Experiment mit Überraschung

Gestern ging ich im Sonderpostenbaumarkt an einem Angebot für LED-Birnen vorbei.

Waren so Kerzen-Birnen mit 4 Watt, kosteten 2,20 €.

Nun ja, man hat natürlich immer noch im Hinterkopf, was so herkömmliche Glühbirnen seinerzeit kosteten. Aber gibt´s eben nicht mehr, und jeder weiß auch, dass die zwar billig waren, wenn man sie gekauft hat, aber eben vergleichsweise Unmengen an Strom verbrauchten.
Aber 2,20 € ???

Im Vergleich zu LED-Birnen, wie man sie sonst bekommt, waren die rel. günstig. Also hab ich mal eine mitgenommen, eher aus dem Grund, um zu testen, wie sich die so machen. Denn nur immer zu meinen, die seien so teuer, und dann auch noch im Hinterkopf zu haben, dass das Licht nicht so recht das Wahre sei, das bringt einen nicht weiter, solange man es nicht mal versucht hat.

Und ich muss sagen, ich bin absolut überrascht und verblüfft.

Ich hab nämlich im Wohnzimmer eine Lampe mit 3 so Kerzen-Birnen. Das waren bisher die herkömmlichen Energiesparlampen, so wie man sie schon lange kennt. Jede dieser „Birnen“ (ich nenn sie mal weiterhin so) hat 6 Watt. Die LED, die ich da jetzt gekauft hatte, hat, wie gesagt, 4 Watt, spart also 1/3 des Stroms ein.

Die LED verbraucht also wesentlich weniger Strom und hat dennoch eine sehr viel höhere Leuchtkraft, obwohl „nur“ 4 Watt. Und das Licht ist total angenehm.
2015-09-23 10.55.51
Auch wenn das mit Handy nicht so klar rauskommt, aber ich denke, es ist sichtbar, dass die mittlere Birne die LED ist.

Ich werde also die 3 bisherigen Energiesparlampen durch ZWEI LED-Birnen ersetzen. Das reicht von der Leuchtkraft dicke.

Ich hab mir das mal ausgerechnet: Letztlich ist es so, dass ich darüber ca. 11 € an Kosten im Jahr einspare (und da ist die Anschaffung schon mit drin). Wenn ich das für alle meine Lampen in der Wohnung so durchführe, dann spart mir das im Jahr über 50 € ein.

Und das ist doch schon was.

Letztlich zeigt mir das, dass eine 4 W LED-Birne absolut ausreichend ist. Früher brauchte man eine 40 Watt Birne. Heute bekommt man das mit einem Zehntel des Stromverbrauchs hin.

Und um es mal klar zu sagen, weil viele das nicht einschätzen können oder wollen: Watt ist gleichbedeutend mit Stromverbrauch und somit mit Stromkosten.

Es grüßt,
das Smamap
NS: Hab jetzt alle meine Lampen in der Wohnung mit LED ausgestattet. Passt EINWANDFREI, hab helleres Licht wie zuvor, das Ganze mit wesentlich weniger Stromverbrauch (auch die großen alten „Energiesparbirnen“ mit 15 W haben jetzt nur noch 7 W), und der Effekt, dass die Lampen nach Einschalten erst eine Weile brauchen, bis sie max. Helligkeit erreichen, ist weg (einschalten und Maximum).

Was bei mir (manchmal) NICHT funktioniert – bzw. nervt

Eins voraus: Ich finde Windows10 gelungen. Ich nutze es gern, und vermisse mein altes Windows7 bisher nicht.

Und noch was ist AUCH klar: Windows10 ist noch nicht fertig, und es gibt sicherlich noch so Einiges, was verbessert und erweitert werden wird.

Es macht trotzdem Sinn, so finde ich, mal aufzuführen, was (FÜR MICH), (manchmal) nicht funktioniert bzw. mich immer wieder mal nervt. Das gibt dann zumindest die Möglichkeit, dass jemand das liest, und eigene Erfahrungen bestätigt findet bzw. Lösungen dafür hat.

Ich werde das gelegentlich aktualisieren, sofern sich Weiteres ergibt.

Zu Windows10 gehört für mich auch Edge, quasi der Zwillingsbruder. Deshalb führe ich auch dessen „Nickligkeiten“ hier auf.

Alsooooo …….

  • Was mich am allermeisten nervt, ist das Verhalten von Edge bzgl. Werbung. Oder anders gesagt, das Fehlen eines Ad-Blockers. Es dauert ewig, bis meine Startseite vorhanden ist (T-Online), was meines Erachtens mit den Unmengen an Werbeeinblendungen zu tun hat, die da erstmal geladen werden müssen.
  • Auch Edge: Ziemlich zu Anfang des Öffnens einer Seite, ev. dann, wenn alle Werbeeinblendungen da sind, macht es „Zack“ und die Seite wird nochmal neu aufgebaut. Diese beiden ersten Punkte gehören vermutlich zum selben Themenkomplex. An DER Stelle, und NUR an der Stelle, wünsche ich mir manchmal meinen Feuerfuchs zurück, zusammen mit seinem Ad-Blocker. Dort hab ich dann auch nicht den Effekt, dass ich zum Start des Browsers, wenn die Seite im Grundgerüst schon am Bildschirm ist, mit der Maus scrolle, und nichts tut sich. Wenn dann alles Werbung da ist, und die Seite auch nochmal neu aufgebaut wurde, dann macht´s plötzlich „Zack“, und Edge führt all die Scrollbewegungen aus, die ich zuvor schon von ihm wollte. Und damit steht ich dann IRGENDWO auf der Seite, wo ich gar nicht hin wollte.
  • W10 zeigt mir nicht an, dass ich mehrere Desktops offen habe
  • Cortana zeigt mir schriftlich das an, was ich gesprochen habe, und SAGT mir aber, dass es mich nicht verstanden hat
  • Mir wird desöfteren angezeigt, dass eine Benachrichtigung im Info-Center vorhanden ist. Geh ich da rein, dann ist keine da
  • Bei „Alle Apps“ im Startmenü bin ich ewig am Scrollen bis zu der App, die ich grade brauche. Ein Jump mittels Buchstabentaste zum entsprechenden Bereich wäre hilfreich
  • In der Datenträgerverwaltung wäre ein vollständiges Feature zur Bearbeitung von Partitionen endlich mal wünschenswert. Volumen verkleinern und erweitern zu können, und das auch nur unter Idealvoraussetzungen, ist einfach zu wenig, und das ständige Ausweichen auf gparted oder Dergleichen, ist hinderlich
  • Das Zusammenführen meiner Mails in „Mail“ ist eine schöne Sache. Jedoch fehlt mir entschieden die Möglichkeit einer Filterfunktion, um den ganzen Mail-Mist, der da jeden Tag kommt, in einen Junk-Ordner zu verschieben. Solange es das nicht gibt, ist Mail für mich nicht einsetzbar
  • Manchmal, eher selten, klicke ich in Edge oben links auf den ZURÜCK-Button, um eine Seite zurückzugehen, und nichts, absolut nichts, tut sich. Edge muss dann neu gestartet werden

Gott-Modus ???

Gestern fiel ich, mehr zufällig, über einen Artikel im Netz. Ich meine es war auf der T-Online Seite.

Darin war vom Gott-Modus die Rede.

Wie ich feststellte, bzw. erlas, handelt es sich um die Möglichkeit auf einem Link die Einstellmöglichkeiten von Windows10 zusammen zu fassen, die ja derzeit noch getrennt sind zwischen den „Einstellungen“ über die UI und der althergebrachten „Systemsteuerung“.

Ich hab mir das noch nicht näher angesehen, aber schon mal eingerichtet, und will es hier auch mal beschreiben, wie ich das gemacht habe (entsprechend den dortigen Schilderungen).
Wer das nachvollziehen will ….. nur zu ….. aber bitte auf eigene Gefahr.

Man erstelle sich auf dem Desktop einen neuen Ordner. Als Namen dieses Ordners kopiere man folgende Sequenz:

Alle Aufgaben.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

Fertig.

Doppelklick auf diesen Ordner eröffnet den Zugang zu allen möglichen Einstell-Optionen.

Wenn ich denn mal Zeit habe, werde ich mal nachsehen, was da so alles drinsteckt.

Gruß,
das Smamap

Windows 10 und die Desktops

Windows 10 hat ja die Möglichkeit mit mehreren Desktops zu arbeiten.

Bei Linux habe ich das immer schon geschätzt. Bei Windows hatte ich das immer schon vermisst.

Ich wüsste zwar nicht zu sagen, ob es das z.B. unter W8 auch schon gegeben hat, und entsprechende Drittprogramme hat es sicher gegeben.
Aber einfach SO zu verwenden, das hatte ich noch nicht.

Und so nutze ich das jetzt auch. V.a. dazu, um getrennte Bereiche zu haben, in denen ich meine Aufgaben erledige.
So läuft auf dem einen Desktop etwa die Erfassung mehrerer Blogbeiträge, und im anderen Desktop bearbeite ich meine Mails und sonstige Korrespondenz.
Die Trennung hilft mir persönlich, nicht den Überblick über alle geöffneten Fenster zu verlieren.

Mittlerweile habe ich auch die Tastenkombination ergoogelt, mit der ich zwischen den Desktops weiterschalten kann

Strg + Win-Taste + Pfeil-Taste

Was mich sehr stört an dem Ganzen, ist, dass Windows mit nicht darauf hinweist, dass ich mehrere Desktops offen habe. Und so schreibe ich also meinen Blogbeitrag fertig, und widme mich dann wieder anderen Dingen des Alltags, um dann irgendwann gegen Abend festzustellen, dass da ja noch was zu machen gewesen wäre.

Oder weiß jemand, wie man das augenfällig am Bildschirm bemerkbar machen kann, dass da ja noch ein Desktop offen ist?

Gruß,
das Smamap

Windows, das ewige Thema …. oder etwa doch nicht ???

Man ist als ONU (OttoNormalUser) geneigt, alles, was da nicht passt am PC, dem ollen Windows anzulasten. Noch dazu, wenn da jetzt das neue W10 am Laufen ist.

Schuld ist sicher mal wieder Microsoft. Ist doch schön, wenn man jemand zur Hand hat, dem man die Schuld geben kann. Noch dazu, wenn „derjenige“ anonym ist; Winzigweich ist ja keine Person, sondern eben ein anonymes Gebilde.

Und offenbar neigt der Mensch dazu, die Schuld anderen zu geben, um sie nur ja nicht bei sich selber suchen zu müssen. Und auf die Weise kann man alles, was einem das Leben i-wie unangenehm macht, einem anonymen ETWAS in die Schuhe schieben. Und so fühlt man sich gut, und muss sich mit Problemen nicht selber auseinander setzen oder gar die Ursache z.T. bei sich selber ansiedeln.
Gut, aber das ist ein anderes Thema.

Was war geschehen?

Seit einiger Zeit, etwa seit ich W10 nutze, hatte ich den Effekt, dass auf meiner Tastatur das große S nicht mehr ging. Hab eine Funk-Tastatur. Alles andere funktionierte, nur wenn ich das große S schreiben wollte, kam nix. Das Seltsame war, dass das große S nur dann nicht ging, wenn ich es, so wie es ein 10-Finger-Schreiber macht, mit der rechten Großschreibetaste auslöste. Wenn ich es mit der linken Großschreibetaste auslöste, dann ging´s.

Nachdem ich diesen Effekt, zeitlich gesehen, etwa seit dem Zeitpunkt hatte, zu dem ich Windows 10 installierte, schien der Fall klar. Und ich muss zugeben, dass ich eher DAZU geneigt war, einen Fehler von W10 anzunehmen, als irgend etwas anderes.

Nachdem man aber schon Pferde hat kotzen sehen, und ich als EDV-Mensch dann doch schon alles Mögliche erlebt habe, zögerte ich bisher, die Ursache „Windows10“ als Fakt anzunehmen.

Und heute kam ich dann drauf ……..

Vor einiger Zeit hatte ich mal die Tastatur hochkant an die Wand gelehnt. Beim Vorbeigehen verlor ich etwas das Gleichgewicht und blieb mit meinem Schuh an der Tastatur hängen. Dadurch hatte ich, wie sich herausstellte, die ESC-Taste beschädigt, insofern, als sie seither klemmt. Das äußert sich so, dass wenn ich die Taste drücke, sie dauerhaft gedrückt bleibt, solange, bis ich sie kunstvoll wieder herausziehe.

Und solange diese ESC-Taste gedrückt ist, tritt dieser Effekt mit dem großen S auf. Sobald ich die ESC-Taste wieder löse, ist alles bestens.

Somit trat also der Effekt auf, der sehr häufig zu beobachten ist: Das Problem saß vor der Tastatur.

Und wieder einmal war es so, dass das Ganze mit Microsoft oder gar Windows10 rein ganz und gar nichts zu tun hatte

In diesem Sinne ….. happy computing

Es grüßt,
das Smamap

Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben ?????? Jedenfalls Finger weg von jeglicher Volumenänderung

Manchmal scheint es so, dass man nicht zu früh loben sollte.

Im letzten Beitrag habe ich mich noch sehr lobend zu W10 geäußert.

Um es gleich vorweg zu sagen …. DAS BLEIBT AUCH SO

aber

ich kann, aus eigener Erfahrung heraus, nur dazu raten, die Finger von jeglicher Volumen-Manipulation zu lassen (zumindest wenn man nicht wirklich firm ist, in solchen Sachen. Was ich für mich nicht in Anspruch nehme).

Was war Sache?
Ich hatte auf meinem Rechner, bevor ich dort in einer eigenen Partition der HD einen W10-Build installierte, bereits Vista drauf. Und nachdem W10 bisher ohne jegliche wesentliche Mucken lief, hab ich mich gestern drangemacht, die Vista-Partition zu löschen, und den Platz W10 zur Verfügung zu stellen.

Das klappte in früheren Zeiten, mit anderen Konstellationen (z.B. Linux entfernt oder W8 und den Platz dann W7 zur Verfügung gestellt) absolut einwandfrei.

Das verbleibende OS hatte früher immer über die Reparatur via Installations-DVD die Möglichkeit gefunden, den Systemstart wieder herzustellen, denn durch derlei Operationen geht natürlich im Normalfall der Bootbereich verloren.

Gestern kam alles anders.

Nach dem Löschen der Vista-Partition, was gar nicht so einfach war, weil W10 das nicht zuließ (erledigte ich letztlich über gparted) war das System nicht mehr zum Laufen zu bewegen. Auch nicht über die Reparatur-Optionen der DVD. Nach langem Versuchen ergriff ich letztlich die Gelegenheit beim Schopf, und installierte W10 von meiner ISO-DVD neu, um auf diesem Weg gleich mal eine clean Installation zu bewerkstelligen, ohne irgendwelche Altlasten noch auf dem Rechner zu haben, um dann anschließend meine Daten aus dem Windows.old-Verzeichnis wieder zu holen.

Klappte alles einwandfrei. Aktivierung erfolgte automatisch (muss man eben nur alle Product-Key-Abfragen entsprechend überspringen).

Fazit1: Der Satz, dass man wirklich wissen sollte, was man da tut, hatte wieder mal zugeschlagen. So wirklich sattelfest bin ich eben in solchen Dingen dann doch nicht.
Ich möchte dazu aber noch anmerken, dass es, meiner Meinung nach, wirklich mal an der Zeit wäre, dass MS den Programmbereich soweit aufbohrt, dass man damit auch wirklich alles das machen kann, was bisher nur über Drittprogramme erledigt werden kann (also z.B. „lösche Partition, schlage den Platz einer vorhandenen Partition zu und bewege den bisherigen Inhalt der vorhandenen Partition an den Anfang der Gesamtpartition). Das Volumen verkleinern und Volumen erweitern, was es bisher gibt, ist bis zum heutigen Tag nur unter Idealbedingungen anzuwenden (also z.B. „freier Plattenplatz befindet sich inmittelbar hinterhalb der zu erweiternden Partition“ oder „Volumenverkleinerung nur möglich, wenn der freizugebende Bereich zusammenhängt und nicht etwa durch eine Auslagerungsdatei unterbrochen ist“).

Fazit2: Wieder mal dazugelernt, nämlich insofern, als ich künftig derartige Aktion wohl nur noch dann machen werde, wenn ich zuvor die gesamte Platte per Image gesichert habe. Hatte ich diesmal nicht gemacht, mangels Kapazität. Wobei ich auch MIT Sicherung dann letztlich doch eine clean Installation meines W10 gemacht hätte.

Aber stellt euch vor, alles würde immer reibungslos laufen ….. es wär ja glatt langweilig!!!

Es grüßt,
das Smamap

Mein vorläufiges (längeres) Fazit zu Windows10

In einem Satz gesagt: Es läuft wie geschmiert!!!!

Nun …. das kann natürlich gar nicht sein, werden Manche sagen. Und denen müsste ich auch recht geben, denn ein OS, das vor reichlich einer Woche offiziell rauskam, das KANN noch gar nicht astrein laufen.

Aber vergleichsweise eben doch!

Ich kam ursprünglich aus der „EDV-Bereich“, wie ich immer sage. Genauer Gesagt, ich hatte 20 Jahre lang mit PCs, Support, Software, Hardware und Dergleichen zu tun. Dann musste ich, ob ich wollte oder nicht, die Tätigkeit, gesundheitlich bedingt, beenden. Blieb aber privat am Ball. Ich würde gerne in dem Bereich wieder was tun, aber welcher AG vermag schon die Bedingungen so zu gestalten, dass es für mich passt. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Und so habe ich sämtliche Windows-Systeme mitgemacht. Was ich außen vorgelassen habe, waren die Server-Systeme und ev. noch Windows-NT. Aber ansonsten, angefangen bei Win 3.1, bis heute, war alles dabei. Das Einzige, was ich mir zwar etwas angesehen, aber gestreikt habe, ware Windows8. Aber das ist ein anderes Thema.

Und bei allen Systemen waren die Anfangsprobleme, die naturgemäß da sein MÜSSEN, weitaus größer, als jetzt bei W10.

Ich habe als Insider nahezu alle Builds von W10 erfahren, und auf der Basis von Build 10240, also der dann veröffentlichten Version, kann ich nur sagen, es läuft!!!

Und es ist in meinen Augen, ein gelungenes Projekt. Endlich kommt das, was den Anwendern entspricht, und nicht nur etwas (s. W8), was einem vor die Nase gesetzt wird, frei nach dem Motto „friss Vogel oder stirb“. Winzigweich scheint auf die Anwender gehört zu haben. Hoffentlich bleibt das so.

Hab auch einen 2. PC, auf dem W7 lief, per Upgrade von der ISO hochgezogen, und das ohne jegliche Probleme.

Welche Wehwehchen konnte ich feststellen/fielen mir auf?
Wo ich am Meisten „Nerven“ investieren muss, das ist Edge. Der Browser läuft flott, keine Frage. Und ich genieße die spartanische Ausstattung, was die Einstellungen angeht (er hatte ja zu Beginn nicht zu unrecht seinen Namen). So sicher und ausgereift Firefox immer war, so konnte ich doch mit der überboardenden Zahl an Einstellungen nichts anfangen; so manche verstand ich nicht mal. Edge ist da wohltuend schmal.

Was sich hoffentlich noch sehr eindeutig bessern wird, ist seine Verfügbarkeit, v.a. zu Beginn. Ich habe als Startseite immer schon T-Online.de. Bis die Seite mal so steht, mit all ihren Werbungen, dass ich arbeiten kann, das dauert. Da möchte man nach Aufruf des Browsers loslegen, und nichts geht. Kein Scrollen, kein Klick ….. nichts. Und durch das versuchte Scrollen steht man dann, wenn der Browser endlich die ganze Seite geladen hat, urplötzlich ganz woanders auf der Seite. Bis dahin funktioniert auch kein Klick auf einen Link.
Meines Erachtens tut eine Schnittstelle für Erweiterungen, á la Add-Block, höchste Not.
Was ich auch noch von Zeit zu Zeit beobachte, ist, dass der Rücksprung auf die vorherige Seite nicht funktioniert. Ich muss dann Edge neu starten, dann geht es wieder. Gelegentlich scheint sich auch überhaupt nichts zu tun, wenn man irgendwo hinklickt.
Aber ansonsten ist auch Edge eine feine Sache. Winzigweich hatte ja auch beschlossen, alte (und gefährliche) Zöpfe abzuscheiden, sich gänzlich auf HTML5 zu konzentrieren, und eben keine Plugins mehr zuzulassen. Das brachte auch den vorübergehenden Nachteil mit sich, dass Plugins wie Silverlight und Java in Edge nicht mehr funktionieren. Aber ich bin ganz froh, dass diese Einfallstore für Schadware nicht mehr existieren. Auf Java verzichte ich völlig, und wäre bisher über nichts gestolpert, wo ich es benötige; Silverlight habe ich nur deshalb installiert, um über den parallel installierten Feuerfuchs den Eurosport-Player nutzen zu können. Und sobald Eurosport einen Player anbietet, der in Edge läuft, fliegt der Feuerfuchs samt Silverlight.
Was ich mir wünschen würde, wäre die Möglichkeit, per Option, die gespeicherten Passwörter einzublenden, denn der Mensch neigt dazu, vergesslich zu sein. Und zudem würde ich gerne nachsehen können, welche Version des Flash-Players Edge gerade nutzt.

Seit kurzem versuche ich mich mit Cortana. Funktioniert, bei mir zumindest, mehr schlecht wie recht. Z.B. scheint er zwar „Hey Cortana“ wahrzunehmen (schreibt er unten in die Leiste), aber sagt mir gleichzeitig machmal verbal, dass er mich nicht versteht. Manchmal geht’s, und manchmal nicht. Witze erzählt er auf Anforderung. Den Explorer öffnet er ebenso. Manchmal kommen dann Einblendungen (z.B. welches Programm er nutzen soll), die in dem Zusammenhang völlig sinnlos sind. Aber da muss ich wohl noch Zeit einplanen, und zudem ist ja Spracherkennung nichts Einfaches. Und wer weiß, ob mein Headset, das ich mir da bestellt habe, der Weisheit letzter Schluss ist. Es ist z.B. auch so, dass mich Cortana zu Beginn, als ich das Headset frontseitig angeschlossen hatte, gar nicht wahrnahm. Backseitig funktionierte es dann, und seitdem auch frontseitig. Muss ich jetzt nicht verstehen, zumal W10 mir jedes Anstöpseln, egal wo, per Meldung bestätigte.
Wenn ich da an die Anfänge der Spracherkennung zurückdenke (das war bei mir wohl ca. vor 20 bis 25 Jahren), dann ist das heute schon ein Sprung vorwärts, Kinderkrankheiten eines neuen OS eingeschlossen.

Was noch ???

Ach ja, was offenbar immer noch ungelöst ist, obwohl seit vielen Wochen bekannt, sind die immer wiederkehrenden Meldungen im Info-Bereich, dass eine neue Benachrichtigung vorliegt, aber im Info-Center ist dann keine vorhanden.
Und just, wie ich das schreibe, kommt eine Nachricht, dass in 190 Ländern soeben Updates zur Verfügung gestellt wurden, und wie ich das eben nachvollziehe stellt sich heraus, dass es sich dabei um eine Ankündigung aus dem Insider-Hub vom 29.07. handelt, als etwas, was schon längstens erledigt ist.

Ev. fragt jetzt jemand: IST DAS ALLES?

JA, das ist alles. Zugegeben, ich arbeite nicht in aller Tiefe mit dem OS, bzw. bei mir dauert es immer, bis ich mir das eine oder andere Thema (wie z.B. Cortana) vornehme, um zu sehen, wie es läuft.

Alles in allem sehe ich W10 als einen guten Wurf von MS. Als etwas, das funktionell und optisch gut gelungen ist, und auf den User eingeht.
Und ich bin froh darum, dass es gelungen ist, denn es könnte durchaus sein, dass W10 das letzte neue Windowsbetriebssystem ist, das ich nutzen werde. Ausgehend von W7, nehme ich mal an, dass es ca. 15 Jahre in Benutzung sein wird, bevor Winzigweich das Support-Ende verkündet. Ich werde dann wohl, so Gott will, etwa 70 Jahre alt sein. Und somit wäre es schon eine feine Sache, wenn da ein OS ist, das dem Hersteller gelungen ist, und welches ich bis ins hohe Alter nutzen kann, weil gewohnt, und einfach zu bedienen.

Und SO bin ich sehr zufrieden mit W10, und freue mich auf das, was da noch kommen wird an Verbesserungen.

Es grüßt,
das Smamap

Soll ich es wagen?

….. ich meine meine alte Windows-Partition zu löschen, und endgültig nur noch Windows10 zu haben?

Bis jetzt lief alles derart reibungslos, nur mit kleinen Wehwehchen, dass ich mich letztlich seit über einem Monat nur noch in W10 bewege.

Damit das verständlich wird ….. ich hatte eine W7 Lizenz, mit der ich auch zugange war.

Und wie ich mir dann einen anderen PC anschaffte, aus Gründen, die hier nicht interessieren, da war Vista-Business drauf installiert. Der Einfachheit halber installierte ich meine paar Programme unter Vista und blieb dabei. Zugegeben, ich war einfach zu faul, Vista zu killen und W7 neu aufzusetzen. Hatte zu der Zeit anderes zu tun.

Wie ich dann Insider wurde, da habe ich meine Vista-Partition verkleinert, und den Rest, ca. 100 GB einem W10 zur Verfügung gestellt.

Und mittlerweile starte ich Vista derart selten, dass ich es eig gar nicht mehr benötige. Wenn, dann höchstens, um was zu suchen, was ich dann doch nicht finde.

Also spricht nix dagegen, Vista abzuschaffen. Noch kurz ein Image gemacht, so für den Fall der Fälle, und gut is.

Der ein oder andere sagt jetzt ev: Das wäre mir zu riskant; nachher schmiert W10 ab oder ein Update macht es unbenutzbar; noch dazu, wenn man Insider ist, und Beta-Stände testet. Das entspricht eig auch MEINEM Sicherheitsbedürfnis, aber schließlich gibt es regelmäßige Images, und wenn was passiert, dann Internet gekappt (wegen des ev. problematischen Updates), Image zurückgespielt, und alles läuft wieder. Eine Sache von 20 Minuten.

Gut, durch das Schreiben dieses Beitrags hab ich mir Mut geholt und werde das nachher tun, sprich Vista killen und den frei werdenden HD-Platz W10 zuweisen. Oder ich nutze das gleich so, dass ich meine Daten in die dann leere Partition auslagere, um OS und Daten getrennt zu halten. Andererseits wohl eher nicht, weil dieses Unterfangen realisiere ich dann mal über eine extra HD, denn was nützt mir eine separate Daten-Partition, wenn die Festplatte absegelt.

SO, und jetzt habe ich eben meine Wäsche reingeholt, weil es, man möchte es nicht glauben, etwas geregnet hat. 40° und es regnet. Na ja, so ungefähr 5 Minuten, und aus einer großen Wolke. Und weil dort hinten schon wieder die Sonne im Anmarsch ist, stelle ich es dann gleich wieder raus.
Ergo: Mein PC muss bis heut Abend warten.

Es grüßt,
das Smamap

Der Wald und die Bäume

Manchmal sieht man Ersteres wegen Letzterem nicht.

MS überführt ja nach und nach die Inhalte der alten „Systemsteuerung“ in die „Einstellungen“.

An die Einstellungen kommt man ja ganz bequem heran: Wenn man das Info-Center aufruft, also unten rechts das Symbol für die Benachrichtigungen, ist dort der Button „Alle Einstellungen“.

Aber wo, um Gottes Willen, ist die Systemsteuerung? Solange nicht alles in die Einstellungen überführt ist, braucht man das Teil ja noch.

Und wie oft habe ich höchst kompliziert die Systemsteuerung aufgerufen. Hab mir dann letztlich selbige an Start angeheftet, um über jene Kachel die Systemsteuerung immer sofort im Zugriff zu haben. Und wie dann durch die Build-Updates der Previews ein ums andere Mal, naturgemäß, die Kachel wieder weg war, und ich sie also ein ums andere Mal wieder installieren durfte, da murrte ich schon etwas.

Und dann sah ich kürzlich etwas Licht durch die Bäume schimmern, die mir den Blick auf den Wald verstellten:
Schlichter Rechtsklick auf den Button für das Start-Menü …… und schwupp, dort ist die Systemsteuerung.

So gaaaanz doof sind die scheinbar doch nicht, bei MS.

Tja ….. Augen auf!!!

Es grüßt,
das Smamap