Was tun gegen das Virus?

DAS ist die zentrale Frage … WAS tun gegen das Virus?

Wenn man sich die ganzen Verlautbarungen, Diskussionen und Meinungsäußerungen ansieht/anhört, dann gibt es teilweise doch Meinungsunterschiede dazu.

Mir scheint das wesentlichste Problem zu sein, dass es zum einen unheimlich schwer ist, abzuschätzen, was die beste Maßnahme wäre, und gleichzeitig es enorm wichtig ist, Maßnahmen in der Bevölkerung auch durchzusetzen. „Durchsetzen“ heißt dabei, dass die Bevölkerung auch mit Überzeugung mitmacht.

Ich bin überzeugt davon, dass schon zu einem sehr frühen Stadium in D die Meinung bei den Verantwortlichen da warj bzgl der Frage, was tun gegen das Virus. Nämlich, man müsse totale Ausgangssperren verhängen. NUR – derlei wäre in der Bevölkerung niemals durchzusetzen gewesen.

Man stelle sich vor, es gibt nur eine begrenzte Zahl an Infizierten und eine sehr kleine Zahl an Toten. Die Virologen wüßten dann sehr genau, wo das alles hinläuft und was tun gegen das Virus. Dass es nämlich zu exponentiellem Wachstum in den Zahlen kommt, und dass totale Abschottung unvermeidlich ist. Jedoch gegen komplette Ausgangssperren wäre die Bevölkerung Sturm gelaufen. Und nicht nur die.

Also musste man versuchen „angemessen“ zu reagieren, um sicher zu stellen, dass die Bevölkerung mitmacht. Wenn „angemessen“ zu spät kommt, dann haben wir allerdings italienische Verhältnisse, sprich immense Infiziertenzahlen und 10% Tote.

Was es wirklich gebraucht hätte, wäre gewesen, die Älteren und Alten vollständig zu isolieren, ebenso die Menschen mit „Vorerkrankungen“. Und für den Rest der Bevölkerung komplette Abschottung. Man hätte dann gleichzeitig auch die Unbelehrbaren im Griff behalten.

Jedoch ist das in einer Demokratie nur wahnsinnig schwer umzusetzen. Es geht deshalb nur so, wie es jetzt in Europa reihum, mehr oder weniger ähnlich, gemacht wird.

Das führt zu der Frage, was man aus derlei für die Zukunft mitnimmt?

Nun ja, man könnte jetzt leichthin meinen, es müssten halt für solche Fälle ganz rigorose Maßnahmen festgeschrieben werden. Allerdings beinhaltet das die ganz große Gefahr, dass sich das dann mal gewisse Gruppierungen in der Gesellschaft zu Nutze machen könnten. Mit Demokratie und Freiheit hätte das dann nicht mehr viel zu tun. Jedoch ohne Lehren und deren Umsetzung haben wir es im Wiederholungsfall mit ganz anderen Zahlen zu tun. Stichwort „Ebola“.

Ich weiß spontan keinen Lösungsansatz dazu. Aber das ist jetzt ja auch nicht die Zeit für solche Überlegungen.

Ich wohne hier nicht allzuweit weg von jener bayrischen/fränkischen Stadt „Mitterteich“, für die gestern der Ausnahmezustand ausgerufen wurde, mit allem was so dazu gehört. Man hatte urplötzlich 30 Infizierte und eine ganze Reihe von Menschen die beatmet werden musste. Man hat sich dann zu dieser ultimativen Maßnahme entschlossen, um den Rest der Bevölkerung zu schützen. Heute hört man, gerüchteweise, es habe sich um eine Ansteckungswelle gehandelt, ausgehend von einer festzeltartigen Veranstaltung vor einiger Zeit, und man befürchtete eine Lawine an Infizierten. Deshalb die Maßnahme.

Ganze generell wird, nach dem Virus, eine Zeit auf uns zu kommen, die sich mit der Frage beschäftigt, was wir ändern wollen. Nicht nur bzgl. solcher Virus-Gefährdungen, sondern grundsätzlich. Mir fällt da zB ein, ob es wirklich nötig ist, überall auf der Welt hin zu reisen; alle möglichen Verköstigungen zu genießen, wo auch immer sie herkommen mögen; 10x mehr zu haben, als man wirklich braucht (egal ob jetzt Klopapier oder Autos); ob wir wirklich DEN Lebensstandard brauchen, den wir haben.

Denn eines ist klar … dieses „alles haben wollen“ macht es sehr sehr schwer, plötzlich alles zurück zu fahren. Oder um ein (zugegeben) sehr krasses Bsp zu bringen: Meine Großeltern hatten ein Plumps-Klo, eine kleine Wohnung und nur 1x in der Woche Fleisch; sie wurden 80 Jahre alt und führten ein glückliches Leben.

„Was tun gegen das Virus?“ ist also u.U. eine viel umfassendere Frage.

… to be continued

Corona als Gefahr

Wie schon in meinem ersten Beitrag erwähnt, ist das ja eine gute Sache, dass starke Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Man macht sowas ja, um die Gefährdung von Menschen auszuschließen. Das wäre ja schon mal ein Erfolg, weilt man dann ja Corona als Gefahr wahrgenommen hätte …….. ABER

Dabei meine ich natürlich die Lebensgefahr. Wenn es nur so wäre, dass die Menschen sich infizieren, dann 2 Wochen im Bett liegen, und das Ganze ist erledigt, dann bräuchten wir uns nicht weiter darüber unterhalten.

ABER SOO IST ES NUN HALT MAL NICHT.

Es gibt Tote!

Man könnte nun fragen: Wieviele? Aber diese Frage ist nicht zulässig. So sehe ich das.

Da werden viele Prozentzahlen genannt. Fakt ist, es sterben Menschen. Und deshalb muss alles dafür getan werden, damit GENAU DAS nicht passiert. Es muss viel mehr dafür getan werden, dass Corona als Gefahr echt wahrgenommen wird ….

Ich kann jetzt doch nicht umhin, ein paar Zahlen zu nennen. Die Virologen gehen davon aus, dass die Menschen bis 50 Jahre, NUR auf Grund des Alters, zu 0,2% der Infizierten sterben werden. Ab diesem Alter geht das hoch. Sie sprechen zB. von 1,3% bei Menschen mit einem Alter von 50-60 Jahren. Bis hin zu 20-25% bei Menschen über 80. Wenn dann zB ein 60-jähriger noch Bluthochdruck hat bzw. Diabetiker ist, dann steigt das entsprechend an.

Nehmen wir also mal 2% als Sterblichkeitsrate an. ZB in der Altersgruppe mit 60-65 Jahren leben lt. Statistik etwa 5,5 Mio Mitbürger in unserem Land. Man geht allgemein letztlich von einer Infiziertenrate von über 60% aus, wenn dann alles mal zum Ende gekommen ist. Bei 5,5 Mio wären das also ca. 3,3 Mio Infizierte. Macht bei einer Sterblichkeitsrate von 2% über 60.000 Tote.

Man kann jetzt trefflich darüber diskutieren, wie hoch die Rate tatsächlich ist bzw. sein wird. Aber das ist ja letztlich auch völlig egal. Denn es wird ja keiner darüber zu diskutieren anfangen wollen, ob 40.000 Tote gewichtiger sind als 60.000. Es geht einfach nur darum, Corona als Gefahr wahrzunehmen.

Wo ich hin will, ist, dass es keine Möglichkeit gibt, zu verhindern, dass Menschen sterben. Etwa indem man alle Risikopatienten abschottet. Denn es wird IMMER zahlreiche Tote geben. Und nachdem letztlich JEDER gefährdet ist, wenn auch in unterschiedlichem Maße, laufen draußen viel zu viele gefährdete Menschen herum.

ES SEI DENN …

… man unterbindet in absolut gravierendem Ausmaß die sozialen Kontakte, und sorgt dafür, dass die Menschen zuhause bleiben.

Und das Einzige, was mir dazu einfällt, ist die Ausgangssperre. In abgemilderter Form, denn Spazierengehen oder das Nötigste zum Essen einkaufen, das sollte noch möglich sein.

Man mag nun von China halten, was man will, und vom dortigen System. Die haben jedoch GENAU DAS gemacht. Und bis jetzt sieht es nach Erfolg aus.

Ob der bleibend sein wird, steht auf einem anderen Blatt. Auch, ob man das früh genug gemacht hat (wohl eher nicht, wenn man sich die Zahl der Toten ansieht). In D haben wir den Vorteil des zeitlichen Abstands.

Trotzdem frage ich mich, ob wir früh genug und radikal genug vorgehen.

JA, wir haben im Moment 17 Tote. NUR? Na ja … 17 Tote sind genau 17 zuviel.

GUT … ich bin jetzt nicht weltfremd, und weiß auch, dass eine gewisse Zahl von Toten nicht zu vermeiden sein wird. Das Problem könnte nur sein, dass wir zu spät und zu wenig radikal dran sind, um ganz andere Zahlen zu vermeiden.

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, mich abzuschotten, also, in meinen Augen, die einzig mögliche Maßnahme zu befolgen, um das beschriebene Szenario zu verhindern. Denn Abschottung schließt Gefährdung anderer aus. JA, das ist etwas sehr extrem gedacht. NUR – was bleibt denn, wenn am anderen Ende der mögliche Tod steht (bei anderen, wenn ich das Virus aufschnappe und weitergebe, ohne dass es mich betrifft) … das extremst Denkbare.

Sicher, wenn die jetzigen Maßnahmen greifen, und die Zahl der Infizierten noch im erträglichen Rahmen bleibt (erträglich zB für unser Gesundheitssystem), dann wird man das als „Erfolg“ feiern. Es bleibt dann nur die Frage, wieviele Tote dann unter dem Strich stehen werden. Und wenn das dann eine erhebliche Zahl ist, dann bliebe mir das Wort „Erfolg“ im Halse stecken.

Ich hoffe ich liege falsch …

Jedenfalls hätte ich dann, von meiner Seite aus, alles das gemacht, was ich machen konnte, um die Gefährdung anderer zu verhindern. Und so ganz nebenbei hätte ich dann auch meine eigene Gefährdung weitestgehend ausgeschlossen.

… to be continued

Corona ist nicht nur ein Bier

Klarerweise geht es natürlich um das Thema Nr. 1, also das Corona Virus.

Ich hab schon eine ganze Weile nix mehr geschrieben, schlicht weil ich sehr mit Beschlag belegt war. Aber wegen der aktuellen Ereignisse brennt es mir unter den Nägeln.

So also hier mal der 1. Teil meiner Corona Serie …

Um es kurz zu machen: Das alles, was jetzt unternommen wird (oder eben nicht mehr unternommen wird), finde ich absolut ok. Es MUSS darum gehen, die Gefahr von denen fern zu halten, die besonders gefährdet sind. Und das sind halt nun einmal die Alten und die Menschen mit Vorerkrankungen. Und es MUSS darum gehen, unser Gesundheitssystem arbeitsfähig zu erhalten.

Und es kann natürlich nicht darum gehen, durch teilweise Untätigkeit, eine erhebliche Zahl an Toten, achselzuckend zur Kenntnis zu nehmen. Gott spielen, und entscheiden wer leben darf und wer nicht, das kann es nicht sein.

DAS aber führt mich ganz direkt zu anderen Betrachtungen und Fragen.

Wer haben jedes Jahr viele Tote im Straßenverkehr, denen ohne eigenes Verschulden das Leben genommen wird. Wir haben jedes Jahr viele Tote (man schätz 3.000), denen durch Passivrauchen das Leben genommen wird. Wir haben jedes Jahr 10.000 bis 20.000 Tote, denen durch Krankenhauskeime das Leben genommen wird. Wir haben jedes Jahr tausende von Toten durch das Grippe-Virus, weil sie nicht geimpft sind.

Diese Liste ließe sich verlängern.

Wo bitteschön bleiben da die Maßnahmen der Gesellschaft und des Staates???

Nochmal: Das, was jetzt unternommen wird, wegen Corona, ist absolut gut und richtig (über Einzelheiten kann man sicher reden/streiten).

Aber wer gibt uns und den Verantwortlichen das Recht, in allen anderen Fällen einfach NICHTS zu tun? Diese Dinge müssen, wenn Corona einmal vorbei ist, angegangen werden.

MIT DER GLEICHEN KONSEQUENZ !!!!!

Schließlich erinnere ich mich noch an jene „Schweinegrippe“ von 2009. Ich habe es nochmals nachgelesen, denn man vergisst ja so schnell! Damals kamen in D ungefähr 300 Menschen um’s leben. Das Virus wurde als epidemisch angesehen. Es war also klar, was kommen würde.

Ich kann mich aber nicht erinnern, dass damals gravierende Maßnahmen abgerufen wurden … so wie jetzt.

Frage: Waren die Menschenleben damals weniger wert, als diejenigen, die heute auf dem Spiel stehen? Oder ist der (finanzielle) Aufwand, den man abruft, davon abhängig, um wieviele Leben es geht? Wer gibt uns das Recht, Gott zu spielen? Wer gibt uns das Recht, Menschenleben davon abhängig zu machen, ob Geld in die Hand genommen wird?

Dazu fällt mir grad noch ein, dass ich vor einigen Wochen das Noro-Virus in mir hatte. Gegen dieses Virus gibt es kein Medikament. Und zwar deswegen, weil es meist von selbst wieder verschwindet, und kein Pharmaunternehmen es für wirtschaftlich tragbar erachtet, ein Medikament zu entwickeln, weil die Menschen, die es tatsächlich bräuchten, wenn sie echte Probleme durch das Virus bekommen, an der Zahl zu wenige sind, um daran wirklich verdienen zu können. Wenn dann also tatsächlich mal jemand dran stirbt, an dem Noro-Virus, dann is das halt dumm gelaufen. Wo bitteschön ist hier die Fürsorge des Staates, der sich darum kümmert?

Und so stehe ich da, und frage mich, mit welchen Meßlatten da gemessen wird? Bzw. ob ich einfach Glück haben muss, um mich darauf verlassen zu können, dass wenn ich mal zu den echt Betroffenen gehöre, dann bitteschön auch alles unternommen wird, damit ich überlebe?

Aber zurück zum Corona Virus. Ich habe jetzt für mich beschlossen, dass ich mich in freiwillige Quarantäne begebe. Zumindest weitgehend. Zwar wohne ich nicht in einem Risikogebiet, und in meinem Wohnort gibt es noch keinen „Fall“.

Aber ich möchte unbedingt verhindern, dass ich derjenige bin, der, ohne es zu merken, das Virus irgendwo aufschnappe, und an andere weitergebe. Die Konsequenz daraus, kann erheblich sein.

… to be continued

Flachbildfernseher – Rezension

Wie jüngst schon angedeutet, habe ich mir zu Weihnachten einen Flachbildfernseher gegönnt.

Nun kann man so ein Gerät anhand vieler Kriterien aussuchen. Meine Kriterien waren der Preis, der Stromverbrauch und die Größe.

Zum einen wollte ich keine ‚Tapete‘. Denn was soll ein Gerät mit einer Irrsinnsbreite, ohne dass ich mich weit genug davon wegsetzen könnte, um das Bild in seiner vollen Größe zu genießen. Mal ganz abgesehen davon, dass ein solcher Fernseher dann locker eine Leistungsaufnahme von 150 Watt hätte, und einen Preis von 500€ aufwärts.

Ich entschied mich für einen Flachbildfernseher von Telefunken aus dem Hause OTTO mit 80 cm Diagonale, 30 Watt Stromverbrauch und einem Preis von 110€. Und das Ganze bei 12 Monatsraten mit Null Zinsen. Fertig … ah ja, natürlich hab ich wieder die Garantieverlängerung dazu genommen.

Flachbildfernseher
Für meine Bedürfnisse absolut ausreichen

An die ‚Antennendose‘ angeschlossen, eingeschalten, Sendersuchlauf (KabelTV im Haus). Fertig. Läuft.

Gestochen scharfes Bild, guter Sound, einprägsame Bedienung … was will man mehr.

Falls da jemand zu meckern anfangen wollte, von wegen 4K, Dolby Surround, Internet-Anschluss und dergleichen mehr … sorry, aber das brauch ich alles nicht. Sind Dinge, die ich entweder gar nicht so recht wahrnehmen kann (habe keine 4K-Augen; auch keine Dolby-Ohren) oder schlicht nicht benötige (wenn ich im Kabelangebot nichts finde, dann sicherlich auch nichts im Internetangebot). Ich halte es da eher mit der übersichtlichen Speisekarte im Restaurant.

Und sollte es mich dereinst dann doch übermannen, dass ich irgendein Angebot aus dem Netz auf dem Flachbildfernseher sehen möchte, dann buche ich mir dieses am Tablet und streame es per Chromecast.

Was ich jetzt noch realisieren möchte, ist die Wiedergabe meines PC auf dem neuen Bildschirm. Dann könnte ich meinen bisherigen PC-Bildschirm abschaffen. Wäre wieder ein Teil weniger, das rumsteht und das mehr Strom verbraucht, als es sein müsste. Ein entsprechendes Anschlusskabel ist schon auf dem Weg (VGA an HDMI). Mal sehen, ob’s passt.

Das einzige Manko, was der Flachbildfernseher (bisher) hat, ist der fehlende Ein-/Ausschalter. Aber kein Problem … Schubladen auf, Steckdosenadapter mit Schalter raus, eingesteckt, fertig.

Sollte heutzutage kein Gerät mehr so haben, dass der Ein-/Ausschalter fehlt. Aber gewisse Abstriche muss man bei DEM Preis wohl machen.

Es grüßt das Smamap

Windowsfreier Haushalt

Seit gestern hab ich einen windowsfreien Haushalt. Habe meine Windows 7 Partition, die ich, für Notfälle, noch parallel auf dem PC hatte, gelöscht, und den Festplattenplatz meinem Linux (Ubuntu) zugeschlagen.

Das erste Mal seit ca. 1985, dass es kein Windows mehr gibt.

Wie ich heute in einem Fachbeitrag lese, sind 1/3 aller PCs in D noch mit Windows7 bestückt. Das wurde dort als „tickende Zeitbombe“ beschrieben. Und daran erinnert, wie das war, mit WindowsXP, als lange Zeit nach dem SupportEnde durch Microsoft jener Virus auftrat (mir fällt jetzt grad der Name nicht ein), der bei der Bahn so einiges stilllegte, und auch etliche Krankenhäuser in Europa betraf.

Auf so etwas dürfen wir uns hier auch einstellen. Die Schadstoff-Programmierer stehen schon in den Startlöchern.

Dabei ist es bei den meisten Privatanwendern so, wie bei mir …. und es wäre ein Leichtes, umzustellen.

Wer nochmal nachlesen will, was ich hierzu schon geschrieben habe …. einfach im Menübereich IT suchen, und dort unter LINUX

Es grüßt das Smamap

Neue Waschmaschine – Rezension

Meine neue Waschmaschine läuft jetzt seit ein paar Wochen. Deshalb hier mal so paar Erfahrungen, die ich machen durfte

Ich spielte schon lange mit dem Gedanken, mir eine „Neue“ anzuschaffen, nachdem mein Toplader, mittlerweile 15 Jahre alt geworden, nach und nach erste Ausfallerscheinungen zeigte.

Just zu dem Zeitpunkt stieß ich, etwa im November, auf ein Angebot von OTTO. Nun gehöre ich beileibe nicht zu den sog. ‚Katalogbestellern‘. Aber zu einem habe ich nicht die Möglichkeit mir eine neue Waschmaschine irgendwo zu besorgen, die auch noch zu transportieren, und zudem sind meine finanziellen Mittel sehr beschränkt. Und OTTO bot eine Wama an (Eigenprodukt namens „Hanseatic“, wie sich herausstellte) zu einem günstigen Preis (199€), auf Ratenkauf über 12 Monate mit 0% Finanzierung, und 26€ Versandkosten bei Anlieferung durch eigenen Spediteur, und verlängerter Garantie (auf 4 Jahre, für 48€ Aufpreis).

Da schlug ich zu. Denn was will man mehr, um auf der sicheren Seite zu sein. Es wäre auf jeden Fall 4 Jahre lang sichergestellt, dass ich nicht ‚mit dem Ofenrohr ins Gebirge‘ schaue. Und das für 22€ im Monat.

Es klappte alles einwandfrei.

Sicherlich habe ich jetzt keine Wama mit allem möglichen Schnickschnack. Aber sowas wollte ich auch gar nicht. Und die neue Waschmaschine braucht auch relativ lange für ihre Programme (zB 3 Std). Aber was stört mich das? Denn wenn ich mittag nach Hause komme, ist mir das relativ egal, ob die Wama jetzt seit 1 Std fertig ist oder schon seit 2 Std. Und sie ist sicher auch nicht flüsterleise; wenngleich erheblich leiser als meine alte Wama.

Sie hatte von Haus aus keinen Aqua Stop. Der war dann aber in wenigen Tagen für einen Zehner besorgt. Fertig.

Und wenn irgendwas sein sollte, wende ich mich an OTTO und nehme die Garantie in Anspruch.

Auch der Stromverbrauch hält sich in guten Grenzen (ich werde wohl mit 100 KWh im Jahr hinkommen). Und sparsamer im Wasserverbrauch ist sie auch.

Alles in allem habe ich damit eine neue Waschmaschine, und mit ihr endlich ein Angebot gefunden gehabt, das mir die Sorge abnahm, irgendeinen Billigbau zu erwerben, der dann nach 1 Jahr seinen Geist aufgibt (die erweiterte Garantie und die Bewertungen der Maschine sprechen ihre eigene Sprache).

Nachdem das alles sehr gut gelaufen war, gönnte ich mir, sozusagen als persönliches Weihnachtsgeschenk, noch ein neuen Flachbild-Fernseher (Markengerät für kleines Geld). Aber dazu mehr an anderer Stelle ……..

Es grüßt das Smamap

Good bye Windows 7

In 2 Tagen ist es soweit … „Good bye Windows 7“ lautet dann das Tagesmotto.

Für diejenigen, für die das Thema immer noch überraschend ist, hier nochmal eine sehr knappe Zusammenfassung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Es gibt nach dem 14. keine Sicherheitsupdates mehr von Microsoft, für Windows 7. Dh dann, dass das Betriebssystem mit jedem Tag unsicherer wird, weil die weiterhin hinzukommenden Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden.

Damit würden Rechner die weiterhin mit Windows 7 betrieben werden, zunehmend zu Sicherheitsrisiken. AUCH im privaten Bereich.

Vereinfacht gesagt gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder auf Windows10 updaten oder auf ein anderes (nicht-Windows)Betriebssystem.

Im ersten Fall heißt das, entweder eine Windows10 Lizenz kaufen (für ca. 100€) oder einen neuen PC, auf dem W10 bereits installiert ist. Wobei ein neuer PC immer das Risiko beinhaltet, dass dann, wenn der PC „den Bach hinunter geht“, damit auch die die Windows Lizenz verloren ist, denn diese ist, bei einem Neugerät, an die Hardware des PC gekoppelt. Also kurzerhand das Windows auf einem anderen PC installieren, ginge dann nicht.

Ein Schuft, wer dabei Schlechtes denkt.

Also dann doch lieber eine Lizenz kaufen? Kann auch schief gehen. Denn Windows 10 ist beileibe nicht auf allen PCs installierbar, auf den Windows 7 lief. Kann also passieren, dass man trotzdem einen neuen PC kaufen muss. Man kann das zwar vorher prüfen, ob der PC geeignet ist, aber meine eigenen Erfahrungen verbinden damit viele Stunden.

Auch hier gilt wieder …. Ein Schuft, wer dabei Schlechtes denkt.

Ich habe bei diesem Thema deshalb schon frühzeitig „Good bye Windows 7“ zu 100% umgesetzt. Ich bin ganz von Windows weggegangen. Und meine Aufgabe wird morgen darin bestehen, meine Windows7-Partition, die parallel noch auf dem PC läuft, endgültig zu löschen, und nur noch das Linux zu nutzen.

Ich mache seit Monaten ohnehin nichts anderes.

Mein Ubuntu läuft anstandslos und sieht aus wie Windows. Das ist zwar keine Voraussetzung, hat jedoch den Umstieg enorm erleichtert. Auch die Tatsache, dass alle Harware-Komponenten von Ubuntu erkannt wurde.

Das Beste war natürlich dass Ubuntu genau NICHTS kostet.

Ich hätte nie zu träumen gewagt, dass „Good bye Windows 7“ gleichzeitig ein generelles Good bye sein würde. Aber Microsoft hat mir ein paar Mal zu oft, sagen wir mal, sehr ’seltsame‘ Geschäftspraktiken offenbart.

Und so geht einer, der etwa 1985 mit Windows begonnen hat. Und ich rufe aus „WER braucht eigentlich Windows?“.

Denn heutzutage nutzen die Allermeisten Linux. Spätestens dann, wenn sie ihr Smartphone einschalten.

Es grüßt das Smamap

Man traut seinen Augen nicht ….

Seinen Augen mag man manchmal nicht so recht trauen ….

Mir heute passiert, als ich mal den Stromverbrauch meiner Waschmaschine mit Meßgerät überprüfte.

Was war geschehen?

Ich trage mich mit dem Gedanken, mir eine neue Waschmaschine anzuschaffen. Die Bisherige, ein Toplader von Hoover, schon schlappe 15 Jahre alt, zeigt nun doch langsam die ein oder andere Ausfallerscheinung.

Die Aufhängefedern der Trommel leiern aus, so dass Letztere, immer mal wieder, beim Schleudern an das Gehäuse schlägt. Das Flusensieb ist schon seit ein paar Jahren defekt (es gibt keine Ersatzteile mehr, so dass ich per Eigenkonstrukt eingreifen musste), ohne dass dies eine Auswirkung auf die Funktion gehabt hätte. Es steht zu erwarten, dass nach 15 Jahren auch das ein oder andere Teil ans Ende seiner Lebensdauer gelangt. Ohnehin kann die Maschine nur max 800 Umdrehungen pro Minute schleudern. Ein ECO-Programm sucht man vergebens. Der Stromverbrauch wäre auch im höheren Bereich zu vermuten.

Umso weniger traute ich meinen Augen, als entsprechende Messungen einen Verbrauch von 0,4 KWh für eine Ladung 40°-Wäsche anzeigte. Das wären denn bei 2 Wäschen pro Woche, im Jahr etwa 40 KWh.

Liest man die Stromverbrauchsabgaben heutiger Geräte bei den Herstellern nach, kommt man auf ca. 150KWh pro Jahr.

Woher diese Diskrepanz, wird der geneigte Leser fragen ….

Nun … zT kann ich es erläutern …. ich habe es mir nämlich angewohnt, die Wama vorab mit 10 Liter heißem Wasser aus der Warmwasserleitung zu füllen. Naturgemäß braucht die Maschine dieses Wasser nicht mehr mit Strom zu erhitzen. Der Unterschied in den Kosten, wenn man 10 Liter Wasser mit Strom erhitzt oder aber durch die Heizung im Keller (bei mir durch Gas), ist erheblich. Ich könnte hier jetzt eine riesige Rechnung aufmachen, wie hoch der Unterschied ist (entsprechende Quellen stehen im Netz zur Verfügung), jedoch soll es hier reichen, festzustellen, dass es einen enormen Unterschied ausmacht (geht man von 4-fachen Kosten aus, bei Nutzung von Strom im Vergleich zu Gas, kommt man in realistische Bereiche).

Es mag jemandem seltsam anmuten, wenn sich da einer hinstellt, und Warmwasser in die Wama kippt. Jedoch ist es lediglich ein Zeitaufwand in Höhe von 1 Minute). Ok, ich habe mir auch einmal die Mühe gemacht, das auszutüfteln, wieviel Wasser da rein muss, um in etwa 40° warmes Wasser zu erhalten. Das war einmalig 1/2 Stunde Zeitaufwand. Mehr nicht.

Seitdem kippe ich also bei jeder Wäsche 10 Liter heißes Wasser in die Wama, das dann etwa 50° hat, die Wama füllt noch etwas Wasser aus der Wasserleitung hinzu, und es ist damit 40° warmes Wasser in der Wama.

Die Kostenersparnis, über’s Jahr ist, wie gesagt, erheblich.

Nun, das muss jeder für sich selbst entscheiden, welchen Weg er geht. Der Richtige ergibt sich von selbst, wenn man nur seine Augen aufmacht.

Allerdings bleibt, unabhängig davon, eine weiterführende Frage.

Mit meiner alten Wama benötige ich im Jahr ca. 150KWh an Strom (bei herkömmlicher Verwendungsweise). Eine Wama heutiger Bauart verbraucht in etwa das Gleiche.

O.g. Frage lautet also:

WARUM?????

Wo bleiben die Effizienzsteigerungen der Maschinen????

Von A+++ ist die Rede, von niedrigeren Waschtemperaturen und dergleichen mehr.

Wie kann es sein, dass heutige Geräte genau soviel Strom verbrauchen, wie eine 15 Jahre alte Maschine?

Was die Kosten angeht, so ist es, wie überall sonst auch: Der Verbraucher zahlt sie. Niemand sonst. Nicht der Stromproduzent, auch nicht der Gerätehersteller.

Ich stelle jetzt einmal eine These auf ……..

Angenommen ich kaufe mir eine neue Wama. Der Hersteller verlangt dafür einen Preis, der seinen Herstellungskosten entspricht, zuzüglich eines Gewinns, den der Hersteller für das Gerät erwirtschaften möchte. Der Verbraucher zahlt den sich daraus ergebenden Endpreis bei Kauf der Maschine. Fakt!

In den nächsten 15 Jahren (nehmen wir mal an, die Wama hält solange), bezahlt der Verbraucher jedes Jahr für dieselbe Strommenge, wie er das auch in den 15 Jahren zuvor schon getan hatte. Denn der Verbrauch der Wamas hat sich nicht wesentlich verändert. Fakt (zumindest in meinem Fall)!

NUR – der Strompreis hat sich in den letzten 15 Jahren fast verdoppelt. Er betrug (grob) 15 Cent vor 15 Jahren, und beträgt heute 30 Cent.

Lassen wir offen, wer dieses Geld erhält, und ob zurecht.

Der Punkt ist, ob dies so sein muss!

Meine These ist … heutige Wamas könnten mit wesentlich weniger Stromverbrauch auskommen. Und mit dieser These schiebe ich den schwarzen Peter nicht etwa den Stromkonzernen zu, sondern den Geräteherstellern und dem Staat.

Denn diese bestimmen, WAS solche Geräte leisten dürfen bzw. müssen. UND setzen die Vorgaben entsprechend um. Der Stromproduzent hat darauf keinen Einfluss. Höchstens ein Interesse daran, möglichst viele KWh an Strom zu verkaufen (wird also nicht gerade unglücklich ob dieses Zustands sein). Der Hauptschuldige ist, in meiner These, der Staat. Er weiß, was möglich ist, und vermag deshalb auch das vorzuschreiben, was gemacht werden muss. Er tut es aber nicht. Auch hier wieder die Frage ….

WARUM ?????

In meiner These ist auch diese Frage eindeutig beantwortbar: Der Staat will Geld einnehmen. Und er will ihm gewogene Bürger. Er braucht nämlich einerseits soviel Geld als möglich, und die nächsten Wahlen stehen jederzeit an. Was aber würde wohl der Wähler machen, wenn Produkte sehr viel teurer würden, weil handfester Klimaschutz angesagt wäre? Es heißt zwar, Augen und Ohren auf vor der Wahl, sowie Hirn einschalten. Aber bekanntlich entscheiden sich Wahlen im Geldbeutel!

Führt dann auch zu der Frage, wo denn dann die Trennung ist, zwischen dem Bereich, der die Politik bestimmt, und dem Bereich, der sie ausführt.

Aber das führt immer weiter …. auch ZU weit für den Moment.

Ich sehe aus meiner These das zwangsläufige Ergebnis, dass wir nicht dort sind, wo wir sein könnten. Im konkreten Fall …. die Wamas könnten wesentlich mehr umsetzen. Wesentlich weniger verbrauchen. Damit wären natürlich die Geräte teurer. ABER …. und auch das gehört hierher …. wir sind beim Klima nicht umsonst dort, wo wir heute sind. Nämlich um Jahrzehnte zu spät.

Es ist der Staat der die Dinge weiterentwickeln muss. Auch die Gesellschaft muss er weiterentwickeln.

Der hätte es hinkriegen müssen, dass Waschmaschinen 20 Jahre halten und wesentlich weniger an Ressourcen verbrauchen. Und wenn wir uns vorstellen, was alles in den letzten 50 Jahren in die Luft geblasen wurde … unnötigerweise versteht sich… dann wissen wir auch, warum wir heute da sind, WO wir sind. Erneut …….. Augen auf!!!

Und das gilt demzufolge nicht nur für Wamas, sondern auch für Autos, für Fleisch, für Plastik und für alle anderen Konsumgüter.

Prost Mahlzeit und Helm ab zum Gebet.

Es grüßt das Smamap

Es geht um Minuten

Gestern wurde es wieder einmal sehr klar – es geht um Minuten.

Gemeint ist der Schlaganfall.

Die Mutter einer guten Freundin brach in ihrer Küche zusammen, konnte nur noch lallend reden, der Mundwinkel hing nach unten. Es war eindeutig …. aller Wahrscheinlichkeit nach war ein Schlaganfall aufgetreten.

Das rasche Handeln ihrer Tochter und des Hausarztes führten dazu, dass sich die Dame innerhalb einer halben Stunde auf der StrokeUnit des Klinikums wiederfand.

Dort eingeleitete Maßnahmen, führten, nach heutigem Stand, zumindest dazu, dass das Gerinsel im Kopf innerhalb sehr kurzer Zeit behandelt werden konnte. Ob es ganz beseitigt werden kann, und welche bleibenden Schäden sein werden, muss sich erst noch zeigen. Doch durch das rasche Handeln der Beteiligten konnte der Schaden mit Sicherheit in Grenzen gehalten, wenn nicht sogar ganz vermieden werden.

Die gute Dame ist, zumindest von außen betrachtet, auf einem guten Weg.

Wenn ich das mit meinem Fall vergleiche …. ein Unterschied wie Tag und Nacht. Mein Schlaganfall liegt jetzt über 13 Jahre zurück. Damals war es kein Gefäßverschluss, sondern eine Blutung …. die andere Art von Schlaganfall eben.

Jedoch dauerte es 2 ganze Tage, bis man im dortigen Klinikum den Schlafanfall als solchen erkannte. Die Hausärztin mutmaßte gar eine ‚Magen-Darm-Geschichte‘.

Seit damals, und das bestätigen mir Ärzte immer wieder, hat sich der Umgang mit Schlaganfällen enorm verändert. Damals wusste man, auch auf ärztlicher Seite, noch nicht so recht bescheid.

Die Erkennungskriterien waren vage, die Ausbildung noch verbesserungsfähig. Heute weiß man schon sehr viel mehr, wie man Gefäßverschlüsse am besten wieder auflösen kann.

UND – das Wissen, dass der Zeitfaktor eine enorme Rolle spielt, ist auch schon in der normalen Bevölkerung weit verbreitet. Und auch, woran man einen Schlaganfall erkennen kann.

Ich hatte damals enormes Glück. Gegen eine Blutung könnte man auch heute noch nicht so sehr viel machen. Und meine Blutung damals, kam von selbst relativ schnell zum Stillstand.

Doch sei es, wie es wolle …. es geht um Minuten …. das bleibt Fakt. Wer bei Verdacht auf Schlaganfall damit zögert 112 anzurufen, der geht ein unkalkulierbares Risiko ein.

Ich hatte mittlerweile noch 2 kleine Schlaganfälle, und jedesmal wurde sofort 112 verständigt. Und die Mädels und Jungs, die dann kommen, die sagen es einem immer wieder …..

„lieber kommen wir 10x umsonst, als 1x zu spät. Es geht um Minuten“

Es grüß das Smamap

Der Support für Windows 7 endet am 14. Januar 2020

Es ist so, wie es da steht …. der Support für Windows 7 endet in weniger als 2 Monaten.

Dafür dass es so ist, ist es ganz schön ruhig an der Windows-Front. Denn immerhin gibt es noch eine Unmenge an Windows7-Nutzern dort draußen.

Aber wie auch immer, es steht fest, dass es nach dem 14. Januar keine Updates für Windows 7 mehr geben wird.

Wer also dann noch Windows 7 nutzt, auf den lauern diverse Gefahren. Diese im Detail zum 327sten Male zu beschreiben, erübrigt sich.

Der endende Support für Windows 7 lässt faktisch 2 Möglichkeiten: Entweder auf Windows10 umsteigen oder auf ein Nicht-Windows-System.

Ersteres ist natürlich wieder mit Kosten verbunden. Ich habe mich schon vor 2 Jahren für Letzteres entschieden. Damals deswegen, weil ich die Nase von den Praktiken voll hatte, die da aus dem Hause Microsoft kamen. Zudem wollte ich meinen PC weiter nutzen, was mit Windows10 nicht möglich gewesen wäre.

Im Moment habe ich Windows 7 noch auf einer kleinen Partition auf meinem PC, um im Ausnahmefall dieses Betriebssystem nochmal starten zu können. Das könnte der Fall sein, falls es, wider Erwarten, doch noch etwas gibt, was nur unter Windows geht. Nach meiner Erinnerung aber habe ich Windows schon lange nicht mehr benötigt.

Alles andere läuft seit 2 Jahren unter Ubuntu (Linux).

Zum Jahreswechsel werde ich Windows 7 dann endgültig löschen, und damit die Windows-Zeiten, die ca. 1985 begannen, endgültig beenden.

Irgendwie war es eine schöne Zeit. Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich seinerzeit mit MS-DOS zugange war, und mit großen Augen erstmals eine grafische Benutzeroberfläche bestaunte. Für heutige PC-Nutzer ist es gar nicht vorstellbar, was es für ein Aufwand war, per MS-DOS-Kommandos zB irgendwelche Dateien zu kopieren. Oder eine Festplatte zu formatieren. Oder Dateien anzulegen.

Und dann kam Windows. Und es ging plötzlich alles viel einfacher. Mit der Maus. Man klickte hier hin und dorthin, und die Dinge waren erledigt.

Eines aber hat sich all die Zeit nicht geändert …. da saß eine Firma in Redmond und diktierte den PC-Nutzern weltweit, welches Betriebssystem sie zu nutzen hatten. Jedoch eines muss man Microsoft lassen: Sie stellten das überaus geschickt an …. Die PC-Hersteller erhielten sehr ‚günstige‘ Angebote, wie sie fertig vorinstallierte PCs verkaufen konnten, so dass die Anwender nur noch einschalten mussten. Ein äußerst lukratives Geschäft für alle Beteiligten. Bezahlt hat es der Anwender.

Andere Betriebssysteme gab es nicht, zumindest keine vergleichbaren, so dass Microsoft faktisch ein Monopol hatte.

Nur einmal musste man in Redmond feststellen, dass man es sich zu einfach gemacht hatte, und auch der Anwender eine Macht hat. Nämlich als man Windows-Vista auf den Markt brachte, und dem Anwender doch etwas heftig vorschrieb, was er künftig zu akzeptieren hätte. Als man merkte, dass man sich damit ins eigene Bein geschossen hatte, entwickelte man rasch ein neues Betriebssystem, namens WindowsXP, das alles das hatte, was der Nutzer erwartete. XP machte Vista schnell vergessen und wurde zu DEM Verkaufsschlager schlechthin.

Heute hat man bei Microsoft erkannt, dass die Zeit der Betriebssysteme vorbei ist. Microsoft verdient sein Geld heute überwiegend im Cloud-Geschäft. Da ist zwar noch Windows10, jedoch wird es die letzte Generation von Windows-Betriebssystemen sein.

Das am weitesten verbreitete Betriebssystem ist heute ein anderes. Nämlich LINUX.

Wie das sein kann? NUN – jeder der ein Smartphone einschaltet, arbeit, im Grunde genommen, mit einem Linux-System. Und DIESEN Zug hatte Microsoft verschlafen. Aber wie gesagt – auf den Cloud-Zug ist man aufgesprungen. Aber das hat mit uns Otto-Normal-Usern fast nichts zu tun.

Der Support für Windows 7 endet, und damit für immer mehr Nutzer ein großes Kapitel ihres (PC)Lebens.

Wo die Reise hingeht??? Wer weiß das schon. Meine Meinung ist die, dass der PC eine aussterbende Rasse ist. Die heutige Jugend erledigt (fast) alles über das Smartphone oder ein Tablet. Auf diesen Zug bin ich auch noch mit aufgesprungen, und benötige meinen PC heute nur noch höchst selten. Es gibt nichts mehr, was ich nicht auch auf dem Tablet machen könnte. Ja, es gibt sie noch, die Nischen. Im Gamer-Bereich oder in der Videobearbeitung. Und so wird der PC immer mehr zum Nischen-Gerät.

Mittlerweile haben wir Faltdisplays bei den Smartphones. Mag sein, dass das die Zukunft ist. Ev. auch ständiges WLAN bzw LTE, so dass auf den Smartphones gar keine eigenständigen Apps mehr laufen müssen, sondern sich, entsprechend abgespeckte Geräte, das Benötigte direkt im Netz holen. Das aber würde entsprechend hochverfügbare und leistungsfähige Internetverbindungen voraussetzen. Etwas das wir in D nicht haben. Da sind uns andere Länder meilenweit voraus.

Als Bsp mag dienen, dass ich hier (fast) in einem Funkloch sitze, das ich dadurch umgehe, dass ich sehr genau weiß, wo hier in meinem Ort WLAN verfügbar ist.

Zugegeben …. jammern auf hohem Niveau. Wenn mir 1985 jemand erzählt hätte, ich laufe heut mit einem Hosentaschengerät rum, und kann damit mir meinen Weg beschreiben lassen, Freunden und Familie Nachrichten, Bilder und Videos schicken und vieles vieles mehr, dem hätte ich damals einen Vogel gezeigt.

NUR – das ist eben noch lange nicht das Ende. Die 5G-Generation steht an, und damit Entwicklungen, die sich erst recht niemand mehr vorzustellen vermag. Es wird kommen, dass ein Chirurg, der in Australien sitzt, hier in Bayreuth eine Herztransplantation vornimmt, die eben einen entsprechenden Ausnahmekönner benötigt, verfügbare Maschinerien und hochverfügbare/hochleistungsfähige Datenverbindungen. Da wird es dann möglicherweise scheitern, da eine 5G-Verbindung in Oberfranken wohl eher nicht zur Verfügung stünde.

Aber es gibt ja noch einen anderen Aspekt, der hierbei eine Rolle spielt – der Klimawandel. Dessen enorme Auswirkungen vermögen sich nur die Wenigsten wirklich vorzustellen. Da wäre dann eine fehlende Datenverbindung ev. das geringste aller Übel. Es wäre ohnehin nicht vorstellbar, dass ein Chirurg per Datenleitung operiert, wärend Millionen von Menschen, von allen Seiten in unser Land dringen, weil sie woanders nicht mehr leben können.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt wünschte man sich dann wieder zurück ins Jahr 1985, um so EINIGES anders machen zu können, als es tatsächlich kam.

Ein endender Support für Windows 7 erschiene in dem Zusammenhang irgendwie surreal.

Es grüßt das Smamap