Ein Weg mit Hindernissen

Wie angekündigt, hier ein „kurzer“ Abriss, wie sich mein Umzug zum neuen Provider gestaltete. Es sollte ja damit erreicht werden, dass mein WordPress-Blog nicht mehr über Strato läuft, sondern über All-inkl.com.

Es war zunächst notwendig, mir einen Überblick zu verschaffen, was alles getan werden musste. Ich maße mir dabei nicht an, alles im Detail verstanden zu haben, und bitte deshalb „Fachleute“ um Nachsicht, falls das ein oder andere ungenau beschrieben wäre.

Es war 3-erlei notwendig:

  1. Die Inhalte des Webspace übertragen.
  2. Die Datenbank übertragen.
  3. Die Domain übertragen (also quasi die Internet-Adresse zum neuen Provider).

Die ersten beiden Punkte wären, so las ich, sehr einfach zu bewerkstelligen über das WordPress-Plugin „Duplicator“.
Dabei stellte sich allerdings heraus, dass Strato mit einem Timeout die Funktion verhinderte. Dies bedeutet, vereinfacht gesagt, dass der ausführenden Software vom Server mitgeteilt wird, dass das Ganze zu lange dauere, und deshalb abgebrochen wird.
TOLL dachte ich mir.

Also auf die Suche gemacht, nach einer anderen Möglichkeit.

Der neue Provider informierte mich, dass es dort über die „Accountübertragung“ möglich wäre, diese beiden Punkte zu erledigen.
Also frisch an´s Werk gemacht! Diese Accountübertragung funktionierte einwandfrei, was den ersten Teilpunkt angeht, nämlich die Übertragung der Inhalte des Webspace. Man muss sich das vorstellen, wie den eigenen PC, dessen Festplatteninhalte auf eine andere Festplatte, also den neuen PC, übertragen werden.

Blieb, um die Accountübertragung abzuschließen, noch der zweite Teilpunkt, also die Übertragung der Datenbank. Dabei warf Strato aber leider den nächsten Knüppel zwischen die Beine. Strato lässt keine externen Datenbankverbindungen zu, und verhinderte somit die Datenbankübertragung.

Nach dem o.g. Timeout, also der 2. dicke Hals.
Aber ich zwang mich dazu, die Ruhe zu bewahren.

Beim Stöbern in meinem Strato-Account entdeckte ich dann die Möglichkeit, die Datenbank zu exportieren. Ich führte diesen Export durch, und erhielt auf meinem Rechner, genauer gesagt, auf meinem Tablet, eine SQL-Datei (nichts anderes also, als z.B. eine Datei namens „DB12345.sql“).

Diese konnte ich dann doch mittels der o.g. Accountübertragung beim neuen Provider einlesen, und somit war also (fast) alles dort, wo es sein sollte.

Was noch fehlte, war die Domainübertragung. Eine Domain ist ja nichts anderes als eine Internet-Adresse (in meinem Fall also WKFM.EU). Bei der zentralen Registrierungsstelle ist für jede Domain hinterlegt, wem sie gehört und wo sie beheimatet ist.

Ich hatte wohlweislich beschlossen, diese Domain-Übertragung zum neuen Provider erst ganz zum Schluss zu veranlassen, denn sonst hätte es passieren können, dass ich zu meinen Daten beim alten Provider keinen Zugang mehr gehabt hätte. Gottseidank hatte mich ALL-INKL.COM informiert, dass ich hier vorsichtig sein sollte, um genau dieses Szenario zu verhindert, nämlich dass ich die Domain übertrage, und dann feststelle, dass Strato sagt „April, April, wir lassen dich nicht mehr auf deine Daten zugreifen“.

Ich führte also die erstgenannten beiden Punkte durch, und überprüfte das Ergebnis, sprich, ob alle Daten auch wirklich vorhanden sind beim neuen Provider. Dies war möglich dadurch, dass mir dort eine „Übergangsdomain“ zur Verfügung gestellt wurde, über die meine Inhalte aufrufbar sein würden, solange die Domain noch nicht übertragen wäre. Die nannte sich in meinem Fall so ungefähr „WKFM.EU.xyz.kasserver.com“.

Nachdem ich über Aufruf dieser Übergangsdomain gesehen hatte, dass alle Inhalte da waren, ging ich daran, meine eigentliche Domain zu übertragen.

Dazu hatte ich mir von Strato zuvor den sog. AUTHCODE geben lassen, mit dem man sich als Eigentümer der Domain ausweisen kann. Diesen Code übergab ich an den neuen Provider und innerhalb weniger Stunden, war die Domainübertragung erledigt (genauer gesagt, über Nacht), und ich konnte meine Inhalte beim neuen Provider über die gewohnte Adresse aufrufen.

Bevor ich die Domainübertragung anstieß, hatte ich mir überlegt (schlauerweise, wie ich fand), beim alten Provider noch einen kleinen Testbeitrag zu veröffentlichen, der folglich auch nur dort zu sehen war (die Inhalte meines Blogs waren ja, wie oben beschrieben, schon zuvor übertragen worden, womit jegliche Veränderungen beim alten Provider natürlich beim neuen Provider keinen Niederschlag finden würden).

Wenn ich dann also am nächsten Morgen meine Adresse im Browser aufrufen würde, würde ich am Nichtvorhandensein dieses Testbeitrags erkennen, dass die Domainübertragung tatsächlich schon stattgefunden hatte.

Und genau SO war es dann auch.

Und ich muss sagen, ich war ein klein wenig stolz auf mich, und klopfte mir geistig auf die Schulter.
Für jemanden, für den solche Dinge wie das Einmaleins aussehen, ist das sicherlich keine große Sache, aber für einen Neuling in solchen Dingen, finde ich zumindest, ist das schon eine kleine Leistung.

Damit war alles im großen und Ganzen erledigt. Ich hatte meine Inhalte zur Verfügung, meine Domain war übertragen, und ich konnte meinen Blog einwandfrei nutzen.

Mehr als das, denn die Probleme, die ich bei Strato gehabt hatte, waren verschwunden.

Gut, die ein oder andere Kleinigkeit wird es sicher noch geben. Gab es auch schon. So stellte sich plötzlich heraus, dass es nicht möglich war, Bilder in die Beiträge einzufügen. Da kam dann eine Fehlermeldung, dass das Bild nicht gespeichert werden könne.
Dank des Supports bei ALL-INKL.COM war die Ursache schnell gefunden, und ich stellte die Schreibrechte eines Ordners um, und das Problem war behoben.

Bei Strato hätte es bestimmt wieder geheißen, ich solle mich an den Support von WordPress wenden, weil es MEINE Aufgabe sei, mich um die Funktion der installierten Software zu kümmern (so wurde mir dort zumindest gesagt).

Ich durfte mittlerweile erfahren, dass es in der Service-Wüste Deutschland doch schon einige Oasen gibt 😉

Es grüßt,
das Smamap

Selbstfahrer

(Quelle: Reuters)

Eben in den Nachrichten: In den letzten Tagen gab es 2 schwere Unfälle mit selbstfahrenden Autos. Einer davon mit tödlichem Ausgang (gemeint ist nicht das Auto auf dem Foto).

Die Reaktion unseres Ministers: Es müsse so sein, dass für den Schaden der Hersteller haftet, und es müsse eine Ethik-Kommission geben, die festlegt, wie so ein Auto im Ernstfall reagieren muss. Z.B. wenn ein Kind auf die Straße läuft und nur noch ein Ausweichen in den Gegenverkehr möglich ist. Dabei müsse Sachschaden immer vor Personenschaden kommen.

Meine Frage: GEHT´S NOCH ??????

Wozu braucht die Menschheit einen selbstfahrenden Individual-Verkehr? Damit NOCH mehr Autos gebaut werden und unterwegs sind. Damit NOCH mehr Abgase in die Umwelt geblasen werden? Damit NOCH mehr Rohstoffe sinnlos verbraucht werden? Damit NOCH mehr Risiken auf den Straßen unterwegs sind? etc etc etc

Statt Mrd. in die Entwicklung solcher Autos zu stecken, wäre es an der Zeit, die ganzen Ressourcen, die dafür aufgewendet werden, endlich verantwortungsbewußt in die Entwicklung schadstofffreier Autos zu stecken, die wir schon längst haben könnten, wenn die Industrie frühzeitig dementsprechend gehandelt hätte.

Wie sie handelt, nämlich kurzsichtig und allenfalls gewinnorieniert, das kann man exemplarisch am VW-Skandal begutachten. Und um keinen Zweifel aufkommen zu lassen: In dieser Hinsicht kann man ALLE Hersteller dieser Welt in einen Sack stecken und draufschlagen …. man trifft IMMER den Richtigen.

Und was machen unsere Politiker: Die schauen zu und auf ihren eigenen Vorteil bzw. den ihrer Partei !!!!!

Wenn die beizeiten eine langsame Entwicklung in die Richtung angeschoben hätten, dass es pro Haushalt/Familie allenfalls EIN Auto gäbe, und der öffentliche Nahverkehr Priorität erhalten hätte, dann hätte sich unsere Wirtschaft darauf einstellen können. Und dass Soetwas durchaus positiv für Wirtschaft und Arbeitsplätze sein kann, wenn man es entsprechend gestaltet, das haben viele andere Entwicklungen gezeigt. Zudem hätten beizeiten enorme Mittel für andere Dinge verwendet werden können, als für Straßenbau und alle sonst mit dem Individualverkehr zusammenhängenden Ausgaben.
Horrorszenarien, die im Zusammenhang mit anderen Entwicklungsmodellen an die Wand gemalt werden, sind zudem in aller Regel gegenstandslos.

Und ein Punkt ist absolut klar: Es wäre die verdammte Pflicht und Schuldigkeit unserer Politik, für eine, im Sinne der Menschen und künftiger Generationen, gute Entwicklung zu sorgen.

Die negative Entwicklung wird allerdings ohnehin einsetzen, auch ohne vernünftige Entscheidungen von Politik und Wirtschaft. Spätestens dann wenn die Umwelt umkippt oder aber die Rohstoffe zur Neige gehen. Spätestens DANN kann sich niemand mehr ein Auto leisten.
Nur DANN ist der Zug in vielerlei Hinsicht schon längst abgefahren. Und dazu braucht es keinerlei Verschwörungstheorien …. das ist die blanke, zwangsläufige Entwicklung.
Der Unterschied ist nur, dass wir Menschen dann keinerlei Optionen mehr haben werden. Und unsere Nachkommen schon gleich gar nicht.

Es grüßt,
das Smamap

Heizung mit Blumentöpfen

Ob des Titels in der aktuellen Jahreszeit, wird mancher sich fragen, was das Thema soll?

Wie schon an anderer Stelle erwähnt, bewohne ich eine Souterrain-Wohnung. Die ist also ein Stück unterhalb des Erdniveaus.

Das hat den unglaublichen Vorteil, zumindest für mich, dass sie im Sommer angenehm kühl ist. Aktuell aber leider zu kühl, weil ohne Zentralheizung bei 18 Grad ist dann schon etwas „schattig“.
Draußen hat es (noch) nicht, so wie letztes Jahr, 30 Grad, so dass sich die Wohnung auf 20 Grad oder sogar etwas mehr aufheizen würde. DANN nämlich wäre es, für mich, eine Wohltat, wenn man von draußen kommt.

JETZT aber heißt es, wie etwas mehr Temperatur in die Wohnung oder zumindest ins Wohnzimmer bekommen.

Und so stieß ich jüngst auf eine Anleitung im Netz, mir mit Blumentöpfen und Teelichter eine kleine Heizung zu bauen. Und das habe ich dann in die Tat umgesetzt.

Ganz einfach gesagt, eine 10-er Gewindestange in der Mitte, und daran 2 verschieden große Blumentöpfe befestigt. Darunter ein paar Teelichter, die den inneren Topf aufheizen, der seine Wärme an den Luftzwischenraum abgibt, und somit an den äußeren Topf.

Nach ungefähr 10 Minuten beginnt man zu spüren, dass die Raumtemperatur ansteigt. Bringt nicht viel, aber so 2-3 Grad in einem kleinen Wohnzimmer, ist alles, was es braucht.

Es war gar nicht so einfach, noch ein paar Töpfe aus Ton zu besorgen. Überall erhält man heutzutage fast nur noch Pflanztöpfe aus Plastik. Aber ein Blumenladen in der Nähe hatte noch welche und überließ sie mir für kleines Geld. Eigentlich gehört darunter dann ein schwerer Topfuntersetzer, auch aus Ton (zumindest lt Anleitung), aber bekam ich auf die Schnelle nicht, und so bohrte ich einfach in ein größeres Brett ein 10-er Loch und nahm das als Ersatz.

Es ist ein beschichtetes Holzbrett, und deshalb darf ich die „Heizung“ natürlich nicht unbeaufsichtigt lassen, auch wenn die Teelichter, weil in Alu-Töpfchen, eigentlich keine Gefahr darstellen. Aber sicher ist sicher, und in der Küche habe ich auch einen Eimer Wasser gebunkert (JA, ich weiß, man kann´s auch übertreiben).

Das war jetzt erstmal ein Test auf die Schnelle, und sobald ich noch was Schweres und Feuerfestes als Ersatz für das Brett bekomme, wird das getauscht.

Alles in allem hat mich das Ganze 8 € gekostet (Töpfe, Stange, Beilagscheiben, Muttern), und erfüllt absolut seinen Zweck. Und soll ja auch nur in der Zeit Verwendung finden, in der draußen die Temperaturen nicht hoch genug sind, als dass etwas davon in meine Wohnung gelangt.

Es grüßt,
das Smamap

Dienstleistung und Service

…… schließen sich oft gegenseitig aus.

Die Erfahrung durfte ich jetzt wieder einmal machen, als ich daran gegangen war, meinen Blog selbst zu hosten.

Ich buchte Webspace bei einem namhaften Provider, und richtete dort mein WordPress ein. Der Provider bewarb sein Produkt damit, dass man hier mit wenigen Klicks sich ein WordPress einrichten und nutzen kann.

Es dauerte nicht lange, und die ersten Probleme stellten sich ein. Eine Ansprache an den ach so tollen Support förderte die Auskunft zutage, dass man für WordPress nicht zuständig sei, und man möge sich dorthin wenden.

Als jemand, der doch Ahnung von der Materie hat, stellte es sich für mich sehr schnell heraus, dass die Probleme beim Provider und dessen Serverkonfiguration lagen. Über Wochen hinweg wurde dann über´s Netz diskutiert, Lösungen in Aussicht gestellt, die Probleme dann schließlich als gelöst tituliert, um dann feststellen zu müssen, dass eine Lösung immer noch in weiter Ferne lag.

Letztlich trat ich dann, nachdem ich die Faxen dicke hatte, vom Vertrag zurück, und nahm die Dienste eines mir empfohlenen Hosters in Anspruch.

Und siehe da, die Dinge gehen auch anders !!!!!!

Der ursprüngliche Provider war „Strato“. Wie hieß es so schön im Netz….. „von einem Billighoster darf man auch nichts anderes erwarten“.

Ich hätte eigentlich gewarnt sein sollen. Denn ich hatte schon genügend oft die Erfahrung gemacht, dass wenn eine Firma riesige Werbekampagnen in den Medien inkl. TV schaltet, es nicht zum Besten bestellt ist. Sehr häufig handelt es sich dann um nicht grade hochwertige Massenprodukte, um Firmen die finanziell nicht gerade gut aufgestellt sind und dergleichen mehr. Eigentlich braucht ein gutes Produkt keine Werbung, denn es hat zufriedene Kunden, und das ist die beste Werbung, die es gibt.
Darüber hinaus muss Werbung von irgendetwas bezahlt werden. Und wenn Gelder nicht mehr ins Produkt gehen, sondern in Werbung, dann leidet die Qualität und die Gewinne fließen in Dividenden oder sonstwo hin. Solange, bis die Qualität kaputt-gespart ist.

Trotz dieses „Wissens“ passte ich nicht auf, und gelangte in die Fänge von „Strato“.

Die Qualtität erwies sich dabei einmal mehr, als es darum ging, die Daten zum neuen Provider zu transferieren. Die Felsblöcke, die einem da in den Weg rollen, sind erheblich. Und wenn man nicht etwas Ahnung hätte und Hartnäckigkeit an den Tag legen könnte, dann wäre ich vermutlich noch in etlichen Tagen immer noch damit beschäftigt gewesen, zu versuchen, meine Daten aus dem Strato-Komplex zu extrahieren.

Dass es auch ganz anders geht, bewieß mir mein neuer Provider All-Inkl.com.

Die erklärten mir ganz genau, was ich tun müsse, um die Hürden zu umgehen, und dann hatte ich innerhalb eines Tages alle meine Inhalte/Daten transferiert.

Es grüßt,
das Smamap

Blog-Umzug

Etwas, was der geneigte Leser eigentlich gar nicht bemerken dürfte …..

Ich habe meinen Blog, also mein WordPress, umgezogen, von meinem bisherigen Provider „Strato“ zu meinem neuen Provider „All-inkl.com“.

War gar nicht so einfach (werde das in einem eigenen Beitrag berichten).

Ich hab das deswegen gemacht, weil Strato, in einem Wort, inkompetent ist.

Es gab da Dinge, die haarsträubend waren.

Ganz anders der neue Provider. Was die mir allein schon Support haben zukommen lassen, um alle meine Daten und die Datenbank rüber zu ziehen, das war herausragend.
Und das Ganze mit einer Selbstverständlichkeit …… ich kann es schlicht nur empfehlen.

Und so hatte ich nach und nach die einzelnen Schritte durchgeführt, die notwendig waren, und ganz zum Schluss meine Domain WKFM.EU umgestellt auf den neuen Provider (der letzte Schritt, der das Ganze abschließt).

Den Domain-Umzug hatte ich gestern abend angestoßen, nachdem alles andere erledigt war. Ich war deshalb heute morgen sehr gespannt, ob es funktioniert hatte.

HATTE es. Domain aufgerufen, sprich also die Internet-Adresse, und alles war, wie es sein sollte. Und dann als Erstes die Dinge versucht, die beim alten Provider nicht funktioniert hatten.

EINWANDFREI !!!!!!!

Es grüßt,
das Smamap

Neues vom Auto

Heute 2 Artikel gelesen (zufällig) über Neuigkeiten beim Auto.

In dem einen ging es darum, dass Audi einen A-irgendwas mit diversen Laser- und Radar-Sensoren ausgestattet hat, und den Kofferraum voller Elektronik/Computer, um damit das Auto auf der Autobahn (bei Ingolstadt) alleine fahren zu lassen.

Beifahrer ist zur Not dabei, und hat ein Bremspedal zur Verfügung. Aber funktioniert soweit ganz gut.

Warum ich dabei immer einen dicken Hals bekomme, wenn sowas lese, ist, wegen der Tatsache, dass es sich immer noch nicht herumgesprochen hat, dass wir mit dieser abenteuerlichen Betonung des Individual-Verkehrs unseren Planeten immer noch ein Stück mehr kaputt machen. Und woher all die Rohstoffe kommen sollen, die es erfordert, immer mehr Autos für immer mehr Menschen zu bauen, die Frage bleibt unbeantwortet.

Die Umwelt wird zu-asphaltiert, es werden immer mehr Abgase hinausgeblasen, und das Ganze mit dem Ziel, unseren Wohlstand auf Kosten anderer immer noch größer werden zu lassen. Denn diese Techniken haben ja AUCH das Ziel, dass immer mehr Fahrzeuge problemlos auf unseren Straßen unterwegs sein können.

Meine Meinung: Dieser Weg führt genau in die entgegengesetzte Richtung, in die es eigentlich gehen müsste. Das Fernziel muss sein, den Individualverkehr abzuschaffen. Unsere Umwelt und unser Planet verträgt nichts anderes. Und unsere Nachkommen schon gar nicht.

Ich sprach von 2 Artikeln.

Im anderen Artikel ging es um Elektroautos.

So gut der Ansatz auch ist, so wird uns dabei doch nach Strich und Faden in die Tasche gelogen. Da werden Autos als E-Autos vermarktet, und tatsächlich sind sie mit einem Mini-E-Motor ausgestattet, grade mal für 30 KM, und dann setzt der herkömmliche Verbrennungsmotor ein. Es wird ein Verbrauch von 1,8 Liter vorgegaukelt, der in der Realität niemals eingehalten wird (die Labor-Verbrauchswerte herkömmlicher Autos lassen grüßen). Und dieser fiktive Wert wird auch nur dann (rein rechnerisch), erreicht, wenn der E-Antrieb immer dann, wenn der Akku leer ist, auch schnellstmöglich wieder aufgeladen wird (was niemand macht). Und warum das Ganze? Ganz einfach ….. die Hersteller wollen nur soviel E als nötig, denn sonst müssten viele Werkstätten geschlossen werden (ein reines E-Auto sehen die Werkstätten kaum noch, weil alles wegfällt zur Instandhaltung, was mit dem Verbrennungsmotor zu tun hat).
Dazu passt auch, dass es sich um einen japanischen Hersteller handelt.

Und im selben Artikel wurde dann noch ein reines E-Auto beschrieben (auch von einem japanischen Hersteller), dessen Reichweite jetzt erhöht wurde auf 250 KM. Im nächsten Satz stand dann, dass im echten Straßenbetrieb nur 200 KM erreicht würden. Es scheint nach wie vor normal und selbstverständlich, dem Verbraucher Werte vorzusetzen, die mit der Realiät nichts zu tun haben. Sondern nur im Labor erreicht werden.

Dann wird noch daran herumgemäkelt, dass es 11 Sekunden dauere, bis 100 KM/h erreichen seien. NA UND !!!! Wen stört denn das? Wo liegt das Problem, wenn man sein Ziel 2 Min später erreicht?

Ich finde, es gibt keine Branche, in der mehr gelogen, betrogen und getrickst wird, als der Automobilbau. Und das Ganze auch noch staatlich legitimiert.

Wenn alle Diejenigen, die dafür zuständig und verantwortlich sind (in Industrie und Politik), nach gesundem Menschenverstand in Verbindung mit Recht und Gesetzt beurteilt würden, dann müssten etliche Gefängnisse zusätzlich gebaut werden.
Und das ist nichts, was jetzt irgendeiner Verschwörungstheorie entspringt, sondern blanke Realität.

Es grüßt,
das Smamap

Abnehmen

Wer abnimmt, der hat mehr vom Telefon ….. sagt man.

Aber im Ernst …. ich versuche seit etlichen Tagen etwas abzunehmen.

Ein Ansatzpunkt ist der Verzehr von Chia-Samen (ich berichtete) zum Frühstück.

Und funktioniert.

Bisher sind es 3 kg geworden, die ich weniger wurde.
Na gut, ist jetzt nicht die Menge, aber immerhin. Zumal man sich mit mehr Jahren auf dem Buckel dann doch etwas schwerer damit tut.

Mein Fernziel: 10 kg weniger. Also nicht mehr 91, sondern 81.
Wobei ich schon Realist bleiben möchte, und mir eingestehe, dass ich das wohl nicht schaffen werde. Aber so 85 sollen es dann schon sein 😉

Ich denke auch, dass es leichter fällt, wenn man es nicht so todernst nimmt.

Der Chiasamen hilft mir dabei. Er ist sehr nahrhaft, sprich es fällt, wenn auch nicht leicht, so doch leichter, das Mittagessen sein zu lassen oder nur sehr wenig zu mir zu nehmen. Obst z.B.

Und abends, meistens zumindest, da tut´s dann eher weniger.
Und Süßes fällt meist weg. Na ja, jetzt beim Fußball bin ich da nicht immer eisern, aber meistens gelingt es mir.

Und gesund ist der Chiasamen auch noch. Von wegen Fettsäuren, Vitaminen und dergleichen.

Einfach zubereiten läßt sich das Ganze auch: Ich nehm immer einen Naturjogurt (einen halben 500g-Becher), tu einen Löffel Honig rein. Natürlich nicht den vom Discounter, der zu 50% aus Zucker besteht. Ich hol mir den vom Imker. Und dann kommen so 20-30 g Chiasamen dazu. Das Ganze durchrühren. Das mach ich am Abend (Sache von 2 Minuten), und stell es in den Kühlschrank. Bis zum morgen ist der Samen aufgequollen, ich schnipsle dann noch etwas Obst rein (wieder 2 Minuten) – Frühstück fertig.

Damit habe ich ein gesundes Frühstück für 30 Cent. Besser gehts eigentlich nicht.

Wenn man sich dann tagsüber noch etwas am Riemen reißt, und öfter mal das Eis weglässt, dann stellt sich nach und nach das Ergebnis ein, das man gerne hätte.
Na gut, ab und an etwas Rad fahren, kann auch nicht schaden.

Es grüßt,
das Smamap

Die Bundestrainer

Ein T-Online-Artikel beschreibt …..

Der nächste Fußball-Klassiker steht vor der Tür……. Jede Menge Zeit für Millionen Bundestrainer, Aufstellung und Taktik des DFB-Teams hoch und runter zu diskutieren ……. Weder Aufstellung noch System …… kann vorhergesagt werden. Ebenso wie für die selbsternannten Bundestrainer in der Heimat …..

Hinzugefügt werden müsste: Und hinterher wußten es die „Millionen Bundestrainer“ immer schon im Voraus. Nur …. gesagt haben sie es natürlich nicht. Wär ja dann auch dumm gewesen, denn sonst hätte man ev. belegen können, dass es mit dem „Bundestrainer“ doch nicht so weit her ist.

Was auffällt: Es scheint ein Steckenpferd des Menschen zu sein, immer alles besser zu wissen und zu können, als diejenigen, die in der Verantwortung stehen und, wenn es klappt, Ruhm und Ehre für sich beanspruchen dürfen.
Ob das nun der Chef in der Firma ist, der Politiker, der Schauspieler oder irgendein Promi. Die selbsternannten Bundestrainer können das alles sehr viel besser. Sie bleiben zwar vorsichtshalber in Deckung (man kann ja nie wissen), aber wehe es läuft was schief. DANN kommen sie aus der Deckung, v.a. diejenigen, die niemals Fehler machen, um auf diejenigen einzutrommeln, die Verantwortung übernommen haben. Die Leistungen, die die Verantwortlichen bisher schon erbrachten, sind dann, für die Trommler, natürlich vergessen.

Genauso wie heute vergessen ist, dass damals, so hieß es, unendlich viele Fehler gemacht wurden, und plötzlich waren WIR Weltmeister.

Es grüßt,
das Smamap

Google und das Ende des Computers

Jüngst war da die Entwicklerkonferenz Google I/O.

Was dort so offenbart wurde, sollte, meiner Meinung nach, zu großem Nachdenken Anlass geben.

Nur einiges davon, dem Googles CEO Ausdruck verliehen hat:
Google will das Zentralgehirn für maschinelles Lernen und die Schnittstelle zur Welt werden.
Der Anfang davon ist der dort vorgestellte „Google Assistant“ (vergleichbar Cortana oder Siri).
Was den Google Assistant unterscheidet, ist die Ressource im Hintergrund. Er ist die Schnittstelle zu dem Wissen, das Google seite Jahren anhäuft und zu einem intelligenten Netz aus Wissen verknüpft hat.
KI first, heißt das (künstliche Intelligenz). Etwas an dem Google seit Jahren arbeitet.
Mit der Öffnung nach außen wird dieses intelligente Netz nun noch viel größer. Jeder, der Googles Dienst benutzt, vergrößert damit das Wissen der KI-Algorithmen.
Damit das alles funktioniert, muss diese gewaltige Wissensmaschine selbst intelligent werden, Daten selbständig aufbereiten, verdichten und sinnvolle Zusammenhänge herstellen.
Der Weg geht von menschlicher Informationsverarbeitung hin zur maschinellen.
Hardware ist nicht mehr zentral, sondern eine Software, die das Nutzerbedürfnis über Rechenzentren interpretiert und kontextgenaue Lösungen anbietet.
Die Hardware ist dabei nicht mehr so wichtig und vielfältig (Uhr, Auto, Sprachschnittstelle, Brille).

Ich kann mir nicht helfen, aber bei mir schrillen da die Alarmglocken.

Wir geben die Steuerung unseres Verhaltens an Rechenzentren ab. Was wir tun, wohin wir gehen, welche Informationen wir bekommen und welche nicht, das entscheidet künftig dann eine Software? Welche Verknüpfungen da aufgebaut werden zwischen verschiedenen Wissensdetails, das entzieht sich unserer Kenntnis?

Ein fiktives Beispiel:

Wir sind in der Stadt unterwegs, zufuß oder mit dem Auto, das Rechenzentrum weiß, wo wir sind, GPS macht´s möglich, wir haben einen Termin beim Arzt, Google weiß das, denn schließlich hat der Arzt seinen Terminplaner dort am Laufen, Google weiß auch, welcher Arzt, wie lange also vermutlich der Arztbesuch dauern wird, kennt die Geschäfte in der Umbebung, informiert uns über die Angebote dort, wir gehen hinterher einkaufen, natürlich in den Geschäften, die uns vorgeschlagen wurden; im letzten Geschäft wird der Inhaber informiert, dass wir unser Konto überziehen, dessen Stand natürlich laufend bei Google bekannt ist, worauf wir höflich darauf hingewiesen werden, dass der Kauf leider nicht möglich ist usw usf.

Letztlich steuert Google, wohin wir gehen, was wir kaufen, wieviel wir kaufen, wer unser Geld bekommt, wer also Umsatz macht, welche Geschäfte letztlich pleite gehen, mangels Umsatz, was wir essen, welche Informationen wir bekommen etc etc

Und das alles, weil wir das mit uns machen lassen, weil der Mensch bequem ist, und weil diejenigen, die dafür verantwortlich sind, es nicht beizeiten sicher gestellt haben, dass nicht eine Firma ein Monopol auf Informationen hat.

Bleibt die Frage, was sonst noch alles, über unsere Köpfe hinweg, entschieden wird. Das obige Bsp. war ja nur Kleinkram. Es könnte ja auch darum gehen, wen wir mögen, wen wir nicht mögen, welche Länder pleite gehen, welche Ressourcen wohin verkauft werden (Stichwort ÖL), welche Nachrichten wer erhält und was auf dieser Grundlage entschieden wird. Es sind schon Kriege aus geringerem Anlass geführt worden.

Wer also kontrolliert letztlich unser Leben? Ich weiß, ein Stück weit utopisch und vll auch paranoid. Wobei ich lieber sage: Vorsichtig und vorausschauend. Aber lieber DAS, als dann hinterher sagen, dass wir es nicht sehen wollten, aus lauter Bequemlichkeit.

Andererseits, wenn die Entwicklung auf der Welt so weitergeht, wie in den letzten Jahren, was Klima, Kriege, Hunger, Flüchtlingsströme und Dergleichen angeht, dann brauchen wir uns über Google und KI vermutlich eher keine Sorgen machen.

Es grüßt,
das Smamap

Faxen dicke !!! Weggang von Strato

Jetzt habe ich den Kanal endgültig voll.

Hatte ja hier schon mehrfach berichtet, dass die Herrschaften von Strato es nicht zustande bekommen, dass mein WordPress vollständig läuft.

Ohne jetzt zu sehr in die Details zu gehen ….. sie bekamen es nicht gebacken, ihre Server so zu konfigurieren, dass ein selbstgehostetes WordPress ohne Probleme und auch flott läuft.

Sie ködern die Menschen mit ihren Produkten (wie z.B. „WordPress-Starter“), und wenn sich dann Probleme einstellen, dann fühlen sie sich entweder nicht zuständig, erklären irgendwas als gelöst, ohne dass es das wirklich ist, und auf weiteres Nachhaken stellen sie sich dann tot.

Nach Empfehlung ging ich dann jetzt mal daran, mir bei ALL-INKL.COM einen Testaccount einzurichten, und siehe da ….. alles DAS, was bei Strato nicht lief, funktioniert auf deren Servern ohne jegliche Probleme.

Also werde ich mir dort ein Paket einrichten, und dann mein komplettes WordPress und auch meine Domain (www.wkfm.eu) dorthin umziehen.
Es gibt dazu ein sehr schönes WordPress-Plugin names „Duplicator“, mit dem man alle Daten (Datenbank etc.) wunderbar von alt nach neu schieben kann.

Vereinfacht ausgedrückt ist es so, dass man seine Homepage bei einem Anbieter, auf dessen Servern laufen hat, und das Ganze jetzt zu einem neuen Anbieter, auf deren Server, rüberschaufelt.

Soweit die Theorie. Ich hoffe dass das „Rüberschaufeln“ in der Praxis genauso elegant läuft, wie in der Theorie. Ich werde berichten.

Wichtig dabei ist, dass, BEVOR man die bisherige Domain (Internet-Adresse), zum neuen Anbieter umzieht, was mittels eines sog. AUTHCODE erfolgt (also ein Code, den man vom alten Anbieter erhält, und mittels dessen der neue Anbieter die Domain sich quasi holen kann, damit die künftig über dessen Server läuft), die Daten/Datenbank gesichert/kopiert wird. Das geschieht eben, ziemlich automatisiert, mit dem genannten Plugin „Duplicator“.

Das MUSS man gleich zu Anfang des Gesamtvorgangs machen, weil es passieren kann, dass man beim alten Anbieter keinen Zugang zu den Daten mehr bekommt, sobald der Umzug der Domain mit jenem AUTHCODE angestoßen worden ist.

Dieser Umzug dauert in der Regel wenige Stunden bis maximal 2 Tage (in der Theorie). Kann also sein, dass die eigene Homepage (ein Blog ist ja auch nichts anderes) 2 Tage nicht erreichbar ist.

Mal sehen. Ich werde hier Info geben, sobald das anläuft.

Drückt mir die Daumen !!!!

Die Frage, ob ich das alles gemacht hätte (von WordPress.com weggehen und selbst hosten), wenn ich gewußt hätte, was da auf mich zukommt?
Die Antwort ist eindeutig JA. Zum einen habe ich das, was mich betrifft, gerne selbst in der Hand, zum anderen will ich nicht haben, dass mir WordPress.com plötzlich sagt, was sie alles geändert haben, ob es mir nun gefällt oder nicht, und schließlich ist es eine sehr interessante Sache, Einblick darin zu erhalten, wie die ganzen Dinge zusammenhängen.
Unabhängig davon, könnte man es auch schlicht als „Pech“ bezeichnen, zunächst an einen Webhoster gekommen zu sein, der nicht halten konnte, was er verspricht.

Es grüßt,
das Smamap