Minimalistische App II

Meine Reihe „Minimalistische App“, die ich HIER begonnen hatte, findet an dieser Stelle ihre Fortsetzung.

Dieses Mal geht es um eine Textverarbeitung. Zu deutsch: Ein Schreibprogramm.

Die App heißt Monospace

Minimalistische App

Monospace

Der Name ist Programm …. eine minimalistische App also, die nur wenig Platz braucht. Gut – es sind immerhin 12 MB. Im Vergleich zum App-Paket, das ich bisher nutzte, sind es aber nur 15% davon.

Der Entwickler hat nicht nur darauf geachtet, kein Funktions-Monster zu schaffen, und sich auf das Wesentliche beschränkt, bei einfacher Bedienung, nein, er hat auch ein, wie ich finde, geniales Ablage-System eingebaut, sowie die Fähigkeit, möglichst wenig Akku zu verbrauchen.

Man kann den Bildschirm der App nämlich auf echt schwarzen Hintergrund umstellen.

Bei schwarz muss der Bildschirm nicht beleuchtet werden, der Akkuverbrauch ist also minimal.

Das Ablagesystem ist mit „Hashtags“ organisiert. D.h. es wird am Ende des Textes schlicht eine Zeile mit einem Hashtag angefügt (z.B. #Dokumente#Versuch – womit ein Text namens „Versuch“ entsteht, der im internen Ablagesystem im Verzeichnis „Dokumente“ zu finden wäre, während die Datei selbst nach wie vor im App-Pfad läge).

Das Ablagesystem ist somit in der App verankert, vielmehr IM Text selbst, und eine ständige Suche danach, wo ich den Text denn wohl abgespeichert hatte, bzw. mehrfach hin- und herkopiert, erübrigt sich.

Die App ist jetzt sicherlich nicht Perfektion in Vollendung. Man merkt ihr an, dass der Entwickler schon einige Zeit nichts mehr daran gemacht hat (das letzte Update liegt auch 1 Jahr zurück), aber die Ansätze sind vielversprechend. Sie funktioniert gut, sprich sie tut, was sie soll, das Konzept ist durchdacht, und es gibt keine großen Löcher.

Ob es weitergeht, das liegt wohl v.a. daran, ob die Zahl der Anwender den Entwickler dazu veranlassen wird, das Projekt weiter auszubauen. Sprich, es wird wie immer auf der Welt sein …. was passiert oder auch nicht, liegt nur an uns allen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Und wieder einmal der Glaube, der mir fehlt – (kein) Glaube und Leben, das geht

Schon verschiedentlich hatte ich mich mit dem Thema „Glaube“ auseinandergesetzt.

Nämlich HIER und HIER und HIER.

Als ich heute meine sonntägliche Morgenrunde drehte, was selbstverständlich beim Cafe um die Ecke mit einem Cappu begann, da führte mich mein Weg auch in die Richtung, der am örtlichen Friedhof vorbeikommt.

Und just, wie ich fast dort war, hörte ich plötzlich Kirchengesang. Ich spitzte Ohren und Augen, und wurde gewahr, dass 200 Meter vor mir eine Prozession die Straße querte, und im Friedhof verschwand.

Dort vorbeigehend, sah ich einen Baldachin (schreibt man das jetzt so?), hörte einen Chor singen und sah auch eine größere Gruppe von Gläubigen dort im Friedhof stehen.

Und …. sorry …. aber sofort kam mir der Gedanke, was die Leute wohl tun würden, wenn sich herausstellte, dass ihr Glaube keine Grundlage hat (ich hatte mich ja in obigen Beiträgen schon über dieses Thema ausgelassen, und darüber, dass dies, in meinen Augen, sehr wahrscheinlich ist).

Man stelle sich vor, die Menschen, die da in die Kirche gegangen, und anschließend zum Friedhof prozessiert waren, um sich dort am Baldachin zu versammeln, und in frommer Weise Lieder zu singen und einem Glaube Ausdruck zu verleihen, die müssten urplötzlich zur Kenntnis nehmen, dass dieser Glaube, dem sie da folgen, völlig an den Haaren herbeigezogen ist.

Wie ich schon in obigen Beiträgen formuliert hatte:

Jeder soll seinem eigenen Glaube n folgen …. keine Frage. Es ist das Grundrecht des Menschen, dies zu tun.

Nur stelle ich mir ernsthaft die Frage, was passiert, wenn die Wahrheit herauskommt …. und das wird sie eines Tages. Denn EINES ist sicher: Nach dem, was wir heute wissen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es so war, wie uns die Religionen glauben machen, derart gering, dass das nur einen Schluss zulässt. Mal ganz abgesehen davon, dass bekanntlich ALLE Religionen für sich in Anspruch nehmen, der einzig wahre Glauben zu sein.

Und so werden alle diese Dinge, angefangen von Kirchenbauten über Prozessionen bis hin zu Religionen, eines Tages in sich zusammenfallen. Nicht, weil ich das gerne hätte (im Gegenteil, ich befürchte es eher, weil die Reaktion der Menschen sicher extrem sein wird, wenn von jetzt auf dann der Sicherheit gebende Glauben verschwindet). Denn eines Tages werden die Naturwissenschaften die Belege dafür finden, wie das Universum und das Leben entstanden sind. Mathematisch ist das heute bereits belegt, jedoch nicht für die Menschen „wie du und ich“ nachvollziehbar.

Es würde ja alleine schon reichen, wenn man im Universum woanders Leben, wie wir es kennen, nachweist. Da würden wir mit unseren Religionen, die allesamt an die Erde gebunden sind, ganz schön dumm aus der Wäsche schauen. Denn wie sollte woanders Leben entstanden sein, wenn die Religionsgründer doch durch die Bank bei „uns“ beschäftigt waren. Da könnte doch dann irgendwas nicht stimmen ????

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Heimat – der subjektive und altersbezogene Begriff

Einmal schon hatte ich mich über den Begriff „Heimat“ ausgelassen, und zwar HIER.

Wenn ich mich recht erinnere, meinte ich damals, dass jeder damit etwas anderes verbindet, aber in jedem Fall einen Bereich, in dem er sich sehr wohl fühlte.

Heute war ich mal wieder unterwegs, in meinem Wohnort, jedenfalls soweit ich es mir zutrauen konnte und machte dabei auch einige Fotos.

Eines davon drückt, so meine ich, das aus, was ich (ua) mit dem Begriff verbinde ….

Heimat

Die Kleinstadt ist über viele Jahrzehnte und Jahrhunderte gewachsen. Liegt, wie man aus dem Hintergrund erkennen kann, eingebettet in die Natur.

Heimat

…. und grün ist die vorherrschende Farbe (zumindest in den warmen Jahreszeiten). Auch, wie man sehen kann, innerorts. Und außerhalb schon gleich gar.

Ich bin heute in einem Lebensabschnitt, in dem die Ruhe und die Inhalte der Natur einem sehr viel geben. Jedenfalls mehr als künstlich geschaffene Objekte, denen oft das Flair fehlt. Auch solche Dinge können faszinieren, und ja, zB eine Einkaufs-Mal hat was …. auch für mich. Jedoch mit der Faszination der Natur und dem natürlich Gewachsenen, könnte sowas, in meinen Augen, nie mithalten.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Farbenblindheit – eine Volkskrankheit?

Die Farbenblindheit scheint um sich zu greifen.

Zwar kenne ich keine statistische Erhebung, die das belegen könnte, jedoch sprechen meine Beobachtungen eine beredte Sprache.

Heute war ich mal wieder in der Stadt.

Stand auch diverse Male an der Fußgängerampel. Bei rot wohlgemerkt.

Farbenblindheit

Dies ist eine ROTE Fußgängerampel! Man glaubt es kaum.

Es gab KEINE Ampel an der nicht einige Menschen bei rot über die Straße gingen.

Es war auch eine Mutter dabei, die ihr Kind an der Hand führte und meinte, ihm zeigen zu müssen, wie das geht ….. bei rot über die Ampel gehen.

Ich kann mir das nur so erklären, dass die Krankheit der Farbenblindheit um sich greift. Eine andere Erklärung für derlei Verhalten vermag mir nicht einzufallen. Va eben auch deswegen, da in JEDEM Fall irgendwo ein Kind steht, das sowas beobachtet.

Na ja, es könnte sich auch der Gedanke einstellen, dass ein solches Verhalten von einer Verantwortungslosigkeit ohnegleichen getragen ist. Jedoch kann ich nur hoffen, dass dem nicht tatsächlich so ist.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Eingriff in die Grundrechte?

Heute hat der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, mit dem die Behörden die Möglichkeit erhalten sog. „Staatstrojaner“, also Software zum Abgreifen von Informationen, auf Smartphones zum Einsatz zu bringen, und zwar v.a. bzgl. sog. Messenger wie WhatsApp; ein, wie ich meine, schwerer Eingriff in die Grundrechte der Bürger unseres Landes, wie sie im Grundgesetz verbrieft sind.

Das Ganze ist HIER nachzulesen.

Nun gehöre ich beileibe nicht zu jenen, die grundsätzlich gegen jegliche Maßnahmen sind, die die Rechte der Menschen einschränken. V.a. auch dann, wenn es darum geht, schwere Verbrechen oder gar Terror zu verhindern.

Jedoch müssen sie Sinn machen, und Mißbrauch absolut ausschließen.

Aber das, was hier jetzt auf den Weg gebracht wurde, geht in meinen Augen eindeutig zu weit, weil damit die Möglichkeit gegeben ist, einmal mehr in die Grundrechte einzugreifen.

Da wird den Behörden theoretisch die Möglichkeit eingeräumt, jedes mobile Gerät auszuspionieren. Wenn ich recht verstanden habe, muss zwar jeweils ein Richter das beschließen, aber welcher Richter wird im Ernstfall sich verweigern, wenn ihm versichert wird, dass Gefahr im Verzug ist, und ev. Menschenleben bedroht sind.

Wo ist die Barriere, dass nicht unbescholtene Bürger ins Fadenkreuz geraten? Erst recht, wenn ich lese, dass auch Fälle von Computerbetrug oder Steuerhinterziehung mit der Maßnahme abgedeckt werden sollen.

Wie schnell ist einer da im Verdacht, wird mit allen Mitteln ausgehorcht, und letztlich ist der Ruf dahin.

Wo bleiben da die grundgesetzlichen Rechte?

Und wenn man dann den Prozentsatz der durch solche Maßnahmen verhinderten/aufgeklärten Verbrechen betrachtet, und auch die Tatsache, dass Verbrecher den Behörden immer einen Schritt voraus sind …. wo ist da die Verhältnismäßigkeit?

Ich bin SOFORT dabei, wenn Maßnahmen Sinn machen, und nicht den Rechtsstaat aushöhlen, nur damit einer der hohen Politiker Sicherheit propagieren kann, und mit Blick auf die nächsten Wahlen auf Stimmenfang geht.

Ich habe den Eindruck, es wird durch die Hintertür das Grundgesetz und die Grundrechte ausgehebelt.

Nicht mit Absicht …. das gestehe ich den Herrschaften gerne zu. Ich gestehe ihnen auch zu, dass sie beste Absichten verfolgen (auch wenn im Hintergrund an die nächsten Wahlen gedacht wird).

Was aber mit so plakativen Beschlüssen dann in der Praxis geschieht, wenn ein jeder, einmal mit dem Makel einer „schweren“ Straftat behängt, mit allen Mitteln ausgehorcht werden darf, das mag ich mir nicht vorstellen. Denn wenn das einmal geschehen ist, dann kann es nicht mehr zurückgenommen werden, wie unschuldig auch immer jemand wäre.

Der Abgeordnete Hans-Christian-Ströbele, der nun absolut nicht dafür bekannt ist, den Realitätssinn zu verlieren meinte denn auch dazu: „Dieses Gesetz darf so nicht durchkommen. Dieses Gesetz muss spätestens in Karlsruhe fallen“.

Fazit:
Der Punkt ist, dass solche Maßnahmen viel zu viel Schaden anrichten können, v.a. auch dann, wenn Behörden umfangreiche Möglichkeiten eingeräumt werden, und dann dennoch nur einzelne Verbrechen verhindert werden. Und dass Behörden stets sorgsam und verhältnismäßig agieren, das wäre mir neu. Erst recht dann, wenn es um nachrichtendienstliche Vorgänge geht. Darüber hinaus sind Einschränkungen von Grundrechten etwas, wogegen wir alle eintreten sollten. Was passiert, wenn wir darauf vertrauen, dass mit Grundrechten schon pfleglich umgegangen wird, in der Praxis aber etwas anderes passiert, das haben wir in der Geschichte und auch in anderen Ländern der Gegenwart zur Genüge erlebt.
Wenn ich mich recht erinnere, sind die Persönlichkeitsrechte und die Privatsphäre lt. Grundgesetz höchste Werte.
Warum mir in diesem Zusammenhang einfällt, das kürzlich ein Gesetz beschlossen wurde, wonach soziale Medien dazu verpflichtet werden, offensichtlich gesetzwidrige Inhalte zu löschen, dass kann sich jeder denken.
Wenn jene soziale Medien in vorauseilendem Gehorsam löschen bzw. vorsichtshalber, um nicht gesetzlich belangt zu werden ….. was das dann noch mit freier Meinungsäußerung lt. Grundgesetz zu tun hat, das mögen mir jene Parlamentarier beantworten, die diese beiden Gesetz durchgewunken haben. Ob sie dabei an das Grundgesetz dachten?

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Sie wird’s schon richten …

Und so saß er vor der Richterin, und die fragte ihn, ob er das wirklich wolle.

Er wusste, dass er nichts weniger wollte, als dass es zuende sei.

Er wollte einzig den ganzen Mist hinter sich lassen, und neu anfangen. DAS war seine große Hoffnung.

Und SO war es doch von beiden Seiten gedacht und zu spüren.

Und so beendete die Richterin das, was ihm bisher am Wichtigsten im Leben gewesen war.

Doch … er hatte eines übersehen … das Leben schreibt oft Geschichten, die einen allein zurück lassen. Mit all dem, womit man vollgefüllt ist.

Und so steht man dann Jahre später immer noch da, mit all dem, von dem man immer noch nicht weiß, wohin damit. Der Mensch, für den es bestimmt war, der hatte einen anderen Weg eingeschlagen, und einen an einem Punkt zurückgelassen, an dem man lange Zeit gewartet hatte. Gewartet darauf, dass jemand wieder vorbei käme. Aber warten ist nie eine gute Idee, denn man wartet, und das Leben zieht vorbei.

Und so hatte die Richterin nichts damit am Hut gehabt, etwas zu richten. Sie hatte nur ÜBER etwas gerichtet. Auch wenn die, die sich hinterher in den Armen lagen, einen ganz anderen Eindruck vermittelten.

Es gibt Menschen, für die war ein bestimmter Weg vorgezeichnet. Und dann gehen sie diesen Weg, ab einem bestimmten Punkt, alleine, bis er eines Tages zuende ist.

Sie gehen diesen Weg bis zum Ende aller Tage, weil ein anderer Weg ihnen nicht möglich wäre …

Weniger ist mehr

Selten habe ich meinen Wahlspruch „Weniger ist mehr“ SO bestätigt gefunden, wie in der Effektivität von Smartphone-Apps.

Tatsächlich ist mein Wahlspruch „Weniger ist mehr“ gleichzeitig Lebensphilosophie und lässt sich in den verschiedensten Bereichen erkennen/umsetzen/leben.

Im App-Bereich kann man es sogar zahlenmäßig festmachen.

ZB:
Bisher hatte ich eine App namens „Runkeeper“ im Einsatz, um meine Weglängen zu protokollieren. Für mich ist das wichtig, um meine Grenzen auszuloten, zu berücksichtigen und auch gewisse Geh-Umfänge zu realisieren.

Wie auch immer …. Runkeeper vereinnamte phantastische 85 MB auf meinem Android-Tablet. Die minimalistische App „Trackbook“ macht dasselbe für mich mit gut 4 MB, also etwa 5% davon.

Weniger ist mehr

Trackbook

Der Punkt ist, dass ich das ganze Gedöns und den Schnickschnack, den eine Wuchtbrumme von App mitbringt, ganz zu schweigen von den ständigen Werbeeinblendungen, nicht brauche. Ich möchte mich bitte auf das beschränken können, was ich wirklich benötige!

Angenommen, ich kann etwa 10 Apps durch entsprechend schlanke Anwendungen ersetzen, dann könnte ich mich durchaus Richtung 1 GB bewegen, das ich damit an verbratenem Speicher einspare.

Gut – ich habe hier 32 GB, bräuchte also nichtmal so besonders auf sowas achten. Aber jeder weiß, wie schnell Speicher eng wird. Hier sind es über 100 Apps auf dem Tablet. Und dann wird es doch erheblich, ob so manche App jetzt 5 MB verbrät oder das 10-fache. „Weniger ist mehr“ lässt sich dann auf sehr konkrete Zahlen herunterbrechen.

Anderes Bsp. wäre die App „Transistor“ (aus derselben Feder wie „Trackbook“). Ist eine Radio-Streaming-App. Wie sagt der Entwickler so schön: „Es gibt keine „Einstellungen“, weil es nichts einzustellen gibt!“

Weniger ist mehr

Transistor

Auch DIESE App benötigt schlanke 4 MB.

Ich streame seit jeher Antenne-Bayern und gelegentlich Bayern3. Habe mir dort die Streaming-Links nachgelesen/kopiert, in „Transistor“ eingefügt, und gut war.

Tut genau DAS, was es soll, und das perfekt.

Ich finde, es sollte viel mehr solche Programme geben, in denen ein Hauptaugenmerk darauf gelegt wird, wieviele Ressourcen verwendet werden, und natürlich auch, wie mit MEINEN Ressourcen umgegangen wird, also mit MEINEM Eigentum.

Diese Einstellung mag aus meinen „Urzeiten“ kommen, als ein PC mit 256 KB (KILOBYTE !!!!!) Arbeitsspeicher normal war, und es absolut darauf ankam, sparsam zu sein.

Es kommt aber sicherlich auch von daher, dass man mit wenig VIEL erreichen kann. Oder anders gesagt, man kann mit wenig genausoVIEL erreichen.

Und DAS ist etwas, was sich auf sehr sehr viele Lebensbereiche übertragen ließe, das Leben damit zufriedensteller sein könnte (was könnte man nicht alles mit dem erreichen, was man eingespart hätte).
Und zudem würde das Zusammenleben auf diesem Planeten DANN ein anderes sein.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Die Post machts möglich

Mal wieder einen dicken Hals bekommen; diesmal war es die Post.

Nun gut, der Fairness halber muss ich sagen, dass die Firma, über die ich bei ebay eine Tablet-Tasche bestellt hatte, dann eine Tasche schickte, die sehr viel kleiner war, als abgebildet. Maßangaben hatten gefehlt, also hatte ich mich am Foto orientiert …. Mist.

Also die Firma angeschrieben …. ich könne es zurückschicken hieß es.

Toll!

Also jene Pluster-Plastik-Tasche, wie man sie von Mode-Sachen her kennt, die zugeschickt werden, wieder mit Paketklebeband verschlossen und zur Postagentur gebracht.

Dort hat man mich als Erstes darüber aufgeklärt, dass ich mit solchen Taschen nicht verschicken könne. Ja aber ich hätte es doch genau SO bekommen, meinte ich. Ja ja, schon, aber SO dürfen nur Firmenkunden der Post verschicken. ICH dürfe das nicht.

Aber, meinte der Postmensch, er würde mal alle verfügbaren Augen zudrücken, und das Ganze trotzdem annehmen.

Puuuhhhh! Nochmal Glück gehabt.

Und dann sagte er mir, was es kosten würde. Ich meinte noch so nebenhin, dass ich es wohl besser als Einschreiben-Einwurf schicken sollte, denn da es nicht gepasst hätte, würde ja nur noch fehlen, dass es verloren ginge.
Irgendwie hatte ich im Kopf, dass ein Standard-Einschreiben-Einwurf 3€ kostet.

Als er dann meinte, das macht knapp 6€, da schaute ich ihn erstmal nur verdaddert an. Ja ja, sagte er, die Sendung an sich 2,90€ und dann noch das Einschreiben dazu.

Irgendwie war ich bedient.

Ware gekauft für 5,86€ – hat nicht gepasst – Rücksendung kostet mehr als das Ganze wert ist.

Letztlich habe ich es dann für 2,90€ als Brief auf den Weg gebracht. Mal sehen, ob es ankommt.

Wenn man es sich so überlegt …. es kostet 3€ (das waren mal 6 DM), damit der Postbote eine Unterschrift auf ein Formular setzt, dass er die Sendung eingeworfen hat. Aber vll macht er das ja mittlerweile auf jenem Display, wie man es von den Paketboten kennt.

Super, das alles.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Videobeweis – das Mittel der Zeit

Seit gestern kommt er also auch auf der großen Bühne zum Einsatz: Der Videobeweis im Fußball.

Nun ist sicherlich nichts Menschengemachtes von Anfang an perfekt. Und doch – es kommt mehr Gerechtigkeit; Fehlentscheidungen, das hat der gestrige Tag schon gezeigt, werden weniger.

Im Confed-Cup kommt er zum ersten Mal in der großen Öffentlichkeit zum Einsatz, und viele schreien „Mordio“. Die Betroffenen natürlich zuallererst – also Diejenigen, denen zB ein Tor aberkannt wird.

Und dann stellt sich heraus, im einen Fall allerdings erst nach einer Weile, dass korrekt von den Video-Schiedsrichtern entschieden wurde.

Ich finde das gut so, dass es den Videobeweis jetzt gibt. Sicherlich ist das nicht das Ende aller Fehlentscheidungen, denn es wird immer noch genügend Entscheidungen geben, die Interpretationsspielraum haben. Etwa …. ging jetzt der Arm zum Ball oder wurde der Spieler angeschossen, und konnte seinen Arm nicht blitzartig in Luft auflösen. Und es hieß ja auch, der Videobeweis solle nur bei klaren Fehlentscheidungen eine Rolle spielen.

Und dies ist ja auch der Sinn von Spielregeln. Regeln müssen IMMER gelten. Nicht manchmal ein bißchen mehr und manchmal ein bißchen weniger, sondern immer gleichermaßen. NUR – dort wo Menschen richten, da menschelt es eben auch. Und Menschen machen Fehler. Naturgemäß. Warum also sollte man nicht jene Mittel nutzen, die dafür sorgen, dass klare Fehler ausgeschlossen werden. Bzw. solche Fehler, die zu ungerechfertigten Vorteilen führen.

Und wenn ein Tor zustande kommt, aus einer Abseitssituation heraus, dann darf es auch keine Rolle spielen, ob der Spieler jetzt 10 Meter im Abseits stand oder nur mit dem Knie (so wie gestern).

Sicherlich wird man noch an der ein oder anderen Stellschraube drehen müssen; etwa an der Kommunikation zwischen Schiri und VB-Schiri. Als Vorbild mag ja der American-Football dienen, wo es so etwas schon viele Jahre gibt, ohne dass es jemals perfekt gewesen wäre.

Wenn der Anspruch eines Ablaufs allerdings ist, dass es absolut regelkonform zugeht, dann muss alles unternommen werden, was dazu dient, dies zu erreichen. Natürlich immer, ohne den grundsätzlichen Charakter des Spiels zu verändern.

Man würde sich allerdings wünschen, dies könnte auch auf der großen politischen Bühne gelten oder gar dort, wo es um Krieg und Frieden auf der Welt geht. Doch da scheint es, als wären die menschlichen Urtriebe immer noch zu mächtig, als dass man auch dort nach Regeln und friedfertig miteinander umgehen könnte. Der Ansatz wäre ja eigentlich da, nämlich dass es einen Regulator gibt, analog dem Videobeweiß, sprich die UN. Es müsste nur gelingen, dass deren Entscheidungen schlicht unabdingbar gelten, so wie beim Fußball die Entscheidung des Videoschiedsrichters.
Jedoch solange andere Wichtigkeiten im Vordergrund stehen, a la Trump oder Putin, solange wird das keine Chance haben.

Die Grundeinstellung des Menschen, dass er sich FÜR DEN ANDEREN zurücknimmt, um des Friedens willen, um der Regeln willen, ist immer noch zu schwach entwickelt, und bleibt wohl einstweilen auf den Sport beschränkt.

Doch zurück zum VB beim Fußball:
Ich finde, man nimmt damit auch Druck vom Schiedsrichter, der nicht mehr als Prellbock dienen kann, für so manche Entscheidungen. Wobei ich, diesen Punkt betreffend, schon lange gerne eine Anleihe beim Rugby nehmen würde – dort darf nämlich niemand mit dem Schiedsrichter sprechen, außer dem Mannschaftskapitän. Eine Rudelbildung beim Schiedsrichter gibt es dort nicht.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Homescreen, Oberfläche und Symbolpakete

Wie gewohnt, berichte ich, was sich so tut auf meinem Android-Tablet, hinsichtlich dessen, wie ich mir das Ganze einrichte bzw. Probleme beseitige; heute geht es um meinen Homescreen, die Benutzer Oberfläche und Symbolpakete.

Der Homescreen ist das, was man normalerweise sieht, wenn man sein Smartphone/Tablet einschaltet und sich angemeldet hat.

Kann also z.B. SO aussehen  (wie bei mir) …

Homescreen

Gut, das ist jetzt nicht mein eigentlicher Homescreen, aber soll ja auch nicht zu viel verraten, von dem, was nur mich was angeht.

Das Aussehen des Homescreen (auf dem PC würde man „Desktop“ sagen), ist primär dadurch gegeben, was man als sog. Standard-Launcher verwendet (zu deutsch: Starter). Das ist schlicht die Oberfläche über die die Apps gestartet werden. Android bringt da von Haus aus einen Launcher mit, den wohl die Meisten nutzen, der aber ev. nicht jedermans Geschmack ist.

Nachdem das Teil nichts anderes ist, als eine App, kann man natürlich auch einen anderen Launcher installieren/verwenden. Sehr weit verbreitet ist der Nova-Launcher. Den verwende ich und den sieht man oben auch.

Ich hatte mich dafür entschieden, weil er ein paar Dinge hat bzw. macht, die ich im ursprünglichen Launcher nicht (mehr) zur Verfügung hatte.

In dem Zusammenhang wurde mir auch klar, dass ich auf meinem Tablet sog. Symbolpakete installieren kann. Das ist nichts anderes als eine Sammlung von Icons, also jenen kleinen, stilisierten Knöpfen, über die man die Apps aufruft (im Bild also zb der Knopf mit dem Männchen im roten Kreis für die Kontakte-App).

Ich kann den Verknüpfungen für die Apps auf meinem Homescreen die Icons zuweisen, die ich da gerne hätte. Für mich sind kreisrunde Icons die elegantere Wahl, und so habe ich das Paket FLIX aus dem Play-Store installiert (das gab´s zu dem Zeitpunkt grademal für lau), das eben solche Icons enthält (dabei habe ich gelernt, dass das jene Art ist, wie sie auf den Pixel-Smartphones von Google verwendet wird, und scheinbar der letzte Schrei sei; was mir allerdings eher einerlei ist).

Ich hab´s gerne flexibel und nach meinem Geschmack. Und nachdem ich beim Standard-Launcher die Icons nicht ändern konnte (zumindest fand ich keine Möglichkeit), und über den Nova-Launcher das sehr einfach geht, ein Grund mehr diesen Launcher zu nutzen. Mal ganz abgesehen von den diversen anderen Möglichkeiten, die ich dadurch nutzen kann.

Was mich immer sehr gestört hat, war die Tatsache, dass auf dem ursprünglichen Homescreen sich dieser immer verkleinerte, wenn es darum ging, ein Icon zu verschieben. Dadurch kam ein Icon bei mir oft nicht dort zu liegen, wo ich es haben wollte. Bei Nova, wenn man so ein Icon länger „drückt“, um es eben zu verschieben, bleibt der Homescreen ziemlich unverändert, und ich kann die Position bequem anpassen.

Was mich außerdem zunehmend nervte, hab ich HIER schonmal beschrieben. Es ging darum, dass im Standard unter dem aktuellen Android „Nougat“ die Ordner auf dem Homescreen sich nicht mehr automatisch schließen. Nova hat diesen Manko beseitigt.

Sicherlich gäbe es noch so Einiges, womit man die Homescreen-Oberfläche „verbessern“ könnte. Jedoch bin ich ebenso der Ansicht, man sollte seine Smartphone-/Tablet-Installation möglichst schlank halten. Also sich auf das beschränken was nötig ist. Oder zumindest einen relativ engen Rahmen nicht verlassen. Ansonsten braucht man sich nicht zu wundern, warum einem der Arbeitsspeicher niemals ausreicht.
Freunde reiben sich auch immer verwundert die Augen, wenn sie feststellen, dass da Unmengen Fotos auf dem eigenen Gerät rumschwirren, und das Teil immer langsamer und voller wird. Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn man ständig dieses und jenes „mal eben“ installiert.

„Schlank hält flott“ gilt nicht nur für das eigene Körpergewicht.

Aus diesem Grund habe ich seit kurzem auch die App „Trackbook“ in Verwendung. Ein äußerst schlanker Bewegungsrekorder, der mir per GPS/Kartenmaterial zeigt/aufzeichnet, wie weit ich laufe. Das Teil tut das (bisher) äußerst genau und problemlos, und nimmt dabei ca. 4,5 MB Speicher in Anspruch, also 1/20 von dem, was die bisherige Software dafür verbraten hatte …. aber das ist ev. ein Thema, auf das ich ein andermal eingehe ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)