Die Sache mit den Abschlagszahlungen

Jeder kennt das ….. monatlich bucht der Stromlieferant die sog. „Abschlagszahlung“ vom Konto ab, um damit den voraussichtlichen Stromverbrauch monatlich im Voraus vom Kunden bezahlen zu lassen.

Eigentlich eine feine Sache, denn damit ist sicher gestellt, dass der Verbraucher nicht am Jahresende auf einen Schlag eine enorme Summe zu bezahlen hat.

In aller Regel wird der Lieferant dafür sorgen, dass die Zahlungen dem Verbrauch des Vorjahres entsprechen. Soweit so gut.

Etwas anders scheint es sich zu verhalten, wenn ein Liefervertrag mit einem neuen Stromlieferanten abgeschlossen wird. Jedenfalls gehen meine langjährigen Erfahrungenn in diese Richtung.

Man gibt bei Vertragsabschluss den jährlichen Stromverbrauch an, und bekommt dann irgendwann die Bestätigung, dass der Vertrag zustande gekommen ist, und die Stromlieferung dann und dann beginnt.

Bei dieser Gelegenheit bekommt man auch die monatlichen Abschlagszahlungen mitgeteilt.

An dieser Stelle scheint es wichtig, diese Zahlen zu kontrollieren.

Mir ging es jetzt erneut so, dass das Zahlenwerk nicht zusammenpasste.

Ich hatte über Check24 einen neuen Lieferanten beauftragt. Das lief auch alles einwandfrei. Wie ich jetzt endlich mal Zeit hatte, überprüfte ich, aus alter Gewohnheit heraus, die Zahlen. Anhand des Cent-Betrags pro KWh und anhand des Grundbetrags pro Monat konnte ich leicht ausrechnen, was dies für einen Jahresbetrag ergibt. Das wären in meinem Fall ca. 250 € gewesen, was ziemlich genau dem entspricht, was ich auf der Seite von Check24 angezeigt bekam, als ich das Ganze bestellte.

Seltsamerweise gab der Lieferant als Abschlagszahlung einen Betrag von 32 € an, was bei 11 Abbuchungen einem Gesamtbetrag von ca. 350 € entspricht. Also 100 € mehr, als es dem voraussichtlichen Verbrauch entspricht.

Es ist nicht das erste Mal, dass dies so passiert, weshalb der Rat angebracht erscheint, dass man beim Wechsel des Stromlieferanten die Zahlen nachrechnet.

Ich bin jetzt auf die Seite meines neuen Lieferanten gegangen, und habe den Abschlagsbetrag nach unten korrigiert. Heutezutage sind solche Sachen kein Problem mehr. Alles wird online erledigt. Mit dem neuen Abschlagsbetrag komme ich ziemlich genau auf jene 250 €.

Was sagt einem das?
Die Stromlieferanten trachten danach, mehr zu vereinnahmen, was sie dann natürlich über die Jahresrechnung wieder erstatten müssten, aber in der Zwischenzeit können sie mit dem Geld (MEINEM Geld) was erwirtschaften.

Also …. AUGEN AUF BEIM STROMKAUF !!!!

Es grüßt,
das Smamap

„Besser als Windows“

Die aktuelle Ausgabe 06/2016 der Computer-Zeitschrift CHIP beschäftigt sich unter o.g. Überschrift mit der Ubuntu-Version 16.04 als Alternative zu Windows10

CHIP schreibt dazu:
„Microsoft feierte Ende März 270 Millionen Windows-10-Installationen. Das Fest fiel aber nicht besonders rauschend aus. MS gab ursprünglich eine Milliarde Installationen als Ziel an …….. und gibt alle Regeln der Zurückhaltung auf ….. mit nervigen Aufforderungen versucht man die Nutzer von W7/8 zum Upgrade auf das neue System zu bewegen. Egal wie man zum Begriff Zwangs-Update steht ….. wer nicht aufpasst, hat Windows10 …… über Nacht, mit dem nächsen Update. Die Installation müssen Nutzer zwar explizit bestätigen, aber hier nimmt MS wohl wissend in Kauf, dass viele Anwender Installationshinweise nicht so genau lesen. So häufen sich bei CHIP Anfragen von Lesern, die gar kein Windows10 wollten. Darüber hinaus beklagen sie sich über …. einen kaum nachvollziehbaren Datenhunger, die autom. Cloud-Anbindung uvm.“

Sinnigerweise habe ich heute einen Artikel gelesen, in dem berichtet wurde, dass MS den Preis für das Betriebssystem genannt hat, ab dem Windows10 zu erhalten sein wird, sobald die kostenlose Upgrade-Möglichkeit Ende Juni ausläuft. Dieser wird bei 119 Dollar liegen.

Gut getimed, finde ich. Nochmal schnell in die Runde geworfen, dass W10 dann Geld kosten wird, und das nicht wenig, um noch möglichst viele Nutzer zu einem Upgrade zu animieren. Der Wink mit dem Zaunpfahl. Das Stichwort „Zwangs-Update“ ist in aller Munde.
DAVON, dass ein nun noch schnell durchgeführtes Upgrade von Windows7 auf Windows10 jetzt noch kostenlos ist, aber dann, wenn man sich mal einen neuen PC kauft, damit nichts mehr anzufangen ist, davon war natürlich nicht die Rede.

Da werden so einige Nutzer noch ihr blaues Wunder erleben, wenn sie plötzlich feststellen, dass die Windows10 Lizenz auf DEN PC beschränkt ist, auf dem das kostenlose Upgrade durchgeführt wurde.

Und wenn denn einer meint er besitzt die Fähigkeiten sich dem Ganzen zu entziehen und nutzt seine Windows7 Lizenz weiter, der wird DANN, wenn er sich (sagen wir) in 1-2 Jahren einen neuen PC kauft, überrascht feststellen, dass seine Windows7-Lizenz auf der neuen CPU-Generation nicht mehr läuft.

Microsoft ist nämlich nicht doof (auch wenn die Scherzbezeichnung „Windoof“ das nahelegt), und hat im Hintergrund schon alle möglichen Weichenstellungen getroffen, damit möglichst viele Nutzer, ob sie wollen oder nicht, auf Windows10 umsteigen müssen.

Diejenigen, die sich gut genug auskennen, können das noch bis 2020 hinauszögern, wenn sie noch alte Hardware zur Verfügung haben, und darauf Windows7 oder 8 am Laufen haben. DANN wird es soweit sein, dass MS den Support für diese Betriebssysteme einstellt.
Wer dann noch Windows nutzen will, der wird spätestens dann keine andere Alternative mehr haben, als auf Windows10 umzusteigen.

Wer dem allen aus dem Weg gehen will, der hat die Möglichkeit ein anderes Betriebssystem zu nutzen. Z.B. also das Linux, welches CHIP vorschlägt. Wie sagen die Autoren so schön ….. „Mit fragwürdigen Methoden schiebt MS Nutzern das neue Windows10 unter ….. probieren Sie doch mal Ubuntu als ebenbürtige Alternative“.
Das tolle daran, finde ich, ist, dass man sich dieses Ubuntu mal eben runterladen und auf eine DVD brennen kann, um es dann von dieser DVD zu starten, OHNE das Windows auf dem PC zu verändern. Wer also mal testen will ….. nur zu. Wer dann sagt: Nö, will ich nicht ….. der startet seinen PC danach wieder ganz normal, und alles ist wie vorher.

Auch wenn es rein spekulativ ist (noch), so mutmaße ich jetzt einfach mal, dass MS sich mit seinen „fragwürdigen Methoden“ ein Eigentor geschossen hat, und Linux damit einen Boom bescheren wird. Spätestens dann, wenn den Leuten ein Licht aufgeht.

Es grüßt,
das Smamap

Liebe Autofahrer

NEHMT RÜCKSICHT !!!!!!!!

Warum ich das schreibe?
Na ja, heute scheint der besondere Tag zu sein, an dem einzelne Autofahrer es nicht so genau nehmen, wenn es darum geht, Rücksicht auf Radfahrer zu nehmen ….. im speziellen Fall auf meinereiner.

Phase 1: Mein Rad läuft bergab, auf eine Einmündung zu. Ich fahre in der Mitte der Fahrspur, da ich „unten“ links abbiegen will. Ich zeige dies per Hand an, so dass es jedem klar sein muss. Ungefähr 5 Meter vor der Haltelinie überholt mich ein Van und scheert vor mir wieder ein (die durchgezogene Linie ist für ihn selbstverständlich nicht vorhanden). Ich habe es grade noch so eben erbremst, um dem Kameraden nicht hinten auf´s Heck zu knallen. Es war ein Balance-Akt zwischen „auf´s Heck knallen“ und „Fahrrad-Überschlag“.

Phase 2: Endlich am Heimatort angekommen, schiebe ich mein Rad über den Platz, an der Häuserfront entlang. Wie ich da so am Schieben bin, kommt mir rückwärts ein Van entgegengerollt. Ich bleib stehen, um ihn vorbeirollen zu lassen. Kann eh nicht weiter, weil mir kurz darauf ein Werbeaufsteller die Weiterfahrt verwehrt. Als die Fahrerin auf meiner Höhe ist, bleibt sie stehen, steigt aus, und schaut mich an. Ich darauf „…. und jetzt?“. Antwort: „Ja ich muss jetzt hier einladen!“.
Spricht´s, und schreitet von dannen. Mein Einwurf „Sie hätten mich ja schon vorher durchlassen können“, ist wohl zu hochstehend formuliert, als dass man darauf reagieren könnte.
Ich steh da, und weiß nicht so recht, ob es jetzt an der Sonne liegt, an der Luftfeuchtigkeit am HIRN oder an was sonst.
Ich nehme also mein Rad, schieb wieder zurück, und nehm die andere Straßenseite.

Ich denke, ich habe heute genug vom Radfahren.

Es grüßt,
das Smamap

Die Bühnen des Internet

/These Anfang

Immer wieder trifft man im Internet auf Vorgehensweisen, bei denen versucht wird, sich selbst eine Bühne zu schaffen, auf der man sich dann in den Vordergrund begeben kann.

Ob das jetzt eine Kommentarfunktion auf einer Internet-Site ist (z.B. T-Online.de) oder Foren jeglicher Art (z.B. Juraforum.de) oder Blogs (z.B. WordPress.com).

Man trifft da immer wieder auf Leute, die eine eher missionarische Sicht der Dinge praktizieren. Sei es, dass anderen eine Weltsicht vermittelt werden muss oder Wahrheiten eingepflanzt werden sollen oder aber dem anderen offenbart wird, wie dumm er doch eigentlich ist.

Diese Verfahrensweisen finden in allerlei Facetten statt.
Manche dieser Telnehmer tun das auf sehr plumpe Art, wo dem anderen ganz unverblümt mitgeteilt wird, was man von ihm hält. Wer mal auf T-Online Diskussionen gelesen hat, bei denen es um Fußball geht, der weiß, was freundliches Miteinander oder gar Meinungsfreiheit NICHT ist.
Andere wiederum fahren schweres philosophisches oder gar wissenschaftliches Geschütz auf. Die Quellenlage ist dabei oft mehr als suspekt oder dürftig. Es scheint dabei ein Anliegen, dem anderen zu zeigen, wie weit man ihm voraus ist, indem man alles durchblickt.
Und wieder andere stellen es sehr rafiniert an, indem sie schlicht Behauptungen in den Raum stellen, erhöht durch die Feststellung, das sei bewiesen, was Normalsterbliche in aller Regel nicht widerlegen können, da dazu ein umfangreiches Wissen erforderlich wäre, das nur die Wenigsten aufweisen können.

Oft wird bei alldem dann noch an Instinkte im Menschen appelliert, die jeder von uns hat, wie Ängste vor Gefahren oder das Bedürfnis an etwas Großem beteiligt zu sein oder aber schlicht ein angenehmes Leben zu haben.

Wie auch immer ….. die beschriebenen Verhaltensweisen sind heute vielfach anzutreffen, dass Menschen eine Bühne suchen, um sich auf dieser zu zeigen.
Das ist sicherlich nicht grundsätzlich kritisch zu betrachten, denn es gibt auch genügend Fälle, wo gerade Bühnen, auf die sich viele begeben können, dann durch das Miteinander zu einem guten Ergebnis führen. Man überlege sich nur, dass über ein Forum ein wissenschaftliche Problemstellung von Fachleuten diskutiert würde, und man sich letztlich auf eine Verfahrensweise einigt, die das Ganze voranbringt.

Oft jedoch ist es leider anzutreffen, dass solche Bühnen dazu mißbraucht werden, die eigene missionarische Tätigkeit zu befördern.

Ich habe mich gefragt, warum dies wohl so ist. Nun, vll hat es damit zu tun, dass viele Menschen den Wunsch verspüren, eben an etwas Großem beteiligt zu sein, und nicht in der Normalität zu versinken.

Das Problem daran, ist, so meine ich, dass derlei Bestrebungen immer sehr egoistisch motiviert sind. Frei nach dem Motto „ICH habe recht, und ihr alle seht nicht, was wahr ist“.

Dabei wäre ein ergebnisoffenes Miteinander, das eine Gemeinschaft in eine Diskussion eintreten lässt, die durch Meinungsvielfalt geprägt ist und dadurch, dass der einzelne auch die Möglichkeit zulässt, dass er selbst falsch liegt, doch wesentlich produktiver und würde besagte Gemeinschaft voranbringen.

An dieser Stelle fällt mir spontan die AfD ein. Auch dort scheint mir die Verfahrensweise vorzuliegen „WIR sagen euch, wie sich die Dinge wirklich verhalten, denn IHR wisst es einfach nicht“.
Allein, mir fehlt der Glaube, dass eine solche Einstellung zu etwas Großem führen könnte.

/These Ende

Es grüßt,
das Smamap

Tablet, die mpft-zigste

Hatte ja schon mehrmals über mein Tablet berichtet. Wen´ s interessiert, bitte doch auf meinem Blog nachlesen …. möchte hier jetzt nicht alles nochmals verlinken.
Ich werde morgen ev. mal die ganzen Tablet-Blogs in eine eigene Kategorie zimmern, dann ist das leichter nachzulesen.

Ich hatte ja schon berichtet, dass ich eine Display-Schutzfolie erworben hatte, eine externe Bluetooth-Tastatur, für zuhause, und eine Schutzmappe für unterwegs.

Alles hat sich bisher bestens bewährt.

Mittlerweile habe ich auch eine Display-Tastatur gefunden, die sich automatisch ausblendet, wenn ich beginne, die externe Tastatur zu nutzen.

Das war nämlich immer recht nervig, immer erst die Tastatur auf dem Display wegdrücken zu müssen, um beim Schreiben das ganze Display zur Verfügung zu haben.

Wie ich schon erzählte, mache ich jetzt fast alles auf dem Tablet (Samsung Galaxy Tab S2).

Ich hab aktuell auch mal versucht, eine Online-Überweisung zu tätigen.

Beim ersten Mal ging es schief, weil da scheinbar die Verbindung nicht ganz intakt war. Heute noch ein Versuch, und der verlief reibungslos.

Ich hab mir zwar überlegt, solche sensiblen Sachen vom PC zu machen, aber what schälls ….. Reichtümer hab ich sowieso nicht, eher im Gegenteil, und meinen Router hab ich auf die MAC-Adressen eingegrenzt (bzw. steht noch an), die tatsächlich dranhängen.
Also was soll groß passieren.

Was ich auch schon in Angriff genommen habe, ist fernsehen über das Tablet. Manche brauchen ja eine Wandtapete zum TV-schauen. Nun, ich hatte bisher schon NUR einen alten Röhren-TV mit etwa 52 cm Diagonale (also ungefähr 20 Zoll).

Das Tablet hat jetzt zwar nur knapp die Hälfte, also 25 cm, aber auf Grund seiner Display-Art kann ich da sehr nahe dran sitzen, wo ich beim alten Fernseher mindenstens 1 Meter bis 2 entfernt sitzen musste (hab nur EIN paar Augen).

Kommt ungefähr auf´ s selbe hin …. so rein optisch gesehen.

Der Unterschied ….. mein alter TV verbraucht ca. 50 – 60 Watt, das Tablet unter 10 Watt.
Hab mir das mal ausgerechnet, und komme im Jahr so ungefähr auf eine Einsparung von etwa 50 € im Strom, wenn ich PC und TV kaum noch nutze.

Mancher wird jetzt sagen ….. bäääh, TV über´s Tablet. Aber ich kann vesichern, ein klasse Bild. Und das „Bissl“ TV, das ich zu sehen beabsichtige, dafür reicht es allemal. Noch dazu im Sommer. Mal sehen, was wird.

Das einzige Problem dabei: Die Halsabschneider von Privaten bieten Streaming über´s Netz nur kostenpflichtig an. Da ist das zwar dann HD, aber wer braucht das schon.
So Anbieter wie „zattoo“ müssen dann natürlich dafür was nehmen, weil sie ja von den Sendern das auch nur gegen Kohle bekommen.

Mal sehen …. die EM gibt´s bei den Öffentlichen, News sind dort sowieso besser, und manche Sender, wie Tele5, ServusTV oder N24 gibts gratis.

Manche Themen erledigen sich im Lauf der Zeit auch von selbst. Mal etwas abwarten und auch etwas Tee trinken.

Alles in allem, bin ich rundum zufrieden mit meinem Tablet.

Und nachdem ich eine 64-GB microSD-Karte drin hab (hatte ich hier noch liegen), ist da auch ein Speichermedium vorhanden, auf das ich wichtige Unterlagen extern abspeichern kann (z.B. die Versicherungsunterlagen für das Tablet; hab ich online abgeschlossen für ca. 4 Euronen im Monat …. so für Diebstahl, Verlust, sonstige Schäden).

….. ich berichte weiter

Es grüßt,
das Smamap

Geistesblitz

Heute morgen, noch im Bett, als ich versuchte, meinen Astralkörper endlich Richtung Bettkante zu bewegen, da durchfuhr es mich ….

….. MORGEN IST FEIERTAG !!!!!

Nicht, dass es jetzt plötzlich einen völlig neuen Feiertag gäbe, der dieses Jahr das erste Mal stattfinden würde. Nein „Christi Himmelfahrt“ gab es immer schon. Zumindest solange ich denken kann.
Und irgendeinen Vorteil muss es ja haben, wenn man katholisch ist.

Es ging darum, dass morgen normalerweise Markttag wäre. Mangels vorhandenem Werktag, würde das wohl auf den heutigen Tag vorgezogen worden sein.
Also RAUS aus den Feder und dann mal in die Gänge gekommen! Ich kaufe ja seit einigen Wochen mein Obst und mein Gemüse nur noch auf dem Markt, weil hier bekomme ich Dinge aus der Umgebung, und v.a. sind die Sachen auch frisch und haltbar.
Hatte ich letztens erst wieder erlebt, weil ich nämlich auf dem Markt den Rettich vergessen hatte. Also hab ich mir einen ebensolchen Tags darauf beim Discounter mitgenommen. 4 Tage später habe ich die Hälfte der Frucht weggeworfen. Bei Ware vom Markt passiert mir sowas nicht. Vielmehr hab ich sehr viel länger Zeit, es zu verzehren.
Damit kam mich der Rettich doppelt so teuer, als es das Preisschild beim Discounter erzählt hatte.

Na ja, das mit dem „in die Gänge kommen“ ist so eine Sache.

Als ich nämlich dann auf dem Markt ankam, da stellte sich heraus, dass mein Obst- und Gemüsemensch nicht vorhanden war. Mit etwas HIRN hätte ich da auch von vorneherein draufkommen können, weil der ja sicherlich am heutigen Tag woanders seinen Standplatz hat, sprich auf einem anderen Markt.

Also ging ich daran mir mein Obst und Gemüse an anderen Ständen zusammen zu suchen. Das war mitunter gar nicht so einfach, weil nun mal nicht jeder alles hat. Aber letztlich kam ich dann doch zum Ziel.

Ging da heute auch ganz schön rund, weil auch auf dem Markt wohl jeder dachte, dass dies der letzte Markttag für diesen Monat wäre.

Ich machte dann vorsichtshalber noch eine 2. Runde durch den Markt, um meinem HIRN die Chance zu geben, zu erkennen, ob ich was vergessen hätte.

Dem war aber nicht so, und so verließ ich das Etablissement wieder, und brachte meine Schätze nach Hause.

Was lehrt uns das? Feiertage habe so ihre Eigenart.
UND ….. mit HIRN läuft alles leichter. Manchmal!

Es grüßt,
das Smamap

Für was Müll alles gut ist

Heute stand die nächste Radtour auf dem Plan. „Plan“ ist ev. übertrieben, weil es doch mehr eine spontane Entscheidung war.

In der Nähe gibt es eine stillgelegte Bahnstrecke, die in einen Radweg umgestaltet wurde. Geht schön eben dahin, und so war ich also meine 15 KM unterwegs.

Am Rastpunkt gab es dann einen Mülleimer zu bewundern.

Er besagte auf der einen Seite …..

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…. und auf der anderen Seite

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Hmmmm ……. es spricht Einiges für die Darlegung des Autors. Es bliebe zwar noch zu klären, wie wir das mit der Nahrungsversorgung am Besten organisieren, so dass jeder auf der Welt zu essen hat, aber ansonsten scheint die Alternative überlegenswert. Denn wo die Kohle uns hingebracht hat, das sollte uns mittlerweile aufgegangen sein.

Und die Nächstenliebe der Religionen scheint auch nicht so ganz den erhofften Erfolg gebracht zu haben.

Warum also nicht mal mit „Love and Yoga“ versuchen?

Es grüßt,
das Smamap

Ohne Auto – mein Einjähriges

Vor etwa einem Jahre hatte ich den Entschluss gefasst, mein Auto abzuschaffen.

Das hatte diverse Gründe. In der Reihenfolge ihrer Wesentlichkeit: Gesundheit, Kosten, Umwelt.

Um es kurz anzureissen, schien es mir nicht mehr verantwortbar, mich im Straßenverkehr mit einem Auto zu bewegen, ich kann es mir zudem nicht mehr leisten, und auch der Umwelt gegenüber nicht mehr verantworten.

Warum auch immer, ich lebe also seit ca. einem Jahr ohne Auto.

Gut, ich gebe zu, manchmal bin ich Chauffeur, und fahre eine Bekannte mit ihrem Auto zu Terminen, und verbinde damit dann auch immer eigene Erledigungen (z.B. Wertstoffhof, „gewichtige“ Besorgungen).
Aber ansonsten, alles ohne Auto.

Und was soll ich sagen …… es funktioniert!

Es braucht natürlich ein paar Voraussetzungen, so dass es nicht für jedermann eine Lebensweise sein kann.
MEINE Voraussetzungen sind …… leben in einer Kleinstadt, Anbindung an den ÖPNV, Fahrrad, einigermaßen gut zu Fuß, als Single leben.

Und so habe ich Arzt, Supermarkt, Bäcker, Metzger, Apotheke, Physioterapeuth, Baumarkt usw usf alles fußläufig im Umkreis von 1 KM erreichbar.

Ich kann mir alle meine Notwendigkeiten so einrichten, dass ich nach und nach die Dinge erledigen kann, die anstehen. Nichts muss SOFORT sein.

Und so Manches lässt sich heute über das Internet erledigen, so dass ich z.B. die Beschaffung eines Kühlschranks vor ca. einem 3/4 Jahr komplett darüber abgewickelt habe.

Die Ausrede, dass ich für dieses und jenes ein Auto benötige, gibt es nicht mehr.

Die Effekte:
Ich spare pro Monat etwa 100 bis 150 € an Ausgaben (was auch beinhaltet, dass ich mich nicht mehr nötigen lassen muss, haufenweise Geld rauszuschmeissen für Sprit und Steuer etc etc, und dabei mit dickem hals zusehen muss, wie mir das Geld absolut unverschämt aus der Tasche gezogen wird).
Ich kann guten Gewissens sagen, dass ich damit KEIN Gramm CO2 mehr aus dem Auspuff blase und auch sonst die Umwelt nicht mehr mit einem Auto belaste.
Und es ist auch ein gutes Gefühl, das Risiko auszuschalten, dass mir meine Gesundheit mal einen Streich spielt, und ich andere damit gefährden würde.

Und manchmal ist es sogar lustig, wenn ich Autofahrer beobachte:
Der eine regt sich fürchterlich auf hinter dem Steuer, wegen nichts und wieder nichts. Die Meisten fahren als Einzelfahrer durch die Gegend, mit einem riesen Auto, in dem eben nur ein einziger Mensch sitzt. Gleichzeitig fahren, mal abgesehen von den Schulzeiten, fast leere Buse durch die Gegend. Ein Verkehrskonzept sieht für mich anders aus.

Ich mache in Gesprächen die Erfahrung, dass sich die Ansichten langsam aber stetig ändern. Aber es braucht Zeit. Und solange Autofahren immer noch so billig ist, v.a. auch bei den massiv gesunkenen Spritpreisen, wird es noch sehr lange Zeit dauern, bis hier mal ein weitergehendes Umdenken statt findet.
Aber das Bewußtsein ändert sich. Es ändert sich langsam, denn Industrie und Staat haben natürlich ein Interesse daran, alles SO weiterlaufen zu lassen wie bisher. Aber es ändert sich.

Mal ein Gedankenexperiment:
Angenommen, nur mal angenommen, Autofahren wäre TOTAL kostenlos. Zunächst! Also man bekäme ein Auto hingestellt, müsste keinerlei Steuern, Sprit, Instandhaltung zahlen. Einmal im Jahr aber, wird die Fahrleistung abgerechnet, nämlich, so wie das jetzt sich auch rechnet, mit 30 Cent pro gefahrenen Kilometer. Der klassische Autofahrer, der im Monat 1000 KM fährt, müsste dann schlappe 3.600 € auf den Tisch legen. Jahr für Jahr.

Das komische daran ist, dass das jeder Autofahrer macht. Der eine mehr, der andere weniger. Eben nicht auf einen Schlag, sondern KM für KM für KM.

Es braucht ein Umdenken. Und es braucht Konzepte. V.a. im ÖPNV. Andere Länder machen es uns vor.

Und immer mehr Menschen, so zumindest meine Erfahrung, denken zumindest darüber nach, und lassen das Auto immer häufiger stehen.

Zumindest ein Anfang.

Es grüßt,
das Smamap