PC für lau ?

Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich mich immer wieder gerne mit dem Thema „Stromverbrauch“ befasse. AUCH deswegen, weil da oft, ungewollt – ungeahnt – oder aus „Faulheit“, Unmengen an Geld aus dem Fenster geworfen wird.

Ich habe mich schon darüber ausgelassen (s. „Tips & Tricks), wie sich die Wahl eines günstigen Stromlieferanten bzw. die Nutzung energiesparender Verbraucher, auf die Stromrechnung auswirken.

Aktuell habe ich da das Thema „PC“ am Haken.

So ein PC, und sehr viele Anwender haben da nicht gerade das aller-aktuellste Modell am Start, verbraucht gerne 150 Watt. Umgerechnet auf eine 3 stündige Nutzung pro Tag, sind das im Jahr ca. 50 €, was da rausgeht.

Was ich jetzt ausprobieren werde, ist die Nutzung eines sog. „Einplatinen-PCs“. Namentlich der Raspberry PI 2 Model B

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Um es einfach zu sagen: An die Anschlüsse werden handelsübliche Tastatur, Maus, Internetkabel und Monitor angeschlossen. Und schon habe ich einen funktionierenden Computer.

Dessen Stromverbrauch liegt (inkl. Monitor) ca. bei 1/5 dessen, was ich für einen PC oben aufgeführt habe. Entsprechend sind die Stromverbrauchskosten etwa bei 10 € im Jahr.

Die Anschaffungskosten liegen bei ca. 40 €, wobei ich davon ausgehe, dass eine Micro-SD-Karte (= „Festplatte“) vorhanden ist, ebenso wie Maus, Tastatur und Monitor.

Ich hab mir sowas jetzt angeschafft, und bin sehr gespannt, wie es sich „tut“.

Man muss natürlich dazu sagen, dass so ein „PC“ natürlich zunächst auf die Hauptfunktionen beschränkt bleibt, als da wären: Internetzugang, eMail, Briefe schreiben.

Natürlich hat das Teil nicht die Leistungsfähigkeit eines herkömmlichen PCs. Aber seien wir ehrlich …. die Meisten von uns nutzen einen PC nur zu einem Bruchteil aus.

Was ich damit austesten möchte, ist, ob ich damit auch alles das machen können werde, was so an Standard von einem PC gefordert wird. Wenn ja, dann habe ich einen Rechner am Laufen, der die Größe einer Zigarettenschachtel hat, für weniger wie einen Euro Strom im Monat verbraucht, und völlig lautlos arbeitet.

Ich werde weiter berichten ……

Es grüßt,
das Smamap

Das nennt man Bürgerservice

Anruf eines Bürgers bei der KFZ-Zulassung im Hofer Landratsamt.

B: Bitte eine Auskunft: Gibt es für Schwerbehinderte einen Nachlass auf die KFZ-Steuer?
Z: Ja, gibt es. Da müssen Sie bei der Zulassung den Schwerbehinderten-Ausweis vorlegen.
B: Können Sie mir sagen, wie hoch der Nachlass anteilig ist?
Z: Ja, da müssen Sie den Schwerbehinderten-Ausweis mitbringen.
B: Das wollte ich gar nicht wissen. Können Sie mir sagen, in welcher Höhe sich ein Nachlass generell bewegt? Kommt das auf den Kennbuchstaben an?
Z: Ja, das kommt jetzt schon darauf an, wie hoch die Steuer im Einzelfall ist.
B: Gibt es da keine generellen Prozentsätze?
Z: Ja DA leg ich mich jetzt nicht fest. Da müssen Sie schon beim Zollamt anrufen.
B: Das müssten Sie doch auch wissen! Die KFZ-Zulassung hat das ja bis letztes Jahr selbst alles bearbeitet.
Z: Die Auskunft kann ich Ihnen jetzt nicht geben. Da müssen Sie sich schon an´s Zollamt wenden.
B: Vielen Dank für die umfassende Auskunft. Auf Wiederhören.

Ein Bsp., frei nach dem Motto „Nur ja keine definitive Auskunft geben, auf die man festgelegt werden könnte. Zudem könnte das ja auch Mühe machen“.
Das Motto könnte auch heißen: Wenn der Bürger was wissen will, dann muss er sich schon so verhalten, wie der Behördenmitarbeiter das von ihm verlangt.

Service-Wüste Deutschland.

Die gute alte Zeit

Gedacht ist, im neuen Menüpunkt „Die gute alte Zeit“ eine lose Folge von Bildern zu veröffentlichen, die auf frühere Zeiten verweist.

Ob die Zeiten „gut“ waren, das überlasse ich jedem selbst, das zu beurteilen. Man sagt sie seien es gewesen. Allein, mir fehlt der Glaube daran.

Jedoch waren die alten Zeiten die Voraussetzung für das Entstehen der jetzigen Zeiten, und insofern scheint es doch wertvoll, zu wissen, woraus die Gegenwart entstanden ist. Und MANCHMAL …. ja manchmal soll es angeblich auch so sein, dass man aus den Ereignissen der alten Zeiten etwas lernt.

Jedenfalls soll dies hier ein Versuch sein, an frühere Zeit zu erinnern, bevor sie gänzlich verschwinden.
Und es gibt Landstriche, da findet man vermehrt noch Hinweise auf die alte Zeit.

Und Oberfranken gehört mit Sicherheit dazu.

Nestle

Hab mir den Nestle-Check gestern und vor einer Woche angesehen.

Hängen geblieben ist:

  • Ungesund
  • Teuer
  • Menschenverachtend
  • Umweltschädigend
  • Ignorant

Die sind derart habgierend und extrem weit weg von den Menschen.

Wenn die ihre Marktmacht und ihr Geld dazu missbrauchen, um in den Schwellenländern die Mütter vom Stillen abzuhalten, jedem klar ist, dass sie dabei die Gesetze brechen oder zumindest beugen, und nur NESTLE das nicht klar ist, dann, so meine ich, ja dann muss dem Einhalt geboten werden, und jeder Konsument sollte seine Macht, die ihm gegeben ist, gebrauchen, und keine Produkte mehr kaufen.

Wenn man das gesehen hat, mit welcher Macht die ihre Produkte durchsetzen, derart, dass an jeder Straßenecke dieselben zuhauf ausliegen, dann fühle ich mich definitiv an George Orwell erinnert.

Und wenn ein Pfund Kaffee per Nespresso-Kartuschen über 60€ kostet, und dasselbe also mit so Maschinen und Kartuschen jetzt mit Baby-Milch versucht wird, dann ist das an Perversion nicht mehr zu überbieten.

Ich habe gestern beschlossen, von Nestle und deren Tochter- und Schachtelfirmen kein Stück mehr zu kaufen. Und ich kann nur jeden auffordern, nachzusehen, was alles zu diesem Konzern gehört. Denn diese Infos hauen einen von den Socken. Eine Überblicksauswahl, ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Bekannte Marken sind unter anderem Maggi, Nescafé, KitKat, Nesquik, Nestea, Vittel, Perrier, Mövenpick, Schöller, Thomy, Herta, Buitoni, Smarties, Lion, Nuts, Rolo, After Eight, Die Weiße und Choco Crossies.

Ebenso wie solche Infos, was der Konzern alles treibt, das letztlich den Menschen in den Entwicklungsländern die Lebensgrundlage nimmt, und diese Länder zudem dazu zwingt, das, was sie brauchen, teuer im Ausland einzukaufen.

Bei solchen Machenschaften sag ich nur: Scientology und VW.

Es grüßt,
das Smamap

Das ist das Ende !!!

….. eine Katastrophe, ein GAU etc ?

Nein, mitnichten. Gestern hat mir Giovanni (ich nenn ihn jetzt mal so, obwohl ich gar nicht genau weiß, wie er eig heißt) gesagt, dass er seine Eisdiele am Sonntag den letzten Tag offen hat.

Das ist also das Ende …. des Sommers. Für mich das erste offizielle Ende. Das zweite und endgültige Ende wäre dann die Winterzeitumstellung (überflüssig wie ein Kropf).

Aber i-wie wird er mir fehlen, der Giovanni. War für mich immer i-wie einer schöner Tagesabschluss, wenn ich im Sonnenschein so gegen 6 oder 7 nochmal zur Eisdiele runter bin, und hab mir da 2 Kugeln Eis in der Waffel gegönnt.

So auch gestern. Na ja, die Sonne war zwar schon noch da, aber es war dann doch schon reichlich schattig.

Das ist eben der Lauf der Dinge.

Irgendwie war gestern scheinbar ein besonderer Tag. „Kätzle“ ist gestorben, und so Manches machte den Anschein, als ginge es zu ende.

Aber wie ich lese und höre, ist es diese Woche wettermäßig noch sehr schön. Also noch genießen, bevor es „rum“ ist. Und noch hat es ja ein paar Tage, an denen die Eisdiele offen hat.

Also liebe Leute …. genießt die Zeit !!!!

Es grüßt,
das Smamap

Da legst di nieder

…. würde der Bayer sagen …….

Hab heut gelesen, dass ich mit meinem (Durchschnitts)PC im Jahr ca. 50 € an Strom verbrauche.

Mit einem Tablet, das ich täglich auflade, beläuft sich das komplett auf maximal 4 €.

JA, richtig gelesen, weniger als 1/10.

Ich hab mir etliche verschiedene Quellen im Netz besorgt, um das zu bestätigen.
Auch wenn man starken Wert darauf legt, einen möglichst stromsparenden PC am Start zu haben, bleibt es dabei: Ein Tablet verbraucht einen Bruchteil des Stroms, den ein herkömmlicher PC rausbläst.

Bleibt für mich die Frage, ob sich das, was ich mit dem PC so erledige, nicht auch mit einem Tablet bewerkstelligen ließe?

Ich denke schon, zumal sich Tablets heute mit Zusatzspeicher mit reichlich Speicherkapazität ausstatten lassen (ich hab z.B. in meinem Smartphone eine 64-GB-MicroSD-Karte drin). Bilder und Textdokumente sind dort also unterzubringen. Alles andere ist heute ohnehin im Netz, sprich eMails und dergleichen.

Aber ein Tablet müsste es schon sein, weil größerer Bildschirm, und eben auch größere Tastatur, wie auf dem Smartphone.

Also geht meine Tendenz vermutlich dorthin, dass mein PC durch ein Tablet ersetzt wird.

Mal sehen, ob es dazu andere Meinungen gibt, bzw. was das Netz dazu noch hergibt.

Es grüßt,
das Smamap

Funktioniert doch !!!

Ohne Auto, das geht doch gar nicht, heißt es immer.

Jeder Tag ist für mich ein Tag, der zeigt, dass es doch geht.

Heute z.B. musste ich zum Zahnarzt. Machte ich zu Fuß.
Dann wollte ich kurz was im Supermarkt besorgen. Erledigte ich mit dem Rad (das Eingekaufte hatte im Rucksack platz).
Dann brauchte ich noch Pflanzerde. Der Getränkemarkt nebenan hatte einen 20-Liter-Sack für 1,15€ zu verkaufen.
Den größeren Pflanztopf dazu bekam ich 500 Meter weiter im Blumengeschäft.

Noch vor einem halben Jahr hätte ich all das mit dem Auto erledigt. Wäre etwa 6 KM damit gefahren. Die Fahrerei hätte mich ca. 1,80 € gekostet. Vermutlich noch mehr, weil ich für die Pflanzerde dann noch extra zu OBI gefahren wäre. Damit wären es 10 KM geworden, und ca. 3 €.
SO hab ich dabei auch was für meine Gesundheit getan, für die Umwelt, und für einen Teil der 3 € hab ich mir heute eine halbe Stunde Zeit genommen, und mir einen Cappuccino gegönnt. Draußen …. in der Sonne.

Einzige Voraussetzung für das Alles heute: Ich lebe in einer Kleinstadt.

Ich behaupte, dass jeder das so handhaben könnte, der in einer Stadt wohnt, noch dazu, wenn dort, im Gegensatz zu hier in Oberfranken, die „Öffentlichen“ sehr viel besser ausgebaut sind.
Aber solange die Politik den Individualverkehr derart fördert, wie das bisher der Fall war und ist, wird sich an der Einstellung der Meisten wohl nichts ändern.

Somit bleibt nur die eigenverantwortliche Entscheidung.

In diesem Sinne grüßt,
das Smamap