Gesundheitskarte vor dem Aus

Das ist zu hören und zu lesen; sie stünde vor dem Aus, die Gesundheitskarte.

Auch, dass die Sache bisher 1,7 Mrd. € verschlungen hat.

Und wer hat es bezahlt? Der Beitragszahler natürlich.

Einfach mal 1,7 Mrd. aus dem Fenster geblasen. Verantwortlich dafür ist natürlich niemand.
Ist ja so einfach, mit Geld, das einem nicht gehört, um sich zu werfen. Und natürlich wird das VOR der Bundestagswahl nicht mehr hochoffiziell verlautbart. Feige also auch noch.

Es kann mir keiner erzählen, dass das nicht absehbar war. Wie es heißt, sei die Technik dahinter schon wieder überholt.

Hätte man die alte Versichertenkarte gelassen, wäre viel Geld dagewesen, um es den Menschen zukommen zu lassen, die es benötigen. ZB denjenigen die dringend teure Behandlungen und teure Medikamente brauchen, die aber lt. §sowieso nicht genehmigt werden.

Es ist wie immer: Da wird von Politik, Behörden und Sonstigen, etwas irrsinnig Teueres in den Sand gesetzt, und keiner war’s, und niemand übernimmt Verantwortung.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Meine Fotos organisieren

Fotos organisieren war für mich immer schon eine unlösbare Aufgabe. Deshalb dachte ich bisher, dass es das auch bleiben würde.

Wie es dazu kam?
Früher, als es noch keine Fotos vom Handy gab oder als es sie dann gab, aber noch nicht von so sonderlicher Qualität, da spielte sich das immer SO ab:
Ich fotographierte mit der kleinen Digitalcamera, und wenn deren Speicher voll war, wurde die per USB-Kabel an den PC gestöpselt und die Fotos auf den PC verschoben. Fotos organisieren – die Zeit, die gab es meist nicht.

Und so waren dann irgendwann einmal unzählige Ordner auf dem PC vorhanden, namens „FotosXYZ“, wobei XYZ eine Nummerierung war oder ein Datum oder ein Begriff.

Die Zeit reichte meist nur zum Überspielen der Fotos. Alles andere blieb auf der Strecke.

Soweit zur Vergangenheit.

Mittlerweile ist es so, dass alles das, was es datenmäßig zu tun gibt, über das Tablet läuft (bei mir zumindest). Der PC fristet ein Notfall-Dasein.

Dh also, alles was so läuft bzgl. Kommunikation und auch bzgl. Fotos, findet ausschließlich über EIN Gerät statt.

Und jetzt ist etwas außergewöhnliches passiert:
Ich habe mich, infolge eines gelesenen Artikels, mit Googles‘ App „Fotos“ beschäftigt.

Jene, die meinen Blog verfolgen, wissen, dass ich kein großer Freund von Google bin. Warum, das habe ich schon verschiedentlich formuliert und muss ich nicht wiederholen.

Was ich so las, von dieser App „Fotos“, schien allerdings eine Lösung für mein Problem „Fotos organisieren“ sein zu können. Die App würde nämlich, so hieß es, alle Fotos, die von der Tablet-Camera gemacht werden (und auch alle anderen Fotos), aufgreifen, sie in die Google-Cloud abspeichern (also per Datenleitung auf einen Google-Server verschieben), und dort wären die Fotos dann eben.

Die Fotos-App diente quasi nur als Wiedergabemedium, sprich würde mir anzeigen, welche Fotos sich dort in der Cloud, also auf dem Server, befinden.

Ein typischer Vorgang wäre also zB der, dass, in WhatsApp, ein Foto gemacht wird. Selbiges wird auf demselben Gerät an jemanden geschickt (heut heißt das „geteilt“), und gleichzeitig noch von der Fotos-App in die Google-Cloud verschoben. Alles auf einmal und über ein und dasselbe Gerät.

OHNE den lästigen/unnötigen Zeitaufwand von früher. Kein lästiges Rumstöpseln, Übertragen etc.

Und so überlegte ich, was denn dagegen spräche, mir dies zunutze zu machen?

Meine Fotos wären auf Google-Servern …. hmmmm
Ich hätte keine Kontrolle darüber, was damit passiert …. hmmmm
Allerdings, was spräche dagegen, wenn Google weiß, dass ich zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einem Volksfest war (hab ja Fotos dazu gemacht)? Was spräche dagegen, wenn Google weiß, was ich dort gegessen habe. Was spräche dagegen, wenn Google weiß, wann meine Arzttermine sind (hab ein Foto der Terminliste gemacht)? Usw usf etc etc.

Sollte Google tatsächlich meine Fotos organisieren UND auswerten, kämen dabei Dinge heraus, die ohnehin bekannt sind. Und solange ich nicht meine Rechnungen und Zahlungen per Foto zur Verfügung stelle, sehe ich kein Problem.
Zumal mein GPS normalerweise ausgeschalten ist, es also in vielen Fällen schwerlich nachzuvollziehen wäre, WO ich war.

Also die Fotos-App wieder aktiviert (dämmerte seit einem Jahr ‚deaktivert‘ vor sich hin), und mal zu experimentieren begonnen.

Fotos organisieren

Um nachvollziehen zu können, was da so genau passiert, braucht es gleichzeitig noch die App „Google Drive“. Das ist nichts anderes als die Software, mit der man den Inhalt besagter Cloud auf dem Google-Server einsehen kann. Also auch die wieder aktiviert.

Und es funktioniert wunderbar:
Ein mit der Camera App gemachtes Foto wird von „Fotos“ automatisch in die Cloud verschoben. Sieht man mit „Google Drive“ nach, so befindet sich das Foto dort. Mit „Fotos“ sehe ich alle meine Fotos, auch wenn sie physisch irgenwo auf der Welt auf einem Server liegen.
Selbstverständlich ist das Ganze so eingerichtet, dass diese Übertragung in die Cloud nur dann stattfindet, wenn WLAN vorhanden ist (was man natürlich auch anders einstellen kann).

Für die eigene Vorstellung: Die „Cloud“ (=Datenwolke), ist nichts anderes als ein Speicherplatz auf einem Server (also so etwas wie eine externe Festplatte). Und „Fotos“ ist nichts anderes als eine Software, mit der ich Zugriff auf meine Fotos habe. Geregelt wird das alles über mein Google-Konto. (Fast) Jeder mit einem Android-Smartphone hat ein solches Konto (Benutzername = <abcxyz>@gmail.com und zugehöriges Passwort). Über dieses Konto wird der Zugriff gesteuert, und sichergestellt, dass auch nur der Eigentümer des Kontos Zugriff hat.

Ganz grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob man mit einem Server verbunden ist, der im eigenen Keller steht (Datenleitung ca. 10 m) oder mit einem Server, der 20.000 KM weit weg steht. Das Internet ist im Prinzip nichts anderes als eine sehr lange Leitung (positiv gemeint). Nachdem sich sehr viele diese Leitung teilen, braucht es natürlich Software und Zugriffskonten/-rechte, um alles korrekt ablaufen zu lassen.

Wenn ich dann mal eine Weile mit diesem Fotos-System zugange war, wird es noch einen Beitrag geben, mit meinen Erfahrungen. Denn Fotos organisieren ist ja nicht nur hochladen in die Cloud. Damit allein ist es ja nicht getan. Angeblich hilft „Fotos“ hierbei aber auch.

Bis dahin ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Einfaches Smartphone für lau / Archos 40 neon

Kürzlich hatte ich HIER beschrieben, dass ich mir für unterwegs ein einfaches Smartphone angeschafft hatte (ein gebrauchtes Archos 40 neon), weil mir mein Tablet für manche Gelegenheiten einfach zu wertvoll ist, und es bei einem günstigen Ersatzgerät „nicht so drauf ankommt“.

Einfaches Smartphone

Und ich muss mittlerweile sagen, ich bin echt überrascht, was man für 30€ und weniger, so bekommen kann.

Meine Erfahrungen:
Man muss ganz klar Abstriche machen. Das geht an bei effektiv 2,7 GB verbleibender Speicherkapazität, geht weiter über fehlende HD-Auflösung des Displays, über geringere Akku-Kapazität (ca. 1.300 mAh), bis hin zu schwachem GPS, einer alten Android-Version (5.1) und nicht existentem LTE. Da gäb’s auch noch mehr ….

Aber das sind alles keine Kriterien für den Zwischendurch-Gebrauch und für ein einfaches Smartphone. Beim Speicher beschränkt man sich auf das wirklich Notwendige (zB WhatsApp, Terminplaner, Browser, Camera), die „geringere“ Display-Auflösung war mir gar nicht bewußt, die Akku-Kapazität erfordert eben manchen Besuch an der Steckdose, GPS gibts halt einfach nicht (oder ev. nur dort, wo starker Empfang herrscht), und wen juckt die ältere Android-Version oder die Tatsache, dass der mobile Datenempfang nur bis 3G geht.

Solange man nur stundenweise damit umgehen muss, ist alles gut. Es stört auch nicht weiter, dass das Smartphone öfter mal etwas überlegen muss, bevor es was tut. Oder dass dann, WENN es was tut, es gelegentlich länger dauert, bis was erledigt ist.
Ich wusste, was da wohl auf mich zukommt, wie ich, relativ spontan, dieses Teil erworben habe.

Und trotzdem …. für den geringen Preis, den ich dafür gezahlt habe, hätte ich die Leistung, die ich bekam, nicht erwartet.

Die Einschränkungen, die naturgemäß damit verbunden sein MÜSSEN, nehme ich dankend in kauf, wenn ich sehe, was das Teil kann. Zudem weiß ich ja, dass die wirklich wichtigen Sachen mit dem Tablet erledigt werden.

Ich vergleiche das Ganze mal damit, wenn ich hier aus Oberfranken mit dem Auto nach München fahren sollte (was ich nicht mehr kann/tu). Das geht mit der bequemen Limousine, bei der man mit 180 angenehm dahinfährt oder auch mit der Blechschüssel, bei der bei 140 schon so Einiges sprichwörtlich davonfliegt.
Also ist die Blechschüssel dann doch eher etwas, für die Fahrt zum Baden oder in den Nachbarort. Oder zum Einkaufen.
Für die längeren Fahrten, wenn es bequem, schnell, und mit dem ein oder anderen Komfort sein soll …. da soll es dann schon das Tablet sein …. äähhhh die Limousine. Ansonsten bleibt die in der Garage (mal abgesehen davon, dass ich nie in der Lage war, so 2 Autos zu haben, geschweige denn, dass ich mich gesträubt hätte, mich derart zu vergaloppieren).

Zurück zum eigentlichen Thema ….
Das Spannende an meinem Archos, ist, dass ich damit auch experimentieren kann. Also Dinge versuchen, die ich mit meinem Tablet nie machen würde. Könnte ja schief gehen, und meine Daten weg sein oder gar das ganze Teil nicht mehr funktionieren (Garantie ade).

Das erste kleine Experiment bestand darin, mal alle Apps stillzulegen, die auf „Google Play ….“ begannen. Also zB Google Play Kiosk oder Google Play Bücher, und was es da sonst noch gibt. Was man unbedingt lassen muss, ist Google Play Store und Google Play Dienste; und was nicht stillzulegen geht (vermutlich aus gutem Grund), ist die zentrale „Google“ App. Und „Google Text in Sprache“ habe ich auch gelassen (wenn ich mich recht erinnere (Hirn wie ein Sieb), dann braucht das Google-Maps, falls ich es mal wieder aktiviere).

Bei allem anderen …. ab damit. Man kann es zwar nicht deinstallieren (normalerweise), aber man kann zumindest die Updates, die da mittlerweile zur Urversion kamen, deinstallieren (zumindest ist es so in Android 5.1). Dann bleibt noch die schmale Ur-App übrig (es sind zB aus 50 MB, sagen wir, 13 MB geworden). Und dann kann man die App „deaktivieren“.

Dies alles findet statt in den Einstellungen unter dem Punkt „Apps“. Man tippt dort die betreffende App an, und im Folgebildschirm kann man dann, über die entsprechenden Buttons, loslegen.

Dasselbe habe ich dann mit GMail gemacht, und mit Hangouts (Mail-programm habe ich ein anderes bzw. verwende ich auf dem Archos gar nicht, und Messenger ist bei mir WhatsApp).
Und auch mit Google-Drive, Google+, Kalender, Maps, Notizen, TalkBack und YouTube, bin ich genauso verfahren.

Auf diese Weise habe ich doch etliches an Speicher zurückgewinnen können. Diese ganzen Apps sind zwar nicht deinstallierbar, aber dadurch dass man sie in den Urzustand zurückbringen kann, gewinnt man doch so Einiges an Speicher.

Ich hab mal durchgerechnet, dass die ganzen nicht deinstallierbaren Apps, im Urzustand, ca. 400 MB an Speicher verbraten. Im Zustand mit allen Updates, die automatisch so nach und nach heruntergeladen wurden, war das ursprünglich wohl das 3-4 fache. Also auf jeden Fall über 1 GB.

Mein Ansinnen war es auch, so ein einfaches Smartphone irgendwann mal mit einem alternativen Android zu versehen, und darin das ganze Zeugs dann gar nicht erst zu installieren. Dann spar ich mir die o.g. 400 MB auch noch. Aber das ist ein Schritt, der jetzt noch nicht unmittelbar ansteht und auch einige Überlegung und Zeit braucht. Zudem ist er nicht so ganz einfach durchzuführen.

Was ich jetzt habe, um mich zusätzlich abzusichern:
Ich habe mir ein weiteres „Archos 40 neon“ angeschafft. Konnte ich für 25€ bekommen. Sollte mal was komplett schief laufen, bei meinen Aktionen, hätte ich noch ein komplettes Zweitgerät zur Verfügung.

Bei der Gelegenheit habe ich dann doch auch mal das Datenblatt zu diesen Geräten mir im Netz erlesen. Es wurde in D eingeführt im April 2016, und ist neu ab ca. 50€ zu bekommen. Die Teile sind also ca. 1 Jahr alt. Da kann man nicht meckern. Sie haben einen 4 Kern-Prozessor, also von daher doch relativ leistungsfähig. Auch da kann man nicht meckern.
JA, ich weiß, sowas macht man vorher …. Datenblatt lesen. Wie gesagt, das war ein Spontankauf. Und wie sich jetzt herausstellt, einer, mit dem ich, so meine Meinung, voll ins Schwarze getroffen habe. So ein ‚einfaches Smartphone‘ heutiger Machart, kann ganz schön viel.

Wer also ein Ausweich-Smartphone benötigt, bei dem es auch keine Rolle spielt, wenn es mal das Zeitliche segnet, dem kann ich sowas nur empfehlen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu WasKeineFreudeMacht)

Wahrheit und Klarheit

Als ich seinerzeit Buchhaltung lernte, da hies es, das A und O seien „Wahrheit und Klarheit“. Das Grundlegende Prinzip einer jeden Buchhaltung.

Das entsprach auch dem, was mich meine Eltern gelehrt hatten: Wahrheit und Klarheit. Das Grundlegende Prinzip eines vernünftigen Lebens.

Heute hat man so seine gewissen Probleme, dieses Prinzip seinen eigenen Kindern mit auf den Weg zu geben.

Da ist ein Präsident, der es mit Wahrheit und Klarheit nicht so genau nimmt. Wobei das noch die Untertreibung des Jahrhunderts zu sein scheint. Dinge wie Ehrlichkeit und Verlässlichkeit scheinen Fremdworte.

Da ist eine Autoindustrie, die lügt und betrügt, dass sich die Balken biegen.

Da sind staatliche Kontrollbehörden, denen das so ziemlich egal scheint, wenn es darum geht, die Bevölkerung zu schützen. Hauptsache die Kasse stimmt, und das Wahlergebnis. Mehr noch, die Kontrollbehörden versagen wissentlich auf breiter Front, indem sie zB die Prüfmethoden bei den Abgasuntersuchungen und der Bestimmung der Verbrauchswerte von Autos derart zurechtbiegen, dass man nur noch von staatlich legitimiertem Betrug sprechen kann (viele wissen nicht, dass dabei Außenspiegel, Klimaanlagen, und sonstiges „Beiwerk“, entfernt werden darf).
Wenn es dann darum geht, jemanden zur Rechenschaft zu ziehen, so wie das dem kleinen Mann blüht, wenn er derart handelt, dann ist Versagen auf breiter Front angesagt.

Und du stehst da, und sollst deinen Kindern klarmachen, dass Wahrheit und Klarheit, sowie Ehrlichkeit und Verlässlichkeit, hohe Güter sind, nach denen es sich zu streben lohnt.

Gleichzeitig steht anderswo auf der Welt (oder auch vor der eigenen „Haustür“), jemand, der den Lauf der Dinge bestimmt, und heute SO sagt, und morgen anders, und übermorgen dann nochmal ganz anders.

Dass man zu dem zu stehen hat, was man von sich gegeben hat, und zu ganz eindeutigen Grundprinzipien, das wird dabei immer schwerer vermittelbar, wenn gleichzeitig Lug und Betrug immer selbstverständlichere Inhalte von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden.

Es steht zu erwarten, dass durch derlei Verfahrensweisen letztlich unsere Gesellschaft den Bach runter geht. Wobei das dann wohl eh nicht mehr in’s Gewicht fällt, weil zuerst unsere Umwelt den Bach runtergeht, und es dann schon keine Rolle mehr spielt, in welchem Zustand sich eine Gesellschaft befindet, in der die Menschen nur noch um’s Überleben kämpfen.

Wer es als Schwarzmalerei empfindet, ein solches Szenario an die Wand zu malen, der hat noch nicht erkannt, wo es zwangsläufig hingeht, weil wir mit dem, was notwendig wäre, einige Jahrzehnte zu spät dran sind; hier beißt sich die Katze in den Schwanz, denn fehlende Wahrheit und Klarheit hat uns genau da hin geführt, wo wir sind. Und weil dem so ist, kneifen die Verantwortlichen und malen uns, durch Beseitelassen jener Wahrheit und Klarheit, eine Zukunft, die es nicht mehr geben wird. Dies führt uns dann erst recht dorthin, wo alles zwangsläufig hin zu laufen scheint.

Ein Kreisverkehr, aus dem es wohl keine Ausfahrt gibt.

Wahrheit und Klarheit

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Kinder an die Macht

Kürzlich in Hof am Hauptbahnhof; Kinder sind da auch!

Sitze am Bahnsteig und warte auf meinen Zug. Neben mir eine Mutter, scheinbar arabischer Abstammung, mit Kind.

Ich blinzle dem Kind zu. Der Junge kommt mit seiner Chips-Tüte auf mich zu, hält sie mir hin, und fordert mich also auf, welche von seinen Chips zu nehmen.

Kinder

Ich falle beinah von meiner Sitzfläche.

Ich freue mich enorm darüber, lange zu und bedanke mich.

Der Junge lächelt, die Mutter auch.

Ich meine noch, sie habe ja auch Ersatz dabei (2. Chipstüte), der Vorrat werde also nicht so schnell zuende sein.

Ich merke, sie versteht mich nicht. Aber sie lächelt weiterhin. Wir verstehen uns also doch.

Und so zeigt einem das, dass Kinder schlicht und ergreifend das tun, was völlig normal ist, ohne Aufgesetztheit, ohne Vorurteile.

Ich vermute, dass der Junge keines dieser schlimmen Erlebnisse mitmachen musste, die viele Kinder aus jenen Regionen heute schon hinter sich haben. Und mir wird einmal mehr klar, dass es die Erwachsenen sind, die dafür verantwortlich sind, dass all jenes auf der Welt geschieht, was dort geschieht. Also DU und ICH. Und nicht die Kinder.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Sache mit dem Abnehmen

Wie wird ein dickes Kind (abnehmen) ein fetter Erwachsener und anschließend ein schlanker Mann mit dem Kopf eines Kindes? Meine Motivation abzunehmen habe ich dargelegt und Motivation ist die halbe Miete, aber mal ehrlich: Den ein oder anderen konkreten Tipp wollen wir doch auch haben. Deshalb versucht das Zeilenende sich einmalig als Diätblogger. Lauscht meinen geballten […]

über Mit Kuchen zum Ziel — Zeilenendes Sammelsurium

Zeilenendes Beitrag hat mich dazu veranlasst, auch mal darüber zu schreiben ….. übers abnehmen.

Das Bewußtsein war schon viele Jahre da. Das Bewußtsein abnehmen zu sollen und auch zu wollen. Spätestens seit damals in der Reha der Ernährungsvortrag (gehalten vom Chefkoch dort himself) zum Besten gab: „Solange man unter der Nase mehr hineinschiebt, als man verbraucht, solange nimmt man zu“.

Und dieses „mehr“, fügte er gleich hinzu, ist und bleibt va das FETT.

Und er machte es auch gleich an einem plausiblen Bsp. deutlich: Satt ist man dann, wenn der Magen voll ist. Letzteres könne man mit 5 bis 8  Hamburgern erreichen oder aber mit einer großen Schüssel Salat.
Das Dumme daran sei, dass die Hamburger ca. 70 g Fett enthielten, was der Tagesdosis an Fett eines normalen Mannes entspricht. D.h. man habe mit EINER Mahlzeit soviel Kalorien zu sich genommen, dass man für den Rest des Tages nichts mehr essen dürfe. Tatsache sei aber, dass jeder trotzdem immer 3 volle Mahlzeiten zu sich nimmt.

Anders herum gesagt: Das Problem ist, dass wir viel zu viel Fett zu uns nehmen.

Diese Erkenntnis hatte ich schon vor Jahren.

Umsetzen konnte ich sie, trotz aller Versuche, erst vor etwa 1/2 Jahr.

Warum? Ich kam an ein Programm, das mir beim Abnehmen half. Es ist eig total unwichtig, was das für ein Programm ist. Wichtig war nur, dass es die entscheidenen Maßnahmen enthielt. Es sei nur soviel gesagt: Es kommt von der Krankenkasse.

Und diese Maßnahmen bestanden darin, genau darauf zu achten, wieviel Fett und wieviel Kohlenhydrate in den Lebensmitteln enthalten sind, die ich täglich zu mir nehme.

Mittels einer App auf meinem Smartphone protokollierte ich mit.

Wichtig sei nur, hieß es, dass die Wochenmenge eingehalten würde. An einem Tag zu überziehen, das mache nix, wenn man dafür am anderen Tag das wieder ausgleiche.

Und so begann ich. Unterstützt durch eine Vielzahl an Rezepten in der App, die mir zeigten, wie man schmackhafte Sachen machen kann, ohne die Fettbomben, die wir ansonsten zu uns nehmen.

Wenn ich heute ein Lebensmittel kaufe, dann geht mein Blick immer zuerst auf den Fettanteil. Man kann viele Gerichte kochen, und doch wenig Fett dabei verwenden.

Wie Zeilenende schon festhielt, kann mit Gemüse und Obst viel erreicht werden bzgl. Abnehmen.

Einer meiner Renner ist mittlerweile „Spaghetti Bolognese“, aber mit einer Soße auf Gemüsebasis (null Hackfleisch). Geschmack braucht nur wenig Fett.

Es ergeben sich dann automatisch andere Verhaltensweisen:
Ich benötige heute keine Butter mehr. Fleisch ist meist nur noch in Form von Hähnchenbrust oder Pute vorhanden.

JEDOCH – essen soll man ALLES. Es muss eben nur die Wochenmenge an Fett und Kohlenhydrate stimmen. Wenn es also dann mal zum Wochenende Schnitzel mit Pommes sein soll, dann is das halt so. Man kann ja dabei für sich auch etwas tun, indem man die Pannade weglässt.

Es verbietet einem auch keiner, die Butter auf der Semmel durch Frischkäse light zu ersetzen. Oder etwa den Discounter-Honig mit 70% Zucker abzuschaffen (ich kaufe heute meinen Honig direkt vom Imker, der mir genau sagen kann, was da drin ist). Kalte Erdbeeren aus dem Kühlschrank, ganz ohne Zucker, mit blankem Joghurt (0,1% Fett versteht sich), ist eine Köstlichkeit.

Auch zwingt einen keiner, etwa mit dem Messer an der Kehle, ein Mittagessen zu sich zu nehmen, und es nicht durch einen Apfel und Banane zu ersetzen.

Gestern abend zB gab es 2 Roggensemmeln mit Putenaufschnitt. Dazu Obst und reichlich Wasser. Mehr Hunger hatte ich nicht. Fettgehalt 3 g. Und ich war satt.

Ich habe gelernt, was und wie man kochen kann (Stichwort: Rezepte), ohne schwimmende Fettaugen. Ich habe gelernt, dass viel Wasser trinken hilft. Ich habe gelernt, dass „satt werden“ nichts damit zu tun hat, dass man viel Fett zu sich nimmt. Ich habe gelernt, dass man alles essen darf, wenn man dabei über die Woche die Gesamt-Fett-Menge im Auge behält. Ich habe gelernt, dass es auch völlig ohne Rumskröt-Fix geht (sinnigerweise wird auf jenen Verpackungen auch sehr viel verschleiert, was Fett/Kohlenhydrate angeht). Und ich habe gelernt, dass BEWEGUNG ein wesentlicher Faktor ist.

Und ich habe gelernt, dass es völlig unerheblich ist, wie lange man dafür braucht, um sein Gewichtsziel zu erreichen. Ich begann bei 90 Kilo, bin heute bei 82 und werde 78 erreichen. WANN, das ist völlig egal. Für die ersten 8 Kilo brauchte ich 6 Monate.

Mein wichtigster Begleiter, neben der App, ist meine Waage. Sie teilt mir mit, wie es aussieht. Sie lobt mich, und sie zeigt mir auch, wenn ich mal wieder über die Stränge geschlagen habe (was aber ab und an völlig ok ist; dann brauchte ich das eben).

Die App verwende ich heute nur noch der Rezepte wegen. Fettreduziert einzukaufen und zu kochen, das habe ich heute auch ohne App drauf. Wichtig ist auch, sich fürs Einkaufen Zeit zu nehmen, um sich die Sachen anschauen, und um suchen zu können.

Und eines fand ich höchst interessant, was ich letztens las:
Wenn wir nur ständig am Abnehmen wären, würden wir ab einem gewissen Punkt Gegenteiliges erreichen; schlicht, weil unser Körper der Meinung ist, es wäre eine Notzeit ausgebrochen, und es deshalb jetzt darum gehen müsse, die Körperreserven nicht mehr weiter zu reduzieren, und alles zu sich zu nehmen, was nur geht (Stichwort: Heißhunger). Es wäre also gut, dem Körper ab und zu zu zeigen, dass genug zu essen vorhanden sei. Also zwischendrin mal wieder 1 Kio zuzulegen, weil man sich was gönnt, dagegen sei nix einzuwenden.

Dabei fallen mir dann meine Genüsse ein, zu denen ich demnächst auf dem Volksfest in der Kreisstadt sicherlich nicht NEIN sagen werde. Das obligatorische 2. Schaschlik wird dann zwar gestrichen, und aus der Maß wird eine Halbe, aber ich werde es absolut genießen.

DAS ist auch was, was ich gelernt habe: Manches genießen. Genuß hat nämlich nichts mit hinunterschlingen zu tun.

Und so ganz nebenbei konnte ich die Dosis meiner Blutdruckmedikamente reduzieren, weil mein Organismus sich jetzt leichter tut (weil eben „leichter“), den Blutdruck zu regulieren.

In diesem Sinne – gutes Gelingen; und wer was dazu wissen will …. einfach fragen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Ahnungslosigkeit der Menschen

Mit der „Ahnungslosigkeit“ meine ich nicht jenen Präsidenten. Da müsste man schon von „Verantwortungslosigkeit“ sprechen. Und ich meine auch nicht jene, die irgendwann aufwachen werden, um zu sagen „WAS haben wir da nur gewählt?“.

Nein, am Besten sagt das, was ich meine, ein Artikel aus, den ich heute gelesen habe. Daraus ein Ausschnitt:

​“ … 1957, zu Beginn des Umbaus des Landes vom Agrarstaat zur wirtschaftlichen Großmacht, verkündete Mao die »Ausrottung der 4 Übel«, welche die chinesischen Bauern plagten. Das war auch eine Kampfansage an die Spatzen, die sich auf den Feldern überwiegend von Getreidesamen ernährten und in den Augen des Parteivorsitzenden damit die Ernte der Volksrepublik schmälerten. Kurzerhand wies Mao seine Landsleute an, die Tiere über Stunden mit Lärm und Krawall in Schach zu halten, bis sie erschöpft aus dem Himmel fielen. 

Fast 2 Milliarden der kleinen Vögel brachten die Chinesen in den folgenden Jahren um.

Was Mao und seine Landsleute erst später bemerkten: Die Spatzen pickten nicht nur Körner, sondern auch Ungeziefer aus den Ähren. Eine Insektenplage war die Folge. Der »große Vorsitzende« musste seinen Irrtum einsehen. Im Jahr 1960 kassierte der Staat die Anweisungen zur Spatzenjagd ein und importierte Vögel aus der Sowjetunion. Heute steht der Spatz in China auf der Liste der »schützenswerten« Tierarten.“ (Quelle: Perspektive Daily)

Man mag erkennen, mit welch grenzenloser Naivität Menschen an komplexe Dinge herangehen. Sei es nun ein Staatschef, ein normaler Autofahrer oder derjenige, der jeden Tag seinen Pappbecher wegwirft.

Jeder dieser Menschen denkt nur in seinem eigenen kleinen Horizont.

„Was macht es schon, wenn ich genau dasselbe mache, wie Millionen andere?“.
„Was macht es schon, wenn die kleine Vogelart nicht mehr ist?“.
„Was macht es schon, wenn ich, wie so viele, jeden Tag mit dem Auto zum Bäcker fahre?“.

Kein Mensch denkt drüber nach, was man damit anrichtet, vielen anderen ein Vorbild zu geben oder ihnen gar vorzuschreiben, was sie tun sollten. Ahnungslosigkeit hoch 5.

Nehmen wir nur das Bsp. von demjenigen, der auf Ausländer schimpft oder gar losgeht. Da gibt es so Einige, die das zum Anlass nehmen, DAS als OK zu sehen, denn schließlich „machen es ja andere auch“.

‚Verantwortung‘ sieht anders aus. Sie bedeutet nämlich ‚das was man tut, hinterfragen und dafür gerade stehen‘.

Und dann wär da noch die Verantwortung, die es zu übernehmen gilt, wenn sich herausstellt, dass man absoluten MIST gebaut hat. Da wird dann Ahnungslosigkeit zu Rücksichtslosigkeit.

Da könnten unsere Politiker mit gutem Beispiel voran gehen. Wenn sie das täten, müssten so etliche den Hut nehmen. Allein schon deshalb, wenn man die Überlegung anstellt, welches Leid oder gar Tod so manche Entscheidungen angerichtet haben.

Da käme dann wieder das Eingangsbeispiel zum Tragen. Mit seiner Kampfansage an die Spatzen hatte Mao seinerzeit nicht nur eine Insektenplage hervorgerufen, sondern auch den Hungertod von Millionen.
Da stellt sich natürlich die Frage, ob ein Präsident, der nur in Kategorien von Bilanzen denkt, ein F….. daran verschwendet, was er mit seinen Entscheidungen anrichtet, was Betroffene oder Folgegenerationen angeht.

Insofern müsste man die Handlungsweise von so Vielen aburteilen. Ob das jetzt Politiker sind oder Präsidenten oder der Papst oder der kleine Mitbürger, der so weitermacht, wie eh und je, und die Schuld für die Auswirkungen an andere deligiert.

Es grüßt,
das Smamap 
(www.wkfm.eu WasKeineFreudeMacht)

Der Ersatz des Ersatz

Der zentrale Mittelpunkt meines digitalen Lebens ist seit knapp 1 1/2 Jahren mein Tablet; es wurde der Ersatz für so Vieles (PC, TV, Telefon, Smartphone). Schon desöfteren hatte ich darüber HIER berichtet.

Ersatz

Das Einzige, was es ev. zu meckern gäbe, ist die Größe eines solchen Tablets, denn es hat immerhin eine Bildschirmdiagonale von 25 cm.

„Zu meckern“ nicht im Sinne von Schwachpunkt oder Mangel oder so; seine herausragende Eigenschaft, nämlich die Größe, die es so einfach macht, Vieles eben auch einfach zu handhaben, die macht es gleichzeitig unmöglich, es einfach mal so eben in die Hosentasche zu schieben …. is einfach nicht! 

Bei manchen Gelegenheiten kann man es schon mitnehmen, das Tablet. Etwa ins Cafe oder aber, wenn man weiß, ich mache eine Tour und hab meinen Rucksack dabei.

Für andere Gelegenheit (man möchte erreichbar bleiben oder für den Notfall selber jemand erreichen können), wünscht man sich doch manchmal ein Hosentaschengerät …. rein in die Hosentasche und gut is. Man hätte es immer bei sich, und doch immer beide Hände frei. Also ein Ersatz für den Ersatz.

Einen Kompromiss aus beidem gibt es nicht. Gleichzeitig groß, um alles in guter Sichtgröße vor sich zu haben (zB die Straßenkarte oder das Buch oder die Excel-Tabelle), und doch auch wieder klein genug, um es in die Tasche stecken zu können …. BEIDES geht eben nicht.

Bisher hatte ich für letzteren Zweck ein uraltes 0815 Handy. Jedoch mal eben übers Netz eine Telefonnummer suchen, eine WhatsApp-Nachricht erhalten oder was in den Mails nachsehen – vergiß es !!!!

Und deswegen hab ich mir jetzt ein 0816 Smartphone besorgt. Für einen Apel und ein Ei, sprich 30€ – ibäh machts möglich.

Ersatz
Ein gebrauchtes Teil, nicht grade der Brüller in Sachen Geschmeidigkeit und Schnelligkeit, aber immerhin. Gut 10 cm Bildschirmdiagnole, also absolut passend für die Hosentasche.

Der Akku ist nicht mehr der Beste, GPS …. vorhanden, aber nicht nutzbar, und es benötigt immer eine Android-Gedächtnisminute, bis es in die Hufe kommt. ABER …. für unterwegs, wenn das Tablet lieber zuhause bleiben sollte, eine einwandfreie Lösung.

Gleich mal eine neue Display-Folie besorgt (die alte war dann doch eher unansehnlich; die Display-Oberfläche dafür aber ohne Kratzer), den irgendwo noch vorhandenen externen Akku-Pack wieder hervorgeholt, und es hatte (fast) alles, was es brauchte.

Die Einsatzzeiten werden sich zwischen Tablet und Smartphone wohl so im Verhältnis 9:1 aufteilen. Die Vorstellung diesen Blogbeitrag auf dem Smartphone zu schreiben …. da führt kein Weg hin. Aber unterwegs auf eine WhatsApp-Nachricht der Firma zu antworten, das sollte auch dann möglich sein, wenn man grade bei Freunden am Rasenmähen ist.

Ich hatte mich lange dagegen gesträubt, das Uralt-Handy in den Ruhestand zu verabschieden. Jedoch geht es heute für so Manches ohne eine Datenverbindung ins Internet nicht mehr.

ABER EINES bleibt bestehen …. bei manchen Gelegenheiten bleibt BEIDES zuhause. Menschen, die mit Freunden essen gehen, und dabei andauernd mit ihrem Mobilgerät zu tun haben, sind ein absolutes NO-GO.

Es grüßt,
das Smamap 
(www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Speicher satt

Habe heute mal die Speicher Situation auf meinem Tablet überprüft.

Von meinen 32 GB Speicher sind noch knapp 18 GB verfügbar. Und von den 3 GB, die das System benötigt, sind auch nur 2 GB in Benutzung.

Dabei fiel mir auf, mit wie wenig man heutzutage auf mobilen Geräten auskommt.

Zu PC-Zeiten war, zum Schluss, eine 1 TB (Terrabyte; also quasi 1.000 Gigabyte) Festplatte „state of the art“. Und unter 4 GB Arbeitsspeicher …. daran war gar nicht erst zu denken; eher schon 8 GB. Das alles natürlich auf Windows bezogen.

Man kann die jeweiligen Speicher nicht direkt miteinander vergleichen, aber grob (sehr grob) gilt: Das jeweils Erstgenannte ist der Speicher auf dem Daten abgelegt sind. Das jeweils Zweitgenannte ist der Speicher, mit dem das Betriebssystem arbeitet.

Dass die direkte Vergleichbarkeit nicht so ohne Weiteres gegeben ist, sieht man alleine schon daran, dass Windows und Android unter „Arbeitsspeicher“ nicht unbedingt dasselbe verstehen.

Eines ist jedenfalls sicher: Auf mobilen Geräten wird eine immense Sparsamkeit bzgl. Speicherverbrauch umgesetzt (nicht immer und überall, aber meist; und wie man selbst noch zusätzlich was dazu beitragen kann, habe ich IN DIESEM BEREICH ja schon beschrieben).

Jedenfalls ist es doch ein enormer Unterschied, ob jetzt eine riesige Festplatte nötig ist oder relativ wenig Speicher in Form einiger Speicherchips mit etlichen (zB 32) GB.

Und mit dem Speicher auf mobilen Geräten kommt man locker aus, um das zu machen, was die Meisten von uns auf einem Computer so machen. Und das alles in (Westen)Taschengröße.

Da ist es sehr gut nachvollziehbar, dass die Geschäfte mit PCs auf dem absteigenden Ast sind. Zumindest ganz eindeutig in den Industrienationen.

Zwar benutze ich kein Smartphone, sondern ein Tablet (ein Kompromiss in der Größe), habe damit aber den PC im Grunde abgeschafft. Und ich habe mir auch kein Windows mehr kaufen müssen (egal ob jetzt beim PC dabei oder nicht; zahlen muss ich so oder so dafür) und benötige dafür auch nicht erstmal 50 GB Festplattenkapazität.

Wie auch immer …. die um sich greifende Nutzung von mobilen Geräten hat dazu geführt, dass dieses „immer mehr und immer größer“ an nötigen Speicherkapazitäten, umgekehrt wurde. Rein auch von daher, weil mobile Geräte klein und schlank sein müssen.

90% aller PC-Nutzer machten nicht mehr mit ihren PCs als eMails abrufen, im Internet surfen, Briefe schreiben und Tabellen bearbeiten. Dies alles lässt sich auch mit mobilen Endgeräten machen, zusammen mit Dingen wie Telefonieren, WhatsApp, Fotographieren und Simsen.

Man wird sich jetzt nicht grad das Smartphone mit dem kleinsten Display anschaffen, um darauf Tabellen zu bearbeiten. Alles zudem besser, als zuhause vor dem PC festgenagelt zu sein.
Es soll sogar Leute geben, die verbinden Umvermeidliches mit einer Tasse Cappu vor dem Cafe.

Die Zeiten von „Speicher satt“ scheinen jedenfalls vorbei. Und auch die Zeiten von Staubsaugern mit entsprechender Geräuschkulisse.

Für mein Tablet waren 500€ zu investieren (auf Raten). Für einen vernünftigen PC mit Windows und einigermaßen Softwareausstattung kommt man auf nicht viel weniger. Nicht eingerechnet zwangsweise Windowsumstiege und Hardwareerweiterungen.

Da haben wohl (herstellerseitig) so einige den Zug verpasst ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)