Android 10

Eine Weile habe ich es jetzt schon auf meinem Tablet – Android 10

Das Samsung-Tablet ist jetzt 2 Jahre alt, und Android 10 ist das letzte Versions-Update, das mein Tablet erhalten hat und wird.

Android 10 hat wieder eine Reihe von Neuerungen enthalten. Welche genau und welchen Funktionsinhalt sie haben, das kann sich jeder in diversesten Artikeln, auf Google, nachlesen.
Mir geht es darum, welche der Neuerungen ich für mich nutze bzw. nutzen wollte.
Also quasi ein Fazit-Erfahrungsbericht.

Da wäre als Erstes der Screen-Recorder. Zu Deutsch: Bildschirm-Recorder.
Zu finden (bei mir) im Android-Menü (also wenn man vom oberen Bildschirmrand nach unten wischt. Ev. muss man etwas weiter nach unten wischen, damit nicht nur das Menü mit den wichtigsten Symbolen aufgeht, sondern das Gesamtmenü sichtbar wird.

Bisher brauchte ich für ein Video darüber, was auf dem Bildschirm passiert, immer eine Drittsoftware. Nachdem ich teilweise Software teste, ist es manchmal sehr hilfreich, wenn man zu einem Problem ein Video bereitstellen kann, das zeigt, mit welchen Schritten man zu dem Problem kommt.
Wenn so etwas Bestandteil des Betriebssystems ist, ist mir das tausend Mal lieber, als dafür eine Dritt-Software installieren zu müssen, von der ich nicht so wirklich weiß, woher sie kommt, und was sie so genau auf meinem Gerät tut.

Als Nächstes möchte ich ein paar Worte über den „Dark-Mode“ verlieren, und aber gleich dazu sagen: Ich verwende ihn nicht. Ich komme schlicht nicht damit zurecht.
Ich weiß auch nicht recht, wie ich den Grund dafür beschreiben soll. Am besten ev. SO: Wenn alles dunkel ist, die Farben entsprechen umgestellt sind, dann finde ich mich nicht zurecht. Mag sein, dass das für Viele NICHT so ist, aber für MICH trifft das voll und ganz zu.

Ich habe dann einmal die Probe auf’s Exempel gemacht, und den Dark-Mode eine Weile laufen lassen (etliche Tage), um zu sehen, ob ev. ein Gewöhnungseffekt einsetzt.
Aber – dem war nicht so … ich fand mich einfach nicht mehr zurecht, musste ständig überlegen, wo ich hin muss, wie es weiter geht. Weil ich mich optisch einfach bleibend nicht zurechtfand.

Seitdem bin ich wieder auf dem gewohnten Light-Mode. Und alles ist wieder ok.

Dann käme als Nächstes die Gestensteuerung. Diese wurde weiter verfeinert.
Auch hier muss ich sagen … DAS brauch ich nicht.
Ich nutze seit einer geraumen Weile die „One Hand Operation +“-App von Samsung, und habe mir alles SO eingestellt, wie ich das benötige. Und an zusätzlichen Gesten habe ich deshalb keinen Bedarf.

Darüber hinaus gibt es natürlich noch so etliche Neuerungen in Android 10.
Jedoch sind diese für mich ausnahmslos schlicht unnötig. Wozu benötige ich etwa zusätzliche zahlreiche Smileys oder Schriftanpassungen. Zudem sind so manche Zusätze schon länger in der bisherigen Android Version enthalten, so wie sie Samsung für seine Geräte verteilt.

Letztlich bleibt also der Bildschirm-Recorder als echter Mehrwert (für mich zumindest).
DAS zeigt, dass neue Android-Versionen (für mich) kaum noch etwas bringen. Ist auch nicht weiter verwunderlich, denn es ist ja schlicht nicht zu erwarten, dass es 5 Versionen (oder wieviele auch immer) braucht, bis das Wesentliche, was in Android sein soll, gefunden und hinzugefügt wurde.
Noch dazu, wenn wahre Horden an Experten dies antreiben.

Somit also kein weiterer Bedarf an zusätzlichen Versionen, und auch kein Bedarf an neuen Smartphones/Tablets deswegen.
Ich denke das Ganze läuft sich langsam tot.
Ich werde DANN ein neues Gerät brauchen (und damit dann auch zwangsläufig die dann neueste Android-Version bekommen), wenn ein Gerät irreparabel defekt wäre bzw. mit vertretbaren Kosten nicht instand zu setzen.

Hurra es regnet!

Es regnet heut schon den ganzen Tag!

Mal abgesehen davon, dass die Natur den Regen braucht, finde ich Regen schön.

Die Luft ist klar und frisch. Die Kühle ist angenehm und entspannend. Es macht auch den Anschein als seien die Menschen entspannter.

Zudem saugt die Natur das Wasser auf und gibt es grün und farbig wider.

Persönlich genieße ich solche Zeiten. Zumindest solange es nicht zum Dauerzustand wird.

Es regnet … die Tropfen zu spüren und dabei langsam über den Marktplatz zu laufen ist ein gutes Gefühl. Selbst dann, wenn man, wie ich, schon etwas lichteres Haupthaar hat, und die Tropfen einem relativ rasch über’s Gesicht rinnen. Mangels Auffang-Resservoir eben 😂

Es soll ja diese Woche noch ein paar solche Tage geben.
Schöne Tage!

Rezension Induktionskochplatte

Seit 2 Jahren (oder so) habe ich eine Induktionskochplatte. Bin sehr zufrieden damit.

Das einzige Manko war bisher, dass ich nur EINE Kochstelle hatte. Ein Menü zu kochen, gestaltete sich immer etwas schwierig. Dem habe ich jetzt abgeholfen und mir eine 2. Platte angeschafft. Wieder Induktion, versteht sich.

Bei mir um’s Eck ist ein TEDI-Laden. Ab und an haben die auch mal Elektrosachen. In dem Fall eine Induktionskochplatte für 20 Euronen. Auch wenn der Elektro-Fachhändler hier vor Ort das nicht gerne hören würde … für Standardgerätschaften, in denen nix Besonderes drin ist, gehe ich nicht zum Fachhändler.

Kann ich mir schlicht nicht leisten!

20 Euronen für die Induktionskochplatte, da kann man nicht viel verkehrt machen. Und was soll ich sagen … das Teil läuft einwandfrei. Wäre das nicht so gewesen, hätte mich die 2-jährige Gewährleistung vor Schaden bewahrt. Gar nicht zu sprechen von der Garantie.

Zudem hat das Teil ……….

Induktionskochplatte
Für alle Bedürfnisse die richtige Funktion

zahlreiche Funktionen, je nachdem, was man kochen will. Zum anderen die bekannte Eigenschaft, dass sich sehr energiesparend zubereiten lässt … geht rassant und wenn fertig, dann AUS und gut is.

Was das Teil gegenüber dem Alten auszeichnet, ist, dass es auf niedriger Stufe (zB 600 Watt) hochheizt, bei erreichter Temperatur abschaltet und einige Sekunden später wieder hochheizt. D.h. überkochen hat sich erledigt (beim alten Gerät gab es das nicht. Das kochte immerfort auf der eingestellten Stufe und das Nudelwasser kochte dann eben über – mit entsprechender Sauerei).

Wie gewohnt lässt sich zB Wasser in Windeseile zum Kochen bringen. Auf 2000 Watt eingestellt und das Wasser kocht 30 Sekunden später (ok, ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, mit Heißwasser aus der Wasserleitung zu beginnen – ist allemal kostengünstiger, als mit Strom zu arbeiten).

Als ich hier einzog, hatte ich so ziemlich als Erstes die beiden Elektro-Kochplatten mit einer Küchen-Arbeitsplatte abgedeckt, um dadurch Arbeitsplatz zu gewinnen. Eine E-Herd-Platte aufzuheizen und die Restwärme ungenutzt verpuffen zu lassen, das gibt es schon lange nicht mehr. Die Induktionskochplatte, die schaltet man ab und nix verpufft. Wobei die sowieso kalt bleibt (die Wärme entsteht nur im Topf-/Pfannenboden). Man könnte also theoretisch die Hand auf das Kochfeld legen, ohne dass was passiert. Aber natürlich gibt der Topfboden auch dorthin Hitze ab, so dass man das lieber lassen sollte.

Alles in allem hat sich das Kochen mit meinen Induktionskochplatten enorm vereinfacht. Und gleichzeitig klingelt dabei auch der Geldbeutel.

Wissen ist Macht

Derzeit wird man allenthalben mit den abenteuerlichsten Behauptungen konfrontiert, die mich immer wieder auf den Satz kommen lassen … Wissen ist Macht.

Der eine behauptet, dass eine kleine Macht-Elite darauf aus ist, uns zu beherrschen, und das neueste Mittel dazu sei das Corona Virus. Das gäbe es nämlich gar nicht, und somit seien alle Gegenmaßnahmen nur Humbug.

Der Nächste behauptet, Donald Trump habe alle seine Wahlversprechen gehalten.

Wieder der Nächste sagt, ein sich änderndes Weltklima gäbe es nicht.

Und dann wären da noch Diejenigen, die von sich geben, die Erde sei eine Scheibe und wir wären niemals auf dem Mond gewesen.

etc etc etc etc …..

Gegen all das gibt es klare Gegenbelege, die sehr eindeutig zeigen, was tatsächlich Sache ist. Aber mit Menschen, die von solchen Theorien überzeugt sind, zu diskutieren, ist so, als würde man versuchen, bei Sturm vom Hausdach einen Tischtennisball in ein Schnapsglas fallen zu lassen, das unten am Boden steht … nämlich völlig sinnlos.

Diese Menschen wähnen sich als mächtig. Nämlich als Macht habend über die anderen, denn schließlich seien SIE es, die sich wirklich auskennen, und deshalb dereinst das Sagen haben werden. Oder anders gesagt, in absehbarer Zeit wird ihnen, ganz anders als jetzt, eine sehr bedeutungsvolle Rolle zukommen.

Wissen ist Macht … meinen diese Menschen.

Und gleichzeitig nimmt ihnen dieses Wissen die Angst. Die Angst vor dem, was da kommt, und was sie nicht greifen können.

Einfache Erklärungen machen die Dinge greifbar, und erledigen die Angst quasi im Vorbeigehen.

Aber auch in anderer Hinsicht gilt „Wissen ist Macht“. Hätte man wirklich „Wissen“, dann hätte man die „Macht“ immer alles richtig zu machen. Und dann würden zB. jene knapp 10.000 Menschen, die in D an dem Virus bisher gestorben sind, noch leben. Oder zumindest ein Teil davon.

Und wenn Wissen wirklich Macht wäre, dann hätten, um bei dem Bsp. zu bleiben, jene Menschen mit besagtem unendlichen Wissen die Macht, sich SO zu verhalten, dass niemand zu Schaden kommt.

Aber offenbar haben sie dieses Wissen nicht, und so sterben 10.000 in D, 250.000 in den USA und über eine Mio. Menschen auf der ganzen Welt (bisher zumindest).

Und solange dies so ist, ziehe ich es lieber vor, meine Maske zu tragen, Abstand zu halten, die Hygienemaßnahmen einzuhalten und also Rücksicht auf meine Mitmenschen zu nehmen und SO mit dafür zu sorgen, dass möglichst wenige zu Schaden kommen. Denn eines ist klar: Jeder Infizierte wurde von einem anderen angesteckt.

Und so ist es wie IMMER: Das, was geschieht, geschieht IMMER wegen uns und durch uns. Niemand infiziert sich „einfach so“. Kein Klima verändert sich „einfach so“. Kein Donald Trump kommt „einfach so“ an die Macht. Und die Mio Menschen sind nicht „einfach so“ am Virus gestorben.

Es braucht immer Menschen, die dafür sorgen, dass all das geschieht. Oder anders gesagt: Der Grund für all das, sind IMMER wir Menschen. Da können wir nur froh sein, dass es da die Wenigen gibt, die all das mächtige Wissen in sich gebunkert haben. Sonst wären wir nämlich ganz gewaltig am Arsch!

Und weil ich dann doch den leisen Verdacht habe, dass uns besagte Menschen mit ihrem angeblichen Wissen, ganz gewaltig verarschen, ziehe ich es, speziell in der kommenden Jahreszeit, vor, meine Maske zu tragen, Abstand zu halten und die Hygieneregeln einzuhalten. In ein paar Worten: Ich habe dieses mächtige Wissen nicht … ich habe nur ein paar simple Regeln, mit denen ich auf meine Mitmenschen achte. Und diese Regeln sind es auch, die mich dazu in die Lage versetzen werden, ein Theater zu besuchen, ein Fußballspiel oder irgendeine sonstige Veranstaltung.

Und noch einen leisen Verdacht habe ich … es könnte nämlich durchaus sein, dass jene Menschen, die das absolute Wissen für sich gepachtet haben, immer weniger werden.

DENN WER ZU SPÄT KOMMT, DEN BESTRAFT DAS LEBEN … hieß doch so oder???

Die Boten des Sommers

Die Boten des Sommers sind allerorten. Es scheint zwar schon Herbst zu sein, aber der Trüg scheint.

Für nächste Woche ist ja Spätsommer angekündigt.

Im Moment regnet es seit 2 Tagen durch gehend. Hier zumindest.

Ich finde es eine schöne Abwechslung, durch die Natur zu gehen, und zu sehen, wie die Planzen und Blüten das Wasser scheinbar genießen.

Und dann hoffe ich eben auf einen schönen Spätsommer, mit all seinen Farben. Das wären dann noch weitere Boten des Sommers.

Die Boten des Sommers, sie erinnern an eine besondere Zeit. Man kann sie auf Bildern festhalten, um sie dann zu betrachten, wenn man sich nach ihnen sehnt.

Sie haben Recht

Sie haben Recht, die Demonstranten gegen die Corona-Regeln gestern in Berlin.

Sie haben dieses Recht, dagegen zu demonstrieren. Genauso wie sie das Recht hätten, dagegen zu demonstrieren, das Kranke in Krankenhäusern behandelt werden.

Wir leben in einem freien Land, mit freier Meinungsäußerung und Demonstrationsrecht. Denn wir haben gelernt aus den dunklen Zeiten unserer Geschichte.

Und wenn den Demonstranten dieses Recht vorenthalten werden würde, dann würde ich dagegen auf die Straße gehen. Ich würde dafür eintreten, dass die Bürger in unserem Land diese Rechte ausüben können.

Das heißt allerdings noch lange nicht, dass ich das teile, wofür die Menschen eintreten. Ganz im Gegenteil … ich halte dies für menschenverachtend, wofür sie demonstrieren.

ABER … sie haben das Recht dazu. Ohne Wenn und Aber.

Lediglich … mich interessiert das nicht, was ein halbes Promille unserer Gesellschaft gerne hätte. Menschen, die man nach Berlin karrt und ruft, um sie dort für bestimmte Zwecke zu instrumentalisieren.

Mich interessiert es nicht, wenn Menschen meinen, die Erde sei eine Scheibe. Oder wir wären nie auf dem Mond gewesen. Oder es würden Substanzen durch Flugzeuge ausgebracht, um die Menschen chemisch zu manipulieren. Das alles interessiert mich nicht.

Mich interessiert nur, dass die Menschen das Recht ausüben dürfen, für das einzutretten, was sie meinen.

Und mich interssiert, dass die Staatsgewalt dort, wo Gesetze mißachtet werden, dies auch ahndet. AUCH bei Demonstrationen. Wer andere an Leib und Leben gefährdet, indem er Abstände und Mund-Nasen-Schutz ignoriert, der hat daraus die Konsequenzen zu tragen.

Es ist vielfach belegt (etwa durch eine Studie in Großbritannien), dass ohne jegliche Maßnahmen wir eine Todeszahl von über 500.000 zu schultern gehabt hätten. Dass wir „nur“ 9.000 Tote bisher hatten, das hat seinen Grund. Was passiert, wenn man andere Dinge wichtiger nimmt, das kann man exemplarisch in den USA verfolgen, mit fast 200.000 Toten bisher.

Und so meine ich, sie haben Recht, die Menschen, die da demonstrieren. Nämlich das Recht, für ihre Meinung einzutreten. Aber sie haben nicht das Recht, das Leben anderer mit Füßen zu treten. Etliche von Ihnen sollten auch insofern eine Konsequenz zu tragen haben, als sie in einem Krankenhaus Covid19-Patienten pflegen müssen, die mit dem Tode ringen.

Ev. verstehen sie dann den Sinn von Corona-Maßnahmen. Und auch, dass ein demokratisches Grundrecht nicht nur Rechte beinhaltet, sondern auch Pflichten. Etwa die Pflicht, für das Recht anderer einzutreten.

Etwa das Recht auf Leben

Wir lassen uns das nicht länger bieten

Das war einer der heutigen Slogans auf der sog. „Anti-Corona-Demo“ in Berlin.

Da frage ich mich, WAS sich diese Gruppe nicht mehr bieten lassen will?

  • Das Virus?
  • Tote?
  • Menschen auf Intensivstationen?
  • Unterbezahlte Krankenschwestern?
  • Infizierte Vollpfosten die von Gesundheitsamts-Mitarbeitern aufgefunden werden müssen?
  • Menschen, die jeden Realitätsbezug verloren haben?
  • Den Slogan „ich bin dafür, dass wir dagegen sind“?

Wenn es DAS ist, was sie sich nicht mehr bieten lassen wollen, dann bin ich voll dabei.

Aber wenn es darum geht, zu zementieren, dass die Erde eine Scheibe ist, da halte ich es dann doch lieber mit den 95% aller Menschen, die das Corona-Virus für etwas sehr Reales halten.

Sei es, weil sie es selbst erlebt haben, einen kennen, der daran verstorben ist, oder den Hundertausenden von Toten auf der ganzen Welt DEN Respekt bezeugen, der ihnen gebührt.

Zwischenbericht (Strom)

Heute scheint der Tag der Zwischenberichte zu sein. Wenn ich also schon dabei bin, dann gleich noch einen Hinterher ………..

Wie manche wissen, habe ich ja den „Spleen“, meinen Stromverbrauch soweit zu reduzieren, wie das möglich ist, ohne auf das zu verzichten, was sinnvollerweise nötig ist und zu einem normalen Leben gehört.

So befindet sich in meiner Wohnung natürlich ein Kühlschrank, eine Waschmaschine, ein Fernseher, ein PC, Kochstellen, ein Gefrierschrank und etwa auch ein WLAN-Router und ein EchoDot.

Momentan beträgt mein jährlicher Stromverbrauch ca. 450 KWh oder umgerechnet 18€ pro Monat. Vor etlichen Jahren hatte ich etwa das Doppelte.

Mein Verbrauch war letztes Jahr etwas niedriger, aber ich wollte eine Konzession machen, insofern, als ich mir einen Gefrierschrank anschaffte. Ich entschloss mich dazu, um in Corona-Zeiten einen gewissen Vorrat einlagern zu können, und die Zahl der Einkaufsgänge zu reduzieren. Freilich achtete ich darauf, mir auch ein sparsames Gerät anzuschaffen bzgl. des Stromverbrauchs.

Es weist einen jährlichen Verbrauch von 94 KWh aus (ausgehend von „Norm“nutzung), wobei ich sicherlich darunter zu liegen komme, weil das Gerät im relativ kühlen Keller steht.

Auch eine neue Waschmaschine musste her, nachdem die „Alte“ mehr und mehr Probleme machte. Hier musste ich (leider) einen Kompromiss eingehen, da eine wirklich (strom)sparsame Wama meinen finanziellen Rahmen gesprengt hätte.

Aus diesen Gründen steigt mein relativer Verbrauch wohl um die 120 KWh. Nicht toll, aber wohl unvermeidlich. Quasi Fazit für diesen Zwischenbericht

Aber 450 KWh im Jahr is auch nicht schlecht. Also dran bleiben 🤨😷🙄

Zwischenbericht (Linux)

Vor fast einem Jahr habe ich mit Windows aufgehört – hier mal ein Zwischenbericht dazu.

Wie sich der ein oder andere ev erinnert, hatte ich mit Windows gebrochen, genauer gesagt mit Microsoft, und das obwohl ich seit Beginn der Windowszeiten dabei war.

Hatte dann alles gelöscht und auf meinem PC Ubuntu installiert (das gängigste aller Linux-Derivate).

Seitdem läuft das so. Ohne irgendwelche Probleme. Da ist ein Office-Paket drauf, das ein oder andere Programm, das ich von der Windowsseite her noch benötige (JA, man kann sowas auch unter Linux installieren), und es sieht nicht nur so aus wie Windows, es ist auch sehr ähnlich zu bedienen …

Ubuntu auf dem großen Bildschirm

Wie man sieht habe ich da auch gleich meinen PC-Bildschirm mit abgeschafft, und meinen Flachbild-TV am PC angeschlossen (dazu brauchte ich lediglich ein Adapterkabel). Ergibt ein Gerät weniger das rumsteht.

Was mich natürlich unterstützt hat, ist die Tatsache, dass ich meine Dinge größtenteils auf dem Tablet erledige (eMails, socialMedia, Online-Banking etc etc). Wär zwar auch alles auf dem Desktop möglich, aber nachdem ich oftmals unterwegs bin, möchte ich das eben gern allerorten erledigen können. Zudem genügt es mein Tablet anzutippen, und ich habe alles zur Verfügung, ohne erst groß meinen PC hochfahren zu müssen.

Mal abgesehen davon, dass der Stromverbrauch ein ganz anderer ist.

Irgendwelche Befürchtungen, ich wäre in manchen Hinsichten aufgeschmissen, erwiesen sich als völlig unbegründet. Mein Worddokument kann ich hier genauso gut erstellen und an andere weitergeben. Auf einen Virenschutz kann ich nun getrost verzichten; Linux ist in dieser Hinsicht ein sicheres Betriebssystem und wird von „Schadware“ nicht betroffen. Die ganze Zeit und Mühe, die ich früher in dieses Thema investiert habe, kann ich für anderes verwenden.

Mein Zwischenbericht fällt also gänzlich positiv aus?

Ich überlege, ob es auch Negatives für diesen Zwischenbericht gäbe. Und muss sagen, mir fällt beim besten Willen nix ein.

Alles funktioniert. Ubuntu hat meinen WLAN-Adapter von früher problemlos erkannt, so dass der Rechner weiterhin Internet-Zugang hat, auch meinen Tintenstrahldrucker (EPSON-Kombigerät), der über WLAN angeschlossen ist (also ohne Kabel) und auch von meinem Tablet mit verwendet wird. Letzte Errungenschaft ist eine Minitastatur über Bluetooth (also auch ohne Kabel), die zugleich ein MausPad beeinhaltet, so dass ich die große Tastatur-Maus-Kombination und die zugehörigen Kabel nicht mehr benötige. Den Bluetooth-Adapter hat Ubuntu problemlos erkannt (ich hatte natürlich bei der Anschaffung darauf geachtet, dass das Teil Linux-fähig ist).

Wie überhaupt man bei der Anschaffung von was auch immer, darauf achten sollte, dass das Teil für Linux geeignet ist, sprich davon dann auch erkannt wird. Aber das ist ja nichts Neues, denn auch in Windows-Zeiten war es immer notwendig, sicher zu stellen, dass es von der Windowsversion, die man nutzte auch erkannt werden würde.

Der letzte Schrei (was jetzt nicht unbedingt hierher gehört) ist eine Funksteckdose, die ich über Alexa sprachsteuern kann. Diese „Dose“ verwende ich derzeit für meinen TV (=PC-Bildschirm). Ein „Alexa, Fernseher einschalten“ genügt. Ich habe vor, mir ein solches Teil auch für den PC anzuschaffen, sofern es weiterhin problemlos funktioniert. Der PC ist so eingestellt, dass wenn er Strom bekommt, automatisch hochfährt. Dann würde ein „Alexa, PC einschalten“ dazu führen, dass dieser hochfährt, und sich ebenso gleichzeitig der Bildschirm einschaltet (wenn man das SO bei „Alexa“ eingerichtet hat).

Man könnte jetzt sagen: Spielerei … was soll das bringen? Z.T. gebe ich da recht. Z.T. jedoch ist das ein weiterer Baustein dahin, Strom zu sparen. Zwar verbrauchen die Funksteckdosen auch etwas Standby (ca. 0,5 W), auf jeden Fall aber weitaus weniger, im Vergleich dazu wenn ich mal wieder vergessen habe, den Fernseher so wirklich ganz abzuschalten, und ich das 24 Stunden später bemerke.

Und so komme ich wieder zu Linux zurück … und kann nur sagen, dass ich den Umstieg nicht bereut habe. Noch dazu habe ich mir einen Haufen Geld gespart. Zum einen für die Neuanschaffung eines PC (den bisherigen, der noch gar nicht so alt war, hätte ich für Windows10 nicht mehr verwenden können (das nenne ich schlau eingefädelt)) und zum anderen für die Neuanschaffung von Windows10 (was nötig wird, wenn ich wesentliche Hardware tausche; denn W10 ist an die Hardware gebunden, was bedeutet, dass man, im Gegensatz zu früher, Windows nicht mehr einfach auf einen neuen PC übertragen kann (noch schlauer eingefädelt)).

Das kostenlose Linux könnte ich auch auf einen 10 Jahre alten PC installieren (so ich noch einen hätte), ohne dass ich für diesen auch nur einen müden € ausgeben müsste.

Und damit endet dieser Zwischenbericht.