…… immer ein Lächeln, und immer vergnügt …….

Manchmal betätige ich mich als Chauffeur.
Es hat nicht nur den Vorteil, dass ich gelegentlich doch mal wieder Auto fahren kann, sondern ich tue auch Gutes. Eine Freundin kann aus gesundheitlichen Gründen keine längeren Strecken mehr fahren. Also übernehme ich ab und an den Part des Chauffeurs und fahre sie mit ihrem Auto z.B. nach Hof oder Bayreuth.

Meine Kleidung ist dann natürlich jenseits aller Kleiderordnung eines Chauffeurs. Oder hat man Letzteren schon mal mit Sonnenbrille, kurzen Jeans und T-Shirt gesehen, so wie gestern.
Aber da wollt ich eig. gar nicht hin.

Jedenfalls hab ich sie gestern zum Doc gefahren, und während der Wartezeit ging ich dann vor´s Gebäude, setzte mich da auf eine Bank und erledigte ein paar Nachrichten auf dem Handy …. zumindest war das mein Vorhaben. Ich kam aber nicht weit ….. WEIL ich nicht umhin konnte, den an- und abfahrenden Autofahrern bei ihren Aktionen zuzusehen.
Man muss dazu wissen, dass dieses Ärztehaus einen Parkplatz mit ca. 20 Stellflächen vor dem Haus aufweist. Ich bin ja so 1-2 mal pro Monat dort, und kenn die Prozeduren, die da so ablaufen. Ich lasse „Madame“ immer vor dem Haus aussteigen und such dann irgendwo in der Umgebung einen Parkplatz am Straßenrand. Aus Kenntnis der Verhältnisse direkt vor dem Ärztehaus würde es mir nie im Leben einfallen, dort einen Parkplatz finden zu wollen.

Aber es gibt genügend Zeitgenossen, die mit ihrem Auto möglichst nahe am Eingang parken wollen, wenn es geht, ev. sogar direkt in der Praxis. Wohl getrieben durch die Angst, es könnte einem auf dem Weg von Parkplatz in der nächsten Seitenstraße bis zur Arztpraxis etwas ereilen, was jeden Arztbesuch obsolet erscheinen ließe.

Und so spielen sich jedes Mal wieder, wenn ich dort bin, Szenen auf dieser Parkplatzfläche ab, die einem ein Lächeln auf das Gesicht zaubern, ja mehr noch, einen schallend Lachen ließe, wenn man sich nicht der guten Kinderstube erinnern würde.

Und so fuhr gestern zunächst der etwas ältere Herr mit seinem riesigen Cermedes vor, sah dass es keinen Parkplatz zu ergattern gab, und dann nahm des Theaterstücks erster Akt seinen Lauf ……. Er rangierte hin und her, wohl in der Absicht, den beiden anderen Fahrern die Gelegenheit zu geben, die Parkplatzfläche verlassen zu können. Doch irgendwie wollte es ihm nicht so recht gelingen, genügend Platz zu schaffen, um den anderen eine Durchfahrt zu ermöglichen. Das Spiel dauerte wohl schon 5 Minuten, in denen er beharrlich vor und zurück rangierte, ohne den gewünschten Erfolg. Die Einsicht, dass es wohl an seinem eher großvolumigen Gefährt liegen könnte, und es die bessere Alternative wäre, den Parkplatz zu verlassen, die wollte sich nicht so recht einstellen. Letztlich stieg dann einer seiner Mitstreiter aus, und schlug ihm vor, doch noch etwas näher an die Hauswand heranzufahren. Das machte er dann auch. Mit dem Erfolg, dass er mit seiner Stoßstange die Wand touchierte
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Diese Gelegenheit nutzte sein Mitstreiter, um an ihm vorbei zu rangieren, und das Weite zu suchen.

Der Cermedes-Fahrer seinerseits nutzte anschließend die Gelegenheit und parkte sein Fahrzeug auf der somit freigewordenen Stellfläche.
Nachdem ich kurz einem dringenden Bedürfnis nachgeben musste, kann ich nicht berichten, was in diesem ersten Akt weiter geschah.

Kaum zurück, gab es des Theaterstücks zweiten Akt.

Ein SUV-Fahrer (was heißt das eig.?) kam auf den Parkplatz. Eine Abstellfläche war frei, aber zu klein für ihn. D.h. für sein Fahrzeug. So dachte ICH zumindest. Im Ansinnen, möglichst nahe an der Arztpraxis zu parken, sah Herr SUV-Fahrer dies offenbar anders. Er quetschte nicht nur sein Fahrzeug in den Spalt, sondern tat dies auch noch in einer solchen „Schräge“, dass der „Herr Nachbar“ wohl nur noch mit den Schuhlöffel würde einsteigen können:
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Er selbst konnte noch aussteigen (mehr schlecht wie recht). Was der Herr Nachbar machen würde, das war ihm offensichtlich vollkommen egal. Jedenfalls entfernte er sich eilenden Schrittes, und ich widmete mich dann doch endlich einmal meinem Handy.

Wie ich ein paar Minuten darauf wieder aufblickte, hatte sich an der Situation aus Akt 2 nichts geändert, aber Akt 3 schickte sich an aufgeführt zu werden.
Mir gegenüber waren (sehr außergewöhnlich) 2 Stellflächen nebeneinander frei. Und just in dem Moment kam eine Autofahrerin auf den Parkplatz, erspähte die Situation, und parkte.
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Ebenso eilig, wie sie dies vollzogen hatte, verließ die junge Dame ihr Fahrzeug und entschwand. Was sie NICHT bemerkt hatte (oder etwa doch?), war, dass sie in der Eile ZWEI Stellflächen als ihr Eigen auserkoren hatte. Links von ihrem Fahrzeug hätte noch locker ein Fahrrad reingepasst. Rechts davon zumindest ein Motorrad. Vll dachte sie ja, dass ihr Auto kurzfristig etwas wachsen würde, und deshalb mehr Platz benötigt. Ev. dachte sie ja auch, es würde regnen (was gestern gar nicht so unwahrscheinlich war), und der Parkplatz würde beim wieder abtrocknen schrumpfen. Nach einer halben Stunde kam sie wieder. In der Zwischenzeit waren etliche Autofahrer auf dem Parkplatz vorgefahren, in der offensichtlichen Absicht, den Platz neben besagtem Wagen zu beanspruchen, um allerdings kopfschüttelnd wieder abzufahren.

Ach ja, fast hätte ich den Pausenfüller des Theaterstücks vergessen: Nämlich den Autofahrer, der sein Fahrzeug mitten in die Zufahrt des Parkplatzes stellte, um dann in der Apotheke zu verschwinden, nur um offenbar „KURZ“ sein Medikament zu holen. Als er 10 Min. später wiederkam, hatte sich mittlerweile eine Schlange in jeglicher Richtung gebildet, und es war ein Hupen hier und ein Hupen da zu vernehmen. Vermutlich dachte besagter Autofahrer felsenfest, dass das bestimmt nicht ihm gelten würde. Jedenfalls ging er in aller Gemütsruhe zu seinem Auto, stieg ein, und entschwand.

Das Theaterstück hätte sicherlich noch so etliche Akte zu bieten gehabt, und ich freue mich auch schon auf das nächste Mal, um die Fortsetzung zu genießen. Aber ich konnte nicht länger bleiben, weil „Madame“ das Ende ihres Arztbesuches kundgetan hatte, und ich deshalb meine Rolle als der stille, lächelnde und vergnügte Beobachter aufgeben musste, um wieder in jene des Chauffeurs zu schlüpfen.

Ich muss sagen mein „Leben ohne Auto“ versetzt mich in die Lage, solche „Aufführungen“ gaaaaanz entspannt wahrzunehmen. Früher musste ich mich immer etwas „anschieben“, um im Straßenverkehr, und allem was dazugehört, die Gelassenheit aufzubringen, die jetzt ganz von selbst kommt, wenn ich meine autofahrenden Mitmenschen beobachte.

Es grüßt,
das Smamap

Schilderwald

Gestern, wie ich DAS sah …..
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…. da ging mir auf, dass ich ohne Auto auch einen gewaltigen Vorteil habe, nämlich den, keine Schilder mehr interpretieren zu müssen.

Obiges bedeutet wohl, dass es keinen Sinn mehr macht, an der Stadtbibliothek zu halten, weil die Kommune kein Geld mehr für Bücher hat???
Schließlich müssen Rücklagen gebildet werden, für Griechenland, für das neue Raketenabwehrsystem, für jegliche Diäten und nicht zuletzt für irgendwelche Großprojekte, die wir alle brauchen.

Wenn dann das Schwimmbad geschlossen wird, wie in der Nachbargemeinde bereits geschehen, dann ist halt das Geld ausgegangen.

Aber wo kämen wir denn da hin, wenn die Bürger Anspruch auf ganz normale Einrichtungen erheben würden?

Die Alternative zur Stadtbibliothek wäre ja schon gefunden, nämlich …..
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….. da kann jeder ein Buch sich nehmen, wenn er gleichzeitig ein eigenes Buch dort reinlegt.
Im Ernst: Das ist ein Projekt der hiesigen Schule ….. man besorgte eine Telefonzelle, mit Unterstützung einer lokalen Firma, und startete das Projekt „offene Telefonzelle“.

Aber zurück zu den Verkehrsschildern. Wie ich noch Autofahrer war, da fragte ich mich schon desöfteren, wer diesen Wettbewerb gewonnen hat, den Wettbewerb nämlich, welches DIE Stadt in D ist, mit den meisten Verkehrsschildern? Ich behaupte mal, dass man in D die Hälfte aller Schilder bedenkenlos abschaffen kann. Warum ich in einer 70-er Zone auf einer Strecke von 5 KM 10x daran erinnert werden muss, dass ich nur 70 fahren darf, das hat sich mir nie richtig erschlossen. Und warum eine 70-er Zone zuende ist, und natürlich ein entsprechendes Schild darüber Auskunft gibt, nur damit 3 KM weiter die nächste 70-er Zone beginnt, dieses Pudels Kern hab ich auch nie so richtig begriffen.
Unsere Kommunen, Bezirke, Landkreise und was auch immer, haben kein Geld, aber sie haben Schilder!

Es steht zu vermuten, dass es der Schilder-Industrie recht gut geht.

Auch als Radfahrer bekommt man seine Schider ab! V.a. dann, wenn da ein Radweg ist. Ohne dieses Schild würde ich gar nicht wissen, dass da ein Radweg ist. Selbstverständlich würde ich ohne dieses Schild diesen Weg auch gar nicht als Radweg sehen, und auf der Straße weiterfahren. Und wenn ein Radweg zuende ist, dann informiert mich auch ein Schild darüber.

Letztens habe ich gar einen furchtbaren Frevel mir erlaubt: Ich hab einen Fußgängerweg mit dem Fahrrad befahren, weil es sehr viel sicherer war, als auf der Straße zu bleiben. Und das Ganze OHNE Schild. Man stelle sich vor! Na ja, ob es ein Fußgängerweg war, das kann ich eig. gar nicht so genau sagen, denn schließlich war ja kein Schild da, das darüber Auskunft gab. Und was soll ich sagen …. die Fußgänger und ich als Radfahrer, wir kamen wunderbar miteinander zurecht.

Es wär mal interessant, wenn sich eine Kommune fände, die alle Schilder abschafft, und nur die ABSOLUT notwendigen belässt, z.B. „Einbahnstraße“.
Vll könnte man dann ja auch eine ev. geschlossene Stadtbibliothek oder ein geschl. Bad wieder eröffnen.

Es grüßt,
das Smamap

heiß …… heißer ………

Wie ich das jetzt hinkriege, dass DAS Thema der letzten etlichen Tage in diesen Blog passt (LebenOhneAuto), das ist mir jetzt endlich eingefallen:
Für ein Auto braucht es eine Zulassung.
Für die Temperaturen der letzten Tage hat der Mensch wohl KEINE Zulassung :))))
Wie sonst könnte es sein, dass viele von uns dann nicht funktionieren.

Also ich muss sagen, ich hab das die letzten Tage kaum ausgehalten; war meistens in meiner Wohnung (Souterrain heißt man das, glaube ich), weil dort die Temps noch einigermaßen angenehm waren. Für mich ist das seit meinem Schlaganfall noch schwerer erträglich, als in früheren Zeiten.
Selbstverständlich interessiert das bei denjenigen Stellen, die für meine soziale Unterstützung zuständig sind, keinen Menschen. Dort sitzen ja bekanntlich nur Menschen, denen es gut geht, und die jegliche Unterstützung anderer aus der eigenen Tasche zahlen müssen.
Aber das ist ein anderes Thema.

Letzten Sonntag war ich frühstücken. Da gibt´s in der Nähe einen netten Rasthof, der bietet morgens immer Frühstücks-Buffet an. Da drin gibt´s leider keine Klimaanlage. Dadurch bedingt waren so einige „Nahrungsmittel“ nur noch optisch zu erkennen. Die sog. „Konsistenz“ hatte sich grundlegend verändert.
Gleiches galt für die meisten Menschen, denen ich da begegnete. Die Klamotten waren gewählt nach dem Motto „kurz, kürzer am Kürzesten“, die Gesichtsfarbe war oft von Tomaten kaum mehr zu unterscheiden, und die Ganggeschwindigkeit ähnelte oftmals der dieser länglichen Lebewesen mit Häusern auf dem Rücken.

Eine Ausnahme gab´s: Die Reisegruppe, die eilenden Schrittes wieder ihrem Bus zustrebte. Denn der hatte freilich eine Klimaanlage.

Ich hatte mal wieder die richtige Wahl getroffen: Nämlich DEN Tisch gewählt, der in der Nähe des Ofens sich befand, in dem die Semmeln aufgebacken wurden. Damit stieg die Temp auf gefühlte 45°. Wenigstens saß ich diesmal richtig herum am Tisch, nämlich so, dass ich beobachten konnte, was so rundherum geschah. Üblicherweise stelle ich nämlich nach einigen Minuten immer fest, dass ich mich genau SO hingesetzt habe, dass ich mit dem Rücken zum Geschehen sitze.

Die angenehmsten Orte in dieser Zeit jetzt, sind die Supermärkte/Discounter. Da drin gibt´s immer eine Klimaanlage. Aber man kann ja schließlich nicht jeden Tag stundenlang einkaufen. Und selbst wenn man das täte, würden demnächst die Lebensmittelpreise auf breiter Front steigen, denn die Klimaanlagen, die die Temps von draußen wieder runterkühlen, wenn die Türen auf und zu gehen, deren Tätigkeit muss ja von irgendwas bezahlt werden. Ganz zu schweigen von den Temps, die die Menschen absondern, wenn sie dort drin runterkühlen.

Und gestern war ich dann noch schwimmen. Ganz hier in der Nähe (na ja, für Autofahrer) gibt es einen Badesee. Gestern abends um 9 Uhr war also schwimmen angesagt. So wie letztes Jahr um diese Zeit, ging ich ins Wasser, darauf gefasst, dass dessen Temp noch etwas gewöhnungsbedürftig wäre. Aber was soll ich sagen ….. angenehm warm. Bis runter zum Grund. Eine absolute Wohltat nach den Temps des Tages. Und ich Idiot hab erst jetzt dran gedacht, dass ich mal schwimmen gehen könnte.
Da fällt mir ein, wie ich heut vom Einkaufen zurückging, da hielt einer mit seinem Auto und fragte mich nach dem Weg zum Freibad. Hilfreich, wie ich nun mal bin, erklärte ich den Weg, und fragte mich hinterher, wie dieser „Vollschlanke“ es bei DEN Temperaturen (war morgens um 10) im Freibad, in der prallen Sonne wohl aushalten könne.

Hab dann jüngst mal das Thermometer in die pralle Sonne gestellt …. es blieb bei 49,3° stehen. Mich würd mal interessieren, wie die Temperaturen zustande kommen, die die immer in der Wettervorhersage ankündigen, weil mindestens 50% aller Tätigkeiten finden ja in der Sonne statt oder hat schon mal jemand die Bank, den Arzt, den Discounter oder selbst die Eisdiele erreicht, ohne sich teilweise in der Sonne bewegen zu müssen. Gut, man könnte jetzt immer die Straßenseite wechseln, um jeglichen Schatten auszunutzen. Selbstverständlich kommt man beim Wechsel auf die andere Seite nicht in die Sonne. Und selbst die Autofahrer finden ihren Parkplatz (aus der Klimaanlage heraus) immer im Schatten, und der Weg zum Laden ist dann natürlich ohne Sonne.

Wenn also im Wetterbericht 35 ° angekündigt werden, dann dürfte die mittlere tatsächlich erlebte Temperatur wohl so um die 42° sich bewegen.

Wenn es sich dann mal abkühlt, dann ist draußen natürlich Weltuntergang angesagt. Komischerweise immer nachts. Und so hat es vorgestern Nacht gezündet, was nur ging. Ich wachte auf, weil es so fürchterlich schepperte. Schon mal wach, ging ich für große Jungs. Und wie ich da so saß, da entlud sich ein mächtiger Blitz mit anschließendem Donner direkt über dem Haus, in dem ich wohne. Was soll ich sagen ….. ich saß (geschätzt) wohl 1 Meter über der Schüssel. Das Gute war, dass ich noch nicht so ganz wach war, und so schlich ich also wieder in mein Bett, hörte dem Ganzen noch eine Weile zu, und schlief bei einsetzendem Regen wieder ein.

Am meisten tun mir dabei die Hunde und Katzen leid, die dann gar nicht wissen, wie ihnen geschieht. Auch bei den Tagestemperaturen können die nicht mal eben ihr Fell mit Reißverschluss aufmachen, um abzukühlen. Am idiotischsten sind aber die Besitzer jener Haustiere, die selbige bei jeglicher Temp mit sich zerren.

Aber Gottseidank können wir das Wetter noch nicht einstellen, so wie wir es wollen. Mal ganz abgesehen davon, dass jeder was anderes wollen würde, wäre das Klima dann endgültig hinüber.

Und so bleibt es dabei, dass der Mensch keine Zulassung hat, für solche Temps. Weder für die angesagten 30° im Sommer, noch für die angesagten -25° im Winter.

Das schönste an diesem Sommer ist das Baden und der Fahrtwind auf dem Rad, wodurch ich die Kurve wieder bekommen hätte, zum Thema „Leben ohne Auto“.

Es grüßt
das Smamap

Oder Bikes Ignorieren

…. abgekürzt OBI

Brauchte mal schnell was vom Baumarkt, also kurzerhand auf´s Rad gesetzt und hingefahren.

Dort erstmal rauf und runter einen Fahrradständer gesucht …. vergeblich.

Also selbst einen kreiert
2015-06-26 12.09.13
und ab in den Markt.

Auf Nachfrage, erfuhr man, dass man zwar wisse, dass es keinen gäbe, und die Leute mit Rad dieses dann immer selbst wo anketten würden, aber es sei halt so, dass ein Rad eher die Ausnahme wäre, weil die Leute halt meist mit Auto kämen.

AUCH eine mögliche Sichtweise …… halt Kundenservice :))))

Hinterher musste ich dann bei einem Gedanken lächeln:
OBI hat ja auch ein Sortiment an Teilen für Fahrräder. Angenommen da gäbe es auch einen Fahrradständer zu kaufen, und ich würde so einen erwerben, und ihn dann OBI „vermachen“, damit künftig Kunden, die mit Fahrrad kommen, auch eine Möglichkeit haben, ihr Fahrrad abzustellen/anzuketten.

Zugunsten von OBI muss man erwähnen, dass der LIDL unmittelbar nebendran auch keinen Fahrradständer sein eigen nennt.
Na ja, wenn ZWEI zu kurz denken oder überhaupt nicht denken, ob das dann weniger peinlich ist ???

Es grüßt,
das Smamap

Fahrradständer, die 23-ste

…. also wieder mal unterwegs mit dem Fahrrad.

Heute einen Fahrradständer der ganz anderen Art angetroffen
2015-06-25 12.27.48

Wie man sieht, er wär schon vorhanden, aber der linke kann kein MountainBike-Rad aufnehmen, und der rechte geht wohl davon aus, dass es auch Fahrräder gibt, die Räder in Form von Trennscheiben ihr eigen nennen.

Es grüßt,
das Smamap

Ständer ?

…. nicht DAS, was IHR meint !!!!

Ich hatte ja berichtet, dass es mitunter schwierig ist, einen Fahrradständer zu finden, wenn man i-wo was besorgt.

Heute, unterwegs mit dem Rad zum Arbeiten, hab ich auf dem Rückweg bei Aldi halt gemacht. Und was soll ich sagen, da war ein Ständer.
Ich konnte also da FFFF hinfahren, Rad abstellen und einkaufen gehen.
Und sogar mein dicker fetter Mountain-Bike-Reifen passte rein; zwar mit Mühe und Not, aber ging.

Mann kommt sich zwar bissl komisch vor, wenn man da über den riesigen Auto-Parkplatz drüber radelt, auf dem Weg zum Radl-Ständer, aber hilft nix: Augen zu und durch.
Na ja, ev. nicht grad Augen zu. Wär ev. nicht grad das Wahre. Da hatte ich den ganzen Fahrradständer, mit  Platz für geschätzte 10 Fahrräder ganz für mich alleine.

Na ja, vll nicht für ganze 10 Stück. Das ist sowieso so ein Thema ……
Das muss mir ohnehin mal jemand zeigen, wie man bei so einem Ständer, egal wo, in jeden „Schacht“ auch wirklich ein Fahrrad einstellen kann, ohne dass man dann, wenn alles belegt ist, sein Fahrrad nur wieder mit Hammer und Meißel rausbekommt, weil derart verhakt in die anderen Räder, dass anders gar nimmer möglich. Oft sind nämlich die Abstände zwischen den Fahrrädern so ausgemessen, als würde jeder beim Einstellen seinen Lenker abmontieren und mitnehmen.
Das wär grad so, als wären die Parkplätze der Autos so dimensioniert, dass man die Tür nicht mehr aufbekommt. Das wär ein Grund für eine Revolution in D.
Nun gut, bei Radfahrern fehlt etwas die Lobby, was täten auch die Abgeordneten mit einem Fahrradhelm, den sie vom Lobby-Menschen geschenkt bekämen? Da lässt sich mit einem Ladeadapter für´s Handy schon eher was anfangen.

Apropos ….. wisst ihr, wer das Handy erfunden hat???
Na, die Schwaben!!!
Der Begriff leitet sich nämlich ab, von der Redewendung: Hään die koi Kabl?
Aber da wollt ich ja eig gar nicht hin.

Also Rad geparkt, bei Aldi eingekauft, diesmal sogar reichlich Zeit an der Kasse gehabt, um in aller Ruhe die Sachen in den Rucksack zu packen (es stand nämlich hinter mir keiner an).
Ich hab kürzlich gelernt, dass das EINER der Unterschiede ist zwischen dem „Supermarkt“ und dem „Discounter„: Im Supermarkt sind die Kassen größer gestaltet, so dass ein Kunde seine Waren in Ruhe einpacken kann (abgetrennter Warenbereich), während der nächste Kunde schon abgerechnet wird.
Beim Discounter wollen die den Kunden möglichst schnell weiterhaben. Deshalb hat da einer von der Baufirma, am Ende aller Baumaßnahmen, die Kettensäge gezückt und die Kassen hinten um 1 Meter gekürzt, damit die Kunden keine andere Wahl haben, als die Artikel in den Einkaufswagen zu schmeißen, und das Einpacken draußen zu erledigen. Damit, so denk ich mir das, sind pro Stunde mehr Kunden abrechenbar, wie im Supermarkt.
Das nennt man dann „Service„.
Das erinnert mich an meinen USA-Aufenthalt vor etlichen Jahren: Da wurden dir deine Einkäufe im Supermarkt von einem Mitarbeiter eingepackt. Ob der sie auch zum Auto brachte, das weiß ich nimmer so genau.
Uiiuiiuiiuii ….. jetzt bin ich schon wieder ganz woanders.

Also Aldi – Ständer – Parkplatz also direkt vorm Eingang – Radlerherz, was willst du mehr.
Na ja, kurz vor Zuhause kam ich beim Metzger vorbei. Das is DER Metzger, wo normalerweise der Laden gerammelt voll ist, weil der hat echt gute Ware. Diesmal war nur eine Frau drin. Ich also in Lichtgeschwindigkeit das Rad in den Ständer gestellt …. :((((( tja, hät ich gern, gab´s aber keinen. Also das Rad mit in den Laden genommen, und die Verkäuferin gefragt wieviele Fleischkäs-Semmeln ich dafür bekomm. Nö, das is jetzt gelogen. Hab das Rad ans Schaufenster gelehnt und mir 2 Fleischkäs-Semmeln geordert. Und was soll ich sagen – die waren der Hammer. Geschmeckt bis zum Gehtnichtmehr.
Da müsst ich jetzt freilich noch einen Exkurs folgen lassen, über die Unterschiede zwischen einer Leberkäs-Semmel und einer Fleischkäs-Semmel. Aber das ist dann wirklich ein anderes Thema.

So hab ich also dann das Rad vor mir hergeschoben und die erste Fleischkäs-Semmel verdrückt.

Vor dem Zuhause hatten sie mittlerweile die Straße aufgerissen. Und irgendeiner der Arbeiter hatte sein Fahrzeug derart eng vor die Einfahrt gestellt, dass ich mein Rad zusammenfalten und durchtragen musste.
Aber wozu hat man schließlich ein Alu-Rad?

In diesem Sinne …..

es grüßt,
das Smamap

Die Welt ist voll davon ….

…… voll von

  • Waffen
  • Luftverschmutzung
  • abgeholzten Urwäldern
  • ausgebeuteten Bodenschätzen
  • armen, hungernden und sterbenden Menschen
  • Toten
  • steigenden Meeren
  • sterbenden Tier- und Pflanzenarten
  • Menschen, die ihren Besitz mehren
  • Politiker, die nicht das Notwendige tun
  • Unwettern und Katastrophen
  • steigenden Temperaturen
  • Völkerwanderungen (aus welchen Gründen auch immer)
  • Menschen die völlig überrasch tun, ob der sich aus all dem ergebenden Konsequenzen, obwohl sie es lange schon wussten

Somit bleibt:

Der Mensch braucht die Natur, aber die Natur braucht den Menschen nicht

oder (sinngemäß)

erst wenn alles aufgebraucht ist, wird der Mensch erkennen, dass man von Geld nicht satt wird

Was hat die Rüstungsindustrie mit einem Leben ohne Auto zu tun ?

Ganz ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht.
Aber vll fällt mir das ja während des Schreibens noch ein.

Jedenfalls hab ich vorhin im Netz gelesen, dass der Papst die Rüstungsindustrie kritisiert habe, und angemerkt habe, dass all jene, die damit zu tun haben, keine Christen sein können.

Dazu ist mir spontan eingefallen, dass unsere Regierungspartei dann also sofort das C aus dem Namen streichen muss, und unsere Bundesmutti und insbesondere die „Verteidigungsministerin“ sich sofort als „Nichtchristen“ outen müssen.
Wenn es nach dem Papst geht.
Ein Bekannter meinte heute, dass das „C“ ja auch „Chaos“ heißen könnte und damit könne es ja bleiben. Auch ein berechtigter Gesichtspunkt.

Ach ja, da hätte ich eine Verbindung zwischen Rüstungsindustrie und einem Leben ohne Auto: Die könnten ja all das Metall, mit dem keine Waffen mehr gebaut würden, zu Fahrrädern verarbeiten. Frei nach dem Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ … äähhh „Panzer zu Fahrrädern„.
Aber wenn ich es mir so recht überlege, passt das ja nicht, weil ein Fahrrad aus Stahl wäre ja irre schwer. Wenn ich mir überlege, dass ich mein Alu-Fahrrad jeden Tag eine Treppe runtertrage zum Abstellen, dann erscheint mir das Obige i-wie nicht so arg als „gewichtiges“ Argument.

Gewichtiger ist, dass wir für eine Raketenabwehr Mrd. ausgeben werden, und gleichzeitig gleitet unser Sozialsystem immer mehr ins Instabile ab. Wieviele Menschen in unserem Land nicht so recht wissen, wie sie das viele Monat, das noch übrig ist, bezahlen sollen, das möchte ich lieber gar nicht wissen. Aber diese Probleme habe diejenigen natürlich nicht, die an den Hebeln sitzen.
Ups, ich merke, ich gleite auch ab …. in ein ganz anderes Thema. Ich habe das Gefühl, da wird demnächst mal noch ein anderer Blog fällig.

Zurück zur Eingangsfrage!
Die Rüstungsindustrie hat mit einem Leben ohne Auto DAS zu tun, so denk ich mir grad, dass ich mit keinerlei Ausgaben für ein Auto (Autofahrer = Melkkuh der Nation) einen wie auch immer gearteten Irrsinn mitfinanziere.
Anders gesagt, Diejenigen, die so manches beschließen, was sich auf das Volk auswirkt, die betrifft DAS, was sie beschließen, überhaupt nicht. Und die Auswirkungen all dessen haben sie auch nicht zu erleiden, denn wenn es mal ernst wird, dann sind diese Herrschaften schon längst nicht mehr, frei nach dem Motto „nach mir die Sindflut“.

Es grüßt,
das Smamap

Was versäumt man ohne Auto ?

Die Frage ist mehr ironisch gemeint.

Sie kam mir in den Sinn, wie ich vorhin gelesen habe, dass heute Hacker die Zulassungsbehörden mancherorts im Norden lahmgelegt haben.

Gut, ich muss da nicht mehr hin, aber so manche Bilder/Erlebnisse hat man schon noch im Kopf. Die tauchen anlässlich einer solchen Meldung wieder auf.

Wie war das immer? Den ersten Kontakt hier mit „meiner“ KFZ-Zulassung hatte ich damals (muss so 2007 gewesen sein), als ich hier in Oberfranken das erste Fahrzeug anmeldete. Kann mich noch lebhaft dran erinnern, wie ich da i-wann am Vormittag reinmarschierte, noch in der kühnen Hoffnung, rechtzeitig zum Mittagessen wieder zuhause zu sein…….Pfeiffendeckel!

Selbstverständlich waren dort alle Schalter besetzt, und es wurden, zeitlich gesehen, auch alle Reserven in der Bearbeitung der Vorgänge ausgeschöpft. Und natürlich musste man nicht zwischendurch zur Kasse, 2 Stockwerke höher, um dort zu bezahlen, was freilich auch mit keinerlei Wartezeit verbunden war. Und Gleiches galt für die Schilderbeschaffung. Alles in allem, kann man also mit Fug und Recht behaupten, dass damals alle Ressourcen erschlossen wurden, um keine Wartezeiten entstehen zu lassen.

Aber Mann ist ja lernfähig :))))
Beim nächsten Mal wollte ich es ganz schlau anstellen, und kam schon früh morgens, um halb 8, zu Beginn der Öffnungszeit. NUR ….. DIE Idee hatten so manch andere auch. Und wenn dann zu der Zeit nur 1-2 Schalter besetzt sind, ergibt das natürlich üüüüüüberhaupt keine Wartezeit.

I-wie ist es schade, dass ich diese ganzen Errungenschaften der modernen Bürokratie nicht mehr genießen kann. Ganz zu schweigen von der Kostenlosigkeit des Ganzen. Man geht ja als braver Steuerzahler da hin, und denkt (man möge mir meine Naivität verzeihen), dass sich die Kosten, ob der vielfachen staatlichen Abgaben, auch und v.a. im Bereich der Fahrzeughaltung, sehr im Rahmen halten. Wenn man dann das Etablissement verlässt, und hat Beträge ausgegeben, für die man sich gut eine Woche mit Lebensmitteln versorgen könnte, dann ist man eines Besseren belehrt.

In schockartigem Zustand denkt man in diesem Moment noch überhaupt nicht an die Höhe der KFZ-Steuer, die da ja auch noch auf einen zukommt.

Alles zusammengenommen hatte ich damals mit Steuer und Anmeldung über 400 € abzudrücken.
Der Fairness halber muss man sagen, dass das zuletzt nur noch 350 € waren.

Als ich mein letztes Fahrzeug jetzt abmeldete, musste ich dafür „nur“ 15 € berappen. Die Frage, wofür denn überhaupt, die kam mir selbstverständlich nicht :)))

Es gibt ja den Spruch „wer auf Reisen geht, der hat was zu erzählen“. Das gilt, seltsamerweise, auf für solch eine Behörde. Ich hätte da so einige Stories auf Lager. Die letzte war die, dass ich jetzt bei der Abmeldung auf die Situation traf, dass gleich mal zu Beginn die Software nicht lief, die für die Ausgabe der Wartenummern zuständig war. Ich konnte dann sehr schon am Bildschirm mitverfolgen, wie der Systembetreuer per Fernwartung verzweifelt versuchte, die Software wieder zum Laufen zu bekommen. Als EDV-Mensch kennt man sich da ja „ein klein wenig“ aus.

Jedenfalls, wenn ich nicht genau gewusst hätte, wer alles vor mir gewartet hatte, bevor das Theater seine Pforten öffnete, dann würde ich wahrscheinlich heute noch dort sitzen, und darauf warten, dass eines der beiden ausführenden Organe meine Nummer aufrufen würde. Ich weiß noch die ratsuchenden Gesichter des restlichen Wartesaales, wer den jetzt wohl dran sei.

Wie auch immer, das waren schon Erlebnisse. Und jetzt soll ich ohne all diese auskommen. Schon schwierig :(((((

Was ja am Besten war, und wo ich dann doch schallend lachen musste, war, wie ich dann 3 Wochen später einen Schrieb vom Zoll bekam (der ist ja jetzt zuständig für die KFZ-Steuer), worin mir offenbart wurde, dass ich noch 2 € an KFZ-Steuer zu entrichten hätte. Was ich dann als braver Staatsbürger auch tat.
Offenbar ist den Behörden bis heute noch nicht aufgegangen, dass Bearbeitung, Versand und alles weiter damit Zusammenhängende, ein Vielfaches davon kostet.

Ich glaub, sowas nennt man „kaufmännisches Denken“.

Und jetzt fahr ich also Rad (wenn ich nicht grad zu Fuß gehe).
Bin mal gespannt, wann die Herrschaften drauf kommen, dass man auch dafür irgendeine Abgabe erheben könnte. V.a. nachdem ja jetzt die PKW-Maut erstmal auf Eis gelegt wurde, nachdem VÖLLIG ÜBERRASCHEND die EU Einwände hat. Genauso wie jedes Jahr wieder Weihnachten VÖLLIG ÜBERRASCHEND auf den 24. Dezember fällt.
Irgendwas werden sie sich schon einfallen lassen, wenn jetzt die PKW-Maut nicht kommt. Denn irgendwoher müssen die Mrd. ja kommen, die für Griechenland benötigt werden. Wer da gar vermutet, die Oberen würden ihre Gehälter und Diäten mal um 50% kürzen, der hat auch im Kalender eingetragen, dass 2016 Ostern und Pfingsten auf einen Tag fällt.
Und zum Thema „Griechenland“ hätte ich jetzt so EINIGES auf der Pfanne, aber ich krieg grad die Kurve nicht recht, dahin, was das mit Radfahren zu tun haben könnte (aber was nicht ist …….).

Wenn jetzt jemand vermutet, dass ich insgeheim ein klein wenig Groll hege, gegen so manche Verfahrensweisen unser Damen und Herren Politiker und Behördenoberen, das wäre natürlich VÖLLIG an den Haaren herbeigezogen.

Und WAS versäumt man noch ohne Auto? Das zu beantworten, dafür gehen mir jetzt für heute die Buchstaben aus. Das muss bis Demnächst warten.

Es grüßt,
das Smamap

Der Radweg

Eig wollte ich heut gar nix mehr schreiben, aber i-wie hab ich Zeit und so soll es also sein …..

Da fährt man auf dem Radweg so dahin, und plötzlich heißt es auf dem Schild ENDE RADWEG.
Da überleg ich mir so, wie das wohl wäre, wenn das mit der Straße auch i-wo so käme: Die Autofahrer müssen plötzlich das Auto abstellen, weil die Straße zuende is.

Oder die andere Art von Radweg, nämlich die, dass es gar keinen gibt. Also fährst notgedrungen am Straßenrand dahin, und genießt in vollen Zügen den jeweiligen Abstand, den einzelne Autofahrer zwischen sich und dir lassen. Manchmal erschreckend !!!

Viele lassen zwar Abstand, wofür ich mich ausdrücklich bedanke, dafür hupen sie dann dem Kollegen, gegenüber, kräftig zu. Dass es den Radfahrer neben ihnen dabei schlichtweg vom Sattel hebt, das macht ja nix.

Na ja, im Lauf der Zeit bekommt man es schon langsam raus, welches die Strecken sind, die auch dem Radfahrer seine Daseinsberechtigung verschaffen. Und manchmal ist man sogar auf Strecken unterwegs, da haben die Oberen heftig an die Radfahrer gedacht, wofür ich mich ebenso ausdrücklich bedanke. Und so sitzt man dann am „Rastplatz“, mit Überdachung, das Rad angelehnt, und schlürft genüsslich an der Wasserflasche.cropped-2015-05-16-12-49-021.jpg

Und dann komm ich doch glatt noch am Discounter vorbei, und denk dran, dass ich ja noch eine Butter brauche. Also flugs den Fahrradständer gesucht …… Mist, keiner vorhanden. Aber Mann ist ja erfinderisch. Also Fahrrad an die Wand gelehnt. Kann Rad zwar nirgends anketten, aber Hauptsache ich hab die Butter organisiert. Ich hät zwar das Rad auch auf einen Autoparkplatz legen können, aber das wär wohl dann doch nicht sooo gut rübergekommen.
Dann also weiter zum Bäcker und noch was zum Abendessen mitgenommen. Sch…., wieder kein Fahrradständer. Soll ich das Rad jetzt mit in den Laden nehmen? Lieber nicht, denn es handelt sich um den Bäcker, wo ich am Sonntag Semmeln hole (JA, in Bayern heißt das „Semmeln“). Und ein Lokalverbot wär jetzt i-wie nicht so das Wahre. Wegen dem Sonntag halt.
Also gibt’s eben Scheibe Brot zu Abend.
Es sei denn, ich schwing mich noch auf, und fahr nachher noch zum anderen Discounter. Der hat auch Semmeln. Aber das verwerf ich gleich wieder, weil das hatte ich schon mal, und nach meiner Erinnerung gehen die Reifen meines Mountain-Bikes nicht in den dortigen Fahrradständer. Da wurde nämlich bei den 3 zur Verfügung stehenden Einzelständern gespart. Genauso wie bei der Länge der Kassen und der Zeit, die einem die Kassiererin einräumt, um zu zahlen und einzuräumen.

Und trotzdem hat die kleine Tour Spass gemacht. Hab am Rastplatz dem Treiben von ein paar Vögeln zugeschaut, mich unterwegs mit einer Hundehalterin unterhalten, in einer Seitengasse einen Griechen entdeckt, und bei einem kleinen Umweg einen Standort mit einer fänomenalen Aussicht.
Das Alles hätte ich mit Auto nicht gehabt.
Na ja, bei dem Griechen muss ich ev. etwas einschränken, weil wer weiß, wie lange es den noch gibt? Kann ja sein, dass er demnächst im Heimatland gebraucht wird (Scheeeerz!!!).

Es grüßt,
das Smamap