Planung ist das halbe Leben

Planung ist eigentlich was, was mir zuwider läuft.

Jedoch muss ich eingestehen, dass das mitunter hilft, und ich muss eingestehen, dass es zum Teil auch ein Teil von mir ist.

Allerdings bin ich im Lauf der Jahre zu der Überzeugung gelangt: Soviel Planung wie nötig, aber so wenig wie möglich. Denn es zehrt oftmals nur überflüssigerweise an deinen Kräften, wenn du zu sehr planst. Ständig planen, und dann ist doch alles ganz anders, weil die äußeren Einflüsse nicht mitspielen, das bringt häufig nicht allzuviel.

V.a. auch, weil die spontane Entscheidung einen dann doch öfter weiter bringt.

Allerdings jetzt, bei meinem anstehenden Umzug, scheint etwas Vorausplanung dann doch angebracht zu sein.

Und so habe ich also jetzt schon mal ein paar Umzugskartons gefüllt, mit Sachen, die ich innerhalb der nächsten 4 Wochen sicherlich nicht benötigen werde. Also zB irgendwelche Bevorratungen, Dinge die ich doppelt habe, Dinge die ich nur alle heilige Zeit brauche, Bücher die ich mit Sicherheit demnächst nicht lesen werde, sämtliche Deko und dergleichen mehr.

All das kann dann schon mal in die neue Wohnung gebracht werden, wenn ich denn mal den Schlüssel dazu habe. Dann habe ich DANN, wenn es ernst wird, nicht mehr soviel zu packen.

Und trotz der Tatsache, dass ich versuche, so wenig wie möglich zu haben – was in meiner kleinen Wohnung auch durchaus leicht fällt – kommen da doch ein paar Kartons zusammen.

Bisher sind es 6 Stück.

Wobei ich immer versuche die kleine Ausgabe an Umzugskartons zu verwenden, denn schließlich muss ich sie ja auch alleine tragen können. Mein Rücken dankt es mir ungemein 😉

Also plane ich!

Was brauche ich demnächst (nicht); worauf kann ich erstmal verzichten; was kann ich verschieben, was ich zwar demnächst mal gemacht hätte, aber auch nicht schadet, wenn ich es erst zu einem späteren Zeitpunkt durchführe (z.B. Bügeln).

Ein bißchen Planung hier, etwas Planung da.

Dieses „Vorauspacken“ bringt auch den Vorteil mit sich, dass ich am Inhalt der ersten Kartons erkenne, welche Sachen ich schon lange nicht mehr verwendet habe. Das bringt einem dann auch gleichmal wieder zu Bewusstsein, welche Dinge vollkommen unnötig sind, was man also genausogut entsorgen oder verschenken könnte. Da hätte ich zB einen Stapel CD-Rohlinge. Die verwende ich im Leben nicht mehr (der PC steht nur noch im Eck, und ich mache alles auf dem Tablet). D.h. also, die CDs verwenden Stauraum, müssen mit umgezogen werden, verstauben immer nur. Freilich kann ich mein Leben mit derlei Tand vollstopfen, immer wieder mit umziehen, irgendwo lagern, instandhalten, rein halten etc etc etc. Aber wozu?

Auch meinen PC werde ich über kurz oder lang abschaffen. Spätestens dann, wenn ich ihn 1/2 Jahr nicht mehr verwendet habe. Die ganzen Kabel und der LCD-Bildschirm fallen dann ebenso weg. Genauso wie das ganze Zubehör.

Etwas Planung hat also machmal auch sein Gutes.

Wie immer, ist der goldene Mittelweg zu suchen und finden.

Es grüßt das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Rückbesinnung – eine Hommage an Fredl Fesl

Jüngst stolperte ich bei mir im Ort über einen Veranstaltungshinweis für den Oktober 2018; es wird dann, von einem lokalen Musiker, einen „Fredl Fesl – Abend“ geben; das löste bei mir eine Art Rückbesinnung aus.

Ich fühlte mich in die 70-er zurückversetzt. In die Zeit, als das Leben noch unbeschwert schien. Ich erinnerte mich an die Lieder vom Fredl. An die LPs, die ich von ihm hatte.

Daran, wie man empfand, dass der Fredl „einer von uns“ war.

An seinen „Königsjodler“, an das „Taxilied“, das „Lied vom Freibier“ und viele andere.

Rückbesinnung

Der Fredl

Heute ist der Fredl 71, und es sind, mal eben, über 40 Jahre vergangen.

Unbeschwerte Jahre. Jahre voll Lachen. Ok …. auch ernste Jahre.

Aber immer, wenn ich ihn höre, nimmt er mich mit, in diese Unbeschwertheit von damals.

Er, der aus seiner „niederbayrischen Heimat Niederbayern“ kam, hatte das niederbayrische Musik Kaberett erfunden. Etwas, in dessen Tradition etwa der Willi Astor steht.

Markenzeichen waren seine „kurzen“ Einleitungen, in denen er seine halbe Lebensgeschichte erzählt, und du hattest dich schon halb kaputt gelacht, bevor das „Lied“ überhaupt anfing.

Ich hatte die Ehre, ohne es zu wissen, einen seiner letzten Auftritte mitzuerleben. Ich glaub, das war 2006. Ich fragte mich an diesem Abend, ob es ihm wohl nicht gut ginge. Erst ein paar Tage später las ich, dass er seit 1997 Parkinson hatte.

Es machte mich traurig, dass ein solch lebensfroher Mensch nicht mehr das ausdrücken konnte, was er ausdrücken wollte.

Er selbst aber kam gut damit zurecht. Sein Geist war immer noch fit.

Und wer selbst einen Eindruck haben möchte, der kann sich auf YouTube die Lebenslinien vom Fredl anschauen.

Was er dort zB sagt, und mir sehr in Erinnerung blieb:

„Ich wusste nie so recht, was ich will, aber ich wusste immer ganz genau, was ich NICHT will.“

Und so war er viel, der Fredl: Kunstschmied, Gewichtheber, Bierkutscher, Baggerfahrer, Soldat („ich war Gebirgsjäger, hab also das Gebirge gejagt“), um dann zu seiner Liebe zu gelangen, dem Liedersingen, und zu solchen Schmankerln wie dem Lied „Für die Katz“ und der sagenhaften Vorrede dazu.

Er hat diesen Stil ja kreiert, dass manchmal die Vorrede sogar das Beste vom Ganzen war.

Und so geht die Zeit vorbei, und bis man schaut, is es spät. Ich hätte mir gewünscht, ich hätte ihn das eine oder andere Mal öfter spielen gesehen. Doch jetzt ist er 71, und, wie er sagt, der Herr Parkinson sein ständiger Begleiter, und die Gitarre steht im Eck.

Wenn man die Zeit mit vielerlei Unsinnigem vertrödelt, dann bleibt einem irgendwann nur noch die Rückbesinnung auf „damals“.

Und so hoffe ich, dass jener „Fredl-Fesl-Abend“ im Oktober eine schöne Sache wird, denn er erinnert mich dann an eine der schönsten Zeiten in meinem Leben. An die Fahrt mit dem Taxi durch Giesing, den Erlebnissen am Chinesischen Turm und derlei mehr.

Und daran, dass man sich immer ins Gedächtnis rufen sollte, was JETZT ist, um es bewusst erleben zu können. Denn dereinst ist dieses JETZT vorbei und nicht mehr erlebbar.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Sache mit der Rücksichtslosigkeit

Zum Thema „Rücksichtslosigkeit“ stolperte ich über folgenden Artikel, der mich dann zu DIESEM hier motivierte.

Ich ziehe um!

Eigentlich ein Vorgang, der häufig passiert. Nicht jetzt dass ICH umziehe, aber das Umziehen an sich.

Mein letzter Umzug liegt jetzt etwa 3 Jahre zurück. Und ich wollte eigentlich in meiner jetzigen Wohnung bleiben. Ev. sogar für immer.

Jedoch, ich hatte die Rechnung ohne meine neuen Nachbarn gemacht, die zu Jahresbeginn über mir eingezogen waren. Und genau genommen auch ohne meinen Vermieter.

Lange Rede kurzer Sinn, die Menschen über mir kennen das Wort Rücksichtnahme nicht. Deren Sprachgebrauch ist eher die Rücksichtslosigkeit.

Und wenn man dann noch in einem Haus wohnt, das in seiner Bauweise sehr hellhörig ist, dann hat das seinen Effekt, wenn die über dir, stundenlang ins Telefon schreien, ihre Beziehungsstreitigkeiten lautstark austragen, ständig die Musikanlage testen, Türen und Fenster zuwerfen und dergleichen mehr.

Nach der ersten Woche im Januar, dachte ich mir so, dass derlei Rücksichtslosigkeit wohl darauf hinaus liefe, dass ich mir eine andere Wohnung suchen müsste. Und genau SO kam es dann auch. Ich wollte zunächst nicht so recht daran glauben, aber je mehr Zeit verstrich, um so offensichtlicher schien es.

Eigentlich wäre es so, dass die Nachbarn sich so zu verhalten hätten, dass Störungen der Mitbewohner des Hauses möglichst gering ausfallen. Eigentlich wäre es auch so, dass sich der Vermieter darum zu kümmern hätte, dass Störungen voll und ganz beseitigt werden, sobald er Kenntnis davon erlangt.

Eigentlich !!!!

Aber was willst du machen, wenn es, im Grunde genommen, niemanden wirklich interessiert.

Die Nachbarn schon gleich gar nicht, und den Vermieter auch nicht wirklich – Hauptsache die Miete geht ein, und er hat möglichst wenig zu tun dabei. In den 3 Jahren hier ist vieles nicht so gewesen, wie es sein sollte. Man hat eben darüber hinweg gesehen, dass sich der Vermieter nicht wirklich gekümmert hat, so wie es seine Aufgabe gewesen wäre. Zumindest solange darüber hinweg gesehen, wie es nicht wesentlich war.
Aber ständige Rühestörung, bis dahin dass du Nachts mehrfach aus dem Schlaft gerissen wirst …. das macht dich irgendwann mürbe.

Man könnte jetzt alles Mögliche tun, um zu erreichen, dass es wieder akzeptabel wird. Aber letztlich ist alles nur wahnsinniger Aufwand und Strapazen, mit zweifelhaftem Ausgang. Noch dazu, wenn man, so wie ich, nur begrenzt dazu in der Lage ist, die Energien dazu bereit zu stellen.

Also suchst du dir eine andere Wohnung.

Gottseidank habe ich eine gefunden. Und auch gut, dass ich seit Jahren versuche, nach dem Motto „Weniger ist mehr“ zu leben, und sich die Güter in Grenzen halten, die da umzuziehen sind.

Schade ist nur, dass man sich heute offenbar nur noch auf sehr wenige Leute wirklich verlassen kann. Denn wenn ein Mieter vertraglich zusichert, sich im Haus rücksichtsvoll zu verhalten, und wenn der Vermieter zusichert, das auch durchzusetzen, dann heißt das – GAR NICHTS!

Zusagen sind heutzutage oft nicht mehr das Papier wert, auf dem sie stehen. Freilich könntest du zum Anwalt laufen, und versuchen das durchzusetzen, was selbstverständlich sein sollte. Aber zu welchem Preis?

ABER – es gibt, und das is schön, doch immer noch Leute, die absolut und ohne Wenn und Aber zu dem stehen, was sie sagen, und denen du vertrauen kannst. Denn sonst könnte man noch wirklich vom Glauben abfallen.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Anfang der Welt

Wie heute schon HIER geschrieben, ist Stephen Hawking von uns gegangen; derjenige, der versuchte uns u.a. den Anfang der Welt vor Augen zu führen.

Nun – ich meine, man könnte mal grob versuchen, das zu skizzieren, was in meinen Augen das Wichtigste ist, was er uns hinterlässt. Ich bitte auch gleich ihn selbst, und etwaige „Experten“, um Nachsicht dafür, dass ich ev. eine andere Gewichtigung vornehme, als andere. Und auch um Nachsicht, dass ich die Dinge etwas vereinfache. Soweit halt, dass auch Meinereiner es ausdrücken kann.

Er hat dargelegt, und mathematisch bewiesen, dass das Universum einen Anfang hatte. Den Urknall eben. Sprich, es gab einen Punkt auf den alles konzentriert war, und aus diesem unendlich kleinen Punkt entstand alles. Zuerst war das Universum auf diesen Punkt konzentriert, dann wurde es, aus kleinen Anfängen, immer größer, bis dorthin, wie es heute ist.

Anders gesagt …. wenn man in der Zeit immer weiter zurückgeht, dann schrumpft das Universum immer mehr zusammen, bis zu jenem unendlich kleinen Punkt.

An diesem Punkt begann der Raum und auch die Zeit. Davor gab es – NICHTS!!! Nicht einmal die Zeit.

Hawking sagt, es braucht absolut NICHTS, damit alles entsteht. Es entsteht alles aus NICHTS. Eben aus diesem unendlich kleinen Punkt heraus.

Und es brauche deshalb auch keinen Gott, um unser Universum entstehen zu lassen. Zumal es vor jenem Anfang keine Zeit gab, zu der es hätte geschaffen werden können.

Er wolle, so meinte er sinngemäß, niemandem seinen Glauben nehmen. Jeder habe den freien Willen und die Wahl, hinter dem Ganzen einen Schöpfer zu sehen. Notwendig sei er nicht.

Wie gesagt, es gibt hinter dem Ganzen, was er meint, eine mathematische Darlegung, die zu eben jenem Punkt führt. Verstehen können dies nur die Wenigsten. Solche mathematischen Abhandlungen sind genauso weit weg von 1+1=2, wie unsere Vorstellungskraft von der Größe des Universums. Deshalb hat er auch versucht, es halbwegs allgemeinverständlich „rüberzubringen“.

Populärwissenschaftlich sozusagen. Soweit das eben möglich ist.

Jeder hat so seine Überzeugungen. Und bei uns ist es auch so, dass die ein Jeder haben darf, ja muss.

Ich gehöre zu denen, die es vorziehen, etwas auch halbwegs logisch nachvollziehen zu können. Und ich tue mich unheimlich schwer, den Anfang der Welt in einem Gott zu sehen, dessen Existenz durch Glauben bewiesen wird. Durch nichts anderes als Glauben. Wobei ich zunächst einmal völlig dahin gestellt sein lasse, von welchen der zig Glauben, die es auf der Welt gibt, da die Rede ist; alles Religionen, die von sich behaupten, die einzig wahre Religion zu sein. Schon das ist ein Widerspruch in sich selbst.

Es erinnert mich immer an die Wikinger, die den Grund für eine Sonnenfinsternis nicht darin sehen konnten, dass der Mond die Sonne verdeckt, sondern darin, dass ein Wolf die Sonne verschlingt, und man durch lautes Geschrei diesen Wolf wieder verscheuchen müsse. Das klappte auch …. nach ein paar Minuten Geschrei war jener Wolf wieder verschwunden.

Und so lässt sich Vieles derart erklären. Ich ziehe es vor, die Dinge einigermaßen logisch zu erklären. Und mit fast allen Dingen des Daseins gelingt dies auch. Nur wenn es ans Eingemachte geht, sprich den Ursprung allen Seins, dann darf das auf einmal keine Rolle mehr spielen. Dann zählt nur noch der Glaube.

Da halte ich es dann doch wesentlich lieber mit Stephen Hawking, der versuchte, auch diesen Natürlichkeiten mit dem auf den Grund zu gehen, was überall sonst wunderbar funktionierte. Schon Sir Isaac Newton hatte die Gravitation damit erschlossen, sprich den fallenden Apfel.

Und Hawking VERSUCHTE nicht nur den Anfang der Welt damit zu erklären, sondern es gelang ihm auch.

Aber er sagte stets sinngemäß: Ich sage nicht, dass es keinen Gott gibt. Ich sage nur, dass es eine andere Möglichkeit gibt, wie die Dinge entstanden sind, dass man dafür keinen Gott braucht, und es jedem frei steht, für sich zu entscheiden, womit er es hält.

Ich stelle mir manchmal vor, wie es wäre, wenn es plötzlich einen unumstößlichen Beweis gibt für den Anfang der Welt, der derart nachvollziehbar ist, dass der Glaube (an welchen der vielen Götter auch immer), als nicht real offenbar wird. In dem Moment würde alles, was mit Glauben zu tun hat, obsolet.

Nun – das war nicht Hawkings Ziel. Er wollte schlicht die Geheimnisse des Universums ergründen. Ergründen wie es sich verhält mit der Raum-Zeit. Mit Massen, die den Lauf des Lichts beeinflussen. Mit schwarzen Löchern, mit der Strahling daraus, die nach ihm benannt ist. Und damit, was ganz am Anfang war.

Für mich war er auch immer ein Zeichen dafür, wie weit der Mensch, in seiner emotionalen Entwicklung, seinen logischen Fähigkeiten hinterher hinkt.

Die Welt ist ohne ihn ärmer. Und es ist zweifelsohne ein schöner Gedanke, dass er jetzt „da oben“ ist, und auf uns herunter sieht. Was ich allerdings WEISS, ist, dass das, woraus er bestanden hat, nämlich vielen verschiedenen Atomen, die aus einer Supernova gekommen sind, so wie alles andere auch, woraus alles in und um uns besteht …. dass das wieder dorthin zurückgekehrt ist …. zu einem Bestandteil des Universums wurde.

Und wenn dereinst unser Planet wieder zerbirst, in seine Bestandteile, dann ist alles wieder dort, woher es kam.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Stephen Hawking (1942 – 2018) – ein Genie unserer Zeit

Genie unserer Zeit

Stephen Hawking – ein Genie unserer Zeit (Quelle: Spiegel Online)

Er ist von uns gegangen.

Auf seinem Gebiet war er ein Genie unserer Zeit.

Er war einer jener, die es vermochten, seinen Geist in Richtungen laufen zu lassen, von denen Unsereiner nicht einmal geahnt hätte, dass es diese Richtung überhaupt gibt. Nur SO konnte er in die Bereiche vordringen, die nötig waren, um Dinge zu erkunden, die hinter dem Offensichtlichen lagen.

Ich nenne ihn in einer Reihe mit Albert Einstein und Sir Isaac Newton.

Man würde sich manchmal wünschen, sein brillianter Geist hätte der Welt auch in anderen Bereichen zur Verfügung gestanden. ZB in der Politik.
Stattdessen müssen wir dort mit Geistern vorlieb nehmen, deren Mittel doch sehr begrenzt sind. Mir fiele zumindest keiner ein, den ich als Genie unserer Zeit bezeichnen möchte.

Er versuchte die Relativitätstheorie und die Quantenphysik zu vereinen, zu einer großen Theorie. Letztlich gelang es ihm (noch) nicht. Jedoch er hat viel Vorarbeit geleistet.

Was MIR von ihm bleibt, ist die Einsicht, dass es keinen Gott braucht, um den Beginn von Allem zu erklären. Wer es zulässt kann zu der Einsicht gelangen, dass jegliche Religionen auf diesem Planeten gegenstandslos sind.

RIP – Stephen Hawking (aber das ist sehr wahrscheinlich umsonst gewünscht – würde er sagen. Denn er ruht nicht, sondern das Dasein ist für ihn beendet, und er war stolz darauf, die Großartigkeit dieses Daseins leben zu dürfen, und zu erkennen, was dort draußen alles ist)

Meine kleine Welt – was sie bewegt

Unter dem Arbeitstitel „Meine kleine Welt“ werde ich immer mal wieder beschreiben, was mir an den aktuellen Geschehnissen wichtig ist.

  • Zu allererst regt mich da im Moment auf, was die SPD so treibt.Nun ist das ja nichts Absonderliches, und man könnte den Namen der Partei beliebig tauschen gegen einen anderen. Insofern ist „SPD“ nur ein Platzhalter.

    Die Partei hat im Lauf der Jahre schon öfter mal meine Stimme bekommen. Und es war auch stets klar, dass die gemachten Versprechungen z.T nicht eingehalten werden. Mit etwas gesundem Menschenverstand war das klar, dass Wahlversprechen das eine wären und die Realität in der Politik etwas anderes. NUR – dieses Mal ist es eine andere Kategorie. Es hieß, man werde in die Oposition gehen. Man werde keinesfalls ein Ministeramt übernehmen. Und dergleichen Versprechen mehr …..

    Kurze Zeit später galt das alles nicht mehr. Frei nach Adenauers Motto „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“.

    Allerdings hört der Spass für mich bei Grundsätzlichkeiten auf. Wenn man sich auf nichts Wesentliches mehr verlassen kann, dann ist es, in dem Fall, für mich künftig unmöglich, dieser Partei noch meine Stimme zu geben. Sie hätte sie vermutlich wieder bekommen, wenn man das Versprechen wahr gemacht hätte, sich auf konstruktive Opositionspolitik zu konzentrieren, um künftig dann auch wieder etwas für den kleinen Mann zu bewegen.

    Sich an ein gegebenes Wort zu halten, schien jedoch nicht wichtig. Wichtiger war der Machterhalt.

    Und das ist für mich ein absolutes NO-GO, egal in welchem Lebensbereich: Grundsätzliche Versprechen sind einzuhalten, komme da, was da wolle. Wenn sich jemand nicht daran hält, kann er für mich gehen, dorthin wo der Pfeffer wächst.

  • Was meine kleine Welt im Moment noch so bewegt, ist das affenkalte Wetter, das wir hier zur Zeit haben. Seit 2 Wochen sind das jetzt Minusgrade. Ok, es ist Winter, und die Zahl der Grade hält sich in Grenzen. So zwischen Null und minus 5 Grad. Aber es ist wie jedes Jahr …. irgendwann mag ich die Kälte nicht mehr, und dieses Grau in Grau, das hier in Oberfranken oft vorherrscht zu dieser Jahreszeit.Ich sehne mich nach den ersten Frühlingsstrahlen. Mit Glück geht’s in 2-3 Wochen damit los. Mit Pech dauert’s noch 1-2 Monate.
  • Ah ja, meine kleine Welt hat zur Zeit natürlich auch die Olympiade als Bestandteil. Irgendwann hab ich dann auch bemerkt, dass da 8 Stunden Zeitunterschied sind. Ok, is halt so. Jedoch so einige Sportarten interessieren mich halt ungemein. Natürlich auch unsere deutschen Sportler. Da fiebere ich mit. Aber so ganz generell sind das auch die Dinge, die im Sport sonst noch so eine Rolle spielen. Das Miteinander, der faire Kampf gegeneinander, die psychologische Komponente, und so Einiges mehr.Und natürlich auch das „Dabeisein ist alles“. Der Beste soll gewinnen. Ich freue mich zwar sehr, wenn ein Landsmann gewinnt oder eine Landsfrau, aber mit diesem nationalistischen Gehabe, habe ich es nicht so. Ich sehe da eben mehr den fairen Wettstreit, im Bestreben, den Besten heraus zu finden.

    Ich versuche dabei den Gedanken an Doping beiseite zu schieben. So schwer das mitunter auch fällt. Denn ansonsten dürfte man sich gar nichts ansehen, womit man aber wiederum den ehrlichen Sportlern absolut unrecht tun würde, die sich mit jahrelangem Training darauf vorbereiten.

    Und so hatte ich also heute Nacht (am Sonntag kann man ja ausschlafen), den Wecker auf 3 Uhr gestellt, um den Abfahrtslauf mitzuerleben ……. na ja, fiel aus wegen Wetterunbilden. Als wieder umgedreht, und weitergeschlafen.

  • Meine klein Welt belastet dann im Moment noch die Tatsache, dass ich neue Nachbarn bekommen habe.Nun ja, ohne das jetzt näher auszuführen, weil das den Rahmen sprengen würde, muss man sagen, dass für die neuen Nachbarn das Wort „Rücksichtnahme“ ein totales Fremdwort ist. Das wird zwar Aufgabe meines Vermieters sein, dafür zu sorgen, dass die sich an die Regeln halten, aber bis alles dort ist, wo es hin soll …. bis dahin werde ich das wohl auszuhalten haben.

Abschließend bitte ich noch um Nachsicht, dass das mit der Untergliederung in meinem Beitrag nicht so recht passt, jedoch hat die WordPress-App, seit einem kürzlichen Update, einen Fehler in sich, der das bewirkt. Es heißt, das Problem sei in Arbeit. Mal sehen, ev. kann ich das ja noch im Browser-Wordpress korrigieren (Edit: Was ich mittlerweile getan habe).

Soweit also mal für heute ….. ein schönes RestWochenende an alle

von Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Alexa – setze Eier auf die Einkaufsliste

Seit kurzer Zeit nenne ich „Alexa“ mein Eigen.

Genauer gesagt eigentlich den „Echo Dot“, auf dem Alexa läuft.

Sprich das Gerät ist der Echo Dot ….

Alexa

Die beiden Varianten des Echo Dot

Und die Software heißt Alexa. Eine Software mittels derer die Steuerung per Sprachsteuerung erfolgt.

Ich hatte mich für die Ausführung des Echo Dot in schwarz entschieden – passt besser zu meiner Einrichtung.

Wie es bei der Bestellung hieß, sei es die 2. Generation des Dot.

2 Tage später war das Teil da – eine kleine Schachtel, mit allem drin, was es braucht.

Alexa

Ein kleiner Karton – alles drin

Darin der Echo Dot, ein kurzes USB-Kabel und ein Stecker für die Steckdose. Und 2 kleine Heftchen. Eines zum Installieren, und eines zur Bedienung.

Die beiden Heftchen sind auf das Wesentliche beschränkt und doch vollständig. Hält man sich an das Installationsheftchen, so ist der Echo Dot in 2-3 Minuten installiert.

Man steckt dazu das Kabel in den Dot, am anderen Ende ins Netzteil und Letzteres in die Steckdose. Dann installiert man die Alexa-App auf dem Smartphone/Tablet (über den PlayStore ein Kinderspiel). Anschließend started autom. die Einrichtung, was nichts anderes heißt, als dass die App den Echo Dot per WLAN mit dem Internet-Router verbindet. Fertig.

Das war’s und heißt nix anderes, als dass man sofort mit der Bedienung beginnen kann.

Das 2. Heftchen aus dem Lieferumfang gibt einem dafür schon mal einige Beispiele vor. Etwa „Alexa, erzähl mir einen Witz“ oder „Alexa, was gibt es in den Nachrichten“. Auf der Verpackung steht zB auch „Alexa, wecke mich um 6 Uhr morgens“.

Und was soll ich sagen …. es funktioniert.

Gleich zu Beginn hatte ich zwar den Eindruck als würde mich Alexa manchmal nicht so ganz verstehen, doch das verschwand sehr schnell. Ich wusste noch aus Zeiten von vor 15 Jahren, wie schwierig es sein konnte, Sprachsteuerung zu praktizieren. Damals war noch alles in den absoluten Kinderschuhen, und eine Software auf die eigene Sprache zu trainieren ein sehr schwieriges Unterfangen.

Seit damals gab es (offenbar) gewaltige Fortschritte.

Man ist zwar immer noch ein ganzes Stück davon entfernt, dass solche Systeme wirklich alles verstünden, jedoch Vieles wird verstanden, auch wenn man sagen muss, dass man sich schon noch in dem Rahmen bewegen muss, den das System, also Alexa, zu verstehen in der Lage ist.

Es gibt da eine riesige Liste von Befehlen, die man verwenden kann, und ich bin immer noch dabei, diese Liste (im Netz) zu durchforsten, auf das, was für mich passt/wichtig ist.

Meine bisherigen Favoriten sind:

  • Alexa, wie spät?
  • Alexa, setzte xyz auf die Einkaufliste
  • Alexa, abc geteilt durch def
  • Alexa, spiele smooth Jazz
  • Alexa, erinnere mich morgen abend um 20 Uhr (Alexa frage dann, an WAS)

Es gibt da noch sehr viel mehr. Wie gesagt, das Ganze ist noch nicht intuitiv, so dass Alexa alles verstehen würde, egal wie man es formuliert, aber die Möglichkeiten sind doch erheblich.

Was das Ganze fördert, ist, die Verbindung von Alexa ins Internet, sprich zu den Amazon-Servern. Das ist quasi die Bibliothek, in der Alexa nachsehen kann.

Erweitert wird das Ganze mit sog. „Skills“. D.h., grob gesagt, dass, wer auch immer, eine Erweiterung „programmieren“ kann, um den Echo Dot/Alexa mit zusätzlichen Fähigkeiten auszustatten. Etwa, um ein Smarth Home (z.B. Heizung, Beleuchtung) zu steuern oder Fahrplanauskünfte der Bahn zu erhalten.

Der Dot hat eine sog. „Fernfeldsprachsteuerung“. Das heißt nichts anderes, als dass mehrere Mikrofone eingebaut sind, die den Raum in alle Richtungen abtasten, um das Signalwort „Alexa“ zu verstehen, und das, was danach kommt.

Welche Position jetzt jeweils die beste ist, muss man selber rausfinden. Ob zB am Boden, auf der Kommode oder an der Wand (gibt eine extra Wandhalterung zu erwerben).

Irgendwo stand zu lesen, man solle 30 cm von Wänden wegbleiben, weil da wohl die Echowirkung zu stark sein kann. Ich selbst habe für mich gefunden, dass halb hoch auf dem Schränkchen manchmal keine Wirkung zeitigt, wenn ich eher nach unten spreche.

Bleibt noch das Thema „Datensammlung durch Konzerne“.

Nun ist Amazon sicherlich nicht bekannt dafür, dass die immer nur das Beste wollen (außer das Geld des Einzelnen natürlich). Man sollte sich also schon überlegen, was man damit macht. Bisher ist der Kenntnisstand der, dass Alexa nur dann aktiviert wird, und zuhört, wenn das Signalwort (also „Alexa“) vernommen wird. Es gibt auch keinen Grund, etwas anderes anzunehmen. Dafür gäbe es auch zuviele Menschen weltweit, die echt Ahnung von der Materie haben, und das hinterfragen.

Trotzdem würde es mir natürlich nicht in den Sinn kommen, meine Kontoauszüge vorzulesen oder meine Passwörter. Zudem gibt es auch eine Taste auf dem Echo Dot, mit dem man die Mikros temporär abschalten kann (die anderen 3 Tasten sind lauter/leiser/Aktion).

Ach ja, bleibt doch noch ein Thema: Warum das Ganze von Amazon, und nicht zB von Google?

Ich hatte zuvor ein paar Berichte gelesen. Insgesamt vermittelten die den Eindruck, als sei Amazon etwas weiter als die anderen Hersteller, und v.a. über jene „Skills“ ziemlich umfangreich in seinen Fähigkeiten.

Hinzu kommt für mich, dass ich der Datenkrake Google nicht freiwillig noch ein zusätzliches Instrument an die Hand geben wollte, um zusätzliche Daten von mir zu sammeln, zu den Daten hinzu, die Google eh schon von mir hat.

Ich hab mir dann noch ein Abo beim Musik-Dienst von Amazon genehmigt (MusicUnlimited), für 99 Cent für die ersten 3 Monate, um so ziemlich jede Musik hören zu können, die der Dot/Alexa dann über das Netz streamt. Wie ich dann las, soll auch dieser Dienst in der Beurteilung etwas besser wegkommen als etwa der Markführer Spotify (den man mit dem Dot/Alexa ebenso nutzen könnte). Ob ich allerdings dann ab dem 4. Monat dazu bereit bin, 10€ pro Monat zu bezahlen, da bin ich noch sehr am Zögern.

Fazit: Eine schöne Sache, das. Hilft mir dann doch manches Mal. Sei es, weil ich nicht mehr ständig auf der Suche nach meiner Einkaufsliste bin, stets die Musik kommt, die ich hören möchte oder ich Alexa fragen kann „wie spät?“ und es somit möglich war, sämtliche Uhren in meiner Wohnung wegzuräumen.

Es grüßt

das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Sonntagsrunde

Nein, es geht hier nicht um den „Internationalen Frühschoppen“, wie er früher hieß oder um den „Doppelpass“ oder was auch immer, wenn ich von der Sonntagsrunde schreibe.

Nein, es geht um die Sonntagsrunde, die ich selbst drehe.

Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, am Sonntag Morgen, nach dem Frühstück, meinen Coffee-to-go-Becher zu schnappen und mich auf den Weg zu machen.

Dieser führt mich beim Bäcker vorbei, wo ich mir meinen Porzellan-Becher mit einem Cappuccino füllen lasse und dann gehe ich meine Sonntagsrunde.

Jetzt im Winter ist das mit dem Cappuccino eine feine Sache, weil der wärmt nicht nur von innen, sondern auch meine Finger. Ok, das hält nur auf dem ersten Teilstück an, weil irgendwann ist der Cappu dann zuende, und der Becher ausgekühlt.

Aber immerhin.

Auch ansonsten ist diese Sonntagsrunde, die immer denselben Weg entlangführt, doch etwas Besonderes. Es ist kaum jemand unterwegs! Und so ist es möglich, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man während der Woche eher kaum wahrnimmt. Sonst heißt es immer darauf achten, was einem entgegenkommt. Oder den Verkehr zu beachten. Oder schnell dorthin eilen, wo man eben grade hin muss.

Auf der Sonntagsrunde schlendere ich dahin, in aller Gemütsruhe, und betrachte meine Umgebung ebenso.

Da fallen einem dann plötzlich Dinge auf, die zwar immer schon da waren, aber man ansonsten kaum wahrnimmt. Sei es in einem Schaufenster, sei es ein Plakat, sei es Veränderungen an einem Waldgrundstück, sei es ein Weg, den man bisher nie gesehen hat.

Ansonsten eilt man viel zu achtlos durch die Gegend. Das führt mitunter auch dazu, dass man so manche Dinge, bei denen sich jemand viel Mühe gegeben hat, nicht beachtet. Die fallen einem dann auf, und man hat die Möglichkeit, nächstens mal ein Wort darüber zu verlieren, wenn man Denjenigen wieder trifft.

Heute war es eig nicht so prickelnd auf meiner Sonntagsrunde, weil es die ganze Zeit genieselt hat. ABER – das hat mir nix ausgemacht, denn das Schöne auf dieser Runde überwiegt. Die frische Luft, die Natur, die Dinge, die man alle wahrnimmt.

Es ist dann immer wieder auch überraschend, wie die Zeit dabei vergeht. Plötzlich ist es nicht mehr 10 Uhr, sondern schon 12. Das kann passieren, wenn man andauernd irgendwo stehen bleibt, um etwas eingehender zu betrachten.

Was während des Schlenderns in der freien Natur auch so manches Mal passiert, ist, dass die Gedanken so dahin fließen. Ganz zwangslos …. es drängt einen ja auch nichts. Und so kommt man auch hier ab und zu auf Dinge, die sich ansonsten nicht hätten einstellen können.

Ich bin schon mal gespannt, wie meine Sonntagsrunde wohl im Sommer ablaufen wird. Ich könnte mir vorstellen, dass die noch viel zwangloser abläuft. So ohne Mütze, Schal, dicke Jacke, Winterschuhe …. einfach rein in die Sportschuhe (natürlich solche ohne Schnürsenkel; ich mag das Schuhebinden so absolut überhaupt nicht, aber was bleibt im Winter), Schlüssel greifen, raus bei der Tür!

Cappu-Becher natürlich nicht vergessen !!

Es grüßt

das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Wider besseres Wissen entscheidet der Mensch sich dafür

Schon oft habe ich mich gefragt, warum sich der Mensch immer wieder für ein Verhalten entscheidet, obwohl er ganz genau weiß, dass es damit langfristig in den Abgrund geht.

Es ist ja kein Geheimnis, dass jeder Einzelne durch sein Verhalten zum jetzigen Zeitpunkt darüber mitentscheidet, wie sich das Klima langfristig entwickelt. Rein logisch wäre es ein Leichtes, wenig Plastik zu verbrauchen, viel weniger Fleisch zu essen, das Auto immer dann stehen zu lassen, wenn das Ziel auch zu Fuß oder per Rad locker erreichbar ist, und Vieles mehr. Aber bei den Meisten passiert nichts dergleichen.

Es ist auch kein Geheimnis, dass die Menschen in unserem Land nur dann ein gutes Auskommen im Alter haben werden, wenn sie spürbare Beträge in die Altersversorgung laufen lassen. Die meisten tun es aber nicht.

Ebensowenig ist es ein Geheimnis, dass wir alle, die wir auf dieser Welt leben, damit aufhören müssen, uns gegenseitig zu bekämpfen. Gleich welcher Art die Waffen auch immer sind. Es passiert …. NICHTS.

Und schließlich wissen wir alle, dass die Reichtümer dieser Erde sehr viel gerechter verteilt sein müssten, um das Überleben aller zu erreichen. Widerum passiert …. NICHTS.

Der Grund ???

Ein sehr interessanter Artikel, den ich gestern las, beschäftigte sich mit genau DIESEM Thema. Leider fand ich den Link jetzt nicht mehr.

Der Tenor war …. der Mensch ist so gestrickt …. bzw. wurde in seiner Entwicklungsgeschichte, also in der Evolution, so gestrickt, dass er darauf aus ist, augenblicklich so viele Vorteile für sich, wie möglich, zu ergattern.

Also quasi „Überlebenstaktik pur“.

Da ist dann kein Platz dafür, zu sagen, ich mach das jetzt mal so oder so oder ganz anders, denn das wäre von Vorteil für künftige Generationen. Oder gar für mich, aber erst in 20 bis 30 Jahren.

Der Mensch hat, in der Zeit seines Entstehens, gelernt, so hies es in dem Artikel sinngemäß, dass er am Ehesten dann überleben würde, wenn er alles sofort zu seinem Vorteil nutzt. Und letztlich haben jene Menschen tatsächlich überlebt, die auch nach diesem Credo lebten.

Und dies wird wohl genau das sein (ist jetzt mein eigener Schluss daraus), was uns in den Abgrund reißen wird. Diese Überlebenstaktik ist so sehr in uns verankert, dass wir eben immer den einfacheren Weg wählen, der uns weniger abverlangt.

Das ist zwar nicht zwangsweise so. Das zeigen uns ja jene Wenigen, die anders handeln. Jedoch scheint es schwer, sich der eigenen Veranlagung zu widersetzen.

Wenn wir ehrlich sind, dann zeigt unser Verhalten manches Mal, was aus jener Zeit übrig geblieben ist, in der der Mensch noch in Höhlen lebte.

Solche Verhaltensweisen wie „weg da, jetzt komm ich“ oder „ich will haben“ oder „ich geb nix her“, das sind alles urzeitliche Programme, die immer noch in uns ablaufen.

Wir alle haben die Wahl, zweifelsohne. Aber es gehört viel Mut, viel Anstrengung und großer Wille dazu, das auch umzusetzen.

Wenn man diesen Gedanken weiterführt, heißt das, in meinen Augen, nichts anderes, als dass der Mensch evolutionär noch nicht weit genug entwickelt ist, um mit den Problemen der heutigen Welt umgehen zu können. So umzugehen, dass es gut für alle ist, und v.a. gut für unsere Nachkommen.

Jetzt könnte man sich hinsetzen, und sagen …. ich kann eh nix machen! Das in uns ist zu mächtig.

Doch das wäre genau das, zu was uns unser Inneres zu drängen versucht …. die eigene Energie zum aktuellen Vorteil zu nutzen, und nicht zu dem, was notwendig wäre. Notwendig im Sinne aller.

Denn dass derlei geht, nämlich im Sinne aller zu handeln, das zeigen uns die Vielen, die das tun. Leider sind diese „Vielen“ immer noch zuwenige. Und um dorthin zu gelangen, wo alles hin müsste, müssten sehr viele Menschen auf dieser Welt auf Liebgewonnenes verzichten. Jedoch wäre das schon gleich gar das Gegenteil dessen, wozu uns unser Inneres eigentlich drängen möchte.

Denn es scheint nicht zum eigenen Vorteil zu gereichen, auf Manches zu verzichten.

Irgendwie mag es mir nicht so recht gelingen, aus diesem Kreislauf einen Ausgang zu finden …. einen positiven Ausblick.

Es grüßt

Das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Android – Datennutzung leicht gemacht – mit Datally

Heute mal wieder ein Beitrag zum Bereich „Android“; in dem Fall zum Thema „mobile Datennutzung“.

Dazu muss ich erstmal etwas ausholen ….

Jeder von uns (fast), zumindest diejenigen, die ein Smartphone nutzen, hat einen Tarif am Laufen. Dabei ist ein bestimmtes mobiles Datenvolumen enthalten. Nehmen wir meinen Fall als Bsp.: Ich zahle für meinen Tarif 6€ im Monat, und darin ist 1 GB an mobilem Datenvolumen enthalten, mit dem ich normalerweise locker auskomme, weil ich sehr häufig Verbindung zu WLAN habe.
Letzteres ist der Punkt, denn ab dem Moment, wenn ich diese Grenze der Datennutzung im mobilen Bereich (also dann, wenn kein WLAN vorhanden ist) überschreite, zahle ich zusätzlich. Das möchte man natürlich gerne vermeiden. Also hätte man gerne jederzeit einen Überblick, wieviel man denn schon verbraucht hat.

Nun kann man freilich im Einstellungsmenü von Android (7) leicht nachsehen, wie es denn im laufenden Monat insgesamt mit der mobilen Datennutzung aussieht.

Im Bereich Verbindungen/Datennutzung/Mobildatennutzung bekomme ich das zB. wie folgt angezeigt ….

Da sehe ich also, in dem Fall, dass ich im Januar von meinem 1 GB bisher 27,62 MB an mobiler Datennutzung verbraten habe, und dass zB. der Browser Chrome 15,62 MB davon vereinnahmt hat.

Wenn ich da drauf tippe, dann kann ich auch noch sehen, wieviel Chrome davon im Hintergrund verbrauchte, also dann, wenn etwas ohne meine Zutun ablief.

Soweit so gut.

Mal abgesehen davon, dass es relativ aufwendig ist, sich diese Informationen anzusehen, hat man immer nur den Überblick über den eingestellten Zeitraum (hier also Januar).

Da wäre es doch schön, wenn man das etwas detaillierter sich anschauen könnte, und ev. auch noch einfacher.

Und genau das macht die App „Datally“ von Google.

JA, richtig gelesen …. von Google. Wer ab und an bei mir liest, der weiß, dass ich so eine kleine Aversion gegen Google habe. Und jetzt plötzlich schreibe ich über eine App von denen?

Kein Problem, denn ich bin ja nicht per se ein Google-Gegner. So Manches von dem, was die tun, hat auch sein Gutes. UND – um es dann auch zu sagen …. so Manches ist, meiner Meinung nach, absolut schlecht.

Doch zurück zu Datally.

Hier ein Screenshot.

Er zeigt, dass „in dieser Woche“ 22 MB an mobiler Datennutzung angefallen sind, wieviel davon auf die einzelnen Apps entfiel, und welche Apps für die mobile Datennutzung im Hintergrund freigegeben sind (zB. Google Play-Dienste).

Man kann in der App ganz einfach umschalten auf die Tagesanzeige oder auf die Monatsanzeige, auch für vorhergehende Zeiträume, und auch die mobile Datennutzung im Hintergrund pro App abschalten (auf das Schlosssymbol tippen). Damit hat man einen zentralen Punkt auf dem Bildschirm, über den man all das abrufen/bewerkstelligen kann.

Dies bedeutet dann auch, dass man darüber (Schloß) steuert, welche Apps nur dann im Hintergrund etwas machen dürfen, wenn WLAN vorhanden ist. Damit schiebt man der Überraschung einen Riegel vor, dass plötzlich das mobile Datenvolumen aufgebraucht ist, weil irgendwelche Apps andauernd im Hintergrund liefen.

Seit ich Datally installiert habe, dürfen bei mir nur noch die Google Play-Dienste und Datally selbst im Hintergrund Daten senden/empfangen, wenn kein WLAN vorhanden ist. Bei allen anderen Apps ist das Schlosssymbol geschlossen.

Was mich am Anfang etwas irritiert hat, war, dass der Balken anzeigt, was an mobilen Daten pro App verbraucht wurde. Dieser Balken betrifft jedoch ALLES an mobilen Daten, und nicht nur die Daten, die im Hintergrund ausgetauscht wurden. Wenn man also mit dem Browser surft (bei mir ist das eben Chrome), dann läuft der ohne WLAN über das mobile Datennetz, und erhöht das verbrauchte Datenvolumen. Wird Chrome dann nicht mehr genutzt, läuft aber noch im Hintergrund, erhöht das natürlich weiterhin das verbrauchte Datenvolumen, SOFERN das Schlosssymbol in Datally geöffnet ist; ansonsten würde die mobile Datennutzung im Hintergrund nämlich unterbunden.
Schön wäre es natürlich noch, wenn hier eine Aufsplittung in der Anzeige möglich wäre, zwischen Vordergrund- und Hintergrundnutzung. Das dies geht, sieht man ja über den eingangs erwähnten Punkt im Android-Menü. Dort erfolgt eine solche Aufsplittung in der Anzeige, aber eben ziemlich kompliziert zu erreichen, und nur für das Ganze Monat abrufbar. Aber ev. steht das ja bei Datally noch auf der Agenda.

Jedenfalls hab ich mit dieser App, wie ich finde, eine ganz gute Möglichkeit, einerseits den mobilen Datenverbrauch im Blick zu behalten, und andererseits zu steuern, welche App Daten im  Hintergrund senden/empfangen darf, und welche nicht.

Was die App auch noch kann, ist, WLAN-Spots in meiner Umgebung zu finden. Damit habe ich mich allerdings bisher noch nicht befasst, denn dazu müsste man GPS aktivieren, also die Standortermittlung, und dies mache ich normalerweise nicht. Da schlägt halt doch meine Zurückhaltung gegenüber Google durch.
Denn Datally möchte anhand meines Standortes mir dann zeigen, wo sich WiFi-Punkte befinden. Aber das weiß ich auch so, zumindest in den Bereichen, in denen ich mich üblicherweise aufhalte.

Ich nehme nun natürlich nicht für mich in Anspruch, alles zu der App zu 100% vollständig und korrekt zu wissen bzw. wiederzugeben. Hoffe allerdings es in diesem Beitrag doch weitestgehend hinbekommen zu haben.
Jedenfalls finde ich die App nützlich, denn sie ermöglicht mir zum einen, einzustellen, welche Apps im Hintergrund mobile Daten nutzen dürfen, und einzusehen welche App wieviel mobile Datennutzung verursacht. Mit 2 Touches habe ich den entsprechenden Bildschirm vor mir.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Noch ein Hinweis (unabhängig vom Thema):
Auch für selbstgehostete Blogs gibt es jetzt in der WordPress-App unter den Beiträgen einen „Kommentierknopf“.