Artikel: Kanada führt ein drittes Geschlecht ein

Kanada führt ein drittes Geschlecht ein.
Über den nachfolgenden Link nachzulesen.

http://flip.it/6aM7LD

Ein absolut wohltuendes Ereignis in den heutigen Zeiten, in denen es darum zu gehen scheint, allerlei abzuwehren, was von außen auf einen zukommt, und scheinbar danach trachtet, das eigene Leben zu bestimmen und einzuschränken, entgegen dem, was ein Leben frei, schön und selbstbestimmt sein lässt.

Bei all dem, was da auf einen zukommt, darf man allerdings nicht vergessen, dass wir selbst es dazu haben kommen lassen.

Dass ein Trump, Terror, Gesetze, Lebensweisen, Dinge die Lebensinhalte sind …. bestimmen, wie das eigene Leben abläuft, dafür haben wir letztlich alle selbst gesorgt. Indem wir nämlich gewählt haben. Ganz bewusst.

Gewählt haben wir unsere Politiker, unsere Lebensweisen, das was unser Lebensinhalt ist. Wir haben gewählt, dass unsere sog. „zivilisierten“ Länder mit anderen Ländern und mit der Welt das anstellen, was sie anstellen, inkl. Klimawandel, Zerstörung der Urwälder etc. etc. etc. etc..

Das alles ist nicht von selbst gekommen.

Wir brauchen uns also nicht darüber zu wundern, dass es aus dem Wald so herausschallt, wie wir hineingerufen haben.

Und nicht, dass sich da einer falschen Vorstellungen hingibt …. gemeint sind damit WIR ALLE. Also nicht „die anderen“. Sondern wirklich ALLE. Also auch diejenigen, die diese Zeilen lesen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

ALGII Amt und Recht – etwas, was nicht zusammenpasst

Wer, wie ich, ALGII bezieht (beziehen MUSS, weil keine andere Wahl), der ist nur allzuoft damit konfrontiert, dass mit 2-erlei Maß gemessen wird – soll heißen, ALGII und Recht ist etwas, was in der Realität nicht zusammengeht, weil das Amt per Definition immer recht hat.

Ein Paradebeispiel ist in DIESEM Artikel wieder einmal nachzulesen.

Ein Hilfebedürftiger kam seinen Verpflichtungen nach, und das „Amt“ eben nicht. Freilich musste der sog. „Kunde“ dies dann nachweisen, und nicht andersherum.

Und eben DIES ist etwas, was im „Amt“ Gang und Gäbe ist.

Das Amt tut etwas oder eben auch nicht, und die Behörde (nichts anderes ist es ja), geht ganz selbstverständlich davon aus, dass der Fehler beim Hilfebedürftigen liegt (in dem Fall ein Schwerbehinderter, der sich seine Situation sicherlich nicht ausgesucht hat).

Was passiert? Das Amt sitzt am längeren Hebel, gibt per Definition vor, dass es selbst alles richtig macht, und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird dem Leistungsbezieher das wenige Geld, das ständig nach allen Regeln der Kunst heruntergerechnet wird, nochmals per § gekürzt.

JA – auch ich bin „Leistungsbezieher“. Auch ich nicht, weil ich das so will, sondern weil ich keine andere Wahl habe. Wie gerne würde ich den „Makel“, angeblich auf Kosten anderer zu leben, tauschen gegen die Möglichkeit, meinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Aber diese Möglichkeit habe ich aus gesundheitlichen, handfesten Gründen nicht.

Und wie oft ist es mir schon passiert, dass ich vom „Amt“ Bescheide erhielt, die zu meinem Nachteil ausfielen, insofern, als ich mir zustehende Gelder nicht erhielt, nur damit dann nach langem Kampf, mit Widerspruch und Sozialgericht, sich dann ergab, dass ich einen Bescheid erhielt, der genau das Gegenteil von dem beinhaltete, was da ursprünglich stand.

Schikane hoch 10. Nichts anderes ist das.

Und selbstverständlich ist es IMMER so, dass das Amt per Definition recht hat, dem Hilfebedürftigen Nachteile auferlegt, fast immer finanzieller Art, und der Leistungsbezieher, der ohnehin ein sehr schwieriges Leben zu führen hat, dann um sein Recht kämpfen muss.

Dass dies endlich einmal umgedreht wird, dass nämlich das „Amt“ im Widerspruchsfall belegen muss, dass rechtens gehandelt wurde, darauf warten die Betroffenen vermutlich bis zum St. Nimmerleinstag.

Bis dahin, nutzt das Amt den längeren Hebel, auf dem es sitzt, und geht davon aus, dass die überwiegende Zahl der Hilfebedürftigen, weder den Mut noch die Kraft hat, gegen obskure Bescheide anzukämpfen.

Wenn ich mir überlege, was alles das Amt, von rechts wegen, in meinem Fall, hätte tun müssen, und welche Nachteile ich über mich hätte ergeben lassen müssen, falls ich jeden Bescheid einfach hingenommen hätte.

So aber habe ich stets alles was von dort kam, hinterfragt, um feststellen zu müssen, dass über 50% der Bescheide falsch waren, und wider geltendem Recht ergangen waren. Und dabei ging es leider meist um Finanzielles. Es gibt Wichtigeres im Leben, ohne Frage. Aber wer pro Monat mit 100€ für Lebensmittel auskommen muss, für den zählt jeder einzelne Euro.

Das Amt muss für Fehler natürlich nicht gerade stehen; das wird schlicht abgehakt und abgelegt. Der Betroffene muss dies selbstverständlich jederzeit.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Fingerabdruck – Sicherheit hoch 10

Was ich auf meinem Tablet mittlerweile sehr zu schätzen weiß, ist der Fingerabdruck-Sensor.

Damit kann ich mich auf meinem Android-Tablet in diversen Apps anmelden, ohne ein Passwort wissen bzw. eines aus meinem Passwort-Manager abrufen zu müssen.

Um mich anzumelden, lege ich dabei meinen „Anmeldefinger“ auf die Home-Taste, und der integrierte Sensor registriert den Fingerabdruck.

Fingerabdruck

Tablet mit Fingerabdruck-Sensor

Zugang zu meinem Bankkonto erhalte ich sehr einfach über den Fingerabdruck. Oder z.B. Zugang zu meinem Passwortmanager.

Sicherlich gibt es keinen perfekten Schutz. Jedoch ist mir nichts bekannt, wie der Fingerabdruck-Sensor umgangen werden könnte. Und auch wenn man einen anderen Finger benutzt, als den hinterlegten, dann funktioniert es nicht. Es funktioniert auch nicht, wenn z.B. der Finger durch ein längeres Wasserbad aufgequollen ist.

Sicherlich ist jede Paranoia dazu geeignet, jeglichen Sicherheitsmechanismus als ungenügend zu befürchten. Jedoch wer auf ein normales Passwort vertraut, der vertraut auf ein Sicherheitskriterium, das weit unter dem eines Fingerabdrucks rangiert. Ein Fingeradruck wäre also ein Mehrfaches an Sicherheit.

Das Einzige, was ich als Problem erfahren konnte, war, dass man, bei Verwendung des Fingerabdruck das ursprüngliche Passwort relativ schnell vergisst, und dann, wenn man es, warum auch immer, wieder benötigt, nicht mehr weiß.
Aber wie so häufig saß da das Problem wieder einmal VOR dem Tablet, weil ich das Passwort nicht dort mit hinterlegt hatte, wo es eigentlich sein sollte, nämlich im Passwort-Manager.

Ich nutze heute nur noch den Passwortmanager, der 16-stellige Passwörter vergibt, bestehend aus willkürlichen Buchstaben-Zahlen-Sonderzeichen-Kombinationen. Und diese Passwortdatenbank ist über ein 18-stelliges Masterpasswort verschlüsselt, was (fast) unknackbar ist. Da wäre es noch WESENTLICH wahrscheinlicher, dass ich 3x hintereinander einen 6-er im Lotto hätte.
Aber das wäre nochmal ein anderes Thema.

Wer also die Möglichkeit hat, den Fingerabdruck zu nutzen, der sollte das auch tun. Auf dem Tablet/Smartphone ist das mittlerweile fast schon normal. Und auch Tastaturhersteller bieten mittlerweile die Möglichkeit eines Fingerabdrucksensors, um sich darüber unter Windows anzumelden.

Jedoch – wer Passwörter wie „passwort“ oder „12345“ verwendet oder dasselbe Passwort für diverseste Programme/Zugänge, dem ist ohnehin nicht zu helfen. Das wäre ungefähr so, als würde man den Airbag abschalten und künftig riskante Fahrmanöver zelebrieren, um sich dann zu wundern, dass man als Verletzter im Krankenhaus wieder aufwacht (wenn überhaupt).

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Tablet verschenken??? Oder, was sollte mit einem Geschenk verbunden sein?

Diese Frage stelle ich mir im Moment, ob ich mein Tablet verschenken soll.

Tablet verschenken

Mein Tablet

Noch habe ich die Frage für mich nicht beantwortet. Und wenn überhaupt, dann ja auch noch nicht gleich, denn ich muss das Teil ja erstmal noch fertig abbezahlen. Den Ratenkredit eben. Das dauert ja noch ein paar Monate.

Also …. warum sollte ich das tun, mein Tablet verschenken?

Nun, ich gehöre zu den Menschen, die versuchen, mit wenig im Leben auszukommen. Teilweise auch notgedrungen, weil ich eben nicht mehr habe, als ich habe.

Andererseits hat mir das auch den Blick geöffnet, dafür, was es braucht, was überflüssig ist, und wie ein zufriedenes Leben aussehen könnte. Und genau DA wollte ich ja eigentlich immer hin.

Und gleichzeitig bin ich dankbar dafür, dass mir geholfen wird (auch wenn ich um diese Hilfe fortwährend kämpfen muss, gegen die Bürokratien, die sie mir am Liebsten so weit als möglich zusammenstreichen würden).

Wie auch immer …. ich habe ab und an das Ansinnen, anderen etwas zurück zu geben. Also der Gemeinschaft.

Und wenn mein Tablet …. so ziemlich das Einzige, was ich mir gönne …. dann abbezahlt ist, dann kann ich dieses Tablet verschenken. Einfach so. Und für mich mit einem neuen Tablet wieder ebenso verfahren, wie mit dem Bisherigen …. auf Raten erwerben, abbezahlen, verschenken ….

NUR – wie soll ich das dann machen? Einfach dem Erstbesten geben, der mir begegnet? Wohl eher nicht. Es sollte dann schon jemand sein, der sich in ähnlicher Lage befindet wie ich. Denn warum sollte ich jemandem etwas schenken, der eh alles hat, und ev. noch dazu sich einen feuchten Kehrricht darum schert, wie es anderen geht.

Und dann sollte das Teil ja auch in gute Hände kommen. Und auch sinnvoll Verwendung finden. Sinn hatte es für mich gemacht, weil es mich dazu in die Lage versetzt hat, Kontakte aufrecht zu erhalten, Gerätschaften abzuschaffen (Fernseher, Telefon, PC …. all das läuft bei mir über´s Tablet) und jede Menge Strom und Anschaffungs-/Instandhaltungskosten zu sparen (auch im Sinne der Umwelt).

Ich finde, so ein Gerät sollte in Hände kommen, die gleichgesinnt sind. Andererseits möchte ich niemand vorschreiben, wie er zu leben hat.

Also alles gar nicht so einfach. Und ich gehöre nunmal nicht zu den Menschen die sagen „mir doch egal“. Und wenn einem die Dinge eben nicht egal sind, dann ist es meist gar nicht so einfach, sie zu bewältigen. Andererseits hat man für die Dinge um einen herum, ja auch Verantwortung (sollte man zumindest). Und es hatte zu Anfang auch keiner gesagt, dass alles immer einfach sein wird.

Folglich wird es eben so laufen, wie es meist bei mir läuft: Geduld haben, und sehen, was kommt. Oft regelt sich so Manches weitgehend von selbst.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Ein Rätsel

Ein Rätsel …. In einem gemeinsamen Brief, der in einer sehr namhaften Zeitung vor ca 4 Monaten erschien, geben 35 Psychiater und Psychologen wie folgt zu bedenken:

„Seine Reden und Handlungen zeigen seine Unfähigkeit, andere Ansichten als seine eigenen zu tolerieren, auf die er mit Wutausbrüchen reagiert. Seine Worte und sein Verhalten deuten auf eine tiefe Empathielosigkeit hin. Wir glauben, dass die ernste emotionale Instabilität, die durch sein Reden und Handeln deutlich wird, ihn unfähig macht, das Amt verantwortungsvoll auszuführen.“

WER DAMIT WOHL GEMEINT IST ??????

Nougat – der etwas andere Brotaufstrich

Wer „Nougat“ liest, denkt wohl meist an jenen dunkelbraunen Brotaufstrich.

Die alternative Bedeutung jenseits eines Brotaufstrichs ist die des Android-Betriebssystem, welches auf mobilen Endgeräten läuft.

Der Hersteller von Android, also Google, vergibt für die verschiedenen Versionen Namen von Süssigkeiten, also z.B. Marshmallow oder eben Nougat.

Vor ca. 4 Wochen kam jenes Update auch auf meinem Samsung Galaxy S2 Tablet an. Also rund 1/2 Jahr nach der Veröffentlichung durch Google. Wie schon berichtet, brauchen die diversen Endgerätehersteller immer eine Weile, bis sie die neuen Android-Versionen auf die Geräte angepasst haben, weil jeder Hersteller eine Android-Version mit „Extras“ ausstatten kann, und diese „Extras“ in jeder neuen Version berücksichtigen muss.

Nun – meine Erfahrungen mit Nougat sind bisher eher positiv. Ich hatte das ja schon in einem anderen Beitrag kurz angerissen, dass mich die Möglichkeit fasziniert, dass sich 2 Apps den Bildschirm teilen.

Wie in jenem Beitrag schon angeführt, gibt es genügend Inhalte im Web, die die Neuerungen beschreiben, weshalb ich das hier nicht im Einzelnen wiederholen muss.

Also mal die Dinge aus persönlicher Sicht:

  • Ich finde, das Einstellungsmenü von Android ist sehr viel übersichtlicher geworden. Zuerst hatte ich nichts mehr gefunden, schlicht deswegen, weil ich mich an das alte Menü aus Android6 gewohnt hatte, und trotz seiner Unübersichtlichkeit auswendig wusste, wo ich die wichtigsten Sachen finden würde.
    Jetzt hat das Menü logische Struktur bekommen, und viele Dinge findet man auf Anhieb, v.a. wegen der Zusatzangaben unter jedem Menüpunkt.

    Brotaufstrich

    Das Menü von Android 7, alias Nougat

  • Was mir spontan negativ auffiel, war die jetzt kleinere Schrift der Benachrichtigungen, die sich nicht ändern lässt (zumindest habe ich im Netz nur diese Auskunft gefunden).
  • Die Teilbarkeit des Bildschirm erwähnte ich schon. Enorm hilfreich, wenn es darum geht, Informationen aus einer App/Dokument, in einer anderen App/Dokument zu verwenden. Wenn ich also z.B. die Inhalte einer Excel-Tabelle benötige, um diese in einer Mail wiederzugeben, so war das bisher immer ein ständiges Hin- und Herschalten zwischen verschiedenen Apps. Mit dem neuen Brotaufstrich habe ich beides gleichzeitig am Bildschirm.
  • Was sich bei mir eingestellt hat (leider), ist, dass die Bandbreite meiner WLAN-Verbindung, unter Nougat, sehr viel geringer ausfällt. Die bisherigen reichlich 190 Mbit haben sich auf ca. 120 Mbit verringert. Woher das kommt, warum und wieso, kann ich bisher nicht erklären. Es gibt keinerlei Informationen dazu im Netz. Das könnte entweder ev. damit zu tun haben, dass es nix mit Nougat zu tun hat (obwohl das die einzige Veränderung ist, die zu dem Zeitpunkt stattfand) oder es könnte damit zu tun haben, dass dies ein spezieller Effekt auf meinem Tablet-Typ ist.
    Zudem ist es eher wahrscheinlich, dass nur extrem wenige Anwender einen vorher/nachher Vergleich zur Verfügung haben.
    Wobei natürlich 120 Mbit auch immer noch weit jenseits von „wenig“ ist.
  • Spontan funktionierte der Google-PlayStore nicht mehr nach dem Update. Die Suche fand schlicht nichts mehr (wenn ich mich richtig erinnere). Der Such-Kringel kringelte sich zu tode. Ein Geräte-Neustart am nächsten Morgen brachte dies allerdings wieder in´s Lot.
  • Was mich anfangs nicht störte, dann aber doch immer mehr, war die Tatsache, dass sich Ordner auf dem Homescreen nicht autom. schlossen, wenn ich daraus eine App aufrief und sie zuletzt wieder beendete.
    So sehr es logisch war, dass ich nach App-Ende wieder dort ankam, von wo ich ausging, nämlich im Ordner, so sehr störte es eben doch, dass ich dann immer noch erst den Ordner schließen musste, bevor ich mich der nächsten Aufgabe zuwenden konnte.
    Lösung: Ich ersetzte den Standard-Launcher durch den sehr weit verbreiteten und akzeptierten Nova-Launcher. DER kann das.
Man könnte nun den Eindruck gewinnen, dass ich vom neuen Brotaufstrich nicht allzuviel halte, weil die Anzahl der negativen Punkte, in der obigen Auflistung, überwiegt.
Jedoch sind die neg. Punkte eher unwesentlich bzw. leicht zu beseitigen. Oder aber aktzeptabel.

Rundherum finde ich Nougat nämlich gelungen. Was nicht wirklich verwundert, weil doch viele Dinge gemacht wurden, die entweder etwas Gutes weiterentwickelten oder dem Wunsch der Anwenderschaft entsprechen.

Was überdies noch verlautbarte, ist, dass künftige Versionen rascher kommen sollen, was den Zeitabstand zwischen Veröffentlichung seitens Google, und Veröffentlichung seitens Gerätehersteller angeht. Bleibt nur zu hoffen, dass möglichst viele Geräte auch noch die neuen Versionen bekommen.
Die Erfahrung lehrt ja, dass Modelle, die über ein bestimmtes Alter hinausgehen, keine Updates mehr erhalten. Und die Halbwertszeit wird dabei doch immer kürzer.

Was mich zum Thema zurückkehren lässt: Ein Brotaufstrich hat ja immer auch ein MHD.

Es grüßt,
das Smamap

Bis in alle Ewigkeit ….

Was Ewigkeit bedeutet, darüber gehen die Meinungen auseinander.

EINEN Ansatzpunkt liefert

DIESER Link hier

der die Reisen der Raumsonden Voyager1 und Voyager2 beschreibt, auf ihrem Weg durch die Unendlichkeit.

Seit nunmehr etwa 40 Jahren sind die beiden unterwegs, also seit einer halben Ewigkeit, und doch haben beide kaum unser Sonnensystem verlassen …
Ewigkeit

Die Voyager (Quelle: NASA)

Was JEDER Leser von den beiden Sonden weiß, ist die Existenz jener „Schallplatten“, die sie mit sich führen, mit Daten und Bildern von uns Menschen und unserem Heimatplaneten.
Über den Link kann man nachlesen, wie unendlich gering die Chance ist, dass jemals jemand/etwas die Raumsonden und unsere Nachrichten darauf erhält. Um es mit meinen eigenen Worten zu formulieren: Es ist wesentlich wahrscheinlicher, dass ich 3x hintereinander einen 6-er im Lotto haben werde.

Dies hat schlicht damit zu tun wie unendlich groß die Ewigkeit des Universums ist, und wie unendlich klein und unscheinbar eine solche Raumsonde sich dagegen ausnimmt. Anders herum: Seit wir die Raumfahrt kennen, hätten Tausende solcher Sonden an der Erde vorbeifliegen können, ohne dass wir auch nur das Geringste davon wahrgenommen hätten.

Und dann gibt es da noch einen ganz anderen Punkt ….
Nehmen wir an, die Raumsonden würden irgendwann einmal, in ferner Zukunft, in wieviel Lichtjahren Entfernung auch immer, an irgendeiner Intelligenz vorbeifliegen …..
tja …. zu dem Zeitpunkt wird es die Menschheit schon lange nicht mehr geben. Die Gründe dafür muss ich hier nicht aufzählen …. jeder kennt sie.

Unsere Zivilisation, unser Wissen, unsere Spezies, mit all ihren Religionen wird dann verschwunden sein, und das Einzige was von uns geblieben sein wird, werden 2 Raumsonden mit darauf befindlichen Datenscheiben sein, die durch die Ewigkeit des Universums reisen.

Was mich in dem Zusammenhang zu einem süffisanten Lächeln veranlasst, ist, dass wir Menschen uns erdreisten, uns im Mittelpunkt zu sehen und die Unverfrorenheit besitzen, anzunehmen, ein von uns erdachter Gott habe uns geschaffen, um das Zentrum all dessen zu sein, was da ist.

Und dereinst, werden jene beiden Sonden von einer nicht mehr existierenden Lebensform künden, und das Universum wird, davon völlig unbeeindruckt, weiterexistieren.

Es grüßt,
das Smamap

Elmar Theveßen (ZDF) und sein vernichtender Kommentar über Donald Trump

https://www.blogrebellen.de/2017/05/29/elmar-thevessen-zdf-und-sein-vernichtender-kommentar-ueber-donald-trump/

Ich verfolge zwar die Geschehnisse nur überblicksmäßig, weil ich dem „Idioten“ (meine Meinung zu Trump) nicht auch noch Raum geben will. Dennoch glaube ich sagen zu können, dass Herr Theveßen mit seinem Kommontar absolut recht hat. Es gibt nichts hinzuzufügen.

Schleichende Prozesse

Es ist ein Charakteristikum für schleichende Prozesse, dass der Mensch sie nicht bemerkt.

Jeder von uns ist das beste Beispiel: Wir stehen jeden Morgen auf, und stellen fest, dass alles grundsätzlich genauso ist, wie am Tag zuvor.

NUR – das ist schlicht und ergreifend falsch.

Die wesentlichen Dinge ändern sich ständig. Und bei den Dingen, die sich nur sehr langsam ändern, bemerken wir es nicht. Schleichende Prozesse eben.
Und wenn es noch dazu Dinge sind, von denen wir gar nicht wollen, dass sie sich ändern, dann bemerken wir es erst recht nicht, bzw. wollen es nicht bemerken.

Ein Paradebeispiel für schleichende Prozesse ist das Klima.

Es ändert sich sehr langsam. Wenn jeder von uns an seine Jugend zurückdenkt und die damaligen Verhältnisse mit dem vergleicht, was heute ist, sind die Unterschiede enorm. Aber von einem Tag zum anderen, sind die Veränderungen marginal.

Jedoch 7.000 Tage, also etwa 20 Jahre, später, sind sie enorm.

Tornado in Hamburg, mehrfache Überschwemmungen in Süddeutschland, sehr wechselhaftes Wetter, geringer werdende Niederschläge etc etc etc ….
Alles Dinge, die es vor 20 Jahren kaum gab.

Und doch nimmt das niemand wahr, weil der Mensch, naturgegeben, nur von Tag zu Tag denkt. So wie früher eben, in der Steinzeit …. wichtig war da, was es am nächsten Tag zu essen geben würde. Der Gedanke an die nächsten Generationen …. Fehlanzeige. Ebenso der Gedanke an Menschen außerhalb der eigenen Gruppe.

Und so gibt es viele Dinge, die in dieses Schema für schleichende Prozesse passen: Klima, Rohstoffe, Armut, Hunger.

Erst dann, wenn diese Dinge unmittelbar werden und existentiell, DANN sind sie Thema …. aber DANN ist es zu spät.
Auch das Thema „Flüchtlinge“ gehört hierhin. Viele viele Jahre war es nicht existent, weil ein Bsp. für schleichende Prozesse. Mittlerweile ist das Thema bei uns aufgeschlagen, und siehe da, wir haben es wahrgenommen. Jedoch unsere Politiker, also diejenigen, die für unsere Zukunft Verantwortung tragen, denken nur bis morgen …. maximal bis zur nächsten Wahl …. aber gut, das ist jetzt ein anderes Thema.

Mich wundert es immer wieder, wenn ich von Berichten höre oder lese, wonach Planungen laufen, die sich Jahrzehnte in die Zukunft erstrecken (z.B. Erforschung des Weltalls, Reise zum Mars, Erforschung der Kernfusion, autonome Autos), und es diese Zukunft kaum noch geben wird, in der solche Dinge eine Rolle spielen könnten; allein schon deshalb, weil wir so sehr mit Problemen zu kämpfen haben werden, dass keine Ressourcen mehr für etwas anderes bleiben.

Wem diese Prognose zu düster erscheint, der möge sich mit den Themen beschäftigen. Er wird erkennen, dass wir auf dem besten Weg dorthin sind.

NOCH erscheint jeder Tag, an dem wir aufstehen, wie der Tag zuvor. Fragt sich nur, wie lange noch …..

Es grüßt,
das SMAMAP