Verbissen wie eh und je

Wenn man sich so die Beiträge durchliest in den verschiedensten Medien, dann sieht man mal wieder, wie verbissen die beiden Lager auf ihren Ansichten beharren:

Die Windows-Liker und die Windows-Ablehner.

Da gibt es die einen, die ein Problem haben nach der Installation, und das als Argument verwenden, dass das neue Windows10 kompletter Mist ist.
Und da gibt es die anderen, für die das neue Windows10 toll aussieht, und alles das hat, was sie immer schon wollten.

Für die Realität dazwischen bleibt da wenig Platz.

Persönlich bin ich der Ansicht, dass MS nach vielen Fehlern in der Vergangenheit ein angenehmes Betriebssystem herausgebracht hat. Es wird sich zeigen, ob sie auf diesem, scheinbar positiven, Weg weitergehen.
Gleichzeitig bin ich ebenso der Ansicht, dass MS an einzelnen Stellen nach wie vor auf dem hohen Ross sitzt, und den Nutzer nicht weit genug mitnimmt.

Als Bsp. für Letzteres mag dienen, dass Vieles an Daten nach MS gesandt wird, ohne dass der Nutzer so wirklich darauf hingewiesen wird, was da passiert, und ohne dass er einen globalen Überblick hat, was alles an Daten für den OS-Hersteller zur Verfügung steht. Sicher kann man Vieles davon abschalten, aber es wäre an MS gewesen, den Nutzer von vorneherein an die Hand zu nehmen, und ihm klipp und klar zu sagen, was, warum und zu wessen Vorteil. Das Alles ist für den Nutzer zu undurchsichtig. Immerhin kann man das weitgehend abschalten (was ich mir selber grad erarbeite), und hat so nicht den Eindruck, ausgeliefert zu sein. Insofern verhält sich das Ganze dann doch etwas anders, als bei Facebook und Google.

Und so gilt, dass das Gericht nicht so heiß gegessen wie gekocht wird. So war es immer schon. Letztlich werden sich die meisten Mitglieder der beiden Lager in ein und demselben Lager wiederfinden: In der Nutzergemeinschaft von Windows10.

Die einen, weil sie immer schon dafür waren, und die anderen, weil sie letztlich doch mit verfolgen wollen, wie sich das OS entwickelt.

Und ich denke, Winzigweich wird ein gerüttelt Maß dazu beitragen, und sehr aufmerksam verfolgen, was die Community von sich gibt …. v.a. die Insider-Community.

Es grüßt,
das Smamap

Der 29.07.

Ein Tag wie jeder andere ….. könnte man meinen.

Nicht so für Windows-Jünger.

Der Erscheinungstag eines neuen Windows, in diesem Fall also Windows10, ist für diesen Kreis etwas Besonderes.

Dieses Mal war es aber gar nicht so besonders, und zwar schlicht deswegen: Im Gegensatz zu früher, zu Zeiten, als WindowsXP oder Windows7 erschien, da hatte die Gemeinschaft bis dahin lediglich Details erfahren. Manchmal war es auch einem ganz kleinen Kreis von Eingeweihten möglich gewesen eine Vorabversion zu ergattern. Aber letztlich war es für fast alle immer ein sogenannter Release Tag, zu dem man erstmals das System erhalten konnte.

Diesmal war alles ganz anders.

Zum einen konnten viele (ca. 5. Mio auf der Welt) sich dieses Windows10 schon vorher „holen“, wurden damit zu sog. „Insidern“ und testeten das neue Betriebssystem, gaben Microsoft Meldungen über festgestellte Fehler zurück, und durften das OS dafür weiterhin kostenlos nutzen.
Zum anderen durften viele Anwender die eines der beiden vorhergehenden OS nutzten (also W7 oder W8), das neue Windows10 kostenlos herunterladen.

Und so schaffte es Winzigweich, bereits im Vorfeld des offiziellen Erscheinungstermins (der eig keiner war), ein großes Interesse zu erzeugen. Wer wollte nicht etwas kostenlos haben. Und wer wollte nicht bei denjenigen sein, die Anteil an der Entwicklung hatten.

So gab es am 29.07 schon Millionen von Anwendern auf der ganzen Welt, die das Windows, das an diesem Tag auch für alle anderen zur Verfügung stand, schon auf ihrem PC laufen hatten.

Und die hatten natürlich allen anderen den Mund wässerig gemacht.

Bei all dem, was man MS vorhalten kann (und ich gehöre sicherlich nicht zu den o.g. Windows-Jüngern), muss man schon sagen: Hut ab, ob dieser Strategie.

Und nochmal Hut ab, weil dieses Windows10 ein Erfolg zu werden scheint. Was man so hört, ist es Winzigweich damit gelungen, vieles von dem zu vereinen, was die Nutzer wollen (ganz im Gegensatz zu Windows8).

Bleibt nur zu hoffen, dass der Konzern diesen Weg weiter beschreitet, der da lautet: Ich höre auf das, was meine Kunden wollen. Wobei ich dazu sagen wollen würde, dass MS schon auch die eigenen Ziele verfolgt, aber dabei halt den Nutzer, zumindest dieses Mal, nicht zurück lässt.

Es grüßt,
das Smamap

Der dritte Mann

Man kennt den Film. Dieser dritte Mann ist meist unsichtbar.

So ähnlich ging´s mir heute auch …. indirekt.

Und das hat jetzt nicht so arg viel zu tun mit Windows 10, aber eben doch mit Windows ……

Hatte jemandem geholfen seinen PC wieder an´s Laufen zu bekommen, sprich neu installiert.
Lief alles wunderbar. Endlich mal etwas, was ohne Probleme funktionierte.
Und dann hatte ich zum guten Schluss nicht drangedacht, die Auflösung auf gesunde Werte einzustellen, so wie jeder Monitor sie kann. Also auch DER Monitor, der beim Anwender zuhause steht.

Das Ende vom Lied: Anwender holte PC ab und meldete sich dann von zuhause(heutzutage natürlich per WhatsApp) und berichtete, dass der Monitor nichts anzeige.

Da fiel es dem Schreiber natürlich wie Schuppen von den Augen …….

Blieb die Frage …. was tun?

Wär ja eigentlich kein Problem. Aber wenn für den Anwender Begriffe wie „Abgesicherter Modus“ und „Bildschirmauflösung“ Fremdbegriffe sind, dann kann man nur sagen: „Es bleibt schwierig“.

Normalerweise würde man jetzt sagen: Fehler des Fachmanns. Er hätte dran denken müssen, dass beim Anwender ev. ein Monitor steht, der nicht so kann, wie er soll, und dran denken müssen, dass der Anwender ev. keine PC-Kenntnisse hat, um das Problem zu lösen.

Anders gesagt: Wovon darf man ganz automatisch ausgehen, was ein Anwender an Kenntnissen hat? Oder muss man davon ausgehen, dass er GAR KEINE Kenntnisse hat?

Na ja, im vorliegenden Fall war der Fachmann ev. von einem Zuviel an Kenntnissen ausgegangen. Hat ev. zu viel von sich selber auf den Anwender projiziert. Zumindest, was die PC-Kenntnisse angeht.

Deshalb muss er sich wohl darum kümmern, das Problem zu beseitigen. Was er auch tun wird. Schlicht deswegen, weil er nach heutigem Stand der Verfahrensweisen, dafür verantwortlich ist, dass der Monitor nichts anzeigt.

Bei dem Ganzen ergibt sich dennoch eine sehr grundsätzliche Frage: Sollte man denn nicht erwarten können, dass es einem Anwender, auch OHNE Kenntnisse möglich ist, ein Standard-Problem zu beseitigen (und um ein solches handelt es sich im vorliegenden Fall, auch wenn, ganz ohne Zweifel, der Fachmann zuständig ist, was das Entstehen des Problems angeht)?

Ja, ich denke, das sollte man …..

Aber warum ist es dann nicht so, dass es dem Anwender möglich ist?
Die Antwort ist, so denke ich, sehr einfach:

Es sind zu viele Köche am Brei beteiligt.

Ein Hersteller stellt einen Monitor her, ein anderer eine Grafikkarte, wieder ein anderer ein Betriebssystem und noch ein anderer das Grundprogramm eines PCs (das sog. BIOS) usw usf.
Das Problem ist nun nicht, dass da mehrere Köche am Kochen sind. Nein, das Problem ist, dass jeder Koch unterschiedliche Zutaten verwendet, und das Endergebnis deshalb nicht schmeckt oder anders ausgedrückt, nicht funktioniert.

Wenn alle diese Hersteller sich an dieselben Regeln halten würden, sprich dieselben verwendeten, dann ließe sich das Endergebnis schmecken, es würde also funktionieren.

Im vorliegenden Fall also würde das Problem DANN gar nicht auftreten, weil die Grafikkarte erkennen würde, dass der Bildschirm nichts anzeigt, und würde solange die Auflösung variieren, bis sie die Rückmeldung bekommt, dass der Bildschirm etwas anzeigt.

Aber wie ist es heute?
Heute ist es so, dass der Monitor-Hersteller dem Bildschirm mögliche Bildschirmauflösungen mitgibt und andere Auflösungen nicht, der Grafikkartenhersteller wiederum macht ähnliches für SEIN Produkt, und so kocht jeder sein eigenes Süppchen, und es kommt kein Menü dabei heraus.

Heraus kommt nur, dass der Anwender ev. NICHTS auf dem Monitor sieht, und das ist das Ende vom Lied.

Es bräuchte nicht mal KI dazu, das zu vermeiden, sondern nur übereinstimmende Regeln und Protokolle, an die sich jeder Hersteller hält.

Aber solange das so ist, und nicht der Anwender im Mittelpunkt steht, sondern lediglich die Gewinnmaximierung, solange bleibt es beim

Dritten Mann

und der Anwender steht im Dunkeln.

MEINE MEINUNG.

Es grüßt,
das Smamap

Weihnachten

Es ist immer wieder das Gleiche: Wenn es eine neue Windows-Version gibt, dann freut man sich wie ein Kind an Weihnachten: Man(n) möchte das Paket aufmachen, und sehen, was drin ist. Und man kann es gar nicht erwarten, bis es soweit ist.

Gut, etwas übertrieben, und die Linux-Fraktion wird jetzt die Nase rümpfen. Aber ein klein bisschen Wahrheit steckt schon drin.
Und selbst Linux-Jünger sind vor diesem Virus nicht sicher (natürlich auf Linux bezogen).

Und so steht er also an, der Release Termin von Windows10: Der 29.07.2015

MS = Winzigweich hat es diesmal sehr geschickt angestellt, um möglichst viele frühzeitig für Windows10 zu begeistern:

  • Zunächst hat man die Insider ins Leben gerufen, also Menschen, die dazu bereit waren, Vorabversionen von W10 zu testen, sog. Previews. Das hat schonmal etliche Menschen zu W10 gezogen, die ja dann auch die Werbetrommel entsprechend gerührt haben.
  • Dann hat Winzigweich geoffenbart, dass die Nutzer von W7 und W8 das neue Betriebssystem kostenlos bekommen würden. Ebenso, die o.g. Insider.
  • Dann hat MS noch eine sog. Reservierungsmöglichkeit angeboten, über die die Nutzer von W7 und W8 eine unverbindliche Reservierung für W10 aussprechen konnten.

All dies war dazu gedacht, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, W10 zu benutzen.

Nun gut, Winzigweich hatte schon insofern dazugelernt, als es möglichst viele Nutzer zu Reaktionen veranlassen wollte, um zu sehen, was die User möchten. Und natürlich auch deswegen, um möglichst viele Fehler im Programmcode möglichst frühzeitig zu entdecken.

Solange sich die beiden Ansinnen in etwa die Waage halten, nämlich möglichst viele Nutzer für das neue System zu gewinnen, und gleichzeitig den Inhalt zu optimieren, bzw. die Fehler zu minimieren, solange sehe ich darin nur Positives.

Ob das dann tatsächlich so sein wird, das wird sich ab übermorgen zeigen.

Es grüßt,
das Smamap

Die Stromschleuder Kühlschrank

Wieder mal das Thema Stromverbrauch und die Kosten dafür.

Ich hatte schon lange den Verdacht, dass der Kühlschrank in meiner Wohnung nicht eben der sparsamste ist.
Das Gerät gehört meinem Vermieter und ist Bestandteil von so einer Spüle-/Kühlschrankeinheit. Das Etikett gibt drüber Auskunft, dass es von Quelle stammt, und so vermutete ich, dass es schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

Und damals war das Thema Stromverbrauch noch keines.

Und SO sieht das Teil aus
2015-09-07 20.12.23
Zugegeben, mit KÜCHE hat das nur ein klein wenig zu tun. Meine Küche ist halt sehr klein. Aber für einen allein braucht es nicht mehr. Was soll ich mir eine riesen Küche halten, wenn ich mich normalerweise dort nur mal zum Kochen aufhalte. Ich hab dazu noch einen kleinen Backofen, in der Größe einer Microwelle, und mit der Gesamtausstattung kann ich alles machen, was ich so brauche.

Wie auch immer, vor ein paar Tagen hab ich mir vom Fachmann vor Ort ein Messgerät organisiert, selbiges in die Steckdose gesteckt, und den Stecker des Kühlschranks direkt da angesteckt.
Tja und das Gerät sagte mir, wieviele KWh mein Kühlschrank verbraucht. Das umgerechnet auf´s Jahr, ergab einen Verbrauch von über 300 KWh.
Das ist fast die Hälfte meines Gesamtverbrauchs.

Wenn man nun noch weiß, dass aktuelle und sparsame Geräte (mit Gefrierfach) ca. 120 KWh verbrauchen, dann kann man sich die Mehrausgaben leicht ausrechnen. Die kommen bei einem durchschnittlichen Preis von 30 Cent pro KWh auf etwa 60 €.

Einen neuen Kühlschrank bekomme ich heute schon für 150 €. Das ist zwar nicht grade kostenlos, aber in 3 Jahren ist die Neuanschaffung locker eingespart.

Weil ich nichts zu verschenken habe, hab ich jetzt meinen Vermieter kontaktiert, ob er bzgl. Neuanschaffung mitspielt. Mal sehen, was passiert. Ev. will er sich ja beteiligen, und der Kühlschrank bleibt dann hier, wenn ich mal ausziehe. Dannn hätte jeder was davon. Wenn er nicht zieht, dann muss ich mir überlegen, ev. selber einen anzuschaffen. Denn auf der einen Seite alles zu tun, um den Stromverbrauch zu senken (für mich und für die Umwelt), und ihn gleichzeitig über den Kühlschrank wieder hochzuziehen, das kann es ja nicht sein.

Vll schaffe ich mir dann sogar einen ohne Gefrierfach an, und senke damit den Verbrauch auf 80 KWh. Meine Tiefkühl-Pizza gibt es dann eben direkt vom Discounter. Oder der Nachbar hat eine Kühltruhe.

Es gibt immer Mittel und Wege.

Es grüßt,
das Smamap

Geschenkt !!!!!!

Heute beim Discounter ……

Stand ich da so an der Fleischtheke und dachte mir: Eigentlich könntest dir mal wieder was gönnen!

Und da gab es 1 kg Kassler-Pfanne im Angebot.
Sah lecker aus, für den „Hausmann“ eine feine Sache, weil warm machen und gut is, und außerdem war es günstig

Nun muss man wissen, dass ich nicht unbedingt zu Denjenigen gehöre, die die Prospekte wälzen, und dann loswetzen, weil es i-wo was Günstiges gibt.

So stand ich also da, und schaute der guten Damen dabei zu, wie sie 1 kg der Kassler-Pfanne abwog. Anschließend wandte sie sich um, und sagte: „Dann hole ich noch die Pfanne dazu“.

Ich muss ganz schön doof aus der Wäsche geschaut haben, denn sie sagte zu mir …. „ach, das wissen Sie scheinbar gar nicht … jeder der das kauft, bekommt kostenlos eine neue Pfanne dazu!“

Und so habe ich also dafür gesorgt, dass ich so einige Male satt sein werde, und wurde unwissentlich dann auch noch Besitzer einer neuen Pfanne ….
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Mit heißer Luft fahren !!!!!!!!

Nun ja, schön wär´s gell?

Und eigentlich ist das ja auch gar nicht mein Thema, weil ich hab ja kein Auto mehr, wie im anderen Blog zu erfahren ist.

Jedoch will ich hier ja Tips und Tricks zum Besten geben……

Und da is mir heute einer wieder eingefallen, aus meinen Lupo-Zeiten.

Ich fuhr bis vor knapp einem Jahr noch einen VW-Lupo. Diesel seines Zeichens. Dem trauere ich heute noch nach (aber das ist ein anderes Thema).
Er hatte die Eigenschaft, dass er einen Tank mit 34 Liter Inhalt hatte. Nun, ich kam da immer so an die 600 KM weit (mit viel Autobahn).
Das hatte allerdings die dumme Eigenschaft, dass ich, weil öfter mal 500 KM zu fahren (250 hin und 250 zurück), ich das nie mit einer Tankfüllung machen konnte. Weil kann ja mal sein, dass man i-wo länger im Stau steht oder mal Bleifuß fahren muss, und dann heißt es unterwegs tanken. Und das hätte ich halt gern vermieden.

Aber i-wann las ich dann mal von einem Trick, und den hab ich ab da praktiziert. Erfolgreich, versteht sich :))))

Wie jedes andere Auto auch, so hatte der Tank einen Ausgleichsbehälter. Und zwar zu dem Zweck, wenn man mal volltankt, und der Diesel dehnt sich danach aus, etwa weil das Auto in der Sonne steht, dann ist da „Platz“ dafür vorhanden, sprich ein Bereich im Tank, so eine Art „Blase“, in die sich der Sprit ausdehnen kann, und die Luft, die da drin ist, geht dann nach außen.

SO ……. und in meinem Lupo konnte man nun beim Tanken, über einen Trick, diese „Blase“ auch noch mit Diesel füllen, und zwar mit ca. 10 Liter. Auf die Weise konnte man also mit etwa 45 Liter Diesel losfahren, und kam so etwa 700 bis 800 KM weit.

Wichtig war nur, dass man dann eben auch eine längere Strecke losfuhr, weil man hatte ja keinen Ausgleichsbehälter mehr zur Verfügung, weil der ja mit Sprit voll war. Also Auto irgendwo hinstellen, is nicht. Schon gleich gar nicht in die Sonne, denn da konnte man drauf warten, dass der Tank überläuft, wenn sich der Diesel ausdehnt.

Das Lustige dabei war immer, dass man fuhr und fuhr und fuhr, und nach 200 KM zeigte die Tanknadel ev. immer noch VOLL an. Ein SEHR sparsames Auto ….. verbraucht keinen Sprit …….. fährt also mit heißer Luft.

Nein jetzt, im Ernst. In der heutigen Zeit, mit Tank-App, da weiß man ja in seiner Umgebung die günstigste Tanke. Vor einer längeren Fahrt bin ich immer an einer solchen vorbei, hab meinen Lupo auf besagte Weise randvoll getankt, und bin los, und wenn ich dann nach 250 KM am Ziel ankam, dann war klein Lupo immer noch zu 3/4 voll.
Damit hatte ich seit dem Zeitpunkt NIE mehr das Thema, dass ich irgendwo teuer Sprit kaufen musste, weil ich Angst hatte, ich schaffe es nicht mehr zurück.

Auch wie ich seinerzeit mal nach Bremen fuhr, da reichte eine Tankfüllung von hier (= ca. Hof), bis dorthin. Da war ich dann happy, weil ich in Bremen dann feststellte, dass der Diesel dort grundsätzlich fast 10 Cent günstiger war, wie hier.

Und auf DIE Weise hatte ich meinen Tank also für lau um 30% inhaltlich vergrößert.

Ob das bei anderen Fahrzeugen auch geht, weiß ich nicht. Und an dieser Stelle sei nochmal extra darauf hingewiesen, dass wenn jemand sowas nachmachen möchte, das dann auf eigene Gefahr macht (s. die Seiten „Persönliches“ und „Dieser Blog“).

Und nachdem ich diesen „Gefahrenhinweis“ nun von mir gegeben habe, hier die Beschreibung wie das im Lupo ging:
Wenn man den Tankstutzen betrachtete, dann sah man dort einen kleinen schwarzen Nippel. Das war der Zugang zum Ausgleichsbehälter. Wenn man den mit dem Ende der Zapfpistole etwas nach unten drückte, dann lief der Sprit damit in den Ausgleichsbehälter. Ging also so: Tank zuerst ganz normal volltanken, und dann weitertanken, indem man besagten Nippel nach unten drückte. ABER da hieß es immer langsam weitertanken, weil das „Reinlaufen“ des Diesel in den Ausgleichsbehälter nicht so schnell vorwärts ging. Zu schnelles Weitertanken hätte geheißen, dass der Sprit aus dem Tankstutzen herausläuft. Also für die zusätzlichen 10 Liter brauchte ich immer etwa 5 Minuten.
Aber gut Ding will eben Weile haben.

In diesem Sinne…
es grüßt,
das Smamap

Strom sparen

Heute komme ich zu dem schon angekündigten Thema, wie ich es praktiziere, Strom zu sparen.

Alsooooo ……..

Das Einfachste war zunächst, so fand ich, alle Glühbirnen gegen Energiesparlampen auszutauschen. Ich hatte z.B. in meiner Deckenlampe im Wohnzimmer früher 3 St. 40 Watt Birnen. Jetzt sind da 3 St. 6 Watt Energiesparlampen. Macht also 18 Watt statt 120 Watt. Ist dann doch ein klitzekleiner Unterschied. Wenn das einer mal ausrechnen wollte, was sowas über´s Jahr einspart ….. das sind, grob, 100 Watt weniger, also 0,1 KW. Wenn das Ganze an 300 Tagen im Jahr 2 Stunden leuchtet, also 600 Stunden, dann sind das gesparte 60 KWH. Nehmen wir pro KWH einmal 25 Cent, dann errechnen sich daraus also 15 € Ersparnis pro Jahr. Bei EINER Lampe. Hätte jemand also 10 Lampen im Haus, dann können da schon mal locker 100 € Ersparnis entstehen. Nur durch die Beleuchtung.

Am meisten spart man natürlich, wenn man ein Licht erst überhaupt nicht einschaltet. Also ein Bewusstsein dafür, nur dann Licht zu machen, wenn ich es benötige, wäre schon nicht verkehrt.

Es gibt natürlich das Argument, dass Energiesparleuchten relativ teuer sind. Ich für meinen Teil kaufe solchen Leuchten nicht im Baumarkt und dann auch nicht von den namhaften Herstellern. So ein 6 Watt Teil von Osram bei Obi gekauft, da brauch ich mich nicht wundern. Ich habe hier, vor Ort, einen Sonderpostbaumarkt und auch einen großen Shop mit überhaupt Sonderposten, da bekomme ich so ein Teil für 1 bis 2 €. Ist zwar immer noch erheblich teurer, als die damaligen Glühbirnen, aber wer oben mitgerechnet hat, hat gemerkt, dass bei den 100 € Ersparnis noch Luft war. Luft, die auch für das Argument herhält, dass Energiesparlampen nicht so lange halten, wie Glühbirnen (was z.T. aber auch ein Gerücht ist).
Die günstigen Birnen brauchen dann zwar etwas länger, bis sie auf Helligkeit sind, aber bis das soweit ist, kann man ja mittlerweile das tun, was man ohnehin vorhatte. Also z.B. das Essen rübertragen oder was zu trinken holen etc.
Es ist sehr oft nur eine Frage des Verhaltens bzw. des sich drauf einstellens.
Und auch das Argument, dass die Energiesparlampen unmöglich aussehen, zieht nicht mehr, denn die Korkenzieher von damals sind schon längst durch ganz normale Formen abgelöst worden.

Wenn man das wollte, dann könnte man das auch noch weiter treiben. Denn es gibt ja mittlerweile LED-Leuchtmittel. Die sind noch sparsamer und zudem noch langlebiger. Was mich immer noch abschreckt, ist der doch sehr hohe Preis, und das teilweise noch kalte Licht. Aber es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis das kein Thema mehr ist. Dann werden die Energiesparlampen von den LED-Leuchtmitteln abgelöst.
Ich habe das für mich so gelöst, dass ich, ab und an, ein LED-Teil kaufe, wenn es irgendwo sehr günstig ist, und ich es an einer Stelle zum Einsatz bringe, wo die Lichtfarbe keine große Rolle spielt.

Wo lässt sich noch Strom sparen?

Vielen ist das bekannt. Man muss es nur MACHEN!!!!

Also z.B. den Fernseher ganz ausschalten. Auf die Geschirrspülmaschine verzichten. Den PC entweder ausschalten, wenn er nicht mehr benötigt wird oder zumindest so einstellen, dass er nach 10-minütiger Untätigkeit von selbst runterfährt.

Zudem habe ich keine Steckdosenleiste mehr, ohne Ein-/Ausschalter. Mehr noch, ich hab mir mal, weil im Angebot, so Zwischenstecker (3 Stück) gekauft, die ich mit EINER Fernbedienung schalte. Daran hängen bei mir ALLE Elektrogeräte. In der Fernbedienung ist zwar eine Batterie drin, aber die hält jetzt bereits seit 2 Jahren.

Der Router meines Internet-Anschlusses, und mein schnurloses Telefon, hängen an einem Zwischenstecker mit Schalter. Nachdem sich der in Augenhöhe befindet, und ich jedes Mal dran vorbei muss, wenn ich zu Bett gehe, drück ich da dann immer drauf, und die Verbraucher sind über Nacht aus.
Auch nur eine Frage des Machens und der Gewohnheit.

Die Umwälzpumpe meiner Zentralheizung stecke ich den Sommer über aus.

Wäschewaschen bei 90° gibt es bei mir nicht mehr (einzige Ausnahme: Das Innenleben meiner Bettdecke, die lt. Wäschezettel mit dieser Temperatur gewaschen werden sollte, was ich auch nachvollziehen kann).
Gewaschen wir bei mir nur noch, wenn die Trommel voll (nicht übervoll) ist.

Ich brauchte letztens zwangsweise einen e-Herd, also etwas zum Backen und Braten. Bisher war es immer so, dass meine Wohnungen bereits einen Herd hatten. Diesmal nicht. Ich hab mich dafür entschieden, mir ein Kleingerät zu kaufen.
Es reicht definitiv, um das zu machen, was ich will: Mal Pommes, mal ChickenWings, mal Lasagne, mal einen kleinen Kuchen backen, mal eine Pizza aufbacken.
Unterschied: Der letzte eHerd brauchte für solche Sachen etwa 2000 Watt. Das Kleingerät macht dasselbe mit 1200 Watt.
Es ist schon klar, der Brat- und Backprofi kommt mit einem Kleingerät nicht hin, die 4-köpfige Familie auch nicht. Ich schon. Und mit den beiden vorhandenen Platten zum Kochen habe ich alles, was ich sonst noch benötige.

Noch ein Bsp.: In meiner letzten Wohnung nutzte ich zunächst den schon vorhandenen Kühlschrank. Mein Stromverbrauch lag monatlich immer so bei 60 KWH.
Dann ging der Kühlschrank kaputt. Er war ca. 10 Jahre alt gewesen. Ich drängte den Vermieter dazu, einen möglichst sparsamen Kühlschrank anzuschaffen. Das machte der dann.
Und plötzlich sank der Stromverbrauch, ohne dass ich sonst etwas geändert hätte, auf 50 KWH monatlich. Damit alleine sanken meine Stromkosten pro Jahr um 30 €.

Fällt mir sonst noch was ein, was ich so praktiziert habe, um meinen Stromverbrauch zu senken?
Ach ja …… ich lege gelegentlich ein Thermometer in meinen Kühlschrank. Damit prüfe ich, ob die Kühlschranktemperatur so auf 6-8 ° sich bewegt. Ich habe keinen Gefrierschrank mehr. Ein kleines Gefrierfach reicht mir. Die Herdplatten schalte ich immer schon ab, bevor alles fertig ist (es ist erstaunlich, was die Energie noch alles vermag, die dann noch in den Platten steckt). Einen Wäschetrockner gibt es nicht mehr, nur noch eine Wäscheständer.

Letztlich sind das alles ganz normale Dinge. Ich zähle mich mitnichten zu den „Extremsportlern“. Und ich behaupte auch nicht, dass das jeder im selben Ausmaß kann. Ein Single hat andere Lebensnotwendigkeiten, wie eine 4 köpfige Familie oder ein Spielefreak am Hochleistungs-PC. Aber Energiesparlampen nutzen, Geräte abschalten wenn nicht benötigt, Stromfresser nicht mehr verwenden. Das alles sind völlig sinnvolle und absolut nicht übertriebene Verhaltensweisen, die ein jeder praktizieren kann.
Ich behaupte jetzt mal, ohne es nachgerechnet zu haben, dass ich, im Vergleich zu der Zeit vor 10 Jahren, meinen Stromverbrauch auf die Hälfte reduziert habe.

Das wären, nach heutiger Rechnung, ca. 500 € im Jahr eingespart.
Und das alles mit sinnvollen und wenig aufwändigen Maßnahmen.

In diesem Sinne …. frohes Gelingen.

Es grüßt,
das Smamap

Günstiger Strom

Vor etlichen Jahren bin ich dazu übergegangen, mir immer den günstigsten Stromlieferanten zu suchen.

Am Einfachsten habe ich das empfunden per Internet über die Seite Check24.de

Man gibt dort seine PLZ ein und seinen jährlichen Stromverbrauch und erhält die günstigsten Angebote vorgeschlagen. Man kann dort dann sofort eine Liefervereinbarung für Strom abschließen, und Check24 übermittelt das Ganze dann an den Stromlieferanten.

Ich mache das seit ca. 10 Jahren so, hatte NIE irgendwelche Probleme damit und habe in all diesen Jahren sicherlich erhebliches Geld gespart.

Passieren kann da nichts, da die Sache vom Gesetzgeber so geregelt ist, dass dann, wenn jetzt z.B. der Lieferant pleite geht, man mit seinem Strom automatisch auf den örtlichen Lieferanten (hier bei mir EON) zurückfällt. Es kann also niemals so sein, dass man plötzlich ohne Strom dastünde. Auch ist es so, dass man bei Online-Abschluss eines Liefervertrages immer eine Zeit lang die Möglichkeit hat, von diesem Vertrag zurückzutreten (z.B. falls man sich etwa vertan hätte)

Das Einzige, was ich dringend empfehlen würde, ist, niemals Strom vorauszuzahlen bzw. Strompakete zu kaufen, sondern immer nur ein Angebot mit monatlicher Abschlagszahlung zu nutzen und einer Laufzeit von 12 Monaten; da kommt dann ganz normal am Ende des Jahres eine Jahresrechnung, in der der tatsächliche Verbrauch mit den monatlichen Vorauszahlungen aufgerechnet wird. Macht man das nicht so, dann würde man, im Falle von Vorauszahlungen, seinem Geld hinterherrennen müssen, falls der Lieferant pleite geht.
Man muss da aber jetzt nicht auf 1000 Sachen achten, wenn man auf o.g. Seite ein Angebot auswählt, weil das, was ich da eben schrieb schon so voreingestellt ist, dass nur SOLCHE Angebote aufgelistet werden.

Worüber man selbst entscheiden muss, ist lediglich, ob man Angebote mit Bonus möchte (also z.B. „Neukundenbonus“, d.h. man erhält dann mit der Jahresrechnung diesen Bonus verrechnet, und bekommt ev. noch Geld raus). Ich habe mich zuletzt gegen solche Boni entschieden, weil der Stromlieferant einen Bonus natürlich in den monatlichen Abschlag mit einrechnet (zu verschenken hat ja auch er nichts), und es mein Ansinnen war, doch einen möglichst niedrigen Monatsbetrag zu erhalten. Wenn man also keinen Bonus möchte, dann klickt man auf o.g. Seite bei „Bonus“ einfach auf „Nein“, und es erscheinen nur Angebote ohne Bonus.

Auf diese Weise erhält man günstigen Strom. In meinem Fall habe ich einen Jahresverbrauch von etwa 700 KWH, und bezahle dafür monatlich ca. 22 €

Alles, was man für günstigen Strom tun muss, ist, jedes Jahr spätestens 3 Monate vor Jahresablauf des Strombezugs, beim aktuellen Lieferanten zu kündigen, und sich anschließend einen neuen Lieferanten zu suchen. Ersteres mache ich immer per Fax (übers Internet) und Letzteres über Check24.de.

Macht man das mit der Kündigung nicht, dann verlängert sich der Vertrag in der Regel um 1 Jahr, und wenn der Lieferant dabei die Preise erhöht, dann würde man das nur unter „dumm gelaufen“ verbuchen können. Das gilt natürlich auch dann, wenn man einen Bonus genutzt hat, den es nur im ersten Jahr gibt.
Bissl was muss man schon dafür tun, um möglichst günstigen Strom zu beziehen, aber es hält sich echt in Grenzen. Ich investiere da jährlich 1/4 Stunde für´s Kündigen, und ebenso 1/4 Stunde für den Neuabschluss.

Was mit dem Ganzen Hand in Hand gehen sollte, wäre selbstverständlich sich mal damit zu beschäftigen, wie man den eigenen Stromverbrauch senken kann. Aber das ist ein anderes Thema, und ich werde darauf sicher zurückkommen.

Es grüßt,
das Smamap

Ohne Auto

Meine erste Überlegung in meinem Leben mit wenig Geld war, womit ich denn wohl am meisten Geld einsparen könnte. Genauer gesagt, mit welcher Maßnahme ich möglichst viel von dem Geld, das mir zur Verfügung steht, nicht mehr ausgeben müsste.

Und da drängte sich mir ganz vehement mein Auto auf.

Der Punkt war, dass ich seit geraumer Zeit das Problem hatte, dass ich die Instandhaltung meines Fahrzeugs kaum noch finanzieren konnte. Ich hatte nach und nach meine persönlichen Dinge verkauft, um irgendwie mein Auto noch am Laufen zu halten, und war mittlerweile an dem Punkt angelangt, dass ich nur noch das besaß, was wirklich eine Bedeutung für mich hatte.

Zudem legten es meine gesundheitlichen Einschränkungen nahe, eher nicht mehr Auto zu fahren.

Und so überlegte ich mir, was denn eigentlich wäre, wenn ich mein Auto abschaffte.
Nun, zunächst, so überlegte ich, würde ich viel Geld nicht mehr ausgeben. Nichts mehr für KFZ-Steuer, Versicherung, Sprit, Reifen, Öl, Reparaturen etc etc. Das wären so an die 2.000 €, nach meiner Rechnung, die ich da pro Jahr einsparen würde.

Aber, so überlegte ich, was würde ich denn ohne Auto machen? Nun ja, ich lebe alleine, so meine Überlegung. Ich lebe in einer kleinen Stadt, und hätte alles, was man so an „Etablissements“ braucht, rund um mich herum. Und den Rest könnte ich mit Fahrrad, Bus und Zug erreichen. Und wenn wirklich mal ein Auto vonnöten wäre, dann könnte man ja jemand fragen.

Und so startete ich das Unternehmen „Leben ohne Auto“ (dazu gibt es natürlich AUCH eine Blog: LebenOhneAuto)

Ich verkaufte meinen Wagen und erledigte damit zum Großteil meine Schulden, die sich im Lauf der Monate angehäuft hatten.
Es ist ein schönes Gefühl, sein Bankkonto anzuschauen, und dort eine Zahl zu sehen, die sich wirklich im Rahmen hält.

Seit einem viertel Jahr lebe ich nun ohne Auto, und ich kann bestätigen, dass mein Leben deshalb nicht der Verzweiflung anheim gefallen ist ….. ganz im Gegenteil.

DAS was es braucht im Leben, lässt sich auch ohne Auto erreichen. Es braucht mehr Zeit, ganz gewiss, aber die habe ich nun einmal. Und durch das Geld, das ich mir jetzt nicht mehr (buchstäblich) aus den Rippen schneiden muss, ist eine enorme Belastung aus meinem Leben gewichen.

Es grüßt,
das Smamap