Der Blackout fiel – völlig überraschend – aus

Als ich heute morgen aus dem Wohnzimmerfenster spähte, da sah ich in der Ferne – einen Blackout. Scherz !!!! Ich sah wie üblich, einige der Windkraftanlagen in meiner Umgebung.

Hätte ich ungehinderten Rundumblick, würde ich wohl so an die 50 Stück, wenn nicht mehr, sehen. Oberfranken gehört zu den Gebieten, die auf Grund der Topographie relativ „windanfällig“ sind, und es sich deshalb lohnt hier solche Anlagen aufzustellen. Auch ganze Felder mit Fotovoltaik-Anlagen sind hier durchaus vertreten.

Wenn ich das alles sehe, dann denke ich immer (na gut – nicht IMMER) an die damaligen Horrorszenarien der Stromerzeuger, dass wir, wegen der stufenweisen Abschaltung der Kernkraftwerke, bald auf dem Trockenen sitzen würden, sprich ohne Strom, sprich Blackout.

Blackout wäre v.a. im Winter zu erwarten, hieß es.

NICHTS von alledem ist eingetreten.

Im Gegenteil – wer sich im Netz informiert, stellt fest, dass die sog. Netto-Nennleistung der Stromerzeugung heute fast zur Hälfte auf die erneuerbaren Energien entfällt. Und was den tatsächlich produzierten Strom angeht, so stellen die erneuerbaren Energien heute fast 1/3. Sie stehen zudem an der Spitze der Stromproduktion. Und erst dahinter kommen Braunkohle, Kernkraft und alle anderen (Braunkohle leider immer noch mit 1/4 Anteil).

Blackout

Gleichzeitig exportiert Deutschland eine Menge Strom ins Ausland. Tendenz steigend

Also von Blackout weit und breit nichts zu sehen.

Auch solche Tatsachen, dass im Winter mehr Strom verbraucht wird (z.B. auch wegen der über 5.000 Weihnachtsmärkte im ganzen Land), bringen die Stromerzeugung nicht in Probleme.

Zudem macht ganz offensichtlich auch die relativ boomende Wirtschaft den Stromerzeugern absolut nicht zu schaffen.

Schon damals hieß es, die Horrorszenarien der Stromwirtschaft entbehren jeder Grundlage.

Stellte sich als absolut richtig heraus – von Blackout keine Spur.

Und warum ist das so ?

Ohne das jetzt per Quellensuche zu belegen …. es liegt nahe, dass die Stromerzeuger solche Prognosen völlig eigennützig in die Welt possaunten. Schließlich waren die Kernkraftwerke, bis dahin, schlicht die eierlegende Wollmilchsau.

Und zudem blieb die Entwicklung ja nicht stehen. Es wurden zig-tausende von erneuerbaren „Kraftwerken“ erstellt.
Und selbst wenn dem nicht so gewesen wäre, so wage ich zu behaupten, dass auch ohne die Kernkraftwerke, mit den sonst noch vorhandenen Kraftwerken, unser Stromverbrauch gesichert gewesen wäre. Ich bin mir da relativ sicher, dass die Zahlen dies bestätigen würden.

Und über das größte Potential in dem Zusammenhang, wird in aller Regel gar nicht gesprochen: Das Einsparpotential.

Nachdem, was ich lese, liegt der Pro-Kopf-Verbrauch in D bei ca. 1.700 KWh im Jahr. Diesen Verbrauch könnte man, ohne allzugroße Mühe, auf die Hälfte reduzieren.

Was dann an Kraftwerksleistung, von den herkömmlichen Kraftwerken ausgehend, überflüssig würde, wäre enorm. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich in dem Fall die Anteile der Energiearten an der Stromerzeugung gewaltig verschieben würden: Die Braunkohle läge dann wohl noch bei 5%, und die erneuerbaren Energien dann schon bei über 50%.

Dass derlei nicht im Sinne der Stromkonzerne ist, sondern eher das Szenario des Blackout, ist einleuchtend. Denn schließlich muss die Dividende der Aktienbesitzer wieder ansteigen.

Es grüßt,
das Smamap

Der Rinderwahnsinn mal anders

Zur Zeit stoße ich öfter mal auf die „VerbraucherCheckBeiträge“ von Tim Mälzer, diesmal hatte es mit dem Rinderwahnsinn zu tun.

Nicht, was man jetzt denken mag, sondern der ganz normale Wahnsinn.

Eigentlich wollte ich einen durchweg positiven Beitrag schreiben, der was mit der Weihnachtszeit zu tun hat. Aber nach der Sendung von gestern, hatte sich das Thema geändert.

Wenn ich an Rindviecher denke, so habe ich meist ein Bild vor Augen, aus meiner Jugendzeit ….

Rinderwahnsinn

So war das doch immer: Glückliche Kühe und Rinder auf der Weide.

Was kaum jemand weiß, ist, dass diese Tiere, in der heutigen Haltung, Zeit ihres Lebens, keine Wiese sehen. Vielmehr bis zum letzten Lebenstag nur den engen Stallbereich erleben, in dem sie sich aufhalten (damit ist nicht der ganze Stall gemeint, sondern die wenigen qm, die ihnen zugewiesen sind)

Rinderwahnsinn

Von der sogenannten „Anbindehaltung“ möchte ich lieber nicht schreiben.

Und wer ist für diesen Rinderwahnsinn verantwortlich?

Richtig !!!! WIR ALLE, die wir beim Discounter billiges Fleisch haben wollen.

Können wir das ändern?

Selbstverständlich, den wir müssen das nicht so haben und wollen. Es stünde uns frei, uns beim Metzger zu erkundigen, woher das Fleisch ist, und wie die Rinder dort gehalten werden.

Ja, gewiss, ein Aufwand. Zwar gering, aber natürlich wesentlich komplizierter, als zum Billigfleisch in der Theke zu greifen.

Habe für mich beschlossen, diesen Aufwand zu betreiben. Will nicht mitverantwortlich sein, dafür, dass mit der Kreatur so umgegangen wird.

Letztlich ist es nur ein Anfangsaufwand, zu ergründen, wie das so ist, mit dem Fleisch, das ich kaufe. Und wer jetzt meint, das „Produkt“, wie Tim Mälzer das immer so schön nennt, sei doch wesentlich teurer, dann stimmt das.

NUR – in meiner Jugend, da gab es einmal, oder ev. 2x pro Woche Fleisch. Und ich habe es überlebt. Wo steht denn bitteschön geschrieben, dass ich jeden Tag Fleisch haben muss?

Eine ganz normale Rechnung (auch ohne Taschenrechner) zeigt mir, dass 2x Fleisch pro Woche, das anständig „produziert“ wurde, und auch noch wesentlich besser schmeckt, günstiger kommt, als fast jeden Tag Fleisch aus der „IstMirDochEgalWie-Massenproduktion“ zu essen. Und wesentlich gesünder ist es auch noch.

An einem solchen Rinderwahnsinn werde ich mich nicht mehr länger beteiligen.

Dass es ihn gibt, liegt nur und ausschließlich an uns allen. Die Schuld auf die Produzenten abzuschieben, wäre in die eigene Tasche gelogen.

Und so kann ich jedem nur raten, diese Sendungen von Tim Mälzer anzuschauen. Einem Mann, der nicht in dem Verdacht steht, den Leuten etwas vor zu machen. Man lernt dort Erstaunliches, was man nie vermutet hätte, und was interessierte Kreise unter dem Deckel zu halten versuchen. Nicht umsonst ist es so, dass es enorm schwierig war, in den Betrieben eine Drehgenehmigung zu erhalten.

Das war nicht nur bzgl. des Rinderwahnsinn so, sondern auch schon, als es um das Nahrungsmittel „Eier“ ging. Ich pfeife heute auf Günstigeier, nachdem ich gesehe habe, was das für die Tiere bedeutet. Die führende Eins in dem Zahlencode, der auf dem Ei steht muss es seitdem unbedingt sein, wenn nicht sogar die Null. Die Eins bedeutet „Freilandhaltung“, die Null „ökologische“ Haltung. Wenn ich es schon in den Fertigprodukten nicht sehen kann, wo die Eier herkommen, weil es dort nicht angegeben werden muss, möchte ich zumindest meinen Teil dazu beitragen, dass etwas anders werden kann.

Seitdem kaufe ich meine Frühstückseier etc. meist auf dem Markt. Die Eier dort kommen von Bauern aus der Region, wo die Hühner noch so herumlaufen, wie ich das aus meiner Jugend kenne. Das sind mir die 2-3 € im Monat wert.

Rinderwahnsinn und auch Eierwahnsinn kommen bei mir nicht mehr in die Tüte.

Es grüßt,
das Smamap

Die Sache mit der Echokammer

Was eine Echokammer ist, das kann man AN DIESER STELLE nachlesen.

In meinen einfachen Worten mal versucht:
Jeder, der in sozialen Netzwerken sein Unwesen treibt, umgibt sich dort zunächst einmal mit „Freunden“, die seiner Meinung sind. Das soziale Netzwerk selbst, also z.B. Facebook, tut ein Übriges dazu, indem es Meinungen/Beiträge teilweise filtert, also einem vermehrt solche Beiträge zur Verfügung stellt, die der eigenen Meinung eher entsprechen (man hat ja diese zuvor zu erkennen gegeben durch „teilen“ entsprechender anderer Beiträge). Und SO befindet man sich, eh man es sich versieht, ein Stück weit in einer Blase, in der es nur noch die eigene Meinung gibt, die aus allen Richtungen auf einen einschallt.

Also in einer Echokammer.

Obiger Artikel erläutert auch, warum das nicht für sehr lange funktioniert, und was man selber tun kann, um diese Kammer zum Einsturz zu bringen.

Das Problematische an Echokammern ist, dass man sich den Zugang zu anderen Meinungen verbaut. In der Zeit, in der ich aufwuchs, war es gut geübtes Verhalten, zu diskutieren, kontroverse Meinungen auszutauschen, und sich so auch für anderes Gedankengut zu öffnen, und seine eigenen Meinungen zu hinterfragen.

Das Problematische an Echokammern scheint zu sein (jetzt mal von diesen aus betrachtet), dass sie nur begrenzte Lebensdauer haben, weil es immer schwieriger wird, die eigene so zementierte Meinung, mit anderem in Einklang zu bringen, und solche Meinungsblasen irgendwann nicht mehr aufrecht zu erhalten sind.
ALLERDINGS …. das dauert seine Zeit. Denn die Freunde und Blasen in den sozialen Netzwerken setzen dem schon Widerstand entgegen.

Und SO kann es kommen, dass eine Wahl plötzlich ganz anders ausgeht, als man dachte. Es hatte sich nämlich irgendwo eine große bzw. viele Meinungsblasen/Echokammern gebildet, die man gar nicht so mitbekam, weil dieser natürlich nur jene angehörten, die der Meinung waren, die in jenen Blase vorherrschte.
Würde man besagte Wahl einige Monate später wiederholen, würde sie vermutlich ein anderes Ergebnis haben, eben weil so etliche Meinungsblasen mittlerweile dann doch zusammengefallen wären.

Bestes Bsp. ist die Brexit-Abstimmung. Schon kurze Zeit nach ihr, war das Meinungsbild plötzlich etwas anders. Viele ließen es auf einmal zu (wegen des Ergebnisses und dessen Auswirkungen), dass auch andere und gegensetzliche Ansichten zur Geltung kamen.
Und wer weiß, wie die Wahl in den Staaten ausgehen würde, würde sie in 1/2 Jahr wiederholt.

Es grüßt,
das Smamap

Das Kreuz mit dem Weihnachtsgebäck

Seit etwa 2-3 Monaten bewege ich mich gewichtsmäßig langsam aber stetig nach unten.

Es ist zwar eher ein Kampf, wenn auch in sanfter Weise, weil es geht eher 100 g artig vorwärts …. d.h. eher rückwärts, weil´s ja weniger wird, aber steter Tropfen höhlt den Stein.

Diese Langsamheit hat v.a. damit zu tun, dass ich schon versuche mein Leben zu genießen. Und da gehören eben mitunter auch leibliche Genüße dazu. Was wäre schließlich das Leben ohne die schönen Seiten.

Also lasse ich mir meine allabendlichen 1-2 Stück Doppelkeks nicht nehmen.

Es ist mir auch völlig egal, ob ich mein Idealgewicht nun in einigen Monaten erreiche oder gar erst in einem Jahr. Hauptsache es geht vorwärts …. ääähhhh rückwärts, und ich tue meinem Körper etwas Gutes.

Dummerweise ist jetzt Weihnachtszeit. Und da gibt es SOOOOO viel Gutes. MIST !!!!!!!!

Weihnachtsgebäck

Meiner Waage gefällt das gar nicht. Jedoch das Leben besteht aus Kompromissen. Und so muss eben dann das Mittagessen öfter mal ausfallen, um am wirklichen Leben teilnehmen zu können, sprich auch dem Laster „Weihnachtsgebäck“ fröhnen zu können.

Meiner Waage wird das zwar trotzdem nicht so sehr gefallen, aber drauf gepfiffen …. der 1.Januar kommt bestimmt ….. na ja, sagen wir mal der 7. Januar, weil der 6. Januar ist ja hier noch Feiertag, an dem es bestimmt nochmal leckere Sachen gibt.

Und dann werde ich den mittlerweile aufgelaufenen Rückstand (waagentechnisch) wieder aufholen, und meinen Weg dann wieder weiter gehen.

Die Zeit des Weihnachtsgebäck und all der Unwägbarkeiten bestimmter Jahreszeiten ist dann erstmal vorüber.

Alles eben in Maßen …. auch die Freuden des Lebens.

Es grüßt,
das Smamap

Öfter mal das Smartphone ausschalten

Vor ein paar Tagen las ich einen Artikel, geschrieben von einem Uni-Team, der ganz neue Möglichkeiten zeigt, wie mittlerweile Daten von uns gesammelt werden, und nahelegt, dass man doch öfter mal sein Smartphone ausschalten könnte und sollte.

Es ging darum, dass per Werbung im TV nicht nur das übertragen wird, was wir alle sehen und hören, sondern auch Tonfolgen im Ultraschallbereich, unhörbar für das menschliche Ohr.

Diese Töne widerum können vom eigenen Smartphone, genauer gesagt von dessen Mikrophon, aufgenommen werden. Das Smartphone liegt ja überlicherweise in der Nähe des Konsumenten und so auch in der Nähe des TV-Geräts. Das Mikro des Smartphone ist dabei in aller Regel ständig aktiv, etwa um Kommandos des Besitzers aufzufangen und per Sprachassistent auszuwerten.

Das Smartphone seinerseits hat ja nun in aller Regel Internetverbindung, und jene Tonsequenzen bauen nun, so war da zu lesen, Verbindung auf zum Werbetreibenden, um dem kund zu tun, dass ein Smartphone die Werbung wahrgenommen hat. Verbindet man nun Daten miteinander, als etwa jene Daten, die zeigen, WELCHE Werbung dort gesehen wurde, und WEM das Smartphone gehört, welches die Tonsequenzen aufgenommen hat, so ist klar, WER die Werbung betrachtet hat. Das eröffnet dem Werbetreibenden die Möglichkeit, dem Konsumenten, auf Smartphone, PC oder anderen Geräten, auf ihn zugeschittene Werbungen zu präsentieren.

Man mag ja nun einer solchen Verlautbarung skeptisch gegenüber stehen, was ich auch tue, denn Verschwörungstheorien gibt es zu Hauf. V.a. Verschwörungstheorien, die in den Raum gestellt werden, ohne dass dabei Belege präsentiert würden.

Zumindest aber erscheint die geschilderte Verfahrensweise machbar, und so sollte man die Theorie zunächst mal im Hinterkopf behalten, als etwas dem eine gewisse Plausibilität innewohnt. Solange, bis es weitere Verlautbarungen und/oder Belege dafür gibt, dass eine solche Werbeüberwachung tatsächlich stattfindet oder aber technisch (noch) nicht realisierbar ist.

Wie dem auch immer sei ….. es zeigt zumindest, dass technischerseits noch viel zu wenig die Möglichkeiten von den Betroffenen wahrgenommen werden, die Daten sammeln, ohne dass der Nutzer dies erkennt, und aus gesammelten Daten und der Verbindung zwischen verschiedenen Daten, Resultate entstehen, die u.U. nicht im Sinne der Menschen sind.

Bleibt die Frage …. was tun?

Nun – es zeigt sich, dass alles das, was möglich ist, auch gemacht wird. Das ist keine neue Erkenntnis. Das alles basiert allerdings jeweils auf technischen Umsetzungen. Es liegt an uns, ob wir diese technischen Umsetzungen auch mittragen bzw. benutzen/zulassen.
Wenn wir das nicht wollen, so können wir schlicht und ergreifend unser Smartphone ausschalten. Niemand zwingt uns dazu, es zuhause laufen zu lassen. Es würde auch schon helfen,das Mikro auszuschalten.
Smartphone ausschalten

Das Stichtwort ist AUSSCHALTEN. Dies gilt für viele Dinge.

Ob wir jetzt das Smartphone ausschalten

oder nur das Mikro oder die Werbepause am Fernsehgerät oder das Auto, wenn wir auch zu Fuß gehen könnten, oder die Stromverbraucher, die unnütz laufen …. es hat alles etwas mit AUSSCHALTEN zu tun.

Wie überall sonst, liegt es nur an uns selbst. Einfach alles zu tun, was so geht, ist die denkbar schlechteste Lösung. V.a. auch dann, wenn man sich dann hinterher beschwert, was dabei rauskommt. Und da gäbe es viele Themen …. angefangen bei der Privatsphäre, über das Klima, bis hin zu der Art und Weise, wie das Land sich gibt, in dem wir leben. Letztlich führt all das, was wir an Negativem zulassen, zu Entwicklungen, die wir letztlich alle selbst auszubaden haben.

Nicht zuletzt gilt das auch dann, wenn wir denen nicht helfen, die Hilfe benötigen. Aber das ist ein anderes Thema.

Es grüßt,
das Smamap

Induktionskochplatte – die ersten Erfahrungen

Wie letztens in meinem ERSTEN BEITRAG schon angedeutet, bin ich total begeistert von meiner Induktionskochplatte.

Induktionskochplatte

Und das bewahrheitet sich immer mehr.

Nicht nur, dass sie nur die Hälfte des Stroms verbraucht, verglichen mit dem normalen E-Herd, die Induktionskochplatte bringt auch eine enorme Zeitersparnis.

Wenn man so die Zeitabläufe des E-Herds gewohnt ist, und es halt nun mal 5 Minuten dauert, bis das Wasser kocht, und das jetzt schon nach gut 2 Minuten damit anfängt, dann hat man zu tun, sich zeitlich anders zu organisieren.
Bisher hatte man eben Zeit, z.B noch kurz was klein zu schnippseln oder mal eben einen gewissen Ort aufzusuchen.

Das geht jetzt nicht mehr, denn kaum steht die Pfanne auf der Platte, wird das Öl auch schon heiß.

Nur als Bsp.: Am We machte ich mir Spaghetti Bolognese. War alles komplett in 10-15 Minuten fertig. Da war mit E-Herd nicht mal ansatzweise dran zu denken.

Ich musste zwar erstmal raus bekommen, bei welchen Temperaturen lt. Display die Energiezufuhr reicht, um z.B. das Wasser zum Kochen zu bringen (über die Plus und Minus Taste kann man das von 80 bis 270 Grad hoch- und runterfahren). Und die Feinjustierung meiner Platte reicht auch nicht so ganz, um z.B. „mittlere Hitze“ einzustellen, so wie es das Rezept verlangt. Aber das liegt wohl daran, dass die Preisklasse meiner Induktionskochplatte eben nicht alle Feinheiten mitbringt. Sollte sie auch nicht, denn es würde erst mal darum gehen sollen, Erfahrungen zu sammeln. Und mit 20 Euronen wäre ja nicht allzuviel kaputt !

Na jedenfalls schwant mir Schlimmes für meinen E-Herd. Der wird wohl so gut wie nicht mehr Verwendung finden. Auch wenn ich nur EINE Induktionskochplatte mein Eigen nenne, so geht das Kochen doch so rasend schnell, dass auch dann, wenn ich 2 Töpfe nacheinander bearbeite, ich immer noch eher fertig bin, als zuvor auf dem E-Herd.

Und so wie sich das anlässt, gibt es auf absehbare Zeit, möglicherweise, noch eine 2. Induktionskochplatte. Es ist einfach Hammer, wenn man eine Stufe höher schaltet, und das Kochgut bringt 10 Sekunden später das Ergebnis zutage. Für mich eine Revolution in der Küche.

Für einen, der sowas schon länger kennt, mag das Alltag sein. Ein Neuling auf diesem Gebiet ist baff erstaunt über die enorme Zeit- und Stromersparnis, die sowas mit sich bringt.

Es grüßt,
das Smamap

Induktionskochplatte – reine Magie

In letzter Zeit hatte ich – eher zufällig – 2 Artikel gelesen zum Thema „Induktionskochplatte“.

Auch Wikipedia sagt in einem Beitrag etwas zum Thema.

Fazit vom Ganzen: Ich besorgte mir letzte Woche online eine einzelne tragbare Induktionskochplatte, für kleines Geld, um damit erste Erfahrungen zu sammeln.

Induktionskochplatte

Heute abend hatte ich endlich Zeit, das mal zu testen.

Ich nahm also einen mittleren Topf, füllte ihn mit einem Liter Wasser, und brachte das Wasser zunächst auf meinem normalen Elektroherd zum Kochen. Ich stoppte die Zeit vom Einschalten bis zu dem Zeitpunkt als das Wasser sprudelnd zu kochen begann.

Der E-Herd brauchte ziemlich genau 9 Minuten dazu. Mit meinem Verbrauchsmessgerät bestimmte ich zusätzlich den Stromverbrauch, den die Kochplatte dabei produzierte. Es waren etwa 1.600 Watt, die dabei durch den Zähler gingen (genau genommen muss man ja von der elektrischen Leistung sprechen).

Das Gleiche unternahm ich anschließend mit meiner neuen Induktionskochplatte.

Die brauchte genau die Hälfte, also 4 Minuten und 30 Sekunden. Der Strom, der durchs Gerät floss, betrug ebenfalls etwa 1.600 Watt, was die Vergleichsrechnung einigermaßen vereinfacht.

Effektiv bezahle ich also für einen Kochvorgang auf der Induktionskochplatte die Hälfte dessen, was ich, für denselben Kochvorgang, auf dem E-Herd bezahle.

Rechnet man mal hoch auf´s ganze Jahr, und geht nur mal davon aus, dass man meinen Kochvorgang 2x jeden Tag durchführt, und das an 300 Tagen, so kommt man für die Induktionskochplatte auf (1.600 Watt x 4,5 Minuten x 2 x 300) 72 KWh Stromverbrauch pro Jahr. Hätte man das Ganze immer mit dem E-Herd gemacht, dann hätte dieser das Doppelte verbraucht.

Somit kann ich also mittels der Induktionskochplatte im Jahr, bei meinem Bsp., 72 KWh einsparen. Das sind, mal einen Strompreis von 33 Cent pro KWh angenommen, 24 € im Jahr, wodurch die Induktionskochplatte sich innerhalb eines Jahre bezahlt hätte (20,90 € inkl. Versand).

Vermutlich müsste man eher mehr als 2 solche Kochvorgänge pro Tag annehmen, um der Realität gerecht zu werden, so dass die Ersparnis effektiv noch höher ausfiele.

Das Ganze hat auch den Vorteil, dass ich meine Töpfe und Pfannen alle weiterverwenden kann (nur die Alu-Pfanne, die ich mal geschenkt bekam, aber eh nicht mag, funktioniert damit nicht; man braucht nämlich Kochgeschirr, das magnetisch ist, sprich, wenn man einen Magneten dranhält, dann muss der dran haften bleiben). Es funktionieren also z.B. normale Pfannen und Edelstahltöpfe.

Eine solche Induktionsplatte wird auch nicht heiß (lediglich die Rückwärme des Kochguts/-geschirrs erwärmt die Glaskeramikplatte. Deshalb kann da auch nichts einbrennen, mangels Hitze.
Der Hauptunterschied zur normalen E-Herd-Kochplatte ist eben die sehr viel höhere Energieeffizienz, d.h. es verpufft sehr viel weniger Energie ungenutzt. Ein weiterer Unterschied ist, dass solche Platten einen eingebauten Ventilator haben, der die Elektronik kühlt, also ein Geräusch vorhanden ist, das man ansonsten nicht kennt.
Bei der Geräuschkulisse, die üblicherweise in einer Küche vorhanden ist, fällt das allerdings nicht weiter ins Gewicht.

Ich werde meine neue Errungenschaft jetzt mal möglichst häufig benutzen (statt des E-Herdes), auch um die ganzen Einstellungen zu testen, die mit so einem Ding möglich sind (Timer, Programme je Kochgut).

Wer meine Beiträge im Bereich Tips & Tricks gelesen hat, weiß ja, dass ich über diverse Maßnahmen meinen Stromverbrauch erheblich gesenkt habe, ohne an Komfort zu verlieren.
Mit der Induktionskochplatte reduziere ich ihn nochmals um mindestens 50 KWh, wahrscheinlich eher 100 KWh.
In meiner Anfangszeit als Single war mein Jahresverbrauch im Bereich so an die 900 KWh. Mit der jetzigen Maßnahme falle ich unter die 500-er-Marke, habe damit also meinen Jahresstromverbrauch dann halbiert. Im Vergleich zum gleichgebliebenen Stromverbrauch, spare ich also heute 150 € ein. Ein Betrag, mit dem sich was anfangen lässt.

Es grüßt,
das Smamap

DHL – mehr als ärgerlich

Nicht das erste Mal, dass DHL einem einen dicken Hals beschert.

Man bekommt eine Mail ….

DHL

…. und stellt sich darauf ein, dass die Lieferung zur angegebenen Zeit kommt.

Sprich, man legt Termine so um bzw. sagt sie ab, dass man zu besagter Zeit auch zuhause ist. Alles wäre wunderbar organisiert.

Nur, wer nicht kommt, ist DHL.

Nachdem klar geworden ist, dass da nichts mehr kommt, sieht man mal in der Sendungsverfolgung nach …. und siehe da, PLÖTZLICH ist das Paket nicht mehr auf dem Weg zu einem selber, sondern befindet sich immer noch am Ausgangspunkt (heißt dann „Startpaketzentrum“).

Das ist ja nicht erst seit gerade eben so ….

Ich finde solche Vorabankündigungen, die dann nicht eingehalten werden, ein Unding. Alle Beteiligten werden unter Druck gesetzt. V.a. der Paketempfänger und auch der Paketfahrer. Letzterer wird dazu genötigt, zur angegebenen Zeit auch auszuliefern. Kann mir gut vorstellen, dass das datenmäßig auch so ausgewertet wird.

Jedoch solch einen Spuk zu machen, und sich dann nicht daran zu halten, die Sendungsverfolgung dann mir nichts dir nichts stillschweigend abzuändern, verbunden mit dem Hinweis, solche Ankündigungen seien ja nur Prognosen …. das ist schlicht ziemlich unmöglich und unhöflich.

Und das war heute nicht das erste Mal. Bei einer solchen Verfahrensweise können die von DHL sich das Ganze auch sparen.

Es grüßt,
das Smamap

Bescherung – 2. Teil

Wie schon an anderer Stelle ausgeführt, war heute wieder Bescherung.

Wie dort zu lesen, hab ich heute meinen Lebkuchenbestand aufgefüllt – d.h. genau genommen eigentlich erst in´s Leben gerufen – denn Vorweihnachtliches gibt es bei mir erst im Dezember.

Somit steht bei mir, seit heute, im Regal ….

Bescherung

Und den Ersten davon gibt´s am Donnerstag ….

Es grüßt,
das Smamap

Magnetstecker für Micro-USB Anschluss

Für die Rubrik „Tips & Tricks“ im Bereich Smartphone etc., bin ich kürzlich auf ein kleines Teil gestoßen, das für mich viel Sinn macht, nämlich einen Magnetstecker für die kleinen USB-Anschlüsse.

Magnetstecker(man möge die unscharfen Aufnahmen nachsehen; sie wurden per Uralt-Cam gemacht)

Das Tolle daran ist der kleine Stecker-Adapter, der seit Kurzem im USB-Anschluss meines Tablets steckt ….

Magnetstecker(auch hier wieder unscharf; sich selbst aufnehmen kann das Tablet noch nicht 😉 )

Mal hochgerechnet auf 5 Jahre, hätte ich bisher das Netzteilkabel ca. 18.000 Mal an- bzw. abgesteckt. Jetzt sitzt der Adapter fix im USB-Anschluss, den ich für sonst nichts anderes benötige. Sprich 1 x angesteckt, und das war´s.

Bei Bedarf wird jetzt das magnetische Ladekabel ….

Magnetstecker(scharfe Bilder sind schon was anderes 😉 )

…. an den Adapter herangeführt, dockt sich dort magnetisch an, und der Ladevergang beginnt. Das Schöne an diesem Magnetstecker ist, dass es egal ist, wie herum man da andockt.

Es ist IMMER richtig.

D.h. also auch, dass dieses ständige „den Stecker falsch rum in der Hand haben“, ab sofort entfällt.

Ob die USB-Buchse am Tablet die ca. 18.000 Steckvorgänge ausgehalten hätte, weiß ich nicht, kann mir allerdings vorstellen, dass ein entsprechender Test bei Stiftung Warentest auf dem Prüfstand, ein negatives Ergebnis gebracht hätte.

Der Ladevorgang scheint mir mit dem neuen Kabel sogar schneller zu gehen. Ob das etwas mit dem „Support Fastcharge mode“ lt.Verpackung zu tun hat, weiß ich nicht.
Zudem ist das neue Kabel etwa 2 cm länger, als das original Samsung Kabel, was in meinem speziellen Fall ideal ist, weil diese 2 cm genau DEN Unterschied ausmachen, so dass die Entfernung „Steckdose-Tablet“ überbrückt werden kann, ohne dass das Kabel am Tabletende fast abgeknickt werden muss.

Die Kraft der Magnethalterung des Magnetsteckers ist auch hinreichend hoch, so dass der Magnetstecker kleinere Belastungen auch problemlos aushält. Andererseits gibt es das Thema auch nicht mehr, dass ich mit dem Tablet von dannen marschiere, und das angesteckte Ladekabel übersehe, was bisher dazu führte, dass ich, in letzter Konsequenz, mir das Ladekabel aus der Buchse riss. Jetzt ist es so, dass schlicht der Magnetstecker nachgibt und abfällt. Thema fertig.

Manche Dinge, die die Zubehörindustrie anbietet, machen echt Sinn.

Und das hier beschriebene Magnetstecker Teil gehört, für mich, definitiv dazu.

Ach ja …. die Kosten …. das Teil kostete mich bei ebay (inkl. Versand) knapp 12 €. Jetzt vll nicht grade günstig, jedoch unendlich günstig im Vergleich dazu, wenn ich irgendwann einmal die USB-Buchse in der Fachwerkstatt hätte austauschen lassen müssen.

Es grüßt,
das Smamap