Visafreiheit – bitteschön WIE jetzt ???

Die EU sagt, es gibt 72 Punkt, die vereinbart waren, und erfüllt werden müssen.

Erdogan sagt, die EU hat eine Änderung der Torror-Gesetzgebung erst hinterher verlangt.

Ja WAS denn bitteschön jetzt?

Kann mal einer von EU-Seite ganz klar sagen, was Sache ist? War es vereinbart oder war es nicht vereinbart?

Die Herrschaften haben sich doch nicht zusammen gesetzt und sich übers Wetter unterhalten, wie es um die Visa-Freiheit ging.

Ich denke mal, da wurde letztlich Klartext geredet und sich die Hand drauf gegeben!

Also WAR es jetzt ausgemacht oder NICHT? Da werden doch wohl die seinerzeit Anwesenden Auskunft geben können. Irgendwelche schwammigen Formulieren sind genug in die Welt geblasen. Mir fällt auf, dass jegliche EU-Redner es so formulieren, das die Eindeutigkeit fehlt. Da kann sich dann jeder denken, was er gerne hätte.

Gibt es eine Vereinbarung, dann ist die einzuhalten. Punkt.

Und gibt es keine Vereinbarung, dann ist es Sache der EU, ob sie sich erpressen lässt.

Aber auf jeden Fall wäre es mal an der Zeit, dass die EU absolut eindeutig Stellung bezieht, denn die bisherigen Formulierung geben alle nicht konkret darüber Aufschluss, ob das jetzt tatsächlich vereinbart wurde, und nur Erdogan jetzt ein Rückzieher macht und davon nix mehr wissen will; also heut so und morgen so und übermorgen ganz anders.

Es grüßt,
das Smamap

Putzlappen

Nicht lange nach Erhalten meines Tablets, stellte sich mir die Frage, WIE das Display sauber halten.

Zwar hatte ich mir eine Display-Folie besorgt, die sehr einfach aufzubringen war, nachdem ich erstmal die richtige Position gefunden hatte (die Aussparungen für Home-Taste und Camera mussten ja an der richtigen Stelle sitzen).

Was blieb waren die Fett-Tabser auf dem Display.

So absolut praktisch so ein Touch-Screen ist, so nervig sind die Fingerabdrücke.
Selbstverständlich geht man nur mit sauberen Fingern ans Display, genauso wie Jederman mit sauberen Fingern an die Tastatur geht.

Na gut – das mit der Tastatur ist ev. mit Einschränkungen zu sehen. Denn der Absatz der Tastatur-Hersteller wäre mit Sicherheit nur halb so hoch, wenn die wehrte Anwenderschaft auch darauf achten würde, was sie so alles in die Tastatur einbringt.
Ich war 2 Jahrzehnte in der IT tätig, und hatte dabei auch reichlich mit Tastatur-Reinigung zu tun. Was ich alles aus Tastaturen herausgeklopft habe, möchte ich hier lieber nicht erzählen.

Zurück zum Touch-Screen: Ich habe für mich erfahren, dass man mit dem Screen doch sehr viel reinlicher umgeht. Trotzdem ist das Display nach einem Tag enorm mit Fingerabdrücken übersäht. Die Haut sondert halt nun mal Körperfett ab, das lässt sich nicht vermeiden.

Also womit reinigen?

Ich hab viel darüber gelesen, und auch das eine oder andere versucht. Was ich mit etwas ruhigerem Gewissen machen konnte, weil ja besagte Folie auf dem Display lag.

Letztlich habe ich mich für ein Hausmittel entschieden:
Ich schnitt schlicht ein Stück eines Hosenbeins von einer frisch gewaschenen alten Jeans ab, trennte das Stück der Länge nach auf, und begann mit der Innenseite das Display abzuwischen.
Für MICH die ideale Lösung.
Draufgekommen ware ich durch einen Artikel, wo jemand hervorhob, dass auch reine Baumwolle sehr gut geeignet sei.
Ich versuchte es, und es funktionierte optimal.

Alle Microfasertücher und Sonstiges können sich dahinter nur verstecken.

Und so liegt auf meinem Wohnzimmertisch ein Stück Jeans, und so 1-2 Mal am Tag wird damit gewischt.

Ich hatte ja schon mal einen Beitrag geschrieben, dass ich meine Jeans immer nutze, bis zum Letzten, und keine 20 Paar Hosen im Schrank hängen hab.

Nun – da ist jetzt noch eine allerletzte Verwendungsmöglichkeit dazu gekommen 😉

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Es grüßt,
das Smamap

VW – immer ehrlich

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Gestern ein höchst interessanter Beitrag (ich glaube auf alpha).
Nun sind die öffentlich rechtlichen Sender ja doch noch für Seriösität bekannt.
Also kann man das, was da gesendet wurde durchaus als die Wahrheit bezeichnen, zumal sehr Vieles davon aus verschiedensten Quellen nachvollziehbar ist.

Kurzfassung: Der VW-Konzern ist dafür bekannt, dass es alle paar Jahre einen Skandal gibt (ich könnte die alle jetzt hier aufzählen, würde aber zu weit führen).

Und so ging es gestern um die Geschichte des Konzerns, die bekanntermaßen im jetzigen Abgas-Skandal gipfelte. Begonnen hatte es damit, dass auf der grünen Wiese von Hitlers Gnaden eine Fabrik gebaut wurde, in riesigem Ausmaß (und dann nach dem Krieg erst die Stadt Wolfsburg drum herum). Zuvor entwickelte man den KdF-Wagen (sah damals schon so aus, wie der spätere Käfer), der freilich erstmal vom Kübelwagen abgelöst wurde und sonstigen Rüstungsprojekten.
Damals schon stellte sich heraus, dass man bzgl. des Käfers abgekupfert hatte, und letztlich an einen tschechischen Konstrukteur 3 Mio DM Strafe zu zahlen waren.

Auf seinem Weg zum Weltkonzern hatte der Konzern so einige Hürden zu nehmen, oft in Form von Skandalen.

Was man sich allerdings jetzt leistete, das sucht Seinesgleichen, und könnte den Konzern an den Rand der Existenz bringen.
Jene Betrugssoftware in den Dieselfahrzeugen, und die Handhabung der Angelegenheit durch VW, ist schon haaresträubend (die eigenlich richtige Bezeichnung dafür, hebe ich mir für später auf).

Man brachte für Amerika „saubere“ Diesel auf den Markt, um damit den sehr strengen dortigen Abgasvorschriften zu entsprechen.
Für die Amerikaner war das eine grundlegende Philosophie, v.a. in Californien. Und für VW war es ein hohes Ziel den amerikanischen Markt zu erobern. Koste es, was es wolle.

Die amerikanischen Verbraucher waren stolz darauf jene „sauberen“ Diesel ihr Eigen zu nennen.

Irgendwann unternahm ein Labor Untersuchungen, die nicht einmal speziell mit VW zu tun hatten. Es sollte vielmehr eine Art Dokumentation erstellt werden. Aber egal, was man machte, die gemessenen Abgaswerte, gemeint sind die Stickoxidwerte, waren um ein Vielfaches höher, als es den Grenzwerten entsprach.

Trotz aller Versuche konnte man diese Differenzen nicht erklären. Vorsichtshalber wurde das Ganze der Umweltbehörde gemeldet, die sich damals noch nichts dabei dachte. Man ging dann mal daran, dort eigene Werte zu messen, und maß genau DIE Werte, die auch lt. VW eingehalten wurden.
Der Unterschied war der, dass das Labor im Fahrbetrieb gemessen hatte, und die Umweltbehörde auf dem Prüfstand.

Nach langem Versuchen stellte man dann völlig überrascht fest, dass das Auto offenbar wußte, ob es auf dem Prüfstand lief. Und so kam man dem Betrug auf die Spur.

Das Problem hätte man damals, so die Ansicht von amerikanschen Experten, relativ einfach aus der Welt schaffen können, indem VW dazu gestanden hätte, was passiert war, etliches an Strafen gezahlt hätte, und die Sache wäre erledigt gewesen.
Freilich hätte man künftige Autos entsprechend verbessern müssen.

ABER, so der Bericht gestern, je länger die ganze Sache dauerte, umso mehr verschlimmerte VW die Angelegenheit.
Die Amerikaner gaben VW zunächst die Gelegenheit, das Problem zu lösen. Und was machte VW? Die riefen die Diesel in den USA in die Werkstätten, zum „Software-Update“, wie es hieß. Was dabei tatsächlich gemacht wurde ….. es wurde eine Software aufgespielt, die versuchen würde, alle nur erdenklichen Tests, denen ein solches Auto unterzogen wurde, im Ansatz als solche zu erkennen, und die Abgaswerte entsprechend zu manipulieren. Es kann sich jeder an 5 Fingern abzählen, dass das schief gehen MUSSTE.

NUR – die Amis sind nicht doof. Die kamen VW drauf, und damit waren etliche Kinder in den Brunnen gefallen, sprich absolut offensichtlich, dass VW ein 2. Mal versucht hatte, die Amerikaner über den Tisch zu ziehen. Und als dann der neue VW-Chef, der Herr Müller, sich in den USA auf einer Autoshow in aller Form und mit allem was er vermochte, bei den Amis entschuldigte (es fehlte nur noch die Verbeugung, wie sie bei den Japanern in solchen Fällen üblich ist), da schien alles doch noch irgendwie zu kitten zu sein.
WENN, ja wenn er nicht unmittelbar darauf jenes unseelige Radio-Interview gegeben hätte, in dem er versuchte, das Ganze dann doch noch auf einen technischen Fehler herunter zu spielen.

Das ging dort drüben landauf landab, und stellte VW als einen Konzern hin, der versucht hatte, die amerikanischen Verbraucher zu belügen, zu betrügen, und als ahnungslos Dumme hinzustellen.

Und damit war der Ofen endgültig aus.

Ich frage mich, wie man dies alles so versuchen konnte. Wie Verantwortliche, denen man eigentlich Hirn zuspricht, nicht erkennen konnten, was die Stunde geschlagen hat, und sich in einer Art und Weise verhielten, die auch den wohlmeinendsten Freund auf die Palme bringen würde.
UND ich frage mich, wie es die Verantwortlichen bis zum heutigen Tag wagen, die Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen: Denn EINES ist für mich völlig klar ….. ein Mann wie ein Herr Piech, der lange Zeit der Fädenzieher war, der von Haus aus als Ingenieur und ehemals Autobauer (von der Pike auf gelernt), ein ureigenes Interesse an den technischen Dingen hat, dass ein solcher Mensch nicht wissen möchte, WIE seine Ingenieure es geschafft hatten, den Diesel „sauber“ zu machen, DAS KANN MIR KEINER ERZÄHLEN.

Der wusste GANZ GENAU bescheid. Dem KONNTEN die Ingenieuere kein X für ein U vormachen. Der hätte alles sehr genau wissen wollen. Dafür war ein Mann, der selbst Rennautos konstruiert hatte, viel zu sehr technisch interessiert, als dass er sich hingesetzt hätte, frei nach dem Motto „macht ihr mal, ich will das gar nicht wissen. Hauptsache das Ergebnis und die Bilanz stimmt“.

Es ist eine Frechheit, eine ganz Nation zu belügen und zu betrügen – MEHRFACH.

Und was dem Ganzen, in meinen Augen, noch die Krone aufsetzt, das sind die Untersuchungsergebnisse, die man hier in Deutschland erzielt hat. Es gibt hier bei uns einen Grenzwert für Stickoxide, der liegt bei 40 µg. Man hat Messungen auf der Straße gemacht. Z.B. in Berlin. Und da mißt man im Stadtverkehr Werte zwischen 100 und 300 µg, je nachdem, ob der Verkehr fließt oder anfährt.
Egal WIE, da werden den Menschen Abgaswerte zugemutet, die absolut gesundheitsgefährdend sind. Solche Werte sind kein Kavaliersdelikt, sondern gehen eher Richtung Körperverletzung.
Man muss sich ja vergegenwärtigen, dass diese Werte überall zu messen sind: In Wohnungen, in Kindergärten, in Geschäften …. wo auch immer.
Und dann erfährt man noch so nebenbei, dass viele Fachleute der Meinung sind, dass jener Grenzwert von 40µg eigentlich zu hoch ist, und eher bei 20 µg sein müsste.

Da wird von den Autobauern (und da darf man wohl so ziemlich alle in einen Topf schmeissen), auf Kosten der Gesundheit der Menschen, kräftig Gifte, noch und nöcher, in die Umwelt geblasen.
Die Fachleute sagen dazu, dass man die Autos heute so ausrüsten könnte, mit vorhandener Technik, dass die Grenzwerte eingehalten werden könnten. Nur würde das halt die Autos teurer machen, und dies hatten die Firmenbosse abgelehnt.
Und ich behaupte, dass unsere Regierungen das alles seit langem wissen, und mitmachen (dann wohl schon nach dem Motto „was ich offiziell nicht weiß, macht mich nicht heiß“), denn schließlich ist unser aller Wohlstand sehr stark mit der Autoindustrie/Zulieferindustrie verbunden.

Alles in allem haben die Autobauer die Mrd. an Gewinn, die in all den Jahren erwirtschaftet worden sind, auf dem Rücken unserer Gesundheit erlangt.

Und ein Stück weit müssen WIR ALLE uns den Schuh schon auch mit anziehen. Denn schließlich war und ist allen bekannt, dass Autos die Umwelt verpessten. Und so werden seit vielen Jahren diverseste Gifte in die Natur verblasen. Gifte, die uns Menschen Wohlstand bescheren, und gleichzeitig die Natur zerstören und uns Menschen, so wir denn den Giften ausgesetzt wären, umbringen würden.

Noch werden all diese Stoffe genügend in der Atmosphäre verdünnt. Es ist nur die Frage, wie lange das noch so sein wird.

Und schließlich wird es dann irgendwann so sein, dass wieder niemand etwas davon gewußt hat.

Es grüßt,
das Smamap

Arztbesuche sind manchmal Erlebnisse

Heute hab ich mal wieder meinen Orthopäden beglückt.

Zunächst war ich eine halbe Stunde zu früh dran, aber ich wollte mich eh nur anmelden, und Auskunft einholen, wie lange wohl die Wartezeit wäre, um dann weiter zum Bäcker zu wandern.

Nach anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten an der Anmeldung, weil nämlich oben die Handwerker am Arbeiten waren, einigte man sich auf eine halbe Stunde.

Bei Rückkehr, meldete ich mich artig zurück, und begab mich in den Wartebereich.

Und dann gings los …… ein Handwerker hatte wohl eine neue Hilti bekommen. Jedenfalls legte er da oben los (unsichtbar, weil der Bereich abgeschottet war), als gäbe es kein Morgen. Der Kollege wollte sich nicht lumpen lassen, denn sobald Hilti eine kurze Pause einlegte, maulte er mit seinem Baby-Geräte (so hörte es sich zumindest an) zurück.

Das Problem ….. das ganze ist ein Ärztehaus, und es ist dort gut eingeübte Praxis, dass die Sprechstundenhilfen meines Orthopäden (eigentlich sind es drei), von ganz hinten immer lautstark den Namen rufen, damit klar ist, wer den nun kommen soll.

Mangels Ruhephasen, blieben die Rufe aus.

Wenn dann doch mal eine Minipause entstand, war ein kurzer trockener Ruf zu hören, dessen Nachhall schon wieder in der Hilti unterging. Die Patienten waren aber offenbar alle mit gutem Gehör ausgestattet. Hatte aber auch damit zu tun, was ich feststellte, als MEIN Name aufgerufen wurde, dass man auf seinen eigenen Namen akkustisch ganz besonders getrimmt ist.

Jedenfalls saß ich dann im Sprechzimmer, und als mein Arzt kam (ich kenne ihn immer schon als lustigen und humorvollen Menschen), meinte ich nur, wie lange er das denn schon aushalten müsse. Er meinte 2 Wochen. Und das alles nur deswegen, so seine Erläuterung, weil lt. neuer Gesetzeslage jetzt ganz besondere Hygienevorschriften einzuhalten seien, und deshalb müssten jetzt längjährig hervorragend bewährte Verfahren über den Haufen geworfen werden (die machen ambulante Eingriffe), was sich in entsprechenden Umbauten niederschlagen würde. Wer das alles bezahlt, würde natürlich keinen interessieren.

Mein Besuch war ansonsten recht kurz gehalten, und diente nur der Bestandsaufnahme, und der Erstellung einer Verordnung, und anschließend war ich ganz froh, dass ich das Etablissement eilenden Schrittes wieder verlassen könnte. Die Begleitmusik war dann doch etwas stöhrend.

Ich war dann noch kurz bei der Krankenkasse (liegt nur einige Hundert Meter entfernt), um die Vorordnng dort genehmen zu lassen.

Das ging natürlich nicht sofort, sondern erfordert extra Bearbeitung, und man würde es mir zusenden. Auf dem Weg dorthin, stellte ich fest, dass meine Sonnenbrille im Eimer ist (Gestell gebrochen).

Auf dem Rausweg traf ich die Patientin wieder, die in der Praxis mir genau gegenüber gesessen hatte. Wir waren uns einig, dass es erholsam sei, dort wieder raus zu sein. Auf die Frage, wie lange sie denn dort gewesen wäre, meinte sie „1 Stunde“.

Wäre für mich unvorstellbar gewesen, diesen Lärm 1 Stunde auszuhalten. Die 20 Minuten, die ich dort war, waren für mich schon grenzwertig. Nun gut, ich muss dazu sagen, dass ich, was Lärmmonströsitäten angeht, immer schon sehr empfindlich war.

Und so hatte ich also viel Lärm, eine kaputte Sonnenbrille, keine Verordnung und einen netten Plausch mit jener Dame (vermutlich zu jung für mich), als Ergebnis dieses Nachmittags.

Man könnte auch sagen: Viel Lärm um Nichts.

Es grüßt,
das Smamap

Dias digitalisieren

Vor einiger Zeit hatte ich berichtet, dass ich ca. 150 Dias zum Digitalisieren eingeschickt hatte.

In einfachem Deutsch: Dias hingeschickt, DVD mit Bild-Dateien zurückbekommen.

Fazit in Kurzform: Qualitativ sehr gut, finanziell nicht übermäßig günstig, organisatorisch verbesserungsfähig.

Genutzt hatte ich den Dienstleister „Mediafix“ in Köln, der für die dm-Kette diese Dienstleistung anbietet.

Wenn man das Ganze machen will, dann kann man sich, wenn ich recht erinnere, ein Auftragsformular herunterladen inkl. AGBs, dieses ausdrucken und ausfüllen, und zusammen mit den Quellmedien (hier: Dias) einsenden (die digitalisieren auch noch zahlreiche andere Medien).

Auf Mediafix gestoßen war ich wegen des günstigen Angebots (so dachte ich).

Also an einem Wochenende alles fertig gemacht, eingepackt und am folgenden Montag zum Paketshop gebracht.
3 Wochen später fiel mir ein, dass ich noch nichts gehört hatte. Nachfrage ergab die Auskunft, dass solche Aufträge bis zu 6 Wochen dauern können, und man eine eMail erhalte, sobald selbiger erledigt sei.

Etwa zu der Zeit erhielt ich dann auch besagte Mail „wir haben tolle Nachrichten für sie …..“, mit der Meldung, dass der Auftrag erledigt sei, und man bitte die angehängte Rechnung überweisen möge, woraufhin dann die Rücksendung schnellstmöglich erfolgen werde.

Die Rechnung wieß einen Betrag von etwas über 40 € aus, was also pro Dia gut 25 Cent ausmachte.

Offen gesagt, da schluckte ich dann schon etwas, zumal das Angebotsformular doch einen wesentlich günstigeren Betrag offeriert hatte. Nun, es stellte sich heraus, dass die quasi jeden Handstrich extra berechnen. Ich hatte die Dias in Kassetten geschickt, wie sie für Dia-Projektoren üblich sind, und noch ca. 50 Dias lose (alles Dias gerahmt).
Somit kamen zu den reinen Digitalisierungskosten jegliche Handarbeiten hinzu (umsortieren etc.), was dann schnell einen doppelten Preis ergab, mit Vergleich zu dem, wie er relativ groß auf dem Formular angeprießen wurde.

Nun muss man sicherlich hinzufügen, dass GENAUES Lesen dies auf dem Formular auch ersichtlich gemacht hätte. Unter klar ersichtlichen Preisen verstehe ich aber etwas anderes. Ein Komplettpreis pro Dia hätte es auch getan.

Die Rechnung offenbarte auch, dass nicht der von mir beigelegte DVD-Rohling genutzt wurde, sondern ein eigener Datenträger. Dies wurde mit 5 € extra berechnet. Nachfrage ergab, dass lt. AGB nur Datenträger mit USB-Anschluss als zugesandte Medien anerkannt würden, und es sich bei dem Betrag um die Arbeitskosten der Datenträgererstellung handele (was sich für mich reichlich vorgeschoben las).
Selbstverständlich war dies vermutlich in den AGB so enthalten, aber von auch nicht zu lesen, da die AGB in Form einer PDF-Datei zur Verfügung gestellt wurden, die reichlich unleserlich war.

Was ich dann, nach Zahlung der Rechnung, sehr rasch erhielt, war auch nichts anderes, als eine Standard-DVD (zwar in Hülle optisch aufgepeppt).

Für die, nach meiner Ansicht, reichlich unglücklich gehandhabte Formular und Preisgestaltung, entschädigte dann allerdings die Qualität der Arbeit.
Die Bildqualität muss als hervorragend bezeichnet werden (man beachte, dass ich mich bemühe, die Dinge auch so zu beschreiben, wie sie waren/sind).

Die Dateien sind sehr hochauflösend, was man v.a. dann merkt, wenn man das Bild aufzieht (zoomen). Sie sind im Durchschnitt ca. 4 MB groß.
Das, was dabei herauskommt, kann natürlich nur immer so gut sein, wie die Qualtität der Quelle. Aus einem unterbelichteten Foto kann kein digitales Meisterwerkt entstehen.
Ich hatte das Glück, dass die Fotos damals 1981 mit einer sehr guten Spiegelreflex-Camera gemacht wurden (eine Voigtländer, wenn jemandem das was sagt, die ich heute leider nicht mehr habe; wofür ich mich sonstwo hinbeißen könnte).

Insgesamt würde ich die Note 2 minus vergeben für das, was Mediafix geliefert hat.

Hätten sie die Preisgestaltung durchsichtiger vorgenommen (also einen Festpreis pro gerahmtes Dia, und gut is), einen zugesandten Rohling schlicht verwendet, und die AGBs lesbar geliefert, dann wäre sicherlich eine 1 minus drin gewesen. Das „minus“ ist jeweils der langen Bearbeitungszeit geschuldet.

Letztlich bin ich glücklich darüber, dass ich die Schätze, die ich schon gar nicht mehr als vorhanden wähnte, nun in digitaler Form vorliegen habe.
Und ein paar mir nahestehende Personen, die auch einen persönlichen Bezug zu den Aufnahmen haben, konnte ich so per WhatsApp ein paar der Aufnahmen zukommen lassen, mit entsprechender freudiger Reaktion.

Meine Empfehlung: Wenn man das ein oder andere „Mißgeschick“ ignorieren kann, so kann ich jedem nur empfehlen, die eigenen analogen Schätze digitalisieren zu lassen. Der Gewinn für einen selbst, und sei es nur deswegen, weil man dann am großen Bildschirm Erinnerungen aufleben lassen kann, und die Bilder für den Rest des eigenen Lebens verfügbar bleiben (und auch für die Nachkommen), ist, nach meiner Ansicht, erheblich.

Vielleicht hat jemand Erfahrungen gemacht, mit anderen Dienstleistern, die „noch“ positiver sind. Dann möge er sie kundtun, denn für den ein oder anderen Mitleser mag das wertvoll sein.

Es grüßt,
das Smamap

Muttertag

Heute war Muttertag.

Leider habe ich keine mehr.

Auch als ich noch eine hatte, da war dieser Tag nicht immer nur pure Freude.
Denn meine Mutter und ich, wir hatten kein allzu gutes Verhältnis. Genauer gesagt, wir hatten eigentlich gar kein Verhältnis.

Ich kann auch nicht wirklich sagen, dass ich mir vorwerfen würde, ich hätte etwas versäumt. Denn dieses nicht verhandene Verhältnis war ja durchaus beidseitig.

Und dennoch: Meine Mutter war meine Mutter. Und als sie ging, da tat das weh. Trotz allem, was uns (nicht) ausgemacht hat.

Ich denke heute noch so manches Mal an sie. Und erst jüngst hab ich ein Foto gefunden, da war sie wohl so 45 Jahre alt. Saß da auf dem Telefon-Sessel (ja sowas gab es damals), telefonierte, und streckte mir die Zunge raus.

Es war nicht immer so, wie es dann mal wurde. Und Manches würden wir beide wohl ungeschehen gemacht haben wollen, auch wenn wir es nicht konnten, weil wir keinen Einfluss darauf hatten.

Trotz allem, habe ich sie geliebt, wie ein Sohn seine Mutter liebt. Ich konnte es ihr in späteren Jahren, aus Gründen, die hier keine Rolle spielen sollen, nicht mehr zeigen, genauso wenig, wie meine Mutter es mir noch zeigen konnte.

Was bleibt, ist die Erinnerung.

Es grüßt,
das Smamap

Die Qual der Wahl

Wer meine Beiträge mitliest, hat mitbekommen, dass ich von einem (lang lang ists her) begeisterten Windows-Nutzer, zu einem NICHT-Windows-Nutzer mutiert bin. Ich sage bewußt nicht „Windows-Gegner“, denn Windows als System kann nichts dafür, was Microsoft so veranstaltet.

Gestern habe ich einen Artikel gelesen, den ich jetzt leider nicht mehr gefunden habe, in dem wurde angekündigt, dass die mobilen Systeme, also Android und iOS, planen, PC-fähig zu werden.

Und das deshalb auch aus dieser Schiene eine Konkurrenz zu Windows entstehen wird.

Ich versteige mich zu der Behauptung, dass das Ende von Windows besiegelt ist.
Das wurde mir durch jenen Artikel erstmals so richtig klar. Da hieß es nämlich, dass es wesentlich einfacher sei, ein mobiles System wie Android PC-fähig zu machen, als einen PC mit seinem wuchtigen Windows mobil zu machen.

Und die Herrschaften in Redmond wissen das ganz genau. Und so machen sie das, was sie im Moment versuchen. Nämlich alles Mögliche, um die Nutzer auf Windows10 zu bekommen, und sie damit noch möglichst lange an Windows zu binden. Gleichzeitig werden soviele Daten als möglich abgezapft, um auch künfitg die Nutzer, wenn schon nicht mehr an Windows, so doch an Microsoft zu binden.

Mir wurde gestern auch klar (und ich frage mich, warum nicht schon früher), dass es schon lange ein großes Gegengewicht zu Windows gibt. Nämlich eben jenes Android-Betriebssystem.
Dieses hat sich relativ still und unbeeinflusst auf mobilen Systemen entwickelt. Also auf Systemen, auf die Microsoft sehr lange fast keinen Zugriff hatte, weil verschlafen.

Die meisten Nutzer sehen in Android immer noch etwas, was lediglich dazu da ist, dass ein Smartphone oder Tablet läuft, und das tut, was es soll.
Und leise, still und heimlich, ist es dabei zu etwas geworden, was mittlerweile alles das kann, was auch Windows kann. Mit einer Ausnahme: Es ist nicht multitasking-fähig. Nun, das braucht es auch nicht zu sein, denke ich. Denn der Mensch kann maximal 2 Sachen wirklich gleichzeitig machen (das bestätigt einem jeder Biologe). Android geht (bisher) den Weg, dass man eine Aufgabe (z.B. einen Chat durchführt) zur Seite legt, und etwas anderes macht (z.B. ein Telefonat). Wenn man fertig ist, holt man sich die erste Aufgabe wieder hervor, und macht weiter. Passt doch genauso.
Für den normalen Nutzer reicht das vollständig. Insofern spielt auch keine Rolle, dass es natürlich schon noch andere Sachen gibt, die Windows oder z.B. Linux können, was Android nicht kann. Aber der normale Nutzer braucht derlei ohnehin nicht.

Und so haben wir heute nicht nur Windows und Linux, sondern auch Android und iOS.

Es wird auch in Zukunft bestimmte Anwendungsgebiete geben, wo einzelne Systeme zu bevorzugen sind. So wird etwa der Gamer-PC (soweit voraussehbar) immer Windows installiert haben.

Aber was uns alle angeht, und damit meine ich den 0815-User, der wird in Zukunft, so meine Meinung, die Wahl haben. Und da wird so ein großer Klotz wie Windows es zunehmend schwer haben gegen so schlanke und elegante Systeme aus dem mobilen Bereich.

Das geht schon los, wenn man betrachtet, was die einzelnen Systeme so brauchen: Mein Smartphone, das ich bisher hatte, hatte 16 GB Speicherkapazität, und darauf läuft alles, was ich brauchte. Auf einem PC wäre überhaupt nicht daran zu denken, ein Windows zu installieren.

Ich behaupte eine Prognose (ohne belegen zu können, ob das auch so sein wird):
In 10 Jahren gibt es fast keine PCs mehr. Windows ist auf dem Weg zum Nischenprodukt. Microsoft konzentriert sich auf Cloud-Produkte. Marktführer im IT-Bereich ist Google (einerseits mit Android, andererseits mit seinen diversen Datendiensten). Der Hardwarebereich wird im Massenmarkt bestimmt von mobilen Systemen (man könnte sich vorstellen, da wäre ein Tablet (nicht allzugroß), und aufgerollte 15″-Displays und ebensolche Tastaturen, die per Funk mit dem Tablet kommunizieren).

DANN hätte quasi Google den MS-Konzern abgelöst. Ob damit dann etwas besser geworden ist, ist eine völlig andere Frage. Denn Probleme wie Selbstbestimmtheit, Datensicherheit und Monopolstellung, werden uns in einem solchen Szenario weiter begleiten.

Man kann sich nur wünschen, dass ein gleichgewichtiger Gegenspieler mitmischt bzw. die Gesetzgeber beizeiten die Dinge maßregeln. Aber daran glaube ich eher nicht.

Sei es, wie es wolle, im Endeffekt bestimmen WIR ALLE, wie es sein wird, indem wir kritisch unsere Wahl treffen.

Es grüßt,
das Smamap

Die Zukunft

Gestern ein interessantes Gespräch mitverfolgt im TV. Ein Professor einer Uni sprach da über unsere Konsumgesellschaft.

Der zentrale Satz, der bei mir hängenblieb, war:
„Wenn alle Menschen so leben würden, wie wir in Europa, dann bräuchten wir mehrere Erden, um die Rohstoffe dafür zur Verfügung zu stellen. Damit ist klar, dass wir absolut über unsere Verhältnisse leben.“

In dem Gespräch ging es auch um die Alternativen.
Die einzige Alternative wäre, so wurde gesagt, unseren Konsum, und unsere Wirtschaft zurück zu fahren.

Ich bin der Meinung, dem ist nicht zu widersprechen.

Es sieht so aus, als lebten wir nach dem Motto „haben haben haben, ohne Rücksicht auf Verluste, und nach uns die Sintflut“.

Dabei müsste es darum gehen, auch den Generationen nach uns, noch ein Leben zu ermöglichen, das den Namen verdient. Was aber kommen wird, so meine Ansicht, ist ein Kampf, um die Reste der Ressourcen.

Und das alles nur deswegen, weil wir den Hals nicht voll bekommen können.

Jener Prof führte aus, dass auch dieses Streben nach Besitz uns letztlich keine Zufriedenheit bringt, wenn man nur etwas darüber nachdenkt. Jeder ist pausenlos damit beschäftigt, sich um die Dinge zu kümmern, die er hat. Der Tag hat nur 24 Std. abzgl. Schlaf, Essen, Körperpflege etc etc. Und jedem Teil, das wir uns anschaffen, müssen wir auch ein Stück weit Zeit widmen. Seit es zum Erhalt, sei es um den gedachten Zweck damit zu erreichen (ein Smartphone liegt nicht in der Ecke und man tut absolut nichts damit!).

D.h. unser Leben wird immer umfangreicher, und wir müssen die uns zur Verfügung stehende Zeit immer mehr zerstückeln, um allen unseren Besitztümern gerecht zu werden.

Man kennt die Effekte: Stress, Unzufriedenheit, Unruhe, körperliche Belastung, physische und psychische Überforderung.

Es wäre an der Zeit, alles auf das Maß zurückzufahren, das es WIRKLICH braucht.

Die Frage ist, was wir denn tatsächlich WIRKLICH brauchen?

Braucht jeder ein Auto, 2 Kühlschränke, 2 Fernseher, ein Haus, ev. noch einen Zweitwagen, jeden Tag Fleisch usw usf?

Wenn man sich einmal in einer ruhigen Minute hinsetzt, und sich seinen Besitzstand vor Augen führt, kommt man auf so EINIGES, was man tatsächlich NICHT braucht.

Mein Fazit: Es muss darum gehen, DAS was die Erde uns gibt, auf möglichst viele Generationen auszudehnen, um denen, die nach uns kommen, die Chance zu geben, etwas zu entwickeln/erfinden, was das Überleben ermöglicht. Bei der Verschleuderung von Ressourcen, die wir heute betreiben, kommen unsere Nachfahren nicht einmal ansatzweise so weit. Zuvor wird ein Kampf um die Reste der Rohstoffe entbrennen. Aber zu diesem Zeitpunkt sind wir schon lange in unseren Gräbern vermodert.
Aber das scheint nicht wirklich jemanden zu interessieren. Viel wichtiger ist es, den Besitz zu mehren, und alle 5 Jahre ein neues Auto zu erstehen, weil DAS vorgeblich glücklich macht.
Es wäre unser aller Aufgabe, zuvorderst die Aufgabe der Staatenlenker, einen Umschwung zu vollführen. Aber dazu müsste man ja seinen Arsch hochhieven und auf etwas verzichten.
Der Prof in jenem Gespräch, riss an, dass es ohne substantielle Einschränkungen möglich wäre, den Konsum, die Wirschaft, das Einkommen etc. auf die Hälfte zu reduzieren, und jeder käme immer noch gut zurecht. Das ist auch gut nachvollziehbar, denn wer all das nicht mehr erwirbt, was er nicht wirklich braucht (z.B. 10 verschiedene Hosen oder 30 Paar Schuhe), der muss auch nicht Mengen an Geld verdienen, um sich all das leisten zu können. Der Staat würde dann zwar weniger Steuern einnehmen, was aber kein Problem wäre, da er sich auf das beschränken könnte, was seine Hauptaufgabe ist. Mrd. für Straßenbau auszugeben, der dann, wenn mehrere Menschen sich ein Auto teilen, bei Weitem nicht mehr im selben Umfang nötig ist, kann er sich dann sparen.

Einige Ansätze, über die man zumindest nachdenken kann.
Ein WEITER SO führt zwangsläufig in die Katastrophe. Und dagegen sind all jene Probleme, die wir heute als solche sehen (Flüchtlinge, Sozialwesen, AfD, Korruption usw usf) nur ein müder Abklatsch.

Es grüßt,
das Smamap