Die Wahrheit der Welt


GedankenTausch Traurige Wahrheit oder schöne Einbildung

Gerne schließe ich mich dem Projekt von moteens (wieder) an zum GedankenTausch, und trage meine Gedanken vor, die ich zu dem Thema hab, bzw. die mir während des Schreibens noch dazu einfallen. Ich hoffe, ich werde nicht zu lange.

HIER NOCHMAL ZUM NACHLESEN BEI moteens

******************************

Viel passiert auf dieser Welt. Sehr sehr viel Schönes, aber auch sehr viel Trauriges. Und manchmal hängt beides sogar zusammen.

Ein Bsp. für Letzteres wäre etwa Mutter Theresa, die sehr viel unendlich Schönes für diese Welt getan hat. Aber das eben auch deswegen, weil sie so viel Schreckliches vorgefunden hat.

Was „Schönes“ angeht, so denke man nur einmal an die Geburt eines Lebens irgendwo auf der Welt. Egal wo. Nehmen wir an, es geht alles gut bei dieser Geburt. Jede(r), der/die Kinder hat, kann das Gefühl nachvollziehen, das sich dort einstellt.

Was „Trauriges“ angeht, so denke man nur einmal an den Tod eines Menschen, der einem sehr viel bedeutet. Ich nehme als Bsp. den Tod meines Vaters. Als dieser vor ein paar Jahren starb, da ging ein Teil dieser Welt für mich verloren. Und die Traurigkeit darüber, die ist bis heute nicht völlig vergangen.

Mir ist klar, dass moteens nicht DAS gemeint hat, als von der „Traurigen Wahrheit“ die Rede war. Aber wenn wir von „Wahrheit“ sprechen, dann gehört alles dies dazu. ALLES das, was man sich unter „schön“ und „traurig“ vorstellen kann.
Es gibt wohl nur diese beiden Pole. Etwas ist entweder schön oder traurig. In den verschiedensten Abstufungen

Und das ist die Wahrheit dieser Welt.

Ich würde es nicht als „traurige Wahrheit“ bezeichnen, sondern als schlichte Wahrheit. Aus nichts anderem besteht die Welt. Ich wüsste nicht, was ich nennen sollte, als etwas, das total neutral wäre. Alles tendiert immer mehr zu der einen oder der anderen Seite, ist entweder eher schön oder eher traurig.

Wobei man da immer erst ein Urteil fällen kann, wenn das Endergebnis sichtbar wird.

Und nun komme ich dahin, wo ich eigentlich hin wollte …..

In den letzten Wochen/Monaten wurden wir mit Vielem konfrontiert, was immens traurig ist/war.

Und die Gedanken daran, kommen einem immer wieder.

Mir ging es heute so, als ich beim örtlichen Wiesenfest (woanders heißt das Volksfest oder wie auch immer) so am Tisch saß, mit meinem Schaschlik und meiner Maß Radler. Und das Ganze genoß. Um mich herum saßen viele ältere Menschen (am heutigen letzten Tag war Seniorennachmittag), lachten, ließen es sich gut gehen, und alle die dort waren, empfanden das sicherlich als schön. Angenommen, es wäre plötzlich einer aufgestanden, hätte einen Knopf gedrückt, und sich selbst in die Luft gesprengt. Aus all dem Schönen, wäre von einem auf den anderen Moment etwas unendlich Trauriges geworden.

Und wieder hängt Beides zusammen.

Ich sage nicht, dass es unbedingt zusammentreffen muss, aber es ist unabänderlich Bestandteil dieser Welt, und wir haben keinen letzten Einfluss darauf, wann und wo, das eine passiert oder das andere oder beides zugleich.
Wir können zwar etwas anschieben, etwas beeinflussen, aber was letztlich ganz genau draus wird, das liegt nicht in unserer Macht, das wirklich zu bestimmen.

Was wir aber bestimmen können, ist, WIE das auf uns WIRKT, was passiert.

Ich nehme als Bsp. wieder den Tod meines Vaters. Für mich war das damals eine Katastrophe. Er starb viel zu früh. Es hätte noch so viel zu sagen und zu leben gegeben, zwischen ihm und mir. Ich war unendlich traurig. Und doch, wie er da dann so friedlich lag, erlöst, den Krebs hinter sich, da war das auch etwas Schönes.

Und wenn man sich jetzt in Erinnerung ruft, diese Ereignisse in Paris, Nizza, München, Ansbach, Beiruth, Bagdad oder wo auch immer, dann kann man dem nur Trauriges abgewinnen. Wie könnte es auch anders sein, wenn unschuldige Menschen aus dem vollen Leben in den Tod gerissen werden. Aber es hat auch wieder viel damit zu tun, wie es auf uns WIRKT.

Und dies wird v.a. bestimmt durch die Medien ….. und endlich habe ich den Bogen dorthin bekommen, wo ich eigentlich hin wollte. Aber während des Schreibens entwickelte sich eine Eigendynamik, die mich erst Umwege beschreiten ließ. Über Dinge schreiben ließ, über die zu schreiben ich eigentlich gar nicht vor hatte…….und so hat mir das Schreiben darüber auch selber gewisse Erkenntnisse vermittelt.

Die Medien unterbreiten uns, was passiert, wie es passiert, und verbreiten dabei v.a. WIRKUNG.

Selbstverständlich kann man diesen Ereignissen nichts Positives abgewinnen (zunächst). Trotzdem behaupte ich, dass die Medien uns diese Ereignisse in einer Art und Weise präsentieren (dauernd, immer wieder erneut, mit schlimmen Beschreibungen und Bildern), so dass es fast unmöglich wird, sich dem Schrecken zu entziehen.

Ich überlege mir, wie es wohl gewesen wäre, wenn ich das Sterben meines Vaters immer und immer wieder hätte miterleben sollen? Hätte ich dem letztlich auch nur IRGENDWAS Positives abgewinnen können.
Wohl eher nicht.
SO habe ich das Unvermeidliche dann letztlich akzeptiert, und ihm dann doch noch etwas Positives abgewinnen können. Also etwas tun können, was im Wesen des Menschen liegt.

JA, es liegt im Wesen des Menschen, die Welt letztlich positiv zu sehen, bei alldem Negativen, was in ihr geschieht.Warum das so ist ….. keine Ahnung. Aber der Mensch hat das in sich.

Ich bin für mich zu dem Ergebnis gekommen, in den letzten Wochen und Monaten, dass ich diese Terroranschläge nur noch eher oberflächlich medial auf mich wirken lasse. In Form einiger weniger Berichte, aus seriösen Quellen, in Form von seriösen Kommentaren und Hintergrundberichten. Fertig. Dieses gebetsmühlenartige Wiederkäuen mache ich nicht mehr mit.

Und mir ist jetzt während des Schreibens auch klar geworden, warum ich das nicht mehr möchte.

Schlicht deswegen, weil es mir diese Berichterstattung unmöglich macht, auch nur ansatzweise einen positiven Schluss aus den Geschehnissen zu ziehen. Nicht, weil das Geschehen an sich etwas Positives hätte, sondern einfach, weil jedes Traurige, jede Katastrophe, eine positive Konsequenz nach sich ziehen muss, um die Welt letztlich besser zu machen, als sie ist.
Und das wird uns sicherlich nicht gelingen, wenn wir verharren, im Terror, im Chaos, im Kriegsgeschrei. Und die Gefahr dort zu verharren, nimmt immer mehr zu, wenn wir reflexartig, suchthaft, den Medien hinterherhecheln, in dem Bestreben, alles mitzubekommen, um nur ja unsere Ängste unter Kontrolle zu halten, und uns Sicherheit zu suggerieren, eine Sicherheit, die es gar nicht gibt, die uns aber die Medien, ob gewollt oder nicht, glauben machen wollen.

Und so ist es gekommen, dass ich heute nicht einmal sagen könnte, WAS GENAU in Ansbach passiert ist. Eine Bombe? Irgendwas anderes? MUSS ich es wissen? Macht es einen Unterschied? Würde ich, wenn ich mir alles aus dem Netz zusammensuche, nicht nur denjenigen in die Hände spielen, die die Aufmerksamkeit der Medien suchen?

Ich wage die These, dass das Meiste von dem, was heute passiert in der Welt, nur deswegen passiert, weil die Protagonisten wissen, dass die Medien präsent sind, und wir Zuschauer damit erreicht werden.

In Abwandlung eines Spruches, der in meiner Jugend ein geflügeltes Wort war, könnte man sagen …. stellt euch vor, es ist Terror und keiner geht hin.

Und um zum Thema zurück zu kommen ….. es ist leider die traurige Wahrheit, dass es Terror ohne die Medien nicht geben würde. Wobei es mir fern liegt, Ursache und Wirkung zu vertauschen. 
Und sollten wir dann also stattdessen eine „schöne Einbildung“ zulassen? Ich möchte es umformulieren ….. es wäre angesagt, die traurige Wahrheit ein ganzes Stück auszublenden und dem zu widerstehen, was das Traurige zu einem festzementierten Bestandteil unseres Lebens machen will, und stattdessen das Positive zu betonen und zu leben, aber nicht das Positive in Form von „HABEN und BESITZEN“ sondern im Zwischenmenschlichen. Und das wäre dann REAL und hätte mit Einbildung nichts zu tun.

Es grüßt,
das Smamap

PRIVAT eben ….

Jeder kennt das. Auf der Tür steht „Privat“.

Ein anderes Wort für „Zutritt verboten“. Höflicher eben.

Diese Höflichkeit durfte ich heute in anderer Hinsicht erleben. Beim Doc nämlich.

Ich saß schon im Sprechzimmer meiner Ärztin. War nämlich an der Reihe. Plötzlich stand eine ältere Dame in der noch offenen Tür, und tat kund, dass eigentlich SIE dran wäre.

Es stellte sich dann heraus, dass sie Privatpatientin sei. Ergo, wurde ich hinauskomplimentiert. Eine diesbezügliche Frage, meinen Stuhl wieder freigeben zu wollen, beantwortete ich zunächst mit einem schlichten „NÖ“.

Allerdings gehöre ich zu der Spezies, die die Dinge nicht so ganz ernst nehmen (zumindest versuche ich es, und das klappt nicht immer, aber immer öfter).

Die Dame meinte dann, sie würde ja auch schon 20 Minuten warten. Ich meinte so im Vorbeigehen, dass man das einer Privatpatientin natürlich nicht zumuten könne.

Sprach´s und versammelte mich 5 Minuten lang auf einem Wartestuhl.

Das nennt man dann Höflichkeit, wenn man einen Mitpatienten aus dem Sprechzimmer scheucht, weil man ja schließlich was Besseres ist.

Aber ehrlich gesagt, bin ich ganz froh, nicht SO sein zu müssen, wie jene Dame.

Es grüßt,
das Smamap

Doping

Als ich von der Entscheidung des IOC gehört/gelesen habe, da war ich empört. Total verärgert darüber, dass die Funktionäre vor Putin eingeknickt waren.

Doch mittlerweile, muss ich sagen, finde ich das gut, wie sie entschieden haben.

Denn es kann nicht anders sein, als dass FÜR die Sportler entschieden wird, also für Diejenigen, die sauber sind.
Und da kann es auch nicht angehen, dass pauschal alle Sportler eines Landes über einen Kamm geschert werden. Es muss immer noch gelten, so meine ich, dass es bzgl. des einzelnen Sportlers bewiesen sein muss, dass er sich etwas hat zuschulden kommen lassen.

Genau so, wie man das auch verlangen würde, wenn es um den normalen Bürger geht, so wie „du und ich“.

Einfach in einer Art „Sippenhaft“, alle zu verurteilen, die Zeiten sollten wir eigentlich lange hinter uns haben. Es sollte für jeden Einzelnen zunächst einmal die Unschuldsvermutung gelten, und nicht in einem Zug alle Sportler eines Landes vorverurteilt werden.

Und deshalb finde ich die Entscheidung des IOC, nach einigem Nachdenken, absolut in Ordnung. Wobei ich schon dazu sage, dass ich nicht weiß, was da bei der Entscheidungsfindung so genau abgelaufen ist.
Ich betrachte nur das Ergebnis.

Ich nehme da einem Herrn Bach auch ab, dass er sich die Entscheidung nicht leicht gemacht hat. Wie wohl alle, die da entschieden haben.

Und insofern empfinde ich das Urteil des Herrn Harting, seines Zeichens Diskuswerfer, doch als etwas, was den Rahmen des Vertretbaren, weit hinter sich lässt.
Ansonsten habe ich eine sehr hohe Meinung von diesem Sportler, der oft die Dinge beim Namen nennt, und viel Richtiges in der Vergangenheit gesagt hat. Auch als einer, der den Worten immer hat Taten folgen lassen.
Aber in dem Fall hat er sich etwas vergessen.
Meine Meinung.

HIER nochmals die Ereignisse zum Nachlesen 

Und so bleibt nur zu hoffen, dass bei den Olympischen Spielen, alles so sauber als möglich sein wird, und die Anti-Doping-Hüter alles Mögliche unternehmen, um die Betrüger im Sport, so schnell als irgend möglich zu enttarnen.
Ich meine gelesen zu haben, dass das IOC auch bestätigt hat, dass die Entscheidung für alle jene russischen Sportler gilt, die nachweisen können, dass sie sauber sind. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hätte sich das IOC damit ein Hintertürchen offen gelassen. Denn nach meinem Verständnis, kann ein Sportler von dort nicht als sauber gelten, der nur solche Dopingtests aufzuweisen hat, die in Russland, von russischen Kontrolleuren durchgeführt wurden.

Und es bleibt auch zu hoffen, dass der Herr Bach den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen vermag, der z.B. so aussieht, dass immer mehr junge Funktionäre den Weg in´s IOC finden. Vielleicht wird das ein Weg, der auch ein Stück weit weg führt, von diesem unsäglichen Kommerz, unter dem der Sport und v.a. die olympische Idee, ganz eindeutig leidet.
Sicherlich ein langer und schwieriger Weg. Aber er muss gegangen werden, und eine Chance bekommen.

Für mich scheint der Herr Bach jemand zu sein, der sich auch erst durchsetzen muss gegenüber einem Apparat, der seit Jahrzehnten gewachsen ist, und den man nicht mal so eben umwerfen kann.

Insofern sehe ich da durchaus Paralellen zum Vatikan, ohne jetzt einen IOC-Präsidenten mit dem Papst vergleichen zu wollen.

Es grüßt,
das Smamap

Entschuldigung ??? Fehlanzeige !!!

So schlimm das ist, was in meiner Heimatstadt München geschah …..

Ich finde noch schlimmer sind all diejenigen, die reflexartig aus ihren Löchern gekrochen waren, und schon im Voraus wussten, was da passiert, und wer da alles dran schuld war. Bei Twitter kann man das alles nachlesen.

Das war nämlich alles passiert wegen der Ausländer, und der Flüchtlinge und wegen der Merkel und was es nicht noch alles für Gründe gab.

Und dann stellte sich heraus, es war alles ganz anders gewesen.

Und diejenigen, die andere als Schuldige veröffentlicht hatten, die hatten nicht einmal soviel Anstand, sich dafür zu entschuldigen.
Das Zeitalter der Anonymität machts möglich. Jeder darf jeden an den Pranger stellen, ohne dafür Verantwortung zu übernehmen. Es lässt sich ja vortrefflich im Anonymen verstecken.

Niveau haben, und gute Kinderstube, ist was anderes.

Und als wäre das noch nicht schlimm genug, so sind solche Verhaltensweisen der Anfang dessen, was dann genau dort endet, wo die nächsten Toten liegen werden.

Und so drückt der eine ab, und der andere verteilt ohne jegliche Gewissensbisse ….. Hass, Beleidigung und Anklage.

Es grüßt,
das Smamap

Selbstverständlichkeiten

In letzter Zeit war immer von negativen Seiten der EU die Rede. Davon, was nicht passt, nicht gut ist, nicht funktioniert ……

Dabei gibt es immens viele Dinge, die wir mittlerweile als Selbstverständlichkeiten hinnehmen, und die es SO nur deswegen gibt, weil es die EU gibt.
Eine EU, die Vieles erst ermöglicht hat.

Ein guter Artikel, wie ich finde, ist auf perspective-daily.de erschienen

HIER zu erlesen

Gleichzeitig möchte ich diese „etwas andere Zeitung“ empfehlen. Ich habe die Möglichkeit, hier 1 Jahr lang die Zeitung „zu beziehen“, und habe dort schon ein paar ganz erstaunliche Artikel gelesen. Seriös und sachlich.

Es grüßt,
das Smamap

Die Macht des Verbrauchers

Es gibt verschiedenste Gründe warum man bestimmte Produkte kauft.

Es ist völlig selbstverständlich, dass jeder darauf achtet, dass er gute Qualität erhält. Der Preis muss stimmen. Das Produkt muss das beinhalten, was sich der Verbraucher in Qualität und Eigenschaften vorstellt. Dann spielt auch die Umwelt noch eine Rolle.

Und für so manchen Verbraucher spielt auch eine Rolle woher das Produkt kommt.

In letzter Zeit spielt Letzteres für mich eine immer größere Rolle, und auch was für eine Verhaltensweise das produzierende Land an den Tag legt, und was ich mit meinem Geld somit unterstütze, sei es direkt oder indirekt.

Und so kaufe ich keine Produkte mehr aus fernen Ländern, Produkte die mit immensem Aufwand und entsprechender Umweltbelastung rund um die ganze Welt geflogen werden. Dazu gehört v.a. Obst, sagen wir aus Chile oder Indonesien oder wo auch immer her. Es gibt Gleiches oder zumindest Entsprechendes auch aus heimischem Anbau. Und wenn nicht, dann gibt es eben keine Mango mehr.

Ich kaufe keine Produkte mehr aus der Türkei, keine aus Großbritannien oder Spanien. Auch keine aus den Vereinigten Staaten. Warum? Ich unterstütze keinen angehenden Diktator, Mörder oder wie immer man das nennen will. Ich kaufe auch keine Produkte mehr aus einem Land, das sich dafür entschieden hat, aus egoistischen Gründen eine relativ gut funktionierende Gemeinschaft zu verlassen. Ich kaufe auch keine Produkte mehr aus einem Land, das ohne Rücksicht auf Verluste die Umwelt und v.a. die Wasserreserven vernichtet. Und ich kaufe auch keine Produkte aus einem Land, das mit Dingen wie Krieg und Waffen mehr als nur leichtfertig umgeht, und seine wirtschaftliche und/oder militärische Macht oft ohne Rücksicht auf Verluste einsetzt.

Es gäbe dazu sicherlich noch mehr Beispiele zu nennen.

Sicherlich ist das dann auch immer mit etwas Mehrausgabe verbunde. Aber ich unterstütze mit dem Geld, das ich habe, lieber die örtlichen Agrarproduzenten, noch dazu, wenn sie auf ökologischen Anbau Wert legen. Gestern z.B. war ich in Hof auf dem Markt und habe dort u.a. Eier mitgenommen vom bekannten Eierproduzenten aus der Umgebung, der seine Hühner so hält, wie ich mir das vorstelle. Ich bekomme dort natürlich keine 10 Eier für 1 € und 20 Cent. Aber das was ich bekomme, schmeckt wenigstens, und die Eier haben eine Größe, die ich im Discounter-Sortiment vergeblich suche, und die Eier zerbrechen dann auch nicht schon vom Ansehen. Und ich habe Kirschen gekauft. Aus Deutschland. Die türkischen beim Discounter lasse ich links liegen, egal, was die kosten.

Und auch sonst beachte ich schon, was Anbieter so treiben. So kauf ich z.B. nichts mehr bei Amazon, seit ich damals mitbekommen habe, wie die mit ihren Beschäftigten umgehen, und wo die Steuern zahlen.

Fazit: Mit den Möglichkeiten, die jeder für sich selbst hat, lässt sich etwas erreichen. Und VIEL Kleinvieh macht auch erheblich Mist. Oder in dem Fall halt eben nicht mehr ….

Es grüßt,
das Smamap

(Samsung)-Tablet die 325-ste …..

Mal wieder ein Zwischenbericht ….

Bin nach wie vor sehr begeistert von meinem Tablet

(Samsung Galaxy Tab S2 – 9.7)

Ich mache alles damit, was ich früher auf dem PC gemacht habe, und mehr.

Das Bild zeigt das Gerät in der Tablet-„Tasche“ inkl. der Bluetooth-Tastatur. Letztere war für mich die Hammer-Ergänzung, weil man als geübter 10-Finger-Schreiber mit der Tastatur am Touch-Display natürlich einschläft. Was war ich froh, als ich das spitz kriegte, dass diese Möglichkeit besteht. Und das Ganze war dann auch ein vollwertiger Ersatz für die Tastatur, die man vom PC her gewohnt ist.

Die Tastatur hat einen eingebauten Akku, den ich alle heilige Zeit mal aufladen muss (was in 1 Stunde geschehen ist), und ansonsten erkennt das Tablet die Tastatur sobald ich auf ihm das Bluetooth einschalte. Die Tastatur selbst bleibt immer aktiv und geht aber nach kurzer Zeit in den Standby.
Das Keyboard ist super flach ….

….. magnetisch, und haftet deshalb ohne Probleme auf der Tablettasche (s. 1. Bild).

Auf dem Tablet habe ich eine Tastatur-App installiert, die zum einen eine angenehme Display-Tastatur liefert und zum anderen erkennt, wenn die externe Tastatur aktiv ist, und sodann die Display-Tastatur abschaltet/ausblendet (das funktioniert nicht immer, aber meistens).

Unterwegs habe ich das externe Keyboard selten dabei, beschränke also zu schreibende Dinge größeren Umfangs auf zuhause.

Das Einzige Problem, was ich mit dem externen Keyboard habe, ist, dass ich in manchen Apps oder App-Bestandteilen den Effekt habe, dass die Rückschritt-Taste (Backspace) nicht nur ein Zeichen löscht, sondern gleich zwei. In anderen Bereichen funktioniert das dann aber wie gewohnt. Beispiel: Wenn ich einen Beitrag hier über die WordPress-App schreiben, ist alles so wie man es immer gewohnt war. Wechsle ich dann in der App in den Bereich, in dem ich Blogs lesen kann, denen ich folge, und schreibe dort dann einen Kommentar, dann funktioniert Backspace dort so, dass es 2 Zeichen löscht. Ich bin noch nicht dahinter gestiegen, ob das ein App-Verhalten ist oder auch mit der Tastatur bzw. mit Bluetooth zu tun hat. Wenn es nur EINE App ist, in der das auftaucht, wäre es ziemlich eindeutig, aber ich bin mir grad nicht sicher, ob sich das nur auf eine App beschränkt.

Wie ich jemals ohne Touchscreen arbeiten konnte, verstehe ich im Nachhinein absolut nicht. Das geht soweit, dass ich, als ich letztens bei einer Bekannten an deren Notebook was nachsehen wollte, ich ganz verblüfft feststellte, dass ich mehrfach versuchte, etwas am Display zu bewirken, und dann erstmal etwas überlegen musste, um zu realisieren, wie die gewünschte Funktion per Maus zu erreichen ist.

Ich habe auch den Scanner abgeschafft, der an meinem PC hing (was ich wohl schon mal berichtet habe), weil ich ja im Tablet schon einen Scanner drin habe. Allerdings hat das eine Weile gedauert, bis ich das realisierte. Und seitdem nehme ich Schriftstücke mit der Kamera auf, und kann sie so z.B. archivieren, wegfaxen (Online-Fax) oder dergleichen.

Wenn ich mal so ein Schriftstück benötige, es nachlesen will, dann rufe ich das Bild auf, ziehe es auf die gewünschte Größe, um es einwandfrei lesen zu können, und gut is.
Wie überhaupt solch ein großes Display etwas Wunderbares ist.

Auch das „Fernsehen“ über das Tablet ist mittlerweile etwas Selbstverständliches geworden (ich berichtete). Das Streamen funktioniert einwandfrei (meine Bandbreite lässt es ohne Probleme zu), ich habe Zugriff auf alle Kanäle, die ich normal so sehe, und auch der Streaming-Provider (Magine TV) funktioniert bestens.Ich zahl da zwar 5 € im Monat, aber das ist es mir mittlerweile wert. Mein Display hat keinerlei Probleme mit irgendwelchen Darstellungen oder Bildwechseln. Und ich muss sagen, Samsung hat AUCH an DER Stelle einwandfreie Arbeit geleistet.
„Fernsehen“ auf einem 10″-Display??? Kein Thema …. von der Größe absolut ausreichend und ohne Weiteres vergleichbar damit, als hätte ich an der Wand einen 50″ Bildschirm hängen oder gar mehr. Schließlich säße ich ca. 3 Meter von diesem Flachbildschirm entfernt. Mein Tablet steht in meiner unmittelbaren Nähe und ich kann es in meiner Wohnung auch mitnehmen, wohin ich will. Also z.B. Fußball in der Küche sehen oder den Film im Bett oder was/wo auch immer.
Ein ganz entschiedener Vorteil in dem Zusammenhang, ist auch noch der minimale Stromverbrauch eines Tablets, im Vergleich mit einem großen Flachbildschirm-Fernseher. Letzterer schlägt wohl in aller Regel irgendwo mit 50 bis 100 Watt zu Buche, je nach Gerät. Das Tablet verbraucht beim Aufladen unter 9 Watt. So ein Ladezyklus dauert ca. 4 Std. Damit kann ich dann, nach bisheriger Erfahrung geschätzt, ebenso lange Streamen.
Ein großer Flachbild würde dabei also etwa 1/3 KWh verbrauchen, mein Tablet etwa 1/10 davon. Auf´s Jahr hochgerechnet (bei 300 Tagen), wäre das ein Unterschied von etwa 100 KWh zu ca. 10 KWh. 90 KWh, das sind bei einem heutigen Tarif ca. 30 €. Jetzt keine riesige Summe, für mich viel Geld. Und das nur über´s TV-Verhalten. Würde man das durch sinnvolle Sparmaßnahmen in anderen Bereichen ausbauen, so ist eine Einsparung von 100 € durchaus ohne Probleme erreichbar (aber das ist ein anderes Thema).

Das Einzige, was nicht so ganz toll ist, um zum Tablet zurück zu kommen, ist die Akkuleistung. Ohne jetzt hier technische Werte zu produzieren, sei nur gesagt, dass der Akku normalerweise nicht den ganzen Tag hält. Je nachdem, was/wieviel ich mache, muss ich 1-2 Mal aufladen.
Aber das ist letztlich auch nicht das Problem, denn was soll einen davon abhalten, das Gerät zeitweise an die Steckdose zu hängen. Wer sagt, das ginge bei ihm nicht, der hat offenbar nicht mehr die Muse oder das gedankliche Leistungsvermögen, beim Essen oder während anderer Tätigkeiten, die eine Tablet-Nutzung verbieten/ausschließen, das Netzteil anzustecken. Und teilweise geht das ja auch während der Nutzung. Da ist zwar die Laderate nicht grade berauschend, weil man ja gleichzeitig auch Leistung für die Nutzung abzieht, aber Kleinvieh macht auch Mist 😉

Und zum Schluss: Ich hatte mir die Tablet-Variante bestellt, die die Telefonie mit beeinhaltet, also SIM-Karte rein, und weiter geht´s, wie vom Smartphone gewohnt.
Die Freisprecheinrichtung funktioniert offenbar völlig ohne Abstriche. Jedenfalls hat bisher keiner meiner Gesprächspartner etwas Gegenteiliges verlauten lassen. Wär ja auch doof, wenn man mit einer Fliese am Ohr telefonieren würde.
Was ich noch nicht versucht habe, ist die Telefonie über Ohrstöpsel/Micro (quasi Head-Set). Das ist die Variante, die die Freisprecheinrichtung abschalten würde, sobald man das Zubehör am Lautsprecheranschluß (kleiner Klinkenstecker) anschließt, weil man z.B. in entsprechender Umgebung niemand mithören lassen möchte. Wie das rein akustisch rüberkommt, muss ich erst noch testen. Jedenfalls habe ich von meinem Samsung-Smartphone noch so ein Zubehör übrig.

Soweit für jetzt ….. bin ja auch lang genug geworden.

Es grüßt,
das Smamap

Nur nicht untergehen

Seit Kurzem gehe ich morgens, wenn es das Wetter zulässt, schwimmen, ins örtliche Freibad.

Glücklich sei, wer in einer Gemeinde lebt, in der es so etwas noch gibt.

Zudem habe ich den Vorteil, dass ich das bequem zu Fuß erreichen kann. Wegzeit ca. 10 Min.

Diese Woche war es vorgestern das erste Mal wieder möglich. Rein wettertechnisch gesehen. Gestern dann hätte ich zum Schwimmen kein Bad benötigt. Es kam ausreichend Wasser von oben. Und mit 15° Außentemperatur zieht es einen dann nicht so wirklich ins Bad.

Da VERzieht es einen höchstens, vor lauter bibbern.

Heute schloß das Wetter dann durchaus wieder an vorgestern an. Sonne satt, und die Wassertemperatur im Bad ist sowieso immer 23°, weil dieses ans nahe Holz-Schnitzel-Heizkraftwerk angeschlossen ist (ich glaub zumindest, dass das SO heißt).

Und so ist das immer ganz lustig zu beobachten, wie sich da eine ganze Zahl von Menschen, meist Senioren (aber nicht nur), morgens ab 8 im Bad einfindet, und dem Hobby Schwimmen nachgeht.

Gut, das ist zeitweise doch einigermaßen mit „ratschen“ durchsetzt. Für hier nicht Einheimische sei übersetzt, dass „ratschen“ gleichbedeutend ist mit unterhalten/quatschen/Small-Talk.
Und so sieht man mitunter die Schwimmer in der Beckenmitte stillstehen, und das Einzige was sich scheinbar bewegt, ist das Mundwerk. Offenbar gibt es dann gar Wichtiges zu besprechen.

Ich gehöre dieser Gemeinschaft noch nicht wirklich an, weil ich doch erst seit Kurzem das Becken nutze. Zudem hätte ich da so meine gewissen Schwierigkeiten, einen Teil meiner Atmung und meiner Kraft, auch noch dem Small-Talk zu widmen.

Mehr wie 10 Bahnen schaffe ich auch noch nicht (und auch das mit Pause zwischendrin), weil meine Reserven, die ich zum Großteil für mein Gleichgewicht brauche, und auch mein Kreuz, nicht mehr zulassen.
Letztlich muss ich berücksichtigen, dass der Tag noch länger ist, und ich meine Kräfte noch brauchen werde, um das fehlende Gleichgewicht zu ersetzen.

Auf jeden Fall ist das eine schöne Sache, wenn sich einer wie ich, der verminderten Schwerkraft im Wasser hingeben kann, dies genießt, und für eine kurze Zeit seine Befindlichkeiten/Einschränkungen vergessen kann.

Was immer höchst amüsant ist, ist die Unterschiedlichkeit, wie die Menschen, ausrüstungstechnisch, im Bad erscheinen.
Meinereiner kommt mit dem Handtuch unter dem Arm dort an, und fertig.
Manch andere sind den Kompromiss eingegangen, ein kleines Mini-Täschelchen mitzuführen, in dem just jenes Handtuch, und sonst nichts, enthalten ist.
Und wieder andere nennen dann schon eine riesige Tasche ihr Eigen (v.a. die Damen). Denn schließlich braucht man zusätzlichen Badeanzug, Bademantel, Badeschlappen, Föhn, jegliche Duschmittel, Kosmetik-Utensilien und natürlich das Smartphone.

Ich komme mir da immer ganz nackt vor, wenn ich dann am Ende mein Handtuch zusammenlege, in der Umkleide noch kurz mir meine Badehose vom Leib reiße, diese ins Handtuch wickle, mir das unter den Arm klemme, und in kurzer Jeans und T-Shirt Richtung Heimat wackle.

Ich versuche halt die Dinge einfach zu halten, und werde mir das wohl für den Rest meines Lebens auch nicht mehr abgewöhnen wollen/können.

Es grüßt,
das Smamap

Poke di dingens …. die 2te

Was den Hype um die neue Spiele-App angeht, stieß ich grade auf Folgendes aus der Feder von ​anwalt.de

„………..
Spieler zahlen mit ihren Daten

Was datenschutzrechtliche Aspekte angeht, ist die Smartphone-Ausgabe der bonbonbunten Monster-Saga aktuell höchst umstritten – schon auf den ersten Blick dürften bei datenschutzkundigen Usern einige Alarmglocken schrillen. Zuallererst verweigert „Pokémon Go“ ohne aktivierte GPS-Funktion schlicht den Dienst. Wer also an dem launigen Augmented-Reality-Zeitvertreib teilnehmen möchte, muss gezwungenermaßen jederzeit seinen Standort preisgeben.

Auch Google profitiert enorm von „Pokémon Go“

Zudem sorgen die betont unscharf formulierten Datenschutzbestimmungen von „Pokémon Go“ unter Experten für Unbehagen. Und was sich ihnen explizit entnehmen lässt, ist durchaus besorgniserregend: Unter anderem behält sich der App-Hersteller vor, die erhobenen Daten auf unbestimmte Zeit zu speichern, zur Nutzerprofilerstellung zu verwenden sowie an Dritte weiterzugeben – unter anderem auch an die Regierung und etwaige Strafverfolgungsbehörden. Letztendlich verfügt „Niantic“, der Entwickler der Erfolgssoftware, über direkte Beziehungen zu dem für seine allgemeine Datensammelwut bekannten Suchmaschinenriesen Google – ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Daten sammeln ist nicht genug

Hiervon abgesehen setzt der kurzweilige Augmented-Reality-Spaß zu seiner Finanzierung neben der Verwertung der Daten seiner User sogenannte „In-App-Käufe“ ein. Denn wer möchte, dass ihm die Monsterjagd einfacher von der Hand geht, kann für eine Handvoll Euro etwa „Pokébälle“, Tränke oder diverse Pokémon-Lockmittel erstehen. Auch wenn die Preisgestaltung im Vergleich zu anderen Titeln insgesamt moderat gehalten ist, können sich hierbei bei Vielspielern sicherlich beachtliche Summen anhäufen……….“

Letztlich muss das jeder selbst entscheiden, was er tut und was nicht. Allerdings sind auch viele Minderjährige zugange, und es ist sicher nur eine Frage der Zeit bis auch hier ganz eindeutig Grenzen überschritten sind, an die beim „Spiele-Spaß“ zunächst niemand denkt (allen voran die Eltern und der Gesetzgeber).

Und so ist es wie immer: Es gibt 2 Seiten einer Medaille. Die positive Seite, und die andere.

Es grüßt,
das Smamap