Klimawandel ein Hoax

Es geht schon los …. lt. Donald Trump ist der Klimawandel ein Hoax, also eine Falschmeldung bzw. ein Schwindel. Ins Leben gerufen von den Chinesen, um den USA wirtschaftlich zu schaden.

Diesem Bericht kann man entnehmen, dass seine Leute schon eifrig dabei sind, einen Weg zu suchen, wie man das Pariser Klimaabkommen umgehen kann.
Allein diese Vorgehensweise lässt erahnen, was alles auf uns zukommen wird (mit „uns“ ist die Weltbevölkerung gemeint), wenn er erst mal das Ruder fest in der Hand hat.

Die Belege für menschgemachte Klimaveränderungen sind derart erdrückend, dass niemand die Augen davor verschließen kann. Meint man.

Denkste !!! 

Der Guru der Verschwörungstheoretiker macht es vor, wie man einfach alles erreichen kann.

Einfach behaupten, dass alles sei ein Schwindel zum eigenen Schaden, und schon hat man freie Hand. Man braucht nichts mehr belegen, denn man hat die Bevölkerung ja auf seiner Seite, weil das Ganze einen Vorteil bringt.

Dass dann haufenweise Inseln absaufen werden oder die Unwetter immer schlimmer werden, muss ihn ja nicht kümmern, wenn er die Klimaziele leugnet, viele andere das dann auch tun, frei nach dem Vorbild des großen Amerika. Wenn die Auswirkungen dann wirklich kommen, dann kann er ja immer noch leugnen, dass das was mit ihm zu tun hätte.

Schuld sind dann bestimmt wieder China, die Medien und das Establishement.

Eine absolut geniale Blaupause für alles Mögliche andere. Und natürlich auch für die AfD.

SO muss man es machen, um seine Ziele zu erreichen.

Das nennt man dann Verantwortung 

Der “ Klimawandel ein Hoax “ ….. wenn das also so ist, dann darf man wünschen, dass sich die nächsten Wetterkatastrophen direkt vor Amerikas Küsten abspielen?

Es grüßt,
das Smamap

Geld regiert die Welt

Eine längere Abhandlung mit These zum Thema Geld regiert die Welt und was sich daraus ergibt !!!

In den letzten Tagen habe ich Einiges zum Thema „Donald Trump“ geschrieben, weil mich das beschäftigt hat, mir die Entwicklung Sorge bereitet, und sich in mir Befürchtungen einstellen, wegen dem, was auf uns zukommen kann.

Vieles davon ist Spekulation, weil noch völlig unklar, was dieser Mensch, den die Amerikaner zu ihrem Präsidenten gewählt haben, alles anstellen mag.

Und v.a. treiben viele Menschen, nicht nur mich, Ängste, die sich aus dem ergeben, was dieser Mensch bisher so von sich gegeben hat, und v.a. wie. Noch dazu, wo er keinerlei Ahnung hat von den Vorgängen im politischen Weltgefüge.
Und dies zusammen mit der Tatsache, dass der Mensch jetzt ungeahnt viel Macht und Möglichkeiten in die Hände bekommt ….. das lässt Böses ahnen.
Noch dazu, da das Credo dieses Mannes zu sein scheint „America first“ – eine verklausulierte Form des puren Egoismus.

Aber wie gesagt, Vieles davon ist spekulativ.

Eine andere Ahnung in diesem Zusammenhang scheint mir ebenso bedeutend. Nämlich die Antwort auf die Frage, was so viele Amerikaner dazu bewogen hat, den Mann zu wählen. Denn diese Antwort, so meine ich, hat auch sehr viel mit dem zu tun, was hier in Europa möglicherweise passieren wird. Klar, Trump hat nicht die Mehrheit der Stimmen bekommen, und nur auf Grund des speziellen Wahlsystems in den USA die Wahl für sich entschieden. Jedoch haben knapp 50% für ihn gestimmt.

Nach einigen sehr interessanten Artikeln, die ich die letzten Tage gelesen haben, stelle ich folgende These auf:
Hier in Bayern gibt es den Spruch „wer zahlt, schafft an“. Anders ausgedrückt „wer das Geld hat, bestimmt wo´s lang geht“. Oder ganz vornehm ausgedrückt “ Geld regiert die Welt „.

Und ich meine, dass sehr viele Amerikaner das Gefühl hatten, dass immer mehr Diejenigen, die das Geld haben, bestimmen, was passiert, die kleinen Leute dabei auf der Strecke bleiben, und die, die ohnehin in Geld schwimmen, noch mehr davon bekommen.

Da gibt es dann diejenigen, die ihr Haus verloren haben, ihren Job, ihre Firma, bei denen immer weniger übrig blieb, die deswegen meinten es muss sich etwas ändern, denen immer Hoffnung gemacht wurde, es würde sich etwas ändern. Und tatsächlich blieb alles immer das Gleiche.
Und so heißt der nächste US-Präsident „Donald Trump“. Er hat mit dem, was er von sich gegeben hat, radikale Veränderungen gepriesen. Sich als Mann dargestellt, der keinen Cent darauf gibt, was „die da oben“ wollen, sondern Amerika wieder stark machen will, den Menschen dieses Gefühl zurückgeben will. Ohne Rücksicht auf Verluste an anderen Stellen.

Und so haben ihn all jene gewählt, die meinten, bevor es wieder endlos so weiter geht, wie bisher, und sie nur noch mehr auf der Strecke bleiben, muss es einmal etwas GANZ anders werden. Er wurde nicht deswegen gewählt, weil er derjenige zu sein schien, der mit großem Weitblick und Können, alles zu bessern vermag, sondern deswegen, weil er noch am ehesten derjenige zu sein schien, der eine grundlegende Veränderung bringt.

Und so kann es durchaus sein, dass Trump grandios scheitert. Das Schlimme daran ist, dass das enorme negative Auswirkungen auf die gesamt Welt haben könnte.

Darüber hinaus ist das, was wir dort in Amerika gesehen haben, etwas, was hier in Europa genauso kommen kann (2. Teil meiner These). Auch hier wird die Zahl der Mensch, die immer weniger haben und immer mehr auf der Strecke bleiben, immer größer. Und diejenigen, die das Geld haben bestimmen, was gemacht wird, und vergrößern ihr Vermögen immer weiter. Und die Politiker bzw. das  sogenannte „Establishment“ sorgt scheinbar dafür, dass dies so bleibt.

Die Bankenkrise, die Krise der Sozialsysteme, und so einiges mehr, wird auf dem Rücken der kleinen Leute ausgetragen. Diese Krisen, durch die Bank vermeidbar und hausgemacht, werden nicht etwa mit dem Geld bezahlt, dass die Reichen besitzen, sondern mit dem Geld der kleinen Leute.

Und so haben die Rentner Rentenerhöhungen, von denen ihnen nichts bleibt, die Kleinverdiener haben immer weniger, weil das, was sie abgeben müssen immer mehr wird, und die Menschen ganz am Ende der Gesellschaft bekommen nicht einmal mehr das, was sie als Minimum zum Leben brauchen.

Selbst Diejenigen, die noch einen guten Job haben und relativ gut verdienen, müssen immer mehr davon abgeben, so dass nicht mehr viel am Monatsende bleibt.

Gleichzeitig steigen die Gewinne der Banken und Konzerne, und auch die Verdienste der oberen Zehntausend.

Und das Alles in guten Zeiten.

Nach der Hochphase der Globalisierung werden die Probleme immer größer, die Staatsschulden steigen ins Unermessliche, und man mag sich gar nicht vorstellen, was passieren wird, wenn einmal schlechte Zeiten kommen. Und die WERDEN kommen, denn niemand wird behaupten wollen, dass alles immer so weiter geht, wie in den letzten Jahren.

Es scheint deshalb zwangsläufig so zu werden, dass auch hier die Menschen irgendwann einmal eine Veränderung herbeisehnen. Und welche Parteien und Politiker dann nach vorne gespühlt werden, das mag ich mir gar nicht vorstellen.

Ich behaupte, wenn wir nicht eine Geschichte hinter uns hätten, die uns gezeigt hat, wozu sowas führt, wenn man den eher Radikalen nachläuft, dann wäre das schon lange so.
Eine solche Geschichte haben die Amerikaner nicht. Hätten sie diese, dann wäre dieses Wahlergebnis vermutlich anders ausgefallen.

Ich habe heute in einem Kommentar gelesen, wir wären in Europa auf dem Weg zum Faschismus. Nun – so weit würde ich jetzt nicht gehen. Aber sicherlich haben wir Entwicklungen, die hätte vor 10 Jahren noch niemand vermutet.
Die Populisten sind auf dem Vormarsch. Die Zahl der Unzufriedenen wird immer größer.

Aus all diesen Gründen werden auch wir unsere Trumps bekommen.
Es sei denn, unsere Politiker wachen endlich auf, und tun das, was ihre Aufgabe ist: Für die Menschen da sein, und die Schere zwischen Arm und Reich schließen, mit allem, was dazu gehört.

Aber ich befürchte eher, dass, nachdem sich die Amerikaner wohl aus allem Möglichen zurückziehen werden, um sich auf sich selbst zu konzentrieren, es bei uns darum gehen wird, z.B. die Militärausgaben zu erhöhen, um das aufzufangen.
Wer das bezahlen wird, steht auch schon fest: Sicherlich nicht diejenigen, die in Geld schwimmen.

Und so wird vermutlich alles dafür getan werden, die Leute in die Arme der Populisten zu treiben.

Was sich daraus ergibt, werde ich (hoffentlich) nicht mehr miterleben.

Es grüßt,
das Smamap

Neue Besen kehren gut

Nun ist es also tatsächlich so gekommen, wie hier gestern befürchtet, aber neue Besen kehren gut (oder?).

Donald Trump wird nächster Präsident der USA.

Nachdem es jetzt so ist, wie es ist, lässt sich nur noch hinterfragen, warum es so kam.

Und da meine ich eine Tendenz zu erkennen, die nicht nur in Amerika gegriffen hat.

Das gemeinsame Kennzeichen so einiger Ereignisse, ist, dass es ein WEITER SO irgendwann nicht mehr gibt.

Das war so beim Brexit, ist jetzt so in den USA, hatte seine Konsequenzen auch bei uns (wer hätte eine AfD erwartet mit bis zu 20%). In Österreich hätte es beinahe einen rechten Bundespräsidenten gegeben (was ja noch kommen kann). Und wenn man so weiter überlegt, dann käme man sicherlich noch auf andere Ereignisse.

Und was ziehen die Etablierten für Schlüsse daraus? Gar keine könnte man meinen.

Meine Behauptung:
Überall, wo zu lange ein WEITER SO praktiziert wird, kommen letzlich die Populisten zum Zug.
Nicht deswegen, weil die so toll und intelligent wären. Das erkennen auch die Wähler. Denn die Menschen sind ja nicht dumm (in ihrer Mehrzahl zumindest). Aber wenn alles so bleibt wie es ist, oder zumindest gefahr läuft, dann entscheiden sich doch Viele für ein Experiment.

Und genau DAS scheint mir jetzt in den USA passiert zu sein. Allzuviele hatten den Eindruck, mit Clinton würde es nur einfach so weiter gehen, wie bisher auch. Das Establishment, die Wall Street und die Banken haben das Sagen. Und weil viele den Eindruck hatten, es würde damit schlechter werden, entschieden sie sich für den Wechsel.

Nicht weil die Alternative so prickelnd wäre, aber schlicht, damit sich etwas ändert.

Freilich ist das „Jammern auf hohem Niveau“. Auch gut inszeniert von Trump, das muss man ihm lassen.
Wer die Zahlen betrachtet, stellt fest, dass von den tatsächlich Ärmeren bis Armen die Wenigsten Trump gewählt haben. Die Schwarzen z.B. haben zu 88% Clinton gewählt (sie werden gewußt haben warum). Bei den Latinos war es ähnlich.

Das Durchschnittseinkommen der Trump-Wähler liegt angeblich bei etwa 75.000 $ im Jahr.

Das legt den Gedanken nahe, dass dort drüben, so wie auch hier in Europa, das Gefühl, dass Entwicklungen kommen, die einem das nehmen könnten, was man hat, dazu führen, dass ein Wechsel irgendwann mit weniger Angst verbunden wird, als das WEITER SO. 

In Europa sind wir noch nicht so weit. Denn schließlich haben wir, im Gegensatz zu anderen, eine Geschichte, die uns zeigt, was kommen kann, wenn die falschen Leute ans Ruder kommen.

Dennoch sollte den hier Regierenden langsam ein Licht aufgehen. V.a. deswegen, weil einmal schlechtere Zeiten kommen könnten …. und auch werden.
Deshalb sollten sich Politiker tunlichst um das kümmern, wozu sie da sind, nämlich das Ohr am Souverän zu haben.

Oder anders ausgedrückt: Die Politiker sind für die Menschen da, und nicht umgekehrt.

Es bleibt nur zu hoffen, dass jener unbeherrschte Trump, mit seinen totalen Stimmungsschwankungen, beherrscht werden wird. Zumindest von seinem Stab.
Wobei das, was ich heute am Häufigsten gelesen habe, besagt, dass nichts von dem klar bzw. vorhersagbar ist, was den künftigen US-Präsidenten angeht. Weder personell, noch konzeptionell.

Nur eines scheint klar: Er wird sich auf Amerika konzentrieren (Stichwort: Isolationismus).

Und DAS könnte eine Chance für Europa sein. Speziell für die EU.

Bleibt nur zu hoffen, das „Trump“ nicht ein anderes Wort für „GAU“ ist, und dass “ neue Besen kehren gut “ nicht plötzlich eine ganz andere Bedeutung erhält.

Es grüßt,
das Smamap

Gott steh uns bei

Es ist geschehen – Gott steh uns bei.

Donald Trump wird nächster US-Präsident.

Es wird sein, wie immer in solchen Fällen ….. eine Protestwahl, bei der es keiner gewesen sein will, der ihn gewählt hat.

So ähnlich, wie beim Brexit.

Da wird einer Präsident – wenn man sich nur ansatzweise ansieht, was der bisher vom Stapel gelassen hat, da wird einem Angst und Bange. Noch mehr ängstigt einen, was er NICHT vom Stapel gelassen hat.

Allein, was alles Lug und Trug war, was man so von ihm im Wahlkampf vernommen hat ….

Erste Stimmen meinen ja, dass er alles über den Haufen werfen, und sich nur auf die amerikanischen Interessen konzentrieren wird. Was das für den Rest der Welt bedeutet, will ich mir gar nicht ausmalen. Vieles von dem, was die USA bisher so gemacht haben, war, meiner Meinung nach, nicht als positiv zu bewerten. Aber im Vergleich zu dem, was kommen kann, wenn die Amerikaner sich nur noch auf das beschränken, was für sie selbst positiv ist, war das Bisherige dann nur ein müder Abklatsch.
Frei nach dem Motto: Der Zweck heiligt die Mittel.

Wie ich gestern schon sagte …..

Gute nacht und Helm ab zum Gebet 

oder anders gesagt

Gott steh uns bei 

Das Problem ist nur …. ob es diesen Gott überhaupt gibt, ist höchst ungewiss!

Bleibt also nur der Helm?

Es grüßt,
das Smamap

Kaby Lake und Windows 7

Kaby Lake und Windows 7 – um es kurz zu machen und einfach zu sagen:

Windows 7 (und auch Windows 8) wird auf der neuesten INTEL Prozessorgeneration (Kaby Lake) nicht mehr laufen.
Dasselbe gilt auch für die neueste Prozessorgeneration von AMD.

Anders formuliert:

Auf all diesen Prozessoren läuft nur noch Windows 10. 

Man könnte nun lange und trefflich darüber diskutieren, wer die Schuld daran trägt bzw. worin die genaue Ursache liegt. Und diese Diskussion artet dann sehr schnell in ein Hin- und Herschieben des schwarzen Peters aus.
Tatsache ist, dass der Anwender der „Gelackmeierte“ ist, also der Depp.

Wer sich das Thema „erlesen“ möchte: Einfach den Titel des Beitrags ( Kaby Lake und Windows 7 ) in Google eingeben und lesen !!!

Der „Gelackmeierte“ kann nicht nur sein bisheriges Betriebssystem nicht mehr nutzen, sondern muss zwangsweise eine Windows10-Lizenz mit einem solchen Rechner mit erwerben. Ob seine bisherige Software dann noch läuft, auf dem neuen Betriebssystem, steht in den Sternen.

Kaby Lake und Windows 7 – das geht nicht zusammen. Und das ist SO gewollt.

Höchst erstaunlich an dem Ganzen ist nämlich, dass Microsoft das bei Einführung der Beta-Versionen von Windows 10 bereits kommunizierte (man musste nur genau genug lesen).

Heute wird das ganz offen, von allen Beteiligten ausgesprochen, und damit verkauft, dass man neue Möglichkeiten und erweiterte Sicherheitsmaßnahmen mit alten Betriebssystemen nicht mehr erfüllen könne.

Ganz klar, so wird gesagt, und ganz normal, dass Kaby Lake und Windows 7 nicht mehr zusammen geht.

Worüber nicht gesprochen wird, ist, dass man dem Anwender keine Wahl lässt, ob er das neue Betriebssystem und die neuen Möglichkeiten der Prozessoren überhaupt möchte. Das Alles wird ihm vorgesetzt, und basta !!! Es gibt nichts mehr anderes, und basta !!!

Auch ob er das ganze Datensammeln und die ganzen unnötigen Apps auf dem neuen System möchte, dazu lässt man ihm auch keine Wahl.
Sicher, Manches lässt sich abschalten (bei Weitem nicht alles). Die Kenntnisse und das Zutrauen dazu haben vielleicht 5% aller Anwender.

Es kommt also in Kürze der Tag, da gibt es nur noch jene neue Technik zu kaufen, und alles Alte kann man wegwerfen, weil nicht mehr unterstützt, ohne Sicherheitsupdates etc etc. Man hat z.B. versprochen, dass Windows 7 bis 2020, eigentlich sogar noch länger, supportet wird. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus, denn was nützt mir versprochener Support, wenn ich das Betriebssystem nicht mehr nutzen kann.

Man hat so Einiges versprochen, und die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Um nur EIN Bsp. nochmal zu nennen: Der Tag ist nahe, da hat NIEMAND mehr ein „kostenloses“ Windows 10 am Laufen, denn diese Kostenlos-Lizenzen sind an die alten Rechner gebunden und laufen nicht auf neuen Maschinen, weshalb man dann immer auch eine Windows 10-Lizenz mitkaufen muss.

Aber einen gewaltigen Vorteil hat das Ganze, und zwar für die Bilanzen der Hersteller. Und das Seltsame daran ist, dass, oh Wundertüte, der größte Betriebssystemhersteller und die größten Prozessorhersteller zeitgleich in dasselbe Horn blasen.

Kaby Lake und Windows 7 geht halt eben doch zusammen – finanziell gesehen und für die Hersteller.

Aber halt, da war doch noch was ……. 

Ja, stimmt.

Wer das will, der kann auch anders, sogar, wenn der alte Rechner den Geist aufgibt: Sich einen blanken PC kaufen, ohne Alles, und Linux darauf installieren. Da gibt es dann urplötzlich keine riesen Diskussion um Sicherheitsdinge etc. mehr, sondern nur ein einfaches Betriebssystem, das aussieht wie Windows, und auch so zu bedienen ist, und mit dem man alles das machen kann, was man bisher auch gemacht hat:

Da ist das Schreibprogramm, das Tabellenprogramm, der Firefox-Browser, Thunderbird für die eMails usw. usf.
Das Ganze für lau, und ohne unnötige Bloat-Ware oder Datenspionage. Und wer will, der richtet sich für ganz spezielle Fälle in einer extra Umgebung Windows XP oder Windows 7 ein. Alles offen, alles einfach, und noch dazu ohne die Notwendigkeit eines Virenschutzes.
Zudem reicht die geringstmöglich erhältliche Rechnerausstattung, weit jenseits von 8 GB Arbeitsspeicher oder riesigen Festplatten.

Installiert ist das Ganze in 20 Min (Windows inkl. aller Updates gibt es nicht unter 1 Std.).

Wer sowas NICHT nutzen kann, ist der klassische Gamer, also der Spiele-„Narr“. Der braucht weiterhin das ressourcen-hungrige Windows; keine Frage.
Alle anderen brauchen nur einen nackten PC, und eine Linux-DVD zum Installieren (in 10 Min. aus dem Internet heruntergeladen und gebrannt; völlig legal und kostenlos). Daran hat sich seit vielen Jahren nichts geändert, und das bleibt auch so.

Dann noch die alten Daten vom bisherigen Windows-Rechner draufkopiert, und wie gewohnt weiternutzen.

Fazit: Das Heft des Handels hat weiterhin der ANWENDER in der Hand. WENN ER DENN MÖCHTE.
Wer das nicht möchte, darf sich allerdings auch nicht beschweren, über das, was er bekommt, und was er dafür auf den Tisch legen muss. 

Es grüßt,
das Smamap

Beseitigung von Schimmel

Ein heikles Thema, ich weiß, denn Beseitigung von Schimmel, das Thema hat auch immer irgendwie den Makel an sich, dass der Betroffene nicht reinlich genug ist.

Aber davon muss man sich lösen, denn Schimmel ist letztlich immer eine Frage der Beschaffenheit der Umgebung, in der man sich befindet.

Sehr häufig geht es darum, dass sich an kalten Außenwänden Luftfeuchtigkeit niederschlägt.

Paradebeispiel ist mein Mini-Küche. Die hat an der Außenwand eine Nische, die über einen Glasbaustein, der wie ein Fenster gekippt werden kann, den Luftaustausch realisiert ……

Beseitigung von Schimmel

Man kann sich gut vorstellen, dass diese Mauer im Winter relativ kalt ist. Die warme Innenluft, die speziell in der Küche sehr feucht sein kann, schlägt sich in dieser Nische nieder und führt zu Schimmelbildung.
Feucht und warm, das mag der Schimmel. Und da kann man dann auch lüften, soviel man will, man bekommt keine dauerhafte Änderung. Speziell dann nicht, wenn so ein Raum nicht dauerhaft gewärmt wird (meine Küche hat zB keinen Heizkörper; sowas gab es dort noch nicht, als das Haus seinerzeit gebaut wurde; schon gar nicht im Souterrain).

Beseitigung von Schimmel war bisher für mich ein Buch mit 7 Siegeln. Deshalb ging ich heute zum Baumarkt, und fragte jene Dame dort, die mich bisher schon mehrfach sehr gut beraten hatte.
JA, eine Frau. Was das Handwerk angeht, so sollten auch hier die Zeiten der ausschließlich männlichen Domänen vorbei sei. Jedenfalls bin ich schon reichlich oft von Mitgliedern meiner Zunft ziemlich in die Irre geführt worden.

Die Lady dort empfahl mir zweierlei zur Beseitigung von Schimmel (und ich bitte jetzt mal die Marken und Preise außen vor zu lassen) …..

Beseitigung von Schimmel

Sie empfahl mir, im 1. Schritt einen Schimmelvernichter einzusetzen, und mittels dessen den vorhandenen Schimmel zu entfernen. Dabei muss dann (lt. Aufschrift), zuerst einmal die betreffende Stelle feucht von grobem Schmutz/Schimmel befreit werden („feucht“ deshalb, weil trocken den Schimmel nur durch die Luft umverteilen würde). Dann das Mittel aufsprühen (stellt sich als Schaum raus), reichlich einwirken lassen, und abschließend mit feuchten Lappen abwischen.

Der 2. Schritt sei dann der Einsatz eines Mittels, um den Schimmel langfristig zu stoppen. Dabei das Mittel zuerst mit dem Pinsel pur auftragen.

Hinterher, als 3. Schritt, dann das Mittel noch in normale Dispersionsfarbe einrühren und die betreffende Fläche streichen.

Sie empfahl mir dann noch, zwischen den Schritten die Fläche jeweils mit einem Heizlüfter trocknen zu lassen.

Zum Zeitpunkt dieses Beitrags bin ich grade bei Schritt Nr. 1. Man erkennt dies auch daran, dass im 1. Bild unten noch etwas Schaum erkennbar ist, vom Schimmelvernichter.

Beseitigung von Schimmel ist also kein Hexenwerk. So scheint es zumindest.

Ich werde her berichten, in welchem Ausmaß die Maßnahmen einen bleibenden Effekt haben.

Es grüßt,
das Smamap

Edit: Ich könnte mir vorstellen, dass die Empfehlung, die ich da erhielt/praktiziere, v.a. auf oberflächlichen Schimmel ausgerichtet ist, und man für tiefer Gehendes dann schon einen Fachmann braucht.
Natürlich ist es auch in diesem Beitrag so, dass ich hier von meinen Erfahrungen/Meinungen berichte, und letztlich jeder selbst entscheiden muss, wie vorzugehen ist.

Der Tag der Wahrheit für die Welt

Nun steht sie also an, die Wahl in den USA oder anders gesagt, der Tag der Wahrheit.

Ich hatte mir ja vor einiger Zeit persönlich Abstinenz auferlegt, was diese Wahlen angeht. Denn zum einen kann ich eh nix bewirken, nicht mal durch Stimmabgabe und zum anderen rege ich mich da nur unnötig auf. Auch eine Wahrheit.

Denn wenn ich mir überlege, was sein könnte, wenn dieser unmögliche Typ von Trump Präsident würde, dann bliebe nur noch zu sagen:

Gute Nacht und Helm ab zum Gebet 

Wenn man sich so anhört bzw. liest, was der alles vom Stapel lässt, da könnte einem Angst und Bange werden. Eine weitere Wahrheit.

V.a. auch deswegen, weil sich eine solche Wahl ja nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt, sondern enorme Auswirkungen auf die gesamte Welt hätte. Schlicht deswegen, weil so eine Weltmacht zwangsläufig so Einiges bestimmt, und mit ihren Möglichkeiten, die sie hat, die Abläufe weltweit beeinflusst.

Das Gravierende daran ist, dass die Amerikanerinnen und Amerikaner mit ihrer Stimmabgabe auch ein Stück weit bewirken, wohin sich die gesamte Welt bewegen wird.
Naturgemäß ist das den Wählern aber (zuallermeist) völlig egal, wenn sie morgen zur Wahlurne schreiten. Nachvollziehbar.

Wenn, sagen wir, Spanien wählt, dann sind die Auswirkungen weitaus geringer. Wenn die anderen Weltmächte wählen, also China oder Russland, dann sind DA die Auswirkungen ebenso weitaus geringer, weil nämlich die Ergebnisse schon von vorneherein feststehen.

Normalerweise sage ich immer, dass jedes Land bzw. dessen Bewohner DIE Regierung erhält, die sie verdienen. Erst recht eine Wahrheit. Ob das wohl für die gesamte Welt auch gelten würde, wenn Trump zum US-Präsidenten gewählt würde?

Man könnte sich z.B. vorstellen, dass wenn Trump gewinnt, es ab sofort keinen Klimawandel mehr gibt. Schließlich hat er ja gesagt, dass der gar nicht existiert. Auch die Mauern, die tatsächlich oder im Kopf dann hochgezogen würden, wären wohl zahlreich. Was das für Andersdenkende oder Ausländer bedeutet, möchte ich mir gar nicht vorstellen.
Oder Amerika kommt zuerst ….. was das dann praktisch bedeutet, also für den Rest der Welt, das möchte ich mir gar nicht ausmalen.

Heute lese ich, dass seine Berater im „verboten“ hätten, bis zur Wahl Twitter zu benutzen, weil er teilweise so unbeherrscht sei, dass man vermeiden möchte, dass da in den letzten Stunden noch was „passiert“. Fragt sich nur, wer dann, wenn er Präsident wäre, ihm noch etwas verbieten könnte.
In dem Zusammenhang stellt sich auch Angst bei mir ein, wenn ich mir überlege, dass dieser Mensch dann auch Oberkommandierender der stärksten Militärmacht der Welt würde, und zudem die Codes für das amerikanische Atomwaffen-Arsenal erhielte.

Nun bin ich ja nicht gerade Feuer und Flamme für Madame Clinton. Aber vor die Wahl gestellt, würde ich mich dann doch für das weitaus geringere Übel entscheiden.

Und so drücke ich uns allen die Daumen, dass wir nochmal „davon kommen“. Hoffentlich erweist sich auch dies als Wahrheit.

Wobei es dann auch noch nicht so völlig ausgestanden wäre. Denn der große Donald hat uns ja schon ganz eindeutig zu verstehen gegeben, wie er eine Wahl, die er verloren hätte, bewerten würde. Und so emotional und unbeherrscht er selbst ist, trifft das auch auf viele seiner Anhänger zu. Was man so hört, hat er viele jener Menschen versammelt, die mit so Manchem nicht einverstanden sind. Die Beweggründe mancher dieser Menschen reichen dann von Unzufriedenheit bis hin zu Extremismus. Man hört auch Desöfteren vom „Hass“ auf das gegnerische Lager.

So bleibt für den Fall einer Niederlage von Trump zu hoffen, dass es dort drüben dann ruhig bleibt.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Netzwerkkabel und seine Probleme

Jüngst war ich mal wieder am Rätseln, warum meine digitalen Bestandteile nicht so wollten wie sie sollten, um dann zu entdecken, dass es schlicht am Netzwerkkabel lag.

Was war geschehen?

Seit Kurzem nenne ich sehr schnelles Internet mein Eigen. Bisher hatte ich eine 25 Mbit-Leitung gehabt, und die jetzt getauscht gegen 200 Mbit.

Im Volksmund würde es wohl so formuliert: Bisher hatte ich eine 25.000-er Leitung, jetzt habe ich eine 200.000-er Leitung.
Ich hatte entdeckt, dass ich Letztere über meinen Kabelanschluss (also nicht mehr über Telefonleitung) haben könnte, und das für kleineres Geld als bisher. Also warum nicht? Eine Bandbreite von 200 Mbit würde ich zwar nie ausnutzen, aber warum mehr bezahlen als nötig.

Nachdem einige technische Schwierigkeiten überwunden waren, war der Anschluss letztlich hergestellt worden.

Mein Tablet zeigte mir dann per Speedtest auch brav wunderbare 195 Mbit an. Zwar nicht gleich zu Beginn, aber nach ein paar Tagen. Der Techniker hatte ja auch gemeint, es würde ein paar Tage dauern, bis sich alles „eingespielt“ hätte.

Letzte Woche dann, hatte ich mal wieder was an meinem Linux-PC zu erledigen. Darunter auch ein größerer Download. Es wunderte mich, dass die Zeitdauer des Downloads doch erheblich länger war, als gedacht.

Hinterher mal den Speedtest angeworfen, und der zeigte mir ungefähr 80 Mbit als Download an..
Hä ????

Nach einigem Überlegen kam ich dann auf des Pudels Kern, dass meine Onboard-Netzwerkkarte ja nur eine 100 Mbit-Karte wäre. Also könne ja gar nicht mehr kommen! War ja logisch …. wie wollte ich 200 Mbit empfangen können, wenn die Netzwerkkarte nur 100 Mbit kann?
Eine Gigabit-Karte hatte ich nicht hier, also kurzerhand eine im Netz bestellt, für 9,78 (inkl. Versand),

Netzwerkkarte

und die war dann auch 2 Tage später da. Flugs eingebaut, beim Hochfahren des Rechners im BIOS noch kurz die Onboard-Karte deaktiviert und schon hatte ich …. erneut 100 Mbit Bandbreite.

Was war denn nun wieder los?

Tja, jetzt kam zum Tragen, dass ich, als einer der ursprünglich aus der Windows-Welt kommt, noch nicht ganz so fit bin, wenn es darum geht, unter Linux (Ubuntu) einen Treiber zu installieren. Denn, so vermutete ich, dass ich wohl den Treiber ersetzen müsste, durch jenen, der auf der mitgelieferten CD enthalten wäre (zumindest hatte das der Anbieter versprochen).
Und richtig, auf der CD war er auch vorhanden. Und sogar eine Beschreibung als Readme-Datei, wie die Installation erfolgen müsse. Terminal geöffnet, alten Treiber entfernt, neuen Treiber aufgespielt, und schon hatte ich …. erneut 100 Mbit Bandbreite.

Nun war aber in der Beschreibung noch die Rede davon, dass man die höhere maximale Geschwindigkeit, also 1000 Mbit, per Tool einstellen könne (gemeint ist jetzt das, was die Karte maximal kann (so Karten können in der Regel 100 oder 1000 Mbit). Also mittels ethtool auf die höhere Geschwindigkeit gestellt, und schon hatte ich …. erneut 100 Mbit Bandbreite.

Langsam gingen mir die Möglichkeiten aus. Mit ethtool die Werte ausgelesen, auf die die Karte eingestellt ist, und die sagten mir, dass die Karte mit 10 Mbit laufen würde.
Hää ? Schreibfehler ?
Also nochmal eingegeben. Änderung = NULL

Jetzt brat mir aber einer einen Storch! Warum lief das Ganze auf 10 Mbit, wenn ich doch laut und klar übermittelte, dass ich die Karte gerne auf 1000 Mbit eingestellt hätte?
Mal den Rechner neu starten! Jetzt war ich zumindest wieder bei meinen 100 Mbit. Offenbar hatte Ubuntu beim Start wieder die Grundwerte in die Karte geladen.

Egal was ich tat, ich bekam immer wieder dasselbe.

Jetzt kam ich noch auf das Netzwerkkabel, das Internet-Box und PC verbindet.

Vielleicht, so dachte ich, hätte ich letztens, beim Kabelverlegen, ein altes Netzwerkkabel erwischt. Also das kurz mal tauschen. Ja, „kurz“ war die richtige Umschreibung. Dann selbstverständlich war das andere Kabel 1/2 Meter zu kurz. Also die Gerätschaften einander angenähert, um den halben Meter zu gewinnen.
Das Ganze wieder hochgefahren …. und schon hatte ich …. erneut 100 Mbit Bandbreite.

Jetzt gingen mir tatsächlich die Möglichkeiten aus. Das Netzwerkkabel war meine letzte Option gewesen. Und ich hatte wohlweislich ein Kabel gewählt, dass ich innerhalb der letzten paar Monate von Vodafone bekommen hatte.

Da saß ich also, hatte einige Stunden in den Sand gesetzt, und wußte trotz aller Erfahrung nicht mehr weiter.

Wie ich da so saß, betrachtete ich meinen Pool an Netzwerkkabeln. Mir fiel auf, dass da ein Kabel war, das sich dicker darstellte, als die anderen, die ich da hatte. Gedanke: Vielleicht hatten die ja alle am Kabel gespart, und Kabel verwendet, die „überflüssige“ Adern erst gar nicht enthielten. Könnte ja sein, dass das dicke Kabel, alle Adern enthielt, und (so zeigte mir ein Blick (mit Brille) auf die Stecker, auch voll belegt war (soll heißen, ALLE Adern tatsächlich an den Steckern angeschlossen)).

Also kurz dieses Kabel

Netzwerkkabel

angeschlossen (natürlich war das nochmal ein Stück zu kurz, sprich Gerätschaften nochmals einander angenähert), Rechner hochgefahren, und schon hatte ich …. 1000 MBIT Bandbreite auf der Karte eingestellt.

Wie es nur immer sein konnte …. von all den Möglichkeiten, die es gab, war es die Letzte, die das Problem löste.

Ein simples Netzwerkkabel.

Selbstverständlich hatte ich kein Kabel, welches lang genug wäre, zur Verfügung, so dass ich mir flugs im Netz ein 5m Patchkabel bestellte, für 4,49 € inkl. Versand. Das wird dann in ein paar Tagen hier sein, und damit habe ich dann bleibend die knapp 200 Mbit Bandbreite, die über meinen Internetanschluss kommen, auch auf meinem PC zur Verfügung.

Künftig, wenn ich wieder mal ein ähnliches Problem habe, werde ich als Erstes das Netzwerkkabel ersetzen.
Aber es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass auch dann die Möglichkeit die Lösung ist, die ich wiederum als Letztes versuche.

Es grüßt,
das Smamap

Die düstere Zukunft von Microsoft Windows

Passend zum Artikel von letztens bin ich heute über folgenden Beitrag zum Thema Windows gestolpert:

Microsoft-Keynote

Er zeigt, dass ich mit dem, was ich aus so einigen anderen Verlautbarungen glaubte herausgelesen zu haben, gar nicht so falsch lag.

MS wird es schwer haben mit Windows, den Rückstand aufzuholen, denn wenn man einmal ins Hintertreffen geraten ist, wird es, mit zunehmender Zeit, immer schwieriger, dies zu schaffen.
Diejenigen die voraus sind, können nämlich ihre Energien darauf konzentrieren, den Vorsprung auszubauen.

Ob das für Windows so kommen wird, kann nur die Zeit zeigen.

Es spricht jedenfalls Einiges dafür.

Es grüßt,
das Smamap

The winner is …..

Wie HEUTE HIER schon mal berichtet, sollte der BGH über die Rechtmäßigkeit einer Bankgebühr urteilen, und quasi einen winner bestimmen.

Nun ist das Urteil da …. eine solche Gebühr ist NICHT rechtens.

In meinem Beitrag hatte ich dazu etwas ungenau berichtet:
Es ging darum, dass Banken (z.B. die Deutsche Bank), von Kunden, die über den Dispo hinaus ihr Konto überzogen, eine Überziehungsgebühr forderten (die Deutsche Bank forderte hier 6,90€). Diese forderten sie für den Fall, das die zusätzliche Überziehung nur minimal sei.
Wenn also der Kunde, sagen wir, den Dispo um zusätzliche 50€ überzog, dann vereinnahmte die Bank diese Überziehungsgebühr grundsätzlich. Auch wenn der erhöhte Zinssatz, der für den Fall einer zusätzlichen Überziehung vereinbart war, nur einen Bruchteil dieser Überziehungsgebühr ausgemacht hätte.

Besagte Bank vereinnahmte also bisher für die zusätzlichen 50€ genau 6,90€ Zins, obwohl der erhöhte Dispozins nur zusätzliche (realistisch angenommene) 4% ausgemacht hätte (also im Bsp. rechnerisch 16,67 Cent). Die 6,90€ waren bisher ungefähr das 40-fache des tatsächlichen Zinses.

Warum die Bank es nötig hat, das 40-fache zu verlangen, und nicht von selbst drauf kommt, dass dies völlig unanständig ist, bleibt ein Geheimnis derer, die für den Ruf, den die Banken mittlerweile haben, verantwortlich sind. 

Vll wäre es ja mal eine Idee, einen Verein zu gründen, also eine e.V., die Konten anbietet, die zu genau denselben Zwecken genutzt werden können, wie bisherige Bankkonten. Also Einzahlungen, Auszahlungen und Überweisungen (keine Kredite, also auch kein Dispo).
Eine solche e.V. würde dann rein nur die Kosten für diese Abwicklungen 1:1 berechnen, ohne jede Gewinnabsicht (selbstverständlich müssten die Kosten für EDV und Personal beinhaltet sein, denn schließlich müssen die Beschäftigten ja von etwas leben).

Ich behaupte, ein solches Konto würde im Monat, eine erkläckliche Anzahl existierender Konten vorausgesetzt, nicht mehr als 1€ kosten (wenn man mal pro Vorgang 2 Cent annimmt, 25 Vorgänge im Monat, und 50 Cent für alle anderen Kosten (z.B. Personal)).
JA, es gäbe keine EC-Karte, VISA-Card, Kredit oder was auch immer. Das sollen die anbieten, zu deren Geschäftsmodell es gehört. Man holt sich am Monatsanfang das Geld, das man voraussichtlich benötigt, und zahlt überall bar.
Die Mitmacher wären wohl sehr verblüfft, wie günstig sowas sein kein, und wofür einem ansonsten Geld abgeknöpft wird.
Denn eines ist klar: Alles das, was es da so gibt, von Bankkarten über Filialen, Payback, Visa usw usf. das muss alles von irgendwas bezahlt werden. Nicht zu vergessen, die Mrd., die von Banken in den Sand gesetzt werden, und die wir OttoNormalos weltweit zu tragen haben.

Ich hatte bis vor einem halben Jahr zusätzlich ein Konto bei der Sparkasse. Das kostete mich, alles in allem, im Jahr etwa 60€ (ohne jeglichen Dispo). Über die gedachte e.V. würde ich über 45€ einsparen.

Das Verblüffende ist, dass es solche Konten, wie ich hier über das e.V.-Modell skizziert habe, im Grunde genommen schon gibt.

Es nennt sich PayPal. 

Klar, auch die verlangen Gebühren und machen damit Gewinn. Aber es geht bereits in die Richtung, dass nämlich alles online läuft, man an immer mehr Stellen damit bezahlen kann, und die Gebühren sich in Grenzen halten (wobei das Ende der Fahnenstange hier noch lange nicht erreicht ist). Wenn es einmal so is, dass auch Einnahmen dorthin gehen können, und man über einzelne Bankautomaten Geld abheben kann, dann kommt langsam die Frage auf:
Wofür braucht man für solche Dinge noch Banken und deren Wucher-Gebühren ???? 

Wie gesagt …. The winner is ….

Es grüßt,
das Smamap