Den Anschein wahren

Der Anschein ist alles, was zählt.

In meiner Sprit-Preis-Reihe gibt es neue Erkenntnisse. Wie HIER schon mal kurz dargelegt, gibt es so Einiges zu bezweifeln, was die derzeitigen Preise angeht.

Ein weiteres Kapitel hierzu ….

Jüngst erhielt ich von einer Bekannten deren Fahrzeug, um es zu betanken (sie selbst kann derzeit nicht fahren). Nun ja, dachte ich mir, da lädst du dir die Tanken-App auf’s Tablet, und lässt dich von dieser benachrichtigen, sobald der Spritpreis in deiner Umgebung fällt.

Gesagt getan …. was sich allerdings dabei herausstellte, war schon bemerkenswert.

Frühmorgens ist der Spritpreis hoch (1,48€). Kurz danach steigt er um 3 Cent (1,51€), um am späten Vormittag zu fallen (1,48€). Am Nachmittag pendelt er dann ein wenig hin und her, was über die App schön zu verfolgen ist (die Konzerne steuern die Preisanzeigen ja zentral (der einzelne Pächter hat da gar nix zumelden) und müssen diese Änderungen ja auch melden, was besagte Apps wiedergeben können).

Abends dann, sagen wir so gegen 17 Uhr, kollabieren die Spritpreise dann auf 1,42€, um dann gegen 18 Uhr wieder auf 1,48€ zu steigen.

Und dieses Spielchen wiederholt sich jeden Tag in etwa mit gleichen Zeiten/Beträgen, und an allen Tankstellen schön brav parallel.

Wenn also an der ESSO der Preis um 3 Cent sinkt, dann kann man drauf warten, dass an der Konkurrenztankstelle, etwa 3 KM entfernt, der Preis wenige Minuten darauf, in selber Weise sinkt. Beim Steigen der Preise ist das dann dasselbe.

Das Ganze führt dann zB zu der kuriosen Situation, dass man an der ESSO tanken möchte, weil das Tagestief erreicht ist, man dort aber feststellt, dass die Preissäule, zentral gesteuert, den geringeren Preis anzeigt, jedoch die Tankstelle am Pfingstmontag, pächerseitig, geschlossen hat. Man fährt also flugs 3 KM weiter, wissend, dass die Konkurrenztankstelle in wenigen Minuten den gleichen Preis haben wird. Bis man dort ist, ist dies auch der Fall.

Der Spritpreis schwankt also innerhalb Tagesfrist um satte 10 Cent rauf und runter. Mittels zwischenzeitlicher Steigerung und anschließender erneuter Senkung, wird dem Autofahrer, der im Gewerbegebiet unterwegs ist, suggeriert, der Preis sei günstiger geworden, und man müsse die Gelegenheit beim Schopf ergreifen. Dass der Preis 2 Stunden später um weitere 6 Cent fällt, steht natürlich nirgends.

Es gilt nur, den Anschein zu wahren, dahin, dass jegliche Vergünstigung immer sofort an den Kunden weitergegeben wird. Und natürlich ist es stets so, dass die Konzerne NUR die Preisschwankungen am Markt wiedergeben, denen Sie beim Einkauf unterworfen sind (wer’s glaubt ……).

Derlei Prozeduren werden selbstverständlich völlig uneigennützig gehandhabt. Dass der Anschein trügt, wäre selbstverständlich lediglich ein Gerücht 😉

Allerdings liegt es auch hier am Verbraucher, sich zu wehren. ZB über eine App, die einem nicht nur zeigt, wann es günstig ist, sondern einen auch noch benachrichtigt.

Am Besten ist natürlich, man lässt das Auto stehen oder hat überhaupt keines.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die DSGVO ist in aller Munde

Die DSGVO ist in aller Munde (neudeutsch: Datenschutzgrundverordnung). Egal wo du hinschaust, etwas liest, zuhörst, was auch immer …. das Thema ist ganz schnell da.

Etwas sehr verkürzt geht es bei dem Ding darum, dass der Verbraucher nun endlich ein Recht darauf hat, zu erfahren, wer welche Daten von einem hat, was mit diesen Daten geschieht, und auch ein Recht auf Datenlöschung.

Und WEIL das so ist, regnen umsomehr geänderte AGBs per eMail tagtäglich herein, je näher der 25.5. kommt, also jener Tag, an dem das Teil in Kraft tritt.

Ich behaupte zwar nicht, dass ich mir die alle durchgelesen habe, vielmehr überflogen. Was jedoch sehr auffällt, ist, dass alle Verfasser (durch die Bank), zunächst einmal betonen, wie genau man es immer schon mit dem Datenschutz genommen habe, und wie sehr es einem immer schon am Herzen lag, dem Anwender nur Gutes angedeihen zu lassen.

Wenn dem allerdings so wäre, dann bräuchte es jetzt keinerlei Änderungen irgendeiner AGB. Denn dann wäre es immer schon so gewesen, dass man dem Anwender all jene Möglichkeiten eingeräumt hätte, die die DSGVO einem jetzt zuspricht.

Und es war ja wohl immer schon so, dass der ursprüngliche Eigentümer der Daten, also man selbst, darüber verfügen können musste, was mit seinem Eigentum geschieht. Wenn man das also halbwegs ernst nimmt, was einem da vorgeschleimt wird, dann ist „Verarsche“ noch das leiseste Wort dafür.

Die Anzahl dieser AGB-Änderungen spricht somit Bände.

Was NOCH auffällt, ist der nach wie vor klassische Umfang dieser Werke. Und wieder einmal wird kein Mensch sich diese durchlesen, und schlicht darauf vertrauen, dass die Konzerne dem geltenden Gesetz gerecht werden.

Wobei das mit dem „Vertrauen“ in die Rechtschaffenheit von Konzernen so eine Sache ist. Es wird wieder darum gehen, das Gesetz so weit zu biegen, wie es jenes eben zulässt.

Und WIEDER wird es beim Verbrauer liegen, sein Recht durchzusetzen! Genauso, wie jene Konzerne alles dafür tun, um sich im Rahmen jeglicher Interpretationen von Recht und Gesetzt, Vorteile zu verschaffen (sprich Gewinn), so sollte auch der Verbraucher gleichmaßen alles dafür tun, dass jenes Gesetz auch tatsächlich angewendet wird, und Firmen/Anwälte/Gesetzesanwender jeden Tag darauf hingewiesen werden, woran sie sich zu halten haben.

Wenn also Verbraucher darauf dringen, zu erfahren, welche Daten eine Firma XY über einen gespeichert hat, dann MUSS letztere diesem Ansinnen jetzt nachkommen, und hat somit weder Zeit noch sonstige Ressourcen, diesen Gesetzesinhalt zu umschiffen. Denn die Firma muss das Gesetz erfüllen, und nichts anderes.

An dieser Stelle muss man auch ganz eindeutig der EU Dank sagen. Denn ohne die EU gäbe es diese DSGVO nicht.

Dies ist wieder einmal ein Zeitpunkt, an dem man sich klar machen sollte, was es alles nicht gäbe, ohne die EU. Ganz bestimmt gibt es so Manches, was nicht ok ist, was von dort kommt. Jedoch eben auch sehr Vieles, was wir als ganz selbstverständlich nehmen, und doch nicht hätten, ohne sie.

DSGVO

…. man sollte sich klar machen, woher sie kommt ….

Und sicherlich ist auch dieses Gesetz, so wie jedes Gesetz, unvollkommen. So unvollkommen eben, wie die Menschen, die es machen.

Aber …. es gibt die DSGVO. Und somit eben auch die Möglichkeit, zu erfahren, was mit den eigenen Daten geschieht. DIES sogar ZU VERLANGEN.

Wer dies nicht tut, sollte dann, wenn es darum geht, dass Datenmisstände beklagt werden, GAAAANZ leise sein.

Und so ist es wie immer in der Demokratie …. es geht darum, sie zu leben, und nicht darum, sich auf seinen Hintern zu setzen, und NICHTS zu tun.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Strompreise steigen nicht seit 2013

Die Strompreise steigen nicht, sagt zumindest der Chef der Bundesnetzagentur.

Nachzulesen HIER

Nun – ich gehe da lieber nach meinen eigenen Erfahrungen, und die ergeben sich dadurch, dass ich jährlich meinen Stromlieferanten wechsle, und dabei zum jeweils günstigsten Anbieter gehe.

So einigermaßen habe ich die Zahlen noch im Kopf (bin jetzt aber auch zu faul, um das in den Unterlagen nochmals genauer nachzulesen):

Vor 2 Jahren zahlte ich für die KWh noch 25 Cent. Letztes Jahr waren das dann schon 27 Cent, und dieses Jahr kostet mich jede KWh 29 Cent.

Jedoch ist dies noch nicht alles ….
denn was noch weitaus höher zu Buche schlägt, das ist der Grundpreis. Der beinhaltet alle Fixkosten, wie etwa die Stromdurchleitung, also die Netzgebühren, die jeder Anbieter an den Leitungsbetreiber zu zahlen hat, oder Gebühren für den Stromzähler etc etc etc.

Ich habe in den letzten Jahren stets nicht den „günstigsten“ Anbieter gewählt, sondern denjenigen, der bei relativ günstigem KWh-Preis auch noch einen akzeptablen Grundpreis anbot. In meinem Fall waren dass immer so um die 70€.

Da waren stets auch Anbieter mit SEHR günstigem KWh-Preis, jedoch mit einem Grundpreis von über 100€ pro Jahr. Und diesen Grundpreis, den muss der Verbraucher in jedem Fall zahlen, egal wieviel Strom er verbraucht.

Heißt also, auch wenn der Verbraucher NULL Strom verbrauchen würde, den Grundpreis muss er in jedem Fall abführen.

Und nachdem ich meinen Stromverbrauch, dort wo es sinnvoll machbar ist, enorm reduziert habe (von 900 KWh vor ca. 10 Jahren, auf jetzt 400 KWh; ohne Komfort-Einbußen, wie ich immer gerne betone), und hierbei weiter am Ball bleibe, ist für mich der Grundpreis der wesentliche Kostenfaktor. Und ich füge hinzu: Die Anbieter stellen gerne den KWh-Preis in den Vordergrund, und erwähnen den Grundpreis kaum (warum wohl ????).

Also WENN schon günstig, dann BEIDES!!!!

Und wenn man beides betrachtet, dann kann man dem werten Herrn von oben keinesfalls folgen, wenn er meint, die Strompreise steigen nicht. Seit 2013 sei das so. Ja Ja …..

Und zudem, meint er, hätten die Strompreise das Potential zu sinken ….. tja, wer’s glaubt …. wir werden ja sehen.

Jedoch wieder einmal liegt es tatsächlich NUR am Verbraucher. Solange 1/3 der Verbraucher im Grundtarif des Grundversorgers bleiben, bleiben auch die Strompreise relativ hoch. Denn was hätten die Grundversorger schon an Anreiz, ihre Preise zu überdenken, wenn nur Wenige zu einem günstigeren Anbieter wechseln.

Die Aktionäre freut’s jedenfalls ….

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Das schöne Wetter in vollen Zügen genießen

Irgendwie ist mir dieses Jahr danach, das schöne Wetter in vollen Zügen zu genießen.

Das liegt wohl zum einen daran, dass es dann, wenn es warm ist, trotzdem sehr erträglich ist (man sollte ev. dazu sagen, dass Oberfranken (genauer: Hochfranken) wettertechnisch meist dadurch charakterisiert ist, dass es hier ein paar Grad kühler ist, als anderswo).

Da kann man dann die pralle Sonne schlicht genießen. ZB bei einer Tasse Cappu.

Zum anderen machen die Wetterwechsel es relativ einfach, schönes Wetter zu genießen. Was gibt es schöneres, als nach 2 kalten Tagen, sich auf die Sonne zu freuen, die da kommen soll, und tatsächlich auch kommt.

Das schöne Wetter scheint mir dieses Jahr noch mehr ausgeprägt, als sonst immer.

Könnte natürlich auch damit zu tun haben, dass die Farben so intensiv rauskommen.

das schöne Wetter

…. ev. nehme ich sie auch nur besser wahr, wie in anderen Jahren ….

Das satte Grün, nachdem es geregnet hat, fällt mir ebenso auf.

Na ja, und die riesigen Wolken an Blütenstaub, die 4 Wochen lang über den Fichtenwäldern hingen, das war ohnehin etwas, was ich noch nie wirklich erlebt hatte (bilde ich mir ein).

Alles in allem, ist dieses Jahr sehr Vieles bemerkenswert in der Natur, die mich umgibt.

Das beschränkt sich nicht nur auf das schöne Wetter.

Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass ich, gesundheitlich bedingt, relativ viel Zeit habe. Jedoch das war in den Vorjahren eig. auch nicht viel anders. Mag aber sein, dass ich in anderen Jahren den Kopf nicht dafür frei hatte.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Bitte erkläre mir mal einer die Sache mit dem Spritpreis

Nach einer Zwangspause des Schreibens, weil mir mein Umzug alles an Energie abverlangte, kommt heute wieder mal ein Beitrag; Thema ist der Spritpreis.

Ich fahre ja selbst kein Auto mehr, insofern könnte mir das Thema egal sein. Jedoch ist es ein sehr gutes Bsp. (nach wie vor), wie der Verbraucher, in manchen Bereichen, total über den Tisch gezogen wird (meine Meinung).

Möglich ist dies (auch meine Meinung), weil der Staat mit am Tisch sitzt, über den man gezogen wird.

Die Kurzfassung lautet:
Wie vor 6 Jahren ist der Spritpreis bei 1,50€. Alle wesentlichen Preisbestandteile sind nahezu identisch zu damals. Allein – der Rohölpreis ist heute nur etwa halb so hoch.
Und trotzdem geht angeblich alles mit rechten Dingen zu.

Sicher – man kann dies pauschal als „Verschwörungstheorie“ abtun. Allerdings kann man, so man denn möchte, die paar nötigen Zahlen, die den Spritpreis ausmachen, wunderbar im Netz nachlesen.

Ich lebe sehr gern in unserem Land, unter den Bedingungen, die die Gesetze bestimmen. Manchmal darf man sich aber trotzdem wünschen, dass wirklich ALLE gleich sind davor, und nicht manche gleicher als andere.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Hinaus mit den Pflanzen – Der Frühling ist da

Hinaus mit den Pflanzen – ein Motto dem ich derzeit huldige.

Nun ist das freilich nicht so, dass ich jetzt der tolle Gartenmensch bin. Hab zwar ein klitzekleines Stück zum Anbauen von Tomaten, Radieschen, Zucchini etc, aber da wäre zum einen noch zu früh, und zum anderen ziehe ich demnächst um …. also umsonst.

Nein – ich meine meine Zimmerpflanzen.

Nun bin ich auch da eher spartanisch eingerichtet, weil meine bisherige Wohnung eher wenig Lichteinfall hatte (Souterrain), und somit farbenfrohe, eher empfindliche Pflanzen, dort keinen Chance hatten.

Keine Chance – zum einen eben wegen der Umgebungsbedingungen, und zum anderen wegen mir. Denn ein glückliches Händchen für derlei hatte ich bisher nicht.

Das wird sich demnächst ev. etwas ändern, denn mit großen Fenstern (Erdgeschoss) und Terrasse könnte die Chance bestehen, dass sich mein (Zimmer)Pflanzenbestand ändert.

Derzeit (zurück zum Thema) habe ich meine (Zimmer)Grünpflanzen gepackt, und ins Freie gestellt.

Sollen auch was haben, von dem schönen Wetter

Hinaus mit den Pflanzen

…… und da stehen sie jetzt – und genießen hoffentlich die Sonne

Freilich ist die Witterung (v.a. Nachts) noch reichlich kühl. Und so mag es durchaus sein, dass die eine oder andere Pflanze das nicht übersteht.

Allerdings war ich mehr oder weniger dazu gezwungen, so zu verfahren, denn alle Pflanzen sind von Trauerfliegen befallen. Ich will es mir hier ersparen, zu beschreiben, was ich letztes Jahr alles unternommen habe, um die Dinger loszuwerden. Es gelang schlicht nicht.

Das Ergebnis sieht man am meisten bei der 2. Pflanze von rechts. Der „Gummibaum“, wie ich ihn nenne, stand längere Zeit im Treppenhaus. Ziemlich kalt dort im Winter, und auch lichtarm.

Auch deshalb …. Hinaus mit den Pflanzen.

Nun ja …. entweder sie überstehen das Ganze …. oder nicht. In der neuen Wohnung bekommen sie gleich einen eher warmen Platz auf der Terrasse. Und auch Gesellschaft – von der ein oder anderen Pflanze mit Farbe 😉
Natürlich ev. getrennt voneinander durch die Glasscheiben der Terrassentüre.

Ich habe mir vorgenommen, etwas Farbe (pflanzlicher Art) ins Spiel zu bringen. Und ich hoffe, dass mir das gedankt wird. Und dass die Pflanzen die besseren Umgebungsbedingungen zu schätzen wissen.

Na ja – die Hoffnung stirbt zuletzte – irgendwann einmal wird auch ein Mann es zustande bringen, Zimmer- und Terrassenpflanzen erfolgreich zu pflegen.

Wie gesagt – hinaus mit den Pflanzen – im positivsten Sinne.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Alexa, was gibt es Neues?

Alexa beantwortet mir diese Frage, indem sie mich die News von ComputerBild hören lässt, anschließend die 100-Sekunden-News der Tagesschau und abschließend das Wetter in meiner Umgebung.

Üblicherweise frage ich dies, während ich beim Frühstück sitze.

Auf diese Weise starte ich halbwegs informiert in den Tag.

Freilich könnte ich das auch erfahren, indem ich morgens die Zeitung lese …. na ja, nicht so ganz, weil in der Zeitung stünden nur die Nachrichten von gestern …. und außerdem: Ich habe keine Zeitung. Die örtliche Zeitung hatte ich vor 2 Jahren abbestellt, weil ich das „Käseblatt“ nicht mehr lesen konnte.
Seitdem spare ich mir das Geld, hab mir dafür, wenn man so will, Alexa gekauft, und die liest mir das vor, für lau.

Normalerweise beginnt mein Tag mit „Alexa, guten morgen“. Für diesen freundlichen Gruß erfahre ich, wer heute (theoretisch) Geburtstag gehabt hätte. So weiß ich dann, dass XYZ heute 135 Jahre alt geworden wäre, wer das war, und was er uns hinterlassen hat.
Zugegeben, das muss ich nicht unbedingt wissen. Aber es ist meist ganz witzig, etwas über frühere Zeitgenossen zu erfahren.

Oder zu erfahren, dass heute der „Tag des Kusses“ ist. Gut …. wenn man jetzt noch jemand hätte, mit dem man das praktizieren könnte ….

Aber da bleib ich lieber Single.

Zwischendrin dann ein „Alexa, wie spät“. Diese Ansprache hat es mir ermöglicht, sämtliche Uhren abzuschaffen (ok – das Handy ist geblieben).

Am Wichtigsten ist mir immer wieder das „Alexa, setze abc auf meine Einkaufsliste“. Also zB. Frischkäse, oder Schinken oder Champignons oder was auch immer.
Beim Einkaufen ziehe ich dann mein Smartphone aus der Tasche, und in der Alexa-App kann ich dann ablesen, was mein Kühlschrank/Vorratsschrank alles benötigt.

Klasse ist das deswegen, weil mir das, was grade zuende ging, immer während des Kochens, so ganz direkt, vermittelt wird. Also dann, wenn ich die Hände voll habe (in jeder Hinsicht). Also ein kurzes Kommando, und mein Einkaufszettel ist ergänzt.

Natürlich dient mir Alexa auch der Musikwiedergabe.
Ein „Alexa, spiele Fleetwood Mac“. Oder „Alexa, spiele meine Playlist Phil Collins“. Oder „Alexa, spiele entspannten Jazz“. Auf die Weise habe ich so etliche Musikstücke wieder einmal gehört, die ich schon fast vergessen hatte. Einfach deswegen, weil es mir mittendrin einfiel, was ich gerne mal wieder gehört hätte. Alexa mitgeteilt …. Fertig!

Brauche ich das Alles? Nein, selbstverständlich nicht. Jedoch, es macht manches einfacher, Vieles kostengünstiger, und wieder anderes für mich erst erreichbar. UND – Manches davon macht das Leben ein klitzekleines Bißchen angenehmer, manchmal sogar besser oder zufriedener (das Wort „glücklicher“ vermeidend).

Und erneut sind Geräte dadurch überflüssig geworden, die ich ansonsten anschaffen, instandhalten, irgendwann ersetzen müsste: ZB Uhren, Radio, Stereoanlage, CD-Sammlung etc etc.

Das Ganze erforderte eine Ausgabe von 35€ für den Echo-Dot, der mir Alexa zur Verfügung stellt.

Alexa

Der Echo Dot (auf dem die Sprachsteuerung „Alexa“ läuft)

Ok …. ehrlicherweise muss man auch noch die 3,99€ monatlich erwähnen, die mich das Musik-Abo kostet. Allerdings bekomm ich da auch so Einiges dafür.

Ja, das Ganze ist von Amazon. Freilich könnte man denken, das sei ja nur eine verkaufsfördernde Maßnahme vom Konzern. Der Hintergedanke ist sicherlich dabei, und das rechnet sich für den Konzern sicherlich auch, denn nicht wenige werden direkt über Alexa bestellen, zB wenn das Shampoo alle ist.

Aber niemand muss, und ich mache das auch nicht. Wenn man das nicht explizit möchte, dann passiert auch nichts in der Richtung.

Die Möglichkeiten von Alexa werden gleichzeitig immer mehr erweitert. ZB durch die Möglichkeit, die eigene Umgebung zu steuern (etwa Licht, Rolladen, Home-Security). Kann man, muss man aber nicht.

Was ich bisher nur sehr rudimentär genutzt habe, sind „Skills“, also Fähigkeiten. Genauer gesagt, kleine Erweiterungen, die man direkt über Alexa (via Netz) starten kann. ZB Gehirnjogging, Nachtlicht, Musik zum Einschlafen. Das Kommando lautet dann zB „Alexa, starte Gerhirnjogging“. Da gibt es eine Vielzahl. Wird meine nächste Aufgabe sein.

Wie macht Alexa das technisch?
Ganze einfach: Der Echo Dot ist per WLAN mit dem Router verbunden (die Installation ist einfachst). Die Kommandos registriert die Alexa-Software aufgrund des Code-Worts „Alexa“, schickt das Kommando übers Netz zum Amazon-Server, und dort wird es interpretiert und ausgeführt.

Eine enorm praktische Sache das. Finde ich.

Freilich muss man auch noch ein Wort zum Thema ‚Sicherheit‘ verlieren:
Denkbar ist alles (oder zumindest vieles). Ob es auch realistisch ist, steht auf einem anderen Blatt. Klarerweise muss man die intimsten Gespräche nicht grade vor Alexa führen. Auch die Verhandlungen mit dem Banker über den Millionen-Kredit nicht. Aber wer tut das schon?

Und wer eine gewisse Paranoia bedienen möchte, der kann das Mikrofon ausschalten (Taste auf dem Echo-Dot), den Strom-Stecker ziehen, den Dot in einen faraday’schen Käfig packen und/oder schlicht woanders hingehen.

Ansonsten kann Alexa/Amazon gerne wissen, welche Musik ich höre, was auf meine Einkaufsliste kommt (sprich ich demnächst esse) bzw. dass ich Gehirnjogging betreibe oder per News gerne auf dem Laufenden bleibe. Auch dass ich Nachts manchmal kurz aufstehe, ist kein Geheimnis.

Alexa war am Anfang ein Test. Es war fraglich, ob ich den Dot behalten würde.

Die Antwort darauf ist mittlerweile ein klares JA

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

WordPress App benötigt vollständige URL im Link

Manche sind ev. schon über die Sache mit der URL gestolpert:

Über das Symbol, das aussieht wie eine Brille (finde ich), ist es in der App möglich, einen Link einzufügen.

Jedoch erfordert dies, seit einiger Zeit, eine vollständige URL.

Um dies an einem Bsp. zu zeigen ….
Es genügt nicht mehr, als Link-Adresse etwa www.wkfm.eu einzufügen,
sondern es muss schon eine echte URL sein, also im Bsp. http://www.wkfm.eu. Es muss also jenes „http://“ davorstehen. Früher ging das auch „ohne“.

Ist das nicht der Fall, funktioniert der Link momentan nicht im veröffentlichten Beitrag.

Die App-Entwickler wollen dies in einem kommenden Update berichtigen.

Es hatte eine Weile gedauert, bis ich dem auf die Schliche gekommen war, dass die Link-Adresse eine vollständige URL sein muss. Nachdem ich festgestellt hatte, dass der Link nicht funktioniert, hatte ich mir diesen im großen WordPress angesehen, dort keinen Fehler sehen können, dort über „aktualisieren“ abgeschlossen, und dann realisiert, dass der Link doch funktioniert.

Irgendwann war ich dann dahinter gestiegen, dass das große WordPress automatisch das http davorsetzt (falls es fehlt), dieses dann auch anzeigt, wenn man den Link prüft, und beim Aktualisieren den Link dann entsprechend zurückschreibt.

Klarer Fall von „Denkste“ …. die App hat einen Fehler (oder sagen wir „eine andere Reaktionsweise“ wie früher), der große Bruder beseitigt den Fehler automatisch, und man glaubt, es wäre alles Bestens.

Bleibt die Erkenntnis: Eine URL ist eine URL. Und ohne http ist es eben keine.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Geschützter Zeilenumbruch in der WP-App

Seit einiger Zeit ist in der WordPress-App ein geschützter Zeilenumbruch nicht mehr möglich.

Ok …. bevor es weitergeht, erstmal ein kurzer Exkurs, was ich eigentlich meine ….

Wenn man in der App, während der Erfassung eines Textes die RETURN-Taste drückt (Manche sagen ev. auch „Zeilenschaltung“ dazu), dann geht der Editor in die nächste Zeile und fügt dabei auch eine Leerzeile ein. Genau SO, wie das im bisherigen Beitragstext gemacht wurde. Macht ja auch Sinn, zum nächsten Absatz einen Abstand zu lassen.

Manchmal möchte man das aber ohne den Leerabstand.

Also wie folgt (mache das jetzt mal) ….
und die nächste Zeile (also diese hier), wird dann ohne Abstand zur Vorhergehenden erfasst!

Gemacht hat man dies immer, indem man vor dem Drücken der RETURN-Taste die Shift-Taste (also die Großschreibetaste) gedrückt gehalten hat.
NUR – das funktioniert SO nicht mehr. Auch bei Shift-RETURN fügt der Editor einen Absatz ein.

Die Leute von Automattic haben das bestätigt und Besserung über ein Update versprochen.

In der Zwischenzeit gibt es einen Workaround, um das dennoch machen zu können.

In der Funktionszeile unterhalb des Editors gibt es die Funktion </> um in den HTML-Modus zu schalten. Dort lassen sich HTML-Codes einfügen. Der Code für „geschützter Zeilenumbruch“ ist <br>

Man fügt also, nachdem man über die Funktion </> den HTML-Modus aufgerufen hat, dort im Text an der Stelle, an der so ein Zeilenumbruch stattfinden soll, den HTML-Code <br> ein (also diese beiden spitzen Klammern, und die beiden Buchstaben b und r (für Break)).

Wenn man dann über die Funktion </> am unteren Bildschirmrand wieder in den normalen Modus zurückschaltet, dann ist an der betreffenden Stelle der Umbruch (unsichtbar) vorhanden, und man kann sich mit der Cursortaste ganz normal in die nächste Zeile bewegen, ohne dass dabei ein Absatz eingefügt ist, und dort weiterschreiben.

Wie gesagt …. ein Workaround …. aber damit eben möglich, solange bis der Editor es wieder zur Verfügung stellt, dass Shift-Return ein geschützter Zeilenumbruch ist.

Die andere Möglichkeit besteht natürlich darin, den Text im Nachhinein im „echten“ WordPress zu editieren. Denn dort funktioniert das Shift-Return nach wie vor (ist also „nur“ ein Fehler in der App).

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)