Die Regelungswut der Gesetzgeber

…… und das immer auf Kosten der Hilfebedürftigen und niemals auf Kosten der Gesetzgeber.

Auch auf die Gefahr hin, als einer zu gelten, der immer zu meckern sucht, heute noch ein weiterer Beitrag zur Unsinnigkeit gesetzlicher Vorhaben (gab ja heute schon mal einen BEITRAG in dieser Richtung).

Saß vorhin beim Friseur …..

Gesetzgeber

…. und las während des Wartens die Zeitung.

Wurde darüber berichtet, dass der Gesetzgeber ein Gesetz vorbereitet, um die Arzneimittelversorgung zu verbessern.

Was der Gesetzgeber unter „verbessern“ versteht, wurde auch gleich dazu gesagt: U.a. ist geplant, sehr kostenintensive Arzneien nicht mehr zu bezahlen.

Dabei würde es natürlich nicht darum gehen, was für den einzelnen Patienten am Besten ist, sondern darum, dass nach vorherrschender Sicht der Fachleute, die Wirkung der Arznei auch durch andere, günstigere, Präparate gewährleistet werden kann.

Als eines der Bsp., warum Patientensprecher dies kategorisch ablehnen, wurde der MS-Patient genannt. Es würde dann nicht mehr darum gehen, ob eine Arznei beim Einzelnen wirkt und ob die Verträglichkeit gegeben ist, sondern lediglich, ob die Arznei auf der Liste der Präparate steht, die bezahlt werden. D.h. dann, dass der Patient, der das Listenpräparat nicht verträgt oder bei dem es nicht wirkt (was gerade bei MS-Patienten sehr häufig ist), damit dann verlassen auf weiter Flur steht, und das Präparat, das er bisher hatte, selber bezahlen darf, was er aber nicht kann, weil der Gesetzgeber schon längst dafür gesorgt hat, dass er finanziell die geringstmögliche Unterstützung erhält.

Ein Paradebeispiel, wie unser Gesetzgeber arbeitet, nämlich ohne Rücksicht auf Verluste beim Einzelnen, sondern nur darauf bedacht, ein Haushaltsziel zu erreichen.

Der Gesetzgeber ist, wie üblich, nicht betroffen.

Die Diäten der entscheidenden Abgeordneten fallen sicherlich NICHT unter dieses Einsparziel. Und die Ausgaben für Anschaffungen im Rüstungsbereich sicherlich auch nicht.

Es grüßt,
das Smamap

Der wahre soziale Gedanke

Heute einen Spruch gelesen, betreffend das Thema „der soziale Gedanke“.

Sozial ist, wenn der andere bezahlt.

Spontan habe ich gedacht …… Absolut richtig, genau SO ist es 

Nun – bei genauerem Nachdenken ist klar, dass der Spruch aus einer Position des Neides und der Anklage getätigt wurde.

Der soziale Gedanke

Und insofern ist Mehreres dann doch falsch an dem Spruch.

Zum einen ist es so, dass nicht EINER für jemanden zahlt, sondern ALLE.

Zum anderen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass diejenigen, die haben, diejenigen unterstützen, die ohne eigene Schuld nicht haben und nicht können.

Und zum Dritten sollten sich die Neider dann doch irgendwann mal von dem Gedanken verabschieden, dass alle, die hilfebedürftig sind, sich dies ausgesucht haben, um auf Kosten anderer zu leben.

Vielmehr ist es ein Privileg, für sich selbst aufkommen zu können, und nicht auf Unterstützung angewiesen zu sein. Zudem sollte es eine Ehre sein, demjenigen, der es nicht vermag, zu helfen.

Der soziale Gedanke ist also etwas, was nicht rückschließen lässt, auf den Charakter des Empfangenden, sondern auf den Charakter des Gebenden.

Der soziale Gedanke und die Realität

An dieser Stelle ist leider auch unser Behördentum zu nennen. Dieses nimmt es sich nicht nur heraus, zu entscheiden, wer hilfebedürftig ist, was natürlich über Paragraphen gemacht wird, mittels derer alles und jeder über einen Kamm gescheert wird.
Nein, da wird auch erstmal bewirkt, dass ein Hilfebedürftiger allen Besitz vernichten muss, um etwas zu erhalten, um nur ja niemals wieder in die Lage zu kommen, wieder ohne Unterstützung auskommen zu können.
Auf diese Weise wird letztlich (ev. ungewollt) Neid auf hohem Niveau gehalten.
Inwieweit dies der wahre soziale Gedanke ist, bleibt das Geheimnis derer, die dies gestrickt haben.

Es grüßt,
das Smamap

Mein Leben ohne Drucker

Seit etwa 2 Jahren nenne ich keinen Drucker mehr mein eigen.

Drucker

Der Weg zum Leben ohne Drucker

Ich wollte damals testen, ob ich überhaupt einen benötige. Schon alleine aus dem Grund, weil man ja regelmäßig Verbrauchsmaterial anschaffen darf …. in aller Regel Tintenpatronen.
Damit stopft man dann Finanzen unendlicher Art in den Molloch namens „Druckerhersteller“.

Ich stellte fest ….. ich benötige keinen Drucker.

Um soweit zu kommen, war es erstmal notwendig, gezielt zu hinterfragen, ob es überhaupt erforderlich sei, das, was man bisher immer ausgedruckt hatte, auch wirklich ausdrucken zu müssen.

Und was soll ich sagen ….. ich konnte die Frage, für die meisten Druckjobs, eindeutig mit NEIN beantworten.

3/4 aller Dinge, die ich bisher ausgedruckt hatte, konnte ich verbuchen unter dem Konto „Ausdrucke, die dann irgendwo liegen/abgelegt sind, niemand jemals braucht und letztlich ungenutzt entsorgt werden“.

Das restliche 1/4 aller Dinge, die ich bisher ausgedruckt hatte, waren zu 95% Briefe, die ausgedruckt und dann per Post weggeschickt wurden.
Allerdings, so erkannte ich, ließ sich dies auch per Fax und eMail erreichen. Einen Online-Fax-Dienst nutzte ich schon länger. Dort brauchte ich nur die Faxnummer einzugeben, Text zu erfassen, oder ein Dokument auszuwählen, und den Versand anzustoßen. Alles andere erledigte dann der Online-Dienst, und ich erhielt per eMail sogar einen Nachweis, sprich Empfangsprotokoll.

Für nicht so wichtige Dinge, würde auch eine eMail genügen.

Die Alternative für den Rest der Fälle

Und für die ganz wenigen Dinge, die unbedingt schriftlich zu erfolgen hatten, bestand dann die Möglichkeit, diese als PDF-Dokument auf einen Stick zu speichern, damit zum Bürodienstleister um´s Eck zu marschieren, das dort auszudrucken, und mit der Post, die ich ohnehin aufsuchen müsste, auf den Weg zu bringen.

Ergo ….. Drucker überflüssig.

Was die Kosten angeht, so macht ein Fax bzw. ein Ausdruck beim Bürodienstleister jeweils ca. 5 Cent aus, auf´s Jahr hochgerechnet also ca. 5 €, sprich etwa 10% von dem, was ich früher jährlich für Druckerpatronen ausgegeben hatte.

Ersparnis also 90%.

Den Drucker- und Patronenherstellern würde das zwar gar nicht gefallen, aber das war mir letztlich sowas von egal, wie nur grad irgendwas.

Und ob ich jetzt viele Minuten dafür aufwende, um mich immer wieder in die Probleme zu vertiefen, die so ein Drucker zwangsläufig mit sich bringt oder einen Teil dieser Zeit dafür verwende, ein Fax online zu versenden bzw. zum Bürodienstleister zu laufen …… ich weiß schon, was effektiver ist.

Und mit den eingesparten ca. 45 € jährlich, gönne ich mir 2x pro Jahr ein köstliches Essen beim Griechen. Da habe ich wesentlich mehr davon.

Drucker

Es grüßt,
das Smamap

Das Elektroauto und die Zukunft

Gestern planet-e gesehen im ZDF, ging um das Elektroauto (zum Thema hatte ich schon verschiedentlich geschrieben, zb in DIESEM Beitrag).

Elektroauto

Nachdem ich, hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen, nicht mehr Auto fahre, und diese Entscheidung auch aus Umweltgründen nur bestätigen konnte, hat mich der Beitrag durchaus interessiert.

Was bei mir zum Elektroauto am Meisten hängengeblieben ist, sind 3 Dinge:

  • Um das Elektroauto wirklich als Alternative zu etablieren, in echten Mengen, müsste für die Batterien, nach aktuellem Stand der Technik, ein Mehrfaches der Jahresweltproduktion von Lithium (wenn ich mit recht erinnere), eingesetzt werden. Ganz zu schweigen von anderen Elementen, die ähnlich hohen Einsatz erfordern. Geht also nicht !!!!!
  • Um die ganze Infrastruktur (Ladestationen etc.) zu schaffen, wäre ein immenser Rohstoffeinsatz erforderlich. Völlig egal, ob man als Basis für das Elektroauto jetzt die Batterie nimmt oder die Brennstoffzelle (Wasserstoff). Natürlich gilt das für die Produktion der Autos ebenso. Deshalb ist die angebliche Umweltfreundlichkeit des Elektroauto reine Augenwischerei.
  • Die Bilanz würde erst dann erträglich, wenn die Stromproduktion endgültig komplett auf erneuerbare Energien umgestellt ist. Derzeit erzeugen wir immer noch 40% unseres Stroms aus Kohle. Ganz zu schweigen davon, dass der massenweise Einsatz von e-Autos voraussetzt, dass die Stromtrassen ausgebaut wurden.

Klar ist das Elektroauto dem herkömmlichen Auto ökologisch eindeutig vorzuziehen. Ob es allerdings DIE Lösung ist, wenn wir die Umwelt dann eben weniger schnell kaputt machen, bleibt die Frage.

Der Hauptpunkt dabei, ist und bleibt, der Rohstoffverbrauch, der zum einen auch die Umwelt belastet, und zum anderen den nachfolgenden Generationen ihre Lebensgrundlage entzieht.

Ein entscheidender Punkt wird dabei sein, dass wir die Rohstoffe gar nicht haben, die es bräuchte, wenn alle rein elektrisch fahren (s.o.). Das wäre etwa so, als würde man versuchen, aus einem leeren Geldbeutel 100€ zu entnehmen.

Und der andere entscheidende Punkt ist und bleibt, dass es höchst interessierte Kreise gibt, die wollen, dass Vieles so bleibt, wie es ist. Allen voran die Autohersteller (Gewinnmaximierung), die Ölforderländer/Ölkonzerne (Gewinnmaximierung) und der Fiskus (Gewinnmaximierung = Steuereinnahmen).
Es ist nicht umsonst so, dass das Elektroauto sehr schleppend vorankommt. Wenn es wirklich gewollt wäre, lägen ein paar einfache Maßnahmen zur Umsetzung absolut auf der Hand, und wir hätten schon seit Jahren das jetzt ausgeworfene Ziel, mit 1.000.000 e-Autos bis 2020 problemlos erreicht.

Es grüßt,
das Smamap

Versicherungen machen glücklich

Zur Zeit seh ich öfter mal die Werbung im TV, bei der es um KFZ Versicherungen geht, da wo eine beim Einparken den Fahrer hinter ihr touchiert (warum ist ist das am Steuer eigentlich eine Frau und kein Mann ???)

Da sitzt dann sofort der Versicherungsmensch auf dem Rücksitz und hat schon alles geregelt.

Tja …. ich hab das mit den KFZ Versicherungen optimal gelöst …. schon von mir aus.

Hab ja kein Auto mehr, und deshalb auch keine Versicherung dazu.

Spart mir, wenn ich recht erinnere, ungefähr 250 € im Jahr.

Da zaubern mir solche Werbungen immer ein müdes Lächeln ins Gesicht. Stimmt …. eine Versicherung macht glücklich …. v.a. wenn man sie nicht braucht.

😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉

Es grüßt,
das Smamap

Trump und seine Anhänger

Einer der Sätze, die man immer wieder lesen darf, ist, dass die Anhänger von Donald Trump ihm trotz aller Verhaltensweisen, Unflätigkeiten, Gesetzesbrüche, bewußten Lügen und Beleidigungen, angeblich weiterhin die Treue halten.

Mich würde einmal interessieren, ob jene das dann immer noch tun, wenn er (Gott bewahre) tatsächlich zum Präsidenten gewählt würde, und dann im Ernstfall mit dem Finger über dem Knopf pendelt.

Trump

Was Trump mit sich bringen würde

Wenn er gewählt würde, was ich mir absolut nicht vorstellen kann, nachdem, was er in endloser Reihe alles gebracht hat, dann, so befürchte ich, kennt dieser Mann keine Schranken mehr.
Er wäre dann nur noch gekennzeichnet durch eine Selbstüberschätzung ohnegleichen. Denn er würde sich absolut im Recht fühlen, weil er doch, trotz Allem, was er sich geleistet hat, damit durchgekommen ist, also alles richtig gemacht hat.

Was bei diesem Horror-Szenario etwas in Vergessenheit gerät, ist die Mitbewerberin um´s Präsidentenamt. Sicherlich ist sie 100 x besser, rein menschlich gesehen, als Trump.

Jedoch gibt es auch bei ihr, ganz offensichtlich, so Einiges, was nicht in Ordnung ist.

Trotzdem hoffe ich inständig, dass Hillary Clinton die Wahl gewinnt, also sich das weitaus geringere Übel durchsetzt.

Was die Welt am wenigsten brauchen kann, ist ein Führer einer Weltmacht, der sich selbst trägt, durch grenzenlose Selbstüberschätzung, ein Verhalten, bei dem der Zweck die Mittel heiligt, und der die Welt, die eh schon nahe am Abgrund steht, ev. noch einen Schritt weiter bringt.

Man stelle sich vor, die AfD stellt die Regierung in D, und eine Frau Petry hat die Richtlinien-Kompetenz der Regierung inne. So ungefähr wäre das, wenn der Rechtspopulist Trump die Wahl in den Staaten gewänne.

Zu allererst würde das im jeweiligen Land einen halben Bürgerkrieg anzetteln, ob der gewaltigen Strömungen, die da aufeinander treffen würden. Weiter mag ich gar nicht denken…..

Es grüßt,
das Smamap

Bandbreite und kein Ende

Nachdem im vorgehenden Beitrag schon das Thema Bandbreite der Internetanschlüsse vorkam (vereinfacht gesagt: Geschwindigkeit im Netz), kam mir in den Sinn, mal die Entwicklung derselben, in meiner Erinnerung, nachzuvollziehen, so wie ich sie erlebt habe.

Man möge mir wieder die Vereinfachungen nachsehen.

Bandbreite die noch keine war

Das Erste, an das ich mich erinnere, war das Modem, mit einer Download-Rate von 56 kbit/s (Kilobite pro Sekunde). Das muss wohl so um 1995 gewesen sein.

Danach kam die ISDN-Karte in den PC. Die schaffte 64 kbit/s. Nachdem man am ISDN-Anschluss üblicherweise 2 Leitungen zur Verfügung hatte, und man die koppeln konnte, entstanden so 128 kbit/s.

Im Unterschied zu heute, gab es noch keine Flat-Rate, sondern man musste für Internetverbindungen pro Zeit zahlen. Das konnte ganz schön ins Geld gehen. Die Geschichten von Eltern, die sich über horrende Telefonrechnungen wunderten, waren fast schon üblich.

Vor etwa (geschätzt) 15 Jahren, kamen langsam die DSL-Anschlüsse auf. Da hatte ich bzgl. Internet eine Bandbreite von 16 Mbit/s (Megabit). Für die damalige Zeit eine Wahnsinns-Geschwindigkeit. Möglich war das nur deswegen, weil ich im Wohnort quasi direkt neben dem „Verteiler“ der Telekom wohnte. Je weiter weg man davon wohnte, umso mehr kamen Leitungsverluste zum Tragen, so dass dann von den 16 Mbit u.U. nur noch 8 Mbit ankamen.

Im Vergleich zum bis dahin Gewohnten (ISDN), war das dennoch atemberaubend.

Was die Anschlusstechnik im Haus anging, so brauchte man damals einen „Splitter“, ein „DSL-Modem“ und ev. noch einen „Hub“ (Verteiler zum Anschluss mehrerer PCs). Das alles ist heute im sog. „Router“ zusammengefasst.

Auch die Installation auf dem PC (meist unter Windows) war zu Beginn reichlich aufwendig. Man musste Treiber und Software zusätzlich installieren, und in den Anfangszeiten konnte man da noch viel falsch machen, so dass es seine Zeit dauerte, bis man das Ganze an´s Laufen brachte. Die späteren Windows-Versionen, die die Software schon beinhalteten, die es für´s Internet brauchte, machten es zumindest etwas einfacher.

……. und heute ???

Mittlerweile hat sich das sehr vereinfacht. Man bekommt einen Router, steckt Strom an, muss kaum noch was dran machen/eingeben, 2 Kabel anschließen – fertig. Würde man heute jemandem einen Windows95-PC in die Hand drücken, Splitter, DSL-Modem und Software-CD ….. er würde gnadenlos scheitern.

Auch die Bandbreiten haben sich enorm vergrößert.

Heute sind die 16 Mbit von damals vergleichsweise lahm. Dabei gibt es immer noch Gegenden, v.a. auf dem Land, da wären so Manche, mit ihren 2 MBit, total froh, wenn sie meine damaligen 16 MBit hätten.

Ich wohne allerdings mittlerweile in einer Kleinstadt, und da gibt es dann doch schon etwas mehr. Aktuell nutze ich 25 MBit, so dass (fast) alles, was da so denkbar ist, über das Netz realisiert wird. Fernsehen über das Netz …. da war vor 15 Jahren noch nicht mal der Gedanke dazu da.

Das mit der Trennung zwischen Stadt und Land, bzgl der Bandbreite, gilt aber nicht überall!

Ich wohnte mal 1-2 Jahre (is noch gar nicht so lange her), in einem Kleinst-Dorf, durch das zu dem Zeitpunkt grade Glasfaser verlegt wurde, um die Außenorte der Kreisstadt an den Datenbus mit anzuschließen.

Und SCHWUPP hatte ich, in dem Dorf mit ca. 50 Einwohner, statt 2 MBit plötzlich 50 MBIT. Ich hätte sogar 100 haben können, aber wozu.

Ein kurzer Ausflug dazu

Als damals das Glasfaserkabel durch mein Dorf verlegt wurde, da schielte ich immer sehnsüchtig dorthin, wo das Kabel vorbeiführte. Denn man hatte mir gesagt, dass es auch dabei bleiben würde, weil die Arbeiten, das Glasfaserkabel bis zu mir in die Wohnung abzuzweigen, in etwa auf 1.000 € kommen würden, und das konnte ich glattweg vergessen, weil mein Vermieter niemals diesen Aufwand treiben würde. So würde ich also bei meinen 2 MBit bleiben, obwohl in Luftlinie von etwa 10 Meter ein Glasfaserkabel vorbeiführte.

Eher zufällig kam ich mit einem Mitarbeiter ins Gespräch, der Firma, die das Kabel verlegte. Der verkündete mir, dass es auch möglich sei, dass die „letzte Meile“, also die Wegstrecke vom „Verteiler“ (der stand im Nachbarort) bis zu mir, über das Kupferkabel erfolgen könne, also jenes Kabel, das ohnehin schon in meine Wohnung ginge. Zwar wäre es so, dass die Geschwindigkeit, die per Glasfaserkabel beim „Verteiler“ ankäme, dann über das Kupferkabel wieder reduziert würde, aber es würde immer noch horrend mehr bei mir ankommen, als bis dahin. Und so bekam ich plötzlich 50 MBit.

Dies nur mal so als Excurs ….. vielleicht gibt es ja Leser, die in derselben Lage sind, und mit dieser Info etwas anfangen können.

Dann wohnte ich in einem Haus, genauer gesagt in einer WG, da gab es zwar Internet (ich weiß gar nicht wie groß die Bandbreite dort war), aber davon kam im ersten Stock fast nichts mehr an. Durch die zahlreich verbauten Rigips-Platten wurde so ziemlich alles geschluckt. Ich versuchte mit einem Repeater die Sache zu verbessern, aber in so einem Haus bringt das fast gar nichts. Zu der Zeit lernte ich die 16 Mbit, die ich viele Jahre zuvor gehabt hatte, wieder schätzen; was hätte ich auch nur für 1/4 dieser Bandbreite gegeben. Ich zog dann von dort weg, was, aus anderen Gründen, eine Wohltat war.

….. zurück zum Heute und aktuellen Bandbreiten

An meinem jetzigen Wohnort, habe ich, wie gesagt, 25 Mbit. Fernsehen, Musik und Videos streamen ….. alles kein Problem.

Und in Kürze habe ich (hoffentlich) 100 Mbit. Dann gehören auch einzelne Aussetzer, die natürlich immer dann kommen, wenn ich sie gar nicht brauchen kann, der Vergangenheit an.

SO ändern sich die Zeiten.

Es waren mal 56 kbit/s eine halbe Revolution.

Und heute braucht es, bei den Anwendungen, die mittlerweile üblich sind, schon Bandbreiten im mittleren bis hohen Mbit-Bereich. Vieles, was wir heute machen, hat mit Streamen zu tun oder mit der Cloud (da machen sich die Meisten schon gar keine Vorstellung mehr davon, was ohne Internet gar nicht mehr gehen würde).

Das eine bedingt das andere ….. höhere Bandbreiten machten Anwendungen möglich. Und Anwendungen erforderten höhere Bandbreiten.

Ich könnte heute auch 400 Mbit haben. Zumindest hat mir KabelDeutschland das angeboten. Voraussetzung: Natürlich höherer Preis und Handy-Tarif über KD. Aber nachdem ich das alles nicht benötige, nahm ich die 100 Mbit für 19,95 im Monat (zumindest für das erste Jahr).

Schon eine wahnsinns Entwicklung, die da innerhalb von 20 Jahren stattgefunden hat.

Es grüßt,
das Smamap

Das Potential und Kabel Deutschland

Heute mal wieder ein Beitrag aus dem Themenbereich „Technik“ oder „Tips & Tricks“, betreffend das Potential. Genauer gesagt, den Potentialausgleich. Wird etwas länger, aber vielleicht ja für den ein oder anderen interessant.

Der Hintergrund zum Potential

Aktuell habe ich eine Internet-Bandbreite von 25 MBit. Die verschiedenen Anbieter bestätigten mir bisher, das es mehr an meiner Adresse nicht gäbe. Nun hieß es, in meiner Kleinstadt würde mit Glasfaser ausgebaut. Ich empfand schon eine gewisse Freude, wie ich das gelesen hatte. Aber zu früh gefreut; in den Genuss der Glasfaser würden nur jene Stadtteile kommen, die bisher nur sehr geringe Geschwindigkeiten haben konnten. Die Fördermaßnahmen des Freistaat Bayern würden dies so vorschreiben.

Aber, so hieß es, es wäre möglich, mehr als meine aktuell 25 MBit zu bekommen, weil ich über KabelDeutschland einen Anschluss bis zu 100 MBit erhalten könne.

Ich freute mich wie ein Schneekönig, denn Kabelfernsehen, das ich nicht nutze, war ja schon im Haus, also würde es ja keine große Sache sein ….

…. aber ich freute mich nicht lange.

Das Potential und dessen Ausgleich 😉

Denn es stellte sich heraus (der Techniker kam), dass der Anschluss nicht eingerichtet werde könne, weil es seit damals die Vorschrift gäbe, dass für einen Kabelanschluss ein Potential Ausgleich vorhanden sein müsse, er aber keinen solchen finden könne.
Ich hatte zwar keine Ahnung, was das sein sollte, aber der Techniker zog wieder von dannen …. unverrichteter Dinge.

Erstmal machte ich mich schlau, um was es überhaupt geht. In einfachen Worten (die Fachleute mögen mir verzeihen): Gemeint ist die Erdung, also jene Metallschiene, die außen an der Hausmauer ins Erdreich verläuft, und an die sämtliche Hausinstallationen mit angeschlossen sind (Wasser, Strom, Gas, Heizung), damit Überspannungen dorthin abfließen können.

Warum Potential nicht gleich Potential ist

Mein Problem: Diese Schiene war unauffindbar, die Elektrofirma, die das seinerzeit ev. eingerichtet hatte, die gab es nicht mehr, der Hausbesitzer konnte in den Unterlagen nichts finden, und der frühere Hausbesitzer war bereits verstorben, weshalb man den auch nicht mehr fragen konnte. Es war sogar unklar, ob überhaupt ein Potential Ausgleich bestünde.

Doch es gab Licht am Ende des Tunnels: KabelDeutschland erteilte mir die Auskunft, es würde vollauf genügen, wenn ein Erdspieß im Erdreich versenkt würde. Der Techniker würde mit seinem Kabel dann da dran gehen, und SO wäre also dann ein separater Potential Ausgleich geschaffen.
Also wurde flugs die Elektrofirma erstmalig beauftragt, der Erdspieß/Potentail-Ausgleichs-Schiene also installiert.

Somit stand meinen 100 MBit nichts mehr im Wege ….

….. so dachte ich.

Der Techniker erzählt mir dann ganz was anderes: Nein, das wäre SO nicht akzeptabel, und er können nicht verstehen, wie ich eine solche Fehlinformation bekommen hätte. Denn die Vorschrift wäre so, dass es sich um einen echten Potential Ausgleich ALLER Hausinstallationen handeln müsse. Er sei vom Subunternehmer von KabelDeutschland, müsse sich daran halten, sonst bekomme er a) eine auf´s Dach, und b) kein Geld ….. sprach´s und zog wieder von dannen.

Er hatte mir zumindest einen Ansatz dagelassen, wie ich weitermachen könne. Also wieder den Elektriker gerufen, damit dieser alles durchmesse. Dies ergab, dass der Potential Ausgleich vorhanden ist. Er installierte neben dem Sicherungskasten der Elektroinstallation einen Anschluss, so dass der Internet-Techniker sich daran anklemmen könne und der Potential Ausgleich damit auch für den KabelDeutschland-Anschluss gegeben sei.

Nachdem der Techniker morgen wieder erscheint, um den Anschluss zu installieren, bleibt zu hoffen, dass diesem nicht wieder etwas anderes einfällt.

Könnte also durchaus sein, dass ich morgen schon einen 100 MBit-Anschluss mein Eigen nenne …… oder auch nicht.

Im Moment habe ich allerdings noch ein ganz anderes Problem …..

Warum man immer alles schriftlich haben sollte

KabelDeutschland (die „Baubetreuung“) hatte zugesagt, sie würden die Rechnung für den Elektriker-Einsatz übernehmen. Ich bräuchte diese nur einreichen, und sie würde überwiesen. Wie zu erwarten, war das natürlich nicht geschehen. In weiser Voraussicht hatte ich den Gesprächsinhalt mit jener Fachabteilung nochmals per Fax bestätigt …. frei nach dem Motto „trau, schau, wem“.

Letztlich wird das so passieren (da werde ich auch nicht klein bei geben), aber der fast nicht vorhandene Aufwand erzeugt natürlich Freude pur.

Mir fällt bei der Gelegenheit ein, dass sich im Lauf der Zeit so Einiges verändert hat, was Technik und Bandbreiten angeht, und dies ev. auch berichtenswert wäre.
Ein Beitrag wird folgen …..

Es grüßt,
das Smamap

Elektroauto und Schlafmützen

Heute einen interessanten Artikel gelesen zum Thema Elektroauto und zwar unter diesem Link.

Das Elektroauto in China

Zusammenfassend kann man sagen, dass in China das Elektroauto einen Aufschwung ohnegleichen erfährt. Dort werden veraussichtlich ca. 400.000 E-Autos dieses Jahr verkauft, während es z.B. in Deutschland grade mal 9.000 sein werden.

Nun ist der chinesische Markt sicherlich ungleich größer, aber wenn man sich überlegt, wer sich dort überhaupt ein Auto leisten kann, und wie hoch die Fahrzeugmobilität dort ist, dann ist die Vergleichbarkeit schon gegeben.

Der Artikel gibt auch wieder, dass die Beweggründe der Chinesen freilich ganz andere sind, als die unserer Autoindustrie. Dort versucht man über das E-Auto eine beherrschende Marksituation hinzubekommen, nachdem das mit dem Verbrennungsmotor-Auto nicht so ganz geklappt hat. In diesem Bestreben baut man auch Handelsschranken auf.

Doch egal welche Gründe es hat …. in China erlebt das Elektroauto einen Boom und bei uns steckt es in den Kinderschuhen. Und das, obwohl es das Thema seit vielen Jahren gibt.

Warum es das Elektroauto bei uns quasi nicht gibt.

Der Grund dafür ist einfach: Die Autoindustrie hat kein Interesse, weil der schnelle und hohe Gewinn darüber nicht zu erzielen ist. Und deshalb sind die Hersteller dabei, eine Entwicklung komplett zu verschlafen, die zwangsläufig kommt.

Nun bin ich einer, der mittlerweile gegen das Auto eingestellt ist. Die Gründe sind vielfältig. Angefangen von der Rohstoffverschwendung, über die Zerstörung der Umwelt und die enormen Kosten eines Fahrzeugs, kam ich zu der Überzeugung, dass es angezeigt ist, ohne Auto zu leben. Meine Gesundheit spielt zwar dabei ebenso eine wesentliche Rolle, aber das soll hier jetzt mal nicht interessieren.

Und so sehe ich die Zukunft des Menschen u.a. in der Abschaffung des Individualverkehrs. Ganz klar müssen dabei gleichzeitig Alternativen geschaffen werden, und auch ein Übergang. EIN möglicher Übergang auf dem Weg zum Ziel ist das Elektroauto, welches gegenüber dem herkömmlichen Auto absolut einige Vorteile aufweist.

Elektroauto

Wie auch immer ….. keiner der etablierten Hersteller scheint die Weitsicht zu haben, mal eine Zeit lang auf alle Gewinne zu verzichten, und diese in den Aufbau des E-Autos zu stecken.

Wir könnten mittlerweile schon fast am Ziel sein, was diese Entwicklung angeht, wenn die Hersteller, ohne Rücksicht auf Verluste, nicht immer noch auf ihren Pfründen sitzen würden, nur darauf bedacht, die Bilanzen und Dividenden möglichst üppig zu gestalten.

Die Zukunft

Entsprechende Budgets und Absichten vorausgesetzt, hätten wir schon lange E-Autos, die mit 500 KM Reichweite durch die Gegend schnurren, zu einem Einstandspreis, der auch nicht höher liegt, als der heutiger Autos.
Die Verkaufszahlen wären schon längst entsprechend hoch, und damit auch der Umbau der Werkstätten in vollem Gange. Weil eines ist klar …. je mehr Elektroauto verkauft werden, umso weniger haben die Werkstätten erstmal zu tun, denn ein Elektromotor braucht vieles von dem nicht, was ein Verbrennungsmotor verbraucht und verschleißt.

Und eines darf man nicht vergessen: Es gibt Viele, allen voran der Fiskus und die Ölforderländer, die ein maßgebliches Interesse daran haben, dass der Verbrennungsmotor „state of the art“ bleibt.
Jedoch haben unsere Politiker den Auftrag, FÜR die MENSCHEN zu agieren.

….. der Club der Schlafmützen hat also etliche Mitglieder. Bleibt zu hoffen, dass sie nicht erst dann aufwachen, wenn der Zug schon abgefahren ist.

Es grüßt,
das Smamap

Das gestoert(e) Land ?

Kürzlich traf ich auf einen Mitbürger, der von Deutschland als dem Land sprach, das gestoert ist.

Er erzählte, er käme grade aus Dresden, und dort würden starke Polizeikräfte zusammengezogen wegen der Demonstrationen und Menschenmassen anläßlich des Tages der deutschen Einheit.

Ja, und auf der Autobahn, so meinte er, da wären auch so etliche Gestörte unterwegs, wenn man sich ansieht, wie die sich da verhalten.

Nun, so dachte ich, ob sich daraus wohl schließen ließe, dass jener Mitbürger jemand sei, der nicht zum Kreis der „Gestörten“ zu zählen sei.

Hinterher, als ich mir beim Bäcker eine Tasse Tee und ein Gebäck gönnte, da dachte ich mir so, dass es sicher notwendig sei, dass so manche, die sich über andere aufregen, auch ihre eigenen Verhaltensweisen einmal hinterfragen.

Das freie Land, und eher nicht gestört?

Auch, so dachte ich, wäre es doch als positiv zu sehen, dass wir in einem Land leben, in dem die Menschen die Freiheit haben, ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen, auch wenn diese Meinung von anderen nur schwerlich akzeptiert würde oder es gar vorbeugende Maßnahmen der Sicherheitskräfte bedürfe.
Jedenfalls ziehe ich dies jener Situation vor, in der eine allgegenwärtige Staatsmacht jede freie Meinungsäußerung kritisch betrachtet oder gar unterdrückt. Selbstverständlich wäre dann Ruhe, und es gäbe keine „Gestörten“.
Ob jener Mitbürger dies vorzöge, kann ich allerdings nicht sagen.

Jedenfalls meine ich auch, dass das angebliche Übel von Leuten, die sich so verhalten, wie andere das nicht als ok empfinden, bei weitem dem vorzuziehen ist, dass Freiheiten, wie sie für uns selbstverständlich sind, nicht gegeben wären.

Gleichwohl kann und soll man über vermeintliche Mißstände diskutieren. Auch z.B. indem man bespricht, ob es notwendig ist, dass sich die Politoberen an kritischen Orten versammeln und Reaktionen derer, die grundsätzlich „dafür sind, dass wir dagegen sind“, geradezu provozieren.

An manchen Orten, egal ob in der Politik oder bei manchen Mitbürgern, würde man sich so Manches mal etwas mehr gesunden Menschenverstand wünschen.

Es grüßt,
das Smamap