The Winner is ….. Germany

So ganz stimmt es natürlich nicht …… wir sind nur Dritter geworden.

Drittgrößter Waffenexporteur der Welt.

Und ein erheblicher Teil der Waffen ging in die Krisengebiete dieser Welt.
Alles nachzulesen in amtlichen Verlautbarungen der letzten Zeit.

Der Witz ist, dass in dieser Statistik die „Kleinwaffen“ nicht einmal enthalten sind.
Und nachdem es ja keine Uboote braucht oder Panzer, um Menschen zu erschießen, z.B. in Syrien oder Afganistan, möchte ich gar nicht wissen, ob wir in Wirklichkeit nicht NOCH weiter vorne gelandet wären, wenn ALLE Waffen gezählt worden wären.

Wie auch immer ….. es ist dasselbe wie mit dem Klimawandel: Wir liefern Waffen bis der Arzt kommt, in sämtliche Krisengebiete, und wundern uns über die Auswirkungen einer solchen Handlungsweise.

Jedoch kann man ja auch hier den Satz verwenden ….. „das gab es ja immer schon“ ….. und ……. Mund abwischen und weitermachen wie gewohnt.

Und wenn dann die Flüchtlinge und die Terroristen vor der eigenen Tür stehen, dann ist das Geschrei groß.
Schuld sind dann natürlich immer die anderen.

Es grüßt,
das Smamap

Selbstbetrug

Ein Thema, das mich immer wieder umtreibt, ist der Klimawandel.

Letztens wieder einen Bericht gesehen, in dem es um die Zusammenhänge ging, zwischen dem weltweiten Klimawandel und den Extremwetterlagen, die wir zur Zeit in Deutschland erleben.

Ein“Chefmeteorologe“ eines namhaften Instituts stellte da in einem Interview u.a. die Frage, wie lange wir es uns den noch erlauben wollen, uns in die eigene Tasche zu lügen, und einen Zusammenhang zwischen Wetterphänomenen und dem Klimawandel zu verleugnen.

Eingehende Untersuchungen zeigten in jedem Fall, dass diese Zusammenhänge ganz eindeutig gegeben wären, aber die Menschen es als angenehmer, bequemer und beruhigender empfänden, das auf Meinungen zu reduzieren wie „das hat es immer schon gegeben“ oder „es gibt auch andere Untersuchungen“.

Dabei sei eindeutig nachgewiesen, dass die Ereignisse immer extremer und absonderlicher würden, und der Zusammenhang mit dem Klimawandel sich immer mehr aufzwinge. Auch wissenschaftlich und datenmäßig gesehen.
So sei das Phänomen, dass Gewitterzellen in Scharen auftreten und an Ort und Stelle bleiben, neu. Klar habe es Einzelfälle früher auch schon gegeben, aber eine derartige Häufung sei absolut neu.

Ganz generell könne wohl niemand, der sich ernsthaft mit den Daten beschäftigt, annehmen, dass etwa das ständige massenhafte Schädigen der Erdatmosphäre bei gleichzeitigem Vernichten des Regenwaldes, verbunden mit dem Aufheizen der Atmosphäre und dem Abschmelzen der Eismassen, um nur ein paar Beispiele zu nennen, so völlig ohne Auswirkungen sei.

Ich füge hinzu, dass es natürlich sehr viel bequemer ist, erstaunt die Augen aufzureissen, wenn man wieder von neuen Unwettern und Starkregen im Radio vernimmt, und dann weiter zu machen wie gewohnt, sich ins Auto zu setzen, und für jegliche Besorgungen Schadstoffe in die Luft zu blasen, obwohl man es sehr gut auch zu Fuß erledigen könnte (um auch hier nur EIN Bsp zu nennen).

Und so wird der Mensch weiter so tun, als könne er zu all dem nichts, was da passiert. Und das Ganze solange, bis die Naturgewalten vor seiner Haustüre stehen.

Um dann zu sagen „Egal, das hat es immer schon gegeben“ ???

Und was tun diejenigen, die für unser aller Schutz verantwortlich sind? NICHTS!
D.h., doch die tun schon was ……. den Wohlstand mehren, auf Kosten anderer auf der Welt, um zu gewährleisten, dass man sich das nächste Auto noch mehr leisten kann, als das bisherige. Um dann ganz überrascht zu tun, wenn die nächsten Unwetter und Hochwasser noch gewaltiger werden, als die Bisherigen.
Allerdings können die sich damit trösten, dass sie dann, wenn es wirklich ernst wird, schon längst unter der Erde liegen.
Doch in Wirklichkeit liegt es an uns allen; jedem Einzelnen von uns. Die Verantwortung und die Schuld auf andere abzuschieben, ist Selbstbetrug.

Es grüßt,
das Smamap

It´s raining again ……

….. nicht nur ein Song-Text.

Nein, auch Realtität.

Die Art meiner Nebenbeschäftigung bringt es mit sich, dass es dazu schönes Wetter braucht. Also derzeit nur punktuell möglich.

Der positive Nebeneffekt (zumindest für mich) …… ich hab relativ viel Zeit Fußball zu schauen.

Man gönnt sich ja sonst nichts 😉 😉 😉

Es grüßt,
das Smamap

Alles Fielmann oder was ???

Hier mal wieder ein Beitrag zur Rubrik „Tips & Tricks“.

Normalerweise bin ich ein Gegner dieser Konzerne, die groß und breit Werbung für ihre Produkte machen.
Schlicht deswegen, weil es sich in der Praxis sehr oft erweist, dass man über den Tisch gezogen wird, die Produkte häufig nicht das halten, was sie versprechen und es nur darum geht, den Gewinn zu maximieren, häufig auf Kosten der Verbraucher.

Das ist auch der Grund dafür, warum ich Werbung im TV meist nicht beachte, umschalte oder dergleichen.

Eine Ausnahme habe ich jetzt bzgl. Fielmann gemacht. Schlicht testweise.

Seit ein paar Jahren habe ich eine Lesebrille. Weil es ohne nicht mehr ging, wenn eher kleine Schrift zu lesen ist. Eine Abhilfe habe ich ja bei eBooks, weil ich auf meinem Reader/Tablet die Schrift größer stellen kann. Wenn ich aber zB ein klein geschriebenes Rezept lesen soll, dann ist Ende im Gelände.

Na ja, man wird halt nicht jünger.

Was ich ebenfalls schon länger brauchte, war eine PC Brille. Zwar kann ich auch am PC die Schrift größer stellen oder die Darstellung im Browser zoomen, aber erstens hält das immer auf, zweitens geht das auch nicht immer und drittens gibt es auch andere Anwendungsfälle, bei denen man mit einer PC Brille weiter käme (die Lesebrille deckt eben nur den nahen Entfernungsbereich ab, und ein PC steht halt einfach etwas weiter weg; auch ein Tablet braucht man sich damit nicht mehr vor die Nase halten).

Ich war schon mal beim örtlichen Optiker, um mich zu informieren, aber die Preise dort sind jenseits von gut und böse. Die Qualität ist dort sicherlich hervorragend, aber manche Menschen können sich eben Brillen für 200 € nicht leisten.

Also ging ich mal zu Fielmann. Lange Rede, kurzer Sinn: Absolut zuvorkommende Bedienung, ein Seetest für lau, und die PC-Brille ebenso.

Wie kommt´s? Wählt man ein normales Gestell, und Gläser ohne Besonderheiten, so kann man für eine Brillenversicherung in Höhe von 10 € eine solche Brille für umsonst bekommen, also letztlich für 10€.

Die Brille ……

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……. wurde fix und fertig vermessen und gleich online bestellt. Ich bat um Zusendung, weil ich mangels Auto nicht nochmals extra vorbeikommen könnte, zur Abholung.
Kein Problem hieß es, und innerhalb 1 Woche sollte sie eintreffen.

ZACK ….. innerhalb von 3 Tagen hatte ich die Brille in Händen.

Die Versicherung kann ich jetzt, wenn ich das möchte, kündigen, und damit bleibt es bei den 10 € für die Brille (die ansonsten 17,50 € gekostet hätte).
Oder aber ich behalte sie, was dann jährlich 10 € macht, wobei Verlust/Beschädigung dabei versichert sind, und ich alle 2 Jahre eine neue Brille gleicher Art erhalten kann.

Letzteres werde ich wohl auch machen, denn ich kenne mich: Mal kurz auf die Brille draufgesetzt, und das wars´s ……

Offen gesagt, wenn Geld für mich keine Rolle spielen würde, dann wäre ich zum örtilichen Optiker gegangen, und hätte mir eine hochwertige Brille gekauft, mit Entspiegelung und PiPaPo…

Jedoch reicht das, was ich bei Fielmann bekommen habe, für meine Zwecke voll aus und einen Schönheitswettbewerb möchte ich mit der Brille ohnehin nicht gewinnen.
Wobei ….. ich finde sie absolut ok, und weit weg von jenen „Kassengestellen“, wie man sie früher mal kannte.

Wer also jeden Euro umdrehen muss, dem kann ich sowas nur empfehlen.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Spiel dauert 90 Minuten

Es gibt so geflügelte Worte, die (fast) jeder kennt.

Dazu gehört auch der Ausspruch von Sepp Herberger „der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten“.

V.a. Letzteres war gestern wieder einmal zu erfahren.

Da spielten bei der EM die Nationalmannschaften Englands und Russlands gegeneinander, und nach der Vorberichterstattung und dem Spielgeschehen der ersten Halbzeit, schien es so, als würden die Engländer die Russen in Grund und Boden spielen.
Allein, ein Tor fehlte. Ich dachte mir zur Halbzeit noch, dass sich das für die Engländer noch rächen könnte.

Irgendwann schossen sie dann doch ein Tor, und so lief das Spiel dahin, und kurz vor Ende ging ich dann doch dorthin, wo ich die ganze Zeit schon hin musste.

Und just dann schlug Sepp Herberger zu.

Gut, er hatte jetzt insofern nicht so ganz recht, als ein Spiel heutzutage meist länger dauert als 90 Minuten. In der 92. Minute erzielten die Russen nämlich noch den Ausgleich.

Auch wenn ich das Tor im Original nicht mitbekam, so war das Spiel doch höchst interessant.
Die Mittel der russischen Mannschaft waren beschränkt. Und dennoch taten sie alles, um sich der spielerischen Überlegenheit der Engländer zu erwehren; der Trainer hatte sie sehr gut eingestellt, und speziell in der Halbzeitpause offenbar nochmals entsprechend Einfluss genommen.

Und so muss ich sagen, dass allein mit Jugend und Schnelligkeit ein Spiel nicht zu gewinnen ist. Es gehört noch mehr dazu. Vielleicht stehen die Engländer ja auch erst am Anfang einer Entwicklung. Mal sehen.

Gestern jedenfalls habe ich als neutraler Zuschauer den Hut vor den Russen gezogen: Sie gaben nie auf, glaubten immer an ihre Chance, und haben durch Kampf und indem sie alles in die Waagschale warfen, was sie hatten, ein Unentschieden erreicht, mit dem fast niemand gerechnet hätte.

Ein Spiel dauert 90 Minuten.

Es grüßt,
das Smamap.

Christoph 20

Als ich letztens mit dem Rad eine kleine Tour drehte, hörte ich etwas entfernt den Notarzt im Einsatz, und dachte so bei mir, „hoffentlich geht es dem denjenigen gut, dem dieser Einsatz gilt“.

Etwa eine halbe Stunde später, auf dem Rückweg, kreiste plötzlich über mir ein Rettungshubschrauber, der dann unmittelbar an meiner Fahrtstrecke, auf einem Fußballplatz, nieder ging.

Ich wollte zuerst dran vorbeifahren, weil ich es überhaupt nicht mag, wenn Menschen meinen, anläßlich des Leids anderer, Schaulustige sein zu sollen.
Blieb aber dann doch stehen. Der Einsatz eines solchen Hubschraubers ist für mich schlicht faszinierend.

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Als dann die Türen des nebenstehenden Rettungswagens aufgingen, um augenscheinlich den Patienten zum Hubschrauber zu tragen, da sah ich weg. Ich wollte mich am Leid dieses Menschen nicht ergötzen.

Ich bekam noch kurz einen Blick auf die Trage mit, als die Rettungssanitäter die Trage in den Hubschrauber schoben, und war schokiert. Offenbar handelte es sich um einen ziemlich jungen Kerl.

Die Türen wurden geschlossen, und der Hubschrauber startete. Dieses Szenario und vor allem die Geräuschkulisse ist schon enorm.
Mit welcher Wucht und welcher Kraft ein solches Gerät sich in die Lüfte erhebt, ist eigentlich total faszinierend (finde ich).

Getrübt wurde das Ganze durch den Zweck des Flugs.
Und als Christoph 20 in der Ferne verschwand, da dachte ich an den Menschen, der dort drin lag, und hoffte, dass es ihm wieder gut gehen möge.

Ich sage immer „gut, dass es diese Hubschrauber gibt, aber am Besten ist es, wenn man sie nicht braucht“.

Betrieben wird Christoph 20 von der ADAC-Luftrettung.

Christoph 20

Später am Tag dachte ich mir mal, dass man öfter mal dran denken sollte, was der ADAC auch für die Allgemeinheit tut, wenn es darum geht, irgendwelche Schieflagen innerhalb dieses Vereins zu beurteilen.

Zudem kann die Tätigkeit aller Beteiligten, die ich dort sah, angefangen von den Rettungssanitätern über die Notärztin bis hin zu den Piloten, gar nicht hoch genug erachtet werden.

Es grüßt,
das Smamap

Die EM hat begonnen

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Und so werde ich wieder zahllose Stunden vor dem Fernseher verbringen.

Doch halt …… so ganz stimmt das ja nicht.

Ich werde nicht vor dem Fernseher sitzen, sondern die Spiele per Stream über das Internet genießen.

Damit bekomme ich all das, was ich brauche, und noch sehr viel mehr.

Mein Fernsehgerät habe ich abgeschafft, genauer gesagt, verschenkt.

Und so lief also auf meinem Tablet gestern das Eröffnungsspiel.

Einwandfrei kann ich da nur sagen.

Auch das Spiel ….. es war spannend, und nicht so einseitig, wie man das vermutet hätte.
Man hat ganz deutlich gemerkt, wie sehr der Druck auf den Schultern der Franzosen gelastet hat, eine gute EM zu spielen, und dem Land ein Erfolgserlebnis zu geben, in den schweren Zeiten, die es momentan durchlebt.

Den Rumänen hätte man das Unentschieden gegönnt. V.a. auch, weil sie doch ihre Chancen hatten. Für die EM ist der Sieg der französischen Mannschaft sicherlich eine gute Sache.

Persönlich habe ich ja die Einstellung, dass der Beste gewinnen möge.
Allerdings sind da immer auch so ein paar Unwägbarkeiten im Spiel.
Gestern z.B. gab es ein Tor und einen Elfmeter, die es gar nicht hätte geben dürfen. Im gegebenen Fall glich sich das zwar wieder aus, weil jede der beiden Mannschaften in gleicher Weise bevorteilt wurde.
Jedoch finde ich es immer sehr schade und zweifelhaft, wenn sportliche Entscheidungen auf unsportliche Weise getroffen werden.

Und so bleibt zu hoffen, dass es wirklich so kommt, dass die beste Mannschaft des Turniers auch Europameister wird.

Auf jeden Fall werde ich die Spiele ohne deutsche Beteiligung sehr genießen. Denn die kann ich mir in aller Ruhe ansehen, und die Darbietungen der beteiligten Mannschaften schätzen, ohne subjektive Beeinflussungen.

Selbstverständlich werde ich bei den Spielen „unserer Jungs“ diesen ganz speziell die Daumen drücken, jedoch auch da ohne die Objektivitäts-Bank zu verlassen. Sollten die anderen besser sein, dann wäre das zu akzeptieren.

In diesem Sinne: Möge der Beste gewinnen !!!!!

Es grüßt,
das Smamap

Wie kleine Kinder

Ein paar Kinder spielten auf dem Spielplatz. Nach einer Weile sagte eines von ihnen, es wolle nun „verstecken“ spielen, und die anderen sollten mitmachen. Die wollten aber nicht. Und so spielte Ersterer den Bleidigten, und sagte, wenn die anderen nicht mitmachen würden, dann würde er sie verlassen und nach Hause gehen.

Es geschah, womit er nicht gerechnet hatte: Die anderen ließen sich nicht beeinflussen, und spielten ihr Spiel weiter. Und so zog er als beleidigte Leberwurst von dannen.

Viele Jahre später geschah das Gleiche wieder. Nur diesmal war derjenige, von dem die Geschichte geht, kein Kind mehr, sondern ein mächtiger Politiker.
Er hatte sich in den Kopf gesetzt, auf der Trauerfeier von Muhammad Ali Koranverse zu zitieren und ein Mitbringsel aus Mekka auf Ali´s Sarg zu legen.
Das verwehrten ihm die Angehörigen.

Und so zog er wieder einmal beleidigt von dannen, weil er nicht das bekam, was er sich in den Kopf gesetzt hatte.
Ich vermute sehr, dass die Trauerfeier nach dem ging, was Ali bestimmt hatte. Und nichts sonst.

Vll sollte besagtem Herrn mal jemand vermitteln, dass es im Leben nicht darum geht, dass alle nach seiner Pfeife tanzen, und dass es auch keine Art ist, sich wie ein kleines Kind zu verhalten, wenn man nicht das bekommt, was man sich vorgestellt hat.

Ein Mann, ein Wort

Er ist von uns gegangen … Muhammad Ali alias Cassius Clay.

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Was bleibt, sind seine unzähligen boxerischen Erfolge und v.a. seine weltweite Anerkennung als Boxer und v.a. auch als Mensch.

Ich würde so weit gehen, ihn in einem Atemzug zu nennen, mit Menschen wie Martin Luther King, Mahatma Ghandi und Nelson Mandela.

Vieles von dem, was Ali ausgemacht hat, ist in DIESEM WIKIPEDIA ARTIKEL enthalten.

Er zeigt, dass er ein Mensch war, wie wir alle. Trotz all seiner Erfolge, und auch wegen all seiner Fehler. Er zeigt, wie er durch sein Niederlagen wuchs. Und er zeigt auch, dass er zu dem stand, was ihn ausmachte.
Er ließ sich in seinen Überzeugungen nicht beirren. Weder in seiner Ablehnung des Vietnam-Krieges, noch in Glaubensfragen.

Er ging seinen Weg. Und er blieb in all diesen Zeiten sympathisch. V.a. auch im Alter, als er immer mehr mit dem Herrn Parkinson bekannt wurde.
Wer erinnert sich nicht an den Moment, als er, schon sehr gezeichnet, damals, 1996, die olympische Flamme in Atlanta entzündete (Ali/Atlanta).

Ich muss sagen, ich habe mir, seit Ali damals zurückgetreten ist, keinen Boxkampf mehr angesehen. Ich habe seit damals die Einstellung, dass es absoluter Schwachsinn ist, wenn sich erwachsene Männer gegenseitig verdreschen, und sich dabei die Birne weich klopfen. Ev. sogar lebensgefährlich verletzen (Regel hin, Regel her).

Ali´s Kämpfe hingegen hatten mich (noch) fasziniert. Vll eine Altersfrage (meinerseits), vll auch ganz etwas anderes.

Jedenfalls ist da ein Mensch von uns gegangen, den viele Menschen auf der Welt bewundert haben. Und was das ausgemacht hat, das hat man gesehen, als er jetzt ein letztes Mal durch seine Geburtsstadt gefahren wurde, auf dem Weg zu seinem Grab.
Die Menschen standen dort, in Schaaren, um einen von ihnen auf seinem letzten Weg zu gegleiten.

Es grüßt,
das Smamap

 

Unwetter ohne Ende

Zugegeben, die Wetterlage ist schon etwas extrem.

Wenn man sich die betroffenen Orte allerdings etwas genauer ansieht, dann sind das immer Orte, in etwas extremeren Lagen. Also z.B. Tallagen, oft noch verbunden mit fließenden Gewässern durch die Orte. Orte, die immer schon von Hochwasser bedroht waren, und eine entsprechende Geschichte aufweisen (Hochwasserstände aus den zurückliegenden Jahrhunderten).

Zwar lässt sich da hinterher immer trefflich argumentieren, jedoch war es zweifelsohne absehbar, dass dann, wenn extreme Wetterlagen kommen, die Auswirkungen an/in solchen Orten eben auch entsprechend extrem sein würden.

Bleiben 2 Fragen:

  1. Warum hat man nicht Vorsorge getroffen, um solche Situationen besser beherrschen zu können?
  2. Warum hat man sich, diesbzgl., nicht beizeiten auf Überlegungen eingelassen, zum sich ändernden Klima?

Was anders ist/geworden ist, sind Wetterlagen an Ort und Stelle, die sich kaum bewegen, und mit enormen Wassermengen einhergehen.

Solche Veränderungen werden in Zahl und Ausmaß zunehmen!

Wer dann immer noch nichts tut, um die Menschen zu schützen, und wer dann immer noch meint, einen Klimawandel gäbe es nicht, und er wäre nicht belegt, und es gäbe zu viele Meinungen dazu, dem ist dann einerseits nicht mehr zu helfen, und andererseits ist die Zeit dann schon davongelaufen, um noch etwas ändern zu können; sei es vor Ort oder global.

Und nochwas ist klar: Diese Veränderungen, die da teilweise schon da sind und teilweise erst noch kommen, die haben wir alle ganz persönlich zu verantworten, die wir seit langem und weiterhin unsere Abfallprodukte ungefiltert/ungehemmt in die Umwelt blasen, indem wir Autofahren, heizen, Regelwälder abholzen etc. etc.

Es grüßt,
das Smamap