Das Problem mit dem Backup II

Zum Thema hatte ich im letzten Beitrag meine Meinung dahingehend geäußert, dass man als Privatnutzer meist auf ein kompliziertes Backup auf dem mobilen Gerät verzichten kann.

HIER nachzulesen

Eine Ergänzung sollte ev. noch sein ….

Wer ein Smartphone mit SD-Karte sein Eigen nennt, kann zudem den Speicherort für diverseste Daten (zB Dokumente, Tabellen, PDF-Dateien) in der jeweiligen App auf die SD-Karte legen.

Wenn man dann im Ernstfall das Gerät neu aufsetzt bzw. ein neues Gerät installiert hat, dann legt man die „alte“ SD-Karte ein und hat viele zusätzliche Daten wieder zur Verfügung. Ob man die auch alle braucht, steht auf einem anderen Blatt.

……….

Das Problem mit dem Backup

Das Problem mit dem Backup wird meines Erachtens maßlos überbewertet.

Jeder, der etwas auf sich hält, erzählt über die immense Bedeutung eines Backups, sprich einer Sicherung. Und wer keines habe, sei selber schuld

Nun, ich muss eingestehen, dass ich derlei einst selbst von mir gegeben habe.

Um eines gleich vorweg zu sagen ….

im produktiven Bereich gilt das nach wie vor. Wer dort kein Backup hat, ist tatsächlich selber schuld, ob der enormen Verluste, die im Ernstfall daraus entstehen.

Sei es bzgl. Geld, bzgl. Zeit oder bzgl. sonstiger Ressourchen. Denn etwa eine Buchhaltung ohne Backup, ist wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt und Air-Bag. Und wer keine Komplettsicherung seines Servers hat, der verzichtet noch dazu auf Bremsen und Knautschzone.

Jedoch, im privaten Bereich, sehe ich dies mittlerweile anders. Erst recht im Bereich der mobilen Endgeräte.

Und NUR darum soll es hier gehen.

Ein „Backup“, im eigentlichen Sprachgebrauch, ist jemand/etwas, das die Funktion des Originals komplett übernehmen kann. Die Astronauten von Apollo 11 hatten, so wie alle anderen Raumfahrer auch, einen „Backup“, der sie ausfallsicher ersetzen konnte.

Die Frage ist, braucht ein privater Smartphonenutzer ein Backup?

Ich sage NEIN!

Der klassische Nutzer telefoniert, schreibt z.B. in WhatsApp oder SMS, spielt Spiele, schreibt eMails, surfed im Netz, und dergleichen Standards mehr.

Stellt man sich die Frage, ob ein solcher Nutzer jemals den Inhalt eines alten Chats benötigt, eine alte Mail oder SMS, so muss man diese Frage, ehrlicherweise, ebenso mit NEIN beantworten.

Wenn also das Smartphone den Geist aufgibt, gestohlen wird oder aus irgendwelchen Gründen zurückgesetzt werden muss, so kann man frohen Mutes, sofern man dazu in dem Moment in der Lage ist, die Situation dazu nutzen, das Smartphone nur mit dem zu bestücken, was man benötigt.

Dazu ist es allerdings erstmal nötig, das (Android)-Smartphone frisch zu installieren. Dazu benötigt man dann, in aller Regel, eMail-Adresse und Passwort seines Google-Kontos (zumindest DIESES sollte man sich sicher irgendwo notiert haben). Denn das Gerät ist mit diesem Konto verbunden, und ohne die Zugangsdaten zu diesem Konto in aller Regel nicht zu installieren.

Nach der Grundinstallation ist dann nahezu alles vorhanden, was man so braucht.

Was nicht vorhanden ist, lässt sich leicht installieren. So holt man sich dann (im Fall eines Android-Gerätes) zB WhatsApp aus dem PlayStore und gut is.

Freilich muss man sich dann, um beim Bsp zu bleiben, in WhatsApp die eigene Handy-Nummer neu verifizieren, aber das ist sicherlich eine der leichtesten Übungen.

Bleiben die Kontakte. DIE sollte man dann schon regelmäßig gesichert haben. Das ist aber eine Übung die nur wenige Sekungen umfasst, indem man die Kontakte 1x im Monat exportiert. Die Kontakte-App beinhaltet dazu eine entsprechende Möglichkeit.

Und genauso kann man diese Kontakte dann auch wieder importieren. Fertig.

Wer dann noch einen Passwortmanager verwendet hat, muss dann auch nur die entsprechende App installieren, sich mit dem MasterPasswort darin anmelden, und schon hat man alle Benutzernamen und Passwörter, über das Netz, wieder zur Verfügung.

Wenn man also sein Smartphone „verloren“ hat (auf welche Weise auch immer), könnte man das auch positiv sehen, nämlich als Möglichkeit, das ganze Zeug da drauf auf das zu minimieren, was man WIRKLICH braucht. Es ist, in solchen Fällen, immer überraschend, was alles überflüssig war.

Was Überflüssiges angeht, so könnte man dazu auch die ganzen Fotos zählen, die man so mit sich rumschleppt. Soweit muss man aber nicht gehen. Meinereiner nutzt die Fotos-App von Google, die gemachte Fotos stets in die Cloud sichert. Somit heißt es im Ernstfall: App installieren, sich anmelden, und die ganzen Fotos stehen wieder zur Verfügung.

Nun will ich niemandem sein Backup nehmen oder die Zeit, die man dafür regelmäßig aufwendet (nebenbei …. ein echtes Backup eines Smartphones zu erstellen, ist keine einfache Sache). Und die „Experten“ sehen das Thema sicherlich anders, denn die haben nochmal ganz andere Sachen auf ihren Geräten laufen. Und Diejenigen, die das Gerät beruflich nutzen, sicherlich auch. Letztere haben dann allerdings IT-Experten aus der Firma im Hintergrund stehen, die für alles Nötige sorgen.

Bleibt noch das Thema „Google“. Wenn man ein Android-Smartphone neu aufsetzen muss, kommt Vieles (nicht alles) über die Google-Server automatisch auf’s Gerät. WENN …. ja wenn man zugelassen hat, dass alles, was man so hat, auf den Google-Servern gesichert wird. Da muss ich sagen, DAS habe ich abgeschalten (was ja ganz einfach geht). Ich mag es einfach nicht, wenn eine Firma, die mit Datenweitergabe Geld verdient, meine ganzen Daten „einfach so“ zur Verfügung bekommt.

Deshalb sichere ich mir meine Kontakte (wie beschrieben), meine Passwörter und meine Fotos …. Ende im Gelände.

Entscheiden und verantworten muss derlei, selbstverständlich, jeder selbst. Mit der beschriebenen Verfahrensweise fahre ich seit Längerem problemlos.

Freilich ist die Neuinstallation eines Smartphones oder Tablets eine zeitintensive Sache. Den Knopfdruck, und alles ist, wie von Zauberhand, wieder da …. das gibt es halt leider nicht …. egal, wie auch immer man vorgeht.

Mit einem iPhone stellt sich das Thema nochmal etwas anders dar. Allerdings sollte man ohnehin immer jemanden zur Hand haben, „der sich mit sowas auskennt“. Denn eine Neuinstallation ist nicht deshalb einfacher, weil ein Smartpohne sehr viel kleiner ist, als ein PC. Was man sich, meiner Meinung nach, sparen kann, ist der immense Zeitaufwand, sich Dinge zu sichern, die hinterher kein Mensch braucht. Ich erinnere auch an Zeiten, als es derlei „Tand“ noch nicht gab. Es gab für Wichtiges nur das Papier. Und ehrlicherweise muss man zugeben, dass sich daran nichts geändert hat.

Alles andere lässt sich sehr einfach beschaffen, sofern von Bedeutung. Ein Foto kann man nochmal aufnehmen. Die Kontaktdaten von XY hat jemand; zur Not kann man XY auch schnell mal besuchen oder gar mal wieder einen Brief schreiben. Und falls man das Passwort für den Zugang beim Stromlieferanten, auf dessen Homepage, nicht mehr hat, so ruft man dort an oder nutzt auf deren Homepage die „Passwort vergessen“-Funktion.

Führt mich abschließend zu dem Hinweis, dass ich meinen PC seit 1 Jahr im Eck stehen habe (mache seitdem alles mit meinem Tablet), und NICHTS, aber auch absolut NICHTS davon gebraucht habe. Ich hatte mir damals den PC erst frisch eingerichtet (wegen Umstiegs von Windows auf Linux), und noch keine Zeit gehabt, mir irgendeine Art von Backup einzurichten. Man sieht …. es wäre auch absolut überflüssig gewesen, das zu tun.

Soll nicht heißen, man müsse sich um seine Daten nicht kümmern. Aber es sollte reichen, sich beim „Kümmern“ auf das zu beschränken, was notwendig ist. Das Problem mit dem Backup scheint also keines zu sein.

Das führt, für mich, geradewegs, zum Thema „Virenscanner“ …. aber das ist ein anderes Thema.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Planung ist das halbe Leben

Planung ist eigentlich was, was mir zuwider läuft.

Jedoch muss ich eingestehen, dass das mitunter hilft, und ich muss eingestehen, dass es zum Teil auch ein Teil von mir ist.

Allerdings bin ich im Lauf der Jahre zu der Überzeugung gelangt: Soviel Planung wie nötig, aber so wenig wie möglich. Denn es zehrt oftmals nur überflüssigerweise an deinen Kräften, wenn du zu sehr planst. Ständig planen, und dann ist doch alles ganz anders, weil die äußeren Einflüsse nicht mitspielen, das bringt häufig nicht allzuviel.

V.a. auch, weil die spontane Entscheidung einen dann doch öfter weiter bringt.

Allerdings jetzt, bei meinem anstehenden Umzug, scheint etwas Vorausplanung dann doch angebracht zu sein.

Und so habe ich also jetzt schon mal ein paar Umzugskartons gefüllt, mit Sachen, die ich innerhalb der nächsten 4 Wochen sicherlich nicht benötigen werde. Also zB irgendwelche Bevorratungen, Dinge die ich doppelt habe, Dinge die ich nur alle heilige Zeit brauche, Bücher die ich mit Sicherheit demnächst nicht lesen werde, sämtliche Deko und dergleichen mehr.

All das kann dann schon mal in die neue Wohnung gebracht werden, wenn ich denn mal den Schlüssel dazu habe. Dann habe ich DANN, wenn es ernst wird, nicht mehr soviel zu packen.

Und trotz der Tatsache, dass ich versuche, so wenig wie möglich zu haben – was in meiner kleinen Wohnung auch durchaus leicht fällt – kommen da doch ein paar Kartons zusammen.

Bisher sind es 6 Stück.

Wobei ich immer versuche die kleine Ausgabe an Umzugskartons zu verwenden, denn schließlich muss ich sie ja auch alleine tragen können. Mein Rücken dankt es mir ungemein 😉

Also plane ich!

Was brauche ich demnächst (nicht); worauf kann ich erstmal verzichten; was kann ich verschieben, was ich zwar demnächst mal gemacht hätte, aber auch nicht schadet, wenn ich es erst zu einem späteren Zeitpunkt durchführe (z.B. Bügeln).

Ein bißchen Planung hier, etwas Planung da.

Dieses „Vorauspacken“ bringt auch den Vorteil mit sich, dass ich am Inhalt der ersten Kartons erkenne, welche Sachen ich schon lange nicht mehr verwendet habe. Das bringt einem dann auch gleichmal wieder zu Bewusstsein, welche Dinge vollkommen unnötig sind, was man also genausogut entsorgen oder verschenken könnte. Da hätte ich zB einen Stapel CD-Rohlinge. Die verwende ich im Leben nicht mehr (der PC steht nur noch im Eck, und ich mache alles auf dem Tablet). D.h. also, die CDs verwenden Stauraum, müssen mit umgezogen werden, verstauben immer nur. Freilich kann ich mein Leben mit derlei Tand vollstopfen, immer wieder mit umziehen, irgendwo lagern, instandhalten, rein halten etc etc etc. Aber wozu?

Auch meinen PC werde ich über kurz oder lang abschaffen. Spätestens dann, wenn ich ihn 1/2 Jahr nicht mehr verwendet habe. Die ganzen Kabel und der LCD-Bildschirm fallen dann ebenso weg. Genauso wie das ganze Zubehör.

Etwas Planung hat also machmal auch sein Gutes.

Wie immer, ist der goldene Mittelweg zu suchen und finden.

Es grüßt das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Rückbesinnung – eine Hommage an Fredl Fesl

Jüngst stolperte ich bei mir im Ort über einen Veranstaltungshinweis für den Oktober 2018; es wird dann, von einem lokalen Musiker, einen „Fredl Fesl – Abend“ geben; das löste bei mir eine Art Rückbesinnung aus.

Ich fühlte mich in die 70-er zurückversetzt. In die Zeit, als das Leben noch unbeschwert schien. Ich erinnerte mich an die Lieder vom Fredl. An die LPs, die ich von ihm hatte.

Daran, wie man empfand, dass der Fredl „einer von uns“ war.

An seinen „Königsjodler“, an das „Taxilied“, das „Lied vom Freibier“ und viele andere.

Rückbesinnung

Der Fredl

Heute ist der Fredl 71, und es sind, mal eben, über 40 Jahre vergangen.

Unbeschwerte Jahre. Jahre voll Lachen. Ok …. auch ernste Jahre.

Aber immer, wenn ich ihn höre, nimmt er mich mit, in diese Unbeschwertheit von damals.

Er, der aus seiner „niederbayrischen Heimat Niederbayern“ kam, hatte das niederbayrische Musik Kaberett erfunden. Etwas, in dessen Tradition etwa der Willi Astor steht.

Markenzeichen waren seine „kurzen“ Einleitungen, in denen er seine halbe Lebensgeschichte erzählt, und du hattest dich schon halb kaputt gelacht, bevor das „Lied“ überhaupt anfing.

Ich hatte die Ehre, ohne es zu wissen, einen seiner letzten Auftritte mitzuerleben. Ich glaub, das war 2006. Ich fragte mich an diesem Abend, ob es ihm wohl nicht gut ginge. Erst ein paar Tage später las ich, dass er seit 1997 Parkinson hatte.

Es machte mich traurig, dass ein solch lebensfroher Mensch nicht mehr das ausdrücken konnte, was er ausdrücken wollte.

Er selbst aber kam gut damit zurecht. Sein Geist war immer noch fit.

Und wer selbst einen Eindruck haben möchte, der kann sich auf YouTube die Lebenslinien vom Fredl anschauen.

Was er dort zB sagt, und mir sehr in Erinnerung blieb:

„Ich wusste nie so recht, was ich will, aber ich wusste immer ganz genau, was ich NICHT will.“

Und so war er viel, der Fredl: Kunstschmied, Gewichtheber, Bierkutscher, Baggerfahrer, Soldat („ich war Gebirgsjäger, hab also das Gebirge gejagt“), um dann zu seiner Liebe zu gelangen, dem Liedersingen, und zu solchen Schmankerln wie dem Lied „Für die Katz“ und der sagenhaften Vorrede dazu.

Er hat diesen Stil ja kreiert, dass manchmal die Vorrede sogar das Beste vom Ganzen war.

Und so geht die Zeit vorbei, und bis man schaut, is es spät. Ich hätte mir gewünscht, ich hätte ihn das eine oder andere Mal öfter spielen gesehen. Doch jetzt ist er 71, und, wie er sagt, der Herr Parkinson sein ständiger Begleiter, und die Gitarre steht im Eck.

Wenn man die Zeit mit vielerlei Unsinnigem vertrödelt, dann bleibt einem irgendwann nur noch die Rückbesinnung auf „damals“.

Und so hoffe ich, dass jener „Fredl-Fesl-Abend“ im Oktober eine schöne Sache wird, denn er erinnert mich dann an eine der schönsten Zeiten in meinem Leben. An die Fahrt mit dem Taxi durch Giesing, den Erlebnissen am Chinesischen Turm und derlei mehr.

Und daran, dass man sich immer ins Gedächtnis rufen sollte, was JETZT ist, um es bewusst erleben zu können. Denn dereinst ist dieses JETZT vorbei und nicht mehr erlebbar.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Sache mit der Rücksichtslosigkeit

Zum Thema „Rücksichtslosigkeit“ stolperte ich über folgenden Artikel, der mich dann zu DIESEM hier motivierte.

Ich ziehe um!

Eigentlich ein Vorgang, der häufig passiert. Nicht jetzt dass ICH umziehe, aber das Umziehen an sich.

Mein letzter Umzug liegt jetzt etwa 3 Jahre zurück. Und ich wollte eigentlich in meiner jetzigen Wohnung bleiben. Ev. sogar für immer.

Jedoch, ich hatte die Rechnung ohne meine neuen Nachbarn gemacht, die zu Jahresbeginn über mir eingezogen waren. Und genau genommen auch ohne meinen Vermieter.

Lange Rede kurzer Sinn, die Menschen über mir kennen das Wort Rücksichtnahme nicht. Deren Sprachgebrauch ist eher die Rücksichtslosigkeit.

Und wenn man dann noch in einem Haus wohnt, das in seiner Bauweise sehr hellhörig ist, dann hat das seinen Effekt, wenn die über dir, stundenlang ins Telefon schreien, ihre Beziehungsstreitigkeiten lautstark austragen, ständig die Musikanlage testen, Türen und Fenster zuwerfen und dergleichen mehr.

Nach der ersten Woche im Januar, dachte ich mir so, dass derlei Rücksichtslosigkeit wohl darauf hinaus liefe, dass ich mir eine andere Wohnung suchen müsste. Und genau SO kam es dann auch. Ich wollte zunächst nicht so recht daran glauben, aber je mehr Zeit verstrich, um so offensichtlicher schien es.

Eigentlich wäre es so, dass die Nachbarn sich so zu verhalten hätten, dass Störungen der Mitbewohner des Hauses möglichst gering ausfallen. Eigentlich wäre es auch so, dass sich der Vermieter darum zu kümmern hätte, dass Störungen voll und ganz beseitigt werden, sobald er Kenntnis davon erlangt.

Eigentlich !!!!

Aber was willst du machen, wenn es, im Grunde genommen, niemanden wirklich interessiert.

Die Nachbarn schon gleich gar nicht, und den Vermieter auch nicht wirklich – Hauptsache die Miete geht ein, und er hat möglichst wenig zu tun dabei. In den 3 Jahren hier ist vieles nicht so gewesen, wie es sein sollte. Man hat eben darüber hinweg gesehen, dass sich der Vermieter nicht wirklich gekümmert hat, so wie es seine Aufgabe gewesen wäre. Zumindest solange darüber hinweg gesehen, wie es nicht wesentlich war.
Aber ständige Rühestörung, bis dahin dass du Nachts mehrfach aus dem Schlaft gerissen wirst …. das macht dich irgendwann mürbe.

Man könnte jetzt alles Mögliche tun, um zu erreichen, dass es wieder akzeptabel wird. Aber letztlich ist alles nur wahnsinniger Aufwand und Strapazen, mit zweifelhaftem Ausgang. Noch dazu, wenn man, so wie ich, nur begrenzt dazu in der Lage ist, die Energien dazu bereit zu stellen.

Also suchst du dir eine andere Wohnung.

Gottseidank habe ich eine gefunden. Und auch gut, dass ich seit Jahren versuche, nach dem Motto „Weniger ist mehr“ zu leben, und sich die Güter in Grenzen halten, die da umzuziehen sind.

Schade ist nur, dass man sich heute offenbar nur noch auf sehr wenige Leute wirklich verlassen kann. Denn wenn ein Mieter vertraglich zusichert, sich im Haus rücksichtsvoll zu verhalten, und wenn der Vermieter zusichert, das auch durchzusetzen, dann heißt das – GAR NICHTS!

Zusagen sind heutzutage oft nicht mehr das Papier wert, auf dem sie stehen. Freilich könntest du zum Anwalt laufen, und versuchen das durchzusetzen, was selbstverständlich sein sollte. Aber zu welchem Preis?

ABER – es gibt, und das is schön, doch immer noch Leute, die absolut und ohne Wenn und Aber zu dem stehen, was sie sagen, und denen du vertrauen kannst. Denn sonst könnte man noch wirklich vom Glauben abfallen.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Anfang der Welt

Wie heute schon HIER geschrieben, ist Stephen Hawking von uns gegangen; derjenige, der versuchte uns u.a. den Anfang der Welt vor Augen zu führen.

Nun – ich meine, man könnte mal grob versuchen, das zu skizzieren, was in meinen Augen das Wichtigste ist, was er uns hinterlässt. Ich bitte auch gleich ihn selbst, und etwaige „Experten“, um Nachsicht dafür, dass ich ev. eine andere Gewichtigung vornehme, als andere. Und auch um Nachsicht, dass ich die Dinge etwas vereinfache. Soweit halt, dass auch Meinereiner es ausdrücken kann.

Er hat dargelegt, und mathematisch bewiesen, dass das Universum einen Anfang hatte. Den Urknall eben. Sprich, es gab einen Punkt auf den alles konzentriert war, und aus diesem unendlich kleinen Punkt entstand alles. Zuerst war das Universum auf diesen Punkt konzentriert, dann wurde es, aus kleinen Anfängen, immer größer, bis dorthin, wie es heute ist.

Anders gesagt …. wenn man in der Zeit immer weiter zurückgeht, dann schrumpft das Universum immer mehr zusammen, bis zu jenem unendlich kleinen Punkt.

An diesem Punkt begann der Raum und auch die Zeit. Davor gab es – NICHTS!!! Nicht einmal die Zeit.

Hawking sagt, es braucht absolut NICHTS, damit alles entsteht. Es entsteht alles aus NICHTS. Eben aus diesem unendlich kleinen Punkt heraus.

Und es brauche deshalb auch keinen Gott, um unser Universum entstehen zu lassen. Zumal es vor jenem Anfang keine Zeit gab, zu der es hätte geschaffen werden können.

Er wolle, so meinte er sinngemäß, niemandem seinen Glauben nehmen. Jeder habe den freien Willen und die Wahl, hinter dem Ganzen einen Schöpfer zu sehen. Notwendig sei er nicht.

Wie gesagt, es gibt hinter dem Ganzen, was er meint, eine mathematische Darlegung, die zu eben jenem Punkt führt. Verstehen können dies nur die Wenigsten. Solche mathematischen Abhandlungen sind genauso weit weg von 1+1=2, wie unsere Vorstellungskraft von der Größe des Universums. Deshalb hat er auch versucht, es halbwegs allgemeinverständlich „rüberzubringen“.

Populärwissenschaftlich sozusagen. Soweit das eben möglich ist.

Jeder hat so seine Überzeugungen. Und bei uns ist es auch so, dass die ein Jeder haben darf, ja muss.

Ich gehöre zu denen, die es vorziehen, etwas auch halbwegs logisch nachvollziehen zu können. Und ich tue mich unheimlich schwer, den Anfang der Welt in einem Gott zu sehen, dessen Existenz durch Glauben bewiesen wird. Durch nichts anderes als Glauben. Wobei ich zunächst einmal völlig dahin gestellt sein lasse, von welchen der zig Glauben, die es auf der Welt gibt, da die Rede ist; alles Religionen, die von sich behaupten, die einzig wahre Religion zu sein. Schon das ist ein Widerspruch in sich selbst.

Es erinnert mich immer an die Wikinger, die den Grund für eine Sonnenfinsternis nicht darin sehen konnten, dass der Mond die Sonne verdeckt, sondern darin, dass ein Wolf die Sonne verschlingt, und man durch lautes Geschrei diesen Wolf wieder verscheuchen müsse. Das klappte auch …. nach ein paar Minuten Geschrei war jener Wolf wieder verschwunden.

Und so lässt sich Vieles derart erklären. Ich ziehe es vor, die Dinge einigermaßen logisch zu erklären. Und mit fast allen Dingen des Daseins gelingt dies auch. Nur wenn es ans Eingemachte geht, sprich den Ursprung allen Seins, dann darf das auf einmal keine Rolle mehr spielen. Dann zählt nur noch der Glaube.

Da halte ich es dann doch wesentlich lieber mit Stephen Hawking, der versuchte, auch diesen Natürlichkeiten mit dem auf den Grund zu gehen, was überall sonst wunderbar funktionierte. Schon Sir Isaac Newton hatte die Gravitation damit erschlossen, sprich den fallenden Apfel.

Und Hawking VERSUCHTE nicht nur den Anfang der Welt damit zu erklären, sondern es gelang ihm auch.

Aber er sagte stets sinngemäß: Ich sage nicht, dass es keinen Gott gibt. Ich sage nur, dass es eine andere Möglichkeit gibt, wie die Dinge entstanden sind, dass man dafür keinen Gott braucht, und es jedem frei steht, für sich zu entscheiden, womit er es hält.

Ich stelle mir manchmal vor, wie es wäre, wenn es plötzlich einen unumstößlichen Beweis gibt für den Anfang der Welt, der derart nachvollziehbar ist, dass der Glaube (an welchen der vielen Götter auch immer), als nicht real offenbar wird. In dem Moment würde alles, was mit Glauben zu tun hat, obsolet.

Nun – das war nicht Hawkings Ziel. Er wollte schlicht die Geheimnisse des Universums ergründen. Ergründen wie es sich verhält mit der Raum-Zeit. Mit Massen, die den Lauf des Lichts beeinflussen. Mit schwarzen Löchern, mit der Strahling daraus, die nach ihm benannt ist. Und damit, was ganz am Anfang war.

Für mich war er auch immer ein Zeichen dafür, wie weit der Mensch, in seiner emotionalen Entwicklung, seinen logischen Fähigkeiten hinterher hinkt.

Die Welt ist ohne ihn ärmer. Und es ist zweifelsohne ein schöner Gedanke, dass er jetzt „da oben“ ist, und auf uns herunter sieht. Was ich allerdings WEISS, ist, dass das, woraus er bestanden hat, nämlich vielen verschiedenen Atomen, die aus einer Supernova gekommen sind, so wie alles andere auch, woraus alles in und um uns besteht …. dass das wieder dorthin zurückgekehrt ist …. zu einem Bestandteil des Universums wurde.

Und wenn dereinst unser Planet wieder zerbirst, in seine Bestandteile, dann ist alles wieder dort, woher es kam.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Stephen Hawking (1942 – 2018) – ein Genie unserer Zeit

Genie unserer Zeit

Stephen Hawking – ein Genie unserer Zeit (Quelle: Spiegel Online)

Er ist von uns gegangen.

Auf seinem Gebiet war er ein Genie unserer Zeit.

Er war einer jener, die es vermochten, seinen Geist in Richtungen laufen zu lassen, von denen Unsereiner nicht einmal geahnt hätte, dass es diese Richtung überhaupt gibt. Nur SO konnte er in die Bereiche vordringen, die nötig waren, um Dinge zu erkunden, die hinter dem Offensichtlichen lagen.

Ich nenne ihn in einer Reihe mit Albert Einstein und Sir Isaac Newton.

Man würde sich manchmal wünschen, sein brillianter Geist hätte der Welt auch in anderen Bereichen zur Verfügung gestanden. ZB in der Politik.
Stattdessen müssen wir dort mit Geistern vorlieb nehmen, deren Mittel doch sehr begrenzt sind. Mir fiele zumindest keiner ein, den ich als Genie unserer Zeit bezeichnen möchte.

Er versuchte die Relativitätstheorie und die Quantenphysik zu vereinen, zu einer großen Theorie. Letztlich gelang es ihm (noch) nicht. Jedoch er hat viel Vorarbeit geleistet.

Was MIR von ihm bleibt, ist die Einsicht, dass es keinen Gott braucht, um den Beginn von Allem zu erklären. Wer es zulässt kann zu der Einsicht gelangen, dass jegliche Religionen auf diesem Planeten gegenstandslos sind.

RIP – Stephen Hawking (aber das ist sehr wahrscheinlich umsonst gewünscht – würde er sagen. Denn er ruht nicht, sondern das Dasein ist für ihn beendet, und er war stolz darauf, die Großartigkeit dieses Daseins leben zu dürfen, und zu erkennen, was dort draußen alles ist)

Meine kleine Welt – was sie bewegt

Unter dem Arbeitstitel „Meine kleine Welt“ werde ich immer mal wieder beschreiben, was mir an den aktuellen Geschehnissen wichtig ist.

  • Zu allererst regt mich da im Moment auf, was die SPD so treibt.Nun ist das ja nichts Absonderliches, und man könnte den Namen der Partei beliebig tauschen gegen einen anderen. Insofern ist „SPD“ nur ein Platzhalter.

    Die Partei hat im Lauf der Jahre schon öfter mal meine Stimme bekommen. Und es war auch stets klar, dass die gemachten Versprechungen z.T nicht eingehalten werden. Mit etwas gesundem Menschenverstand war das klar, dass Wahlversprechen das eine wären und die Realität in der Politik etwas anderes. NUR – dieses Mal ist es eine andere Kategorie. Es hieß, man werde in die Oposition gehen. Man werde keinesfalls ein Ministeramt übernehmen. Und dergleichen Versprechen mehr …..

    Kurze Zeit später galt das alles nicht mehr. Frei nach Adenauers Motto „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“.

    Allerdings hört der Spass für mich bei Grundsätzlichkeiten auf. Wenn man sich auf nichts Wesentliches mehr verlassen kann, dann ist es, in dem Fall, für mich künftig unmöglich, dieser Partei noch meine Stimme zu geben. Sie hätte sie vermutlich wieder bekommen, wenn man das Versprechen wahr gemacht hätte, sich auf konstruktive Opositionspolitik zu konzentrieren, um künftig dann auch wieder etwas für den kleinen Mann zu bewegen.

    Sich an ein gegebenes Wort zu halten, schien jedoch nicht wichtig. Wichtiger war der Machterhalt.

    Und das ist für mich ein absolutes NO-GO, egal in welchem Lebensbereich: Grundsätzliche Versprechen sind einzuhalten, komme da, was da wolle. Wenn sich jemand nicht daran hält, kann er für mich gehen, dorthin wo der Pfeffer wächst.

  • Was meine kleine Welt im Moment noch so bewegt, ist das affenkalte Wetter, das wir hier zur Zeit haben. Seit 2 Wochen sind das jetzt Minusgrade. Ok, es ist Winter, und die Zahl der Grade hält sich in Grenzen. So zwischen Null und minus 5 Grad. Aber es ist wie jedes Jahr …. irgendwann mag ich die Kälte nicht mehr, und dieses Grau in Grau, das hier in Oberfranken oft vorherrscht zu dieser Jahreszeit.Ich sehne mich nach den ersten Frühlingsstrahlen. Mit Glück geht’s in 2-3 Wochen damit los. Mit Pech dauert’s noch 1-2 Monate.
  • Ah ja, meine kleine Welt hat zur Zeit natürlich auch die Olympiade als Bestandteil. Irgendwann hab ich dann auch bemerkt, dass da 8 Stunden Zeitunterschied sind. Ok, is halt so. Jedoch so einige Sportarten interessieren mich halt ungemein. Natürlich auch unsere deutschen Sportler. Da fiebere ich mit. Aber so ganz generell sind das auch die Dinge, die im Sport sonst noch so eine Rolle spielen. Das Miteinander, der faire Kampf gegeneinander, die psychologische Komponente, und so Einiges mehr.Und natürlich auch das „Dabeisein ist alles“. Der Beste soll gewinnen. Ich freue mich zwar sehr, wenn ein Landsmann gewinnt oder eine Landsfrau, aber mit diesem nationalistischen Gehabe, habe ich es nicht so. Ich sehe da eben mehr den fairen Wettstreit, im Bestreben, den Besten heraus zu finden.

    Ich versuche dabei den Gedanken an Doping beiseite zu schieben. So schwer das mitunter auch fällt. Denn ansonsten dürfte man sich gar nichts ansehen, womit man aber wiederum den ehrlichen Sportlern absolut unrecht tun würde, die sich mit jahrelangem Training darauf vorbereiten.

    Und so hatte ich also heute Nacht (am Sonntag kann man ja ausschlafen), den Wecker auf 3 Uhr gestellt, um den Abfahrtslauf mitzuerleben ……. na ja, fiel aus wegen Wetterunbilden. Als wieder umgedreht, und weitergeschlafen.

  • Meine klein Welt belastet dann im Moment noch die Tatsache, dass ich neue Nachbarn bekommen habe.Nun ja, ohne das jetzt näher auszuführen, weil das den Rahmen sprengen würde, muss man sagen, dass für die neuen Nachbarn das Wort „Rücksichtnahme“ ein totales Fremdwort ist. Das wird zwar Aufgabe meines Vermieters sein, dafür zu sorgen, dass die sich an die Regeln halten, aber bis alles dort ist, wo es hin soll …. bis dahin werde ich das wohl auszuhalten haben.

Abschließend bitte ich noch um Nachsicht, dass das mit der Untergliederung in meinem Beitrag nicht so recht passt, jedoch hat die WordPress-App, seit einem kürzlichen Update, einen Fehler in sich, der das bewirkt. Es heißt, das Problem sei in Arbeit. Mal sehen, ev. kann ich das ja noch im Browser-Wordpress korrigieren (Edit: Was ich mittlerweile getan habe).

Soweit also mal für heute ….. ein schönes RestWochenende an alle

von Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Alexa – setze Eier auf die Einkaufsliste

Seit kurzer Zeit nenne ich „Alexa“ mein Eigen.

Genauer gesagt eigentlich den „Echo Dot“, auf dem Alexa läuft.

Sprich das Gerät ist der Echo Dot ….

Alexa

Die beiden Varianten des Echo Dot

Und die Software heißt Alexa. Eine Software mittels derer die Steuerung per Sprachsteuerung erfolgt.

Ich hatte mich für die Ausführung des Echo Dot in schwarz entschieden – passt besser zu meiner Einrichtung.

Wie es bei der Bestellung hieß, sei es die 2. Generation des Dot.

2 Tage später war das Teil da – eine kleine Schachtel, mit allem drin, was es braucht.

Alexa

Ein kleiner Karton – alles drin

Darin der Echo Dot, ein kurzes USB-Kabel und ein Stecker für die Steckdose. Und 2 kleine Heftchen. Eines zum Installieren, und eines zur Bedienung.

Die beiden Heftchen sind auf das Wesentliche beschränkt und doch vollständig. Hält man sich an das Installationsheftchen, so ist der Echo Dot in 2-3 Minuten installiert.

Man steckt dazu das Kabel in den Dot, am anderen Ende ins Netzteil und Letzteres in die Steckdose. Dann installiert man die Alexa-App auf dem Smartphone/Tablet (über den PlayStore ein Kinderspiel). Anschließend started autom. die Einrichtung, was nichts anderes heißt, als dass die App den Echo Dot per WLAN mit dem Internet-Router verbindet. Fertig.

Das war’s und heißt nix anderes, als dass man sofort mit der Bedienung beginnen kann.

Das 2. Heftchen aus dem Lieferumfang gibt einem dafür schon mal einige Beispiele vor. Etwa „Alexa, erzähl mir einen Witz“ oder „Alexa, was gibt es in den Nachrichten“. Auf der Verpackung steht zB auch „Alexa, wecke mich um 6 Uhr morgens“.

Und was soll ich sagen …. es funktioniert.

Gleich zu Beginn hatte ich zwar den Eindruck als würde mich Alexa manchmal nicht so ganz verstehen, doch das verschwand sehr schnell. Ich wusste noch aus Zeiten von vor 15 Jahren, wie schwierig es sein konnte, Sprachsteuerung zu praktizieren. Damals war noch alles in den absoluten Kinderschuhen, und eine Software auf die eigene Sprache zu trainieren ein sehr schwieriges Unterfangen.

Seit damals gab es (offenbar) gewaltige Fortschritte.

Man ist zwar immer noch ein ganzes Stück davon entfernt, dass solche Systeme wirklich alles verstünden, jedoch Vieles wird verstanden, auch wenn man sagen muss, dass man sich schon noch in dem Rahmen bewegen muss, den das System, also Alexa, zu verstehen in der Lage ist.

Es gibt da eine riesige Liste von Befehlen, die man verwenden kann, und ich bin immer noch dabei, diese Liste (im Netz) zu durchforsten, auf das, was für mich passt/wichtig ist.

Meine bisherigen Favoriten sind:

  • Alexa, wie spät?
  • Alexa, setzte xyz auf die Einkaufliste
  • Alexa, abc geteilt durch def
  • Alexa, spiele smooth Jazz
  • Alexa, erinnere mich morgen abend um 20 Uhr (Alexa frage dann, an WAS)

Es gibt da noch sehr viel mehr. Wie gesagt, das Ganze ist noch nicht intuitiv, so dass Alexa alles verstehen würde, egal wie man es formuliert, aber die Möglichkeiten sind doch erheblich.

Was das Ganze fördert, ist, die Verbindung von Alexa ins Internet, sprich zu den Amazon-Servern. Das ist quasi die Bibliothek, in der Alexa nachsehen kann.

Erweitert wird das Ganze mit sog. „Skills“. D.h., grob gesagt, dass, wer auch immer, eine Erweiterung „programmieren“ kann, um den Echo Dot/Alexa mit zusätzlichen Fähigkeiten auszustatten. Etwa, um ein Smarth Home (z.B. Heizung, Beleuchtung) zu steuern oder Fahrplanauskünfte der Bahn zu erhalten.

Der Dot hat eine sog. „Fernfeldsprachsteuerung“. Das heißt nichts anderes, als dass mehrere Mikrofone eingebaut sind, die den Raum in alle Richtungen abtasten, um das Signalwort „Alexa“ zu verstehen, und das, was danach kommt.

Welche Position jetzt jeweils die beste ist, muss man selber rausfinden. Ob zB am Boden, auf der Kommode oder an der Wand (gibt eine extra Wandhalterung zu erwerben).

Irgendwo stand zu lesen, man solle 30 cm von Wänden wegbleiben, weil da wohl die Echowirkung zu stark sein kann. Ich selbst habe für mich gefunden, dass halb hoch auf dem Schränkchen manchmal keine Wirkung zeitigt, wenn ich eher nach unten spreche.

Bleibt noch das Thema „Datensammlung durch Konzerne“.

Nun ist Amazon sicherlich nicht bekannt dafür, dass die immer nur das Beste wollen (außer das Geld des Einzelnen natürlich). Man sollte sich also schon überlegen, was man damit macht. Bisher ist der Kenntnisstand der, dass Alexa nur dann aktiviert wird, und zuhört, wenn das Signalwort (also „Alexa“) vernommen wird. Es gibt auch keinen Grund, etwas anderes anzunehmen. Dafür gäbe es auch zuviele Menschen weltweit, die echt Ahnung von der Materie haben, und das hinterfragen.

Trotzdem würde es mir natürlich nicht in den Sinn kommen, meine Kontoauszüge vorzulesen oder meine Passwörter. Zudem gibt es auch eine Taste auf dem Echo Dot, mit dem man die Mikros temporär abschalten kann (die anderen 3 Tasten sind lauter/leiser/Aktion).

Ach ja, bleibt doch noch ein Thema: Warum das Ganze von Amazon, und nicht zB von Google?

Ich hatte zuvor ein paar Berichte gelesen. Insgesamt vermittelten die den Eindruck, als sei Amazon etwas weiter als die anderen Hersteller, und v.a. über jene „Skills“ ziemlich umfangreich in seinen Fähigkeiten.

Hinzu kommt für mich, dass ich der Datenkrake Google nicht freiwillig noch ein zusätzliches Instrument an die Hand geben wollte, um zusätzliche Daten von mir zu sammeln, zu den Daten hinzu, die Google eh schon von mir hat.

Ich hab mir dann noch ein Abo beim Musik-Dienst von Amazon genehmigt (MusicUnlimited), für 99 Cent für die ersten 3 Monate, um so ziemlich jede Musik hören zu können, die der Dot/Alexa dann über das Netz streamt. Wie ich dann las, soll auch dieser Dienst in der Beurteilung etwas besser wegkommen als etwa der Markführer Spotify (den man mit dem Dot/Alexa ebenso nutzen könnte). Ob ich allerdings dann ab dem 4. Monat dazu bereit bin, 10€ pro Monat zu bezahlen, da bin ich noch sehr am Zögern.

Fazit: Eine schöne Sache, das. Hilft mir dann doch manches Mal. Sei es, weil ich nicht mehr ständig auf der Suche nach meiner Einkaufsliste bin, stets die Musik kommt, die ich hören möchte oder ich Alexa fragen kann „wie spät?“ und es somit möglich war, sämtliche Uhren in meiner Wohnung wegzuräumen.

Es grüßt

das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)