Ganze einen „PC“ zu nennen, so klein, wie es ist.

Das war naemlich die erste Ueberraschung, nach dem Auspacken: Die Platine ist etwa 8 x 6 cm gross.

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(hier mal vergleichsweise zu einem Teelicht gesehen)

Und was soll ich sagen: Ich hab das Betriebssystem auf die SD-Karte kopiert, noch auf dem Windows-PC, die Karte eingesteckt, Maus, Tastatur, Netzwerkkabel und Bildschirm angesteckt. Und nach Strom einschalten ist das Ganze hochgefahren und lief.

Es sind noch Feinarbeiten noetig. So muss ich z.B. noch die Tastatur auf deutsch umstellen. Momentan kann sie noch keine Umlaute. Aber das sind Kleinigkeiten.

Das Ding hat nicht die Leistungsfaehigkeit eines PC.
Aber wenn ich das Surfen im Internet mit meinem Windows-PC vergleiche, dann ist da nicht allzuviel Unterschied. Die Seiten brauchen ein klein bisschen laenger. Der Bildaufbau macht natuerlich auch nicht ZACK. Dauert halt 2 Sek. laenger.

Aber er ist flott. Hat schliesslich 4 Prozessorkerne und 1 GB Arbeitsspeicher. Und das macht schon Dampf.

Und die Lautlosigkeit ist eine absolute Wohltat. Keine Festplatte, kein Ventilator, und keine Grafikkarte, die da am surren sind. Und die 4 Watt Leistungsaufnahme sind eine Wohltat fuer den Geldbeutel.

Die wichtigen Programme sind im Betriebssystem enthalten. Hab also diesen Browser hier, hab einen eMail-Client, in den ich die Daten eingegeben hab, um Verbindung zu meinem Postfach herzustellen. Libre-Office ist drauf, also  hab ich was zum Briefeschreiben, eine Tabellenkalkulation, und was ich nicht habe, das kann ich mir uebers Netz nachinstallieren.

USB-Maus und USB-Tastatur hatte ich noch hier liegen, ein Netzwerkkabel auch, und das Netzteil ist das von meinem Handy, also Standard.

Alles, was ich also brauchte, war der Rechner, sprich die Platine, und das Bildschirmkabel zum Anschluss der DVI-Buchse meines Bildschirms an der Platine. Effektiv hat es mich 40 Euronen gekostet.

Was man braucht, in meinem Fall also Platine und Bildschirmkabel, bekommt man alles aus einer Quelle. Sprich Internetseite, dort ankreuzen, bestellen, mit PayPal zahlen, und gut is.

Was ich mir noch goennen werde, ist ein kleines Gehaeuse, in das die Platine eingebaut wird.

Und so wird es also in den naechsten Tagen darum gehen, die Dinge, die ich auf dem Windows-PC nutzte, auch hier zu haben, also etwa eine Moeglichkeit meine Bilder zu bearbeiten (was ich, wie man sieht, nachträglich in diesem Beitrag schon realisiert habe, sprich oben Bild eingefügt).

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich das Ganze nur empfehlen.

Ich werde weiter berichten.

Es gruesst,
das Smamap

Edit: Eins hab ich vergessen, was mich noch durchaus begeistert: Das Ganze braucht 15 Sekunden zum Hochfahren. Also ….. ZACK und ich kann loslegen.

Warum ich nicht glaube

Ich hab jüngst mich darüber ausgelassen, warum ich aus der katholischen Kirche jetzt definitiv austrete.

Wie man da lesen konnte, hat das nicht unbedingt mit meinem Glauben zu tun, sondern vielmehr damit, wie die Glaubenshüter das Ganze praktizieren.

Wenn ich das Thema schon anreiße, so muss ich ehrlicherweise schon auch anführen, dass es bei mir auch mit dem Glauben nicht so sehr weit her ist. Das trägt zumindest mit zum Austritt bei, auch wenn der hauptsächliche Grund, wie ausgeführt, anderer Natur ist.

Wenn man allerdings schon Blogs schreibt, so sollten sie auch vollständig sein.

Wie sehe ich also den „Glauben“?

Zunächst sollte ich einmal festhalten, dass ich von Haus aus eher ein Kopfmensch war. Einer, der immer versucht hat, die Dinge zu begreifen. Das hat sich erst in den letzten Jahren geändert, aber die Logik ist für mich immer noch ein Hauptbestandteil meines Lebens.

Und je mehr ich über meine Jugend hinauskam, umso mehr begann ich am mir zugewiesenen Glauben zu zweifeln. Zunächst einmal ausgelöst durch das Verhalten der Kirchenoberen.
Im Lauf der Zeit gaben mir allerdings auch so manche andere Dinge zu denken.

Zum einen gab mir zu denken, dass es auf dieser Welt etliche Glauben gibt, von denen jeder für sich in Anspruch nimmt, der einzig wahre Glauben zu sein. Warum sollte also ausgerechnet jener der kath. Kirche der einzig wahre sein?

Zum anderen gab mir zu denken, dass sich ein Schöpfer, Gott oder wie immer die Bezeichnung sei, ausgerechnet auf die Erde und uns Menschen konzentrieren sollte. Alles passierte hier. Jesus lebte unter den Menschen. Und der Rest des Universums?

Und noch was störte mich schon immer: Die Überlieferungen wurden von Menschen geschrieben. Und die haben die Wahrheit, nur die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit geschrieben?

Ich kenne keinen einzigen Nachweis dafür, dass sich die wesentlichen Dinge zur damaligen Zeit wirklich so zugetragen haben, wie uns das berichtet wird. Ich weiß schon, wer glaubt, der braucht keinen Beweis! Tut mir leid, aber das ist mir zu wenig. Heerscharen von Menschen, Generationen über Generationen glauben, nur damit sich dann irgendwann rausstellt, dass das alles gar nicht so war?

Es wird immer so getan, als wäre es verwerflich, einen Beleg dafür zu fordern, dass man nicht etwas hinterher läuft, was gar keinen Bestand hat. „Glauben“ sei ein Wesensmerkmal des Menschen, und als genauso wirklich zu sehen, wie jede greifbare Wirklichkeit. DEM vermag ich nicht zu folgen.

Die Menschen sind viel zu schlecht, als dass ich davon auszugehen vermag, dass uns da nicht ein X für ein U vorgemacht wurde.

Es gibt viel zu viele Ungereimtheiten in all diesen Werken, und im Wirken der Kirche über die Jahrhunderte, als dass ich all das, was da geschrieben steht, für bare Münze nehmen könnte. Und die Tendenz des Menschen, alles das, was er sich nicht erklären kann, einem Übernatürlichen zuzuschreiben, die war immer schon gegeben.

Ja, ich vermag zu sehen, dass hinter der Großartigkeit des Universums, irgendetwas steht, das das Ganze auf den Weg gebracht hat. Denn dass es „einfach so“ entstanden ist, dem vermag ich dann doch nicht „einfach so“ zu folgen. WAS dieses „irgendetwas“ ist ….. keine Ahnung!

Dieses schier grenzenlose Universum braucht eine Basis. Soweit gehe ich mit. Aber sicher keine Basis, die sich auf unserer Erde abspielt, in Form eines göttlichen Wesens, dessen Einzigartigkeit wir Menschen mit Beschlag belegen, und die anderen Lebewesen des Universums sollen gefälligst sehen, wie sie auch „ohne“ zurechtkommen.

Ich halte es da eher mit Stephen Hawking:
zitat-wenn-das-universum-einen-anfang-hatte-konnen-wir-von-der-annahme-ausgehen-dass-es-durch-einen-stephen-hawking-189970

Unabhängig davon, hat natürlich jeder das Recht, seinem eigenen Glauben zu frönen. Gar keine Frage.

Jedoch nehme ich mir das Recht heraus, selbst zu entscheiden, ob ich an etwas glaube oder nicht. Und auch zu entscheiden, ob es überhaupt notwendig ist, einen Glauben zu haben. Die Zeiten, in denen es so war, in einen Glauben gezwungen zu werden, sind lange vorbei.

Es grüßt,
das Smamap

Mein Austritt aus der Kirche

Ich bin Katholik. Von Geburt an.

Dass ich noch immer dieser Kirche angehöre, hat nicht mit meinen Glaubensüberzeugungen zu tun, sondern einzig allein damit, dass ich vor ein paar Jahren, als ich schon mal aus der Kirche austreten wollte, dies nicht getan habe, weil man bei der Gemeindeverwaltung damals noch nicht bargeldlos zahlen konnte, und ich kein Bargeld einstecken hatte.

Mein Vorhaben damals, war ausgelöst worden durch die Berichte über Priester, die sich an Kindern vergangen hatten. Auch dadurch, wie die Kirche darauf reagierte.

Aber das war nicht das erste Mal, dass mich die Kirche auf die Palme brachte.

Das erste Mal war, soweit ich mich erinnere, meine Empörung darüber, wie sich die Kirche vehement gegen Empfängnis-Verhütung in der 3. Welt aussprach, wissentlich dabei in Kauf nehmend, dass viele Kinder die ersten Jahre nicht überleben würden, und die Geburtenraten ständig zunehmen, und das Problem verschlimmern.

Es gab noch andere „Ereignisse“, aber das würde den Rahmen hier sprengen.

Was aktuell auslöst, meinen Entschluss jetzt in die Tat umzusetzen, ist der Bericht vom Outing jenes homosexuellen Priesters, wozu der Kirche nichts anderes einfällt, als ihn rauszuwerfen, und sinngemäß davon zu sprechen, dass es schlimm wäre, dass jener Priester dies ausgerechnet vor Beginn der Synode zu Ehe und Familie tun würde, und damit die Kirche einem medienmäßigen Druck aussetze.

Haben die noch alle Tassen im Schrank? Ist es nicht die Kirche, die anderen Lebensarten einem Druck ohnegleichen aussetzt?
Wenn sich die Kirche beizeiten die Themen zu eigen gemacht hätte, um die es heute geht, dann wären jegliche Synoden und jegliche Rauswürfe absolut kein Thema.

Aber nein, da sitzen diese uralten Männer in Rom, in einem Vatikan, der zu den reichsten Institutionen der Welt gehört, schreiben den Menschen vor, wie sie zu leben hätten, ohne Rücksicht auf irgendwelche Verluste. Verluste, die in aller Regel die Menschen zu erdulden haben.

Ich will niemandem seinen Glauben nehmen. Wer einen Glauben hat, wie auch immer er heißen möge, der soll ihn leben.

Soweit ich den Glauben der katholischen Kirche verstehe, hätte ein Jesus diese Dinge niemals für gut geheißen, wie sie heute von den Kirchenoberen gefordert werden.

Mein Vater sagte immer, dass er mit dem Glauben als solches, schon so manches anfangen könne, aber „das Bodenpersonal kannst in der Pfeife rauchen“.

Es hört für mich dort auf, wo die Verfechter eines Glaubens die Menschen dazu zu zwingen versuchen, den Glauben SO zu leben, wie diese Verfechter es sich vorstellen, dass es zu sein habe. Noch dazu, wenn diverse sog. „Glaubensgrundsätze“ auf nichts anderes hinauslaufen, als dass menschliches Leben gebrochen oder gar zerstört wird.
Das Schlimme daran, finde ich, ist, dass so ein Glauben einem per Geburt zugewiesen wird, und man eine ganze Weile im Leben nicht die Möglichkeit hat, sich dem zu entziehen, oder, anders gesagt, frei zu entscheiden, ob man diesen Glauben möchte.
Bei mir war es lange Jahre so, dass ich zunächst als Kind oder gar Jugendlicher gar nicht die Möglichkeit hatte, frei zu entscheiden. Später wollte ich es dann nicht, meiner Kinder wegen. Und wie ich es dann endlich konnte, da war ich teilweise zu faul oder unentschlossen. Und dann, als mein Vater starb, und er beerdigt werden sollte, da war es plötzlich ein Problem, weil er schon Jahre vorher aus der Kirche ausgetreten war. Es war nicht möglich, einen Pfarrer ein paar Worte am Urnengrab sprechen zu lassen.
Wieder zögerte ich, mich zu entscheiden.

Aber das mit dem schwulen Priester, das hat dem Fass jetzt endgültig den Boden ausgeschlagen.

Solange der sich schön brav und artig verhalten hätte, wäre alles wunderbar gewesen. Ob der dabei drauf geht, das wäre der Kirche sch….egal gewesen.

Aber kaum steht er dazu, wird sein Leben zerstört.

Ich kann die Probleme eines homosexuellen Menschen nur ansatzweise nachvollziehen, weil ich heterosexuell bin. Aber selbst das, WAS ich nachvollziehen kann, ist schon schlimm genug.

Ich möchte einer Gemeinschaft nicht mehr weiter angehören, die nach dem Motto handelt „Friss Vogel oder stirb“.

Dies muss niemand so sehen, wie ich das sehe. Jeder muss das für sich selbst entscheiden. Ich habe entschieden, dass ich durch meine „Mitgliedschaft“ es stillschweigend mittragen würde, was „die da oben“ machen oder auch nicht.

Der Gipfel ist ja, dass ich, um austreten zu können, beim Standesamt hier in Bayern 31 € berappen darf. Das war sicherlich auch etwas, was mich bisher davon abgehalten hat.
Aber jetzt ist Schluss.

Es grüßt,
das Smamap

Ein X oder ein U ???

Vorhin hab ich mir die Frage gestellt, wie oft ich wohl im Alltag mit etwas konfrontiert werde, das nicht den Tatsachen entspricht.

Ich meine damit nicht nur bewusste Lügen, sondern auch angebliche Tatsachen, die sich dann, warum auch immer, als nicht haltbar erweisen.

Hier mal eine kurze Auflistung, was mir dazu, aus meinem persönlichen Erleben heraus, eingefallen ist:

  • Ein Lebensmittelpreis, der als besonders günstig dargestellt wird, während dabei aber die Packungsgröße reduziert wurde
  • Ein Auto, das im Spritverbrauch als sehr günstig beworben wird, was jedoch über ein Testverfahren ermittelt wird, dass mit der Realität eher weniger zu tun hat
  • Eine Lebensversicherung, in der nur die Hälfte vom monatlich eingezahlten Beitrag tatsächlich ankommt (alles andere sind Gebühren, die vom Versicherer abgezogen werden)
  • Ein Jobcenter, dessen Bescheide sich in der überwiegenden Zahl als falsch erweisen
  • Ein Dispo-Zins von 12%, der rechnerisch absoluter Wucher ist
  • Die Zusage eines Vermieters, von der dieser plötzlich nichts mehr wissen will
  • Ein Wahlversprechen, das Monate später keine Rolle mehr spielt
  • Eine reduzierte Arbeitslosenzahl, in der Diejenigen nicht mehr auftauchen, die sich in Schulungen befinden

Diese Liste ließe sich bestimmt endlos verlängern.

Ich zögere dabei allerdings, wenn ich mir überlege, ob ich eine bewusste Lüge als schlimmer beurteilen soll, als die ev. Schludrigkeit eines Behördenmitarbeiters, dessen nachlässige/falsche Auskunft mir Schaden verursacht. Davon, dass ein Politiker wissentlich ein Versprechen bricht oder etwas tut, was woanders auf der Welt zu Tod und Leid führt, möchte ich lieber mal gar nicht sprechen.

Um das hier nicht zu Negativ werden zu lassen, möchte ich dem das Bsp. gegenüberstellen, wo der mir unbekannte Mitmensch meine Geldbörse mit reichlich Geld und inkl. aller Ausweisdokumente und Karten gefunden hat, nachdem ich es auf dem Autodach hatte liegen lassen, und weggefahren war.
Besagter Mensch fuhr geradewegs zu meiner Privatadresse und übergab mir alles.

Da fällt einem wieder der Spruch ein „Ehrlichkeit währt am längsten“, v.a. dann wenn man aktuell an VW denkt.

Es grüßt,
das Smamap