Wie hat unser Leben nur OHNE funktioniert?

Angespornt hat mich zu diesem Beitrag ein Bloggerkollege

https://mydailybadluck.wordpress.com/2016/07/20/die-netzabdeckung/

Heute ist es Standard, dass (fast) jeder ein Smartphone hat.
Sogar diejenigen, die niemals sowas haben wollten, nennen zumindest ein Handy ihr eigen.

Bsp.? Die Mutter einer Bekannten, die Dame ist über 70, hat sich vor einigen Monaten ein Handy angeschafft (wir waren gemeinsam beim Elektronik-Markt). Nur eins mit großen Tasten und einem Display, um die Nummer zu sehen. Zweck der Übung war, um von unterwegs Hilfe anfordern zu können, denn schließlich ist man ja nicht mehr die Jüngste und auch nicht die Gesündeste.

Eine sinnvolle Anschaffung, wie ich meine.

Bei mir geht es langsam auch in die Richtung. Wenn man schon 2 Schlaganfälle hinter sich hat, das Gleichgewicht deshalb eher unter „funktioniert noch“ einzuordnen ist, und die Wirbelsäule so manches Mal streikt, ist es dann doch ratsam, sich nicht ohne Kommunikationsmittel in der Welt zu bewegen.

Zudem fand ich die Möglichkeiten immer schon faszinierend (würde Spock sagen), zumal von berufs wegen, die heutige Telefonknochen zu bieten haben.

Trotzdem gehöre ich zu denjenigen, die im Bereich Telekommunikation „Spätzünder“ waren. Ich hatte mich lange Zeit dagegen gewehrt, ständig erreichbar zu sein. Schlicht deswegen, weil mir mein Privatbereich schon immer sehr wichtig war.

Manchmal frage ich mich heute, wie das denn früher war.

Früher, da gab es den Brief. Der brauchte mitunter einige Tage, bis er den Adressaten erreichte. Ja klar, das Telefon gab´s auch (früher hieß das noch nicht „Festnetz“). Damals natürlich mit Wählscheibe.

Dieses technische Wundermittel hatte die Eigenschaft, dass man immer zum Ende einer Nummer, das falsche Loch erwischte. Also das Ganze nochmal von vorne …. (Sisyphos lässt grüßen).

Meine Großeltern, beispielsweise, hatten sowas gar nicht. Also gab´s in dem Fall tatsächlich nur den Brief. Der kam dann immer in altdeutscher Schrift. Ich konnte immer gar nicht verstehen, warum man SO schreiben konnte/musste.

Zuhause, das wir eine Mietwohnung im 4. Stock eines Wohnblocks (zumindest bis zu meinem ca. 15. Lebensjahr), da wir ich häufig draußen mit Freunden unterwegs. Wenn ich was von meiner Mutter brauchte, dann öffnete ich unten die Haustüre des Treppenhauses, und schrie einfach hinauf, meine Mutter möge doch zum Fenster rausschauen.
Ich möchte gar nicht wissen, wie oft ich damit sämtliche Hausbewohner furchtbar genervt habe.
Heutzutage wird das mit Smartphone erledigt. MEINE Kommunikations-Art von damals ist somit ausgestorben.

Wenn man heute die Möglichkeit hätte, eine Zeitreise zu machen, sagen wir ins Jahr 1970, und würde den Menschen zeigen, was es heute alles gibt …. man würde stehenden Fußes Bekanntschaft mit den Männern mit den weißen Jacken machen.

Damals war von Faxgerät, schnurlosem Telefon, Handy, eMail, Internet usw usf noch meilenweit nichts zu sehen. Zumindest bei Otto Normalverbraucher.
Natürlich war auch nichts zu sehen von Menschen, die ständig nur noch auf ein Display schauen, und dabei gegen den Lichtmasten knallen.

Ein Telefonanschluss dauerte damals 1-2 Monate, bis er installiert war, Hauptkommunikation erfolgte per Brief, Kontoauszüge gabs bei der Bank direkt am Schalter vom Bankmenschen, der sie aus einer Art Registratur heraussuchte, und die Dinge brauchten ihre Zeit.
Ich habe jetzt keine Beispiel parat, aber die Bestellung bei Neckermann dauerte bis zur Anlieferung sicherlich 2-3 Wochen (allein die schriftliche Bestellung war ja schon 3-4 Tage unterwegs). Heute wird per Internet bestellt (natürlich nicht mehr bei Neckermann), morgen wird das dort abgearbeitet, und 2 Tage später ist es da (zumindest mit dem Paketdienst; wenn es per Post/DHL kommt, dann hat man Pech, aber schließlich muss das ehemalige Behördentum ja noch irgendwo seine Hinterlassenschaften haben).

Und so haben sich die Dinge geändert: ALLES ist SOFORT angekommen (gut, bis auf den Brief!). Eine Nachricht an den Onkel meiner Ex (wie nennt sich eine solche Verwandtschaft ???), dort drüber in Georgia, die ist von jetzt auf sofort bei ihm.

Nur EINES ist geblieben, wie es immer schon war: Wenn man etwas von einer Behörde benötigt, das DAUAUAUAUERT !!!!!! , wenn überhaupt. Und da helfen auch sämtliche Smartphones nichts.
Ich könnte da jetzt aus dem Stand X Beispiele bringen …. aber was solls …..

Es grüßt,
das Smamap

Poke di dingens …..

Manchmal hat es so seine Vorteile, wenn man etwas dezentral lebt.

Hier in Oberfranken läuft die Zeit noch etwas langsamer, die Menschen sind noch verwurzelter in ihren Traditionen und Lebensweisen, und bis sich da was Neues durchgesprochen hat, das dauert immer etwas länger.
Ganz im Gegensatz etwa zu meiner Heimat von geburtswegen, sprich München.

Und so habe ich bisher noch niemanden gesehen, der nach den Dingern jagt.

(Copyright: Nintendo)

Gut, das mag durchaus teilweise auch an mir liegen, weil ich nicht so bewusst beachte, was die Schüler, die mir begegnen, so treiben. Aber ich nehme mal an, dass mir solch eher seltsame Verhaltensweisen aufgefallen wären, über die im Netz „landauf/landab“ berichtet wird.

Folglich ist davon auszugehen, dass die Zahl derer, die zu Jägern mutiert sind, sich noch im absolut überschaubaren Rahmen hält.

Mir stellen solche Entwicklungen immer die Frage, ob ich mich denselben stellen sollte, um auf dem Laufenden zu sein.
Immer öfter beantworte ich solche Fragen mit NEIN. Noch vor 10 Jahren, als ich noch gewisser Bestandteil der IT-Branche war, gehörte „auf dem Laufenden bleiben“ zum absolut zwingenden Bestandteil des Berufs- und damit auch des Privatlebens.
Und auch danach behielt ich das in gewissem Umfang bei, aus Gründen der Neugierde, und weil mich Entwicklungen in diesem Bereich immer noch faszinieren.

Jedoch unterscheide ich mittlerweile zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem. Schlicht deswegen, weil es mit zunehmenden Jahren, Dinge gibt, die wichtiger sind, als jeden Hype mitzuerleben/-verfolgen.

Und so weiß ich, so rein grundsätzlich, um was es beim jetzigen letzten Schrei geht, aber ich verspüre keine Notwendikeit, mir das Thema zu erarbeiten. Zumal es sich dabei um nichts handelt, was meinem Leben etwas geben könnte.

EINEN Gedanken habe ich allerdings zu dieser Zeiterscheinung: Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis es den ersten Toten gibt, deswegen, weil die Konzentration auf´s Smartphone wichtiger war, als diejenige auf die Umgebung, also etwa den Straßenverkehr.

AUCH deswegen finde ich es positiv, dass die Dinge nicht mehr so auf mich einprasseln, wie seinerzeit. Zum einen des Lebensortes wegen, und zum anderen aus eigener Entscheidung.

Es grüßt,
das Smamap

Impressionen

Aufnahmen von Unterwegs ….

Manchmal sind schöne Ecken zu entdecken (reimt sich sogar 😉

Ich sollte mehr fotografieren. Manches möchte man i-wie mitnehmen. Das Bild ist die beste Möglichkeit dazu.

Schöne Sommertage
wünscht
das Smamap

Endspurt

Noch gut 10 Tage gibt es ……

(Quelle: Reuters)

…… kostenlos.

Und deshalb zieht Microsoft alle Register im Endspurt, um das Thema in aller Munde zu halten.

Egal welchen Kanal man in welchem Medium öffnet, MS hat dafür gesorgt, dass es nur so Berichte darüber hagelt. Darüber, dass am 29. Schluss ist, darüber welche Vor- und Nachteile es hat, und und und

PR ist alles.

Ich bin sehr gespannt darauf, was hinterher passieren wird. Ob die Anwender reagieren, wenn sie feststellen, dass es mit der Kostenlosigkeit vorbei ist, wenn sie ihren Rechner umrüsten, einen neuen PC kaufen etc.

MS hat das sehr schlau eingefädelt: Zuerst verteilen sie das Betriebssystem scheinbar kostenlos, um dann zu kassieren, wenn man das angeblich kostenlose Betriebssystem auf einem anderen/neuen PC weiternutzen möchte.
Mal sehen, ob die Leute das mitbekommen, dass sie bei Kauf eines neuen PCs eine neue Windows10-Lizenz mitbezahlen und mit der „kostenlosen“ Lizenz nichts mehr anfangen können.

Am ehesten werden noch die Anwender drauf stoßen, die sich einen PC ohne Betriebssystem kaufen/organisieren/zusammenstellen, um dann zu realisieren, dass sie ihr „kostenloses“ Windows10 darauf nicht installieren können.

Noch schriller sollte es eigentlich werden, wenn die Leute dann, nach Kauf eines PC ohne Betriebssystem, und gescheiterter Windows10-Installation, ihre alte Windows7 Lizenz hervorkramen und installieren wollen, und feststellen, dass Windows7 auf den dann neuen Prozessoren gar nicht mehr läuft.

Aber wie gesagt: MS hat das sehr schlau eingefädelt, und so wird es ihnen womöglich gelingen, die Menschen über den Tisch zu ziehen, ohne dass diese es merken.

Mir sind diese Dinge vor ca. 1/2 Jahr aufgefallen, anhand von ein paar Verlautbarungen der Microsoft-Oberen, und auch wie ich vergeblich versuchte meine „kostenlose“ Windows10-Lizenz auf einem anderen PC zu nutzen, und die Antworten des MS-Service darauf, warum das nicht geht, mir sehr zu denken gaben.
Als Konsequenz habe ich dann, nach 25 Jahren, Windows für immer von meinen PCs verbannt.

Es grüßt,
das Smamap

Gelegenheit macht Diebe

Wie hier schon berichtet, weigere ich mich seit Kurzem die Endlos-Berichterstattungen über manche Ereignisse zu verfolgen.

Dennoch bekommt man natürlich die Schlagzeilen mit.

Und so macht es den Anschein, als würde eine bestimmte Person in einem bestimmten Land anlässlich eines Umsturzversuches die Gelegenheit nutzen, um unliebsame Menschen gleich mit aus dem Weg zu räumen.

Bestimmt werden jetzt wieder endlose Diskussionen geführt, wie man das denn bewerten solle, was dort jetzt passiert, und wie das mit Demokratie vereinbar sei.

Man muss nur die Augen aufmachen, um sagen zu können: Überhaupt nicht !!!

Es grüßt,
das Smamap

Eine Kiste voll Nichts

Bin mal dran gegangen, die Dinge, die ich nicht brauche, zu entsorgen, und nicht mehr anzuschaffen.

Als Anfang habe ich mich über mein Badregal hergemacht und das aussortiert, was dort schon seit langem ungenutzt mit drin steht, ich von irgendwelchen Umzügen mitgezogen hab, mir übereignet wurde oder dergleichen mehr.

Ergebnis …..

Das wird jetzt zunächst mal in den Abstellraum verfrachtet, und alles, was ich innerhalb von 4 Wochen nicht benutze, wandert in die Entsorgung.

Frei nach dem Motto: Was soll ich mitziehen, sauber halten, Platz dafür vorhalten etc., wenn ich das eh nicht benötige. Also eine Art Vereinfachung und Entrümpelung.

Demnächst kommt dann mein Vorratsregal an die Reihe und dann mein Kleiderschrank.

Irgendwie bin ich im Moment in einer Phase, wo ich mich frage, warum ich mein tägliches Leben mit Dingen füllen soll, die ich nicht brauche, die mir nur Zeit, Platz, Energie und Geld entziehen, und mir letztlich absolut nichts bringen.

Es grüßt,
das Smamap

Steter Tropfen …….

An all jene, die immer wieder mal gern einen Kommentar zu einem meiner Beiträge geben wollen würden …… 😉

Ich bleibe am Ball bzgl. der Möglichkeit, dass im WordPress-Reader ein Button geschaffen wird, auf den man klickt, und schon kann man einen Kommentar schreiben.

Das geht (ich berichtete) bisher leider nicht, weil das Plugin „Jetpack“, das für solche Sachen zuständig ist, das (noch) nicht kann.

Die WordPress-Leute wollen das unbedingt umsetzen, damit das künftig möglich wird.

Bis dahin besteht leider keine andere Variante, als direkt über meinen Blog auf

WWW.WKFM.EU

im betreffenden Beitrag, einen Kommentar zu schreiben.

Diejenigen von uns, die das WordPress online nutzen, über WordPress.com, die haben das automatisch dabei, weil es das dort immer schon gab. Aber bei denjenigen, die WordPress selbst hosten, gibt es das noch nicht.

Ich nerve die bei „Automattic“ immer wieder, wann es denn jetzt soweit sei und Jetpack diese Möglichkeit erhält.
Wegen des steten Tropfens eben ….. aber die haben halt auch ihre Prioritäten.

Als bleibt erstmal nur GEDULD……

Es grüßt,
das Smamap

Frage in die Runde

Wer kann das nachvollziehen???

Ich habe mein WordPress mit Facebook verbunden. Wenn ich also einen Beitrag in WordPress schreibe, erscheint der automatisch auch in meinem Fazebuk.
So weit, so gut.

Jetzt habe ich heute (eher zufällig) festgestellt, dass alle Beiträge, die von WordPress kommen, in Fazebuk nur von meinen Freunden dort gesehen werden können, und NICHT öffentlich sind.

Es gibt keine Einstellung (soweit ich das feststellen kann) in Fazebuk, die definieren würde, dass meine Beiträge dort generell nur von Freunden gesehen werden können. Alle entsprechenden Einstellungen stehen auf „öffentlich“, und wenn ich direkt in Fazebuk etwas poste, dann steht das auch auf „öffentlich“ und kann von JEDERMANN gesehen werden.

Wenn es sich aber um einen Beitrag handelt, der von WordPress kommt, dann steht der bzgl. Sichtbarkeit auf „Freunde“.

Es macht den Eindruck, als würde das so von WordPress kommen.

Feststellen kann man das, wenn man in Fazebuk oben das Aktivitätenprotokoll aufruft. Dort sind alle Beiträge aufgelistet. Alle in Fazebuk direkt geschriebenen Beiträge stehen auf „öffentlich“, alles was von WordPress kommt, steht auf „Freunde“ (zumindest bei mir).

Wie ist das bei Euch (sofern Euer WordPress mit Facebook verbunden ist) ?

Es grüßt,
das Smamap