Kampf den Trauerfliegen

So wirklich kann ich diesen Kampf scheinbar nicht gewinnen.

Was ich schon alles versucht habe !!!

„Manuelle Therapie“, angefangen von Erden-Tausch, über Staubsauger, Gelbsticker und Austrocknung.

„Weiterführende Therapie“, sprich Chemie.

„Radikale Therapie“, sprich Entsorgung der Pflanzen

Die Viecher überleben irgendwie immer.

Die Therapien unterscheiden sich einzig in der Zahl der noch vorhandenen/erscheinenden Fliegen.

Aktuell, nachdem ich dann doch letztlich die Chemie eingesetzt hatte (weil nichts anderes half), sind noch Einzelne vorhanden, aber so richtig verschwunden sind sie auch dadurch nicht (die Gelbsticker zeigen immer noch einige Wenige).

I-wie bin ich völlig ratlos. Es kann doch nicht sein, dass es einen Trauerfliegen-freien Pflanzenbestand gar nicht gibt ???

Oder ziehe ich die Teile an ??? Jedenfalls ist das schon die 3. Wohnung mit jeweils neuen Pflanzen, und die Viecher haben sich wieder eingestellt.

Es gibt nur eine wirkliche Therapie (bisher) ….. alle Pflanzen entsorgen und schon ist Ruhe.

HILFEEEEEEE !!!!!!!!!!!!

ENDLICH !!!!!!

…. mal wieder Sonne 😉

Nach einigen Tagen grau in grau, scheint hier wieder mal die Sonne.

Da zieht´s einen raus, mit einer Macht ohnegleichen.

Und nicht nur blauer Himmel, sondern auch andere blaue Sachen ….

Man sagte mir, das sei Lavendel (kenn mich da überhaupt nicht aus.

Bin da heut schon etliche Male dran vorbei, und immer sitzen da etliche Schmetterlinge drauf. Wenn ich ein Foto mache, dann sitzt da natürlich nur einer, ganz klar 😉

Auf jeden Fall scheinen die Flattermänner das Zeug zu mögen. Wobei in der Wiese vor dem Haus so einige Sachen wachsen/gepflanzt wurden, die großen Anklang in der Tierwelt finden. Also nicht eines der Rasengründstücke, denen mit Chemie und Lineal zuleibe gerückt wird. Ein Stück weit Natur eben !!!!

Und jetzt gleich wieder raus, solange die Sonne da ist.

Es grüßt,
das Smamap

Lee Child / Jack Reacher

Lee Child bei Wikipedia

Habe angefangen, diese Reihe zu lesen. Eher zufällig, weil ich auf der Suche nach neuem Lesestoff war. Und Thriller haben es mir nun mal angetan.

Das ist wieder mal KEINE Rezension (sowas kann ich nicht).

Mir gefallen die Bücher. Sind spannend geschrieben, haben (meist, nicht immer) keine Längen, und mir gefällt der Protagonist.

Was mir an ihm gefällt, ist, dass er sich befreit von all den Lasten, die der Normalbürger sich auflädt.
Nun bin ich sicherlich nicht einer, der sich als Vagabund sein Leben vorstellen könnte. Aber es hat schon seinen Reiz, zumindest für mich, sich zu befreien von all den Gütern a la „Haus, Auto, Boot“, die einem nur Lasten bringen

Und so weigert sich der Protagonist, Beschäftigungen nachzugehen, die ihm nichts geben, um Gelder zu verdienen, die dann Abgaben dienen, Versicherungen, Instandhaltungen und dergleichen mehr. Er weigert sich, den ganzen Behördenkram erledigen zu sollen, die sowas mit sich bringt. Er hat nur seinen Namen, keinen Besitz, keinen Wohnsitz und kein Eigentum.

Und so besitzt er das, was er am Leib trägt, hat ein kleines Guthaben von seiner Abfindung, die er einst erhielt, als er als Major aus dem Militärdienst ausschied, hat noch seine zerlegbare Zahnbürste, und wandert so durch die Vereinigten Staaten, lebt den Tag und das, was auf ihn zukommt.

Offen gesagt, ich beneide ihn, der sich von dem ganzen MUSS losgesagt hat, und dem folgt, was ihm sein Inneres auferlegt, ohne dabei Moral und gesunden Menschenverstand hinter sich zu lassen.

Und so wird mich diese Reihe wohl noch lange begleiten (zumal sie nicht gerade kurz ist).

Es grüßt,
das Smamap

News of the world

Die letzten beiden Tage wurden die Nachrichten von vielen Toten beherrscht.

So sehr ich meiner Trauer darüber Ausdruck verleihen möchte, so entschieden habe ich mich geweigert, den Nachrichtenkanälen diesmal zu folgen.

Ich habe jeweils ein paar Überschriften gelesen, ein oder zwei kurze Zusammenfassungen, um zu wissen, was generell geschehen ist, und noch je 2 Beiträge von namhaften Kommentatoren, um ein paar Hintergründe zu kennen, und mir eine Meinung zu bilden.

Ansonsten habe ich mich geweigert, das tagelange Breittreten und Auslutschen der Horrorszenarien aus Frankreich und (aktuell) aus der Türkei mitzumachen.

Warum, so frage ich mich, soll ich Mord- und Totschlag „miterleben“, und Machtgeplänkel mir zu gemüte führen, wenn das genau DAS ist, was die Drahtzieher wollen und auch brauchen.
Wenn sich niemand darum kümmern würde, wäre das Thema ganz schnell bzw. von vorneherein erledigt.

Es grüßt,
das Smamap

Grau in grau ….

….. ist derzeit hier wieder das Motto.

Ich wollte schon fast rausgehen und ein Foto davon machen. Aber was gäbe es da schon zu sehen.

Einen grau verhangenen Himmel.

Und heute in aller Regel dabei geöffnete Himmelstore, aus denen es gießt, wie aus Eimern.

Normalerweise hole ich mir über´s Netz jeden Tag den Wetterbericht rein. Heute stand da bei „Niederschlagshäufigkeit“ zum ersten Mal, seit ich das so mache, ein Wert von 100%.

……. der Sommer lässt grüßen !!!!!!

Es grüßt,
das Smamap

Frühmorgendliche Beschäftigung

Eine meiner ersten Beschäftigungen frühmorgens, besteht darin, das Geschirr, das ich am vorabend abgespühlt habe, wegzuräumen.


In gewisser Weise ist dies befriedigend, weil dann in meiner sehr kleinen Küche, wieder Ordnung herrscht und Platz vorhanden ist, um mich der Zubereitung meines Frühstücks widmen zu können.

Und so überkommt mich also schon früh morgens das Gefühl, etwas Positives vollbracht zu haben.

Gut, auch ich habe Tage, da mag ich mich selbst nicht. Selten, aber gibt es. Dennoch habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, so ziemlich als Erstes, meiner Geschirrspülmaschine, also mir selbst, unter die Arme zu greifen.

Es grüßt,
das Smamap

eBooks und ihre Eigenarten

Ich lese gerne. V.a. Thriller und Science-Fiction.

Ich war dann vor ca. 2-3 Jahren dazu übergegangen, mir keine Bücher mehr zu kaufen. Einfach deswegen, weil ich es einfach toll fand, keine schweren Bücher mehr in der Hand halten zu müssen, wenn ich desabends im Bett, noch einige Buchseiten genieße. Auch brauche ich für Unterwegs keine Bücher mehr mitschleppen.
Zudem kann ich die Schrift größer stellen, und kann ein Buch ohne Brille genießen, wann und wo immer ich will.

Jetzt habe ich allerdings etwas festgestellt, was mir diese Vorteile doch etwas verleidet:
Mit dem Erwerb eines eBooks verzichte ich gleichzeitig darauf, die „Bücher“ weitergeben zu können.

Früher war es eben so, dass ich Bücher nach dem Lesen, an jemand anders verschenken oder auf dem Flohmarkt verkaufen konnte.

DAS geht nun nicht mehr, was ich jetzt erst realisiert habe.

Gut, ich wußte, dass eBooks oft mit einem Kopierschutz versehen sind, hatte das aber nicht gleichgesetzt, damit, dass man das Ganze nicht mehr an jemand anders weitergeben könnte.

Für mich sieht das so aus, als hätten die Verlage die Gelegenheit beim Schopf ergriffen, und eBooks als Möglichkeit gesehen, zusätzliche Geschäfte zu machen. Denn jeder, der jemand im Freundeskreis hat, der ein Buch sein eigen nennt, das man ihm gerne abkaufen möchte, um es zu lesen, der hat jetzt, im eBook-Fall, schlechte Papiere, weil ein Weitergeben nicht mehr möglich ist, solche eBooks also im skizzierten Fall, vom Verlag mehrfach verkauft werden können.

Ich werde deshalb trotzdem beim eBook bleiben, den die Vorteile wiegen, für mich zumindest, diesen Nachteil bei weitem auf.

Vll wird es ja irgendwann technisch möglich, diesen Wunsch des Weitergebens, zu realisieren. Was ja auch, so finde ich, durchaus legal zu sehen wäre. Denn man kopiert ja nicht …. aber das ist ein anderes Thema.

Es grüßt,
das Smamap

Seltsame EM

Nun ist sie also zuende, die Fußball-EM 2016 in Frankreich.


(Quelle: UEFA)

Im Finale standen 2 Mannschaften, die da nicht hin gehörten. Entsprechend unergiebig war das Endspiel auch. Meine Meinung.

Die eine Mannschaft hatte zuvor nur in einem einzigen Spiel innerhalb der jeweils 90 Minuten gewonnen. Und stand dennoch im Finale. Da fragt man sich, wie das sein kann.

Dass der andere Finalteilnehmer dort stand, kann man noch halbwegs nachvollziehen. Schließlich war es der Gastgeber, der als solches immer einen gewissen Heimvorteil hat.Doch auch da würde man sich wünschen, dass da noch mehr zu Buche stünde, was den Finalteilnehmer als solchen auszeichnet.

Das Bemerkenswerteste des Finales war dann auch (mal abgesehen vom Siegtreffer, der gottseidank dann doch noch vor dem Ende der Verlängerung fiel) die Verletzung/Auswechslung von Christiano Renaldo einerseits, und ein Pfostenschuss andererseits.
Ansonsten war es weitestgehend ein Herumgeschiebe.
Um nicht ungerecht zu sein, gab es zu Beginn des Spiels einen 10-minütigen Ansturm der Gastgeber, der einem noch Hoffnung machte, die allerdings dann auch immer mehr verflachte.

Ich verstehe das Endspiel einer EM als ein Spiel zwischen den beiden besten Mannschaften des Turniers. Wenn es allerdings darauf hinausläuft, dass die besten Mannschaften diejenigen sind, die mit Mitteln, die der Zweck heiligt, versuchen, ohne Rücksicht auf (spielerische) Verluste, dorthin zu gelangen, dann sollten sich die Verantwortlichen dringend ins stille Kämmerchen begeben, und so Einiges überdenken.
Zu allererst, wie man es hinbekommt, dass DIE Mannschaften in den einzelnen Runden jeweils weiterkommen, die das beste Spiel gezeigt haben.

Nach meiner Sicht der Spiele, die ich gesehen habe (und ich habe fast alle gesehen), hätte das Endspiel lauten müssen: Italien gegen Deutschland.

Deutschland nicht deswegen, weil ich die nationale Brille aufhabe, sondern weil Deutschland eine der beiden Mannschaften war, die die besten Spiele gezeigt haben. Wäre dem nicht so, würde ich auch eine andere Final-Paarung nennen.

Für mich hat Fußball sehr viel mit spielerischer Überlegenheit zu tun bzw. zumindest mit dem Streben danach.

Und für mich waren die beiden Mannschaften, die das am ehesten versuchten, eben Italien und Deutschland. Danach (mit etwas Einschränkungen) noch Belgien. Und danach, in Ermangelung von Mannschaften, die sich dieses Streben auf die Fahne geschrieben hatten, war für mich die 4.-beste Mannschaft Island. Island war ein Muster an Ehrgeiz und Kampfeswillen. Die haben nie aufgegeben. Ich fühlte mich stellenweise an 1992 erinnert, als völlig überraschend Dänemark Europameister wurde (gut, die spielerischen Mittel der Isländer waren natürlich durchaus beschränkt).

Diese 4 Mannschaften, also Italien, Deutschland, Belgien und Island waren für mich die Gewinner der EM.

Was insbesondere Portugal im Finale zu suchen hatte, ist mir völlig schleierhaft.

Trotz meiner Meinung, gönne ich den Portugiesen diesen Sieg und es soll ihnen diesen keiner nehmen, denn schließlich war der Ablauf der EM SO wie er war, weil eben zuvor so festgelegt.

Es grüßt,
das Smamap

NUR eine These

Als seinerzeit das Fernsehen erfunden wurde, genauer gesagt, das Fernsehgerät, da waren das große klobige Würfel, die man naturgemäß nicht mitten im Zimmer stehen haben wollte, sie also an die Wand oder ins Eck verbannte.

Wie die Geräte dann größer wurden, da galt die Platzentscheidung erst recht.

Irgendwann kam man dann drauf, dass die Geräte schädliche Strahlung aussenden. Und damit kam Abstand vom TV-Gerät erst recht in Betracht.

Nach etlichen Jahren kamen dann die Flachbildfernseher, die auch sehr groß sein konnten. Die sollten natürlich erst recht nicht mitten im Raum stehen.

Aber jeder war froh, dass es jetzt solch große Bildschirme gab, denn endlich bestand die Möglichkeit, ähnlich wie im Kino, ein Bild vor sich zu haben, auf dem man auch kleinere Dinge gut erkennen konnte.

Seltsamerweise stellte niemand in Frage, ob es denn immer noch notwendig sei, die Bildschirme derart weit weg zu stellen. Vom Gewicht her war es kein Problem mehr, ein solches Gerät bei Bedarf vor sich auf den Tisch zu stellen, und später dann wieder weg. Und wenn es schon so nahe bei einem stand, dann konnte es doch auch sehr viel kleiner sein, um kleinere Dinge genauso gut zu erkennen, als stünde ein großer Bildschirm weit entfernt.

Und genau DAS habe ich jetzt anläßlich der EM getestet.

Wie hier im Blog zu lesen, nenne ich seit einiger Zeit ein Tablet mein Eigen. Und ich habe das Experiment gewagt, auf mein herkömmliches TV-Gerät zu verzichten (habe das sogar verschenkt) um dann nurmehr per Tablet zu „fernsehen“.

Die Diagonale von 10 Zoll entspricht einem großen Flachbildfernseher, der 2 – 3 Metter von mir entfernt an der Wand hängt.

Das Fernseherlebnis ist, für mich zumindest, genau dasselbe.

Und speziell die EM, die ja Spieler und Bälle nicht gerade sehr groß auf dem Bildschirm präsentiert, konnte ich ohne Einschränkungen genießen.

Das Tablet stand einen halben Meter vor mir, ev. auch weniger, der Empfang erfolgte per Internet/WLAN, und der interne Akku erledigte die Stromversorgung.

Der Test war ein voller Erfolg. Ist das Spiel zuende oder aber der Film, stelle ich das Tablet weg, und gut is.

Für eine Familie ist das ev. nicht gerade eine gute Lösung, aber für viele Single-Haushalte absolut. Familien benötigen dann doch schon einen 20″ Bildschirm (vergleichbar dem PC-Bildschirm), damit alle Familienmitglieder gleichzeitig sehen können. Und für die Familienmitglieder, die nur für sich fern sehen, genügt das Tablet trotzdem.

Für mich ist das Beschriebene die ideale Lösung. Ich benötige kein extra TV-Gerät mehr, und ganz nebenbei ist der Stromverbrauch eines Tablets ein Bruchteil dessen, was ein Flachbildschirm benötigt.

Meine These also: In den meisten Haushalten sind herkömmliche TV-Geräte, von enormer Größe, absolut überflüssig.

Es grüßt,
das Smamap