Lauter Büffel unterwegs

Wenn man so unterwegs ist, dann trifft man sehr häufig auf Büffel.

Büffel

Gemeint sind diejenigen Zeitgenossen, die es nicht nötig haben zu grüßen.

So auch heute wieder. Bei dem Wetter kann man ja gar nicht anders als raus zu wollen.

Meine Eltern hatten es mir gelernt, dass es ein Akt der Höflichkeit ist, andere Leute, egal ob bekannt oder nicht bekannt, zu grüßen.
Zumindest, wenn man in Gottes freier Natur unterwegs ist, und weit und breit kein anderer Mensch.

Aber wie gesagt, sehr viele Büffel unterwegs.

Also quasi Dickhäuter und Dickköpfe, die was Besonderes sind. Höflichkeit – Fehlanzeige.

Da wird dann ganz offentsichtlich in eine andere Richtung geschaut. Oder das Gespräch mit der Begleitung gesucht. Vielleicht auch grade in dem Moment die Brille gereinigt oder am Rad etwas überprüft.

Ich kann es mir dann öfter mal gar nicht verkneifen, laut und vernehmlich „BÜFFEL“ zu äußern. Vielleicht ist es aber tatsächlich die Angst, die so Manche vor anderen haben. Könnte ja sein, das derjenige plötzlich eine Maschinenpistole aus der Jackentasche zieht, und einen mit vorgehaltener Waffe entführt.

Es gibt auch die ganz anderen Zeitgenossen, die, als Autofahrer unterwegs, sich zwischen einem Radfahrer und dem Gegenverkehr hindurchquetschen, und dabei billigend das Risiko in Kauf nehmen, dass der Radfahrer, als schwächstes Glied, nicht unbeschadet daraus hervorgeht. Das ist dann eine ganz andere Art von Büffel.

Ich konnte heute nicht umhin, einem solchen Autofahrer, quasi laut und vernehmlich den Stinkefinger zu zeigen. Er verschwand dann recht schnell um’s Eck.

Um mich von all den Büffel zu erholen, gönnte ich mir, in der Nachbargemeinde angekommen, dort einen Döner. Hatte da letztens einen Döner-Laden gesehen, erstmalig, und beschlossen den doch mal testen zu müssen.
Hätte ich schon früher tun sollen, denn der Döner war echt klasse.

War zwar erst 14 Uhr, und ein klein wenig ein schlechtes Gewissen hatte ich schon, ob der zusätzlichen Nahrungsaufnahme (ich dachte da an meine Waage), aber ich genehmigte es dann doch, als vorgezogenes Abendessen.

Es grüßt,
das Smamap

Der Wandel der Meere – eine Katastrophe

Die Meere wandeln sich in einem katastrophal schnellen Tempo.

Das Schlimme daran …. es passiert fast unbemerkt.

Meere

Wer das möchte, kann Nachfolgendes, was die Meere angeht, in den Informationsquellen dieser Welt problemlos nachvollziehen.
Kaltes Wasser speichert mehr CO2 als warmes Wasser. Der größte Speicher von CO2 ist das Wasser der Antarktis (Südpol der Erde). Untersuchungen dort ergeben, dass das Wasser übersauert ist, und die Lebensformen dort, die hauptsächlich für das Speichern zuständig sind, deshalb in immer größerem Maß zerfallen. Gleichzeitig steigt die Temperatur der Weltmeere.

Was das für das Speichervermögen an CO2 bedeutet, kann sich jeder an 5 Fingern abzählen. Quatsch …. an 2 Fingern.

Gleichzeitig ist an den Polen sehr viel Methan abgelagert, und zwar in seiner gefrorenen Form. Die Methanmengen, die dort mittlerweile freigesetzt werden, weil „aufgetaut“, sind erschreckend. Die dort lebenden Organismen, die Methan „verarbeiten“ können, sind von diesen Mengen absolut überfordert. Wohin das Methan also geht, ist ebenfalls an 2 Fingern abzuzählen.

Wenn man nun noch weiß, dass Methan ein 5x stärkeres Treibhausgas ist, als CO2, sind die Effekte klar.

An ganz anderen Stellen der Weltmeere ist ein ebenso katastrophaler Vorgang am Ablaufen. In den warmen Gebieten sterben die Corallen. 20% der Corallen sind bereits gestorben, und weitere 25% sind auf dem Weg dorthin. Schlicht und ergreifend, weil die Meere zu warm und zu dreckig geworden sind. Wer weiß, dass Corallen nicht nur den Schutz vieler Küsten darstellen, sondern auch die Kinderstube sehr sehr vieler Fischarten sind, der kann sich, widerrum an 2 Fingern, ausrechnen, dass wir uns auch hier den Ast absägen, auf dem wir sitzen.

Meere

Diese Entwicklungen unserer Meere sind in vollem Gange. Und in einem erschreckenden Tempo.
Wir vergiften auf mehrfache Weise unsere Meere, sei es temperaturmäßig, sei es inhaltsmäßig.

Letztlich vergiften wir damit unsere Meere und unsere Atmosphäre.

Ob des enormen Volumens der Weltmeere, ist die Abholzung der Urwälder auf unserem Planeten nur ein müder Abklatsch im Vergleich dazu.

Wir sind sehr effektiv dabei, die Funktion unserer Meere an sehr entscheidenden Stellen zu ändern.

Und alles was wir dazu tun, ist, irgendwelche Klimakonferenzen abzuhalten, und irgendwelche künftigen Ziele zu formulieren.

Aber eigentlich müssten wir SOFORT Gravierendes ändern.
Weil wir das nicht tun, werden Überschwemmungen und Wetterkapriolen unser geringstes Problem sein.

Wer fragt, welche anderen Probleme da sein werden, der muss sich nur überlegen, welche Auswirkungen der immer mehr steigende CO2- und Methangehalt in unserer Atmosphäre haben wird.

Letztlich wird dies und all die anderen Effekte, die eine Rolle spielen, dafür sorgen, dass die Überbevölkerung auf unserem Planeten sich von selbst reguliert.

Jedoch ….. vielleicht schaffen wir es ja …..

….. nämlich uns vorher selbst zu vernichten. Die Möglichkeiten dazu sind bekannt.

Es grüßt,
das Smamap

Das andere Gesicht des Herbst

Der Herbst kennt natürlich nicht nur das Gesicht des Nebels.

Mit etwas Geduld zeigt er uns auch noch ein anderes ……

Herbst

Sonne pur.

Man sieht allerdings auch, dass die Schatten immer länger werden.

Bis 5 Minuten vor dem Bild, saß ich dort noch an einem Eck in der Sonne. Der Schatten kroch allerdings immer mehr auf mich zu, und dort wo er mich schon erreicht hatte, spürte ich Kälte.

Herbst eben.

Es grüßt,
das Smamap

Der Herbst … und andere Zeiten

Der Herbst ist seit heute nicht nur meteorologisch, sondern auch kalendarisch vorhanden.

Beweis ……..

Herbst

…… Nebel allenthalben.

Und eben höre ich im Radio, dass wir dieses Wochenende, so wie sich das für das letzte Septemberwochenende gehört, nochmal super Wetter bekommen. Heißt normalerweise, wenn der Nebel sich verzogen hat, dann Sonne pur.
Also genießen ohne Ende.

Und nächste Woche, so heißt es, „kippt“ das Wetter.
Na ja, da muss man eben damit leben, dass im Herbst das Wetter mit jedem Tag mehr Richtung Winter sich bewegt (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Zugegeben …… ich mag den Frühling sehr gerne und noch viel lieber den Sommer. Letzteren v.a. deswegen, weil ….. rein in die Schlappen, Geldbeutel in die Hand und Schlüssel, raus bei der Tür.
In den anderen Zeiten, da heißt es erstmal Pullover anziehen, ev. noch Schal, Handschuhe und Mütze, Jacke, warme Schuhe (ich hasse es Schuhe zu binden), und nach Ewigkeiten an Vorbereitung dann endlich zur Tür raus. Und draußen is es …… kalt 🙁

Ok, Herbst und Winter haben auch ihre Reize.

Die Farben, die Winterlandschaften, die Ruhe.

Auch da gibt es Etliches zu genießen, frei nach dem Motto „das Leben ist schön“.
Aber nach so 3-4 Wochen habe ich dann jeweils genug, v.a. hier in Hochfranken, wo dann oft grau in grau vorherrscht – Sonne Mangelware.
Die Freude auf den nächsten Frühling ist dann relativ schnell ein definitiv vorhandenes Gefühl.

Aber jetzt erstmal ein ganzes We lang die Sonne genießen, sobald sie da ist …..

Herbst

Viel Spaß dabei.

Und dann wird es langsam Zeit, die Dinge für die kälteren und dunkleren Jahreszeiten hervorzukramen. Da sind als Erstes die Kerzen zu nennen.
Man könnte sich auch schon mit allerlei Dingen eindecken, die erst sehr viel später eine Rolle spielen (normalerweise). Lt. Industrie gäbe es ja schon Lebkuchen. DIE werden bei mir aber defintiv nicht vor Dezember aufschlagen (s. auch meine Meinung dazu)

Es grüßt,
das Smamap

Die Bahn macht´s möglich

Fahr mit der Bahn und du erlebst was.

Stimmt, die Bahn macht´s möglich.

Nachdem ich letztens eine Zugfahrt abgebrochen hatte, da der Gegenüber mit dem ich mich 200 KM entfernt treffen wollte, mir per SMS mitteilte, dass er nicht kommen könne, weil sein Zug „wegen Defekt“ schlicht ausgefallen war
Bahn
bemühte ich mich jetzt darum, meine Fahrtkosten wieder zu bekommen.

Für alle, außer mich, war sehr praktisch, dass es jeweils gute Gründe gab, warum das nicht möglich war.

Gekauft hatte ich das Bayern Ticket im Zug von agilis. Danach stieg ich in meinen Anschluß-Zug der DB um. Dort ereilte mich dann die Abbruchnachricht.

Die Bahn sah sich nicht zuständig, weil der ausgefallene Zug ja von agilis war. Agilis wiederum war nicht zuständig, weil ich ja die Fahrt schon angetreten hatte. Beide waren nicht zuständig, weil es zudem spezielle Beförderungsbedingungen gebe, die die Rückerstattung eines Bayern Tickets grundsätzlich ausschließen. Diese Bedingungen hätte ich mit dem Kauf im Zug automatisch akzeptiert (davon wusste ich zwar nix, aber is so, hieß es).

Es ist ein Armutszeugnis, wie sich alle Beförderer darum reissen, dem Kunden zu helfen, und ihm einen Service zuteil werden lassen, der Seinesgleichen sucht.

Nachdem ich Ähnliches jetzt schon mehrfach erleben durfte, geht es letztlich offenbar meist darum, einen Grund zu finden, warum eine Rückerstattung nicht möglich ist.

Und der Kunde steht im Regen …..

So kann man Kunden auch vergraulen. Jedenfalls werde ich künftig, wo immer möglich, die Bahn und ihre „Kollegen“ meiden.

Es grüßt,
das Smamap

Der Nordpol und das Klima

<Nordpol und Klima / Ironie an>

Dieses Jahr hat erstmals das Eis bis hin zum Nordpol getaut.

Nordpol

Aber selbstverstänlich hat das nichts mit der Klimaerwärmung zu tun, zumal es die ja überhaupt nicht gibt.

Und schon gleich gar nichts hat das mit jedem Einzelnen von uns zu tun (also auch mit jedem, der das hier liest), wie er sich umweltmäßig verhält und lebt. Frei nach dem Motto WEITER SO

<Ironie aus>

Es grüßt,
das Smamap

Lebkuchen zu Weihnachten

Aktuell könnte man, wegen der Lebkuchen sagen …. ja is denn scho Weihnachten …… nachdem sie in den Märkten schon ausliegen.

Lebkuchen

Alle Jahre wieder ….. Lebkuchen

Für mich bedeutet das, wie jedes Jahr, standhaft bleiben.
Denn bei mir gibt es Lebkuchen definitiv erst ab Dezember, und keinen Tag früher. Auch wenn sie dann demnächst schon im Juli damit anfangen.

Und auch wenn es eine alljährliche Wiederholung ist …….
Wenn dann die Lebkuchenzeit, sprich Weihnachten, vorbei ist, dann stehen einige Tage danach die ersten Osterhasen im Regal.

Man könnte das Ganze doch vereinfachen, indem man hingeht, und dafür sorgt, dass es das ganz Jahr über Alles gibt. Also Osterhasten, Nikoläuse, Lebkuchen etc.

Wenn man es so genau überlegt, dann gibt es ja viele Sachen, die das ganze Jahr über in den Regalen stehen. Also z.B. die Weihnachtsgans oder den Halloween-Kürbis. Die Sachen heißen dann halt anders, sind nämlich als ordinäre Gans tituliert oder als stinknormaler Kürbis.

Das hätte dann ja auch den Vorteil, dass die Hersteller nicht ständig die Fertigungsstraßen umbauen müssten. Macht man halt ein Zeile Nikoläuse, eine Zeile Osterhasen, dazwischen die Schokoladentafeln usw.. Kostenreduzierung ist doch das Stichwort.

Es hätte doch auch was, wenn man im August, so zum Sonntagskaffee, das ganze Arsenal auffahren könnte.

Dann würde nur noch der Schnee fehlen.
Aber halt, da gibt es ja die Schneekanonen. Und schließlich hat ja heute fast schon jeder (zumindest die Hauseigentümer) einen Teich im Garten (der Nachbar hat ja auch einen). Also vor dem Kaffee flugs die Schneekanone aufgestellt, etwas weiße Pracht produziert, völlig umwelt neutral versteht sich, und dann Start zum Nachmittagskaffee.
Das einzige Problem dabei dürfte dann nur sein, dass man dafür sorgen muss, dass der Kaffee nicht zu heiß ist, denn sonst wäre der Schnee geschmolzen, bevor man, vor lauter blasen, auch nur ansatzweise zum Nikolaus oder dem Osterhasen vorgedrungen wäre.

Es grüßt,
das Smamap