Verantwortung tragen

Oft ist davon zu lesen, dass jemand sich dazu entschlossen hat, Verantwortung tragen zu wollen.

Doch allzuoft ist dies nur ein Lippenbekenntnis. Denn zu „Verantwortung tragen“ gehört untrennbar auch diese dann zu übernehmen, sprich zu ihr zu stehen, wenn es darauf ankommt.

Wenn also einer in einer Firma die Verantworung dafür übertragen bekommt, und dies auch so annimmt, sicher zu stellen, dass eine bestimmte Arbeit fehlerfrei erledigt wird, und es passiert dann aber nicht SO, dann übernimmt er die Verantwortung dafür.

Was allerdings in letzter Zeit so passiert in Positionen, die in der öffentlichen Wahrnehmung stehen, ist haarsträubend.

Ein Bundesminister setzt die PKW-Maut in den Sand, und übernimmt keine Verantwortung dafür; schuld sind natürlich alle anderen und der Minister klebt an seinem Stuhl. Eine Bundesministerin macht ihren Job nicht, und sieht dabei zu, wie ihre Untergebenen reihenweise Millionen in den Sand setzen; sie übernimmt natürlich keine Verantwortung, vielmehr stiehlt sie sich davon und übernimmt einen neuen, noch größeren Posten; wohl weil ihre bisherige Funktion ihr dafür ein gutes Zeugnis ausgestellt hat.

Der Boss eines Bundesligavereins setzt sich verbal ziemlich in die Nesseln; übernimmt er Verantwortung? Weit gefehlt! Das Ganze wird schön geredet und glatt gebügelt. Verantwortung tragen zu wollen, auch dann, wenn es darum geht, im Rahmen dieser Verantwortung für etwas grade zu stehen …. weit gefehlt.

Es wird an hohen bis höchsten Stellen vorgelebt, dass dieses „Verantwortung tragen“ nur etwas ist, was man ablegen kann wie ein Kleidungsstück. Und es nur darum geht, die sich ergebenden Vorteile zu nutzen.

Ich frage mich, wie der ‚Otto Normalverbraucher‘ dann davon überzeugt werden soll, in seinem kleinen Rahmen die Verantwortung zu tragen, die ihm zukommt. Also etwa, wenn es darum geht, Gesetze und Vorschriften zu befolgen, und bei Zuwiderhandeln seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden.

Das Ganze kennt auch keine Grenzen, wie die Handlungsweisen jenes demokratisch gewählten Staatspräsidenten zeigen, der lügt und betrügt, dass sich die Balken biegen. Es ist ja lediglich notwendig, marktschreierisch per Twitter die Dinge glatt zu bügeln.

Der klein Mann auf der Straße bekommt vorgelebt wie es geht, und sagt sich

gleiches Recht für alle

und handelt entsprechend.

Da verkommt dann der Ladendiebstahl zum Kavaliersdelikt.

Es grüßt das Smamap (wer möchte, kann diesen Beitrag gerne verlinken. Der Autor freut sich)

Sommerurlaub bei Oma

Inspiriert durch Dieter’s Welt und den Beitrag über seinen Sommerurlaub bei Oma, fühlte auch ich mich inspiriert, in alten Erinnerungen zu schwelgen.

In Erinnerungen an die ruhige Zeit damals in meiner Kindheit, die ich bei meinen Großeltern verbrachte. Fast jedes Jahr in den Schulferien.

Fast direkt am See. In Sommern, die noch echte Sommer waren.

In Blumenwiesen.

Sommerurlaub bei Oma

Die noch intakte Natur genießend.

Jederzeit die Möglichkeit, hinunter zu gehen an den Starnberger See, und das warme Wasser zu genießen.

Meine Freunde zu treffen. Mit einander Abenteuer zu erleben. DIE Abenteuer, die man als Junge mit 8 oder 10 halt so erlebt.

Die erste Zigarette, in unserer Räuberhöhle, die wir uns am Bach gebaut hatten. Die, schon etwas ältere, Tochter des Nachbarn, für die wir Jungs schwärmten, hatte uns die Glimmstengel besorgt.

Jeder Tag brachte etwas Neues. Die (kleine) Welt in jenem Dorf hatte stets etwas Schönes und Aufregendes auf Lager.

Mir wurde es nie langweilig im Sommerurlaub bei Oma.

Noch heute, 5 Jahrzehnte später, denke ich mit Sehnsucht dahin zurück. An eine Zeit, in der die Welt noch in Ordnung war. So dachten wir damals zumindest.

Ja, die Welt war noch einfach. Alles war SO, wie es sein sollte. Einfach eben.

Es gab die Tageszeitung. Telefon hatten nur die Wenigsten. Es war faszinierend, dem Bauer bei seiner Arbeit zuzusehen. Die Kühe zu streicheln. Täglich die Milch dort zu holen.

Und es war eine wunderschöne Zeit, die man im Sommerurlaub bei Oma verbringen durfte. Man fühlte sich wunderbar aufgehoben.

Und ich fühlte jedesmal eine tiefe Trauer, wenn es daran ging, die Zelte dort wieder abzubrechen, und dorthin zurück zu kehren, wo das Leben, auch damals schon, nicht mehr ganz so einfach war.

Es grüßt das Smamap (der sich darüber freut, wenn der Beitrag gefällt und verlinkt wird)

Die Zukunft des Menschen, in einer Welt der Daten

Heute einen sehr interessanten Artikel gelesen, zur Zukunft des Menschen in unserer Datenwelt.

Es ging darum, dass das Smartphone, langfristig, eine sterbende Spezies sei.

Aus dem Gedächtnis zusammengefaßt, ging es darum, dass das Smartphone, als Fortführung von PC/Notebook, eine Verkleinerung der Zugangsgeräte zum Internet darstellt. Stimmt. Denn man verkleinerte den PC auf ein Hosentaschengerät, das der Nutzer immer mit sich führen kann, um darüber jederzeit den Zugang in die Datencloud zu realisieren.

NUR – das ist nicht das Ende der Fahnenstange – so der Autor besagten Artikels.

Die Zukunft des Menschen liege darin, so wurde ausgeführt, dass die Zugangsgeräte immer näher an den Menschen rücken, und dabei gleichzeitig die Realität mit der virtuellen Realität immer mehr verschmelzen würde.

Als Bsp. wurden die VR-Brillen genannt, die immer perfekter darin werden würden, die Virtuelle Realität direkt in das Auge des Nutzers zu projizieren. Gemeint waren damit nicht jene klobigen Brillen, die man heute vielfach kennt, sondern die Integration mit ganz normalen Brillen.

Auch das sei noch nicht das Ende der Fahnenstange.

Genannt wurde ein StartUp, bei dem auch Elon Musk seine Finger im Spiel hat, das über eine „neuronale Leitung“ eine direkte Verbindung zwischen Computer und Gehirn ermöglichen würde.

Alles noch Zukunft, aber eine mögliche Zukunft.

NUR – wenn ich sowas lese …. Projektion ins Auge bzw. Verbindung zum Gehirn …. dann bin ich ganz froh, dass ich diese Zukunft des Menschen, aller Voraussicht nach, nicht mehr erleben werde.

Es grüßt das Smamap (der sich darüber freut, sollte jemand einen Link hierher setzen)

Rezension für Tintenstrahldrucker

Wer mich kennt, wird sich ev. verwundert die Augen reiben, denn ich war lange Zeit ein Gegner der Tintenstrahldrucker.

Zum einen belasten sie die Umwelt enorm, und zum anderen sehen die Hersteller eine Goldgrube darin. Beides wegen der Tintenpatronen. Die werden enorm teuer verkauft (die Originale zumindest), sind nur ungenügend gefüllt, und werden über allerlei obskure Methoden unnötig verbraucht.

Nun habe ich mir aber dennoch einen Tintenstrahldrucker gekauft. Spielt letztlich aber keine Rolle, welcher es ist.

Entscheidend war für mich, dass er, im Rahmen einer Aktion, für die Hälfte angeboten wurde, die Patronen einzeln zu ersetzen sind, auch Patronen von Drittherstellern verwendbar sind und er per WLAN anzusprechen ist.

Ich ersetze also immer nur jene Farbpatrone, die tatsächlich leer ist (also zB. schwarz oder gelb), kann ihn von jedem WLAN-fähigen Gerät aus ansprechen (also zB von PC oder Tablet) ohne Kabel verlegen zu müssen und konnte ihn für sehr kleines Geld erwerben. Eig sogar umsonst, weil ich als Mitglied von ‚YouGov‚ immer brav an deren Umfragen teilgenommen, dafür Punkte gesammelt, und jetzt einen Amazon-Gutschein bekommen hatte, der genau für eben jenen Drucker reichte.

Weil WLAN-fähig, konnte ich dan Tintenstrahldrucker jetzt in ein Eck positionieren, das ich eh nicht sinnvoll verwenden kann. Die Anbindung an den WLAN-Router funktionierte einwandfrei. Ebenso problemlos konnte ich den Druckertreiber auf dem PC installieren bzw. die App auf dem Android-Tablet und so von beiden Endgeräten aus den Drucker ansprechen.

Tintenstrahldrucker

Es wird meine Aufgabe sein, wirklich nur das Nötigste auszudrucken, dabei den ‚Spardruck‘ zu nutzen und die Tinte somit sparsam zu verwenden. In den letzten Jahren war ich so verfahren, dass ich Auszudruckendes per eMail an einen Bürobedarfs-Laden gesandt hatte, um mir die Ausdrucke dann dort abzuholen (5 Cent pro Seite, ausgedruckt auf einem Laserdrucker). Aber zum einen war der Weg nicht immer grade kurz (meine Gesundheit verbietet mir eig weite Wege), und der Laden hat jetzt auch zugemacht.

Mal eben einen Brief ausdrucken, das war nicht mehr möglich oder nur mit enormem zeitlichen Verzug.

Dieses Problem konnte ich jetzt also beseitigen.

Das Gerät kann auch kopieren und scannen, so dass ich mir ‚mal eben‘ eine Seite aus einer Zeitung ablichten kann oder sogar in den PC abspeichern, zur weiteren Verwendung.

Sicher werde ich noch die eine oder andere nützliche Funktion entdecken. So kann ich zB Schreiblinien auf ein Blatt drucken, um darauf dann einen handschriftlichen Brief zu erstellen.

So wie alle Geräte, hat der Drucker natürlich nicht nur Vorteile.
So hat er, wie viele Geräte seiner Klasse, keinen echten Ausschalten. Da hat der Hersteller schlicht gespart. Kurz die Schublade aufgemacht, einen Steckdosenadapter mit Schalter mir geschnappt, und zwischen Stromkabel des Druckers und Steckdose gesteckt. Erledigt.

Zudem kann man zwar, vom PC aus, jegliches Dokument ausdrucken. Man klickt auf das Druckersymbol, und die Kiste druckt. Nicht so vom Tablet. Das Drucken geht über besagte App, und beschränkt sich auf PDF-Dateien. Möchte ich also von dort etwas drucken, so muss ich das Dokument erst in eine PDF-Datei umwandeln. Gottseidank geht das für Office-Dokumente automatisch, und mein bevorzugtes Schreibprogramm (bevorzugt, weil schlank) kann als PDF abspeichern. Somit also relativ problemlos.

Insgesamt muss man also etwas berücksichtigen, dass man für kleines Geld nicht umfangreichste Leistungen erwarten kann.

Bleibt nur noch, nachdem mein Druckvolumen doch sehr klein ist, darauf zu achten, dass ich gelegentlich etwas ausdrucke, vorzugsweise ein Text mit kleinem Bild (des Farbdrucks wegen). Damit vermeide ich, dass die Patronen eintrocknen. Aber ich vermute eh, dass ein klein wenig Tinte bei jedem Einschaltvorgang durch das Drucksystem gespült wird (ich erinnere an die eingangs erwähnten ‚obskuren Methoden‘).

Alles in allem also eine Kompromislösung zwischen Umwelt, Geldbeutel und meiner Gesundheit.

Es grüßt das Smamap (welcher sich über einen Link auf meinen Beitrag freuen würde)

Gespräch mit einem Autofahrer

Jüngst führte ich ein Gespräch mit einem Autofahrer. Ok, er ist jemand, den ich kenne. Nicht näher. So, wie man sich halt kennt, wenn man sich immer wieder mal sieht und ein paar Worte wechselt.

  • Ich: Langsam macht mir die Hitze ganz schön zu schaffen.
  • Er: Geht mir genauso. Wird aber so bleiben und von Jahr zu Jahr mehr werden. Ist der Klimawandel.
  • Ich: Und wer hat ihn gemacht?
  • Er: Wir!
  • Ich: Stimmt! WIR sind schuld daran, dass wir das Klima kaputt machen und es SO unseren Nachkommen hinterlassen.
  • Er: Genau! Wir müssen schnellstens so Einiges unternehmen.
  • Ich: Gäbe ein gutes Mittel: Sofort den Autoverkehr um 90% reduzieren. Nur noch unabwendbare Fahrten dürfen erfolgen.
  • Er: Na ja, da gibt es ja etliche Studien, die einander widersprechen. Einige Studien sagen, der Autoverkehr trägt nur wenig zu den Schadstoffen bei

…. sagt’s, verabschiedet sich, steigt in sein Auto (ein Diesel; soweit ich weiß ca. 6 Jahre alt) und fährt von dannen. Vermutlich nach Hause. Er wohnt ca. 2 Km weiter. Eine Strecke, die er locker mit dem Rad zurücklegen könnte.

Dieses Gespräch mit einem Autofahrer zeigt mir einmal mehr, dass das Klima keine Chance hat, gegen die Option, dass sich die Menschen zurücknehmen, sprich auf Annehmlichkeiten und Bequemheiten verzichten.

Es grüßt das Smamap

Regen – eine Wohltat

Der erste ausgiebige Regen hier, seit (gefühlt) 3 Monaten.

Regen

Ich sitze dort draußen und genieße es – den Regen.

Das Plätschern, den beruhigen Ton der Tropfen.

Regen ist das Lebenselixier unseres Planeten.

Und zugleich ist der Regen der Ursprung alles Lebens.

Nur meinen Manche, es brauche keinen Regen, den schließlich kommt das Wasser aus dem Wasserhahn. Bis zu dem Gedanken, dass es ev seinen Grund hat, warum es so wenig regnet, bis dahin reicht es nicht. Und erst recht nicht, bis dahin, dass man etwas ändern müsse.

Da kommt einem dann der Gedanke, es möge einmal nicht Wasser regnen, sondern ‚Hirn‘

Es grüßt das Smamap

Pale blue dot

‚Pale blue dot‘ – zu Deutsch ‚Blasser blauer Punkt‘.

Einst machte sich der Mensch auf ins Weltall. Auf vielfältige Weise.

Mit unbemannten Raketen, mittels Satelliten, höchstselbst oder er schickte Sonden.

Zu Letzteren gehörte ‚Voyager 1‘.

Diese machte aus einer Entfernung von etwa 6 Milliarden Kilometern am 14. Februar 1990 ein Foto der Erde, das als ‚pale blue dot‘ in die Geschichte einging …

Pale blue dot

Die Erde aus 6Mrd. KM Entfernung

Man überlege … dieser unscheinbare Punkt ist das Zentrum des Universums.

Dies machen uns zumindest sämtliche Religionen glauben.

Ein kleiner Schritt

Morgen jährt sich die erste Mondlandung zum 50sten Mal; Neil Armstrong mit seinem legendären Satz „ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit“, vereinte die Menschheit für einen Augenblick.

Man kann sicher über Vieles diskutieren, was in der damaligen Zeit geschehen ist, und auch über viele Hintergründe (die 3-teilige Doku auf ARTE in den letzten Tagen vermittelte dazu einen tiefgründigen Einblick; teilweise auch aus anderer Perspektive als üblich).

Tatsache ist, dass „ein kleiner Schritt“ eine grandiose Ingenieurleistung abschloss. Mit der damaligen Technik (Letztere hat seitdem gewaltige Sprünge gemacht), gelang es, diese Mondlandung zu realisieren.

Allein die Tatsache, dass heutige Smartphones ein Vielfaches der Rechenleistung aufweisen, zu der der damalige Bordcomputer von Apollo 11 imstande war, lässt erahnen, welches fast unglaubliche Geschick, verbunden mit Mut und technischem Know-How hinter alldem stand.

Und dennoch war es nur ‚ein kleiner Schritt‘. Der allerdings eines zeigte. Nämlich wie vermessen es von den Menschen bis dahin war, zu meinen, sie stünden im Zentrum allen Seins. Der Blick von außen auf unseren blauen Planeten, wie er da im schwarzen NICHTS hängt, zeigte, dass er nur einer war unter vielen. Wenn auch ein ganz Besonderer.

ein kleiner Schritt

Es grüßt das Smamap

Wer anderen eine Grube gräbt …..

„Wer anderen eine Grube gräbt“ berichtet normalerweise von einem Reinfall.

Nun – im vorliegenden Fall steht dies noch nicht fest. Es spricht aber einiges dafür.

Nehmen wir an, der Chef einer Abteilung einer Firma baut Mist. Mehrfach. In dem Fall dadurch, dass er sich nicht um die Abläufe kümmert, mehr noch, dem Treiben zusieht, wie die Mitarbeiter seiner Abteilung nach und nach Dinge in den Sand setzt.

Jener Chef steht in der Verantwortung. Das stünde auch in seinem Arbeitsvertrag.

Allerdings würde er den Vorteil genießen, dass er beim ‚Big Boss‘ einen Stein im Brett hätte, nämlich in Form einer alten Freundschaft.

Letztere würde bewirken, dass besagter Abteilungschef versetzt würde, als der Posten des Aufsichtsratschefs in der Tochterfirma frei würde. Hätte den Vorteil, dass die ‚Probleme‘ in besagter Abteilung dem ‚Noch-Chef‘ nicht auf die Füße fallen, was sich zwangsläufig auch auf den Ruf des Big-Boss auswirken würde.

Alles gelöst würde man denken. Der Problem-Chef weggelobt auf einen höheren Posten. Der Boss hat sein Gesicht gewahrt.
Allein – der Ruf innerhalb und außerhalb der Firma ist für immer geschädigt. Dies schlägt sich auf lange Sicht in der Auftragslage und im Betriebsklima nieder. Wer anderen eine Grube gräbt, macht sie also in aller Regel groß genug, um ALLE direkt und indirekt Beteiligten mit hineinfallen zu lassen.

SO ….. und JETZT übertrage man das Ganze auf die Politik, und auf Namen wie von-der-Leyen, Merkel und die EU. Die ‚Kunden‘ wären natürlich die ‚Wähler‘.

Es ist jetzt völlig egal, um welche Personen und Parteien es bei den Handelnden ginge …. Tatsache ist, dass der Wähler für BLÖD verkauft wird. Egal, was vorher gesagt wird, und welche Kandidaten zur Wahl gestellt werden, hinterher wird getan, wonach den Handelnden der Sinn steht.

Und wenn ein Politiker für sein (Nicht)Handeln zur Rechenschaft gezogen werden soll, dann wird er kurzerhand ‚hinweggelobt‘ auf einen besseren Posten und dem Zugriff von Untersuchungskommissionen entzogen.

Freilich wird besagter Mensch auf dem neuen Posten urplötzlich zum Genie ohne jegliche Handlungsprobleme. ‚Wer anderen eine Grube gräbt‘ wird dann eher zum Handlungsmotto, denn Gruben graben kann man überall. Die Mutter aller Gruben ist dabei freilich die, die gleich die Demokratie mit beerdigt, denn die AfD braucht nicht wirklich ein Wahlprogramm. Das liefern nämlich die Regierenden frei Haus.

Ein Schelm sei, wer Schlechtes dabei denkt.

Es grüßt das Smamap

Windows stirbt aus

Der Titel ‚Windows stirbt aus‚ mag Manchen übertrieben erscheinen. Dennoch meine ich, dass er des Pudels Kern trifft.

Im nächsten Jahr stellt Microsoft den Support für Windows 7 ein. JA – es ist schon so weit. Man dachte mal, das Datum wäre noch weit weg, aber wie jeder weiß, rennt die Zeit dahin.

Und so steht also 2020 für jeden Windows-Nutzer die Entscheidung an …. kaufe ich Windows10 (und brauche ich vll sogar einen neuen PC dafür) oder mache ich GANZ WAS ANDERES???

Und wieder einmal wird es nicht Wenige geben, die die 2. Variante wählen. Meinereiner gehört dazu. Wobei ich diese Entscheidung schon vor 2 Jahren getroffen habe.

Windows stirbt aus. Auf meinem PC zumindest.

Als ich realisierte wo Microsoft’s Weg hinführt, hatte ich umgedacht, und Linux auf meinem PC als Hauptsystem installiert (in der Variante ‚Ubuntu‘).

Damals hatte mir Microsoft so einige Prügel zwischen die Beine geworfen. Angefangen von nicht eingehaltenen Versprechen, bis hin zu der Tatsache, dass man mich dazu zwingen wollte, einen neuen PC zu kaufen, weil Windows 10 auf meinem bisherigen PC nicht mehr laufen würde. Wie überhaupt ich es so ganz und gar nicht mag, wenn einem ein Konzern vorschreibt, wie die Dinge zu laufen haben. Frei nach dem Motto „Vogel friß oder stirb“.

Heute macht Microsoft seinen weitaus größten Umsatz im Cloud-Bereich, und Windows spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Der Konzern hat in den letzten Jahren umgedacht. Wenn also heute Windows immer weniger eine Rolle spielt, so ist das teilweise gewollt. Die einstigen Zugpferde WindowsXP oder Windows7 sind nicht mehr so wichtig.

Ich gehe davon aus, dass Windows10 das letzte Windows sein wird.

Mein PC, den ich nur noch für ganz wenige Aufgaben benutze (mein ‚Hauptgerät‘ ist mittlerweile ein Tablet), ist für Windows10 nicht mehr ausreichend. Gleichwohl er für Windows7 reichlich Ressourcen hat.

Somit wird Windows nächstes Jahr bei mir verschwinden. Ich hatte es ohnehin nur noch im Einsatz für die Betreuung einer Homepage und für ein Trainingsprogramm, das es nur unter Windows gibt. Das Trainingsprogramm endete kürzlich, und die Betreuung der Homepage ist nun auch über Linux möglich.

Einst war Windows das am weitesten verbreitete Betriebssystem und wurde mittlerweile abgelöst von …… Linux. Schlicht deswegen, weil jedes Smartphone, das mit Android läuft, letzlich Linux als Grundlage hat. Zuletzt hat sogar Bill Gates in einem Interview eingeräumt (sinngemäß), dass es sein größter Fehler war, nicht auf etwas wie Android gesetzt zu haben.

Und so läuft etwas ab, was bei Microsoft natürlich keiner laut ausspricht …. jedoch die Gemeinschaft der Windows-Nutzer wird immer kleiner. Das war so, als XP abgeschafft wurde, das wird wieder so sein, wenn nächstes Jahr Windows 7 ausläuft und es wird zunehmend so sein, je weniger PCs die Menschen nutzen (die jungen Leute haben heute ihr Smartphone, und machen alles das damit, was sie brauchen). Und in den Firmen und Behörden ist die Windows-Verbreitung auch nicht mehr so, wie sie mal war. Microsoft nimmt dies billigend in Kauf, denn der Schwerpunkt des Konzerns liegt schon lange woanders.

Windows stirbt aus. Damit geht meinerseits auch eine gewisse Trauer einher, denn Windows war ein wesentlicher Teil meines IT-Lebens. Sowohl beruflich als auch privat. Sämtliche Windows-Versionen, beginnend mit den ersten Anfängen in den 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts habe ich direkt und praktisch miterlebt. Bis zum heutigen Windows 10, dessen Entwicklung ich als Tester noch mitbekam.

Und so werde ich ‚mein‘ Windows7 in den nächsten 2-3 Monaten nur noch dann starten, wenn ich es wirklich benötige, sprich es etwas gibt, was unter Linux nicht geht, und nur unter Windows. Im Moment fällt mir aber so rein überhaupt nichts ein, was da sein könnte. Folglich werde ich meine Windows-Partition nach Ablauf dieses Zeitraums wohl löschen, und das wird es dann gewesen sein.

Begonnen hatte alles mit MS-DOS. Enden wird es mit Linux, einem System, das, auf dem PC, aussieht wie Windows. Mit EINEM wesentlichen Unterschied: Linux ist kostenlos.

Windows stirbt aus …. der Lauf der Zeit. Es wäre nicht nötig gewesen. In meinen Augen, hat Microsoft einen ganz entscheidenden Fehler gemacht …. genauer gesagt eig zwei:
Zum einen hat man den Anwendern zwangsweise vorgeschrieben, wie die Dinge zu sein haben, und zum anderen hat man eine Preis-Philosophie verfolgt, die nicht gut gehen konnte. Jeder, der einen PC kaufte, gab einen Teil des Geldes für Windows aus. Über 30-40 Jahre hinweg kommt da ganz schön was zusammen.

Linux zeigt, wie es auch hätte gehen können. Freilich wäre Microsoft damit nicht zu einem der reichsten Konzerne der Welt geworden.

Es grüßt das Smamap