Susi war kalt – und das heißt was

Kürzlich habe ich ja hier meine Mitbewohnerin „Susi“ bekannt gemacht.

Heute morgen, als wir aufwachten, da war ihr eiskalt. Sagte sie zumindest.

Ich konnte es ihr nicht so recht glauben, denn schließlich zeichnet sich Susi durch reichlich Polsterung aus. So schnell sollte es sie also nicht frieren.

Doch als ich, mehr zufällig, ihre Nase berührte, da erschien selbige tatsächlich eiskalt.

Und so nahm ich Susi unter meine Decke, und wärmte sie etwas.

Es dauerte auch nicht lange, da wurde auch ihr wärmer.

Und wie wir beide dann, kuschelnderweise, uns gegenseitig etwas gewärmt hatten, da konnten wir uns endlich aufraffen, das kalte Schlafzimmer zu verlassen, und den Tag zu beginnen.

Eine Tasse Tee tat dann ein Übriges.

Es grüßt,
das Smamap

Weniger ist Mehr

Als ich gestern, eher zufällig, eine Meldung im Netz las, über einen Unfall in Berlin, da dachte ich mir noch nichts.

Eine halbe Stunde später, als dann klar wurde, dass es um einen Anschlag geht, da fing ich wieder an, DAS zu praktizieren, was ich mir seit Längerem in der Hinsicht auferlege:

Ich lese das, was notwendig ist, um informiert zu sein, aus Quellen, die als zuverlässig und seriös gelten, und ignoriere jegliche sonstige „Berichterstattung“ dazu.

Meine Erfahrung ist die, dass viele Menschen sich in solche Szenarien hineinsteigern (ich will mich da nicht ausnehmen), und so manche Medien nicht wenig Anteil daran nehmen, indem die Menschen pausenlos immer und immer wieder mit denselben Meldungen und Filmen regelrecht bombardiert werden, und jeder Sender versucht, den anderen zu übertrumpfen.

Damit wird ein Angst- und Trauerszenario kreiert, das alsbald in keinem Verhältnis mehr steht, zu dem, was tatsächlich passiert ist.

Ich meinerseits praktiziere da ein „Weniger ist Mehr„, beschränke mich auf das Wesentliche, und lebe ansonsten MEIN Leben.

Würde ich anders reagieren, würde dadurch absolut nichts, aber auch gar nichts, geändert. Im Gegenteil: Es würden Emotionen geschürt und hochgekocht, die genau DAS bewirken, was solche Täter beabsichtigen.

Ich verlasse mich da lieber auf unsere Behörden, dass die ihren Job machen. Und auch an deren Handlungsweise könnte ich durch Überinformation nichts ändern.

Und so ist mein Gebot der Stunde dann immer …. sich seriös und ruhig informieren, und so, in aller Ruhe (soweit das möglich ist), die Dinge so betrachten, wie es ihnen zukommt.

Das wäre nämlich aus einer Situation der Überemotionalität heraus absolut unmöglich.

Weniger ist Mehr

Und insofern haben unsere Medien auch eine Verpflichtung, der sie nicht gerecht werden, wenn sie, wie z.B. ntv, pausenlos Meldungen und Filmchen in Endlosschleife über den Äther jagen, in sensationeller Aufmachung.
Wir brauchen die Medien, keine Frage. Sie sind unverzichtbarer Bestandteil von Meinungsvielfalt und Demokratie.
Wozu sie nicht benötigt werden, ist, die Menschen in Schockstarre zu versetzen.

Es gilt in dem Fall: Weniger ist Mehr.

Es grüßt,
das Smamap

Meine neue Mitbewohnerin

Sie heißt Susi, meine neue Mitbewohnerin.

Na ja …. NEU ist jetzt etwas übertrieben. Den eigentlich wohnt sie schon relativ lange bei mir, und genau genommen ist sie auch eher meine Bettgespielin.

Aber so eine Mitbewohnerin ist doch eine praktische Sache. Man kann sie für alles Mögliche verwenden.

Egal ob jetzt im Haushalt oder zum Einkaufen oder zum Wäschewaschen. Auch als Gesprächspartnerin ist sie durchaus brauchbar. Na ja – manchmal ist das doch etwas einseitig, weil Susi doch reichlich wortkarg ist.

Ab und an könnte ich mir auch durchaus vorstellen, dass sie hier im Blog meine Vertretung spielt, wenn ich mal wieder keine Lust habe oder mir partout nix einfallen will.

Wie auch immer – Susi ist dann doch in mancher Hinsicht das, was ich mir so vorstelle: Sie widerspricht nicht, hat doch etliche Rundungen zu bieten und ist das, was man gemeinhin unter „anschmiegsam“ versteht.

Wenn sie sich umdreht, dann ist da ein Reißverschluss, mit dessen Hilfe sie sich rasch entblättern kann.

Was wünscht man sich mehr.

Mitbewohnerin

Bisher hatte Susi immer nur die Aufgabe, mein Bett zu bewachen, wenn ich nicht darin anwesend war.

Das soll sich jetzt ändern. Sie bekommt neue Aufgabenstellungen.

Ich werde gelegentlich darüber berichten.

Es grüßt,
das Smamap

Alles eine Sache des Gefühl s

Heute war wieder einer jener Tage, die sich besonders kalt anfühlen; eine Sache mit Gefühl eben.

Dabei hatte es „nur“ Null Grad (etwas Schnee lag da sogar früh morgens; im Radio war von einem kurzen Höhentief die Rede).

Auf meinem Weg zur Physiotherapie zeigte die Temperaturanzeige, die da vor der Bank um´s Eck steht, folgerichtig auch eben diese Null Grad.

Am Samstag, da waren es minus 2. Da schritt ich frohgemuht ohne Handschuhe oder dergleichen, entlang meines Weges.

Heute hingegen konnten die Hosentaschen gar nicht tief genug sein. Und SO ist das öfter …. echte Kälte kann ich ganz gut vertragen, aber kaum steigen die Temperaturen etwas an, zieht es mir alles zusammen; um mal diese Redewendung zu bemühen.

Den ganzen Tag über war mir heut irgendwie kalt. Egal ob zuhause im Flur (da ist kein Heizkörper) oder in meinem Schlafzimmer beim Wäscheaufräumen oder unterwegs zum Einkaufen …. mich fröstelte.

Die Heizung zuhause leistete Schwerstarbeit.

Eben alles eine Sache des Gefühl s.

Die Wettervorhersage für meinen Bereich für morgen sagt Sonnenschein bei 2 Grad. Drunter steht: Gefühlte Temperatur = minus 7 Grad.

Ich fang jetzt schon zu bibbern an ….

Es grüßt,
das Smamap

Mein erstes selbstgebackenes Brot

Mein erstes selbstgebackenes Brot sah wie folgt aus ….

selbstgebackenes Brot

DAS war das Resultat meiner Bemühungen. Und ich kann nur sagen, es schmeckt phantastisch, mein erstes selbstgebackenes Brot.

Die Hauptzutat dafür war ZEIT.

Wie kam ich drauf?
Ich hatte einen Beitrag im Netz gelesen, wie man mit sehr wenig Zutaten und 1 Tag Zeit ein tolles Brot backen könne, und dachte mir, ich wolle das versuchen.

Ich brauchte 580 g Mehl, 390 ml Wasser, 0,5 g Hefe, 1 EL Salz und 1 EL Essig. Das war alles. Ach ja, und 24 Stunden Zeit.

Es war für mich eine Art aufregendes Experiment.

Ich löste, wie angegeben, die sehr geringe Menge Hefe in ein klein wenig von dem Wasser auf, und im restlichen Wasser das Salz und gab dort auch den Essig hinzu.

Dann gab ich die 3 Bestandteile (Salzwasser, Mehl, Hefewasser) in eine Schüssel, und mischte das Ganze mit einer Hand, bis eine einheitliche Masse entstanden war. An dieser Stelle sollte man ev. erwähnen, dass sich das Mehl zusammensetzte aus 465 g Weizenmehl Typ 550 und 115 g Roggenmehl Typ 1150. Was passiert wenn ich einfach nur eine Sorte Mehl genommen hätte, wollte ich bei selbstgebackenes Brot Nr. 1 nicht ausprobieren, sondern hielt mich exakt an die Anleitung.

Nun hieß es warten, und zwar 24 Stunden lang. Den Teig während dieser Zeit, so hieß es, „reifen“ lassen, in der abgedeckten Schüssel (ich deckte sie mit einem Tuch zu), und dabei den Teig etwa alle 8 Stunden „dehnen und falten“. Nach der Bebilderung hieß das …. den Teig auseinanderziehen und in der Hälfte wieder zusammenklappen.

Ich machte das also 3x. Zeit war für mich kein Problem, da ich am We eh nix vor hatte.

Danach hieß es „Den Teig formen und 1 Stunde in einer mit einem bemehlten Tuch ausgelegten Schüssel nochmal reifen lassen“.

Und DANN begann für mich das wirkliche Experiment Richtung selbstgebackenes Brot ….

Denn es war, wenn ich mich recht erinnere, von einem gußeisernen Topf die Rede, den man in den Ofen geben sollte. Aber ich hatte weder einen solchen Topf, noch einen Küchenherd (schlicht, weil ich beides nicht benötige).

Also nahm ich den mittleren meiner drei Edelstahltöpfe, schraubte die Griffe von Topf und Deckel ab (damit das Teil auch in meinem kleinen Ofen Platz hatte) ….

selbstgebackenes Brot

…. und tat, wie mir aufgetragen:
Ich stellte den (leeren) Topf samt Deckel in den Ofen und heizte alles auf 250 Grad auf. D.h. ich heizte tatsächlich auf 230 Grad auf, denn mehr kann mein Öfelchen nicht.

Dann hieß es, den Topf herausnehmen, mit Backpapier auskleiden (hatte ich vorher schon zurechtgeschnitten, als der Topf noch kalt war), den Teig in den Topf geben, Deckel drauf, das Ganze wieder in den Ofen und denselben sofort auf 230 Grad herunterdrehen (bei mir waren das dann 210 Grad), und 45 Minuten lang backen.

Was herauskam, sah SO aus ….

selbstgebackenes Brot

Ich hatte insofern Glück gehabt, als der Teig nur soweit aufging, dass er gerade noch im Topf Platz hatte, ohne dass der Deckel abhob. Denn sonst hätte das Ganze das Volumen meines Öfelchen gesprengt.

Wie auch immer, ich hob, mit Geschirrtuch bewaffnet, den Deckel ab, und stülpte das Brot heraus. Was auch einwandfrei ging, dank des Backpapiers.

Ich schnitt gleich mal hälftig durch, um zu prüfen, ob es durchgebacken war, und war hellauf begeistert, weil das tatsächlich der Fall war.

Wie ich dann ein kleines Stück von meinem Projekt „erstes selbstgebackenes Brot“ versucht hatte, war die Begeisterung noch größer ….

ES SCHMECKTE ABSOLUT TOLL

Ein voller Erfolg.

Aus 5 Zutaten, wovon 3 fast nicht der Rede wert waren, hatte ich mein erstes selbstgebackenes Brot geschaffen. Preis ca 1 €.

Es grüßt,
das Smamap

Geteilt von Fräulein Briest

Türchen N° 11 – http://wp.me/p7f8mM-1lR – von Fräulein Briest

Wie man in obigem Beitrag lesen kann, stand ein Buch zur Verlosung.

Ich hatte das Glück es zu bekommen, habe bei nächster Gelegenheit zu lesen angefangen, und es als „liebes“ Buch empfunden (zumindest was ich bisher gelesen habe.)

Fräulein Briest
Auch ein Buch, das kurzweilig zu sein scheint. Jedenfalls scheint es zu jener Sorte von Büchern zu gehören, die man schnell und gerne weiterlesen möchte, und wobei die Zeit verrinnt. Wobei nichts über den literarischen Anspruch gesagt ist.

….. mal sehen, wie weit ich damit komme.

Auf jeden Fall danke an Fräulein Briest, dafür, dass sie mich mit dem Buch bedacht hat.

Es grüßt,
das Smamap

Und schwupp …. 4. Advent

Heute brennen 4 Kerzen am Advent-skranz. Irgendwie eine schöne Stimmung.

Noch stimmungsvoller, wenn man nicht alleine wäre. Aber der einzige Mensch, der dem einst Abhilfe schaffte, hat sich komplett zurückgezogen und lebt ein anderes Leben; obwohl es anders ausgemacht war.

Und trotzdem sind die 4 Wochen vorweihnachtlicher Zeit vergangen wie im Flug. Die 4 Lichter brennen, der Adventskalender geht langsam zur Neige und all das, was diese Zeit AUCH ausmacht, wird noch 1-2 Wochen vorhalten.

Der Weihnachtsbaum steht vor der Tür im Treppenhaus, und harrt seiner Dinge. Dieses Jahr das erste Mal, seit langem, wieder ein echter Baum. Eigenhändig vom örtlichen Markt nach Hause getragen.

Speziell diese Weihnachtszeit entpuppt sich dann doch als eine Zeit, die man in den vielen Kleinigkeiten voll genießen kann, mit dem Weihnachtsgebäck, dem Weihnachtsmarkt, dem ein oder anderen kleinen Geschenk, das man seinen Mitmenschen zukommen lässt, und vielem mehr.

Advent Advent vier Lichtlein brennt ……

Mal sehen, vll schaffe ich es dieses Jahr sogar, zur Christmette zu gehen. Nicht, weil ich an all das glaube. Aber eben doch, weil diese Zeit schöne Stimmungen beschert, und ein Gefühl, dass die Menschen enger zusammen rücken, und anderes wichtiger finden, als all das, was sie sonst wichtig finden.

Wie eingangs gesagt: Weihnachten ist nicht mehr das, was es mal war. Aber immer noch eine der schönsten Zeiten im ganzen Jahr.

Frohe Weihnachten, an alle da draußen.

Ein typischer Samstag zum Wochenendbeginn

Heute ein Samstag, wie er typischer nicht sein kann.

  • Um 7 aufstehen wollen, aber plötzlich ist es halb 9 😉 😉 😉
  • (Sehr) kleines Frühstück; nebenbei Blogbeiträge gelesen, Nachrichten im Netz geblättert, gelesen wie das Freitagsspiel in der Bundesliga gelaufen ist. Plötzlich ist es 11.
  • Eigentlich hätte um diese Zeit schon Sonne scheinen sollen. Hatte mir vorgenommen, meine Prospektverteilung am Stamstag bei Sonnenschein auszutragen. Die Sonne pfeift mir aber was. Antenne Bayern erzählt, dass das mit der Sonne noch was werden kann, sobald der Hochnebel verschwunden ist.
  • Also gehe ich erstmal ein paar Sachen einkaufen. Hab gestern ein Rezept im Netz erlesen, mit dem es angeblich ganz einfach sein soll, Brot zu backen (ich werde berichten).
  • Gehe zum Netto: Die beiden Mehlsorten, die ich benötige, haben die natürlich nicht. Dachte ich mir schon. Muss ich am späten Nachmittag nochmal zum Kaufland; Supermärkte haben da eben ein weitaus größeres Sortiment als Discounter.
  • 12 Uhr. Sonne immer noch nicht da.
  • Ich verteile meine Prospekte trotzdem. Dauert seine Zeit, wie üblich, bis 300 Haushalte beliefert sind. Mein Gleichgewicht und mein Kreuz zeigen mir dann doch einige Male den Stinkefinger, aber i-wie schaffe ich es dann doch bis zum Ende. Am höchsten Punkt meiner Tour kommt dann auch glatt die Sonne für ein paar Minuten raus. Das hatten heute bestimmt nicht viele.
  • 15 Uhr. Arbeit erledigt. Mache mich auf den Weg zum Kaufland. Die haben die Mehlsorten: Weizenmehl 550, und Roggenmehl 1150.
    Ich merke, wie mich allmählich die Kräfte verlassen. Tasse Tee und ein Krapfen beim Bäcker, sowie eine halbe Stunde Entspannen, geben mir wieder genug Energie, um den Nachhause-Weg in Angriff zu nehmen.
  • 17 Uhr. Ende im Gelände …. dauerhaft zuhause. Für den Rest des Tages können mich mal alle.
  • Mache mir was zu essen: Heute gibt es Spitzkohl a la Tim Mälzer – im Prinzip Krautsalat; also kalte Küche. Schmeckt klasse, so wie immer.
  • 18 Uhr. Raffe mich auf und mache den Brotteig. Geht ganz einfach, so wie die das im Netz beschrieben haben. Muss den Teig dann 24 Stunden „reifen“ lassen. Bin ganz gespannt, ob das was wird.
  • ………. 18:30 Uhr ……… Ich schaue im Netz nach den Fußball-Ergebnissen. Als gebürtiger Münchner, der in Ingolstadt aufgewachsen ist, interessiert mich natürlich am Meisten das Dreieck München-Ingolstadt-Augsburg. Nur Augsburg hat heute gespielt und …. gewonnen. Die Bayern und die Schanzer spielen erst morgen. Ich freu mich für die Fuggerstädter, dass sie 3 Punkte eingefahren haben.
    Für den Fall, dass jetzt jemand motzt, wie man denn Bayern-Fan sein kann …. ich bin´s seit 50 Jahren, also nicht von ungefähr. Eine gewisse Tradition steckt schon dahinter ….
  • Mist …. ich sehe dann noch, dass Judd Trump bei den Scottish Open trotz 5:2 Führung noch 5:6 verloren hat. John Higgins hat seine Stärken dann doch noch ausspielen können, und hat belegt, dass es kein Zufall war, dass er gestern Ronnie geschlagen hat. Wer sich jetzt fragt, von was ich da überhaupt schreibe ….. SNOOKER heißt der Sport !!!
  • …. der Samstag neigt sich dem Ende. Und ich merke, dass ich mir heute zuviel zugemutet habe. Mein Gleichgewicht ist aufmüpfig, und mein Kreuz wird sicher noch eine zusätzliche Schmerztablette brauchen ….

Fazit: Der morgige Sonntag wird ein Erhohlungs-Tag. Ganz im Gegensatz zum heutigen Samstag.

Es grüßt,
das Smamap

Hieroglyphen auf der Autobahn

Seit Neuestem gibt es auf Teilstücken von Autobahnen ein neues Verkehrszeichen, das wie Hieroglyphen anmutet ….

Hieroglyphen

Es ist ein Verkehrszeichen, bestimmt für selbstfahrende Autos.

Wo es das überall gibt, weiß ich nicht, jedenfalls hab ich gelesen, dass es auf dem Teilstück der A9 – Nürnberg/München – im Bereich der Anschlussstelle „Holledau“ anzutreffen sein wird.

Nun besitze ich ja kein Auto mehr, und werde deshalb auch nicht mehr in die Verlegenheit kommen, einmal auf so ein Schild zu treffen. Und vom Zug aus werde ich es wohl eher niemals sehen.

Es gab Zeiten, da war dieses Autobahnteilstück für mich quasi fast sowas wie ein Zuhause, sprich ich befuhr es desöfteren jede Woche.

Wenn ich mir so überlege, das wär immer noch so, und ich hätte Gesellschaft von selbstfahrenden Autos, dann würde mir schon etwas mulmig werden.

Die Frage ist – WARUM ?

Zweifelsohne sind da auch etliche menschliche Fahrer unterwegs, die eine gewisse Fehleranfälligkeit in sich tragen.

NUR – ein menschliches fehlerhaftes Verhalten im Straßenverkehr wäre für mich, so meine ich, noch irgendwo abschätzbar. Schließlich bin ich selbst ein Mensch, und meine deswegen beurteilen zu können, und sei es instinktiv, was so ein Mensch dort vorne so vor hat, wenn er sich plötzlich „etwas seltsam verhält“ im Straßenverkehr.

Was so ein Auto machen wird, das von Sensoren, Computern und allerlei gesteuert wird …. da bin ich mir nicht so sicher, ob ich das direkt oder instinktiv beurteilen könnte, was das Fahrzeug im Extremfall tun wird.

Und so kann ich der Tatsache, dass selbstfahrende Autos unterwegs sein werden, nichts Positives abgewinnen. Und ich bin zudem der Ansicht, dass die Bevölkerung, genauer gesagt – die Autofahrer – hätten gefragt werden müssen, ob sie damit einverstanden sind, dass solche Fahrzeuge im Straßenverkehr unterwegs sind.

Unabhängig davon …. wozu brauchen wir selbstfahrende Autos überhaupt?

Sollen alle Tattergreise (zu denen ich auch mal gehören werde), auch noch auf den Straßen unterwegs sein? Wohl kaum – die werden, von sich aus, wohl eher zuhause bleiben wollen.

Soll man ganz entspannt fahren können, völlig ohne Stress? Das kann man schon – auch ohne Autos. Rein in den Zug und fertig.

Wozu also das Ganze?

Ich denke eher, das Ganze dient der Daseinsberechtigung der Autoindustrie. Es kommen die Zeiten, da wird der Individualverkehr sich immer mehr reduzieren. Schlicht und ergreifend, weil die Rohstoffe ausgehen, und es nicht mehr machbar und schon gar nicht bezahlbar ist, zig-Millionen Autos zu bauen und zu kaufen.
Also Kaufanreize schaffen, im Hier und Jetzt. Der Anfang sind die Hieroglyphen Schilder. Jedoch für den Otto-Normalverbraucher wird so ein Fahrzeug unerschwinglich bleiben. Zuerst, weil es noch nicht für die Massenproduktion machbar ist. Und wenn dann mal doch, dann sind wir schon längst mit den Rohstoffen zuende oder mit dem Klima.

Aber statt die Mrd. für Sinnvolles auszugeben, wird etwas gepuscht, wovon niemand etwas hat.

Außer Hieroglyphen und ein mulmiges Gefühl.

Es grüßt,
das Smamap