Heimat – was ist das?

Was Heimat ist – eine Frage, die sich mir immer wieder mal stellt. Ob es darauf eine allgemeingültige Antwort gibt?

Mal sehen.

Früher war das wohl keine Frage, denn die meisten Menschen lebten zeitlebens am Ort ihrer Geburt. Heute befinden sich die Menschen oft an unterschiedlichen Orten im Lauf ihres Lebens.

Heimat

Ich nehme jetzt mal meinen Fall als Bsp.:

Die ersten 3 Jahre meines Lebens verbrachte ich in meiner Geburtsstadt München. Freilich habe ich an diese Zeit keine Erinnerung. Dennoch hat diese Stadt eine große Bedeutung für mich. Zum einen war ich selbst später ein paar Jahre nochmal dort, zum anderen lebten meine Eltern, wiederum später, etliche Jahre in München, und letztlich strahlt, für mich, die Stadt eine Atmosphäre aus, die mir entspricht. Dies hat wohl auch damit zu tun, dass ich auch Zeiten dort erlebte, die 50 Jahre zurück liegen, Zeiten also, die die Atmosphäre dieser Stadt begründeten, und die sich bis heute erhielt.

Anschließend zogen meine Eltern nach Ingolstadt. In dieser Stadt wuchs ich auf, verbrachte dort etwa 25 Jahre, somit den größten Teil meines Lebens. Ich wuchs mit dieser Stadt, kannte sie in- und auswendig, durchlebte dort meine Schullaufbahn, machte mein Abi, machte eine Lehre und lernte die erste große Liebe meines Lebens kennen.

Ich liebte diese Stadt, auch wenn sie atmosphärisch mit München nicht mithalten konnte. Heute ist diese Stadt enorm viel größer, und in großen Teilen nicht mehr vergleichbar mit der Stadt, wie sie in den 70-er Jahren war. Die Verbindung blieb, rein emotional, auch wenn sie, was die Personen angeht, fast nicht mehr besteht.

Wiederum anschließend verschlug es mich nach Niederbayern, in den Raum Straubing. Ich wollte jetzt fast auch „Regensburg“ schreiben, weil das nicht weit von dort weg ist, aber R ist dann ja schon Oberpfalz, deshalb in der Hinsicht nicht in einem Atemzug zu nennen. Dort war ich grob 20 Jahre. Hier ist die Bindung emotional ebenso stark. Dort wurden meine Kinder geboren, wuchsen dort auf, ich arbeitete viele Jahre dort, lernte Land und Leute kennen, und konnte mich innerlich mit diesen beiden Elementen verbinden. Es entsprach mir. Und wer dann noch das „Gäubodenfest“ kennt, etwas, was solche Elemente ganz besonders ausdrückt, der weiß, was ich meine.

Den Rest meines bisherigen Lebens verbrachte ich dann in Oberfranken, in der Nähe von Hof. Oberfranken gehört nominell zu Bayern, und ist auch ganz eindeutig, von der Lebensweise her, und von dem, was den Menschen wichtig ist, dazugehörig. Ich erhielt auch hier meine Bindung zu Land und Leuten, wenn auch intensitätsmäßig nicht vergleichbar zu meinen Lebensmittelpunkten bis dahin. Ganz eindeutig ist dieser Regierungsbezirk meinen bayrischen Wurzeln entsprechend, aber eben doch nochmal ein Stück anders.
Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen …. ich lebe gern hier.

Den krassen Gegensatz erlebte ich einmal für kurze Zeit, als ich in Bremen lebte. Für kurze Zeit ging das. Aber letztlich war es für mich unvorstellbar, dort zu bleiben. Ohne es im Detail benennen zu können, fehlte mir dort Vieles von dem, was ich in meiner bayrischen Heimat emotional ganz selbstverständlich vorfand. Am ehesten könnte ich das noch an der Sprache festmachen oder an Lebensweisen bzw. Selbstverständlichkeiten. Wobei das umgekehrt sicherlich genauso ist. Ebenso ist es keine Frage, dass diese Stadt wunderschön ist, und ebenfalls sehr viel Atmosphäre bietet. Und allein auch die Nähe des Meeres bietet so enorm viel.
Jedoch allein wenn ich wählen sollte, zwischen dem Meer und den Bergen …. es wär keine Frage.

Wie ist das nun also mit der Heimat?

Es hat, so meine Überzeugung, sehr viel mit Gefühl zu tun. Mit der emotionalen Bindung an einen Ort. Wobei diese Bindung nicht nur durch Personen entstehen kann. Ein gutes Bsp. scheint mir Regensburg zu sein. Obwohl ich dort nie gelebt habe (nur hie und da die Stadt besucht), wär es ein Traum von mir, dort leben zu können. Die Stadt hat eine Ausstrahlung ohnegleichen (dem muss sich niemand anschließen), und sich dabei doch den Charme einer Kleinstadt bewahrt.

Heimat ist wohl etwas, wo man sich zuhause fühlt. Aufgehoben. Zugehörig. Verbunden.

Und so wäre meine Heimat die Stadt Regensburg; ich könnte dort 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen …. zum einen würde mir dieser Ort sehr viel Wohlfühlen geben, und zum anderen wäre Niederbayern gleich vor der Haustüre, also das Gebiet, mit dem mich wohl am Meisten verbindet.

Und so hat ein jeder den Ort, den Bereich, an dem er sich zuhause fühlt. Für den einen ist es sein Dorf, für den anderen seine Großstadt, für den nächsten ein bestimmtes Gebiet, wieder ein anderer sieht darin New York oder aber die Einsamkeit der Arktis.

Bliebe nur noch die Frage, warum ich nicht dort hin gehe, wo ich gerne sein würde?

Ich gehöre zu denjenigen, die auf unsere Sozialbehörden angewiesen sind. Nicht weil ich das möchte, sondern weil ich keine andere Wahl habe. Und die haben dafür gesorgt, dass ich zum einen nichts mehr habe, und zum anderen auch nur das Nötigste bekomme. Und so scheitert es schon alleine daran, dass ich mir nicht einmal die Umzugskosten leisten könnte. Abgesehen davon gefällt es mir da, wo ich bin, doch reichlich gut.

Der Begriff der Heimat stellt sich für jeden etwas anders dar. Bei den Sozialbehörden existiert er nicht.

Es grüßt,
das Smamap

Screenshot

Gleich zu Beginn meiner Android Ära stellte sich mir die Frage, wie den wohl ein Abbild des Bildschirms zu erstellen sei, ein sog. Screenshot.

Eine mitunter äußerst hilfreiche Einrichtung, um einem Gegenüber etwas zu verdeutlichen. Etwa, wie dieses oder jenes auf dem Smartphone/Tablet zu machen sei oder einem App-Hersteller klar zu machen, welches Problem man hat.

Unter Windows gab es dafür die Tastenkombination Alt-Druck. Wie aber soll ein Screenshot auf einem Tablet machbar sein?

Wie war ich froh, als ich seinerzeit herausfand, dass es so etwas auch auf dem Tablet gibt.

Die Handhabung ist sehr einfach ….
Man wischt mit der Handkante von rechts nach links komplett über den Bildschirm. Im Ergebnis hört man einen Quittierungston wie von einem früheren Fotoapparat, und ein Foto ist gespeichert. Nachfolgend eine Abbildung, die dies veranschaulicht (Screenshot aus den Systemeinstellungen von Android).

Screenshot

Wenn man gleich anschließend an den unteren Rand sieht, erkennt man dort ein paar Symbole, mit denen man den Screenshot bearbeiten kann (z.B. zuschneiden, drehen etc.). Ist man nicht schnell genug, verschwinden diese Symbole wieder, aber man kann das dann über die Galerie-App nachholen.

Man hat damit eine Bilddatei erzeugt, genau so, als hätte man ein normales Foto mit der Smartphone-Cam gemacht, sprich es liegt eine JPG-Bilddatei vor.

Damit das Ganze funktioniert, müssen 2 Einstellungen in den Systemeinstellungen aktiviert sein (s. nachfolgender Screenshot – „Smart-Aufnahme“ und „Screenshot“).

Screenshot

Es heißt ja immer …. ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Und so kann es durchaus sein, dass z.B. ein Freund wissen möchte, wie dies und jenes geht, und man schickt ihm einfach mit WhatsApp einen Screenshot und gut is.

Es grüßt,
das Smamap

Android 7 (Nougat)

Heute war es dann endlich soweit …. mein Samsung Tablet erhielt das neue Betriebssystem Android 7.

Android 7

Vereinfacht ausgedrückt, ist Android das Windows der tragbaren Geräte. Auf dem PC braucht es Windows, um etwas damit anstellen zu können, auf dem Smartphone/Tablet braucht es Android (JA, es gibt auch iOS für mobile Geräte, jedoch Android ist halt nun mal am Weitesten verbreitet (mittlerweile weiter verbreitet als Windows im PC-Bereich)).

Nun ist es so, dass der Hersteller von Android, also Google, neue Versionen immer erst für eigene Geräte vorsieht, was ja naheliegt, denn warum sollte Google es sich antun, für die Hersteller anderer Geräte die Arbeit zu machen.
Zudem haben viele Hersteller ihre Geräte mit zusätzlichen Funktionen versehen, so dass das Betriebssystem Android auf andere Geräte immer erst einmal angepasst werden muss. Und sowas dauert eben.

Android 7 Nougat (Google gibt den Versionen immer Namen von Süssigkeiten) wurde Ende August 2016 veröffentlicht.

Jetzt hat Samsung, der Hersteller meines Tablets, Nougat offenbar für mein Tablet (Samsung Galaxy Tab S2) fertig angepasst und freigegeben.

Und so stand heute plötzlich ein Download über 880MB bereit. Ich dachte mir da schon, dass es sich vermutlich um Nougat handelt.

Fazit:
Die neue Version scheint rundum gelungen. Es hat sich so Einiges getan, Manches unter der Haube (z.B. Geschwindigkeit), und so Manches auch an der Oberfläche und funktionell.
So finde ich die Möglichkeit zum geteilten Bildschirm eine feine Sache. 2 Apps können gleichzeitig auf dem Bildschirm liegen, was natürlich bei einem Tablet mit seinem großen Bildschirm noch viel mehr Sinn macht. Dabei ist es auch möglich (zumindest auf meinem Gerät), eine App auf ein Fenster zu verkleinern und über einer anderen App zu plazieren, so wie man das von Windows kennt.

Ich erspare es mir hier, die neuen Funktionen von Android 7 zu beschreiben. Das haben andere im Netz schon reichlich und gut gemacht (Tante Google gibt dazu erschöpfend Auskunft).
Jedoch überlege ich aktuell, in meinem Blog einen neuen Bereich zu schaffen, in dem ich so Manches hinsichtlich Bedienung beschreibe (Schwerpunkt eher bzgl. Verwendung eines Geräts mit Android).

Es grüßt
das Smamap

Der Wochenmarkt wird wieder ….

Nachdem ich zu Denjenigen gehöre, die ihr Obst und Gemüse zum größten Teil auf dem Wochenmarkt kaufen, vorzugsweise von Erzeugern aus der Region, merke ich dort, wie es langsam wieder aufwärts geht.

Es gibt mittlerweile wieder Spargel, und Erdbeeren von hier.

Wochenmarkt

… vom Wochenmarkt


Letztere sicherlich aus dem Gewächshaus, aber immerhin. So wirklich, sprich in erheblichen Mengen kaufen, würd ich die allerdings erst, wenn man sie auch draußen erstehen kann.
So hab ich heut mal ein Schälchen mitgenommen, weil ich einfach nicht widerstehen konnte.

Aber bei Spargel, da greif ich dann doch zu. Heute schon zum 2. Mal. Letzten Sonntags gab’s das erste Mal Spargel zu Mittag.

Heute erstand ich auch ein paar Aprikosen. Kamen zwar aus Frankreich, aber immerhin EU, und nicht irgendwie Südamerika.

Es geht aufwärts, und die Zeit ist nicht mehr fern, da gibt es dann das volle Programm aus heimischen Gefilden. Und so ist die Zeit wieder reicher, und beschränkt sich nicht mehr nur auf Orangen und Äpfel.

Es grüßt
Das Smamap

EPIM – klasse für Termine, Aufgaben uvm

NEIN – ich bin jetzt nicht in die Werbebranche gewechselt; und ich erhalte auch keine Vergütungen für irgendwelche Werbemaßnahmen für EPIM.

Es ist schlicht und ergreifend so, dass ich eine Software empfehlen möchte, die ich seit Jahren nutze, und deren Überzeugungsgrad bei mir immer sehr hoch gewesen ist und nach wie vor ist. Und warum sollte man nicht über etwas Gutes schreiben, und so ev. anderen die Möglichkeit geben, sich das mal anzusehen.

EPIM (EssentialPersonalInformationManager) ist eine kompakte Software (ich nutze die App auf meinem Android-Tablet), die einen Terminkalender, ein Aufgabenbuch, ein Notizheft, eine Kontakteverwaltung und einen Passwortmanager vereint ….

EPIM
Ich nutze dabei hauptsächlich den Terminkalender, und es könnte für jemanden, der solch ein Instrument versuchsweise verwenden möchte, ein guter Einstieg sein, von der Kalenderseite her anzufangen.

Das EPIM Teil gibt es als Free-Version, also kostenlos.

Ich weiß jetzt nicht auswendig, worin der Unterschied zur Pro-Business-Version besteht, aber ich vermute mal, da geht es dann um Versionen für mehrere Arbeitsplätze.

Was mich von Anfang an überzeugt hat, war die Durchdachtheit des Ganzen. Zudem hat man direkten Kontakt zum Entwickler, so dass man nicht irgendwo in einer anonymen Helpline festhängt, wenn man mal irgendein Problem hat.

Man merkt, dass sich bei der Umsetzung der Software jemand Gedanken macht. Nicht so, wie bei typischen großen Software-Häusern, wo man was vorgesetzt bekommt, wie sinnhaftig auch immer, nach dem Motto „friss Vogel“.

Mit einem gewissen Stolz kann ich auch sagen, dass es ein paar Punkte in der Software gibt, die auf „meinem Mist“ gewachsen sind. Ich kam halt gelegentlich auf eine praktische Problemstellung, hab die mal (per Mail) zur Diskussion gestellt, und plötzlich hieß es, das sei eine gute Anregung, und werde umgesetzt. Wobei ich mir nicht anmaße, zu behaupten, ich hätte irgendwas umgesetzt, denn eine Anregung zu haben, und dies dann in Software-Code umzusetzen, das ist dann doch schon ein gehöriger Unterschied.
Auch die ein oder andere Übersetzung ins Deutsche ist „mein Mist“ 😉

Wie auch immer …. eine kompakte Geschichte, durchdacht, funktionell, ohne ein riesiges Paket zu sein.

Gemacht wird das Ganze in Estland, was in der heutigen globalen Welt eine völlig normale Sache ist.

Seinerzeit hab ich damit auf meinem PC angefangen, als ich einen guten Terminkalender suchte, weil mein bisheriger damals nicht mehr weiter entwickelt wurde.
Damals stieß ich, eher zufällig, auf EPIM.

Ich hielt die Daten damals auf meinem PC, und irgendwann hatte ich dann ein Smartphone, installierte mir darauf dann mal die Android-Version von EPIM, und konnte dann immer die Daten zwischen PC und Smartphone wunderbar autom. synchronisieren.
Als ich dann mal meinen PC abschaffte, bzw. nur noch arg selten benutzte, weil doch alles immer mehr nur noch über das mobile Gerät ging (erst recht, als ich dann ein Tablet hatte), fand das Ganze dann nur noch in der App statt (das auch auf dem PC zu haben, auf dem ich fast nicht mehr arbeitete, wäre unnützer Zeitaufwand gewesen).

Und so werden heute Termine, Aufgaben und Notizen über EPIM realisiert. Kontakte und Passwörter sind noch außen vor, weil ich dafür schon lange andere Lösungen verwende, die sich sehr gut bewehrt haben. Aber irgendwann werde ich dann doch mal auch diese App-Bereiche erforschen …. und wer weiß ….

Wer sich das Ganze mal ansehen möchte ….

…. hier ist die HOMEPAGE von EssentialPIM

Es grüßt,
das Smamap

Ein typischer Sonntag ?

Eigentlich kein typischer Sonntag.

Denn zum einen ist heute Montag. Man sagt zwar gemeinhin, so ein Feiertag sei eben wie ein Sonntag, aber dennoch ….

Dann sollte so ein Sonntag ja dem Namen nach ein Sonnentag sein. Insofern kein typischer Sonntag. Immerhin war zwar Sonne da, zumindest bis Mittag, aber das war´s dann auch schon.

Was so die immensen Aktivitäten eines Sonntag angeht, war es dann schon eher ein typischer Sonntag. Denn er brummte genauso wenig vor Aktivitäten wie jeder andere Sonntag auch.
Die Etablisements haben geschlossen, die Menschen sind zuhause oder unterwegs, und nicht mal den obligatorischen Cappu kann man sich genehmigen. Aber gut, alle Menschen sollen was vom Sonntag haben, und insofern wäre es ungehörig, zu verlangen, dass Manche am Sonntag für einen da sein sollen.

Wie ich so auf meiner sonntäglichen Vormittagsrunde dahinschlendere, stelle ich fest, dass der Bäcker seit 7 Uhr geöffnet hat. So angenehm das ist, wenn man sich ein paar Semmeln mitnehmen kann, so ist das kein typischer Sonntag, wenn manche Menschen keinen solchen haben können.

Was ich noch feststelle: Teilweise eiskalt …. zwar scheint die Sonne, aber es pfeift teilweise ein sehr kalter Wind durch. Ich sehne mich nach einem warmen Sonnentag.

Was es heute aber gibt, das ist das Endspiel der Snooker-WM, welches ich mir natürlich nicht entgehen lasse. Das ist dann doch schon eher ein typischer Sonntag, denn solche Finals finden typischerweise immer an einem Sonntag statt.
Doch halt, heute ist ja Montag …. ein Finale an einem Montag? Irgendwie kenn ich mich nicht so recht aus.

Wie überhaupt das für diese Woche generell gelten wird, weil der erste Tag der Woche ist ein Dienstag …. und so setzt sich das fort. Bis zu Freitag, der dann eigentlich ein Donnerstag ist, weil eig erst der 4. Tag in der Woche.

Was dann allerdings wieder typisch sein wird, ist, dass die Leute am Dienstag wie verrückt zum Einkaufen rennen werden. Denn schließlich hat es 2 Tage hintereinander keine Möglichkeit gegeben, den Kühlschrank aufzufüllen, so dass die Leute schier am Verhungern sind.

Typischer Sonntag

Es grüßt,
das Smamap

Schönes Wochenende

Ein schönes Wochenende, so dachte ich mir heute morgen.

Draußen schien die Sonne, und ich wollte die dann auch ausgiebig genießen, zumal es im Radio hieß, morgen sei schon wieder anders.

Nun …. „Radio“ ist eig falsch, weil Mann von Welt streamt heute. Radiogerät war gestern. Und genau so macht er es mit dem TV. Alles in Einem …. nämlich im Tablet. Aber da wollte ich eig gar nicht hin ….

Also ging ich heute nach dem Frühstück erstmal nach draußen. Spazieren …. Sonne genießen. 2 Stunden lang.

Zum Abschluss gönnte ich mir vor einem örtlichen Cafe einen Cappu. Sozusagen zur Einweihung der dortigen Terrasse. Die war nämlich vor einigen Tagen aufgebaut worden. Zwar noch nicht so richtig aufgestellt die Bestuhlung, aber ich zog mir einfach einen Stuhl dort hervor, in ein sonniges Plätzchen, und mein Cappu kam dann auch.

Schönes Wochenende

Wieder zuhause, da schien die Sonne so schön zum Fenster herein, dass ich irgendwie nicht umhin konnte, mich mit Tücherrolle und Sprühflasche zu bewaffnen und meine Fenster zu putzen (hab in meiner Wohnung nur 3).

Alles wunderbar, könnte man meinen ….

Bis zu dem Zeitpunkt, als plötzlich über mir die Handwerker zu rumoren anfingen. Am Sonntagnachmittag. Da wird ein neues Bad eingebaut, wegen der neuen Vermietung. Und die Bekannten des Vermieters scheinen heute grad Zeit zu haben. Wenn man es gewusst hätte, hätte man sich i-wie drauf eingestellt ….

Aber ich weigerte mich, ob des schönen Tages, einen dicken Hals zu bekommen, organisierte meinen Tag um (eigentlich wollte ich mich eine Stunde auf´s Ohr legen) und machte, noch ein Stück mehr, einen Sonnentag, aus dem heutigen Sonntag.

Und somit ist ein schönes Wochenende das, was man draus macht.

Bleibt zu hoffen, dass die Herren Handwerker den morgigen „Tag der Arbeit“ nicht i-wie falsch verstanden haben ….

Zu wünschen wäre es, denn es soll schlechtes Wetter geben, und da ist Ausreißen nicht so ohne Weiteres möglich.

Es grüßt,
das Smamap

Simplify your life

Ein Motto (simplify your life), dem ich seit einigen Jahre folge.

Auf deutsch bevorzuge ich den Slogan „Weniger ist mehr“.

Angefangen hatte es damit, dass ich seinerzeit das Buch gleichen Titels las (Simplify your life), in dem es v.a. darum ging, das Leben insofern zu entrümpeln, als man z.B. all den unnötigen Kram im eigenen Leben entfernte. Also z.B. Kleidung, Bücher, x-faches Geschirr etc etc etc etc.

Es sollte einige Zeit, um nicht zu sagen LANGE Zeit dauern, bis mir aufgehen würde, was da eigentlich wirklich dahinter steckte ….

Heute habe ich mein Leben tatsächlich vereinfacht.

Ich habe sehr vieles abgeschafft, was ich einerseits nicht benötige, und was mir andererseits nur unnötige Probleme aufhalste.

Simplify your life

Als Paradebeispiel möge das Auto dienen.
Gut – ich hatte es primär aus gesundheitlichen Gründen abgeschafft. Dieser Ansatz erleichterte mir das Abschaffen. Das wäre mir ansonsten sicherlich nicht so leicht gefallen.

Unter dem Strich ergab sich außerdem dann aber Folgendes:
Ich hatte kein Gefährt mehr, das meistens nur in der Gegend rum stand, für das ich ständig Geld ausgeben musste, um es am Laufen zu halten (ca. 2.000€ im Jahr), und mit dem ich die Umwelt enorm belastete.

Nachdem ich es abgeschafft hatte, zeigte sich, dass es auch ohne sehr gut funktionierte. Was natürlich auch dadurch zustande kam, dass mein Wohnort mir all das, fußläufig erreichbar, bietet, was ich benötige. Alles andere kann ich durch Bus und Bahn realisieren, und ev. Anschaffungen bekomme ich frei Haus geliefert.

Und das Erfreuliche: Keine KFZ-Steuer mehr, keine Versicherung, kein Tanken, keine Werkstattaufenthalte …. NICHTS von alledem.

Ganz zu schweigen von dem enormen Zeitaufwand, der mit all dem verbunden war.

Ich muss freilich zugeben, dass das alles erleichtert wurde, dadurch, dass ich alleine lebe und relativ viel Zeit habe.
Wobei ich stark vermute, dass Vieles von dem wir behaupten, es mache ein Auto unumgänglich, nur vorgeschobene Bequemlichkeit ist.

Wie auch immer, es gibt mittlerweile viele Sachen in meinem Leben, die sich als völlig überflüssig erwiesen haben und die noch dazu nur Problemlieferanten waren und Zeitvernichter.

Als Beispiele mögen dienen:
Mehrfache Ausstattung mit Klamotten.
Riesige Schrankwand, vollgestopft mit Sachen.
Mehrere Regale, voll mit Büchern.
Ordnerweise Unterlagen.
Zahlreiche Gerätschaften …….

Es stellte sich jeweils heraus: Ich benötige das alles nicht, es nimmt mir nur Zeit und Energie und beschert mir reichlich Probleme, mit denen ich mich auseinandersetzen muss. Sei es indem ich gar nicht mehr weiß, wie ich das alles in meinem Leben unterbringen soll, sei es, dass ich ständig von außen mit Dingen konfrontiert werde (z.B. Behörden), die kein Mensch braucht. Zudem stellte sich heraus, dass viele Dinge auch mit zusätzlichen Ausgaben verbunden waren. So war die Reduzierung meiner Gerätschaften auf das, was ich wirklich benötige, verbunden mit einer erheblichen Reduzierung meines Stromverbrauchs (so werfe ich heute, Jahr für Jahr, 150€ meiner früheren Ausgaben nicht mehr dem Stromlieferanten in den Rachen).

Letztlich war mein Ziel, „to simplify your life“, also mein Leben zu vereinfachen, ohne das Leben schlechter zu machen.

Und dies, finde ich, habe ich erreicht.

Erreicht, ohne auf ein gesundes Maß an Bequemlichkeiten bzw. Lebensqualität zu verzichten.

Ein Ansatz, wie ich finde, der uns allen und v.a. unserem Planeten, gut tun würde.

Es grüßt,
das Smamap

Abnehmen mit Genuss

Ich berichtete ja schon mal IN DIESEM BEITRAG darüber, wie jenes Abnehmprogramm der AOK „Abnehmen mit Genuss“ funktioniert.

Ich kann das, was ich damals berichtete, heute nur bestätigen:
Es funktioniert. Es funktioniert indem es einem dazu verhilft sich bewusster zu ernähren, indem man v.a. auf den Fettgehalt achtet, ohne Sachen generell zu verbieten, und v.a. auch damit, dass man das Ganze auf lange Sicht betrachtet.

Der langfristige Erfolg zählt.

Dazu verhilft einem auch das genügende Trinken und das genügende sich Bewegen.

All diese Dinge kann man in eine App eintragen, und hat so den Überblick.

Und weil es langsam vorwärts geht, spielt es auch keine Rolle, ob man anlässlich der einzugebenden Wochenwerte, feststellt, dass man nichts abgenommen oder vll sogar wieder mal etwas zugenommen hat. Die langfristige Tendenz zählt.

Und so bewege ich mich mittlerweile auf das Zwischenziel zu, fast 7 Kg abgenommen zu haben.

Wobei das Essen schmeckt (ein Genuss eben), was fast das Wichtigste ist. AUCH deshalb ist das etwas, was auch für Mehrpersonenhaushalte geeignet ist, weil alle mitmachen können, und es allen schmeckt, ohne dass es mit zusätzlichen Geldausgaben verbunden wäre (ok, ev. etwas mehr für Obst und Gemüse).

Genuss

Letztlich muss ja auch nur ein Familienmitglied aktiv angemeldet sein. Die anderen machen (=essen) ganz einfach mit.
Es grüßt,
das Smamap

Netto macht´s möglich

Letztens sehe ich auf meinem Kontoauszug eine Abbuchung von Netto, dem allseits bekannten Discounter, in Höhe von knapp 20€.

Ich wundere mich, denn ich hatte die Tage zuvor dort nicht mit Karte bezahlt.

Inspektion des Postens auf dem Kontoauszug (online) ergibt, dass da offenbar eine Abbuchung in Höhe von ca. 5€ kürzlich zurückgegangen war, und nun inkl. diverser Gebühren nochmals vorgenommen wurde.

Nun ja, denke ich mir …. ganz schön happig.

Mich interessiert wie das zustande kam, und ich gehe dem nach.

Es ergibt sich, dass Netto besagte 5€ just an jenem einen Tag abbuchen wollte, an dem mein Konto bis zum Anschlag überzogen war. Meine Bank lässt solche Abbuchungen dann zurückgehen. Einen Tag vorher oder einen Tag danach, wär es möglich gewesen. Na ja, dumm gelaufen!

Allerdings die Betragszunahme um 300% würde mich dann doch schon interessieren. Also bei Netto nachgehakt.

Netto teilt daraufhin per eMail mit, dass solche Vorgänge an einen externen Dienstleister abgegeben werden (ich denke, sowas nennt man heute Outsourcing), und dieser seine Bearbeitungsgebühren in Höhe von 10€ aufschlägt, und das Ganze zusammen mit den angefallenen Bankgebühren dann erneut abbucht.

Ich schreibe zurück, dass ich das schon reichlich heftig finde, wenn man derlei verfährt und den Kunden vor vollendete Tatsachen stellt (vermutlich hat man das an der Kasse mit seiner Unterschrift auf die mindestes 1m lange Tapete genehmigt).

Netto meint dann noch, dass dies eben ein festgelegter Prozess sei, und ich mich doch in der Angelegenheit an den externen Dienstleister wenden solle.

Ich entgegne noch, dass es bei mir ein ebenso festgelegter Prozess sei, dass ich, ob solcher Verfahrensweisen, und auch wegen des ausgezeichneten Kundenservice, ab sofort meine Einkäufe anderswo erledigen werde.

In meiner unmittelbaren Umgebung gibt es dazu nämlich diverse Möglichkeiten.

Ich schließe dann damit, dass ich seitens Netto keinerlei weitere Reaktion mehr benötigen würde, und ich allenfalls dazu rate, den Vorgang als schlechtes Bsp. an maßgebliche Stellen weiter zu leiten. Als dezenten Hinweis füge ich dann noch hinzu, dass es Firmen gibt, die zeigen, dass das Alles auch anders geht (vor einiger Zeit ging die Abbuchung eines Handy-Tarifs zurück; der Anbieter schrieb mich daraufhin an, und teilte mit, dass er den Betrag beim nächsten Mal erneut mit abbuchen würde; von irgendwelchen Bank- oder sonstigen Gebühren war keinerlei Rede; damit war der Vorgang erledigt).

Man mag jetzt denken, dass meine Reaktion ev. überzogen sei. Jedoch meine ich schon, dass der Kunde immer noch „König“ sein sollte (zumindest hab ich das so gelernt). Und wenn ich merke, dass ich irgendwo als Kunde geringschätzig behandelt werde, dann spreche ich das an, und wenn keine Einsicht vorhanden ist, dann ziehe ich meine Konsequenzen daraus.

Mein Gutes Recht als Verbraucher. Jedenfalls wird mich die Fa. Netto niemals mehr in ihren Läden sehen.

Es grüßt,
das Smamap