Es brennt !!!

Hach was war das gestern schön, mit dem Tablet draußen zu sitzen, und meinen Thriller von Chris Carter (I am Death) weiter zu lesen.

Es war nicht heiß, nur leidlich warm, Erholung war zudem noch angesagt, von meiner Freitagsaktivität (s. Blog von gestern) und was gibt es Schöneres als „einfach nur hier sitzen“.

Heute morgen allerdings saß ich so beim Frühstück, und war der Meinung, ich wär zuvor wieder ungünstig mit meinen Ellbogen auf meinen Knien dagesessen. Bis ich dann realisierte, dass ich mir gestern einen leichten Sonnenbrand geholt hatte.

Bei Begutachtung meines Körpers (nicht etwa, weil der so besonders sei, was man mit 55 auch nicht mehr wirklich erwarten kann 😉 ) sah ich dann, dass ich nochmal Glück gehabt hatte: Auch die Schienbeine hatten doch etwas abbekommen, und auch mein nicht vorhandenes Dekolleté.

Da kann ich nochmal von Glück sagen, dass die Sonne sich gestern doch ziemlich versteckte.

Es grüßt,
das Smamap

Eine Wohltat

Seit Kurzem gehe/radle ich früh morgens immer zum Freibad, schwimme dort 10 Bahnen, und dann geht´s wieder zurück.

Eine Wohltat !!!

Das kühle Naß läßt es einem so richtig gut gehen.

Die Becken dort sind temperiert auf 23 Grad. Wie ich mir hab erzählen lassen, wollte man damals das Bad schon schließen, weil es nicht mehr finanzierbar war, das mit Gas zu machen.

Dann aber kam jemand auf die Idee, eine Hackschnitzelanlage zu machen, an der neben dem Freibad, soweit ich weiß, auch 2 Schulen mit dranhängen.

Und so nutzen so etliche Mitbürger dieses Freibad allmorgendlich für ihre Bahnen.

Die Saisonkarte kostet hier 50 €. Für 4-5 Monate ist das wirklich ein Betrag, den man sich abringen sollte.

Jedenfalls, wie gesagt, eine Wohltat. Es tut gut, und Bewegung bringt es auch.

Um irgendwelchen Einwänden zuvorzukommen: Ich würde die Zeit lieber mit Arbeit verbringen, aber nachdem das nicht geht, versuche ich das Beste draus zu machen. Und eigentlich wüßte ich nichts Besseres. Für mich und meine Gesundheit.

Es grüßt,
das Smamap

Dahingeschmolzen …..

Am Freitag waren hier 30 Grad. Abends um 8 waren es immer noch 25.

Ich hatte leichtsinnigerweise spekuliert, dass es gegen Abend kühler wird, und noch schnell zugesagt, dass ich dann vorbeikomme und noch kurz 2 Stunden im Autohaus aushelfe.

Gelegentlich hab ich dort die Aufgabe, ca. 25 Autos zu rangieren, um sie auf dem Ausstellungsgelände in Reih und Glied zu positionieren, so dass potentielle Kunden die Fahrzeuge sortiert nach Neu- und Gebrauchtwagen vorfinden, und die PKWs nicht querbeet stehen.

Dass meine Zusage, das am Freitag noch schnell zu machen, ein Fehler war, merkte ich spätestens, als ich ins erste Auto einstieg. Da drinnen waren es gefühlte 40 Grad.

Nachdem ich das mit allen 25 Karren gemacht hatte, war ich dem Ende nahe. Wahrscheinlich hätte mir ein geschickter Verkäufer einen Haarföhn, zu dem Zeitpunkt, als Klimaanlage verkaufen können.

Nachdem mein Kreislauf solche Sachen, seit meinem Schlaganfall, nimmer so recht mitmacht, kann man sich vermutlich vorstellen, wie ich mich hinterher fühlte.
Das Ganze war wieder einmal ein Wahrnsignal, darauf zu hören, was geht. Eigentlich hätte ich mittendrin aufhören müssen. Einfach aus Selbstschutz. Aber was tut klein Doofi ….. er macht weiter, aus Verantwortungsbewußtsein gegenüber dem Chef.

Und so hatte ich jetzt 2 Tage zu tun, um mich wieder ins Lot zu bringen. Aber das glaubt einem sowieso keiner. Von den bekannten Behörden und Kassen sowieso niemand.

Es grüßt,
das Smamap

Schönheit oder Sieg ?

Gestern die ersten Achtelfinals bei der EM.

Schweiz gegen Polen, das war noch ein sehr ansehnliches Spiel. Und am Schluss dann Spannung pur, als es an das Elfmeterschießen ging. Das find ich zwar immer absolut besch….. wenn ein Sieger durch Münzwurf ermittelt wird, denn was anderes is es nicht. Aber irgendwann muss man dann mal zu einem Ergebnis kommen. Oder noch stundenlang weitermachen?

Dann kam Wales gegen Nordirland. Da durfte man dann aber schon fragen, was das noch mit Fußball zu tun hat? Eine Hin- und Hergeschiebe, mit dem Zufall, dem Glück oder was auch immer, als 13. Mann!
Da wäre es besser gewesen, auch gleich mal das Elferschießen anzusetzen. Jedenfalls hab ich mich maßlos geärgert, fast 2 Stunden in den Sand gesetzt zu haben, um dann am Schluss EINEN (zugegeben) tollen Angriff zu sehen, den die Waliser vortrugen, und mit Tor abschlossen. Na ja, es passte zum Spiel, dass es ein Eigentor war.
Was diese beiden Mannschaften im Achtelfinale einer EM zu suchen haben, wollte sich mir absolut nicht erschließen.
Bleibt zu hoffen, dass die Entscheider beim nächsten Mal gründlicher überlegen, was den Austragungsmodus angeht, sprich, ob es Sinn macht, Mannschaften mit allerlei Rechnereien und Regeln, zwangsweise eine Runde weiter kommen zu lassen.
Dass sich der Sieger dieser Partie enorm gefreut hat, steht außer Frage.

Und zum Schluss gab´s noch Kroatien gegen Portugal.
Tja und DA scheiden sich jetzt die Geister. Kurz zusammengefaßt hat da eine Mannschaft mit einem ausgeklügelten Verhalten (man nennt das Taktik), die bis dahin im Turnier bessere Mannschaft aus dem Spiel genommen. Anders gesagt, eine Mannschaft hat das Spiel der anderen zerstört. Da hab ich jetzt so ein gewisses Problem ob ich das als „Leistung“ der einen Mannschaft loben soll, die eine solche Taktik über die ganze Zeit aufrecht erhalten hat, um dann am Schluss, durch einen sehr schönen Spielzug, das Spiel zu gewinnen.

Die letzte WM hab ich noch im Kopf als ein Turnier mit sehr vielen Spielen, in denen das Spiel nach vorne, das Suchen und Erspielen von Torchancen, das Mittel der Wahl war. Völlig unabhängig davon, dass D Weltmeister wurde.

Und dieses Mal?
Ich bin mir absolut unschlüssig, ob ich ein Turnier als schön klassifizieren soll und kann, bei dem in den meisten Spielen die Defensive das Allheilmittel war. Anders gesagt …. der Sieg heiligte die Mittel.

Es bleibt zu hoffen, dass die noch ausstehenden 10 Spiele diesem Turnier noch ein anderes Bild zu geben vermögen.

Meine Meinung.

Es grüßt,
das Smamap

Hinhaltetaktik / Geiselhaft

image

Nun bin ich kein Freund martialischer Reden.

Jedoch je mehr ich mir das ansehe und überlege, was da in England passiert ist, umso mehr komme ich zu dem Schluss, dass da ganz gravierende parteitaktische/politische Motivationen im Hintergrund standen.

Klar spielten da die Befindlichkeiten der Bevölkerung dort eine Rolle. Und die waren halt schon seit Jahrhunderten geprägt durch „wir Briten für uns, das ist besser“. Ein Insel-Koller eben.
Und das haben sich, so meine ich mittlerweile, Politiker dort zunutze gemacht. Allen voran diejenigen, die sich persönlichen politischen Erfolg von einer solchen Kampagne erwarteten, v.a. also diejenigen, die den Brexit vorantrieben.

Da wäre allerdings auch ganz entschieden, so meine ich, der britische Premier zu nennen, der schon vor Jahren eine Abstimmung in Aussicht gestellt hatte, um seine innenpolitischen Gegner ruhig zu stellen.

Insofern finde ich eine Formulierung dieser Tage, wonach England (ich sage ganz bewußt immer „England“, weil andere Landesteile Großbritanniens völlig anders gestimmt haben) nicht erneut einen ganzen Kontinent in Geiselhaft nehmen könne, indem es seinen Ausritt aus der EU jetzt endlos in die Länge ziehe, als ziemlich zutreffend.
So sehr eine demokratische Entscheidung zu aktezptieren ist, so sehr muss sie dann auch gelten. Dass da interessierte Kreise erneut ihre Spielchen treiben, um das Beste für sich selbst daraus zu gewinnen, das kann es nicht geben, so meine ich.

Einen ganzen  Kontinent in die Krise zu stürzen, aus eigenen Befindlichkeiten heraus, ohne einen Gedanken an das Ganze zu verschwenden, geschweige denn an andere, das ist dann doch schon, gelinde gesagt, ziemlich egoistisch, um nicht zu sagen schäbig.
Da würde ich dann mal behaupten wollen, dass die Engländer dann auch draußen bleiben sollen, wenn sie den Gedanken an eine Gemeinschaft mit anderen dann doch eher nicht leben können.

Ich hoffe daher, dass die Politiker, die jetzt in einer ziemlichen Vielzahl, den umgehenden Austrittsantrag Großbritanniens auf dem Tisch sehen wollen, dann auch ihren Worten Taten folgen lassen.

Ganz persönlich fand ich immer schon, dass ein Land, das ständig nur NEIN sagt zu Gemeinschaftsentscheidungen, in einer EU nichts zu suchen hat.

Nichtsdestoweniger sollte sich eine EU dann doch auch Gedanken darüber machen, wie der künftige Weg aussehen muss, den man gehen möchte.
Dass Rechtspopulisten die Gunst der Stunde gerne nutzen täten, ist klar. Was die Wahrheit und Klarheit deren Behauptungen angeht, sieht man alleine schon daraus, dass sie meinen, durch die britische Entscheidung hätte sich irgendwas geändert. Alles was anders geworden ist, ist, dass ein Abstimmungsergnis auf dem Tisch liegt, das 24 Stunden vorher noch nicht dort lag. Alles das, was die EU ausmacht, ist immer noch das Gleiche wie zuvor. Die Menschen jetzt mal schnell emotional über den Tisch zu ziehen, ist eine Einstellung, die die Menschen zum Dummvieh abstemmpelt.

Mir kam diese Tage der Gedanke, ob es nicht sinnvoll sein könnte, dass nur DIE Länder eine EU bilden, die auch wirklich sich dazu durchringen können, nationalstaatliches Denken, zu Gunsten einer Gemeinschaft, ein ganzes  Stück weit beiseite zu schieben. Mitglied zu werden, um die Vorteile zu nutzen, und wenn man dann mal was geben muss, dann sich zu sperren, das kann es ja wohl nicht sein.
Ein solcher Weg würde aber bedeuten, dass man alle Bevölkerungen befragen muss. Und dann kämen wieder die aus ihren Löchern, die aus einer solchen Befragung politisches Kapital schlagen wollen.
Obwohl …. SO schlecht wär das gar nicht, denn dann ließe sich wenigstens mit Fug und Recht sagen ….. „Ihr wolltet ja nicht !!!“. Ev. würden dann sogar so Manche ihr Hirn einschalten und nachdenken?

Es grüßt,
das Smamap

Wetterbericht völlig daneben

Selten lag der Wetterbericht mehr daneben, als diesmal.

Die Vorhersagen überschlugen sich gegenseitig mit Unwetterwarnungen.

Und es kam …… NICHTS.

Na ja, gestern abend regnete es 1/2 Stunde leicht so vor sich hin, und die Temperaturen sind heute 10 Grad tiefer, als gestern.

Ja, ich weiß, woanders da ging´s heftig zur Sache, aber hier in Hochfranken tat sich fast nichts. Man kann sagen „Gottseidank“.

Aber SO daneben, das hatte ich noch nicht. Das fällt eben total auf, weil jeder hier gestern alles in Sicherheit brachte, und sämtliche Geräte vom Stromnetz nahm.

Und so scheint heute die Sonne, und ich werde jetzt meine Klamotten packen, und ins Freibad losziehen.

Ich hoffe für andere, in anderen Landesteilen, dass sie möglichst verschont geblieben sind, von den Folgen von Unwettern.

Es grüßt,
das Smamap

Durchgebraten

Meine Physiotermine beinhalten derzeit „Fango“.

Nun dachte ich mir heute …. macht ja keinen Unterschied, ob jetzt da draußen 20 Grad sind oder 30 oder 35, wenn die Packung, auf der man da liegt, eh sehr warm ist.

Falsch gedacht !!!

Ich kam mir vor wie ein Braten in der Röhre. Hinterher brauchte ich dann dringend Sprit in Form von Leitungswasser, um hinterher dann noch die „manuelle Therapie“ und die Strombehandlung verarbeiten zu können.

Der Therapeut meinte schon, ob er mir das heute noch zutrauen könne, nach der Fango.

Ich Dödel hatte natürlich meine Wasserflasche nicht dabei …… selber schuld. Das nächste Mal wird zuvor reichlich geflutet.

Es grüßt,
das Smamap

IT´S DONE

Die Briten verlassen die EU. Soviel steht fest.

Persönlich hätte ich das nicht erwartet, und ich fühle mich von den Briten, als absoluter EU-Befürworter, im Stich gelassen. In diesen Zeiten ist nun mal eine Gruppe wesentlich stärker als der Einzelne, und somit besser dafür geeignet, die gravierenden Problemen, die in den nächsten Jahrzehnten definitiv auf uns zukommen, zu bewältigen.

Insofern ist die britische Entscheidung extrem kurzsichtig.

Wie gestern schon geschrieben, ist dieses Ergebnis allerdings als demokratische Entscheidung absolut zu akzeptieren.

Mir scheinen dabei 2 Punkte wichtig:

1) Man kann einer Bevölkerung nicht 10 Jahre lang eintrichtern, wie schlecht etwas ist, um es dann plötzlich vom Gegenteil überzeugen zu wollen.

2) Entgegen dem britischen Wahlspruch „Splendid Isolation“, was GB als Insel immer schon auf sich selbst schauen ließ, wird eine solche Entscheidung, wie immer, in der Wirtschaft bewertet. Und Kaufleute rechnen halt nun mal zwingend in Plus und in Minus, denn sie möchten das Geld das sie ausgeben/investieren, nicht vermindern. Letztlich wird es immer so sein, in allen Teilen der Welt, dass entscheidend ist, was bei den Menschen (finanziell) ankommt. Und da könnte es sehr wohl sein, was ich für die Briten nicht hoffen will, dass da künftig sehr viel weniger ankommt, als bisher, und sie sich mit dieser Entscheidung ins eigene Fleisch geschnitten haben.
Das wird man abwarten müssen. Ein Indikator werden in den nächsten Tagen/Wochen die Finanzmärkte sein, und da v.a. die britischen Werte.

Dass da ein Land nicht homogen entschieden hat, zeigt folgende Grafik:

image

Und so könnte es durchaus sein, dass wir künftig ein Schottland in der EU haben.

Aber nochmal: Egal wie auch immer es kommt, entwicklungsmäßig gesehen, es ist und war die Entscheidung einer Bevölkerung. Demokratisch getroffen. Und wenn man das irgendeiner Bevölkerung NICHT vorwerfen kann, dann ist das wohl die britische.

Dass das Schule machen würde, mit einem EU-Austritt, kann ich mir nun aber wirklich nicht vorstellen. Denn da gäbe es dann doch zu viele, die zu viel zu verlieren hätten. Und die Briten waren da schon einmalig in ihrer jahrelangen gehegten Negativeinstellung, verbunden mit ihrem, seit jahrhunderten gepflegten Isolationismus.

Meine Meinung.

Es grüßt,
das Smamap