Der Wucher des Dispozins

Wie ich lese steht eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs an, zum Gebührenverhalten der Banken hinsichtlich des Dispozins.

Es geht dabei allerdings nicht um den Dispozins als solches. Wie schon gelegentlich meinerseits angemerkt, ist dieser nichts anderes als Wucher. Anders kann man es nicht bezeichnen, wenn für etwas Beträge in horrender Höhe verlangt werden.
„Horrend“ ist es zweifelsohne, wenn Banken für einen Kredit das über 20-fache dessen verlangen, was sie selbst dafür bezahlen.

Dass dem kein Riegel vorgeschoben wird, kann ich mir nur damit erklären, dass der größte Schuldner der Banken, nämlich der Staat, sich nicht den Ast absägt, auf dem er selbst sitzt. Sehr wahrscheinlich gibt es eine gesetzliche Konstellation, die derartigen Wucher legitimiert, weshalb nichts dagegen unternommen werden kann.

In obigem Verfahren, geht es deshalb, soweit ich lese, auch darum, dass Banken für die Inanspruchnahme eines Dispos, keine Extragebühren verlangen dürfen, also Gebühren über den Dispo hinaus. Angeblich verlangen z.B. die Deutsche Bank, und auch die Targo-Bank, eine feste Gebühr dafür (ich lese etwas von 7€ im Monat, zusätzlich zu den Dispozinsen).

Wie auch zu lesen steht, gehen viele Banken heute dazu über, die Gebühren, die sie verlangen, in viele Einzelgebühren aufzuspalten, bei denen dann der echte Dispozins nur eine von vielen Gebühren ist.

Aber EINES ist ganz entscheidend, und dazu braucht es keine Gerichte. 

Die Alles entscheidende Frage ist und bleibt, ob der Bankkunde das mit sich machen lässt, was die Banken mit ihm treiben. Jedem Bankkunden steht es frei, mit seinem Konto zu einer Bank zu wechseln, deren Geschäftsgebahren als „normal“ zu bezeichnen ist. Und solange die meisten Kunden das nicht machen, hat es auch keinen Sinn, sich über irgendwelche Gebühren/Zinsen aufzuregen.

Unabhängig davon, ist eine Grundsatzentscheidung natürlich schon nötig, ob Monopolisten die Gebühr zur Gebühr der Gebühr verlangen dürfen. Denn solange Verbraucher zu lethargisch, faul oder sonstwas sind, um ihren Hintern hoch zu bekommen, und ihre Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen, solange braucht es Grundsatzentscheidungen.

Und in der Hinsicht können wir heilfroh sein, dass wir eine (relativ) unabhängige Justiz haben. Und nicht zu vergessen die Verbraucherzentralen.

Für meinen Teil habe ich schon vor Jahren die Konsequenz gezogen. Die Bank, bei der ich seitdem mein Konto habe, verlangt für das Konto nichts, und für den Dispozins unter 7%.

Zur Ehrenrettung derer, die das Geld mit 2 Händen zum Fenster rauswerfen …..
Dispozins

muss gesagt werden, dass die Banken das schon sehr raffiniert anstellen, indem sie ihre Gebühren in Kleinstbeträge aufspalten (87 Cent hier, 2,56€ dort usw usf). Würde man sich die Mühe machen, am Jahresende mal alles zusammen zu zählen, wäre man überrascht, welcher Gesamtbetrag sich da ergibt. Ich behaupte, dass da die Wenigsten unter 200€ wegkommen.

Wer nicht will, der hat schon …… 

Es grüßt,
das Smamap

Das verbreitetste Betriebssystem ?

Welches ist das verbreitetste Betriebssystem ?

Betriebssystem
Spontan würdet Ihr sagen: Windows

Falsch !

Die richtige Antwort lautet: Linux 

Nun – Ihr würdet sagen, dass natürlich die Frage falsch formuliert war. Gemeint waren selbstverständlich private Endgeräte.

Hier wäre die Antwort dann sicherlich Windows

Falsch ! 

Die richtige Antwort hätte auch hier gelautet: Linux 

Wie kann das sein, würdet Ihr sagen?

Ganz einfach – der Bereich der mobilen Geräte wird zu 90% vom Betriebssystem Android beherrscht, und dieses basiert auf – Ihr habt es sicher schon erraten – Linux 

Und somit ist das verbreitetste Betriebssystem

LINUX

Man rechnet mit 1,5 Mrd. Geräten, die Android nutzen, also letztlich Linux. Aber Linux ist nicht nur dort anzutreffen. Man trifft es überall …. auf Privat-PCs, auf Bankautomaten, auf vielen Firmen-PCs, auf Servern usw. usf.

Auch wenn man im Internet unterwegs ist, kommuniziert man meist mit Linux-Rechnern, denn die meisten Internet-Server haben als Betriebssystem – man kann es sich denken – Linux. Und auch, wer sich mit seinem Router verbindet, kommuniziert mit Linux.

Der Grund dafür ist sehr häufig die Einfachheit des Betriebssystems. Da ist Windows einfach viel zu komlex, zu teuer und zu sehr lizenziert. Und nachdem die Linux-Betriebssysteme heute auch sehr ansprechende Bedienoberflächen haben, merkt man fast keinen Unterschied mehr, und vielen Nutzern ist es im Endeffekt egal, welches OS sie nutzen, Hauptsache einfach/elegant zu bedienen.

Microsoft hat hier, auf lange Sicht gesehen, die falsche Entscheidung getroffen, als es seinerzeit primär an seine Bilanzen und Gewinne dachte. Mittlerweile hat man auch dort schon erkannt, dass mit Betriebssystemen kein Apfel mehr zu gewinnen ist (außer man heißt „Apple“). Aber Scherz beiseite: MS verabschiedet sich nach und nach aus dem Bereich, und wendet sich anderen Themen zu. Denn schließlich will man wieder mit den größten Playern wie Google und Apple mithalten können.Und das könnte man nicht, wenn man sich auf ein Thema konzentriert, mit dem man immer mehr ins Hintertreffen gerät.

Die großen Player

haben sich frühzeitig darauf verlegt, Betriebssysteme als Beigabe zu Geräten zu sehen. Man kann zwar trefflich darüber streiten, welcher Anteil des Kaufpreises eines Smartphones das Betriebssystem betrifft, aber MS, so meine ich, ist seinerzeit, psychologisch, auf den falschen Zug aufgesprungen, als es sich dafür entschied, für das Betriebssystem Windows Extrageld zu kassieren. Hinterher ist man zwar immer schlauer, aber wenigstens kann man sich darum bemühen, es zu sein.
MS hat mit Windows10 dann etwas Halbherziges versucht, indem es das OS scheinbar kostenlos zur Verfügung stellte, um dann letztlich doch wieder zu kassieren.

Und so hat Microsofts CEO, Satya Nadella (nein, er heißt nicht mehr Bill Gates 😉 ), die Zeichen der Zeit schon lange erkannt und längst andere Themen in den Vordergrund geholt …. fast unbemerkt.
V.a. auch die Cloud ….

Es grüßt,
das Smamap

Strahlender Sonnenschein

Heute, am 22. Oktober, hatten wir hier strahlenden Sonnenschein. Geschätzte 30 Grad.

WO????

Na über den Wolken halt!!!

Hier unten bei mir war grau in grau, und 4 Grad. Mit Regenschirm versteht sich.

Arbeitsmäßig hatte ich heut morgen draußen zu tun. Da hat mich das Wetter natürlich total aufgebaut. Besonders jenes über den Wolken.

Sonnenschein

Hinterher, nach Arbeitsende, wollte ich mir wenigstens, wenn schon das Wetter mießepetrig ist, was Gutes tun.
Also ab ins Cafe, Stück Kuchen, einen Krapfen, eine heiße Schokolade.

Na ja, dachte ich mir …. man muss es sich gut gehen lassen, wenn das Drumherum schon nicht danach tut.

Die Bedienung im Cafe, hatte, wie üblich, gute Laune. Musste dann aber eingestehen, dass sie heute i-wie total danebensteht.

SO äußert sich eben Manches bei Manchen unterschiedlich.

Wieder zuhause, tat ich dann den Vögeln noch was Gutes, und füllte dieses Jahr erstmals das Vögelhäuschen. 5 Minuten später war es schon umlagert, und die Vögel zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht.

Also DOCH Sonnenschein !!!

Es grüßt,
das Smamap

WindowsXP – Eine Ära aus grauer Vorzeit

Fast genau vor 15 Jahren startete die WindowsXP Ära.

Am 25. Oktober 2001 präsentierte Bill Gates das neue Betriebssystem. Erstmals basierte Windows nicht mehr auf MS-DOS, sondern auf einem Windows-NT-Kernel.

Das wird den meistens Windows-Nutzern nichts sagen, is aber auch nicht so wichtig. Is wie beim Auto: Man muss nicht wissen, wie der Motor funktioniert.

Heute – 15 Jahre später – ist WindowsXP immer noch eines der beliebtesten Betriebssysteme, und das, obwohl die Unterstützung durch Microsoft schon längst ausgelaufen ist.

WindowsXP

Über 10% aller PC-Nutzer verwenden es noch. Weit vorne liegt Windows7 mit fast 50%. Und – das spricht wohl für sich – Windows10 hatte echt Mühe, die Nutzerzahl von WindowsXP zu überholen. W10 liegt heute bei etwa 17%.
Das hat auch damit zu tun, dass etliche Organisationen weiterhin XP nutzen (z.B. Banken mit ihren Geldautomaten oder etwa die Verwaltung des dt. Bundestags; per separatem Vertrag wurde der Support verlängert). Aber eben auch eine ganze Menge Privatnutzer verwenden nach wie vor XP.

Nun gehöre ich zu Denjenigen, die Windows abgeschworen haben. Obwohl ich von Anfang an sämtliche Windows-Versionen miterlebt/genutzt habe; auch beruflich als „EDV-Mensch“. Letztlich waren mir die Verfahrensweisen von Microsoft zu suspekt geworden.

WIE WindowsXP weiternutzen ?

Und doch habe ich auf meinem Linux-Rechner (Ubuntu), jetzt in einer virtuellen Maschine (abgetrennter Bereich), WindowsXP installiert, um einzelne Sachen damit noch zu machen.

Da kommen so etliche Erinnerungen wieder hoch. Angefangen vom Look und Feel, über die erstmalige Möglicheit, einen DSL-Anschluss problemlos einzurichten, bis hin zur erstmaligen Aktivierungsprozedur (bis dahin konnte man Windows (oder davor DOS) beliebig oft installieren (legal war das damals schon nicht, aber wirklich gejuckt hatte das keinen)).

Was damals AUCH so wirklich losging, war die Sache mit dem Virenschutz. Die Zahl der Viren wurde immer höher, parallel zur Anzahl der draußen laufenden WindowsXP Lizenzen.

Jetzt, da ich XP in einer virtuellen Maschine laufen habe, die praktisch völlig abgeschottet vom eigentlichen Betriebssystem läuft, kann in der Hinsicht nichts passieren. Dadurch kann XP in Reinkultur laufen, ohne von irgendeinem Virenschutz ausgebremst zu werden. Schon erstaunlich, wie flott das damals war.

Nachdem das problemlos geklappt hat, werde ich mal versuchen, auch noch frühere Betriebssysteme in separaten VMs laufen zu lassen. Also z.B. Windows98. Auch dazu habe ich noch eine CD/Lizenz. Und irgendwie drängt es mich, auch das uralte MS-DOS nochmal so aufzusetzen.

Einfach aus Nostalgie-Gründen.

Es grüßt,
das Smamap

Religion und Universum

….. ein Thema (Religion und Universum), mit dem ich mich von Zeit zu Zeit beschäftige.

Wieder einmal sind einige Beiträge in den Medien zusammengetroffen, die mich zum Nachdenken veranlasst haben.

Wiederholt hatte ich hier schon versucht, meiner Meinung Ausdruck zu verleihen, dass sämtliche Religionen auf diesem Planeten, nichts anderes als Humbug sind. Klar nachvollziehbar aus dem, was die Forschung heute weiß.

Religion und Universum

Hinführung zum Thema Religion und Universum

Nun wäre das alles nicht so schlimm, wenn nicht die weitaus meisten Menschen, einem Glauben anhängen würden, und mit diesem auf die Fahnen geschriebenen Glauben, alles zerstören, was man hier Leben nennt.

Ich nehme als Bsp. einfach mal den Glauben, dem ich angehöre (ich könnte genau so gut ein anderes Bsp. nehmen): Als Katholik gehöre ich einer Glaubensrichtung an, die, mal grob gesagt, 50% der Bevölkerung in diesem Land darstellt, und dabei zusieht, wie das Leben auf diesem Planeten vor die Hunde geht. Als Stichworte mögen die Worte „Klimazerstörung“ und „Krieg“ dienen. Das Gleiche gilt für alle anderen Glaubensrichtungen auf diesem Planeten.
Ob dabei einer mit der Waffe in der Hand durch die Gegend rennt oder diese Waffen nur produziert und anderen in die Hand drückt, bleibt egal. Oder ob jemand aktiv Umwelt zerstört, indem er Auto fährt oder „nur“ Produkte kauft, deren Herstellung/Entsorgung passiv die Umwelt zerstört, bleibt ebenso egal.
Jeder einzelne ist schuld, auch wenn er es nicht wahrhaben will, und weiterlebt, als sei nichts. Und jeder Einzelne hinterlässt den Folgegenerationen diese Welt ein ganzes Stück weit zerstörter, als er sie vorgefunden hat.

Und wir alle tun dies als Gläubige, egal in welchem Teil der Welt.

SO …. und jetzt bewege ich mich langsam Richtung Themen-Ziel ……

Alle diese Religionen sind demzufolge nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben stehen. Ja, es ist schon so, dass etliche dieser Religionen die Welt besser machen würden, wenn …. ja wenn die Menschen, und zwar jeder Einzelne, sich nicht einen Dreck darum scheeren würde, was dort steht.
Die Alibi-Aktionen, dass man spendet, betet und Weihnachten in die Kirche geht, ändern daran genau NICHTS. Die Regenwaldvernichtung und die Waffenproduktion wird genau 1 Jahr später wieder um das gleich Maß zugenommen haben, wenn nicht sogar mehr.

…. noch ein Stück mehr Richtung Themen-Ziel ……

Und was erhofft sich der Mensch?
Ein Leben nach dem Tod!
Die meisten Religionen versprechen diese zumindest.

NUR – und damit komme ich jetzt so richtig Richtung Themen-Ziel …..

Nehmen wir mal an ….. nur mal angenommen ….. die Religionen hätten recht. Sagen wir der Einfachheit halber, dass ALLE Religionen recht hätten (was natürlich gänzlich unmöglich wäre).

Wenn wir das also mal annehmen, was würde das ändern? Was würde es ändern, wenn es tatsächlich so wäre, wie es die Religionen versprechen …. oder wir uns versprechen.

Es würde absolut NICHTS ändern, denn Religion und Universum haben lediglich den Bezug zueinander, dass es dem Universum absolut egal ist, was irgendeine Religion meint.

Es spielt schlicht keine Rolle, wie es entstanden ist und wie es sich weiter entwickelt. Alles geht seinen Gang. Wenn wir also annehmen, dass die Menschen nach dem Tod weiterleben …. ändert sich dadurch der Gang des Universums? Keinen mm !!!

Wir leben hier auf einem Planeten in einer Galaxy namens Milchstraße. Einer Ansammlung einer unendlichen Zahl von Sonnensystemen. Und im Universum gibt es Mrd. solcher Galaxien, wie die Milchstraße.

Und unsere Religionen hätten irgendwas mit diesem gigantischen Universum zu tun? Wohl kaum.

Und selbst wenn, so hätten jene Gottheiten, die es angeblich gibt, versprochen, sich nicht in den Lauf der Dinge einzumischen. Alles ginge also seinen Gang. Und was genau würden sich eigentlich die diversen Götter teilen ???

Und wir Menschen maßen uns an, dass Religion und Universum zusammenhängen, und sich alles um uns dreht. Dabei haben die Forscher schon im Mittelalter bewießen, dass sich absolut NICHTS um uns dreht (na ja, ev. abgesehen vom Mond).

Also nochmal: Im Universum geht alles seinen Gang. Sei es, weil es ein Gott so angestoßen hat und es seitdem seinen Gang geht oder sei es, weil es ohne irgendeinen Gott einfach dahinläuft. Das Ergebnis ist das Gleiche.

Und das Ergebnis wird sein, dass es den Menschen irgendwann nicht mehr gibt. Sei es, weil er selber dafür gesorgt hat oder sei es, weil er schlicht nichts mehr hat, wovon er leben könnte (irgendwann ist alles aufgebraucht).

Ach ja, es gäbe ja dann noch das Leben nach dem Tod. Hätte das irgendeinen Einfluss auf das, was sein wird? Die Antwort: Absolut keinen …. nichts, nada, null.

Bliebe nur die Frage: Gibt es das Leben nach dem Tod?
Antwort: Keine Ahnung.

Wenn ja …. schöne Sache; wenn nein …. macht auch keinen Unterschied. Jedenfalls nicht für das Hier und Jetzt, und auch nicht für das, was im Hier noch alles kommen wird.

Fazit

Um es nochmals ganz brutal zu sagen: Das Universum scheert sich einen Dreck darum, was die Religionen predigen. Es geht dahin, getragen durch die Naturgesetze.

Ja ja, ich hör es schon: Gott hat die Naturgesetze geschaffen; das blicken wir nur nicht; und irgendwann kommt dann das Paradies. Aha.
Und wie haben all die Götter, aller Religionen das gemacht? Konzertierte Aktion? Wohl kaum.
Und selbst wenn das so wäre, würde es einen Unterschied machen, in dem, was sein wird, bis das Paradies kommt? Wohl kaum.
Für mich sind die Religionen eher das Eingeständnis des Menschen dafür, dass er zu feige ist, sich einzugestehen, dass der Mensch nichts anderes ist, als eine Entwicklung der Natur, die genauso wieder verschwinden wird, wie sie gekommen ist. Und zu feige dafür, Verantwortung zu übernehmen, für das Wervollste, was da ist: DAS LEBEN.
Er sieht sich als „Krone der Schöpfung“. „Krone“ ist dann wohl schon eher das Bakterium, denn dies wird es lange danach noch geben, wenn der Mensch, samt seiner Religionen, schon eine halbe Ewigkeit verschwunden ist.

Und eins noch so nebenbei: Die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwo im Universum so ähnliches Leben gibt, wie auf der Erde – irgendwo in diesen Aber-Trilliarden von Sonnensystemen – diese Wahrscheinlichkeit ist unendlich viel größer, als die, dass es einen Schöpfer gibt. Und wenn wir jemals die Möglichkeit hätten, ein solches Leben zu treffen, dann würden wir überrascht feststellen, dass es dort auch Religionen und Götter gibt. Mit dem Unterschied, dass jene absolut nichts mit unseren gemein hätten.
Aber dieses Licht wird uns niemals aufgehen, weil es die Möglichkeit, durch die Lichtjahre und Galaxien zu reisen, niemals geben wird. Die Naturgesetze schließen dies aus.
Und weil dies so ist, können wir uns weiterhin der Illusion hingeben, dass es einen Gott gibt …. extra für uns Menschen.

Es grüßt,
das Smamap

Sandkastenspiele die nie aufhören

Sie saßen zu zweit im Sandkasten. 2 Kinder. Spielten ihre Spiele und unterhielten sich dabei.

ER sagte: DIE nehmen mir immer alles weg. NIE bekomm ich irgendwas. NIE lassen Sie mich in Ruhe. Und IMMER lügen sie nur.

SIE sagte: JA, ganz genau. Und dann kommen immer so VIELE, und wollen auch mitmachen. Dabei ist das doch UNSER Sand. Und die machen uns IMMER alles kaputt.

Da hatten sich scheinbar 2 gefunden, die sich verstanden.

Vielleicht würden sie sich ja demnächst wiederfinden, und, wer weiß, vielleicht würden sie ihre Gemeinsamkeiten weiter entwickeln, und wer weiß, was daraus entstehen würde.

Aber für Heute hatten sie keine Zeit mehr, denn die Mutter wartete schon mit dem Abendessen.

Und so gingen Donald und Frauke nach Hause, wissend, dass es andere gab, die genauso dachten, wie sie. Wie recht sie doch hatten, mit dem, was sie dachten, so meinten sie …. dort, in ihrem Sandkasten.

Jahrzehnte später sollten sie den Sandkasten mit anderen Arenen getauscht haben. Die Spiele und Reden würden immer noch die gleichen sein. Nur die Mittel wären andere geworden. Aber wie damals im Sandkasten …. SIE würden immer recht haben, und schuld wären immer die ANDEREN.

Der Störenfried – weil wir ihn brauchen

Heute einen interessanten Beitrag gelesen, in dem sich der Philosoph Dieter Thomä über die Demokratie und den Störenfried auslässt, wie wir ihn in Person von Trump und Petry erleben.

Ich finde den Beitrag jetzt leider nicht mehr, sonst hätte ich ihn hier verlinkt.

Thomä interpretiert die Demokratie als etwas (wenn ich ihn richtig verstanden habe), was ständig in Unruhe ist. Es liegt im Wesen der Demokratie, dass Veränderung ein Teil von ihr ist.

In ihr gibt es Außenseiter, jeder ein Störenfried. Eine völlig normale Sache. In gewisser Weise braucht die Demokratie solche Außenseiter. Thomä nennt sie positive Außenseiter, die Veränderungsansätze bringen. Aber es gibt auch die negativen Außenseiter, die sich die Ruhe wünschen, die ihnen die Demokratie nicht bringen kann, weil sie keinen Stillstand kennt.

Und solche negativen Außenseiter wollen sich diese Ruhe dann quasi herbeibomben. Wobei ich den Herrn Philosophen so verstanden habe, dass „herbeibomben“ ein Ersatzwort ist, für jegliches Zerstörerische.

Störenfried

Sie nutzen dann die sozialen Medien, um sich eine Blase der Selbstbezogenheit zu schaffen, und andere zu finden, durch die sie sich selbst bestätigen. Denn wenn andere auch so denken, dann hat man ja recht.

Ein interessanter Ansatz, wie ich finde. Störenfried versus Demokratie

Trump und die AfD als negative Störenfriede zu sehen, die, so sehe ich das, am Liebsten wieder einen Status quo hätten, der Stillstand bedeutet. Einen Status quo, der nichts verändert, und ihnen somit auch nichts nehmen kann. Weder Materielles noch Immaterielles.
Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, so könnte man denken, dass für diese Menschen die DDR in gewisser Weise ein Paradies war: Nichts veränderte sich; es gab auch keine Meinungsvielfalt, keine Entwicklung. Vll ist das der Grund, warum der Zulauf im Osten so stark ist. Das bedeutet natürlich nicht, dass es nur dort Anhänger gibt. Es liegt im Wesen der Demokratie, dass es für Meinungen überall Anhänger gibt. Aber am meisten natürlich dort, wo von vorneherein eine Basis dafür vorhanden ist.

Und so scheint die Demokartie die falsche Heimat für jene Menschen. Die Trumps und Petrys unserer Zeit benötigen Stillstand.

Bleibt nur die Frage, was jene Störenfriede tun, wenn sie merken, dass sie die Gegebenheiten nicht so verändern können, wie sie sie gerne hätten. Ja, die Demokratie braucht Köpfe auf Abwegen, aber wohl nicht Köpfe, die eine Demokratie nicht akzeptieren können. Eine Demokratie könnte solche Köpfe aushalten …. muss sie wohl auch.

Aber nicht um jeden Preis.

Es grüßt,
das Smamap

Die Akkulaufzeit setzt Hirn voraus

Allenthalten ist in irgendwelchen Testberichten zu lesen, dass die Akkulaufzeit von Gerät XY zu gering sei.

Akkulaufzeit

Ich frage mich immer worin das Problem besteht, zwischendrin immer mal wieder für eine halbe Stunde, das Netzteil anzuschließen, und so die Akkulaufzeit wesentlich zu erhöhen.

Angeblich ist es ja sogar lebenszeiterhöhend für den Akku, wenn man ihn gelegentlich mal für eine kurze Zeit ans Netzteil hängt. Jedenfalls wesentlich förderlicher, als wenn man ihn immer nur voll auflädt.

Anschließen kann man ja vielfältig: Sei es zuhause, im Büro, im Auto oder sonstwo. Und schon hat man wieder mehr Akkulaufzeit.

Hilfreich wäre dabei auch, sich zu vergegenwärtigen, dass man das Gerät nicht zu jeder Zeit benötigt.
Sich vom Smartphone gelegentlich mal loszusagen oder gar für eine Stunde darauf zu verzichten …… das wär´s doch !!!!!!!
Also ruhig mal im Auto liegenlassen und in der Zeit ans Netzteil hängen (bzw. an den Zigarettenanzünder)

Mir wär jedenfalls nicht bekannt, dass man beim Kauf unterschreibt, es 24/7 nutzen zu müssen.

Also worin besteht das Problem, wenn ein Akku „nur“ 1.900 mAh an Kapazität aufweist. Da müsste man halt vor dem Kauf dann auch mal den ein oder anderen Testbericht lesen, aus dem dann womöglich hervorgeht, dass das Gerät recht sparsam mit Strom umgeht. Und schon sieht die ganze Sache nochmal etwas anders aus.

Wie gesagt ….. HIRN würde dabei helfen …. denkt man sich, beim Lesen so mancher Berichte.

Es grüßt,
das Smamap

Microsoft und der gigantische Schachzug

Hatte jüngst mit der Zeitschrift Chip einen kleinen Schriftverkehr bzgl. der neuen Skylake Rechner, die beschrieben wurden, Microsoft und anderen Dingen.

In dem Zusammenhang kamen wir auch auf ein anderes Thema ……

Microsoft hatte 1 Jahr lang „kostenlose“ Windows10-Lizenzen verteilt. Verteilt in der Art, dass man einen Upgrade von seinem alten Windows7 machen konnte.

Microsoft

Mittlerweile dringt mehr und mehr die Tatsache durch, dass die so entstandenen Windows10-Lizenzen an den Rechner gekoppelt sind, auf dem sie laufen.

So wie früher, dass man nämlich eine Windows-Lizenz auf einem beliebigen Rechner installieren kann, das ist mit der vorgeblich „kostenlosen“ Microsoft Lizenz nicht möglich. Eben weil die fix mit einem bestimmten Rechner verbunden ist.

Wenn also jemandem der Rechner flöten geht, und er hätte da noch einen im Eck stehen …. so von wegen fix Windows10 drauf installiert ….. is nicht !!!

Auf einem Rechner-Neukauf eben so wenig. Mal abgesehen davon, dass auf dem von vorneherein W10 installiert ist, und man diese Lizenz zwangsweise mitbezahlt.

Für mich war und ist das ein gigantischer Schachzug, und zwar ein gelungener, von Microsoft.

Jeder mit so einer Lizenz war weiß Gott wie stolz darauf, so ein Ding kostenlos erworben zu haben, und muss dann doch feststellen, dass es mit „kostenlos“ verbei ist, in dem Moment, in dem man neue/andere Hardware braucht.

Aber die Leute sind sehr vergeßlich. Das ist wie bei den Wahlversprechen.

Dass sie über den Tisch gezogen werden, das wird ihnen anderswie schmackhaft gemacht. Indem man sie den Eindruck gewinnen lässt, dass auf einem neuen Rechner das Betriebssystem „einfach so“ dabei ist. Also quasi wieder kostenlos.

Wie schon berichtet, habe ich mich, wie ich das geblickt habe, dazu entschlossen, Windows einzusargen, und nutze seitdem (etwa 1 Jahr) Linux, in Person von Ubuntu.
Echt kostenlos, und tut genau das Gleiche.

Und seit einem halben Jahr habe ich zusätzlich ein Tablet mit Android als Betriebssystem. Damit mache ich mittlerweile alles.

Und was soll ich sagen ….. mir hat Windows keine einzige Sekunde gefehlt.

Es grüßt,
das Smamap