Android Pie und was mir gefällt

Android Pie ist bei mir angekommen. Ok, schon vor einer Weile. Ich hatte auch schon einen Beitrag dazu geschrieben, aber vor dem Veröffentlichen hat die WordPress-App ihn verschluckt.

War ja auch höchste Zeit geworden, mal wieder was für den Bereich ‚Android‘ auf meinem Blog zu schreiben. Aber just in dem Augenblick mochte mich WP grad nicht. Also auf ein Neues!

Nun möchte ich nicht all das wiederholen, was im Netz rauf und runter publiziert wurde zu Pie. Wer das wissen möchte, bitte Tante Google befragen. Nein, es geht um das, was mir ganz persönlich gefällt.

Das Allererste war für mich die Übersichtlichkeit und die Verständlichkeit, die sich mir da offenbarte.

Allein schon im Einstellungsmenü von Android Pie! Man ruft es auf und sieht die große Überschrift Einstellungen. Darunter ist erstmal Platz, und dann erst kommen die Menüpunkte. Damit kommt man dann, so finde ich, sehr gut zurecht dahingehend, die Menüpunkte auch gut zu erreichen. Früher hatte man zu tun, um den ersten Menüpunkt dort, ganz oben, zu erreichen; speziell bei etwas größeren Smartphone-Displays. Jetzt ist alles per Daumenansteuerung erreichbar.

In den Menüpunkten wurden einige Eingruppierungen umgestellt, um der Logik hinter ‚wo finde ich was‘ besser gerecht zu werden.

Es macht den Eindruck, als hätten die Entwickler tatsächlich auf die Benutzer gehört, als es darum ging „was können wir verbessern“.

Was die Übersichtlichkeit angeht, so empfinde ich es auch als gelungenes Feature, dass man auf dem Sperrbildschirm die Benachrichtigungen kategorisiert hat. Es erscheint also zB nur noch das WhatsApp-Symbol, als Hinweis darauf, dass hier Benachrichtigungen vorhanden sind.

Sieht eben alles sehr viel aufgeräumter aus.

Für mich sieht es zudem so aus, als wäre das ganze Betriebssystem flotter geworden. Flüssiger. Ok, ein subjektiver Eindruck.

Gilt auch für den Akku. Meines Erachtens hält der länger. Könnte sein, man hat sich Gedanken gemacht, wie man den Verbrauch reduzieren kann. Zumindest kann Android Pie es jetzt automatisch umsetzen, dass selten verwendete Apps in der Akku-Nutzung begrenzt werden. Bei mir heißt die Funktion „adaptiver Akku“, die man dazu aktivieren kann.

Sehr schön finde ich die Sache mit der Gestensteuerung, die die bisherigen Schaltflächen für Zurück/Home/aktuelle Anwendungen ersetzt, und damit das Display effektiv vergrößert. Ich empfinde diese Gestensteuerung, wie sie mit Android kommt, allerdings für mich nicht praktikabel. Anders gesagt ich komme damit nicht klar. Ich stieß allerdings dadurch auf ‚One Hand Operation‘, eine App, die die Gestensteuerung erst richtig gut macht. Sie bringt jene Dinge, die iPhone-Nutzer schon kennen, auf mein Samsung-Gerät. Die App ist von Samsung, und man hofft, dass sie Eingang ins Betriebssystem finden wird.

Mit dieser App können Aktionen einzelnen Gesten zugeordnet werden, die vom rechten oder linken Bildschirmrand ausgehen (zB Wischen diagonal nach oben für ‚zurück‘; oder langes Wischen horizontal für ‚Screenshot‘). Wenn man dies wollte, so könnte man derart bis zu 12 Aktionen zuordnen (ich habe mich auf 4 beschränkt). Es erfordert 1-2 Tage Gewöhnung, aber dann möchte man es nicht mehr missen).

Das Design der Benutzeroberfläche (genannt ‚One-UI‘) wird allenthalben gelobt. Persönlich empfinde ich es nicht als so sehr viel anders. Hab auf einem anderen Gerät noch Android7, und könnte, rein vom Design her, das ich auf dem Homescreen sehe, nicht auf Anhieb sagen, welches Android ich gerade vor mir habe.

Was mich mit vielen Fragezeichen zurückläßt, ist dieses Feature „Digitales Wohlbefinden“. Über dieses kann man Zeitdauern für Apps einstellen, nach denen diese deaktiviert werden. Wer sich also dabei ertappt, nur noch in WhatsApp herumzugeistern, kann hier gegensteuern.

Allerdings frage ich mich schon, was der Quatsch soll??? Wenn jemand nicht dazu in der Lage ist, sich an Regeln zu halten, und seien sie selbst auferlegt, dem hilft auch kein, jederzeit abschaltbares, digitales Wohlbefinden. Erwachsene Menschen sollten wissen und beurteilen können, was sie tun und was nicht.

Android 9 hat sicherlich so manche nützliche Entwicklungen integriert. Auch für diese Betriebssystemversion gilt, wie für alle anderen OSe, dass es das perfekte Betriebssystem nicht gibt. Allenfalls eine Annäherung daran. Zumal Manches auch Geschmackssache bleibt.

Und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

In meinen Augen bringt Pie so Einiges. Primär in Richtung ‚Benutzerfreundlichkeit‘. Jedoch ist das auch die Richtung, in die es gehen sollte. Denn die funktionellen Features sollten mit den bisherigen Betriebssystemversionen von Android mittlerweise erledigt sein.

Es grüßt das Smamap

Die Automobilindustrie und Ihre Lösungen II

Da hatte ich also von den Lösungen der Automobilindustrie geschrieben.

Mittlerweile sind wir da schon einen Schritt weiter!!!

Ich hätte da nämlich noch einen kleinen aber feinen Punkt hinzuzufügen, auf den ich durch den Physiker ‚Harald Lesch‘ gestoßen bin, der sicher nicht im Ruf steht, Falschinformationen zu vertreiben.

Alsoooo …. wenn man mal annimmt, so HL, das von den 54 Mio Autos, die wir im Moment in D haben, ein erheblicher Teil Elektromobile seien. Und von denen würde 1 Mio Autos abendlich aufgeladen (ein eher kleiner Teil also).

Dann würde dafür eine Leistung im Stromnetz von 350 GW (Gigawatt) bereitstehen müssen. Das kann man ziemlich einfach mit dem Taschenrechner ausrechnen, was ich mir hier jetzt spare. Aktuell allerdings erzeugen die Stromlieferanten in D eine Leistung von max. 65 GW.

Man sieht schon allein aus diesen Zahlen, wie idiotisch die Annahme ist, wir könnten sehr viele E-Autos am laufen haben. All die anderen Idiotien, die bei dem Thema eine Rolle spielen, sind da noch gar nicht mit drin. Also zB, wie im anderen Beitrag schon erwähnt, dass die weltweiten Rohstoffe dafür gar nicht ausreichen, um die entsprechenden Batteriezahlen zu produzieren. Oder aber zB dass für die Lithiumförderung in ???? (ich weiß jetzt grad nicht mehr wo das war), pro Tag sage und schreibe 21 Mio Liter Wasser benötigt werden; nur damit die Automobilindustrie die Gewinne erwirtschaftet, die man sich vorstellt, und nur damit wir von A nach B kommen; der ‚Return of Invest‘ muss sichergestellt sein!!! Wenn andernorts die Natur draufgeht und die Leute verdursten …. was schert’s die Automobilindustrie. Und was schert’s den deutschen Autofahrer.

Noch so ein Argument, das aktuell häufiger hochkommt: Das Wasserstoffauto sei doch eine wesentlich bessere Alternative. Das Problem: Die sind sehr teuer. Folglich wäre der ‚Return von Invest‘ durch die Automobilindustrie nicht so schnell zu realisieren.

Bei all diesen Diskussionen kommt EIN Argument so gut wie nie vor: Wenn jemand KEIN Auto kauft und fährt, ist die Rohstoffersparnis = 100%. Auch die ganzen genannten Probleme kämen zu 100% nicht vor.

Und wer mir heute noch erzählen will, dass es ohne Auto absolut nicht ginge, der verbreitet Schauermärchen! Sicherlich wäre ein Kraftakt notwendig, um dies zu realisieren. Einer der die ganze Gesellschaft umfasst, allen voran der Staat. Denn alles, was es braucht, ist Zeit und Infrastruktur.

Gemeint ist die Zeit, die es braucht, um Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück zu legen. Das Angebot ist heute bereits vielfältig (Bus, Bahn, Bürgerbus, CarSharing, Fahrgemeinschaften, Fahrrad, zu Fuß etc etc etc). Allein, die Infrastruktur liegt nicht flächendeckend vor.

Die Automobilindustrie macht gleichzeitig einen ganz gewaltigen Fehler …. sie versucht zu verhindern, dass sie den Weg so vieler Industrien geht. Gemeint ist der Weg der Auflösung. In ihrem Fall schon alleine dadurch vorgezeichnet, dass die Rohstoffe zuende gehen. Aber statt dass sie versucht, andere Standbeine aufzubauen, geht sie den Weg des weiter so.

Eines Tages stehen wir dann da, ohne Rohstoffe, ohne Autos, ohne Natur, ohne fosile Energieträger. Und alles nur, um den schnellen ‚Return of Invest‘ zu realisieren.

Kurzsichtiger geht es nicht.

Es grüßt das Smamap

Die Automobilindustrie und ihre Lösungen

Das Thema „die Automobilindustrie und ihre Lösungen“ ist ein sehr seltsames Thema.

Nun ist ja die Erkenntnis, dass es nichts Unrentableres und (fast) nichts Umweltschädlicheres als das Auto gibt, nichts Neues.

Von daher müsste man das Auto sofort abschaffen. Selbstverständlich geht das nicht, denn unsere Wirtschaft würde krachend zusammenbrechen.

Allerdings wird dieser Vorgang, in Form eines langsamen Prozesses, ganz von selbst stattfinden. Die Rohstoffe werden immer weniger, die Kosten immer höher, so dass sich letztlich immer weniger Menschen ein Auto leisten können werden. Schon heute ist es so, dass jeder gefahrene KM, wenn man alles zusammenrechnet (zB Öl, Sprit, Instandhaltung, Steuer, Versicherung, Anschaffung etc etc etc) mit mindestens 30 Cent zu buche schlägt. Einer der also 10.000 KM im Jahr fährt, der steckt jedes einzelne Jahr ca. 3.000€ in dieses Gefährt.

In 10 Jahren also 30.000€, über das eigene Autofahrerleben (mal 50 Jahre angenommen) also ca. 150.000€. Es gibt Berechnungen, die gehen von 25 Cent pro KM aus, andere von 40 Cent. Egal wie immer man rechnet, es sind Wahnsinnsbeträge.

Die Schäden an der Umwelt sind darin natürlich noch nicht mal berücksichtigt. Diese werden sich aber zwangsläufig auf die Kosten niederschlagen. Vielleicht nicht heute oder morgen, aber doch. Auch die zwangsläufig in die Höhe schnellenden Rohstoffkosten, wenn die Rohstoffe immer knapper werden, tun dann ein Übriges.

Und dann haben wir also jetzt dann das Elektroauto.

Da packt man einen riesen Akku ins ansonsten unveränderte Auto. Sicher ist es umweltverträglicher, als ständig all diese Abgase durch den Auspuff rauszujagen. Das leuchtet ja jedem noch ein.

Und rennt damit in das nächste Fiasko. Die Rohstoffe, die für eine massenweise E-Auto-Produktion verbraucht werden, um all diese Akkus zu produzieren, sind weltweit überhaupt nicht vorhanden. Natürlich hängt die Automobilindustrie das nicht an die große Glocke, dass man hier erneut denselben Weg geht, wie schon immer. Alles schön zu Lasten der Ressourcen, die unsere Nachkommen noch dringend brauchen werden. Und auch alles schön zu Lasten der Umwelt. Hauptsache der Return of Invest rechnet sich; und zwar ohne Rücksicht auf Verluste.

Eine Lösung, für was auch immer, ist das nicht mal annäherungsweise.

Durch das „E“ davor, wird aus einem Umweltverpester und RessourcenVerschleuderer kein Engel. Auch dann nicht, wenn man dann doch noch plötzlich draufkäme, dass riesige Akkus, die mit wahnsinns Umwelt- und sonstwasAufwand produziert werden, nicht der Weisheit letzter Schluss sind.

Die Automobilindustrie und ihre Lösungen waren noch nie „Lösungen“ sondern immer nur ein Teil des Problems, um nicht zu sagen DAS Problem.

Man hat ohnehin den Eindruck, als wüssten die Herrschaften nicht, wohin. Zuerst wird jahrzehntelang absolut nichts getan. Und dann kommen HauruckAktionen. Alles nur noch „E“. Um kurz darauf dann wieder zurückzurudern, denn die E-Autos seien ja doch nicht so umweltfreundlich, wie man das immer meine.

Und das Ganze ummantelt durch diverse Skandale, und eine Regierung, die wesentlich öfter Erfüllungsgehilfe der Autoindustrie zu sein scheint, als etwas, das die Lebensbedingungen der gegenwärtigen und der nachfolgenden Generationen erhalten will.

Die Automobilindustrie und ihre Lösungen stinken zum Himmel. Im wahrsten Sinn des Wortes.

Es grüßt das Smamap

Das kann doch gar nicht stimmen

„Das kann doch gar nicht stimmen“, so meinte der Mitarbeiter meines neuen Stromlieferanten.

Denn ich hatte beim Wechsel zu ihm angegeben, dass ich nur ca. 300 KWh Strom im Jahr verbrauchen würde. Das wären nämlich im Monat nur 15€ Abschlagszahlung.

Er meinte, da müsse ein Fehler vorliegen.

Jedoch konnte ich ihn beruhigen. Ich hatte im abgelaufenen Jahre bei meinem alten Lieferanten tatsächlich nur 288 KWh verbraucht. Ein neuer Rekord. Und die Werte des Stromzählers waren eindeutig.

Überall dort, wo es möglich war, hatte ich, in den letzten Jahren, Stromverbraucher entweder durch sehr sparsame Verbraucher ersetzt oder manchmal sogar ganz abgeschafft. Ohne dafür auch nur EIN Gramm Komfort aufzugeben. Ganz im Gegenteil.

Es ist müßig, diese Maßnahmen nochmals alle aufzuzählen. Sie liegen auf der Hand. Jedenfalls ist es heute in jedem Bereich möglich, den Stromverbrauch erheblich zu reduzieren.

WENN MAN DAS WILL.

Und dies ohne großen Aufwand. Zudem ist es heute kein Problem mehr, auf einen günstigen Stromlieferanten umzusteigen. Wer immer noch 35 Cent pro KWh zahlt, und 150€ Grundgebühr im Jahr, jedoch dasselbe für 25 Cent und 90€ erhalten kann, der ist selbst schuld.

Ein Wechsel des Stromlieferanten ist heute kein Problem mehr. Check24 macht es seit vielen Jahren vor.

Fazit: Früher zahlte ich im Jahr fast 400€ an meinen Stromlieferanten. Heute nur noch 180€.

„Das kann doch gar nicht stimmen“ ist nur die Überraschung desjenigen, für den Geld, Umwelt und Klima keine Rolle spielen (wenn es interessiert, was ich in letzter Zeit zum Thema Klima/Umwelt geschrieben habe, der kann das gerne HIER nachlesen).

Es grüßt das Smamap

Galaxy Tab S4

Schon lange habe ich nichts mehr geschrieben für den Android-Bereich im Blog …. es wird also Zeit …. umsomehr, als ich seit einigen Wochen das Galaxy Tab S4 mein eigen nenne.

Im Fazit bin ich enorm zufrieden mit diesem Tablet. Es ist nicht nur Samsungs Flagschiff in dem Bereich, es bringt mir so Einiges, was meinen Vorstellungen absolut entspricht.

Doch zuerst einmal das Negative ….

Ich nutze ein Gerät, das hinsichtlich Rohstoffverbrauch, Umwelt und dergleichen mehr, nicht akzeptabel ist. Wer meinen Blog verfolgt, hat in letzter Zeit einiges zum Thema Umwelt und Klimawandel zu lesen bekommen.

Hierzu passt ein Tablet, wie das Galaxy Tab S4 es ist, so überhaupt nicht. Andererseits habe ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Letztlich konnte ich es vertreten. Doch dazu weiter unten mehr.

Zunächst einmal zum Tablet selbst. Das phänomenale Display des S4 hat eine Diagonale von 10,5 Zoll. Also über 26 cm. Die Farbdarstellung und die Geschwindigkeit des Display lässt, für mich, keine Wünsche offen.

Egal ob surfen, Filme anschauen oder spielen …. das Ding ist phantastisch. Kein Ruckeln oder was auch immer.

Samsung hat auch einen der Punkte erledigt, der früher beim S2 ein Manko war (das S3 hatte ich ausgelassen), nämlich die Lautsprecher. Beim Galaxy Tab S4 sind 4 Stück an der Zahl verbaut …. 2 an jeder Schmalseite. Früher waren es nur 2, und wenn man das S2 quer hielt, hat man die Lautsprecher praktisch mit den Händen abgedeckt. Zudem hat man es Spezialisten überlassen, das Optimum aus dem Soundsystem herauszubekommen. Es steht auch hinten groß drauf: Tuned by AKG. Für ihre Größen sind die Lautsprechen wirklich sehr sehr gut (meine Meinung).

Ich habe mir wieder die LTE-Version angeschafft, um das S4 gleichzeitig auch als Telefon nutzen zu können. Man hat beim S4 einen KombiSlot verbaut, der gleichzeitig die Sim-Karte und die SD-Karte beinhaltet. Ich empfinde dies als Fortschritt, nur noch einen Schieber öffnen zu müssen, ohne zu überlegen, wo denn jetzt welche Karte drin ist. Früher, beim S2, habe ich regelmäßig den falschen Schieber geöffnet.

Mit 64 GB Speicher, bei 4 GB Arbeitsspeicher empfinde ich das Tablet als reichlich bestückt. Eine SD-Karte wäre eigentlich nicht nötig. Ich verwende sie nur, um bestimmte Dinge auch extern abgespeichert zu haben.

Das Gerät ist mit einem USB Typ C Anschluss ausgestattet, so dass verdrehte Ladekabel der Vergangenheit angehören.

Ich habe mir das Gerät vor Ort beim Handy-Shop meines Vertrauens erstanden, und zuallererst (im Vorfeld) gleich mal eine DisplayFolie angeschafft, einen Magnet-Adapter für den Stromanschluss, so dass die Buchse nicht mehr durch ständiges an- und abstecken belastet wird, sowie eine Schutzhülle für das Tablet. Ich nutzte dazu dieselben Quellen bei ebay, die ich schon für das S2 angesprochen hatte. Die Erfahrungen waren dort durchaus positiv gewesen.

Was mich automatisch zur stärksten Veränderung beim Galaxy Tab S4 gegenüber dem S2 führt: Die AkkuKapazität. Sie beträgt 7300 mAh, also gut doppelt soviel wie beim S2 (wenn ich recht erinnere). Der Akku hält bei mir locker 2 Tage, während ich früher mindestens einmal am Tag nachladen musste. Das Nachladen ist zeitlich auch eine schnelle Sache, da „Schnellladen“ angesagt ist. Das 2,1 A Netzteil sorgt dafür. Deshalb ist es auch anzuraten, immer das ‚eigene‘ Netzteil des Galaxy Tab S4 zu nutzen, um optimales Ladeergebnis zu erzielen. Einmal habe ich mich schon gewundert, warum es so lange dauert, bis ich bemerkte, dass ich das falsche Netzteil verwendete (wenn das Netzteil nur halb so viel Leistung hat, so dauert es eben dann auch entsprechend).

Was ich ungeplant neu anschaffen musste, war die externe Tastatur. Als 10-Finger Schreiber ist die natürlich ein absolutes Muss. Zumal wenn das Tablet den PC ersetzen soll. Die alte Tastatur, die ich am S2 lange genutzt hatte, vollführte am S4 jedoch Doppelanschläge, so dass viele Buchstaben doppelt erschienen. Nach langem Suchen im Netz, traf ich auf die Schilderung eines Users, der dasselbe Problem hatte, und dieses durch eine neue Tastatur löste. Ich suchte nach einer solchen im Netz, die explizit für das S4 angeboten wurde, und das Problem war beseitigt. Woran es im Detail gelegen hatte, konnte ich nicht herausfinden, musste mich letztlich aber auch nicht weiter interessieren.

Das Tablet bietet noch den sog. S-Pen als Gadget (Steuerung des Tablet per Stift (im Lieferumfang enthalten)). Diesen habe ich bisher nicht ernsthaft eingesetzt, nur ansatzweise mal getestet. Er scheint gut zu funktionieren, und das zu machen, was er soll. Jedoch scheine ich ihn nicht wirklich zu benötigen, weshalb er hier außen vor bleibt.

Es gäbe sicher noch viel zu sagen, aber für mich sind das die wesentlichen Punkte. Andere würden ev (noch) andere Schwerpunkte setzen. Für mich jedoch sind dies die wichtigsten Erfahrungswerte.

Das Gerät läuft mit Android 8.1 reibungslos, ohne irgendwelche merklichen Probleme. Es steht aktuell ein Upgrade auf Android 9 an (sollte schon im April soweit sein). Samsung lässt sich da aber scheinbar etwas Zeit mit der Verteilung des Upgrades. Mal sehen, was die neue Version so bringt.

Das Zubehör des S2 war, wie schon erwähnt, nicht weiter zu verwenden. Das größere Display bedingt eben neue Schutzfolie und neue Schützhülle. Auch die geänderte USB-Buchsen-Version einen neue Magnet-Adapter.

Natürlich muss ich noch ein Wort zum Preis verlieren. Dieser ist mit über 700 € natürlich sehr üppig. Vll muss man als Firma Samsung ein „Flagschiff“ auf diesem Niveau ansetzen. Vll ist das Gerät diesen Preis auch wert. Ich finde ihn überzogen. Warum ich ihn trotzdem ausgegeben habe, hatte zB damit zu tun, dass ich allein über die Stromersparnis, in meinem Fall, über 50€ pro Jahr einspare. Von den ganzen Gerätschaften, die ich nicht benötige, gar nicht zu sprechen. Alles in allem wird sich das Galaxy Tab S4 nach relativ kurzer Zeit wieder amortisieren, so dass mir über die Lebensdauer, die ich mal mit 5 Jahren ansetze, sogar was übrig bleibt. Allein ein PC, dessen Anschaffung fällig gewesen wäre, hätte sich auf schlappe 300€ belaufen. Die beiden Positionen PC und Strom, zusammen mit einem günstigen Smartphone …. dass alles konnte ich einsparen, und mir somit das Tablet leisten. Freilich über einen Kleinkredit. Weil wer kann schon 700€ auf einen Schlag auf den Tisch legen.

Zurück zum Eingangs erwähnten Thema. Wer über Klimawandel schreibt, der darf sich so ein Tablet eigentlich nicht anschaffen. Wenn man weiß, welche Rohstoffe dort zT verbaut werden, unter welchen Bedingungen die gefördert werden, und welche Mengen das sind, der muss davon normalerweise Abstand nehmen.

Andererseits erspart das Gerät so Manches: Einen Fernseher, einen PC, eine Stereoanlage, ein Festnetztelefon, und reichlich Strom. Die Entlastungen der Umwelt sind entsprechend. Das Ganze über etliche Jahre hinweg.

Und SO hatte ich mich dann doch dazu entschlossen, auf das S4 umzusteigen. Das S2 erfährt heute eine Nachverwendung bei meinem Sohn. Ich denke, dass ich, alles zusammen genommen, dann doch eine nachhaltige Entscheidung getroffen habe.

Es grüßt das Smamap

Stellt euch vor ….

Stellt euch vor …. sang einst John Lennon. Ok, er sang es auf Englisch, also „Imagine“.

Jedoch er wollte die Menschen dazu anregen, sich ganz einfache Sachen vorzustellen, und diese Dinge dann auch umzusetzen. Und wenn alle das täten, das Ergebnis umwerfend wäre.

Es wäre an der Zeit für ein neues „stellt euch vor“. Nämlich, was so die Umwelt angeht.

Stellt euch vor ….

  • die Kunden würden keine Nahrungsmittel mehr kaufen, die in Plastik verpackt sind
  • die Kunden würden nur noch die notwendigsten Autofahrten durchführen
  • die Kunden würden stets nach den günstigsten Gerätschaften bzgl. Stromverbrauch suchen
  • die Menschen würden nur noch 2x pro Woche Fleisch essen
  • die Menschen würden defekte Geräte stets reparieren lassen
  • die Menschen würde nur noch dann Neues kaufen, wenn das Alte irreparabel ist
  • die Menschen würden nur noch Produkte ohne Palmöl kaufen
  • die Menschen würden ihren Konsum einschränken
  • etc etc etc

Als Ergebnis würde der Schadstoffausstoß enorm abnehmen. Und auch der Rohstoffverbrauch. Ganze ohne Gesetze. Ganz ohne wahnsinnige Investitionen in irgendwelche Entwicklungen. Ganz ohne Belastung der Umwelt über das Maß hinaus, was die Umwelt selbst reparieren kann. Ganz ohne sinnlose Verpulferung der Ressourcen, auf die die Generationen nach uns angewiesen sind. Ganze ohne Vernichtung zahlloser Arten. Und auch ganz ohne Vernichtung der Menschheit.

ABER …. dazu braucht es Hirn. Also etwas, woran es den meisten der Beteiligten in der Angelegenheit zu fehlen scheint.

Na ja, sagen wir mal, das Hirn wäre schon da, aber es wird nicht eingesetzt. Wie anders wäre es zu erklären, dass jeder von uns, ohne Not, ein Mehrfaches dessen verbraucht/aufwendet/vernichtet, was dieser Planet zu verkraften imstande ist. Und dies, ohne all die Dinge wirklich zu benötigen, die da verbraten werden. Noch dazu in vollem Bewußtsein dessen, was man da tut.

Denn es kann einem keiner so wirklich erklären, wozu es 30 Handtaschen braucht oder 50 Paar Schuhe. Oder 3 Fernseher. Oder jeden Tag Fleisch auf dem Teller.

Was aber nicht heißen soll, dass es immer nur die ANDEREN sind. Also die mit den 30 Handtaschen etc etc etc. Nein, es ist ein JEDER von uns. JEDER, der einen CoffeeToGo-Becher verwendet, unnötig Auto fährt, Plastikmüll produziert usw usf

Aber wie herrlich bequem ist es doch, es immer auf die ANDEREN zu schieben.

Real ist – wir sind ALLE schuldig. Schuldig im Sinne des Gesetzes …. ähhh …. im Sinne der Natur.

Stellt euch vor!!! Die wird gnadenlos zurückschlagen. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

Imagine, sang John Lennon. Ich mag es mir lieber nicht vorstellen, wo das alles landet, weil über 90% von uns allen zu bequem sind, etwas zu ändern (weitere Beiträge zu diesem Thema gibt es HIER)

Es grüßt das Smamap

Naturgesetze gelten immer und überall

Ja, das ist so …. Naturgesetze gelten immer und überall.

Das ist beispielsweise mit der Schwerkraft so. Selbst die Apollo-Astronauten mussten feststellen, dass auf dem Mond die Schwerkraft gilt. Gut – eine geringere Schwerkraft, aber sie ist da. Solch einen Punkt muss man zunächst einmal betonen, denn es gibt ja immer noch Leute, die steif und fest behaupten, die Erde sei eine Scheibe.

Was allerdings KEIN Naturgesetz ist, ist immer und überall mit dem Auto hinfahren zu müssen. Oder überhaupt ein Auto haben zu MÜSSEN, das ist auch kein Naturgesetz. Es ist auch KEIN Naturgesetz, 5x in der Woche oder gar täglich Fleisch zu essen. Ebensowenig ist es Naturgesetz, dass alles verpackt sein MUSS, gar noch in Plastik. Auch ist es kein Naturgesetz, dass man 10 Hosen im Schrank hängen haben MUSS. Die Liste ließe sich endlos erweitern.

Der geneigte Leser merkt, dass es wieder einmal um die Umwelt und das Klima geht.

Die Menschen, die Industrie und die Politik tun so, als wäre all das unabänderlich.

Das ist mitnichten so, denn es unterliegt dem freien Willen jedes Einzelnen, diese Dinge verantwortlich zu handhaben.

Wie schon in den letzten Beiträgen ausgeführt, liegt hier nicht nur einiges im Argen, sondern wir Menschen setzen unsere Existenz auf’s Spiel.

Der Mensch ist in dieser Hinsicht dumm, arrogant und anmaßend. Anders lässt sich sein Verhalten nicht mehr beschreiben.

Und die Politik, die eigentlich dafür zuständig ist, Schaden von der Bevölkerung fern zu halten, zumal wenn sie diesen Schaden selbst verursacht, versagt voll und ganz. Allein das Bsp. dass die Kohlekraftwerke bis, sage und schreibe, 2038 abgeschaltet werden, ist ein Armutszeugnis. Dies würde, bei der Trägheit des Klimas, erst in den 50-er und 60-er Jahren volle Wirkung zeigen. Bis dorthin ist längstens alles zu spät.

Kaum einer macht sich bisher Vorstellung, was es zB bedeutet, dass in den Dauerfrostregionen der Erde, der Permafrostboden aufzutauen beginnt. Alle Schadstoffe, die dort bisher gefroren abgelagert sind, gelangen damit in die Atmosphäre und verstärken den Klimawandel zusätzlich. Solche Effekte, gibt es auch in gänzlich anderen Bereichen unseres Planeten, als Folge der Erwärmung und des Klimawandels. Es kommen Dinge auf uns zu, die bisher nur ansatzweise in der Öffentlichkeit angekommen sind. Und da denken wir, es wäre hilfreich, die Abschaltung der Höchstverschmutzungskraftwerke bis 2038 hinauszuziehen.

Bis irgendwelche Maßnahmen bis 2038 oder wann auch immer, umgesetzt worden sind, hat die Umwelt diese längst doppelt und dreifach überholt.

Diejenigen, die handeln hätten müssen, sind dann natürlich längst tot, und können nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden.

Und damit meine ich natürlich auch die Politik, aber zuallererst jeden Einzelnen. Denn jeder Einzelne bestimmt, was ist.

Die Verantwortung liegt dort und NUR dort. Und nicht bei einer ominösen ‚Gesellschaft‘ oder der abstrakten ‚Politik‘.

Die Jugendlichen, die jeden Freitag für eine lebenswerte und lebbare (Klima)Zukunft demonstrieren, die sind weiter als alle, die etwas zu entscheiden haben. Denn sie sagen ‚wir sollten in Panik sein‘. Denn die Naturgesetzte gelten immer und überall.

Eines davon lautet: Das Klima, und damit auch das Wetter, agiert auf Basis der jeweils vorhandenen Bedingungen, und nicht danach, ob es den dann lebenden Menschen gut tut. Und dies gilt auch für Naturkatastrophen, die sich zwangsläufig einstellen werden.

Es grüßt das Smamap

Das Klima schließt keine Kompromisse

Die Erkenntnis ‚das Klima schließt keine Kompromisse‘ sollte niemandem neu sein.

Dies war auch der Beweggrund, mich zuletzt dem Thema ‚Klima‘ zuzuwenden.

Nämlich hier, hier, hier, hier und hier.

Wer immer noch glaubt, es sei zielführend, abzuwarten, und erst dann etwas zu tun, wenn Probleme erst einmal da sind, so wie es die Politik ständig vorlebt, der wird ein böses Erwachen haben.

Aber DANN ist es Meilen zu spät.

Denn grundsätzliche klimatische Veränderungen sind global, im Akutfall unabänderlich, und, im negativen Fall, katastrophal.

Weltweit!

Etwas die Dämme zu erhöhen und teilweise erneuerbare Energien zu nutzen, ist etwa so, wie die anfliegenden Flugzeuge von 9/11 mit beschwichtigenden Funksprüchen aufhalten zu wollen.

In beiden Fällen wären sehr viel frühere und tiefgreifende Maßnahmen erforderlich.

Der Unterschied ist JETZT der, dass bzgl des Klimawandels noch kurze Zeit Handlungsspielraum besteht, um das Schlimmste zu verhindern. Für uns und die nachfolgenden Generationen.

Wer sich die Mühe macht, kann das problemlos im Netz nachvollziehen.

Aber daran scheint niemand interessiert. Industrie und Politik schon gar nicht.

Letztere erklären uns, dass die Marktwirtschaft, die Technik und die Wissenschaft schon alles richten werden. Irgendwie!

Alle also so weitermachen können, wie bisher.

Man könnte zu der Vermutung gelangen, dass dahinter ganz andere Interessen stehen, als die, Schaden von Planet und kommenden Generationen fernzuhalten.

Das Problem ist, dass wenn die Kacke echt am Dampfen ist, wir keine Chance mehr haben werden. Denn alles, was man hätte tun müssen, wäre Jahrzehnte vorher zu tun gewesen.

Tja … das Klima schließt keine Kompromisse.

Es ist wie mit dem eigenen Körper …. wenn man lange Raubbau damit getrieben hat, dann stellt sich irgendwann eine Konsequenz daraus ein. Etwa Organschaden, Schlaganfall, Herzinfarkt etc etc. Das zurückzudrehen ist DANN nicht mehr möglich.

Mit dem ‚Organ‘ Planet Erde, wird das genau so sein. Letztlich ist er ein Organismus.

Es grüßt das Smamap