Die Politik verarscht die Leute

Wer jetzt meint ‚Politik verarscht‘ sei etwas deftig, dem kann ich nur zustimmen. Aber was anderes fällt mir nicht mehr dazu ein.

Die letzten Tage hatte ich wieder mal einen dicken Hals. Diesmal wegen des Eiertanzes zum sog. „Dieselkompromiss“.

Da sitzen Herrschaften zusammen, bis tief in die Nacht, und was dabei herauskommt, ist etwas derart Windelweiches …. ein Kompromiss, der einzig abwägt, zwischen den Interessen der Industrie und dem Bestreben der Politiker, an der Macht zu bleiben, indem man möglichst niemandem weh tut.

Nicht der Industrie weh tut, mit allzu hohen Belastungen, nicht dem Autofahrer (=Wähler) weh tut, mit allzu hohen Belastungen.

Wo dabei die Gerechtigkeit bleibt, und die Verlässlichkeit der Politik, das bleibt deren Geheimnis.

Wenn der kleine Bürger Mist baut, dann hat er dafür gerade zu stehen. Wenn die Industrie Mist baut, dann hat sie nicht dafür gerade zu stehen, nein nein, dann wird auch noch ein Geschäft draus gemacht. Im vorliegenden Fall dadurch, dass durch Austauschangebote an Dieselfahrer zusätzlich Fahrzeuge verkauft werden (allzuviele Nachrüstungen der Altfahrzeuge, auf Kosten der Industrie, hat diese ja bereits ausgeschlossen; was ja absehbar war). Politik verarscht eben.

Und wenn Nachrüstungen stattfinden, dann selbstverständlich nur in den Gebieten, in denen Fahrverbote drohen. Weil Schadstoffe halten sich ja bekanntlich an Stadt-/Landkreisgrenzen. Wie gesagt …. Politik verarscht gerne.

Man hätte gründlich was dafür tun können, nämlich für das Klima, indem man die Abschaffung des Diesels eingeläutet hätte. Die Erfüllung der Klimaziele wäre wieder ein stückweit näher gerückt (um diese zu erreichen, müssten noch ganz andere Maßnahmen ergriffen werden; aber lassen wir das mal …).

Wie soll man auch nur Irgendjemandem erklären, er müsse etwas tun, wenn die Gurken an forderster Front jeden gesunden Menschenverstand in den Wind schlagen, mit schlechtem Beispiel verangehen, und alles Erforderliche auf die nächste Generation verschieben.

Meinen Kindern kann ich solch ein Verhalten schon gleich gar nicht erklären.

Ich fühle mich von der Politik verarscht, und zwar nach Strich und Faden.

Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Das ist für mich kein Anlass, jene zu wählen, die unser politisches System über den Haufen werfen wollen; am besten mit braunem Anstrich. Demokratie ist das Beste, was den Menschen passieren kann (was sicherlich nicht für so manche Auswüchse gilt). Also gilt es, jenen die Stimme zu geben, die einen weder wöchentlich verarschen, noch einen für blöd erklären. Zugegeben, da bleiben nicht mehr viele. Aber man muss sich halt als Wähler dann schon auch ein bißchen Mühe geben, und sich vor der Wahl informieren. Täglich an den Wahlplakaten vorbeifahren, so wie sie hier in Bayern momentan wieder zu Hauf stehen, reicht da eben nicht.

Dass man von der Politik verarscht wird, oder, um es etwas genauer zu formulieren, von denen, die nur darauf aus sind, auch nach der nächsten Wahl wieder vorne zu liegen, darf nicht zur üblichen Vorgehensweise werden. Ich meine, wir brauchen Leute ‚da vorne‘, die endlich DAS tun, was getan werden muss. Und das sind immer mehr DIE Dinge, die zwingend vor uns liegen und uns irgendwann überrollen.

Und das, was kommt, ist nicht das, was die meisten gerne hätten, sei es im Geldbeutel oder sonstwie zum Vorteil. Und so war das sicherlich auch nicht gemeint, als es im Grundgesetz hieß, die Politik habe zum ‚Wohl der Bürger‘ zu handeln. Denn das ‚Wohl der Bürger‘ umfasst auch die Generation nach uns.

Anders gesagt …. Politik hat vorausschauend zu handeln, und nicht zum Eigennutz.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Wie Strom sparen?

Wie Strom sparen???? Die Antwort darauf ist ebenso naheliegend wie einfach:
Weniger Strom verbrauchen!

Dem voraus geht natürlich eine ganze andere Frage:
Warum überhaupt Strom sparen?
Antwort: Ich erspare mir damit haufenweise Kosten, der Umwelt haufenweise Belastung und den Konzernen haufenweise Rechnereien, wenn es darum geht, die Gewinne zu berechnen.

Diese Themen beschäftigen mich ja schon eine ganze Weile und finden immer wieder Niederschlag in meinem Blog (auch wenn Einzelne dieses als unwichtig erachten, was mich allerdings eher nicht interessiert).

Heute, den 30.9.2018 habe ich mal wieder meinen Stromzähler im Keller abgelesen, und dadurch festgestellt, dass ich seit meinem Einzug in die jetzige Wohnung, insgesamt 136 KWh verbraucht habe, innerhalb von 158 Tagen. Dies entspricht einem Tagesverbrauch von 0,86 KWh, und somit einem hochgerechneten Jahresverbrauch von knapp 315 KWh. Damit habe ich meinen persönlichen Verbrauch, innerhalb der letzten 10 Jahre, um weit mehr als 50% reduziert.

Damit einhergegangen ist allerdings keinerlei Komforteinschränkung. Es ist also keineswegs so, dass ich hier in der Dunkelheit sitze, in Decken eingehüllt und stets nur kalte Nahrung zu mir nehme.

Wie Strom sparen? ist im Kern allein eine Frage dessen, wie man Strom effektiv einsetzt, und absolut unnötigen Verbrauch vermeidet.

Was ich für mich umgesetzt habe ist dabei z.B. der Einsatz (ohne Ausnahme) von LED-Leuchtmitteln, die Abschaffung des Küchenherdes (ein kleines Öfchen tut es, ohne Abstriche, auch), Umstieg auf Induktionskochplatte, Umstieg auf smarte Lichtsteuerung, Umstieg von PC und Fernseher auf Tablet, Abschaffung jeglichen Standby-Betriebs (ok …. es gibt 2 Ausnahmen mit Miniverbräuchen), bei erforderlichen Geräte-Neuanschaffungen immer den Energieverbrauch maßgeblich beachtet etc etc etc.

Greift man nur mal 3 Beispiele heraus, so ergibt, im Wohnzimmer, die Verwendung einer 6 Watt LED-Lampe statt der 60 Watt Glühbirne einen um ca. 50 KWh reduzierten Verbrauch im Jahr. Oder die Verwendung des Tablets statt des 120 Watt-PCs, und des 70 Watt-Fernsehers. Sind wieder schlappe 150KWh im Jahr weniger. Oder die Neuanschaffung des Kühlschranks mit Gefrierfach, der im Jahr nur noch 95 KWh verbraucht, statt der 200 KWh des Altgeräts.

Und so kommt eins zum anderen. Heute würde ich für den Verbrauch, den ich noch vor 15 Jahren hatte, wohl 50€ im Monat bezahlen. Das konnte ich auf 15€ reduzieren.

Zugegeben …. ich tu mich leichter, weil ich alleine lebe, und somit alles so gestalten kann, wie das passt.

Allerdings gibt es für jede Lebens-Konstellation Möglichkeiten. Es zwingt einen ja keiner dazu, das Geld mit 2 Händen zum Fenster rauszuwerfen. Wem das egal ist, der sollte dann allerdings auch ganz ganz leise sein, wenn es darum geht, dass wir mit Braunkohlekraftwerken mit 35% Wirkungsgrad die Klimaverwerfungen geradezu anheizen. Denn DAS, was mit dem Klima passiert, das sind wir ALLE …. jeder Einzelne.

Wie Strom sparen, sollte also JEDEN interessieren.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Warum Reis im Kochbeutel?

Reis im Kochbeutel, was ist der Sinn davon? Ich stieß heute auf diese Frage?

Die Frage muss mir mal jemand beantworten. Echt jetzt …. der Sinn und Zweck will sich mir nicht erschließen.

Doch der Reihe nach ….

Heute wollte ich Reis zum Abendessen. Also mal sehen, was ich da hab …. Es wurde Reis im Kochbeutel Zunächst jedenfalls. Ich hatte von anno irgendwann noch einen Beutel im Karton. Würde demnächst ablaufen (was ja aber nicht heißen würde, dass er ab dann ungenießbar sei).

Wie auch immer …. flugs den Beutel aus der Schachtel gezogen und …. sch…. die Körner flogen im Kreis. Der Beutel hatte nämlich ein Loch.

Nachdem ich die Reiskörner eingesammelt hatte, schnitt ich den Beutel ganz auf, und gab den Reis in einen Topf kochendes Wasser.

Reis im Kochbeutel

Beutel aus Plastik

Als der Reis fertig war ließ ich das Ganze durch ein Sieb laufen, gab den Reis zurück in den Topf und verfeinerte ihn noch etwas.

Dabei überlegte ich mir, was denn jetzt der Vorteil gewesen wäre, den Reis im Beutel zu kochen?

Ich entschied mich für die Antwort: KEINER

Zwar hatte ich den Reis ein paar Mal umrühren müssen, damit er nicht anlag, aber ich stand eh am Herd, um mich um das Fleisch zu kümmern. Ein paar Kreisbewegungen zusätzlich brachten mich nicht an den Rand der Erschöpfung.

Wozu also ein Beutel?

Hatte ich mehr Geschirr zum Einsatz gebracht? Nö – sogar weniger. Dem Sieb (ohne Kochbeutel) hätten eine Schüssel zum Beutelaufschneiden/Reis entnehmen, und ein Messer (mit Kochbeutel) gegenübergestanden.

Wozu also ein Beutel?

Der abgemessenen Menge wegen? Brauch ich nicht, denn die Menge sehe ich auch SO!

Nochmal …. wozu ein Beutel?

Die einzige Antwort, die mir dann doch dazu einfiel war: Damit die Industrie zusätzliche Plastik-Produkte produzieren kann, die dann in der Umwelt landen.

DESWEGEN?

Jetzt mal im Ernst!
WOZU is der gut?

Für meinen Zweck tut’s in Zukunft jedenfalls auch der Reis ohne Beutel. Einer meiner zahlreichen Beiträge zur Plastikvermeidung.

Und wenn immer mehr Menschen so (nach)denken, ist das ein aktiver Beitrag zur Plastikmüll-Vermeidung.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Fall Maaßen

„So durchschaubar wie dürftig“ hieß es da in einem der vielen Artikel, die alle, mehr oder weniger, auf Dasselbe hinausliefen.

Ich möchte mal versuchen, den Vorgang neutral zu betrachten. Warum? Es gab in jüngster Vergangenheit so viele haarsträubende Geschehnisse in der Politik, dass es einem irrwitzig erscheint, wie man zu einer Einschätzung kommen kann, bei der viele Menschen einfach nur noch den Kopf schütteln.

Ein Verfassungsschutz-Präsident, dessen einzige Aufgabe es ist, die Verfassung zu schützen, gibt eine für alle offensichtlich unwahre Beurteilung eines Geschehnisses von sich, das noch dazu verfassungsrechtlich relevant ist.

‚Offensichtlich unwahr‘, weil jedermann sich aus diversesten Quellen über die Geschehnisse informieren kann, und völlig zwangsläufig zu einer Beurteilung kommt, die der des Verfassungsschutz-Präsidenten diametral entgegen steht.

Und was passiert? Jener wird befördert!

In jeder Firma wäre ein Beschäftigter, der seine Pflichten derart NICHT erfüllt hat, hochkannt gefeuert worden. Gut – jener war nicht kündbar – aber BEFÖRDERN?

Da fällt dem geneigten Betrachter nur noch ein:
Gemauschel, Machterhalt, Gesichtswahrung, nur keine Fehler zugeben.

Alles Dinge, um die es in der Politik eben gerade NICHT gehen soll. Wer anderes meint, sollte sich mal wieder konzentriert das Grundgesetzt durchlesen. Va dahingehend, was die Aufgaben von Parteien und Ministern sind.

Da fragt man sich, was Deutschland für eine Regierungschefin hat, die all dies ungerührt geschehen lässt, und einen Innenminister derart agieren lässt, wie er dies tut.

Aber halt … es sind ja in Kürze Wahlen in Bayern, und da kann Frau ja schlecht dem CSU-Mann an den Karren fahren.

Was dies allerdings damit zu tun hat, dass alle Politik zum Wohle der Bürger zu geschehen hat, das bleibt ihr Geheimnis. Offenbar scheint ihr noch niemand gesteckt zu haben, dass Politikverdossenheit die Menschen in die falschen Arme treibt.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Sache mit dem E-Bike

Hab mir heut ein E-Bike geliehen.

Wollte den letzten echten Sonnentag genießen.

12 Euronen für 6 Stunden.

18 KM gefahren. Hier in Oberfranken eine echte Leistung, dort wo es (gefühlt) ständig bergauf geht.

Ich muss sagen, für einen, der gesundheitlich nimmer so gut kann, ist so eon E-Bike eine absolute Sensation. Es schiebt ständig einer an 😊😊😊

Und wenn’s dann noch mehr bergauf geht, dann schaltet man das ‚E‘ noch eine Stufe höher, und es schieben 2 an.

Das Höchste war, dass ich einen Ski-Hang raufgefahren bin. Eine schier unglaubliche Leistung! Das E-Bike natürlich 😊

Aber ich komm dorthin, wo ich schon lange nicht mehr hin komm.

Zur Belohnung gab’s die Einkehr im Dorf-Gasthaus, mit Sülze und reichlich Trinken.

Ein absolut toller Tag, der nach Wiederholung schreit!!!!

E-Bike

… ohne ‚Einkehrschwung‘ ging’s nicht 😊

Es grüßt
Das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Hurra, ich brauch keine Bank mehr!

Keine Bank mehr zu brauchen, war immer schon eines meiner Ziele.

JETZT ist es soweit …. ich kann beim Einkaufen Geld auf mein Konto einzahlen und benötige somit keine Bank mehr, zumindest keine Bank mehr im herkömmlichen Sinn

Keine Bank mehr

… wer braucht noch Banken?

Alles andere war immer schon möglich (ich meine die normalen Bankgeschäfte).

Mein kostenloses DKB-Online-Konto beinhaltete bisher schon eine geraume Zeit die Möglichkeit, an jedem Bankautomaten Geld abzuheben …. kostenlos. Denn es gehörte von jeher eine VISA-Card dazu – zu verwenden wie jede normale Girokarte. Vorteil: Ich kann damit an nahezu jedem beliebigen Geldautomaten abheben. Am Monatsende wird es dann meinem Girokonto belastet – fertig.

Ich konnte auch bisher schon, wenn ich das wollte, mir Geld beim Einkaufen an der Kasse auszahlen lassen …. genau SO wie am Bankschalter …. Girokarte vorlegen, Einkauf damit zahlen und gleich mal, sagen wir, 200€ mitnehmen. Es war lediglich notwendig, für mindestens 10€ einzukaufen (bei Aldi) oder für 20€ bei REWE.

Das Blöde war halt immer nur, dass ich nirgendwo Geld einzahlen konnte. Ich musste immer zB eine gute Freundin bitten, mir das Geld, das ich ihr gab, zu überweisen.

Jetzt hat auch das ein Ende. Ich geh bei REWE oder dm zur Kasse, hab mir zuvor in meiner Banking-App einen Code erstellen lasse, sagen wir für die Einzahlung von 100€, zeige diesen Code vor, gebe der Dame an der Kasse das Geld …. fertig.

Gut – ich hab’s noch nicht gemacht – kommt heute das erste Mal – für mich zumindest.

Fazit – die Banken mit ihren Gebühren können mir alle mal den Buckel runterrutschen!!!

Und – die Banken verlieren immer mehr den Anschluss – ich nehme mal „meine“ DKB aus. Die meisten Banken jedenfalls, sitzen immer noch auf einem hohen Roß, und meinen, die Gebühren-Hoheit gepachtet zu haben, und der Kunde habe keine andere Wahl.

Währenddessen zeigen ihnen die Global-Player wie Amazon oder Apple ihre Grenzen auf. Und es kommt der Zeitpunkt, da stellt sich die Frage …. WER BRAUCHT EINE BANK, die für alles Mögliche Gebühren verlangt?

Dann häufig gegebene Antwort: Die große Masse derer, die nur normale Vorgänge abwickeln, wie Einzahlen, Auszahlen, Überweisen, braucht keine Gebühren-Bank mehr. Und all die Banken, die den Zug der Zeit verpennt hatten, als es darum ging, Service-Provider zu werden, AUCH abseits von Standard-Bankgeschäften, wird es dann nicht mehr geben.

Nur noch die Anbieter, die ein rundes Sortiment anbieten.

Und so wird der Zeitpunkt nicht mehr fern liegen, zu dem man seinen Lohn an Amazon überweisen lassen kann, um dort dann alle „Bank“geschäfte zu erledigen und einzukaufen.

Ob man dies jetzt gut findet, steht auf einem anderen Blatt. Aber es wird so kommen. Wer Amazon nicht mag, der wird dann auch andere Möglichkeiten haben …. sagen wir, als fiktives Beispiel, den Lohn an Aldi überweisen, die „Bankkonten“ anbieten.

Ob es dann noch Bargeld geben wird, bleibt abzuwarten. Denn wenn ich überall mit meinem Smartphone zahlen kann oder mit einer Geldkarte …. dann gibt es auch keinen Metzger, Obsthändler auf dem Markt oder ein Cafe mehr, bei dem ich unbedingt Bargeld benötige.

Ob speziell Letzteres SO kommen wird, muss man sehen. Jedenfalls steht fest, dass ich dann keine herkömmliche Bank mehr benötige. Die klassischen Gebühren-Banken saßen dann „bis zum Schluss“ auf ihren Sesseln, und hatten überlegt, welche weiteren Gebühren man verlangen kann, um die wegbrechenden Einnahmen aufzufangen.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst will und will kein Ende nehmen. Ich hatte ja schon mal geunkt (HIER) aber der Sommer hat mir dann den Stinkefinger gezeigt.

Allerdings scheint es jetzt doch soweit … nächste Woche ist hier durchgehend mit ca 15 Grad vorhergesagt, und diesen Donnerstag gibt es (voraussichtlich) den letzten echt warmen Sonnentag. Freitag sei es zwar noch warm, allerdings mit viel Wolken.

Zum Abschluss des Sommers also noch etliche Fotos die ‚der Sommer im Herbst‘ mich zuletzt machen ließ. Alles Pflanzen (fast). Und mit meiner Mini-Smartphone-Linse doch ganz passabel geworden …

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der letzte warme Tag?

Der letzte warme Tag soll heute gewesen sein.

Wie ich drauf komme? Lt. Wetterbericht hat es hier heut nochmal 28 Grad gehabt; gefühlt waren es eher 30.

Und morgen dann nur noch 18, und die nächsten Tage dann nicht wesentlich mehr!

Das wären dann die ersten klaren Herbstboten.

Es kündigte sich in der letzten Woche zwar schon an, als die Abende und Nächte doch schon empfindlich kühl waren. Aber nach der Hitze der Wochen davor, mag man das gar nicht so recht glauben, dass es nun wieder andersherum geht.

Doch erinnern wir uns … ab Samstag haben wir schon September. Und die Zeiten, in denen es Mitte September noch echt warm war, die liegen, nach meiner Erinnerung, etwa 20 Jahre zurück.

Somit heißt es … die sonnigen und warmen Abschnitte genießen, solange möglich! Doch wenn heute der letzte warme Tag war, da kommt da nicht mehr allzu viel.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung

Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung des Menschen ist ein absolutes Armutszeugnis.

In Zeiten des Klimawandels sollte man meinen, dass solche Themen längstens in Angriff genommen und, zumindest im Wesentlichen, gelöst sind. Doch weit gefehlt.

Ich hab das mal nachgelesen ….. und bin erschrocken.

Vereinfacht gesagt, und man möge mir zu grobe Vereinfachungen verzeihen, ist der Wirkungsgrad eines beliebigen Prozesses, DAS was man herausbekommt (also der Nutzen), geteilt durch DAS, was man hineinsteckt.

Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Wirkungsgrad immer unter 100% liegt. Schlicht deswegen, weil es immer irgendwelche Verluste gibt.

Nehmen wir nur den Vorgang des Radfahrens. Die Energie, die wir dabei hineinstecken, wird nur zum Teil in Bewegung umgesetzt. Der Rest verpufft in Reibung und Dergleichen.

Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung liegt heute bei etwa 40 bis 50%. Er lag auch schon unter 30%. Durch die erneuerbaren Energien (va Windkraft) ging das nach oben.

Den höchsten Wirkungsgrad erreichen Wasserkraftwerke mit ca. 85%. Den niedrigsten erreichen Braunkohlekraftwerke mit grob 35%.

Sehr vereinfacht kann man also sagen, dass von 10 KWh, die im Kraftwerk erzeugt werden, beim Verbraucher gut 4 KWh ankommen. Dies entspricht besagtem Wirkungsgrad in der Stromerzeugung von 40%

ABER – es gibt in EINEM Bereich der Stromerzeugung tatsächlich einen Wirkungsgrad von 100% !!!

Nämlich bei DEM Strom, den wir gar nicht erst verbrauchen. Wir stecken dann nämlich NICHTS hinein, und erhalten am anderen Ende erneut NICHTS.

NICHTS geteilt durch NICHTS = 1. Also 100%.

JA – wir haben schon Schritte in die richtige Richtung unternommen. Nehmen wir als Beispiel die Glühlampe. Diese hatte einen Wirkungsgrad von etwa 5%. Heutige LED-Birnen haben schon einen solchen von etwa 40%.

Aber bevor jemand jubelt ….

Von besagten 10 KWh aus dem Kraftwerk, kommen 4 KWh im Schnitt bei uns an. Würde der gesamte Strom für die Beleuchtung mittels LED-Lampen verwendet, so würden also von den ankommenden 4 KWh tatsächlich etwa 1,6 KWh in Licht umgesetzt.

Das muss man sich mal vorstellen – schlappe 16% des Energieeinsatzes kommen ganz am Ende als Nutzen heraus !!! Bei Glühlampen waren das nur 0,2 KWh, also 2%. Der Rest, also über 80% verpufft.

Wie gesagt – ein Armutszeugnis.

Es sei denn …. ja, es sei denn, wir verbrauchen so wenig Strom als möglich. Denn dann würden, um mal bei LEDs als Beispiel zu bleiben, nicht ständig über 80% des Energieeinsatzes in der Umwelt ungenutzt verpuffen.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Smart Home mit Alexa – der günstige Einstieg ins Thema

Das Thema Smart Home (nicht Smart Home mit Alexa) hat mich immer schon interessiert. Und sei es neugierde halber. Doch die Frage war immer: Wie krieg ich da Zugang ohne eine Doktorarbeit machen bzw Unsummen ausgeben zu müssen?

Erster Ansatzpunkt für den OttoNormalUser ist wohl immer die Beleuchtung in der Wohnung. Und so war es auch bei mir. Also begab ich mich auf die Suche, was ich dazu benötigen würde.
Jedoch war die Suche dann immer schnell beendet, da jede Lösung, die ich fand, immer beinhaltete, dass es so eine Art extra Schaltzentrale brauchte, über die alles zu steuern sei. Und damit befand man sich schnell bei einigen Hundert €.

Eher zufällig las ich dann, dass mir Alexa weiterhelfen könnte.

Alexa, sprich den Echo Dot, den hatte ich ja schon. Dazu aber vll zunächst nochmal ein Schritt zurück, was bisher alles war, das Thema „Echo Dot“ betreffend. Das könnt Ihr HIER nachlesen.

Smart Home mit Alexa

… der Echo Dot, den ich schon länger habe …

…. und wie sollte es von da aus zum „Smart Home“ gehen?

Nun, über Smart Home mit Alexa würde ich meine Geräte (als zuerst einmal Leuchtmittel) per Sprache steuern können.

Was ich dazu brauchte: Alexa/Echo Dot – einen WLAN-Router – Leuchtmittel mit WLAN-Verbindung.

Nr. 1 und Nr. 2 hatte ich ja schon, denn den Echo Dot (s.o.) hatte ich mir zu Weihnachten geschenkt und den Router ganz automatisch von meinem Internetprovider erhalten, bei seinerzeitigem Vertragsabschluss. Fehlten also noch die Leuchtmittel.

Kurz bei Amazon nachgesehen – gefunden.

Smart Home mit Alexa

… die LEDs fehlten mir noch …

Normalerweise kosten die Teile so an die 25€. Ich hatte Glück, und konnte 3 ‚Birnen‘ für ca. 15 € pro Stück ergattern. Das Ganze kostete mich also 45 €. Nicht grade wenig, aber schon ein kleiner Unterschied, verglichen zu ein paar Hundert €. Zudem sparen einem die LEDs enorm Strom. Früher hatte man 60 Watt Glühbirnen, die LEDs haben 9 Watt (bei gleicher Helligkeit), und die eingesparten 50 Watt, ersparen einem bei 3 Leuchtmittel und 1000 Stunden Brenndauer im Jahr, dann doch 150 KWh, also gut und gerne 50 €. Nach einem Jahr hat man die LEDs also wieder drin.

Nun zur Praxis des Smart Home mit Alexa:

Nach Bestellung hatte ich die LEDs 3 Tage später in Händen. In die Lampen eingeschraubt … von DER Seite her fertig.

Dann eine App auf dem Smartphone installiert (Tuya Smart-Home). In dieser werden die Birnen angemeldet (was sehr einfach zu machen ist; die Lampe blinkt, man bestätigt das in der App – fertig). Damit hat dann der Internet-Router eine Verbindung zu ihnen. Und anschließend heißt es noch, in der Alexa App ebenfalls eine Verbindung herstellen. Damit kann man dann die Beleuchtung, über den Echo Dot, direkt ansprechen. Das Ganze dauert wohl 10 – 15 Minuten.

Anschließend sagt man zB: „Alexa, Küche einschalten“ (die eine Birne erhielt den Namen ‚Küche‘). Oder kurz: „Alexa, Küche an“.

Schon eine schöne Sache, wenn man die Hände beim Kochen voll hat, und Licht braucht. Oder wenn man vom Einkaufen kommt, voll bepackt.

Man kann die verschiedenen Lampen auch gruppieren. Man gibt einer solchen Gruppe zB den Namen ‚Wohnung‘, und packt alle Lampen des Hauptwohnraums in diese Gruppe. Ein „Alexa, Wohnung an“, sorgt für große Erleuchtung.

Natürlich lassen sich über die Sprachkommandos auch Farbe und Helligkeit ansteuern. Wenn einem also nach farbigem Licht ist …. kein Thema. Oder man das Licht auf 50% dimmen möchte … easy.

Das Thema, dass man zu faul ist, das Licht auszuschalten, wenn nicht mehr benötigt, hat sich damit ebenfalls erledigt.

Zudem haben die LEDs mittlerweile eine enorme Lebensdauer, und sind für eine erhebliche Zahl von Einschaltvorgängen gebaut, so dass auch diese Dinge kein Thema mehr sind. Und mit zunehmenden Stückzahlen werden die Kosten pro WLAN-LED zudem sicherlich nochmal sinken.

Ein Punkt bliebe noch zu erwähnen:
Damit die Lampen anzusteuern sind, müssen sie natürlich immer eingeschalten bleiben (am Lichtschalter). Also im Standby. Die Lampen sind dann zwar optisch aus, aber es fließt dabei immer ein kleiner Strom. Der Stromverbrauch dabei ist minimalst (etwa 1 W; das wären über 365 Tage ca. 9 KWh, also etwa 3€). Jedenfalls kein Vergleich zB zum Standby eines Fernsehers.

Dies muss einen natürlich nicht dran hindern, über Nacht oder bei Abwesenheit, das Licht am Schalter auszuschalten. Und selbst wenn nicht, so fällt es, im Vergleich zu herkömmlichen Verbräuchen, absolut nicht ins Gewicht.

Das System hab ich jetzt seit 1/2 Jahr im Einsatz und kann es nur empfehlen. Meinen Stromverbrauch konnte ich damit, von der Seite der Beleuchtung her, nochmals ein ganzes Stück weit reduzieren, ohne auch nur 1 mm Komfort abzuschaffen – ganz im Gegenteil!

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)