Habe eben meinen letzten Beitrag auf dem alten Blog verfasst.
Scheint alles zu laufen und umgezogen zu sein.
Bis auf Kleinigkeiten eben. Aber die kommen auch noch.
Was noch nicht passt……..ich bin für jeden Hinweis dankbar.
Es grüßt, das Smamap
Habe eben meinen letzten Beitrag auf dem alten Blog verfasst.
Scheint alles zu laufen und umgezogen zu sein.
Bis auf Kleinigkeiten eben. Aber die kommen auch noch.
Was noch nicht passt……..ich bin für jeden Hinweis dankbar.
Es grüßt, das Smamap
Wie schon mehrfach berichtet, habe ich meinen Blog jetzt selbst am Laufen, auf eigener Adresse/Webspace, um nicht mehr von WordPress.com abhängig zu sein.
Bisher war überall zu lesen, dass es nicht möglich ist, die Follower vom alten Blog in den neuen zu übertragen.
Das ist absoluter QUATSCH !!!!
Wer seinen Blog selbst hostet, der wird nahezu als Erstes die Erweiterung „Jetpack“ installieren (geht total einfach, weil da schon ein Link im neuen WP ist, auf den man nur klicken braucht).
Jetpack ist, vereinfacht gesagt, eine Sammlung von Progrämmchen, die im Hintergrund arbeitet, und viele der Sachen zur Verfügung stellt, die man aus dem alten WP gewohnt ist (und noch sehr viel mehr).
Und in dem Zusammenhang stieß ich auch auf eine Anleitung von den Jetpack-Leuten, wie man die Follower übernehmen kann.
UND …… falls man Probleme dabei habe, dann könnte man sich gerne an Jetpack direkt wenden, und die würden das für einen machen.
BOAHHHHH …. dachte ich mir, DAS WÄRS NATÜRLICH.
Und wie es halt immer so ist, ging das „Selbstübertragen“ nicht so recht.
Also nahm ich das Angebot wahr, und nahm gestern Kontakt auf …. und was soll ich sagen …… heute kam Mail, dass der Transfer erledigt sei.
Und tatsächlich, hab soeben nachgesehen …. IHR seid alle da.
Sprich alle meine Follower müssten DIESEN Beitrag im Reader sehen können.
Wär schön, sozusagen als ein Mittel, das mir ein Dauergrinsen ins Gesicht zaubert, wenn mir möglichst viele einen Like oder Kommentar zukommen ließen, damit ich auch so rein real sehe, dass es SO ist.
Es grüßt,
das Smamap
DAS schau ich mir immer wieder mal an, seit Jahren.
Da geht es wohl vielen so.
Auch in der Hinsicht, dass sie wohl selber gern die Idee gehabt hätten …..

Heute war es wieder soweit: Die Trainer gaben das vorläufige Aufgebot für „Die Mannschaft“ bekannt, für die EM in Frankreich.
Und SOFORT sprangen reglexartig die tausende von Bundestrainern auf, um kund zu tun, dass das falsch wäre, und man ganz anders hätte aufstellen müssen.
Es ist schon immer wieder erstaunlich, welchem Prozedere das folgt.
Und dann ist in allen möglichen Foren die Rede davon, dass die Entscheidungsträger doch alle ahnungslos seien.
Und selbstverstänlich wissen es alle anderen immer wesentlich besser.
Das spielt dann keine Rolle mehr, dass letztlich die Trainer es waren, die die Mannschaft für den Weltmeister formten. Nicht nur aufstellungsmäßig, sondern auch und v.a. was das zusammenwirken der Gemeinschaft anging.
Dieselben Trainer, sind nun natürlich wieder die Bewohner des Tales der Ahnungslosen. Wenn ihnen dann dennoch eine gute Leistung der Mannschaft gelingt, dann sind es dieselben Leute, die es dann ja immer schon gewußt hatten.
Und so wird es immer dasselbe Spiel bleiden, nicht nur im Fußball. Es gibt nur Experten rundherum, die alles besser können. Und die turnusmäßig alle 2 oder 4 Jahre, bzw. samstäglich, aus ihren Löchern kommen, und sich als diejenigen präsentieren, die den vollen Durchblick haben.
Das sind dann auch diejenigen, die absolut niemals verstehen könnten, dass zu einer guten Leistung, egal in welchem Lebensbereich, viele Faktoren gehören, die weit über den Horizont derjenigen hinausgehen, die nur ihren eigenen Tellerrand zu sehen vermögen.
Es grüßt,
das Smamap
Na ja, so WIRKLICH mein Freund ist er nicht.

Aber andererseits bin ich froh, dass es ihn gibt, sprich ihn jemand erfunden hat.
Letztens hatte ich mir ja 1 1/2 Kilo Spargel gekauft (mehr bekomm ich nicht unter), und der war heute mit schälen dran.
Im Vergleich zu früher geht´s ja schon einigermaßen, aber „schälen“ gehört immer noch nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.
Da ist es ein weiterer Vorteil, wenn man Single ist ….. man braucht nur für sich selber schälen. Gilt auch im Fall von Kartoffeln.
Dabei wäre dann zu thematisieren, dass diese Früchte aus der Erde je nach Landstrich anders heißen:
Die landläufigen Kartoffeln kennt jeder, die niederbayrischen Erdäpfel schon nicht mehr alle, und der Oberfranke, der ist faul, und macht daraus die „Ärpfel“. DIE kennt dann schon fast keiner mehr.
Und wie komm ich jetzt vom Spargelschäler zum Erdapfel?
Egal.
Jedenfalls hab ich meine Spargelstangen alle geschält, das Meiste eingefroren, und ein paar Stangen gibts dann heute abend. Hab da ein Rezept gefunden, wie ich die Werbeprospekte in die Papiertonne geworfen hab.
Sollte dann SO in etwa aussehen:

Na dann Mahlzeit.
Es grüßt,
das Smamap
Nachdem ich HIER schon berichtet hatte, wie das so ganz grundsätzlich geht mit dem eigenen WordPress, jetzt ein erster Erfahrungsbericht.
Zunächst noch der Hinweis (kam mir beim Durchlesen meines ersten Beitrags), dass ein „eigenes“ WordPress nichts anderes ist, als das, was man vom Online-Wordpress.com kennt, nur eben, dass eine Software, die im Wesentlichen dasselbe macht, auf einem Rechner (also dem Server beim Webhoster) installiert.
Wenn ich also dann hier einen Beitrag schreibe, dann habe ich, grob, dieselbe Oberfläche vor mir.
Mittlerweile habe ich allerdings schon etliche Plugins installiert, die mir Erweiterungen bescheren, die ich bei WP.com niemals gehabt hätte.
Das ist etwa so, wie wenn ich beim Browser Firefox etliche AddOns, also Erweiterung, installiere.
So habe ich hier z.B. ein Plugin namens „WordPress Database Reset“, das mir dabei halb, mein neues WordPress wieder auf NULL zu setzen, wie ich mehrmals einen Fehler machte, bei der Übernahme der Daten vom alten Blog.
Diese Übernahme, und damit wäre ich schon beim meinen Erfahrungen, misslang erstmal. Vom Verfahren her ist es einfach, weil auf WordPress.com in der Oberfläche ein Werkzeug integriert ist, mit dem man die Daten exportieren kann (Menüpunkt aufrufen, bestätigen, fertig).
Die so exportieren Daten kann man dann im eigenen WordPress wieder importieren.
Was bei mir dabei schief lief, kann ich jetzt nicht so GANZ genau sagen, jedoch stieg der Server (im neuen WordPress) mehrmals aus, mit einer Fehlermeldung. Ich also, über o.g. Plugin, die Datenbank zurückgesetzt, und nochmal (anders) begonnen.
Letztlich führte dann zum Erfolg, dass ich nicht ALLE Daten auf einmal exportierte, sondern erstmal die Beiträge, dann die Seiten, dann die Medien etc. und jeweils einzeln wieder importierte im neuen Blog. Gleichzeitig vermied ich es, biem Import, die Option „Datenanhänge importieren“ anzuhaken (fragt mich bitte nicht, was das ist, und warum das damit ev. schief lief)
Jedenfalls hatte ich dann alles „drüben“, und zwar ohne dass der Server motzte.
Was mir DANN noch fehlte, war zum einen, die Möglichkeit, dass neue Beiträge von anderen gesehen werden können, als von jenen Lesern, die mir bisher gefolgt waren, und zudem die Möglichkeit, dass Leser meinen Blog abonnieren können.
Ich erhielt daraufhin im WordPress-Forum den Hinweis, das mit dem Plugin „JetPack“ so Einiges zu erledigen sei.
Nach anfänglichen Verständnisproblemen hab ich ich mittlerweile kapiert, dass diese Plugin dazu da ist, so einige Funktionen von WordPress.com, also dem alten Blog, nutzen zu können, die die Typen von WP nicht eigens in die WP-Software eingebaut haben, sondern eben das Plugin eine Verbindung zu WP.com herstellt, um diese schönen Funktionen nutzen zu können. Also z.B. die Möglichkeit, meinen Blog zu abonnieren.
Voraussetzung dazu, ist allerdings, dass man bei WP.com ein Konto hat (neudeutsch: Account). Nicht etwa, weil man dort schon Blogs geschrieben haben muss etc., sondern weil es eben eine Verbindung braucht, von JetPack zu WP.com, um besagte Funktionen nutzen zu können.
Wo ich dann etwas aufsaß, war, weil ich „um´s Verrecken“ es nicht hinbekam, dass meine Beiträge im neuen Blog auch kommentierbar wurden. Ich brachte einfach keinen Knopf an den Beitrag, über den man hätte kommentieren können (ich meine damit die Situation in der WordPress-App, so wie sie viele auf dem Smartphone haben.
Übrigens, ich mach alles das, was es zumachen gab/gibt, hier auf meinem Tablet. Ging alles wunderbarst (gut – mal abgesehen davon, dass ich mir für das ein oder andere schon die Lesebrille aufsetzen muss, was aber nicht am Tablet liegt oder an WP, sondern an meinen Augen 😉
Wie auch immer, ich möchte mich bei all denen bedanken, die mir Hilfestellung gegeben habe, angefangen vom WP-Support, sprich Menschen, die dort mitlesen und helfen, bis hin zu meinen Followern (werd ich hier noch verlinken, so als meine Möglichkeit, DANKE zu sagen).
Auf diese Weise stieß ich eben auf besagtes JetPack, und auch darauf, dass der fehlende Kommentier-Button, nur hausgemacht war, sprich, er war da, aber für mich nicht sichtbar.
Ich werde weiter berichten. Ev. lege ich sogar eine separate Kategorie/Menüpunkt an, falls auch andere das nachlesen wollen.
Und wenn jemand was auffällt, wo es noch hakt, dann bitte bitte mitteilen, denn es scheint tatsächlich so, dass manche Dinge nur andere sehen.
Es grüßt,
das Smamap
Nachtrag: Was ich nicht realisieren konnte, war der Umzug meiner Follower. So gern ich das gemacht hätte, weil einfach einfacher. Überall hieß es, das sei nicht möglich. Heut fiel ich über einen kleinen Bericht, wo jemand meinte, er hätte das hinbekommen. Ob ich dazu eine Info bekommen, steht noch aus. Falls aber jemand der hier lesenden dazu etwas sagen kann, bitte keine Hemmungen ….. ich wäre jederzeit dankbar.
Ich versuche zu ergründen, warum im WP-Reader an meinen Beiträgen kein Button zum Kommentieren dran ist. Konnte nämlich bisher keine Einstellung dafür finden.
Auf meiner Webseite passt das nämlich.
ODER IST ES ETWA SO, DASS DER DA IST, UND NUR ICH IHN NICHT SEHE ???? Wär super wenn mir da mal jemand bescheid geben könnte.
Zur Not auch per eMail (s. ÜBER)
Heute einen interessanten Beitrag zu Twitter auf einem ZDF-Kanal gesehen.
Es ging um die Entwicklung, die Twitter genommen hat. Also um jene Dinge, die sich in Obama´s damaligem Wahlkampf abgespielt haben, und die Twitter so wirklich nach vorne katapultiert hat (offen gesagt, wußte ich das gar nicht).
Es ging darum, wie Twitter damals im Iran die Entwicklung beeinflußt hat. Wobei es einen gewaltigen Unterschied zwischen den beiden Ereignissen gab: Im ersten Fall saßen die Leute von Twitter mit im Boot und an den Hebeln, und im zweiten Fall geschah das, was geschah, durch die Tweets der Menschen.
Jedenfalls wurde in dem Beitrag auch darüber gesprochen, welche Macht den sozialen Medien innewohnt. Etwa dem Wahrheitsgehalt der Meldungen, im Vergleich zu einer Agentur wie dpa.
So sehr Tweets auch den Moment abdecken, und sofortige Benachrichtigung ermöglichen, so sehr steckt auch die Gefahr darin, dass Falschmeldungen verbreitet werden. So eine Meldung braucht nur ein paar Mal re-tweeted zu werden und schon ist ein Selbstläufer entstanden.
Was ein solcher anrichten kann, erfuhr man beim Bombenanschlag des Boston-Marathon. Da wurden dann Menschen gejagt, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren, und den falschen Rucksack trugen, und SO als die Bombenleger in Twitter gekennzeichnet wurden.
An dieser Stelle meine Versicherung, dass ich mit den damaligen Ereignissen nichts zu tun habe, wenn die NSA all diese Stichworte gelesen hat, die ich in meinem Beitrag verwende.
Ein Wissenschaftler, der sich mit dem Twitter-Phänomen beschäftigt hat, sprach denn auch von „Nachrichten-Stakkato“, weil eine Twitter-Nachricht nur maximal 144 (?) Zeichen umfassen kann, und somit eine genauere Beschreibung, oder im Falle einer Diskussion, eine Auseinandersetzung, gar nicht möglich ist, und somit der Ungenauigkeit Tür und Tor geöffnet ist.
Wir erkaufen uns also die sofortige Nachricht mit der Gefahr der Falschheit.
Im Fall der Einladung zum Pizzaessen wäre das noch kein Problem, weil man die (falsche) Adresse nochmal nachfragen kann.
Wenn der Falsche als der Täter bezeichnet wird, und ihm dann Leid widerfährt, ist das schon ein anderes Kalliber.
Was also tun?
Ganz einfach: Nicht alles glauben, was man liest. Immer daran denken, dass sich für JEDE Behauptung im Internet IMMER auch eine Bestätigung finden lässt, egal wie falsch sie auch immer ist.
UND…..
IMMER auch den gesunden Menschenverstand mit einschalten!!!
Ich, für meinen Teil, ziehe WhatsApp vor, einen Dienst, der mich 1:1 mit EINEM Menschen direkt sprechen lässt, und zwar (fast) OHNE Begrenzung der Textlänge.
Deshalb bin ich zwar Mitglied bei Twitter, nutze es aber so gut wie nicht (hab es nur deswegen, weil es dort eine Community gibt zu Snooker). Denn unter einer echten Unterhaltung verstehe ich etwas anderes, und ungenaue/fehlerhafte Zusammenfassungen mag ich nicht.
Und ich bin auch Mitglied bei Facebook (wurde ich mal neugierdehalber), ohne es wirklich aktiv zu nutzen. Was ich daran nicht mag, ist das Verhalten, dass sich da dann viele Leute auf meinem Account tummeln, dazwischendrängen, die ich gar nicht kenne, und dort auch nicht haben möchte.
Und aus diesen Gründen findet mein „social media“ eben über WhatsApp statt. Und wenn man das etwas erweitern möchte, dann gibt es dort auch Gruppen, in denen man die Leute zusammenfassen kann, die einem etwas bedeuten.
Ich finde, so praktisch social media ansonsten ist, so gefährlich ist es gleichzeitig. Und wenn es 99 mal toll ist, dann reicht, so finde ich, dieses EINE Mal aus, an dem das nicht der Fall ist.
Es grüßt,
das Smamap
An solchen Tagen wie heute, gehe ich gerne mal so 1-2 Stunden spazieren. Und wenn ich dann, so wie heute, auf einer Runde einen Weg finde, den ich bisher übersehen hatte, also gar nicht kannte, dann kann es passieren, dass mich ein solcher fasziniert.
Heute geschehen.
Da zeigte ein unscheinbarer Wegweiser auf einen Weg am Waldrand entlang. Dachte ich mir, DEN KANNST JA MAL GEHEN – mal sehen, wo du da rauskommst.
Und so schritt ich 1/2 Stunde da entlang, am Waldrand, über Wiesen und Bäche, unter der Bundesstraße hindurch, mal rastend an einer Bank, immer wissend, wo ich etwa bin (was für mich gar nicht so einfach ist, weil ich zu denen gehöre, wenn einmal im Wald umgedreht, die dann nicht mehr wissen, wo sie sind).
Es war faszinierend, weil ich schon lange nicht mehr so viele Vogelstimmen gehört hatte. Das war ein Bereich, im Umfeld der Bundesstraße, der ansonsten nicht weiter genutzt wird. Der Bach schlängelt sich naturbelassen dahin, Wiesen beidseits, und man hat den Eindruck, als würde die Natur froh sein, dieses Refugium zu haben.
Und das Ganze in unmittelbarer Nähe meiner Kleinstadt, mehr noch, sich in diese hineinbewegend, mehr noch, ein Teil von dieser, denn man kommt am Ende plötzlich im Gewerbegebiet heraus, fasst schon mitten in der Stadt. Den kleinen Weg, der von dort abging, hatte ich bisher noch nie beachtet.
Das Einzige, was auf dem Weg störte, war das mehr oder weniger ständige Geräusch von der Bundesstraße, das es etwas schwerer machte, den Vogelstimmen zu lauschen.
Aber besser SO, als wenn es dieses Idüll gar nicht gäbe.
Und so kann man man nur sagen: AUGEN AUF.
Es grüßt,
das Smamap
Hab dann also gestern mal das Projekt „Umzug“ gestartet. Hat mich bis spät in die Nacht auf Trab gehalten.
Letztlich ist das Ganze sehr einfach, und deshalb dachte ich mir, ich könnte das ja mal skizzieren, um Interessierten zu verdeutlichen, um was es dabei überhaupt geht, und wie das im Prinzip abläuft.
Motivation war für mich zum x-ten Mal, dass ich wieder einmal etwas Bestimmtes machen wollte, und es nicht konnte, weil WordPress das nicht zulässt.
Wenn ich von „einfach“ spreche, ist das natürlich immer eine Frage des Standpunktes, und deshalb wird das hier auch kein Leitfaden, an den sich irgendjemand halten sollte, sondern einfach mal eine lockere Auflistung.
D.h. Fachleute/Experten oder diejenigen, die sich für derlei halten, sollten einfach mal etwas weglesen, denn ich versuche möglichst einfach zu formulieren:
Ein Blog ist ja nichts anderes als eine Webseite. Spricht man braucht eine Adresse (á la www.meinblog.de) und dahinter Speicherplatz auf einem Rechner, auf dem dann die Seiteninhalte gespeichert sind.
Bei WordPress.com, also dem, was die meisten hier verwenden, hat eine solche Adresse ein bestimmtes Format (also etwa www.meinblog.wordpress.com) und die Seiteninhalte, die bei WordPress auf deren Rechner (Server) liegen, sind im Wesentlichen die Beiträge, die so geschrieben werden.
Das hat den Vorteil, dass sich die Nutzer in keinster Weise darum kümmern müssen, auf irgendeinem Rechner etwas zu installieren und dort auch einzurichten, bevor sie etwas veröffentlichen können. Man muss sich nur anmelden, eine noch freie Adresse festlegen, die man künftig nutzt, und gut is.
Dies hat auch den weiteren Vorteil, dass für jeden Nutzer stets die aktuelle Software zum bloggen zur Verfügung steht, weil WordPress diese natürlich immer auf den Servern vorhält, und dort auch immer, sofort für alle, die bestehendenn Probleme beseitigen kann.
Damit kämen wir zu den Nachteilen:
Es werden nicht nur Probleme beseitigt, sondern von heute auf morgen auch Neuerungen eingeführt (also Sachen, die von den Verantwortlichen als „gut“ befunden werden), wo so manche Nutzer dann erstmal etwas verblüfft schauen, wenn mal wieder etwas anders geworden ist.
Hinzu kommt, dass so manche wünschenswerte Dinge vom Betreiber einfach nicht gemacht werden, sei es, weil das eben NICHT für „gut“ befunden wird oder sei es, weil man im Moment andere Prioritäten hat.
Noch hinzu kommt, dass indivuelle Anpassungen oft nicht möglich sind, weil sie der Betreiber schlicht nicht zulässt, weil ansonsten jeder Nutzer sein eigenes Süppchen kochen würde, und es dann mit der Möglichkeit schnell vorbei wäre, dass die generelle Software für alle Anwender gleichartig weiterentwickelt wird (es müssten dann nämlich tausende von Spezialfällen berücksichtigt werden).
So kommt es dazu, dass es auf der einen Seite viele Nutzer gibt, die froh darüber sind, dass sie mit all dem, was da im Hintergrund ist, nichts zu tun haben, und auf der anderen Seite aber Nutzer, die ihren Internet-Auftritt gerne an DAS anpassen möchten, wie es ihren Vorstellungen entspricht.
Das entspräche also etwa dem, wenn es beim Autokauf nur das Standardmodell gibt, und derjenige, der eine Anhängerkupplung braucht, das aber nicht bekommen kann.
Und deshalb gibt es die Möglichkeit den eigenen Blog auch selbst zu „hosten“, wie man das nennt, und also im weiteren Verlauf selbst zu bestimmen, wie er aussieht, welche Möglicheiten angekoppelt werden, und wann man welche Änderungen/Neuerungen vorsieht. So kann z.B. ein bestimmter Code in die Webseite eingefügt werden, der eine ganz bestimmte Funktion hat, also etwas, was man in der Standardlösung niemals erhalten würde.
Bleibt die Frage, was man dazu braucht?
Früher war das reichlich kompliziert, denn man musste all das installieren, was es brauchte, und musste ziemlich genau wissen, was alles zu tun ist, um letztlich dann den Blog zu starten, sprich sich einzuloggen und den ersten Beitrag zu schreiben/veröffentlichen.
Heute ist das alles keine Thema mehr. Heute gibt es etliche Webhoster, also Anbieter, die einem Speicherplatz auf Servern zur Verfügung stellen, und die sowas verknüpfen, zum einen mit der Reservierung einer Adresse (also etwa www.meinblog.com oder www.hausbau.org), zum anderen damit, einem fix und fertig ein eigenständiges WordPress vorzuinstallieren, so dass man sich nur noch einloggen braucht, und man kann loslegen.
Und das ist genau das, was ich gestern gemacht habe. Hinzu kam dann noch, dass ich die Inhalte meines bisherigen Blogs ( www.wasfreudemacht.wordpress.com ) auf mein eigenes WordPress ( www.wkfm.eu ) umzog. Letzteres war (eigentlich) auch reichlich einfach.
Webspace und Adresse zu buchen ist eine Sache von 1 Stunde. Die Kosten dafür belaufen sich auf 24 € für ein Jahr (in meinem Fall und bei STRATO). Der Zeitaufwand für die Überspielung der Daten beläuft sich auf ca. 1/2 Stunde (WENN man es denn gleich richtig macht).
Es hilft sicherlich, wenn man sowas schon mal gemacht hat, muss aber nicht sein.
Wenn man sich dann das erste Mal in den Webspace einloggt, erfordert es nur noch 2-3 Klicks, um die automatische Installation der WordPress-Software durchzuführen. Und dann steht einem ersten Einloggen im Blog nichts mehr im Wege, und man sieht den allerersten Beispiel-Beitrag vor sich („Hello World!“).
Der Ehrlichkeit halber muss man schon dazu sagen, dass es dann noch so einige Dinge gibt, die man als Beiwerk, am Rande, noch erledigen muss (z.B. das Plugin installieren, mit dem andere dann auch dem eigenen Blog folgen können (da, wo man die eMail-Adresse eintragen kann). All das ist dann schon eine kleine Lernphase.
Aber letztlich läuft der Blog. Er liegt bei einem Webhoster, wie STRATO, auf dessen Server, und ist über eine ureigene, ganz persönliche, Adresse erreichbar.
Und das Thema, dass eine Firma plötzlich pleite macht, und die Blogs von jetzt auf dann geschlossen werden, das ist keines mehr. Man hat alle seine Daten im persönlichen Zugriff, und kann jederzeit woanders weiter machen.
Und das Thema, dass etwas verändert wird, frei nach dem Motto „friss Vogel oder stirb“, dass ist auch keines mehr.
Aufwand: Etwas Zeit und etwa 25€ im Jahr. Und für mich persönlich muss ich sagen, ist es etwas, woran man lernt; gut, das ist jetzt eher auf mich bezogen, der ich aus der EDV komme.
Es grüßt,
das Smamap