Das vernetzte Zuhause

Es war das ausgerufene Ziel, das vernetzte Zuhause zu realisieren. Wie weit sind wir gekommen?

Ich meine hier nicht, dass der Kühlschrank eigenständig Lebensmittel bestellt. Sondern vielmehr die Unterstützung des Menschen in seinen Aufgabenstellungen. Und dabei möglichst so, dass man dafür nicht erst eine Stange Geld ausgeben muss. Im Gegenteil … es sollten vielmehr Kosten eingespart werden.

Also mal sehen, was ich heute so habe in dieser Richtung:

Da wären zum einen elektronische Heizkörperthermostate. Wobei ich davon abgesehen habe, da eine echte Vernetzung zu realisieren, weil sowas wegen der „Schaltzentrale“, die viele Hersteller voraussetzen, viel zu teuer ist. Jedoch ein Thermostat, in dem man Heizprogramme einstellen kann, hilft effektiv Energie zu sparen. Also etwa dergestalt, dass der Heizkörper Nachts auf 19° läuft und tagsüber auf 22°. Ohne dass ich vergessen könnte, Nachts runter zu drehen.

EINEN Thermostat hatte ich in Bluetooth-Ausführung erworben, weil im Sonderangebot, aber die Ansteuerung per App vom Smartphone aus, brauchte ich höchst selten, und zudem ist genau dieser Thermostat nach 2 Jahren „abgeraucht“.

Dann wäre da die Lichtsteuerung. Über „Alexa“ und WLAN. Wenn ich also mit vollen Händen zur Haustür reinkomme, genügt ein „Alexa, Licht“. Oder beim Kochen mit fettigen Händen. Das Meiste, was ich dazu benötigte, war schon da. Nämlich der Echo Dot und ein WLAN-Router. Ich brauchte also „nur“ WLAN LED-Birnen. Die waren klarerweise teurer als normale LEDs, aber hielt sich in Grenzen. Seitdem läuft das völlig problemlos.

Ebenso meine WLAN-Steckdosen. Da ist zB der Flachbild-Fernseher dran angeschlossen. Ein kurzes „Alexa, Fernseher an“ genügt, und das Gerät, das keinen echten Ausschalter besitzt, hat Strom.

Solche WLAN-Steckdosen oder auch die WLAN-Beleuchtung, verbraucht natürlich etwas Strom im Standby. Aber das ist derart minimal, dass man dann, wenn man 2 – 3 mal im Jahr vergessen würde, den Fernseher Nachts stromlos zu machen, mehr verbrauchen würde.

Dann wäre da noch mein WLAN-Drucker. Ein Drucker, der ganz normal an einen PC (den ich nicht habe) an USB angeschlossen werden könnte. Er steht bei mir im Eck, und harrt dort der Druckaufträge, die vom Notebook, Smartphone, Tablet oder RaspberryPi kommen. Keinerlei Kabel … geht alles über WLAN. Stromanschluss hier über Steckdose mit manuellem Schalter … ich benötige den Drucker ziemlich selten!

Keine Vernetzung, aber eben doch eine Vereinfachung, sind die beiden Bewegungsmelder in Bad und Vorratskammer. Die Zeiten sind vorbei, dass man desöfteren das Licht brennen ließ, um das Stunden später zu bemerken. SO schaltet sich das Licht automatisch ein und nach einer eingestellten Zeit wieder aus. Anzumerken bliebe, dass man den Anschluss des Bewegungsmelders lt. Anleitung schon bewerkstelligen können sollte. Anders gesagt, man sollte wissen, was man tut.

Komme ich abschließend noch zu „Alexa“ (ich hatte „sie“ ja schon erwähnt). Anfänglich hatte ich sehr gezögert bzgl. der Anschaffung, denn es wurde ja geunkt, es könnte sein, dass hier sämtliche Gespräche aufgezeichnet würden. Mittlerweile möchte ich das Ganze nicht mehr missen. Irgendwelche Aufzeichnungen sind ausgeschlossen (dazu sind die weltweiten Überprüfungen viel zu eingehend und umfangreich), und mein Pizzabäcker oder der Paketbote kennt von mir mit Sicherheit mehr Daten.

Genau genommen muss man ja unterscheiden zwischen der Hardware (also zB der Echo Dot) und der Software (Sprachsteuerung Alexa).

Jedenfalls ist das Ganze doch eine ziemliche Erleichterung. Auf Zuruf höre ich Musik, schalte das Licht ein, bestücke meine Einkaufsliste (welche ich dann auf dem Smartphone im Geschäft abarbeite), erkundige mich bzgl. der aktuellen Nachrichten, des Wetters oder nach dem Stand meiner Bestellung.

Was noch nicht geht, ich aber gern hätte, ist die sprachliche Anbindung eines Thermometers, so dass ich auf Zuruf über die Außenthemperatur unterrichtet würde. Im Winter wüßte ich zB, ob Schnee zu räumen oder Salz zu streuen wäre. Momentan habe ich das anders gelöst, nämlich ein solches Thermometer per Bluetooth an mein Smartphone angebunden, so dass ich mir dort Temperatur und Luftfeuchtigkeit anzeigen lassen kann. Für Alexa gibt es das seltsamerweise noch nicht, aber ich vermute, dass die Realisierung noch zu aufwendig ist. Wobei – geben tut es das schon, aber zu einem horrenden Preis und nur über schon erwähnte Steuerzentrale, die über erhebliches Geld vom namhaften Hersteller erworben werden müsste.

Bestimmt habe ich da jetzt was vergessen, was ich hier noch am Laufen habe. Manches ist mittlerweile derart selbstverständlich, dass man es schon gar nicht mehr wahrnimmt.

Mir fällt da zB grad ein, dass ich eine Software namens EssentialPIM nutze (Persönlicher Informations Manager). Läuft auf sämtlichen Geräten (Smartphone, Tablet, Notebook) und verwaltet meine Termine, Kontakte, Passwörter (verschlüsselt), Aufgaben und Notizen. Sämtliche Geräte synchronisieren sich untereinander, so dass ich, egal welches Gerät ich grade dabeihabe, immer die aktuellen Daten zur Verfügung habe. Also kann ich unterwegs zB kurz beim Arzt anrufen, einen Termin zu einem freien Zeitpunkt vereinbaren, der noch vor dem geplanten CT beim Facharzt liegt, um alles Erforderliche (zB Blutwerte und Unterlagen) vorzubereiten. Das Alles ist in 2 Minuten erledigt, ohne dass ich erst darauf warten muss, dass ich zuhause bin, um die erforderlichen Daten nachzuschlagen … ist alles „am Mann“.

Ev. sollte ich mal einen Beitrag schreiben, was EPIM alles für mich tut.

Alles in allem habe ich mein Zuhause (im weitesten Sinn) soweit vernetzt, wie es für mich passt/sinnvoll ist. Wobei „vernetzen“ für mich eher die Bedeutung von „vereinfachen“ hat und „einsparen“.

Aber das war in der menschlichen Geschichte immer schon so. Nämlich dass der Mensch versucht hat, sich die Dinge zu vereinfachen. Nur geht es heute nicht mehr um den einfachen Seilzug, sondern eher um den digitalen Seilzug, der es einem ermöglicht, die Last einfacher anzuheben.

Wobei es dabei gilt, den Umweltgedanken im Blick zu behalten. Denn „damals“ spielte es keine Rolle, wieviele Ressourcen der Seilzug verbrauchte. Heute ist das etwas anders. Denn heute steht der Umweltgedanke im Vordergrund. Sollte er zumindest. Denn sonst könnte es sein, dass wir nicht mehr allzuviele (digitale) Seilzüge erbauen.

Impfpflicht

Im Zusammenhang mit Corona war ja auch das Thema „Impfpflicht“ ein solches.

Das Thema ist ja insofern nicht neu, als es zB für Masern eine solche Impfpflicht gibt. Bei Masern deshalb, weil dieses Virus noch weitaus infektiöser ist, als beim Covid19-Virus. Diese Impfpflicht gibt es auch deshalb, weil Masern ebenso zum Tod führen können, und auch wenn nicht, so doch erhebliche Nebenwirkungen hinterlassen (Stichwort: Hirnhautentzündung)

Damit das Masern-Virus sich nicht mehr verbreiten kann, ist eine Immunität in der Bevölkerung von 95% nötig.

Bei Corona geht man von 60 bis 70% aus.

Nun war ja, wie erwähnt, eine solche Diskussion  auch für Corona geführt worden, wobei man sich gegen eine Impfpflicht entschieden hat.

Ich frage mich nun, ob dies die richtige Entscheidung war. Zwar kann ich das nicht entscheiden, denn dazu fehlen mir schlicht die Kenntnisse (ganz im Gegensatz zu anderen, die sich zu Impfexperten ausgerufen haben). Jedoch kann man sich ein paar Gedanken dazu machen.

Während der Phase, die es dauert, um alle Menschen zu impfen, die sich impfen lassen wollen, wird es so sein, dass die Corona-Regeln weiterhin gelten. Um zu verhindern, dass Menschen sich anstecken können, solange das Impfen noch nicht abgeschlossen ist. Sei es mangels Impfstoff oder wegen der schieren Masse an Menschen (bis 50 Millionen Menschen geimpft sind, das dauert).

Nun wird es wohl so sein, dass jemand, der seine 2 Impfungen schon hinter sich hat, und der deshalb immun ist, sich wohl eher nicht mehr an Maske und Abstand halten will.

Wie aber soll man unterscheiden, ob jemand geimpft ist oder schlicht keine Lust mehr dazu hat, die Regeln einzuhalten. Denn schließlich würden ja diejenigen, die das nicht mehr tun, weil geimpft, immer mehr werden. Da gibt es dann sicher nicht wenige, die auch ohne Impfung meinen, sie könnten nichts dazu, dass sie noch nicht dran gewesen seien.

Ergo steigt die Zahl der Infektionen. Das wird erst dann anders, wenn das Virus keine Menschen mehr findet, die es anstecken kann, weil eben schon über besagte 60% geimpft sind.

Was also tun, wenn man in einer Gaststätte sitzt, und es kommt eine Gruppe Menschen rein, ohne Maske? Davon ausgehen, die werden schon geimpft sein? Sich darauf verlassen, wenn die das so sagen? Angenommen diese Gruppe wären relativ junge Menschen. Könnte ja sein, dass die beschlossen haben, die Regeln sein zu lassen, und selbst wenn sie angesteckt würden, wäre der Verlauf wohl nur schwach ausgeprägt.

Für mich als 59-jährigen Vorerkrankten, gilt das womöglich nicht. Und Impfung, so wie sich das jetzt absehen lässt, werde ich wohl eher erst Mitte des Jahres erhalten.

Und so sehe ich auf uns als Gesellschaft Probleme zukommen, wenn es darum geht, die nicht Geimpften vor denen zu schützen, die ohne Impfung in ihr altes Leben zurück wollen, und dies unter Inkaufnahme von „Nebenwirkungen“ für andere.

Was also tun???

Ich vermute, dass eine Impfpflicht irgendwann kommen wird. Spätestens dann, wenn allen Menschen klar geworden ist, dass die von Manchen befürchteten Nebenwirkungen der Impfung, nicht vorhanden sind. Dass es also tatsächlich SO ist, wie die Wissenschaft, die Impfstoffentwickler und auch die Zulassungsbehörden dies von Beginn an festgestellt haben. Auf Basis vielfacher Untersuchungen. Und ich denke dass diese Impfpflicht deshalb dann kommen wird, weil die Akzeptanz der Impfung in der Bevölkerung, zu dem Zeitpunkt, enorm sein wird, und es nicht zu vermitteln sein wird, dass sich die Gesellschaft dem Diktat von Wenigen unterwirft. Noch dazu wenn diese Wenigen ihren Standpunkt nicht effektiv begründen können, und damit ein erhebliches Risiko für diejenigen darstellen, die sich noch nicht habe impfen lassen können.

An dieser Stelle finde ich auch noch eine Sache sehr bemerkenswert: Es gibt, wie beschrieben, Menschen, die vor Nebenwirkungen der Impfung Angst haben. Auch wenn alle, die damit zu tun haben, dies verneinen. Gleichzeitig aber tun diese Menschen so, als wären die „Nebenwirkungen“ durch das Virus zu vernachlässigen (und DIESE Nebenwirkungen existieren TATSÄCHLICH).

Zum Schluss: Aktuell haben wir fast 35.000 Tote die durch das Virus gestorben sind. Ohne die verordneten Maßnahmen hätten wir bisher weit über 200.000 Corona-Tote (eben WEIL kein Impfmittel vorhanden war). Das sind Zahlen, die sind in zahlreichen seriösen Studien nachzulesen. Was passiert, wenn man nichts tut oder weitaus zu wenig, kann man „wunderbar“ in den USA sehen. Dort sind die Todeszahlen, umgerechnet auf die Bevölkerungszahl, ca. 3x so hoch. D.h. es ist dort so, als hätten wir fast 100.000 Tote.

Verdammt noch mal, da hat es uns aber dieses Virus ganz schön gezeigt. Frei nach dem Motto: Ihr könnt euch schützen, durch Maske/Abstand oder durch Impfung, aber überall wo ich euch zu fassen bekomme, da gehört ihr mir. Und dabei ist noch überhaupt nicht davon die Rede, welche Nachwirkungen die Genesenen davon tragen werden. Und viele der Genesenen sind die Erwachsenen bzw. die Alten von morgen.

MEINE unmaßgebliche Meinung …….

Intensivstationen am Limit

Vorhin las ich einen Artikel über „Intensivstationen am Limit“.

Was ich daraus mitgenommen habe, ist, dass all die Menschen unseres Landes gemeinschaftlich dafür verantwortlich sind, dass dem so ist.

Die Verantwortung liegt weder beim lieben Gott, noch beim Universum, bei irgendeinem Schicksal noch beim Zufall.

In jedem Einzelfall hat „einer von uns“ jenen Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt, der dort um sein Leben kämpft.

Und dann sind da noch all Diejenigen, die auf den Intensivstationen ebenso um dieses Leben kämpfen, und ein um’s andere Mal verlieren. Und denen keiner wirklich dankt. Wir anderen sitzen zu Hause und überlassen diese Aufgabe den dort Beschäftigten.

Es gibt NICHTS womit wir den Schwestern, Pflegern, Ärztinnen und Ärzten diesen Dienst an uns allen vergelten könnten.

Corona und die Menschen

Um „Corona und die Menschen“ zu beschreiben bzw. was ich damit meine, erstmal ein paar Situationsbeschreibungen.

  • Aktuell sterben fast 1.000 Menschen täglich
  • Die Infektionszahlen nehmen immer mehr zu
  • Das Erlaubte wird ausgereizt
  • Abgesehen vom Einzelhandel läuft die Arbeitswelt unverändert

Jeder tut so, als wäre „das alles“ weit von ihm weg. Is ja kein Problem, wenn man shoppen geht, am besten die ganze Familie zusammen. Is ja schließlich erlaubt. Wenn irgendwo in D, in Summe, 1000 Menschen sterben, dann wird das achselzuckend zur Kenntnis genommen. Betrifft einen ja nicht. Schuld sind ja die anderen. Man selbst trägt ja Mund-Nasen-Schutz und hält Abstand.

Seltsamerweise macht das jeder. Angeblich! Was nicht dazu passt, sind die Massen, die jeden Tag zusätzlich infiziert werden.

Das Problem ist, dass die Verantwortlichkeiten nicht nachvollziehbar sind. Soll heißen, wo die Infektionskette ihren Anfang nahm, an deren Ende einer „verreckt“, ist an keiner Stelle klar. Beim Autounfall ist das klar, wer schuld ist (wenn auch ev erst nach Untersuchung des Unfallhergangs). Bei Corona gibt es keinen Schuldigen. Zumindest nicht direkt.

Sprich, da ist ein relativ junger Mensch, der sich infiziert, ohne es zu merken, die Infektion weitergibt, und so nimmt alles seinen Lauf. Keiner ist verantwortlich, denn schließlich trägt man ja Maske und hält Abstand.

Meistens zumindest.

Dieser junge Mensch übersteht die Infektion unbemerkt oder jedenfalls relativ unbeschadet. Dass er mehrere angesteckt hat, die wiederum mehrere angesteckt haben, dir ihrerseits wieder mehrere angesteckt haben usw usf etc … merken die meisten nicht oder nur relativ wenig.

Jedenfalls liegt darin ein exponentielles Wachstum begründet.

Letztlich aber ist niemand schuld. Jedenfalls wird das SO empfunden. Allenfalls „wir alle“ sind schuld. Aber niemals der Einzelne.

Und so werden wohl bis Mitte 2021, wenn dann (hoffentlich) die Impfungen so wirklich gegriffen haben, geschätzt 100.000 Menschen gestorben sein, von denen jeder einzelne Tote von einem anderen Menschen angesteckt wurde.

Angesteckt wurde, obwohl das absolut vermeidbar gewesen wäre.

Entweder durch eigenes Handeln oder durch rigorose Maßnahmen seitens des Staates.

Und BEIDE genannten Seiten haben meines Erachtens absolut versagt.

Die Menschen, indem sie sich weigern, absolut konsequent Kontakte zu unterbinden, selbst wenn das bedeutet, dass Weihnachten ausfällt, und der Staat, indem er dort, wo dies nicht erfolgt, ohne Wenn und Aber dafür sorgt.

Wer daran zweifelt braucht nur in einer größeren Stadt in ein großen Einkaufszentrum gehen, und sich jetzt, kurz vor Weihnachten, ansehen, was dort, trotz „Lockdown“, los ist. Weder die Menschen noch der Staat haben dafür gesorgt, dass Kontakte konsequent unterbunden werden.

Von der Arbeitswelt möchte ich gar nicht erst reden. Wieviele Mitarbeiter sich in einer Firma, die ganz normal weiterarbeitet, aktuell zu nahe kommen, das möchte ich gar nicht wissen.

Aber verantwortlich ist ja keiner. Denn jeder trägt Maske und hält Abstand. Offensichtlich ist dies ungenügend, was jeder so tut. DENN das Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Es ist also eindeutig, wo der Grund dafür liegt, dass aktuell jeden Tag 1000 Menschen sterben.

Ich frage mich, was von einer Gesellschaft zu halten ist, die billigend in Kauf nimmt, dass letztlich 100.000 Menschen sterben, ohne wirklich konsequent etwas dagegen zu tun.

Was GENAU zu tun wäre, kann ich nicht sagen, denn ich bin weder Verantwortlicher beim Staat, noch Wissenschaftler.

Raspberry Pi 4 – die Dritte

Nach Installation und Inbetriebnahme meines Raspberry Pi 4, habe ich das Teil jetzt etliche Tage in Betrieb.

Nach und nach stoße ich dabei vereinzelt auf „Übungen“, bei denen ich mich dann frage

WIE MACHE ICH DAS?

So erhielt ich zB letztens für die Homepage, die ich betreue, Dateien mit neuen Daten, die dort einzupflegen wären, per eMail.

Mein Daten-Center ist mein Tablet. Darüber läuft eigentlich alles. Nur gaaaanz wenige Dinge machte ich bisher über den PC, der jetzt eben durch die Himbeere ersetzt wurde.
Dazu gehört auch die Betreuung der genannten Homepage. Das mache ich deswegen auf dem „PC“, weil dort die Ansteuerung der Homepage-Komponenten über die Maus sehr viel exakter möglich ist, als auf dem Tablet, mit dem Finger, über den Touchscreen.

Wie aber bekomme ich jetzt die erhaltenen Daten vom Tablet auf den Pi (=Himbeere=Raspberry)?

Man würde meinen, das sei ein leichtes Unterfangen, denn schließlich sind beide Geräte mit dem WLAN verbunden, bzw. haben Bluetooth.

Doch weit gefehlt …
Um es kurz zu machen … mit beiden Methoden ist das nicht so einfach.
Es ginge wohl irgendwie, aber dazu ist es erst nötig, Einiges auf dem Pi zu installieren, und dann, wenn das wirklich funktioniert, Verbindung herzustellen.
Um es NOCH kürzer zu machen: Es funktionierte NICHT. Auf jeden Fall nicht so einfach.

Und so stand ich also da und wollte doch einfach nur ein paar Dateien kopieren!

Da fiel mir mein „KDE-Connect“ ein, das ich auf dem Ubuntu PC genutzt hatte. Damit war eine Einfache Verbindung möglich, um vom Dateimanager meines PCs einfachst auf das Tablet zuzugreifen.

Wenn ich gemeint hatte, das sei doch gleich erledigt, so wurde ich eines Besseren belehrt. Insofern, als KDE-Connect auf meinem Pi nicht einsetzbar war.

Und so stand ich immer noch da und wollte doch einfach nur ein paar Dateien kopieren.

Es mag sein, dass Pi-Experten da nur müde lächeln, aber mir war nach einer Stunde vergeblichen Versuchens, nicht nach Lächeln zumute.

Manchmal aber sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht …

Und so kopierte ich auf meinem Tablet die fraglichen Dateien auf GoogleDrive, also die Cloud von Google. Auf dem Pi ging ich dann im Browser über die Google-Seite ebenfalls dorthin, und konnte dann diese Dateien herunterladen. Ja, klar … nicht sonderlich elegant, aber doch gut machbar.

Die Änderungen auf der Homepage waren dann schnell erledigt.

Mittlerweile habe ich dann auch noch ein Thema an ganz anderer Stelle erledigt:
Mein Flachbild-TV hat 2 HDMI-Anschlüsse. Allerdings habe ich DREI Geräte die einen solchen Anschluss benötigen:
Meinen Chromecast-Dongle, einen Blue-Ray-Player und den Raspberry Pi.

Ich beschaffte mir einen Adapter für einen der HDMI-Anschlüsse meines TV, an dessen anderem Ende ich 2 Geräte per HDMI anschließen kann. Und so teilen sich jetzt der Player und der Pi EINEN Anschluss, und gut is.

Und SO lässt sich letztlich alles lösen. Es dauert halt manchmal etwas und erfordert ev. auch etwas Geduld (so zB bis der Adapter für 2€ aus China geliefert worden war).

Woher kommt das?

An allen Ecken und Enden wird die Frage gestellt „Woher kommt das?“.

Gemeint sind die ganzen Infektionen mit dem Corona Virus und deren enorm steigende Zahl.

Gemeint sind die Infektionen, die zB. in den Landkreisen Rottal-Inn und Berchtesgaden-Land zu Shutdowns führen. Woher kommen diese immensen Infektionszahlen?

Und dabei ist die Antwort darauf sehr einfach:
Die Infektionen kommen von den Menschen, die dort leben. Menschen, die sich gegenseitig infizieren, und dabei mit Sicherheit die Abstands-/Masken- und Hygieneregeln nicht beachten.

Würden sie das tun, dann würden keine Infektionen stattfinden. SO einfach ist das.

Wer meint, den Abstand nicht einhalten zu müssen, egal bei welcher Gegebenheit, die Maske nicht tragen zu müssen, gleichzeitig noch auf Feiern mit vielen Teilnehmern gehen zu müssen, der wird zum Empfänger und auch Verteiler des Virus.

Würde JEDER sich an die Regeln halten, würde das Virus nicht mehr übertragen. PUNKT!!!!

Und so ist ein jeder, der so tut, als wüsste er nicht „Woher kommt das?“ ein Schaumschläger vor dem Herrn. Tut so, als wäre ihm das unbegreiflich.
Dabei ist eines so klar wie eine saubere Glasscheibe:
Das Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen.
Folglich muss das Dankeschön für die jetzigen Zahlen Denjenigen gelten, die die Regeln nicht konsequent eingehalten haben.

Und eines ist ganz genauso klar:
Jeder, der mit Corona auf einer Intensivstation liegt, wurde von einem anderen angesteckt!!!

Es geht wieder los …

Wenn es noch eines Belegs bedurft hätte, so habe ich ihn heute gesehen … es geht wieder los.

Wovon ich spreche … nun, beim Discounter war das Regal für Toilettenpapier leer.

Man mag davon halten, was man will. Jedenfalls haben die Menschen ein Gespür dafür.

Es geht wieder los … und wenn es eines Indikators dafür bedurft hätte … DIES wäre einer.

Zu einfach gemacht

Ich muss zugestehen, dass ich es mir kürzlich zu einfach gemacht habe.

Ich bin auf einen Zeitgenossen getroffen, der die aktuellen Infektionszahlen in Abrede stellte, die ganzen Coronamaßnahmen als übertrieben und alle die, die darauf etwas geben, als „Systemhörige“ darstellte.

Mir platzte der Kragen.

Statt ihm kund zu tun, dass ich seine Meinung als Meinung zwar akzeptiere, aber sie keinesfalls zu meiner mache, weil sie bzgl. der Tatsachen total daneben liegt, und mich nicht mit ihm darüber zu unterhalten wünsche, hieß ich ihn einen Menschenverachter, der in Kauf nimmt, dass Menschen sterben, nur um sich als jemand darzustellen, der zu den „Wissenden“ gehört. Forderte ihn dazu auf seine Pseudofakten für sich zu behalten, und fuhr ihm ein paar Mal über den Mund, mit den Worten „das interssiert mich nicht“.

Mir war es endgültig zu viel geworden.
Immer wieder erfährt man von Menschen, die alles, was das Leben kompliziert macht, ignorieren. Einfachen Philosophien fröhnen, um sich das Leben einfach zu machen, sich nicht mit den Komplexitäten des tatsächlichen Lebens auseinander setzen zu müssen. Und sich als jemand von Denjenigen darzustellen, die zum erlauchten Kreis derjenigen gehören, die „Bescheid wissen“ und damit endlich einmal eine Rolle im Leben spielen.
Und das Ganze bar jeglicher Faktenlage, nur gefüllt mit einer Kiste von Behauptungen.

Im vorliegenden Fall bzgl. Infektionszahlen und Coronavirus gehen diese Menschen über Leichen. Ich habe noch von Niemandem aus diesen Kreisen gehört, der sich einmal die Mühe gemacht hatte, sich im Krankenhaus zu informieren, über die Situation Schwerstbetroffener, und was mit den Menschen geschieht, die daran sterben.

Stattdessen wird darüber „gefachsimpelt“, ob jemand AN Corona oder MIT Corona gestorben sei. Als ob das eine Rolle spielte.

Fakt ist, dass diese Menschen alle noch leben würden, wenn sie nicht von jemand anders infiziert worden wären. Ob jemand völlig gesund weitergelebt hätte oder weiterhin mit seinen Vorerkrankungen (Zucker, Immunschwäche, Atemwegserkrankung etc), das wäre völlig einerlei gewesen. AN oder MIT, das wäre sowas von unerheblich gewesen.

ER HÄTTE AUF JEDEN FALL WEITERHIN NOCH GELEBT.
Wenn ihn nicht irgendein Vollpfosten angesteckt hätte.

Sich mit solchen Menschen zu unterhalten oder gar zu diskutieren, hat absolut keinen Sinn. Selbst dann nicht, wenn man sämtliche Behauptungen nach Strich und Faden widerlegen könnte.
Es hätte keinen Sinn, es würde nicht gelten gelassen.

Ja, ich hatte es mir zu einfach gemacht.

So bleibt nur, das Seine dazu zu tun, sich selbst und andere zu schützen.
Und immer schön höflich zu bleiben. Auch denjenigen gegenüber, die auf Kosten anderer leben; und sei es auf Kosten derer Leben.

Raspberry Pi 4 – die Zweite

Meine Himbeere (Raspberry) läuft, wie im ersten Beitrag zu lesen war.

Was mich dann als Nächstes interessiert hat, war, ob der zusätzliche Lüfter wirklich notwendig ist.
Es waren ja einfachst aufzuklebende Kühlkörper im Starterpaket enthalten gewesen und sollten diese ausreichend Kühlung vermitteln, so wäre der zusätzliche Lüfter verzichtbar.

Jedoch stellte sich schnell heraus, dass der Lüfter Sinn macht. Blieb, mit abgestecktem Lüfter, die CPU-Temperatur nach dem Einschalten noch brav bei 40°, so stieg sie anschließend langsam Richtung 45°, mit etwas Normalbetrieb (zB. Surfen oder Schreiben) dann doch schon auf 50° und mit Abspielen eines Videos aus dem Netz, waren dann relativ flott 60° erreicht.
Das Ganze jeweils angezeigt über ein Kommando, das die CPU-Temperatur ausliest. Wie genau diese Angabe ist, das mögen andere spezifizieren. Aber ob es jetzt tatsächlich 60° oder nur 58° oder doch schon 62° waren, das ist letztlich egal … es geht um die Richtung.

Problematisch wird es zwar erst ab 80°, weil die CPU des Raspberry dann heruntergetaktet wird, um Schaden abzuwenden, aber man muss das System ja nicht übergebühr stressen.
Man kann sich sicher vorstellen, dass ein oftmaliges oder gar dauerndes Fahren des Systems um die 60° der Gesamtlebensdauer der CPU oder anderer Komponenten nicht gerade zuträglich ist.

Also Lüfter wieder angesteckt und künftig dauerhaft genutzt.

Wobei man sagen muss, dass die Geräuschentwicklung sich echt im Rahmen hält (ein unhörbarer „PC“ wär halt noch das Tüpfelchen auf dem „i“ gewesen).
Man hört aber auch so den Lüfter kaum (zumindest wenn man ihn auf der unteren Stufe betreibt; was eine Sache dessen ist, wo die beiden Stecker des Lüfters auf der PIN-Leiste angesteckt werden, was wiederum in der Anleitung sehr gut beschrieben ist).
Angeblich ist der Lüfter, wenn er auf der oberen Leistungsstufe betrieben wird, durchaus stark hörbar, was ich aber nicht ausprobiert habe … wozu auch.

Dann hatte ich noch die Idee, ich könnte doch meine beiden USB-Geräte (Tastatur und Maus) durch ein Kombigerät (Tastatur und Maus in einem; nicht größer als eine Ritter Sport) ersetzen, das ich noch hier hatte.
Hab also die beiden bisherigen Teile abgesteckt, den USB-Dongle des Kombigeräts dafür angesteckt, die Himbeere hochgefahren, der Dongle war erkannt worden und das Kombigerät funktionierte auf Anhieb.

Zum Abschluß jetzt noch die beiden Kabel (HDMI und Strom) sauber verlegt, und jetzt steht ein kleines Raspberry Schächtelchen neben meinem Fernseher (man muss fast schon suchen, um es zu entdecken).

Mal sehen, ob ich damit die paar Sachen machen kann, die bisher noch über den PC liefen, weil sie auf dem Tablet, das ich fast ausschließlich nutze, nicht machbar waren (zB mein Informationsmanager).

Raspberry Pi 4

Ich hab mir den Raspberry Pi 4 angeschafft.

Für diejenigen, die damit nix anfangen können … es handelt sich dabei um einen zigarettenschachtel großen Computer (wenn überhaupt so groß), der all das kann/macht, was auch ein großer PC kann/macht (s. Fotos).

Raspberry
Der „Computer“ im Vergleich zur Streichholzschachtel
Raspberry
Das Innenleben

Ich hatte schon mal ein Vorgängermodell, mich dann aber wieder davon verabschiedet (nachzulesen im Bereich IT).

Der „Einplatinen-PC“ liegt jetzt in Version 4 vor, und hat dann doch ganz andere Ressourcen als die damalige Version 2.

Soll sich hier, wie üblich, um einen Erfahrungsbericht handeln meinerseits. Was das Grundsätzliche des Teils angeht, so kann das ein Jeder in diversesten Beiträgen auf Google nachlesen.

Ich hatte mich schon länger mit dem Gedanken getragen, nachdem ich einige Berichte zum Pi 4 und seiner Ausstattung gelesen hatte. Aber ich war noch unsicher, ob ich 120€ aufwenden wollen würde, um mir ein Starterpaket anzuschaffen.

Doch als das Ganz jetzt am Amazon-Prime-Day für 80€ zu haben war, da schlug ich zu. Bestellte es am Dienstag, und am Donnerstag war es da … einen Tag früher als angekündigt.
Meine Postbotin legte mir das Päckchen, wie üblich, vor die Tür, und so klappte das.

Was hatte ich erhalten?
Den Raspberry, ein Netzteil, 2 HDMI-Kabel (um bei Bedarf 2 Bildschirme anzuschließen), eine 64 GB SD-Karte, einen SD-Kartenleser (als nicht unbedingt erforderliche Zusatzausstattung), ein Gehäuse, Kühlkörper, einen Lüfter und eine Anleitung.

Ich baute alles zusammen, streng nach Anleitung. Hätte ich auch ohne Anleitung SO gemacht, aber sicher ist sicher. OK, das mit der Anleitung war insofern nötig, als man schon die richtigen Schrauben für die Befestigung des Lüfters bzw. der Platine verwenden sollte.

Alles war in 10 Min. erledigt.

Vorhandene Tastatur und Maus noch angeschlossen (USB), ebenso Netzteil und HDMI-Kabel (an das Teil selbst und auf der anderen Seite an meinen Flachbildfernseher), SD-Karte eingeschoben, Strom eingeschalten, der Raspberry fuhr hoch und das Willkommensbild erschien ca. 20 Sek. Später am Bildschirm.

Nach einigen Eingaben (zB. das Land in dem man wohnt oder die Sprache, die man spricht), war alles erledigt. Dass das Betriebssystem (OS) schon auf der SD-Karte vorinstalliert war, war dabei natürlich sehr hilfreich.

Das OS ist Raspbian, eine Linux-Variante. Wie alle heutigen Linux-Varianten, sieht sowas aus wie Windows und lässt sich auch so bedienen. Alles Notwenige ist bereits mit dabei, so zB. ein Office-Paket (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation etc) und auch alle üblichen Hilfsmittel, wie Dateimanager oder Taschenrechner.

Mittlerweile habe ich Tastatur und Maus durch Bluetooth-(Funk)Varianten ersetzt, so dass kabelmäßig nur noch das HDMI-Kabel und das Netzteilkabel vorhanden sind.

Nachdem ich ja immer sehr darauf aus bin, stromsparend zu leben, habe ich natürlich auch gleich mal den Stromverbrauch gemesen. Der beläuft sich im Normalbetrieb auf 3-5 Watt. Das ist schon ganz etwas anderes als die üblichen 60 Watt meines „Normal-PCs“. Also ca. 8% dessen, was mein PC verbraucht. Oder anders herum, eine Ersparnis von ca. 90%.

Als „Otto-Normal-User“ werde ich wohl sehr selten über diese 5 Watt hinauskommen. Was man so liest, sind es in der Spitze ev. mal 10 Watt, im absoluten Maximum (an das ich sicher nie hinkommen werde) mal 15 Watt.

… to be continued …