Butter ist teuer – na und, wo ist das Problem?

Nach heutigen Nachrichten kostet das Päckchen Butter jetzt nicht mehr 75 Cent, so wie noch Anfang 2016, sondern 2€.

Ist doch alles Bestens!

Oder meint etwa jemand, dass alles Bestens war, als die Butter noch nix kostete?
Als Milch- und Butterberge mit Wahnsinns-Summen gehortet und gepflegt werden mussten (die EU hat tatsächlich Unmengen von Lagerhäusern unterhalten, um dort das Pulver zu lagern, gewonnen aus den Milchüberschüssen).
War das ok, als die Bauern reihenweise aufgaben, weil sie für den Liter Milch 20 Cent bekamen, und aber 35 brauchten, um für sich etwas zu erwirtschaften?

Ja ja, alles ist wunderbar, solange die Preise sinken.

Jetzt sind die Milchpreise hoch (die Butterpreise noch höher), die Bauern bekommen das, was sie brauchen. Aus mehreren Gründen ist der Verbrauch des Fettes aus der Milch in die Höhe geschossen (wen es interessiert, bitte im Netz nachlesen); daher sind die Milch- und Butterberge geschmolzen.

Und endlich zahlt der Verbraucher für Milchprodukte einen echten Preis, und nicht einen künstlich niedrig gehaltenen Preis.

Wer da immer noch meint, auf Kosten anderer fast nix zahlen zu wollen, der hat was falsch verstanden.

Ja, es ist eine Frage von Angebot und Nachfrage. Aber das gilt bitteschön für alle.

Und so ist es, wie bei so Vielem: Wir leben auf Kosten anderer.
Da kann man jetzt die Länder nennen, deren Rohstoffe wir billig verbrauchen, und die Menschen in den Entwicklungsländern auf deren ehemaligen Felder Bananen und Palmfett wachsen, um von uns billig verbraucht zu werden. Oder man kann generell die Natur nennen.

Ist alles nur eine Frage der Zeit, bis es irgendwann mal auf uns selbst zurückfällt. Sei es, dass die Natur aus dem Gleichgewicht kommt, sei es, dass die Rohstoffe ausgehen, weil wir sie billigst verschwendet haben, sei es weil Flüchtlinge zu uns kommen, die in ihrer Heimat nichts mehr zum Leben haben.

All diese Probleme (und viele andere) gäbe es nicht auf der Welt, wenn wir uns in der Vergangenheit vernünftig und verantwortungsbewusst verhalten hätten.

Wir hätten dann eben nur 1/3 unseres Wohlstandes. Aus meiner heutigen Sicht hätte ich viel darum gegeben, wenn ich auf dieser Basis hätte aufwachsen können, und damit gleichzeitig heute wissen könnte, dass dieser Planet auch noch für meine Nachkommen DAS bereithält, was für ein gutes und friedliches Leben notwendig ist.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Asteroid Florence auf der Durchreise bei uns

Der Asteroid Florence sagte gestern einmal kurz „Grüß Gott“, als er bei uns vorbeiflog.

Asteroid Florence

Quelle: www.globallookpress.com

Nun wird ja gewöhnlich ein riesen Hype daraus gemacht, wenn sowas geschieht. Va auch mit der Angst der Menschen spekuliert.

Jedoch ist das ein Ereignis so wie jedes andere auch. Egal was und wo es passiert. Ob der Asteroid Florence, oder welcher auch immer, nun in 4,4 Mio Kilometer Entfernung vorbeihuscht oder in 50.000 KM Entfernung, oder in irgendeiner anderen x-beliebigen Entfernung, das ist völlig einerlei. Es hat genau die gleiche Wichtigkeit, als flöge er ganz woanders im Universum.

Er fliegt vorbei, und gut is.

Es gibt nur EIN EINZIGES Ereignis, das erwähnenswerter wäre. Nämlich wenn ein solcher Asteroid mit der Erde kollidiert.

Nicht dass wir es vermeiden könnten, irgendwas dran ändern könnten. Alles was wir tun könnten, wäre, uns zu überlegen, was passiert.

Und in jenem Fall, der nicht eintreten wird, weil die Wahrscheinlichkeit, dass ein Objekt mit der Erde zusammenstößt, so unendlich gering ist, bei der Weite des Raums, der uns umgibt, wäre das Ergebnis eindeutig:
Die Menschheit würde aufhören zu existieren. Vll nicht zu 100% oder gleich sofort. Aber letztlich doch.

Nicht dass ich sowas jetzt herbeisehne. Oder die Coolheit in Person bin. Was in mir ablaufen würde, wenn derlei auf uns zukäme, mag ich mir nicht vorstellen.

Jedoch ändern könnte ich absolut nichts.

Was mir bei solch einem Gedankenspiel mal wieder brühwarm einfällt, ist, dass das Ende der Menschheit, in so einem Fall, das Universum in keinster Weise juckt.

Und der Mensch würde verschwinden trotz aller Religionen, denen er nachgehangen hat.
Doch halt …. nachdem „Gott der Herr“ ja den Menschen als Zentrum des Universums erschaffen hat (schließlich hat sein Sohn hier gelebt und ist hier gestorben), wird dieser Gott nicht umhinkönnen, den Menschen kurzerhand vor dem Untergang zu bewahren.

Wie er das macht, ist natürlich ihm überlassen. Mal kurz die Erde verrücken? Oder die Flugbahn des Asteroiden Florence (oder wie immer er heißen möge) verändern? Wer weiß das schon.

Allerdings gäbe es da ja noch eine ganz andere Variante:
Es gibt keinen Gott!

Das würde dann bedeuten, dass die Dinge einfach so geschehen, wie sie geschehen. Wie sie sich ergeben infolge der Abläufe. Und der Mensch wäre einfach ein aberwinziger Bestandteil des Kosmos, und den Abläufen in diesem ausgeliefert.

Was für eine furchtbare Vorstellung.

Gleichzeitig würde dies bedeuten, dass der Mensch sich in wesentlichen Teilen auf diesem Planeten mit Dingen beschäftigt, jenseits jeglicher Realität.

Schlicht um sich nicht eingestehen zu müssen, dass er nur ein unbedeutender Bestandteil von etwas Großem ist. Außerdem lebt er, dann stirbt er, und das war’s.

Nichts Großartiges daran. Nichts Zentrales. Nur einfach ein Lebewesen in einem unbedeutenden Teil des Universum, in einem unbedeutenden Teil einer unbedeutenden Galaxie, wie es sie zu Milliarden und Abermilliarden im Weltall gibt.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Träume sind erlaubt und erwünscht

Manchmal sitze ich, so wie heute, Sonntags morgen vorm Cafe, trinke meinen Cappuccino und träume vor mich hin.

Was hätte ich gern …. was wäre wenn …. wie würde ich gerne leben?

Das sind die Fragen, die meine (Tag)Träume meistens bewegen.

Träume

Manche Dinge kommen da immer und immer wieder ….

  • Ich träume davon, eine Arbeit zu finden, die genau auf meine gesundheitlichen Einschränkungen passt und die es mir erlaubt, ein klein wenig ein „reicheres“ Leben zu führen
  • Ich träume davon, dem „Amt“ sagen zu können …. Ihr könnt mich mal
  • Ich träume davon, eine Arbeit zu haben, die es mir erlaubt, für andere Menschen da zu sein
  • Ich träume davon, frei und ungebunden zu sein, mir mein Leben so gestalten zu können, wie ich mir das vorstelle
  • Ich träume davon, mein Lebensmotto „Weniger ist mehr“, konsequent umsetzen zu können
  • Ich träume davon, die Welt zu einem besseren Ort machen zu können
  • Ich träume davon, gesund zu sein
  • Ich träume davon, dick im Lotto zu gewinnen, und mit dem Geld viel Gutes zu tun
  • ….
Ja ja, ich weiß …. Träume sind Schäume, und gehen selten in Erfüllung. Und manche gehen auch nur schwer zusammen.

Jedoch, ich habe sagen hören, dass manche Träume in Erfüllung gehen, wenn man fest daran glaubt, und etwas dafür tut.

Es grüßt,
das (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Wenn das Gute liegt so nah …

Bin ja öfter mal in meiner Umgebung zu Fuß unterwegs; ob „das Gute“ jeweils etwas ist, was ich gelegentlich mal mit meinen Smartphone-Schnappschüßen festhalte, das ist wahrscheinlich Geschmackssache. Jedenfalls ist es schon erstaunlich, was es da alles so gibt, an dem man ansonsten vorbeischaut oder es als etwas Selbstverständliches nimmt.

ZB

Als da wären (die Fotos einfach mal antippen und groß machen) ….

Der Flügel eines Windrades, der da lagert; ca. 30 Meter lang, mit ca. 40 Bolzen, die der Befestigung dienen.
Eine uralte Holzbrücke, ein Übergang, der vor vielen Jahren ev mal dazu genutzt wurde, ein Firmengelände zu erreichen; seitdem sich selbst überlassen und dem Zahn der Zeit
Ein übriggebliebenes Stück Eisenbahnschiene; sicher gelagert, weil gewichtsmäßig nicht abtransportierbar; da wird einem klar, wie schwer so ein Teil sein muss
Und der Fäulnisturm (heißt das so?) einer Kläranlage; gibt es überall; und doch wissen die Wenigsten, wie es da drin aussieht und wie das funktioniert.

Und so gäbe es noch so Vieles und Aufnehmenswertes, das man als „das Gute“ sehen könnte; an dem man oft doch achtlos vorbei marschiert.

Also …. Augen auf und schauen, was sich da alles in unmittelbarer Umgebung befindet. Vieles davon ist/war etwas, das unter „das Gute“ firmiert, weil es einem gute Dienste angedeihen ließ.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

 

Die Qual der Wahl beim Wählen

Heute früh/vormittag war ich in meiner Kleinstadt zu Fuß unterwegs und beobachtete die „Qual der Wahl“.

Eigentlich hatte ich mich entschlossen beim Bäcker um’s Eck ein kleines Frühstück zu mir zu nehmen, denn ich hatte heute keine Lust, mir selber eins zu machen.

Und nachdem es nach den Gewittern, heute nacht, sehr angenehm draußen war, lief ich danach los. Na ja – bei mir ist das immer etwas langsamer.

Unterwegs sah ich Vieles.

Unter anderem auch die Mengen an Wahlplakaten, die jetzt, einen Monat vor der Wahl, wie Unkraut „aus dem Boden schießen“.

…. BRÜLL – jetzt hatte ich aus Versehen, statt „schießen“ tatsächlich „scheißen“ geschrieben.

Jedenfalls, wenn ich mir das so ansehe, was da auf den Plaketen an Sprüchen steht, dann muss ich häufigst den Kopf darüber schütteln, wie die Menschen verarscht werden.

Die Qual der Wahl eben.

Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Ich bin Wähler, und ich gehe IMMER zur Wahl (auch wenn es meist die Briefwahl ist). Bürgerpflicht nenne ich das, in tiefstem demokratischen Sinne. Aber ich hinterfrage die Dinge auch kritisch.

Ich wollte fast schon ein paar Fotos machen, und sie hier einfügen. Doch es sträubte sich in mir, mit dem Unsinn, der da teilweise steht, auch noch Werbung zu machen.

Der eine verspricht die Abschaffung des Soli, der andere eine neue Wirtschaftpolitik. Wieder einer eine sichere Zukunft. Der nächste, dass der Wahlkreis künftig viel mehr in Berlin zur Geltung komme. Und dann auch eine ganze Menge von Sprüchen, bei denen man erstmal überlegen muss, was damit überhaupt gesagt werden soll. Wenn da also steht „klar für Sicherheit“, was will mir dieser Mensch damit sagen?

Sorry, aber ich habe bei all diesen Wahlplakaten immer den Eindruck, um nicht zu sagen, das sichere Wissen, dass das alles, was da steht, nur Schall und Rauch ist, und spätestens nach dem Wahltag keine Rolle mehr spielt.

Ich habe mir vorgenommen, wenn hier bei mir im Ort mal eine Wahlveranstaltung ist, mit einem Wahlkreis-Kandidaten, dort vorbeizuschauen. Denn ich möchte wissen, ob es einen Unterschied gibt, zwischen dem, was auf den Plakaten steht, und dem, was gesprochen wird. Ich befürchte, der Unterschied ist eher gering.

Was mich dort hin treibt, ist nicht nur dieses Thema, sondern auch das Thema, ob die wirklich wichtigen Themen unserer Zeit, zumindest dort eine Rolle spielen. Für mich sind das die Themen Klimawandel, Flüchtlingspolitik, Waffenexporte und Sozialstaat.

Denn diese Themen werden die Themen sein, die unsere Zukunft sehr wesentlich bestimmen werden, und die, eher früher als später, bei uns aufschlagen, um nicht zu sagen, über uns zusammen schlagen (wobei ich bei Flüchtlingspolitik das Gebiet meine, was gemacht wird, um die Ursachen der Flüchtlingsströme zu beseitigen, und die gravierenden Mißstände in der Politik der Vergangenheit).

Aber jetzt bin ich vom Beitragsthema abgewichen.
Es sind jetzt noch 4 Wochen bis zur Wahl. In dieser Zeit werde ich noch viele Wahlplakate sehen. Zwar immer wieder dieselben, aber jedes Mal auf’s Neue werden sie mir ein Lächeln entlocken, ob der offensichtlichen Versprechen und Slogans, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen.

Nichtsdestotrotz bin ich leidenschaftlicher Wähler. Seitdem ich volljährig wurde. Und nur weil das System Auswüchse hat, über die man nur den Kopf schütteln kann, werde ich nicht das ganze System in frage stellen. Die Alternativen, die man weltweit beobachten kann, sind gar zu abschreckend. Die Freiheiten, die mir unser Land in ihren manigfaltigen Ausprägungen gewährt, sind mir absolut zu wertvoll. Und deshalb wird eine bestimmte Partei meine Stimme mit Sicherheit auch niemals erhalten. Gleichzeitig muss eine Demokratie das aushalten können, wenn die Partei, die ich meine, bei dieser Wahl nicht unerheblich Stimmen bekommen wird.

Vll bringt das so Einige zum Nachdenken, und lässt uns künftig dann auch etwas andere Wahlplakate sehen, die sich endlich damit beschäftigen, was wesentlich ist, und nicht mit Slogans und leeren Versprechungen. Ev ist dann einmal die Qual der Wahl keine Qual mehr.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Abstimmung per Briefwahl

Heute habe ich meine Briefwahlunterlagen bekommen; die Abstimmung per Briefwahl kann also erfolgen. Das ging raz-faz, weil das Wahlamt im Rathaus ist gleich um’s Eck, und nachdem seit gestern die Beantragung möglich war, habe ich das gleich online gemacht, und die haben mir dann die Unterlagen heute in den Briefkasten geworfen – Bürgernähe !!!

Bei jeder Wahl mache ich das so. Ich bin einer von denen, die Wählen als Bürgerpflicht betrachten. Die dt. Geschichte zeigt sehr eindeutig, was geschehen kann, wenn die Leute nicht wählen gehen. Ein Grund für jenen geschichtlichen Abgrund seinerzeit, war der, dass viele Leute nicht wählen gingen. Diejenigen, die das wollten, was dann kam, gingen alle. Das Stimmergebnis war entsprechend.

Mein Standardsatz ist immer „wer nicht wählen geht, hat hinterher auch kein Recht dazu, sich darüber zu beschweren, wie das Ergebnis ausgefallen ist„.

Und so „gehe“ ich IMMER wählen. Abstimmung per Briefwahl ist MEIN Mittel der Wahl.
Abstimmung per Briefwahl
Die Abstimmung per Briefwahl ist dabei für mich Standard. Denn damit kann ich sicherstellen, dass ich in jedem Fall wähle. Solche Ausreden wie „Wetter“, „nicht da“ oder „krank“ gibt es dann nicht. Die Abstimmung per Briefwahl kennt keine Ausreden.

Ich wähle dabei relativ spät, um auch die letzten Entwicklungen noch bei meiner Stimmabgabe berücksichtigen zu können. Theoretisch könnte ich noch bis zum Tag vorher meine Unterlagen abgeben, aber man muss es ja nicht übertreiben. 1 Woche zuvor reicht.

Wobei ich dieses Mal völlig anders wählen werde, wie bisher.

Zwar war ich noch nie einer von denen, die immer dieselbe Partei wählen, komme da, was da wolle, jedoch lief das immer innerhalb bestimmter Bahnen, sprich meine Stimme(n) bekam immer eine Partei, die man als die etablierten Parteien bezeichnet.

Doch dieses Mal ist der Hals ziemlich dick.
Zum einen bin ich der Ansicht, dass keine der etablierten Parteien sich tatsächlich und eingehend mit DEN Themen beschäftigt, die die wirklich wichtigen Themen sind.
Und das sind zweifelsohne der Klimawandel, die Waffenexporte, die Flüchtlinge auf der Welt und unsere Sozialsysteme. Und dabei ist es längst schon so, dass meiner Meinung nach Scheinkosmetik betrieben wird, die an Todschlag grenzt.

Ohne auf die Themen im Einzelnen einzugehen (das wird wohl ein eigener Beitrag), stelle ich für mich fest, dass alle jene Parteien nur das Wahlergebnis im Blick haben, und nicht die nächsten Generationen und deren Lebensbedingungen.
Und um es auf den Punkt zu bringen: Es geht mittlerweile bereits um das Überleben der Menschheit auf diesem Planeten, und keine Partei will es wahrhaben, geschweige denn zum wichtigsten Thema der Parteipolitik machen.

Letzteres passiert solange, bis es nicht mehr vermeidbar ist, nicht mehr daran vorbeizuschauen. Jedoch DANN ist es längst schon zu spät, weil Vieles von den Problemen Vorlaufzeiten von Jahrzehnten hat, und also zu dem Zeitpunkt irreversibel sein wird. Oder um es anders zu sagen: Wenn das Wasser in Hamburg bei den Leuten dauerhaft im 1. Stock steht, und die Flüchtlinge uns dauerhaft überrennen, getrieben AUCH von Mengen dt. Waffen, dann brauchen wir uns keine Gedanken über IRGENDWAS mehr machen, denn dann ist schon alles seit vielen Jahren am Rollen, und DANN ergriffene Maßnahmen bräuchten Jahre bis Jahrzehnte, um zu greifen. Eine Zeit, die wir dann nicht mehr haben.
Und solche Dinge bräuchten vorausschauend handelnde Politiker, jenseits aller Wahlergebnisse.

Ich schrieb oben „Zum einen…..“.
Zum anderen stößt mich etwas ziemlich sauer auf.
Anläßlich zweier Abstimmungen im Bundestag hatte ich alle meine örtlichen Bundestagsabgeordneten per eMail angeschrieben, meine Meinung zum Thema jeweils dargelegt, und darum gebeten, bei der eigenen Stimmabgabe jenseits von „Parteidisziplin“ abzustimmen. Das waren also insgesamt 6 Mails.
Auf KEINE der Mails bekam ich auch nur die geringste Reaktion.
Unter einer Pflege der Beziehungen eines Abgeordneten zu seinen Wählern stelle ich mir etwas anderes vor.

Auch wenn ich diesmal völlig anders wählen werde, so wird eine ganz bestimmte Partei meine Stimme sicherlich nicht bekommen. Ich habe eingangs auf die Geschichte bezug genommen. Und ich werde sicherstellen, dass ich nicht zu den Wählern gehören kann, über die man sagen müsste: Die Geschichte lehrt uns, dass uns die Geschichte nichts lehrt.

Zentral stelle ich mir die Frage, warum die Politik die Augen verschließt, vor den Fragen, die über unsere Zukunft entscheiden, und darüber, ob es eine solche überhaupt geben wird. Wobei „uns“ schon längst nicht mehr alleine die Bürger dieses Landes meint. Denn Klima, Waffen und Flüchtlinge machen vor Landesgrenzen nicht halt.

Deshalb finde ich es diesmal sogar noch wichtiger, wählen zu „gehen“, und meine Stimme(n) der Partei zu geben, die zumindest ein kleines Stück weit die Themen wirklich zu berücksichtigen scheint, um die es heute gehen MUSS. Damit hätte ich dann 2 Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Abstimmung per Briefwahl ist dazu eine ziemlich leichte Übung: Es braucht nur die Wahlbenachrichtugung und ein Smartphone. Na gut …. und einen Kugelschreiber, um den Stimmzettel auszufüllen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Segnungen der neuen Medien

Oftmals wird über die Segnungen der neuen Medien hergezogen – zurecht.

Doch genausooft haben diese Segnungen der neuen Medien auch ihre Vorteile.

Für mich sehen die so aus, dass man Kontakt hält und dass es auch möglich ist, jemandem eine Nachricht zukommen zu lassen, auch wenn der/die momentan nicht erreichbar ist.

Wenn man also den absoluten Quatsch, Fakes und sonstige Überflüssigkeiten, die so manche verzapfen, mal beiseite lässt, dann finde ich das schon eine schöne Sache.

Es gibt Leute, die könnten das, in diesem Sinne, absolut zwanglos nutzen, und einem mal kurze Info zukommen lassen, was ansteht, und einen mit diesen Medien (zB WhatsApp) dann auch erreichen, wenn man eben mal NICHT erreichbar ist.

Das wär ziemlich einfach und ungezwungen, würden manche Menschen nicht den Telefon-Virus haben oder die „Telefonitis“, wie ich das nenne.

Die Segnungen der neuen Medien

Solche Menschen rufen einen ein dutzend Mal an, ohne einen zu erreichen, ohne auf die Idee zu kommen, dass man derzeit eben NICHT erreichbar ist.

Wenn man dann nach Hause kommt, und sieht (oder auch nicht), dass man 6 Anrufe bekommen hat (von wem auch immer; denn Nummer wird keine angezeigt), dann geht man davon aus, dass sich der-/diejenige dann schon nochmal melden wird.

Wenn dann das Telefon klingelt, und man steht grad in der Küche, das Gemüse in der einen Hand, die Gewürze in der anderen, dann lässt man das Telefon klingeln. Der Anrufer wird, wenn wichtig, dann schon eine Nachricht hinterlassen …. auf jeden Fall geht’s grad nicht. Man stellt dann fest, dass es keine Nachricht gibt.

Während man beim Essen sitzt, klingelt’s wieder. Sorry, aber wenn ich esse, dann esse ich ….

Wieder keine Nachricht.

Nach dem Essen begebe ich mich auf meine Abendrunde. Nach Rückkehr finde ich eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter vor. Ist von einer Bekannten, die in vorwurfsvollem Ton hinterlassen hat, ich soll doch bitte endlich mal ans Telefon gehen.

GEHT’S NOCH !!!! Sie kann doch ganz locker eben mal eine WhatsApp-Nachricht schicken, und alles wäre gut. Die kann ich dann zwischendrin lesen, und wüsste, was und wer Sache ist.
Aber nein, man muss darauf bestehen, dass das per Telefon zu erfolgen hat, egal ob der Angerufene kann, da ist, will oder sonstwas.

Ich muss sagen, dass ich da so meine Einstellung habe. Ob und wann ich ans Telefon gehe, das entscheide ich immer noch selbst. Und wenn jemand mich regelrecht ans Telefon zwingen will, obwohl sämtliche anderen Möglichkeiten offen stehen, die Segnungen der neuen Medien zu nutzen, und einem eine Nachricht zukommen zu lassen, dann mag ich erst recht nicht. Auch dann, wenn man oft genug kund getan hat, das eine SMS etc desöfteren wesentlich einfacher und passender wäre.

Das Ganze kann auch durchaus den geschichtlichen Hintergrund haben, dass wesentlicher Lebensinhalt meiner Ex darin bestand, zu telefonieren, und Vieles andere dabei auf der Strecke blieb.

Nun bin ich zwar einer (behaupte ich), der gern gut Freund mit allen Mitmenschen ist oder zumindest zu sein versucht. Aber wenn einem sowas desöfteren passiert, und jemand ist nicht dazu zu bewegen, Manches so zu handhaben, dass es auch für den anderen passt …. ja, was soll man dann groß machen.

Es grüßt,
das Smamap 
(www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Kommunikation mal anders

Am Donnerstag war ich auf meiner allabendlichen Runde, und traf auf eine ganz andere, schon verloren geglaubte Art der Kommunikation.

Mal eine Kommunikation völlig ohne PC, Smartphone etc etc.

Ich spazierte um ein Gebäudeeck herum, und vor mir wuchs ein Luftballon aus der Erde. Zumindest sah das so aus.

Bei näherer Betrachtung erwies sich das Ganze als ein Ballon, an dem mittels einer Schnur eine Postkarte hing.

Der Ballon hatte nun durch den Schwund seines internen Auftriebsmittels, an eben jenem verloren, dem Auftrieb nämlich. Nachdem die anhängende Postkarte an überhaupt nichts verloren hatte, sprich kein Gramm ihres Gewichtes, war dem Ballon irgendwann nichts anderes übrig geblieben, als gen Erde zu sinken.

Und das tat er dann auch, und zwar solange, bis eben jene Karte auf der Erde aufkam, das Gewicht, das am Ballon nach unten zerrte damit reduziert, und so also der Ballon da über der Erde schwebte, von der Karte, die auf selbiger lag, dort festgehalten.

Und so konnte man also vermuten, zumindest bei flüchtigem Hinschauen, dass da ein Ballon aus der Erde wächst 😉

Ich rechnete eig damit, von der Karte darüber informiert zu werden, dass irgendwo in der Nähe, die Kinder eines Kindergartens Luftballons hatten steigen lassen, und ich auf einen solchen gestoßen war.

Doch zu kurz gedacht …. es stellte sich heraus, dass der Ballon über eine Strecke von etwa 250 KM zu mir geflogen war, und dass ihn ein Hochzeitspaar auf die Reise geschickt hatte.
Auf diese Weise hatte der Ballon die Strecke von Mainz bis nach Hochfranken zurückgelegt.

Meine Aufgabe war es nun also, diese Karte zurück zu schicken, was ich am nächsten Tag dann auch tat. Nachdem ich den Ballon um seine Karte erleichtert hatte, ließ ich ihn wieder fliegen. Er machte sich auch gleich Richtung Osten auf den Weg. Sicherlich nicht sehr weit, dann relativ bald würde er auch sich selbst zu schwer werden, und erneut gen Erde sinken. Aber ev. würde er ja noch so einige KM schaffen ….

Kommunikation

…. man beachte den roten Punkt in der Bildmitte ….

Mal sehen, vll meldet sich das Hochzeitspaar, jedenfalls hab ich mal meine eMail-Adresse dazugeschrieben. Wenn, dann kann das sicherlich etwas dauern, denn vermutlich ist das Paar aktuell in den Flitterwochen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)