Der Lauf der Zeit

Jüngst auf dem Volksfest gewesen. In Hof.

Ich hab mir dabei die Zeit genommen, mir alles genauer anzusehen. Geht für mich auch gar nicht anders, weil ich gesundheitsbedingt zwischendrin immer längere Pausen machen muss.

Und so kommt man drauf, wie sich die Volksfeste im Lauf der Zeit verändert haben.

Es gibt das, was es immer schon gab. Also z.B. …….

oder

oder

oder

oder

Das Alles hat scheinbar nichts von seiner Anziehungskraft verloren.

Und dann gibt es die Dinge, die nach dem Motto konzipiert sind ….. höher, schneller, weiter. Also z.B. ……

oder

Und dann gibt es noch diejenigen, die versuchen, Beides zu kombinieren

mit

oder

Offen gesagt, brauch ich das ganze neumodische Schnickschnack nicht. Vielleicht bin ich schon zu alt dafür. Zudem hat mein Body dieses „höher, schneller, weiter“ noch nie so recht mögen.

Also brauch ich auf dem Volksfest etwas Gemütsruhe, mein Schaschlik, mein Radler, mein Joghurt-Softeis und ev. noch etwas Gebranntes (heute nicht mehr Mandeln, sondern Sonnenblumenkerne). Und das Ganze drumherum und die Menschen.

Was auch höchst interessant ist (für mich zumindest), sind die Vorstellungen, wie es tatsächlich früher einmal war ……

Nun gut, so ganz früher, also gleich nach dem Krieg, da waren die Menschen froh über alles, was ihnen Freude machte, und sie waren mit weniger (ist mehr) zufrieden.

Ganz SO krass muss es heute nicht mehr sein, aber es wär manchmal schon ganz sinnvoll, sich zurück zu erinnern, wie es früher war, und DAS zu genießen, was wirklich Freude macht, und das ganz bewußt in sich aufzunehmen, und sich darüber klar zu werden, ob etwas, das höher, schneller, weiter und v.a. auch teurer ist, tatsächlich Freude mach? Oder ob es etwa nur um des „immer mehr“ gesucht wird.

Und so habe ich dieses Volksfest einfach nur genossen, und sei es z.B. dadurch, dass ich am Rand saß und die Leute beobachtet habe, frei nach dem Motto „der Herrgott hat schon einen phantastischen Tiergarten“

Es grüßt,
das Smamap

Google – die 2.

Kürzlich hatte ich HIER erläutert, wie ich vorgegangen war, um mein Tablet möglichst Google-frei zu machen, und zu verhindern, dass die Datenkrake mein Gerät vereinnahmt.
Ich muss dazu noch einen Nachtrag liefern, weil nämlich an einer Stelle dann doch eine Einschränkung kommt, wenn man das so umfänglich realisiert, wie ich das beschrieben hatte.

Wenn man nämlich am Schluss auch noch das Google-Konto komplett entfernt, dann geht der App-Store nicht mehr.

Allerdings ist es ja so, dass ich in meinem Artikel schon beschrieben hatte, dass die Entfernung des Kontos, nach allen anderen Maßnahmen, eigentlich überflüssig ist, da eh schon alles abgeschaltet.

Also sprach nichts dagegen, das Google-Konto, welches beim Aufruf des App-Store, als fehlend gemeldet wird, dort wieder einzugeben. Apps herunter zu laden bzw. Updates derselben, das soll ja schon weiterhin funktionieren. Zumal es ja auch Sinn macht, den App-Store als einzige Quelle für Apps zu nutzen, um die Sicherheit möglichst hoch zu halten (Stichwort: Malware).

Was man allerdings beachten sollte, ist, dass bei o.g. Wiedereingabe des Kontos (xyz@gmail.com) zwar gefragt wird, ob man die  WLAN-Passwörter wieder speichern möchte (was ich natürlich nicht wollte, und deshalb den Haken dort entfernt habe), jedoch mit Aktivierung des Kontos automatisch (OHNE Nachfrage), die ganzen Synchronisationen wieder eingeschalten werden (was ich erneut als Frechheit empfinde, denn ich möchte selbst entscheiden, was auf meinem Gerät passiert). Es ist zwar anzunehmen, dass über die Nutzungsbedingungen des App-Store in irgendwas „Kleingedruckten“ dies bewilligt wird, aber der Eindruck, über den Tisch gezogen zu werden, der bleibt.

Also ging ich dann wieder über die Einstellungen auf „Konten“ und habe dort im Google-Konto alles deaktiviert. Es hat Google schlicht nichts anzugehen, wie meine Kontakte oder meine App-Daten aussehen, sprich die haben nichts auf Google´s Servern zu suchen.

Fazit: Ohne Google-Konto ist es nicht mehr möglich auf den App-Store zuzugreifen. Jedoch spricht ja nichts dagegen, diesem wieder das Google-Konto zu hinterlegen. Nach dem Motto „trau-schau-wem“ muss man dann allerdings die Synchronisationseinstellungen in Android wieder abschalten.
Wenn es noch eines Nachweises bedurft hätte, dass Google macht, was es will, ohne einen zu fragen, dann ist er insofern erbracht, als besagte Einstellungen klammheimlich wieder aktiviert wurden.

Es grüßt,
das Smamap

Wann macht sie endlich den Mund auf ???

Hab vorhin paar Berichte gelesen über die gestrige Türkei-Demo in Köln, und die Einbestellung des Botschafters in Ankara, wegen der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, dass der Erdogan nicht live sprechen durfte. Und auch darüber, dass die Türkei damit droht, das Flüchtlingsabkommen zu kündigen, wenn nicht Dieses oder Jenes erfüllt würde.

Ich bin ein sehr geduldiger Mensch, und auch keiner, der sich unfriedlich verhält oder gar radikal …. aber was zu weit geht, das geht zu weit.

Und ich frage mich, wann endlich unsere Frau Bundeskanzlerin den Mund aufmacht und mal mit der Hand auf den Tisch haut?

Meine Meinung ist folgende:

  • Wer auf einer Demo in Deutschland, das hier geltende Recht zur freien Meinungsäußerung und die Demonstrationsfreiheit in Anspruch nimmt, um für den Verbot dieser Rechte woanders einzutreten, verbunden mit dortigen Maßenverhaftungen, der hat absolut nichts von Demokratie verstanden. Und wer meint, derlei unterstützen zu müssen, der soll dann bitte seine Koffer packen, dorthin gehen, wo er meint, das unterstützen zu müssen, und das tun, was er nicht lassen kann. 
    Es kann schlicht nicht sein, dass von unserem Boden aus, Bestrebungen im nicht allzufernen Ausland unterstützt werden, von denen man nicht einmal annähernd abschätzen kann, wo das alles noch hin führt.
    Zudem muss die Frage gestellt werden, inwieweit ein Bewohner unseres Landes sich auf dem Boden unseres Grundgesetzes bewegt, der zu Willkür anderswo aufruft.
  • Von einem Herrn Erdogan benötigen wir keine Belehrungen in Sachen Demokratie. Wer die Entscheidung eines Bundesverfassungsgerichts nicht als das sehen kann, was es ist, nämlich eine höchst demokratische Sache, bestimmt von einer zutiefst unabhängigen Justiz, der hat von Demokratie sowenig verstanden, wie ein Hund vom Flugzeugbau.
  • Und schließlich, wenn ein Herr Erdogan andere Länder unter Druck setzt, um sie zu dem zu zwingen, was er gerne hätte, dann sollte Schluß sein mit lustig. Flüchtlingsvereinbarung hin oder her ….. das geht auch ohne die Türkei. Schließlich sind wir nicht hilflos in vielerlei Hinsicht.
  • Und eine solche Türkei, wie sie sich jetzt darstellt, hat in der EU nichts verloren.

Ich frage also nochmal, wann unsere Bundeskanzlerin endlich soweit ist, dass auch für sie das Faß überläuft? Denn schließlich besteht ihre Hauptaufgabe darin, die Interessen der Bevölkerung zu vertreten, die zu dem steht, was unser Land ausmacht.

Meine Meinung …… und die musste ich jetzt mal loswerden.

Es grüßt,
das Smamap

Ali Carter siegt !!!

Da wird jetzt mancher sagen ….. WER soll denn das sein.

Nun, wer ab und an meinen Blog liest, weiß, dass ich Snooker-Fan bin. Also Fan jenes Billard-Sports, nicht unähnlich dem Pool-Billard, aber doch ganz anders.

Und einer der Weltklasse-Spieler dort, ist Ali „the captain“ Carter.

Er hat heute das Weltklasse-Turnier in China (bitte frage mich nicht, wo genau; das kennt eh niemand) gewonnen. Im Finale mit 10:8

Nun ist Ali nicht an vorderster Stelle der Weltrangliste.

Das liegt einfach daran, dass er schon 2x gegen den Krebs gekämpft, und gewonnen hat.Wie man sagt ….. er hat seine größten Kämpfe nicht am Tisch ausgefochten.

Es zeitigt mir den höchsten Respekt ab, mit welcher Energie und Willenskraft er diese Kämpfe durchgefochten hat.

Mit seinem Sieg heut liegt er auf Platz 16 in der Weltrangliste. Die besten 16 sind die Spieler, die normalerweise bei Turnieren gesetzt werden. Und da gehört er auch hin. Hätte er nicht immer diese langen Pausen zwangsweise haben müssen, wäre er vermutlich noch sehr viel weiter vorne.

DER Snooker-Spieler für den ich am meisten die Daumen drücke, ist ein anderer.
Aber Ali kommt gleich danach. ER ist der Spieler, vor dem ich am Meisten den Hut ziehe.

Ich hätte auch viel darum gegeben, seinen Bruder im Geiste noch medial gekannt zu haben, nämlich Paul Hunter, jenen Spieler, der heute sicherlich im selben Atemzug genannt werden würde mit Ronnie O´Sullivan oder Stephen Hendry. Aber leider kam es nicht so weit.


(Paul Hunter, der David Beckham des Snooker, gest. 2006)


Und so spielt heute weiterhin „der Captain“ sein Snooker, nachdem ihm das Leben eine weitere Chance gegeben hat.

Hut ab vor dieser Willensstärke.

Es grüßt,
das Smamap

(Blöde) Angewohnheiten

Weiß gar nicht wodurch, aber durch irgendwas kam mir der Gedanke, mal darüber zu schreiben, welche Angewohnheiten ich so habe.
Das erste Wort ist bewußt in Klammern gesetzt, denn Angewohnheiten haben ja durchaus auch ihr Gutes.

Los geht´s damit, dass ich es durchaus als sehr sinnvoll impfinde, sparsam zu sein. Nicht über die Maßen, aber eben „sinnvoll“.

Mal kreuz und quer …..

Beim Schreiben ist mir die Interpunktion sehr wichtig. Keine Ahnung warum, aber es kam so und hat sich so erhalten. Gleiches gilt für Groß- und Kleinschreibung.
Und deshalb nervt es mich zeitweise ungemein, wenn sich ein Überbleibsel meines Schlaganfalls bemerkbar macht, das sich so äußert, dass sich manchmal 2 Finger gegenseitig überholen. So wird dann oft aus „durch“ ein „druch“. Für einen geübten 10-Finger-Schreiber etwas überaus Nerviges.

Noch eine Angewohnheit: Rationelles Handeln. Ich mag es nicht, wenn ich Wege 2x mache. Also wird überlegt, was ich z.B. auf dem Weg zum Bäcker oder Discounter, mit einbauen kann, um nicht den Weg später nochmal gehen zu müssen.

Das hat dann eben auch mit Zeitmanagement zu tun. Also wozu heute rasieren (hält sich bei mir, wegen meines Bartes, eh in Grenzen), wenn das auch morgen durchaus noch reicht.

Andere „Angewohnheit“ ist, nicht mehr Auto zu fahren. Gesundheitlich bedingt, aber durchaus auch als Umweltschonen empfunden. Also Bus, Bahn, zu Fuß.

Damit wäre ich auch schon bei den Angewohnheiten, die ich abgeschafft habe. Als da wären, Autofahren, Fliegen, groß Urlaub machen, Haus Auto Boot besitzen, und dergl. mehr.

Es amüsiert mich öfter mal, wenn ich die Menschen so beobachte, was sie alles tun, aus bloßer Gewohnheit heraus. Ohne zu überlegen, ob dies jetzt Sinn macht, jemandem schadet oder man genauso gut „ohne“ auskommen könnte (Betonung auf „genauso gut“).

Es grüßt,
das Smamap

Mein Tablet und Google ….

Google holt sich sehr viele seiner Informationen von Smartphones und Tablets, ohne dass man das merkt.

Wie das?

Sehr einfach …. Android, das Betriebssystem auf den meisten dieser Geräte ist von Google.

Ich hab mir einen Artikel aus der letzten Chip vorgenommen, und nach einigem Zögern jetzt mal abgearbeitet.

Die hatten dort mal ein Nexus 5 genommen und zunächst festgestellt, dass da aktuell über 2 Dutzend Google Apps im Hintergrund werkeln und Daten sammeln.
Zudem interessiert sich Android weiter dafür in welchem WLAN man surft, speichert Passwörter und Anruflisten auf Google-Servern und dergleichen mehr.

Viele dieser Google-Apps kann man zwar nicht löschen, was eine Frechheit ist, aber man kann sie zumindest deaktivieren. Damit werden diese Apps nicht mehr automatisch gestartet und tauchen auch nicht mehr im App-Menü auf.

Also bin ich jetzt mal hingegangen und habe alle Google-Apps, die ich nicht verwende oder für die ich ohnehin Alternativen nutze, deaktiviert.

Als da wären: Gmail, Kalender, Hangouts, Play Music, Drive, Google App, Play Filme & Serien. Das geht ganz einfach in den Einstellungen, im Anwendungsmanager.
Damit Android meine WLAN-Passwörter und Anruflisten nicht mehr auf Google-Server speichert, habe ich in den „Einstellungen“ unter „sichern & zurücksetzen“ dort „meine Daten sichern“ auf „Aus“ gesetzt.
Sodann habe ich noch, auch in den Einstellungen, in „Konten“ im Google-Konto alle Google-Dienste auf „Aus“ gestellt, die ich nicht brauche.
Und dann habe ich noch unter „Einstellungen/Google“ die Dienste ausgeschaltet, die mir ansonsten zu neugierig vorkommen, v.a. aber „Smart Lock für Passwörter“, mit dem sich Google App-Passwörter merkt, und den „Standardverlauf“, damit meine Bewegungen nicht mehr aufgezeichnet werden.

Damit war alles erledigt, wobei ich dann doch noch eines gemacht habe, was zwar durch die anderen Schritte in gewisser Weise schon überflüssig war, aber das Ganze doch abgerundet hat: Ich habe mein Google-Konto gelöscht, also jenes xyz@gmail.com.
Zwar wird einem das zu Beginn der Einrichtung eines Smartphones/Tablets ziemlich unter die Nase gehalten, man solle das Einrichten, aber zur Funktion eines solchen Gerätes braucht man kein Google-Konto. Es geht auch total ohne. Google hätte das halt gerne. Um Daten zu sammeln, zu synchronisieren, und damit eben „zu haben“. Also ging ich unter „Einstellungen“ auf „Konten“, dort auf mein Google-Konto, dort wiederum auf „Mehr“ und wählte „Konto entfernen“.

Das Konto als solches existiert bei Google nach wie vor, so dass man sich dort auch einloggen und z.B. eMails lesen kann, aber auf dem Smartphone/Tablet ist es entfernt, und die Verbindung zu Google gekappt.

Nach alle diesen Maßnahmen verwende ich mein Tablet weiterhin wie gewohnt und bisher ohne irgendwelche Abwandlungen in den Handhabungen.

Ich habe nur Eins festgestellt: Google legt es immens darauf an, den Eindruck zu erwecken, als bräuchte man das alles, was aber schlicht nicht der Fall ist.
Zwar war es ziemlich easy, bei Einrichtung meines Tablets viele Daten ad hoc zur Verfügung zu haben, weil sich das Android so manche Daten von den Google-Servern holte, wo sie mein bisheriges Smartphone abgelegt hatte. Aber offen gesagt macht das ohnehin mehr Sinn, sich alles neu einzurichten, um nicht Unmengen Karteileichen mitzuziehen. Was nutzen mir Kontakte, die es seit Jahren nicht mehr gibt. Was weitaus mehr Sinn macht, ist, sich vor Aufgabe eines Gerätes zu überlegen, welche Daten man auf die ohnehin vorhandene SIM-Karte bzw. SD-Karte absichert/exportiert, um sie im neuen Gerät dann wieder einzulesen. Und für Apps, die ich nicht mehr nutze, gilt das gleichermaßen.

Einen weiteren Weg gibt es, rein theoretisch, noch, um absolut alles, was mit G zu tun hat, zu vermeiden. Vereinfacht gesagt: Ein Android aufspielen, das so überarbeitet wurde, dass all die G-Apps, die man normalerweise nicht löschen kann, erst gar nicht enthalten sind. Aber derlei ist etwas heikel, weil man damit die Geräte-Garantie ev. verliert, wenn nicht gar das ganze Gerät zerstört (liest man zumindest).

Aber mit den Maßnahmen, die ich jetzt durchgeführt habe, ist ja schon sehr viel erreicht.

Wovon ich mich dabei nicht getrennt habe, ist der Browser Chrome und Google-Maps.
Ersteres benötige ich aus bestimmten Gründen, und Letzteres ist dann doch eine schöne Sache wenn ich in der Stadt X die Straße Y suche.

Aber SO stelle ich mir das vor, dass ich nämlich DAS verwenden kann, was ICH für sinnvoll empfinde und mir in freier Entscheidung aussuche, ohne dass Datenberge gesammelt werden.

Es grüßt,
das Smamap

Umgebung kennenlernen

Jetzt lebe ich schon 10 Jahre an dem Flüsschen „Selbitz“.

Für diejenigen, denen das nichts sagt: Die Selbitz ist ein kleiner Fluß in Oberfranken, in der Nähe von Hof.

Die Selbitz ist etwa 40 KM lang und mündet am Ende in die Saale, jenen Fluss, an dem dann im weiteren Verlauf die Stadt Halle liegt, aus der bekanntlich unser ehemaliger Außenminister HDG stammt.

Wie auch immer, ich hatte mir vorgenommen, jenen Fluss einmal etwas genauer kennen zu lernen. Und so schwang ich mich heute auf´s

genauer gesagt fuhr ich damit erstmal zur Bushaltestelle, wartete dort auf den „Rad-Bus“, der nahm dann mein Rad auf seinen Anhänger, und fuhr mich bis zum Ort „Blankenstein“.

Das ist eine tolle Einrichtung hier. Es gibt so verschiedene Rad-Bus-Linien, die fahren am Wochenende durch Oberfranken, und da kann man sich verschiedene Touren planen und für 6 €, wenn ich mich richtig erinnere, kreuz und quer irgendwo hin fahren, und dann eben mit dem Rad wieder zurück.

Eine sehr sinnige Einrichtung wie ich finde, denn hier in Oberfranken gilt es doch so einige Berg-Züge zu überwinden.

Jedenfalls fuhr ich also heute mit der „Fichtelgebirgslinie“ zur Mündung der Selbitz in die Saale.

Um das zu sehen, überfährt man auch die ehemalige innerdeutsche Grenze (das ist etwa 10 KM von meinem Wohnort entfernt) fährt dann noch 1 KM weiter, ist dann also schon in den sog. „neuen Bundesländern“, und hat obiges Szenario vor sich. Auf dem Foto sieht man von rechts die Selbitz kommen, und in die Saale münden (links vom 2. Baum).

Auf dem Rückweg fuhr ich dann durch das „Höllental“, eine landschaftlich äußerst reizvolle Passage, passierte zuvor wieder jene ehemalige Grenze, und eben anschließend jenes Tal, das sich relativ unberührt seit Jahrhunderten dem Menschen präsentieren kann, weil (außer einem kleinen Wasserkraftwerk und einem Rad- und Wanderweg) in der felsigen Tallandschaft keine Nutzung der Natur möglich war.

Das Höllental ist zwar nur 5 KM lang, aber für den Wanderer und den Radfahrer eine Faszination. V.a. auch im Sommer, weil angenehm kühl.

So hatte ich 15 KM Rad-Tour hinter mich gebracht, mit entsprechendem Zeitaufwand, weil nur mit reichlich Pausen von mir zu bewältigen.
Und was soll ich sagen ….. für mich war es ein Erlebnis.

Und am Ende, wieder zurück, da gönnte ich mir beim Gastronomen um die Ecke einmal Rigatoni und, so wie es sich für einen Radfahrer gehört, ein großes Glas Wasser (leider vergaß ich, wegen des Hungers, das Beweis-Foto).

Es grüßt,
das Smamap

Optische Täuschung

Heute wieder auf Tour gewesen.

Dabei ein Foto gemacht, da muss man 2x hinsehen ….

Man sieht in der Glasscheibe des Bus-Häuschens jenes Werbeschild „MIETme“.

Man würde vermuten, das Plakat steht, so wie es sich in der Scheibe spiegelt, auf der anderen Straßenseite, etwas die Straße entlang.
TATSÄCHLICH steht es hinter mir. Und zwar in der gedachten Linie, vom Bild in der Scheibe, zu mir (also dem Fotografen), und diese nach rückwärts verlängert (also quasi durch mich hindurch).

Ich suchte das Plakat naturgemäß zuerst am falschen Ort.
Des Rätsels Lösung: Das Plakat spiegelt sich erstmal in der Seitenscheibe („AUSSENWERBUNG TRIFFT.“) und wird dann von dort weitergespiegelt in die Scheibe zwischen den 2 Holmen.

Es grüßt,
das Smamap

Augen auf !!!

Heute morgen um sieben ….

Eine

riss mich aus dem Schlaf.

Eigentlich wollte ich noch etwas schlafen. Aber die Kreissäge ließ es nicht zu.

Bei mir in der Nähe ist eine kleine Firma, die als Betriebsziel Holz spaltet und sägt, um es an privat zu verkaufen.

Na ja, und ab 7 Uhr dürfen die loslegen. Und das machen sie manchmal auch Samstags.

Sicher könnte ich mich deswegen fürchterlich aufregen, aber zum einen nutzt es absolut NICHTS und zum anderen sollte man um 7 dann doch fertig sein mit schlafen. Darüber hinaus hat eine solche Firma genauso ihre Daseinsberechtigung.

Also locker sehen und weil die Sonne scheint …. raus in die Natur.

Es grüßt,
das Smamap