Wider besseres Wissen entscheidet der Mensch sich dafür

Schon oft habe ich mich gefragt, warum sich der Mensch immer wieder für ein Verhalten entscheidet, obwohl er ganz genau weiß, dass es damit langfristig in den Abgrund geht.

Es ist ja kein Geheimnis, dass jeder Einzelne durch sein Verhalten zum jetzigen Zeitpunkt darüber mitentscheidet, wie sich das Klima langfristig entwickelt. Rein logisch wäre es ein Leichtes, wenig Plastik zu verbrauchen, viel weniger Fleisch zu essen, das Auto immer dann stehen zu lassen, wenn das Ziel auch zu Fuß oder per Rad locker erreichbar ist, und Vieles mehr. Aber bei den Meisten passiert nichts dergleichen.

Es ist auch kein Geheimnis, dass die Menschen in unserem Land nur dann ein gutes Auskommen im Alter haben werden, wenn sie spürbare Beträge in die Altersversorgung laufen lassen. Die meisten tun es aber nicht.

Ebensowenig ist es ein Geheimnis, dass wir alle, die wir auf dieser Welt leben, damit aufhören müssen, uns gegenseitig zu bekämpfen. Gleich welcher Art die Waffen auch immer sind. Es passiert …. NICHTS.

Und schließlich wissen wir alle, dass die Reichtümer dieser Erde sehr viel gerechter verteilt sein müssten, um das Überleben aller zu erreichen. Widerum passiert …. NICHTS.

Der Grund ???

Ein sehr interessanter Artikel, den ich gestern las, beschäftigte sich mit genau DIESEM Thema. Leider fand ich den Link jetzt nicht mehr.

Der Tenor war …. der Mensch ist so gestrickt …. bzw. wurde in seiner Entwicklungsgeschichte, also in der Evolution, so gestrickt, dass er darauf aus ist, augenblicklich so viele Vorteile für sich, wie möglich, zu ergattern.

Also quasi „Überlebenstaktik pur“.

Da ist dann kein Platz dafür, zu sagen, ich mach das jetzt mal so oder so oder ganz anders, denn das wäre von Vorteil für künftige Generationen. Oder gar für mich, aber erst in 20 bis 30 Jahren.

Der Mensch hat, in der Zeit seines Entstehens, gelernt, so hies es in dem Artikel sinngemäß, dass er am Ehesten dann überleben würde, wenn er alles sofort zu seinem Vorteil nutzt. Und letztlich haben jene Menschen tatsächlich überlebt, die auch nach diesem Credo lebten.

Und dies wird wohl genau das sein (ist jetzt mein eigener Schluss daraus), was uns in den Abgrund reißen wird. Diese Überlebenstaktik ist so sehr in uns verankert, dass wir eben immer den einfacheren Weg wählen, der uns weniger abverlangt.

Das ist zwar nicht zwangsweise so. Das zeigen uns ja jene Wenigen, die anders handeln. Jedoch scheint es schwer, sich der eigenen Veranlagung zu widersetzen.

Wenn wir ehrlich sind, dann zeigt unser Verhalten manches Mal, was aus jener Zeit übrig geblieben ist, in der der Mensch noch in Höhlen lebte.

Solche Verhaltensweisen wie „weg da, jetzt komm ich“ oder „ich will haben“ oder „ich geb nix her“, das sind alles urzeitliche Programme, die immer noch in uns ablaufen.

Wir alle haben die Wahl, zweifelsohne. Aber es gehört viel Mut, viel Anstrengung und großer Wille dazu, das auch umzusetzen.

Wenn man diesen Gedanken weiterführt, heißt das, in meinen Augen, nichts anderes, als dass der Mensch evolutionär noch nicht weit genug entwickelt ist, um mit den Problemen der heutigen Welt umgehen zu können. So umzugehen, dass es gut für alle ist, und v.a. gut für unsere Nachkommen.

Jetzt könnte man sich hinsetzen, und sagen …. ich kann eh nix machen! Das in uns ist zu mächtig.

Doch das wäre genau das, zu was uns unser Inneres zu drängen versucht …. die eigene Energie zum aktuellen Vorteil zu nutzen, und nicht zu dem, was notwendig wäre. Notwendig im Sinne aller.

Denn dass derlei geht, nämlich im Sinne aller zu handeln, das zeigen uns die Vielen, die das tun. Leider sind diese „Vielen“ immer noch zuwenige. Und um dorthin zu gelangen, wo alles hin müsste, müssten sehr viele Menschen auf dieser Welt auf Liebgewonnenes verzichten. Jedoch wäre das schon gleich gar das Gegenteil dessen, wozu uns unser Inneres eigentlich drängen möchte.

Denn es scheint nicht zum eigenen Vorteil zu gereichen, auf Manches zu verzichten.

Irgendwie mag es mir nicht so recht gelingen, aus diesem Kreislauf einen Ausgang zu finden …. einen positiven Ausblick.

Es grüßt

Das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Android – Datennutzung leicht gemacht – mit Datally

Heute mal wieder ein Beitrag zum Bereich „Android“; in dem Fall zum Thema „mobile Datennutzung“.

Dazu muss ich erstmal etwas ausholen ….

Jeder von uns (fast), zumindest diejenigen, die ein Smartphone nutzen, hat einen Tarif am Laufen. Dabei ist ein bestimmtes mobiles Datenvolumen enthalten. Nehmen wir meinen Fall als Bsp.: Ich zahle für meinen Tarif 6€ im Monat, und darin ist 1 GB an mobilem Datenvolumen enthalten, mit dem ich normalerweise locker auskomme, weil ich sehr häufig Verbindung zu WLAN habe.
Letzteres ist der Punkt, denn ab dem Moment, wenn ich diese Grenze der Datennutzung im mobilen Bereich (also dann, wenn kein WLAN vorhanden ist) überschreite, zahle ich zusätzlich. Das möchte man natürlich gerne vermeiden. Also hätte man gerne jederzeit einen Überblick, wieviel man denn schon verbraucht hat.

Nun kann man freilich im Einstellungsmenü von Android (7) leicht nachsehen, wie es denn im laufenden Monat insgesamt mit der mobilen Datennutzung aussieht.

Im Bereich Verbindungen/Datennutzung/Mobildatennutzung bekomme ich das zB. wie folgt angezeigt ….

Da sehe ich also, in dem Fall, dass ich im Januar von meinem 1 GB bisher 27,62 MB an mobiler Datennutzung verbraten habe, und dass zB. der Browser Chrome 15,62 MB davon vereinnahmt hat.

Wenn ich da drauf tippe, dann kann ich auch noch sehen, wieviel Chrome davon im Hintergrund verbrauchte, also dann, wenn etwas ohne meine Zutun ablief.

Soweit so gut.

Mal abgesehen davon, dass es relativ aufwendig ist, sich diese Informationen anzusehen, hat man immer nur den Überblick über den eingestellten Zeitraum (hier also Januar).

Da wäre es doch schön, wenn man das etwas detaillierter sich anschauen könnte, und ev. auch noch einfacher.

Und genau das macht die App „Datally“ von Google.

JA, richtig gelesen …. von Google. Wer ab und an bei mir liest, der weiß, dass ich so eine kleine Aversion gegen Google habe. Und jetzt plötzlich schreibe ich über eine App von denen?

Kein Problem, denn ich bin ja nicht per se ein Google-Gegner. So Manches von dem, was die tun, hat auch sein Gutes. UND – um es dann auch zu sagen …. so Manches ist, meiner Meinung nach, absolut schlecht.

Doch zurück zu Datally.

Hier ein Screenshot.

Er zeigt, dass „in dieser Woche“ 22 MB an mobiler Datennutzung angefallen sind, wieviel davon auf die einzelnen Apps entfiel, und welche Apps für die mobile Datennutzung im Hintergrund freigegeben sind (zB. Google Play-Dienste).

Man kann in der App ganz einfach umschalten auf die Tagesanzeige oder auf die Monatsanzeige, auch für vorhergehende Zeiträume, und auch die mobile Datennutzung im Hintergrund pro App abschalten (auf das Schlosssymbol tippen). Damit hat man einen zentralen Punkt auf dem Bildschirm, über den man all das abrufen/bewerkstelligen kann.

Dies bedeutet dann auch, dass man darüber (Schloß) steuert, welche Apps nur dann im Hintergrund etwas machen dürfen, wenn WLAN vorhanden ist. Damit schiebt man der Überraschung einen Riegel vor, dass plötzlich das mobile Datenvolumen aufgebraucht ist, weil irgendwelche Apps andauernd im Hintergrund liefen.

Seit ich Datally installiert habe, dürfen bei mir nur noch die Google Play-Dienste und Datally selbst im Hintergrund Daten senden/empfangen, wenn kein WLAN vorhanden ist. Bei allen anderen Apps ist das Schlosssymbol geschlossen.

Was mich am Anfang etwas irritiert hat, war, dass der Balken anzeigt, was an mobilen Daten pro App verbraucht wurde. Dieser Balken betrifft jedoch ALLES an mobilen Daten, und nicht nur die Daten, die im Hintergrund ausgetauscht wurden. Wenn man also mit dem Browser surft (bei mir ist das eben Chrome), dann läuft der ohne WLAN über das mobile Datennetz, und erhöht das verbrauchte Datenvolumen. Wird Chrome dann nicht mehr genutzt, läuft aber noch im Hintergrund, erhöht das natürlich weiterhin das verbrauchte Datenvolumen, SOFERN das Schlosssymbol in Datally geöffnet ist; ansonsten würde die mobile Datennutzung im Hintergrund nämlich unterbunden.
Schön wäre es natürlich noch, wenn hier eine Aufsplittung in der Anzeige möglich wäre, zwischen Vordergrund- und Hintergrundnutzung. Das dies geht, sieht man ja über den eingangs erwähnten Punkt im Android-Menü. Dort erfolgt eine solche Aufsplittung in der Anzeige, aber eben ziemlich kompliziert zu erreichen, und nur für das Ganze Monat abrufbar. Aber ev. steht das ja bei Datally noch auf der Agenda.

Jedenfalls hab ich mit dieser App, wie ich finde, eine ganz gute Möglichkeit, einerseits den mobilen Datenverbrauch im Blick zu behalten, und andererseits zu steuern, welche App Daten im  Hintergrund senden/empfangen darf, und welche nicht.

Was die App auch noch kann, ist, WLAN-Spots in meiner Umgebung zu finden. Damit habe ich mich allerdings bisher noch nicht befasst, denn dazu müsste man GPS aktivieren, also die Standortermittlung, und dies mache ich normalerweise nicht. Da schlägt halt doch meine Zurückhaltung gegenüber Google durch.
Denn Datally möchte anhand meines Standortes mir dann zeigen, wo sich WiFi-Punkte befinden. Aber das weiß ich auch so, zumindest in den Bereichen, in denen ich mich üblicherweise aufhalte.

Ich nehme nun natürlich nicht für mich in Anspruch, alles zu der App zu 100% vollständig und korrekt zu wissen bzw. wiederzugeben. Hoffe allerdings es in diesem Beitrag doch weitestgehend hinbekommen zu haben.
Jedenfalls finde ich die App nützlich, denn sie ermöglicht mir zum einen, einzustellen, welche Apps im Hintergrund mobile Daten nutzen dürfen, und einzusehen welche App wieviel mobile Datennutzung verursacht. Mit 2 Touches habe ich den entsprechenden Bildschirm vor mir.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

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„Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“

Nun hat es mich also auch mal erwischt.

Da gefällt einem das, was ich zu bestimmten Dingen denke, so ganz und gar nicht.
Der Kommentar zu einem Beitrag fiel entsprechend aus.

Nun ist der Inhalt um den es in Beitrag/Kommentar ging, eigentlich nebensächlich. Entscheidend ist die Art und Weise, mit der man Andersdenkenden gegen den Karren fährt.

Man kann sicherlich geteilter Auffassung darüber sein, wann man die Grenze dessen überschritten hat, ab der man die Meinung des Andersdenkenden nicht mehr zulässt.

Nun – sollte es jemals dazu gekommen sein, dass ich dieses Prinzip des Geltenlassens anderer Meinungen verletzt habe, so täte mir dies leid, und ich distanziere mich, für diesen Fall, entschieden von mir selbst.

Selbstverständlich muss es SO sein, dass die Meinung des Andersdenkenden immer zulässig ist, so sehr sie, einem selbst, auch zuwiderlaufen mag.
Sehr wohl darüber streiten kann man, in einer konstruktiven und demokratisch geprägten Diskussionskultur, ob es zulässig ist, nicht nur konträre Meinungen zu haben, sondern diese auch dann zu leben, wenn es auf Kosten/zum Nachteil des anderen/der anderen ist. Aber das ist eine eigene Diskussion, die ich, zumindest an dieser Stelle, nicht führen möchte.

Die zentrale Frage scheint dann doch zu sein: WIE gehe ich mit dem Andersdenkenden um.

EINE Möglichkeit ist natürlich, den Andersdenkenden als psychologisch bedenkliches Subjekt abzustrafen, und dieses zusätzlich mit Ignoranz zu BEstrafen.

Man möge es mir nachsehen, dass ein solches Verhalten einer konstruktiven Diskussion jede Grundlage entzieht, und ich, über diesen Beitrag hinaus, auf derlei nicht reagiere.

In der Hoffnung, dass es, in diesem Land, für alle Zeiten möglich sein wird, ein Leben voller Toleranz und Freiheit des Andersdenkenden zu führen, rufe ich allen, die diesen Prinzipien hier huldigen, ein „steht zu Eurer Meinung“ zu.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

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Pale Blue Dot – Eine Winzigkeit im Nirgendwo

Heute habe ich mir (gefühlt) zum 375-sten Mal den Spielfilm „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ angesehen, und unwillkürlich kam mir wieder jene Aufnahme von Voyager 1 ins Gedächtnis, die als „Pale Blue Dot“ in die Geschichte einging.

Damals hatte die Raumsonde Voyager 1 aus einer Entfernung von 6 Mrd. Kilometern eine Aufnahme der Erde gemacht.

Pale Blue Dot

Ein blasser blauer Punkt namens „Erde“

„Der Marsianer“ erzählt uns schon etwas von den riesigen Entfernungen, mit denen man im Weltraum zu tun hat. Doch auch die Entfernungen in dieser Geschichte, die ja real sind, sind ein NICHTS im Vergleich zu jenen Entfernungen, mit denen man im obigen Bild zu tun hat.

Dieser „Pale Blue Dot“ auf dem Foto, ist alles zusammengenommen, was uns Menschen ausmacht. Ein NICHTS im All. Und doch maßen wir uns ans, uns als das Wichtigste zu nehmen, was es gibt.

Und es gibt darüber hinaus Menschen, die sich NOCH wichtiger nehmen. Ich denke da zB. an einen Donald Trump oder an jenen Größenwahnsinnigen aus dem 1000-jährigen Reich (diese Liste ließe sich endlos verlängern ……).

Tatsächlich aber wären solche Individuen, die auf jenem „Pale Blue Dot“ leben, absolut überbewertet, wenn man auch  nur sagte, sie wären unendlich unbedeutend.

Das einzige, was einzigartig ist, ist ….

Pale Blue Dot

…. jene blaue Kugel, auf der wir leben.

Und wir sind auf dem besten Weg, sie zu zerstören.

Das wäre schade …. nicht wegen uns Menschen …. sondern eben wegen jener blauen Kugel.

Denn wenn wir fertig sind, mit zerstören, dann gäbe es auch nichts mehr, wohin ein Mark Watney sich hinretten könnte. Und es gäbe auch nichts mehr Blaues zu bewundern.

Es wäre nur grau in grau übrig, also von daher auch nichts Besonderes mehr.

Und wenn es da draußen tatsächlich noch andere gäbe, die einst Voyager 1 fänden, und sich auf die Suche nach der Erde begäben, also nach jener blauen Kugel, die so einzigartig sei …. sie würden nichts finden.

Nur noch einen Mond, in Form einer Felsenkugel, und deren Begleiter …. viel größer als der Mond, aber nichts, was diesen Begleiter zu etwas Besonderem machen würde.
Keine Atmosphäre, kein Leben. Ein NICHTS eben.

Aber solange die Menschen nicht erkennen, wie einzigartig dieser blaue Planet ist, und wie sehr alles daran gesetzt werden muss, um ihn zu schützen, zu erhalten, zu schonen, solange ist das Ende vorgezeichnet.

Und jener „Pale Blue Dot“ existiert dann nur noch als Aufnahme in den Datenspeichern jener Voyager 1, die immer noch in den unendlichen Weiten des Universums unterwegs ist.

Und die Zeit wird dann zu kurz gewesen sein, als dass jemals ein Mark Watney, seines Zeichens Space Pirate, seinen Fuß auf einen Planeten namens „Mars“ gesetzt hätte.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

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Ein Genie par excellence

Ein „Genie“ sei er, hat uns Donald Trump wissen lassen.

Natürlich über Twitter …. was hat der Mann auch schon anderes zu tun, als uns seine geistigen Ergüsse per social media mitzuteilen.

Das Buch über ihn ….

Foto: Getty Images Europe

…. ich habe es noch nicht gelesen. Jedoch die Vorabzitate sprechen Bände.

Dieser Mensch ist an Lächerlichkeit und kindischem Gehabe nicht zu überbieten.

Na ja – er überbietet sich selbst, indem er sich zum „Genie“ hochstilisiert.

Er demontiert sich mit einer derartigen Gründlichkeit selbst, dass er zumindest DARIN ein Genie ist.

Das Dumme für ihn ist: Er merkt es nicht, dass er sich mit seinem Gehabe zum Gespöt macht.

Und letztlich gibt er das Land, für das er steht, auch noch der Lächerlichkeit preis, denn er und seine Untergebenen blamieren sich ein um’s andere mal (war bei der letzten UN-Sitzung mal wieder zu bestaunen).

Es kommt immer mehr dazu, dass ihn auf der Welt niemand mehr für voll nimmt. Das Einzige, was ihn schützt, ist das (noch)Ansehen der Weltmacht USA, und (im eigenen Land) seine Wähler. Von Letzteren auch nur mehr ein Teil.

Wenn sich ein Aufsichtsrat oder Vorstandsvorsitzender irgendwo auf der Welt SO verhalten würde, wie jenes „Genie“ dies tut ….. der Mann wäre schon längst gegangen worden.

Bleibt nur die Frage, ob seine Parteifreunde diesen Weg bis zum Ende mitgehen. Solange also, bis sich das „Problem Trump“, mit Auslauf der Wahlperiode, von selbst erledigt.
Wenn sie das nämlich tun, laufen sie Gefahr, dass das „Genie“ das Ansehen der Weltmacht dann zu 100% demontiert hat.

Meine Meinung.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Vitamin D im Übermaß

Heute war es endlich mal wieder so weit – es gab Vitamin D.

In anderen Worten …. die Sonne erfreute uns stundenlang mit ihrem Schein.

Vitamin D

Hier bei mir in Oberfranken, ist das in den Wintermonaten mitunter eine absolute Seltenheit. Ab morgen ist schon wieder grau in grau angesagt.

Umsomehr habe ich das heute genossen.

Ich denke, von den 5 Sonnenstunden habe ich 3 Stunden abbekommen. Reichlich Vitamin D also.

ALLES was am heutigen Tag irgendwie zu erledigen war, wurde auch erledigt. Denn es führte mich nach draußen.

Das Einzige was heute fehlte, war die Möglichkeit, meinen täglichen Cappuccino bei Patrizio, vor dem Cafe in der Sonne einzunehmen. Dazu stand der Planet noch zu schräg, als dass auf dem Marktplatz genügend davon ankam.

Nun – wir haben erst Januar, und der echte Winter kann noch kommen.

Also so 3 Wochen eiskalt und Schnee …. das is durchaus noch drin.

Umso schöner war der Tag heute. Und ich konnte ihn leben, weil heute für mich kein Arbeitstag war. Hätte ich Pech gehabt, dann wäre der „Osram“ am Freitag am Himmel gestanden. Also dann, wenn ich zu arbeiten hätte.

ABER SO WAR ES NICHT !!!!!!!! 😎😎😎😁😁😁

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Das Experiment

Es geht um ein Experiment, das eigentlich keines mehr ist, denn ich praktiziere es seit 2 Jahren.

Aktuell wurde es jetzt wieder, weil ich mit einem Bekannten eine Vergleichsrechnung aufmachte.

Es geht, der geneigte Leser kennt mein Steckpferd, um den Stromverbrauch. In diesem Fall um den eines Fernsehers.

Mein Bekannter hat einen Flachbildfernseher mit nahezu riesiger Bildschirmdiagonale. Das Teil hängt in 3 Meter Entfernung an der Wand, um optimalen Seh-Genuß zu erreichen.

Man stelle sich Folgendes vor:
Nämlich einen Trichter, an dessen offenem Ende sich eben jener Flachbildfernseher befindet, und an dessen Spitze das Auge des Betrachters. Soweit so gut.
Weiter stelle man sich vor, man würde jetzt einen relativ kleinen Fernseher dort positionieren, wo er, von der Größe her, in besagtem Trichter hinpasst. Also entsprechend nahe am Betrachter.

Der See-Effekt wäre der Gleiche (gut, das ist jetzt eine Behauptung; allerdings eine, die ich seit 2 Jahren praktiziere).

Wenn man jetzt noch davon ausgeht, dass eben jener relativ kleine Fernseher ein Tablet ist, das seinen Empfang aller Fernsehsender über das Internet realisiert, dann ist der Stand erreicht, den ich real umgesetzt habe.

Also statt ein riesen Teil in 3 Meter Entfernung an die Wand zu hängen, habe ich ein Tablet, das ca. 30-40 cm vor mir steht.

Nachfolgende Skizze mag dies veranschaulichen (man möge den Stil bitte ignorieren 😁)

Experiment

links der Betrachter, rechts der Flachbildschirm, dazwischen das Tablet

Ich hoffe mein Experiment wird daraus deutlich!

Der Witz an dem Ganzen ist jetzt, dass das Gerät meines Bekannten 100 Watt verbraucht. Rechnet man sich das jetzt mal aus, bei 3-4 Std. täglich, so sind das übers Jahr gute 100 kWh, die da durch den Stromzähler laufen.
Dieselbe Rechnung für mein Tablet ergibt ca. 10 kWh.

Die nicht verbrauchten ca. 100 kWh schlagen, je nach Stromanbieter, mit 30 bis 40€ zu buche.

Da hat mein Bekannter ganz schön geschaut.

Kombiniert mit ein paar anderen Maßnahmen (zB ausschließlich LED-Leuchtmittel, stromsparender Kühlschrank etc etc etc), kommen da schnell mal eben 100€ im Jahr zustande. Von dem Gewinn, den die Umwelt davon hat, ganz zu schweigen.

Das Problem: Was macht man am Besten mit 100€, die man übrig hat?

Aber es kommt noch was hinzu, denn ich habe meinen Bekannten, an jenem Tag, völlig frustiert zurückgelassen.
Er meinte nämlich, er hätte ja auch einen Super-Sonder-Nachlass-Auslaufmodell-Preis herausgeschlagen, und das würde die Kosten dann doch wohl wettmachen.
Tja, DEN Zahn musste ich ihm ziehen, denn er hatte zwar statt der normalen 800€ nur 500 bezahlt, aber mit meinen 450€ für das Tablet, mit denen ich ein All-In-One-Gerät (Fernseher, PC, Camera, Radio, Smartphone etc etc) erhalten hatte, konnte er nicht mithalten.

Auch das Argument, dass ich ja neben der Rundfunkgebühr noch den Streamingdienst zu bezahlen hätte, konnte ich ihm nicht überlassen, denn ich bin von Ersterer befreit.

Halt schon ein tolles Experiment, gell 😉

Mein Schwerpunkt liegt da zwar neben dem Geldbeutel va immer auf der Umwelt, aber wenn die Menschen nur über das Geld zum Umweltschonen zu bewegen sind …. BITTESCHÖN!!!! …. HIER wäre eine Möglichkeit.

Na gut, den Arsch muss natürlich jeder selbst hochbekommen; da hilft alles Geld der Welt nichts.

Jedenfalls hatte ich im ersten Jahr, gegenüber meinem Bekannten, ca. 250€ mehr in der Tasche. Dafür hatte ich gerne auf jenes Kunstobjekt verzichtet, das bei ihm an der Wand hängt. Noch dazu, wo ich auch auf sonst nichts verzichten musste.

Allein, das Hirn musste ich dazu aktivieren !!!! (Nix für ungut)

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

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Was tat ich für die Umwelt in 2017 ?

Zuerst ein Hinweis (unabhängig vom Thema):
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Ich möchte mir hier nicht unnötig auf die Schultern klopfen, sondern nur zeigen, was jeder, wirklich jeder, dafür tun könnte, der Umwelt Gutes zu tun.
Auf jeden Fall Besseres, als bisher.

Klar ist, dass nicht alles bei jedem geht. Nicht jeder lebt in der gleichen Situation. Jedoch jeder hat die Möglichkeit, einige Dinge umzusetzen. Ev. muss man nur ein paar Ansätze gezeigt bekommen, und dann auch noch selber etwas weiter denken.

So kommt immer was zusammen.

Also nochmal: Es geht niemals darum, plötzlich ein Engel zu sein, sondern darum, anzufangen.

Alsooo ….

2017 habe ich nur halb so viel Strom verbraucht, wie das noch vor 10 Jahren der Fall war. Gut für die Umwelt. Teilweise durch ganz einfach Sachen. Nur mehr LED-Birnen verwendet, zB.
Oder auf einen Backofen verzichtet. So ein kleines Öfchen habe ich schon noch …. so für die Pizza oder die Semmeln zum Aufbacken. Das reicht aber völlig.
Meine 2 Elektrokochplatten durch eine Induktionskochplatte ersetzt. Die braucht markant weniger.
Der neue Kühlschrank mit Gefrierfach verbraucht keine 300 kWh mehr, so wie das vorhandene Uraltgerät, sondern nur noch 120 kWh.
Die Pumpe für die Heizkörper regele ich des Abends von 15 auf 7 Watt herunter. Ja, da muss ich jeden Abend und jeden Morgen auf einen Knopf drücken. Aber wo ist dabei das Problem?

Auf diese Weise ist mein Jahresstromverbrauch auf 500 kWh gesunken. Das sind dann 15€ pro Monat.
Und um es gleich festzuhalten: Ich verzichte auf keinerlei Komfort.

2017 hatte ich kein Auto (wie auch schon 2016). Gut für die Umwelt.
Und JA – es funktioniert. In meiner Kleinstadt habe ich alles vor der Haustüre, was es braucht. Wozu also ein Auto finanzieren, und 2.000€ pro Jahr dafür ausgeben. Die paar weiteren Fahrten, die es im Jahr braucht, sind bequem mit dem Zug zu erledigen.
Sollte es einmal keine andere Lösung geben, als ein Auto zu benutzen, so lässt sich dieses ausleihen.

2017 habe ich weniger Müll produziert. Gut für die Umwelt. ZB immer eine Stofftasche dabeigehabt beim Einkaufen. Oder mir die Zeit genommen, den Cappuccino immer vor Ort zu trinken, und niemals im Pappbecher. Oder soviel Wertstoffe, wie möglich, der Wiederverwertung zugeführt.
Beim Einkaufen immer versucht, möglichst naturnah, also zB auch ohne Plastikverpackungen zu kaufen (wo? Na zB. im Obstladen oder auf Wochenmarkt. Beim Bäcker oder beim Metzger; ja, dort ist alles teurer, aber ich bekomme auch Qualität und unterstütze örtliche Produzenten/Händler; das ist mir wichtiger, als 50 Cent beim Discounter zu sparen).

Man sieht allein an den paar Punkten …. man KANN etwas tun, für die Umwelt.
Leider ist es immer noch so, dass viele den Arsch nicht hochbringen, um zumindest das Wenige zu tun, was man mit Links tun könnte. Und sei es nur, das Auto stehen zu lassen.

Dabei wäre es notwendig, dass Viele ein Bißchen was tun. Man stelle sich vor, 10 Mio. Menschen halbieren ihren Stromverbrauch oder schaffen das Auto ab.

Der Effekt wäre enorm.

Für 2018 habe ich mir einen weiteren Schritt vorgenommen:
Den Plastikmüll so weit als möglich zu reduzieren. Denn ich habe festgestellt, dass die Plastikverpackungen bei mir den meisten Müll ausmachen. 2x pro Monat trage ich einen riesen Sack davon zum Container.
Dieser Saustall muss ein anderer werden 😉 😉 😉

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Wo ist die Zeit geblieben ???

Jüngst ist mir diese Frage mit Wucht vor die Augen getreten.

Wie kam das?

Mir wurde erneut ein Song von Phil Collins vor Augen geführt, denn ich immer schon irgendwie sehr mochte.
Jetzt wurde mir gewahr, dass das wohl einer der ausdrucksstärksten Songs ist, die er jemals veröffentlicht hat …..

I Don’t Care Anymore

Ich hab mir diesen Song so einige Male angehört, und ganz bewusst den Text dazu wahrgenommen.
Wenn der Text interessiert, hier noch ein Textlink

Zufälligerweise sah ich jetzt auch ein Interniew mit Phil Collins aus dem Jahr 2016.

PC war alt geworden. Er war zu dem Zeitpunkt 65. Der Unterschied, rein optisch, zu dem PC im Video, war enorm.

Und in dem Interview gab er an, dass das ca. 1985 war, als jene Songs herauskamen.

Oh MANN, dachte ich, es sind ja 30 Jahre vergangen!!!!!!!!!!

Und mir wurde bewusst …. du bist jetzt 56. Seit damals sind genauso 30 Jahre vergangen.

ER hat sein Ziel erreicht, denn er hatte erkannt, dass die Familie das Wichtigste im Leben ist. Er lebt heute wieder mit seiner Familie zusammen (das passt natürlich nicht für jeden so).

Und mir wurde dadurch noch etwas bewusst ….

Auch für mich wird es Zeit, das zu erreichen, was mir das Wichtigste im Leben ist. Was immer das sein möge. Mich vergeblich mit etwas abzumühen, was nicht erreichbar ist, kann ich mir schenken.

Denn es soll ja auch noch etwas Zeit bleiben, dieses WICHTIGSTE noch eine Weile zu leben. Und wie schnell 20 Jahre vergehen (oder wieviel auch immer), das habe ich jüngst vor Augen geführt bekommen.

Danke Phil Collins.

Comment Button in WordPress App ist da !!!!!!

Der Comment Button ? Was soll das sein, fragt vll mancher.

Mal eins nach dem anderen ……

So manche nutzen bei WordPress nicht die Standardmöglichkeit, im Netz einen Blog einzurichten und loszustarten, sondern „hosten“ die eigene Seite über einen Anbieter wie Strato oder All-inkl.com, um maximalen Einfluss darauf zu haben.

Die Blogger, die das tun und zum Bloggen die WordPress App nutzen, was in Zeiten von Smartphone und Tablet sehr praktisch ist, hatten bisher das Problem, dass ihre Artikel in der App keinen Knopf aufwiesen, über den die Leser Kommentare hinterlassen konnten. Es war also bisher schlicht kein Comment Button da!

DAS hat sich jetzt (nach schlappen 2-3 Jahren) endlich geändert.

Comment Button

…. am Bsp. meines Blogs: Rechts unter dem Beitrag prangt jetzt zusätzlich ein Kommentar-Knopf

Wenn man sich also in der App jetzt die Beiträge anderer durchliest, dann hat man dort auch bei solchen Blogs die Möglichkeit, direkt einen Kommentar zu hinterlassen. WordPress.com-Nutzer hatten das immer schon, aber wer sich die Mühe machte, seinen Blog selbst zu hosten, stieß anschließend an diese Grenze. Unüberwindbar.
Bisher gab es dort nur einen Like-Button (das Sternchen in obigem Bild).
Leute wie mich, die ihre Seite selbst hosten, hat das schier zur Verzweiflung getrieben, weil es den Lesern der eigenen Beiträge nicht möglich war, Kommentare direkt zu hinterlassen. Das ging zwar über Umwege schon, nur die Meisten haben das dann gelassen.

Und was ist das schon, ein Blogger, der keine Kommentare erhält oder nur wenige, weil es keinen Comment Button gibt.

Aber siehe da: Kaum wartet man ein paar Jahre, schon haben die Automattic-Leute (=WordPress), diesen Kommentar-Button eingeführt.

Ich könnte jetzt hier ein Buch darüber schreiben, wie schwerfällig so ein Haufen ist, und welche Mühen es immer wieder macht, einen solchen Fakt dort an die richtigen Leute zu bringen. Denn es dauerte laaaaaange, bis die Einsicht mal zu greifen begann, dass Kommentieren der wichtigste Punkt beim Bloggen ist (ok, nach dem Schreiben natürlich).

Ich lasse also das Buch lieber mal, und sage einfach DANKE FÜR DEN COMMENT BUTTON.

Es grußt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)