Selten gut getroffen …

….. da kann ich dem Zwetschgenmännla (wie der Oberfranke sagen würde, der ich nicht bin), nur absolut zustimmen……

Zum Originalbeitrag

….. außer vll, dass es noch was Deutscheres gibt, wie den reglementierten Badesee.

Das wäre dann nämlich der Campingplatz 😉 😉 😉

Wo kämen wir denn hin, wenn nicht der Blogwart für Ordnung sorgen würde?

Es grüßt,
das Smamap

Fett und Zucker

Nicht erst seit Tim Mälzer beschäftige ich mich mit diesen Inhaltsstoffen.

Grundsätzlich fällt mein Blick beim Einkauf immer auf die Nährwerttabelle, also darauf, was da an Fett, Zucker, Kohlenhydraten usw. drin ist. Damit brauche ich zwar 10 Minuten länger zum Einkaufen, aber das bekomme ich am Ende meines Lebens 10-fach zurück.
Primär interessieren mich da das Fett und der Zucker. Man könnte natürlich sein Augenmerk auf sehr viel mehr Bestandteile legen, aber für mich sind DIE beiden der Hauptverursacher von Problemen und darüber am Meisten zu erreichen. Zumindest dann, wenn die Hersteller sich an geltende Vorschriften halten, und die Gesundheitsbehörden ihren Aufgaben gerecht werden.

Fett macht, wie der Name schon sagt, FETT.
Und was die Auswirkungen angeht, so muss man sich nur mal vorstellen, was es bedeutet, wenn man unnötiges Fett auf Schritt und Tritt mit sich schleppt.

Wer etwa 10 kg an Fettmasse mit sich trägt, der wuchtet also 40 Packungen Butter mit jedem Schritt durch die Gegend. Was das Herz dazu sagt, wenn es das 20 Jahre, also 7.300 Tage oder ca. 125.000 Stunden (mal von 7 Stunden Schlaf ausgehend) lang zu bewältigen hat, das kann man sich unschwer vorstellen. Und ebenso, dass dies das Organ in seiner Lebensdauer erheblich reduziert …… und das ist nur mal das Herz.

Zucker macht, wie der Name NICHT sagt, EBENFALLS FETT.
Ohne jetzt auf die Details einzugehen, ist es schlicht so, dass Zucker sehr schnell in Fett umgesetzt wird. Den obigen Absatz jetzt hier zu wiederholen, macht sicher keinen Sinn ….

Das Problem bei Zucker ist, dass es versteckt in vielen Produkten enthalten ist. Und wer bestreitet, dass dies von so manchen Herstellern absichtlich gemacht wird, so als würden sie Werbung bei unseren Organen machen, der lügt sich selbst in die Tasche.

Mal ein paar Beispiele (kann jeder nachvollziehen):
Doppelkekse bestehen zu 35% aus Zucker.
Nutella besteht zu 55% aus Zucker
Honig (zumindest der vom Discounter) besteht zu 70% aus Zucker
Schokolade besteht zu mindestens zu 50% aus Zucker
….. noch ein paar „exotische“ Beispiele
Mein Knäckebrot besteht zu 8% aus Zucker
Mein geliebtes „Briosche“ (französisches Hefefeingebäck; quasi weiches Weißbrot) besteht zu 12% aus Zucker
Mein Toastbrot besteht zu 2% aus Zucker

Über diese Nahrungsmittel und mehr nimmt jeder Deutsche im Durchschnitt 36 kg Zucker im Jahr zu sich.

In einem Satz zusammengefaßt, nehmen wir über unsere Nahrung jedes Jahr Unmengen an Fett auf (Zucker wird ja letztlich auch überwiegend in Fett umgesetzt).

Und eines ist auch klar (und da zitiere ich den Ernährungsexperten aus meiner letzten Reha):
Alles was wir unterhalb der Nase mehr hineinschieben, als wir verbrauchen, das tragen wir unweigerlich als Rettungsringe mit uns herum.

Es gibt nur 2 Dinge, die man dagegen tun kann:
Weniger essen und bewußter einkaufen

Man kann es nicht optimal hinbekommen, aber wenn es gelingt auch nur die Hälfte von dem, was man so zu sich nimmt, durch Sachen zu ersetzen, die wesentlich weniger Fett und/oder Zucker enthalten, als bisher, dann ist schon viel gewonnen. Manches kann man auch ganz weglassen.

Auch hier einige Beispiele (aus meiner eigenen Erfahrung):
Geflügelbierschinken hat nur 11% Fett (statt der gewohnten ca. 25%)
Kochhinterschinken hat nur 3% Fett
Mineralwasser (ich bevorzuge stilles) löscht den Durst genauso wie irgendwelche Teegetränke, die vor Zucker nur so strotzen.
Blanker Joghurt (mit immerhin noch 6,5% Zucker und etwas Honig (vom Imker), mit Chiasamen, taugt sehr viel besser als Frühstück, wie eine Nutellasemmel (wobei man nach Letzterer spätenstens nach 1 Stunde wieder Hunger hat)

Ganz klar, man kann immer diskutieren, was NOCH besser wäre, und was ökologisch ist usw usf.
Jedoch kann man mit Wenig und Bewußtsein so Einiges erreichen, ohne sich groß umstellen zu müssen.

Es liegt einzig in Jedermans eigener Hand, wie alt man wird, also wieviel man letztlich vom Leben haben wird.
Und dass jemand, der 30-50 Jahre lang Übergewicht mit sich herumschleppt, die Wahrscheinlichkeit erheblich erhöht hat, dass er nicht älter als 60-70 werden wird, liegt glasklar auf der Hand.
Und deshalb erleben so Manche das Rentenalter nur ansatzweise.

Es grüßt,
das Smamap

Keine Antwort ist auch eine

Hier geht es jetzt mal wieder um mein Android-Tablet (Samsung).

Wie schon öfter berichtet, nutze ich mein Tablet als PC-Ersatz. Ich kann (immer noch) alles das damit erledigen, was ich früher mit dem PC gemacht habe.

Als unschätzbar wertvoll hat sich dabei die Bluetooth-Tastatur erwiesen. Für einen 10-Finger-Schreiber ein MUST-HAVE.

Heute geht es mir um die Mail-App.

Ich habe mehrere Mail-Konten und nutzte bisher die GMX-Mail-App.
Nachdem die Herrschaften es dort allerdings nicht nötig haben, auf Support-Anfragen zu reagieren, und mich mit den aufgetretenen Problemen alleine gelassen haben, war ich schon eine ganz Weile auf der Suche nach einer Alternative.

Diese habe ich jetzt in Form von AQUA-MAIL gefunden.

Homepage von AQUA-MAIL

Die App macht alles, was sie soll, hat sehr gute Einstellmöglichkeiten, einen tollen Support direkt vom Entwickler (welcher echt Ahnung hat, wenn man sich die App eingehender betrachtet), und auch ein Forum, in dem etliche Leute aktiv sind, und das Ganze mit unterstützen.

Über den Play-Store kann man sich die App holen.
Es gibt sie als Free-Version, beschränkt auf 2 Konten und als Pro-Version für 3,98 € ohne Einschränkungen.

Mit der Free-Version habe ich mir die Sache angesehen (drauf gestoßen bin ich durch Lesen etlicher Berichte über Alternativen zu meiner bisherigen App), konnte damit alles erledigen, was ich immer so mache, und werde sicherlich auf die Pro-Version wechseln (damit kann ich dann eben alle meine Konten betreuen, und auch ein paar Einstellungen zusätzlich vornehmen).

Über Aqua-Mail bin ich nun endlich auch dazu übergegangen, von POP3 auf IMAP umzustellen, was höchste Zeit wurde.

Ich hätte zwar auch beim POP3-System bleiben können, aber wenn schon, denn schon. Das alte System verwendete ich jetzt seit immerhin über 20 Jahren, und es war an der Zeit, ein paar Dinge zu nutzen, die das alte System nur sehr bedingt konnte.

Ich hatte dann heute auch gleich die erste Frage an den Support, und es dauerte lediglich ein paar Minuten, und ich hatte eine funktionierende Antwort (wobei ich zugeben muss, dass ich die Antwort, mit etwas Suchen, auch selber hätte finden können).

Und so sind die Tage meiner alten Mail-App gezählt. Ich hatte sie nur noch für Notfälle auf dem Tablet gelassen. Aber wer braucht schon eine solche App, wenn es der Hersteller nicht nötig zu haben scheint.

Wer also eine solide und gut funktionierende Mail-App sucht, mit reichlich Möglichkeiten und gutem Support, dem kann ich Aqua-Mail nur empfehlen.

Es grüßt,
das Smamap

IKEA

In einem Beitrag hörte ich heute, welchen immensen Mrd.-hohen Umsatz Ikea letztes Jahr weltweit erziehlt hat, dass dessen Gründer zu den reichsten Menschen auf Erden zählt, wie viele Filialen dieser „global Player“ mittlerweile hat ….. und und und ……

Tja, also ich zähle nicht zu den Kunden. Das letzte Mal war ich bei Ikea, so vor ungefähr 25 Jahren, und das auch nur zum „schauen“.

Das lag zwar eher daran, dass ich nie mehr einen „Ikea“ wirklich in der Nähe hatte, auch nicht einsah, 100 KM hin und zurück zu fahren, und auch zuvor die Erfahrung gemacht hatte, dass „Ikea“ immer mit Massenandrang zu tun hatte, und die Möbel nicht die Haltbarkeit hatten, die ich mir erwartete.
Zudem hatte ich bei meinen beiden Besuchen, damals bei München, schon den Eindruck, als ginge es mehr darum, einen haufen Zeug zu kaufen, den man eigentlich gar nicht kaufen wollte. Jedenfalls kam ich immer mit Sachen zurück, wegen denen ich gar nicht hingefahren war.

Und darüber hinaus stellte ich bei genauer Betrachtung hinterher fest, dass die Teile gar nicht so günstig waren, wie dort der Eindruck vermittelt wurde. JA, die Einzelteile schon, aber wenn man einen Schrank aus Korpus, Türen, Griffen und was weiß ich zusammenrechnen muss, dann kommt doch ein ganz schön hoher Betrag zustande.
So sah das für mich zumindest aus.

Aber ein ganz schön ausgebufftes Geschäftsprinzip, wie ich fand.

Jedenfalls hat mich Ikea seit damals nicht mehr gesehen. Und daran wird sich für den Rest meines Hierseins sicher auch nichts mehr ändern.

Ich kaufe mir seither meine Möbel immer gebraucht.
Es gibt für kleines Geld Möbel, die noch relativ neu sind und/oder, die man mit wenig Aufwand sehr schön aufbereiten kann.
Es gibt nämlich genügend Menschen, die sich optisch immer wieder verändern wollen, und dafür Geld ausgeben, und gleichzeitig nicht viel für die alten Sachen haben wollen (hauptsache sie gehen unkompliziert weg; und das lässt sich mit Auto und Hänger sehr gut bewerkstelligen).

So habe ich etwa meine Wohnzimmereinrichtung (Esstisch, Wohnzimmertisch, kleine Couch, Kommodenschrank, 2 Stühle und kleines Regal) für ca. 150 € bekommen. Echt in sehr gutem Zustand, optisch ansprechend und langlebig. Zugegeben, die Stühle und die Kommode habe ich geschenkt bekommen, und das Regal selbst gebaut.
Bei Ikea hätte ich sicherlich das Doppelte (wenn´s reicht) gezahlt.

Es grüßt,
das Smamap

Burkini ???

Vor einigen Tagen hatte ich geschrieben, dass jenes Verbot in Frankreich schlicht deswegen eingehalten werden MUSS, weil es Gesetz ist.
Mittlerweile wurde dieses Gesetz vom Obersten Gericht kassiert
Folglich ist das Ganze jetzt nicht mehr Gesetz, und deshalb gilt, aus meiner Sicht, JETZT ebenso, was Gesetz ist.

Was da jetzt, auch in D, so passiert, dass nämlich jegliche, die sonst eher wenig bis nichts zu sagen haben, auf den Populismus-Zug aufspringen, und ein Verbot fordern, das ist, auch meiner Meinung nach, an geistiger Schmalheit nicht mehr zu überbieten.

Wie gesagt ….. wenn etwas Gesetz ist, dann ist es zu befolgen, ob man das jetzt für gut findet oder nicht. Wenn man es nicht für gut findet, steht es einem in einer Demokratie frei, sich dagegen zu wenden, auch lautstark, und eine Änderung zu fordern.
Also ganz im Gegensatz zu dem, was etwa in Saudi-Arabien, Russland oder der Türkei möglich wäre.

Bis dahin aber ist in einer Demokratie das Gesetz einzuhalten.

Was das Grundsätzliche zum Thema angeht, so kann mir keiner vermitteln, was ein Vollbadeanzug am Strand für eine Gefahr darstellt. Ich kenne hier gebürtige Frauen, die Ähnliches tragen, aus Gründen eines notwendigen, starken Sonnenschutzes.
Ich würde ein solches Verbot als Diskriminierung in Glaubensdingen empfinden. Wenn ich einen Glauben habe, und diesen leben möchte, und dieser Glaube solch einen Badeanzug vorschreibt, dann muss ich ihn tragen dürfen, zumal es unmöglich ist, darunter einen Sprengstoffgürtel zu tragen.

Auf den Populismus-Zug aufzuspringen, und heuchlerisch auf Stimmenfang zu gehen, erscheint mir wenig glaubhaft. Noch dazu, wenn ein solcher Politiker, wie jetzt der Herr Sarkozy, derart viel Dreck am Stecken hat, dass sein Wort nichts gelten sollte.

Aber zurück zum Thema:
Ich hatte in meinem Blog einmal vermittelt (lang lang ist´s her), wie ich mich fühlte, als ich im Kaufhaus einmal plötzlich 3 vollverschleierten Frauen gegenüber stand.

In dem Fall gehe ich absolut mit, dass dies nicht erlaubt sein darf.
Offen gesagt, ich hatte schlichtweg Angst. Ich konnte nicht einmal die Augen der Damen wirklich erkennen. Was jemand, mit unguten Absichten, unter einem solchen Vollschleier verbirgt, möchte ich mir nicht vorstellen müssen. Ich habe dieses Kaufhaus dann auf schnellstem Weg verlassen.

Aber wie auch immer: Solange kein anderes Gesetz gilt, gilt jenes, welches aktuell beschlossen ist. Und Populisten, gleich welcher Machart, die, mit nachvollziehbar sinnlosen Vorschlägen und mit der Angst der Menschen, Politik machen, die sollten mal in einen Demokratie-Kurs gehen, und v.a. zuerst vor ihrer eigenen Haustüre kehren.

Es grüßt,
das Smamap

16 Mio. zu arm für Urlaub

….. dies habe ich heute gelesen.

Offen gesagt, ich verstehe die Schlagzeile nicht.
Ich gehöre auch zu diesen 16 Mio, die da gemeint sind….das Geld würde hinten und vorne nicht reichen, um sich einen Urlaub zu gönnen. Auch für den Rest reicht es nicht … dafür hat das Amt schon gesorgt …. aber das ist ein anderes Thema.

Was ich noch nie verstanden habe, ist, warum man für „Urlaub“ weiß Gott wohin verschwinden und Unsummen an Geld ausgeben muss.

Wer das kann und will … bitteschön …. und die Welt kennen zu lernen …. auch bitteschön.

Unter „Urlaub“ habe ich immer schon verstanden, die Seele baumeln zu lassen, mal was anderes zu sehen, einfach die Zeit und das, was ansonsten Tag für Tag das Leben füllt, eine Weile zu vergessen.

Das kann ich aber auch im Umkreis. Dazu muss ich nicht um die halbe Welt reisen.

Mein Bett hab ich zuhause, für vergleichsweise „lau“. Und Tagsüber kann ich in wenigen KM Entfernung Land und Leute genießen. Man muss sich nur die Mühe machen, und das, was so im 20 KM-Umkreis zu finden ist, aktiv für sich erschließen.
Das mag mit etwas mehr Aufwand verbunden sein, als in´s Reisebüro zu gehen, und dort pauschal 1.000 € auf den Tisch zu legen.

Zu wandern, mit dem Rad-Bus wohin zu fahren, dort die Gegend zu erkunden, einen Tag am Weiher, abends für wenig Geld Essen zu gehen, das Open-Air-Konzert der 2-Mann-Band hören ….. usw usf

SO ein Urlaub geht auch …. ja man muss dafür sparen, das ganze Jahr über …. einen € hier und einen € da. Aber solch ein Urlaub kostet einen Bruchteil, und ist jedem möglich.

Ausnahme: Die Familie mit 2 Kindern, die unverschuldet in Not geraten ist, und von unserem Sozialsystem schmählich im Stich gelassen wird. Aber schließlich müssen die sinnlosen Mrd.-Ausgaben, die wir jeden Tag lesen können, von irgendwas finanziert werden. Was können die Kinder dafür. Aber das interessiert niemanden.
Manchmal wünschte ich mir, ich hätte die Möglichkeit, so Einiges ändern zu können.

Aber ansonsten kann jeder für sich selbst sorgen. Und es hat niemand gesagt, dass jeder sich alles leisten können muss.

Es grüßt,
das Smamap

Bevorratung

Als ich jüngst jene Meldungen vernahm, wonach wir wieder bevorraten sollen (nur für den Fall des Falles), da kam mir mal wieder meine Oma in Erinnerung.

Sie weilt ja jetzt schon viele Jahre nicht mehr unter uns, aber ich weiß es noch wie gestern, dass Bevorraten eines ihrer Lebensmottos war.

Sie hatte zum einen hinter einer Tür in der Küche eine kleine Niesche, sprich Speisekammer, in der alles diesbzgl. gehortet wurde. Als meine Oma das Ganze mal ausräumte, da kamen (daran erinnere ich mich noch) Streichhölzer zum Vorschein (Feuerzeug war damals noch eher selten), die hätten vermutlich für 10 Jahre gereicht. Ähnlich verhielt es sich mit Nudeln, Reis und anderen dauerhaft lagerbaren Lebensmitteln.

Neben der Speisekammer gab es noch einen Keller, erreichbar über den Hauseingang der Nachbarwohnung. Das Haus war sehr alt, und entsprechend war der Keller gestaltet. Eher ein Gewölbe mittelalterlicher Machart.
Lichtschalter war dort ein Fremdwort. Im Keller gab es Licht nur über die mitzubringende Taschenlampe. Mittels derer konnte man die Regale erspähen, in denen zahlreiche Einmachgläser aufgereiht waren. Von Marmelade bis hin zu den verschiedensten Obstsorten, gab es dort alles, was das Herz begehrte.

Über diese Bevorratung wäre es sicherlich locker möglich gewesen, 1/4 Jahr sich zu versorgen. Dazu kam dann noch der eigene Gemüsegarten. Auf einer Fläche von geschätzt 10 x 10 Meter, wuchs so allerlei. Gelberüben (so heißen nun mal die Karotten in Oberbayern 😉 ), Gurken, Tomaten, Salat, Bohnen, Zucchini … um nur ein paar Sachen zu nennen ….. all das gab es dort zu ernten.

Meine Oma hatte das Bevorraten, in den verschiedensten Ausprägungen, zur Kunst erhoben. Und das hatte seinen guten Grund: Sie hatte als Familienoberhaupt den Krieg erlebt; und danach war es noch üblich, kein Auto zu haben, sondern mit dem Rad und Satteltaschen dran in den nächsten Ort zu fahren, um dort DAS zu kaufen, was man selbst nicht hatte.

Und was machen wir heute …. wir jammern, wenn im Regal des Discounters irgendein Produkt vergriffen ist …..

Es grüßt,
das Smamap

Bahntastisch ….

Nachdem ich letztens einen Beitrag HIER verfasst hatte, was ich, mal wieder, mit der Bahn erlebte, hab ich ansatzweise darüber nachgedacht, an was ich mich alles erinnern kann, in meinem Bahn-Leben.

Die ersten Erinnerungen habe ich an Bahnfahrten, zusammen mit meiner Oma. Damals, das mag wohl Ende der 60-er Jahre des letzten Jahrhunderts gewesen sein ….. da gab es noch Fahrkarten in „Dicker-Pappe-Ausgabe“.

Der Schaffner ging damals noch durch die Waggons, stempelte die Karten ab, hatte noch jenes silberne Münz-Gerät bei sich, aus dem er das Wechselgeld herausdrückte, bei Kauf einer Fahrkarte.

JA, damals konnte man noch, ganz normal, eine Fahrkarte im Zug kaufen.
Die nächsten Erinnerungen stammen aus der Mitte der 80-er Jahre. Als ich, während meiner Studienzeit, im tiefsten Winter am Münchner Hauptbahnhof……

….. stundenlang auf einen Zug wartete, der mich nach Ingolstadt bringen sollte. Es hatte endlos geschneit, viele Züge waren ausgefallen oder irgendwo auf der Strecke liegen geblieben. In der Bahnhofshalle hatte es minus 10 Grad oder so. Ich kaufte mir eine Tüte Maronen, um meine Hände einigermaßen warm zu halten.
Sowas gibts heute auch noch, jedoch sind wohl in der Tüte nur noch halb soviel Maronen enthalten, und die Tüte kostet vermutlich doppelt so viel oder halt dasselbe, aber in Euro.

Ja, und damals, da gab es den Bummelzug und den D-Zug. Das war´s dann.

Und dann kam eine lange Pause, in der der Zug keine Rolle mehr in meinem Leben spielte, weil ich alles mit dem Auto erfuhr.
Erst Jahre später machte ich wieder meine Zugerfahrungen. Ca. 20 Jahre später.

Ach du meine Güte ….. wie hatte sich alles verändert.

Fahrkarten im Zug kaufen, das war mal. Plötzlich gab es nicht mehr nur die Bahn, sondern viele andere Unternehmen. Z.B. Agilis oder den Alex.

Nun gab es viele verschiedene Züge. Den ICE, den Euro-City, den Interregio-Express, den Regional-Express …… im Netz lässt sich dazu eine endlose Liste nachlesen.

Doch alle hatten sie eines gemeinsam: Unpünktlich.

Wobei man sagen muss …. auf die Züge der Unternehmen, die nur regional tätig sind, trifft das meist nicht zu. Die fahren pünktlich und zuverlässig.

Ich habe immer den Eindruck, als hätten die Züge ein Stück weit ihre Persönlichkeit verloren, seit damals. Die Fahrkarte gibts am unpersönlichen Automaten. Schaffner gibt´s nicht mehr; heute heißt das „Zugbegleiter“. D.h. wenn überhaupt einer da ist.

Wenn dein Zug ankommt, passiert es häufiger, dass dein Anschlusszug weg ist. Du hättest das dem Zugbegleiter sagen müssen, erfährt man hinterher. Wenn man es denn gewußt hätte.

Die Defekte von Zügen wurden häufiger. Mal funktioniert die Pendeltechnik nicht, mal die Stromversorgung, mal fällt ein Zug komplett aus.

Und was mir besonders auffällt: Die Höflichkeit des Personals lässt sehr zu wünschen übrig. Nicht immer, aber immer öfter. Manche sitzen doch auf einem sehr hohen Roß.
Dies mag aber auch damit zu tun haben, dass eine Vielzahl von Fahrgästen die Höflichkeit zu Hause gelassen hat.

Was mich zudem häufig nervt, ist, dass die Durchsagen im Zug nur sehr schwer verständlich sind. DAS aber betrifft seltsamerweise meist die „Bahn“. Grade so, als hätten sich die technisch schwachbrüstigen Züge alle bei der dt. Bahn versammelt.

Oder aber sämtliche Durchsager sind heiser. Ev deswegen, weil die Getränke, die das Personal dort zu sich nimmt, der Stimme nicht so recht zugute kommen?
Oder aber die Durchsagetechnik in Verbindung mit dem Dialekt des Durchsagenden ist nicht dazu angetan, die Verständlichkeit zu fördern. Da kann freilich keiner was dafür, aber deutliches Sprechen hilft da manchmal.

Freilich gibt´s auch tolle Neuerungen:
Die Fahrkarte gibt´s heute auch per Internet oder Smartphone. Und man kann über Letzteres auch die Zugverbindungen jederzeit nachlesen.
Da kann es einem allerdings auch passieren, dass man sich eine Fahrkarte online kauft, um dann festzustellen, dass der Zug gar nicht fährt.

Wer einmal versucht hat, die 20 € für das Ticket wieder zu bekommen, der weiß, was ich meine, wenn ich sage: Viel Spaß dabei.

Willst du was erleben, dann fahr mit der Bahn …..

Es grüßt,
das Smamap

Mörder reinsten Wassers !

Bei dem heutigen Wetter mag man eigentlich nur von schönen Dingen schreiben, aber das verbietet sich, wenn man einen Artikel über „Aleppo“ gelesen hat.

Das, was dort abläuft, ist nichts anderes als eine Kombination von Völkermord, Menschenausrottung, Mord und Zynismus.

Und diejenigen, die dazu an allererster Stelle zu nennen sind, sind die Herren Assad und Putin. Es wären sicherlich auch noch andere zu nennen, sicherlich auch die Herrschaften, die sich in Deutschland dumm und dämlich verdienen, an ihrer Waffenproduktion, wozu definitiv auch der dt. Staat und seine Repräsentanten gehören.

Letztlich nenne ich aber nur die beiden eingangs geschriebenen Namen, weil zumindest in dem Zusammenhand die Faktenlage erdrückend ist.

Eine ganze Stadt in Schutt und Asche zu bomben, und die Straßen, sofern noch vorhanden, mit den Leichen der Bewohner zu Pflastern, mit Frauen, Kindern und Männern, das ist nicht nur staatlich beauftragter Mord.

Ach ja, ich vergaß zu erwähnen, dass man ja erklärt hat, 3 Stunden täglich, eine Feuerpause einzuhalten, zur Versorgung der Bevölkerung. Damit man danach wieder mit dem Morden weitermachen kann.

Da bleibt mir der Gruß im Hals stecken ……