Der Fluch des Crucible II

Jetzt hat es den 2. erwischt, nachdem GESTERN schon der 1. die Segel streichen musste.

Nachdem gestern der amtierende Weltmeister ausschied, traf es heute den anderen letztjährigen Endspiel-Teilnehmer, namens Shaun Murphy.

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(Shaun Murphy)

Und wieder ging es hin und her. Mal der eine in front, mal der andere.

Und letztlich hieß es am Ende 8:10, aus der Sicht von Shaun.

Nicht leicht für einen der besten Snooker-Spieler der Gegenwart. Zumal er letztes Jahr lange wie der sichere Weltmeister aussah, in jenem denkwürdigen Finale, und dann doch verlor, und lange nicht darüber hinweg kam.

Ich möchte ihm nur wünschen, dass er die jetzige Niederlage besser verdaut.

Warum ich hier darüber schreibe? Nun – ich fand, das gestern und heute sind Geschichten, wie sie das Leben schreibt.

Aber ich denke, damit schließe ich meine Beiträge über die Snooker-WM ab. Das Interesse der geneigten Leserschaft hält sich sicher in Grenzen, und so verlagere ich die Inhalte meiner Beiträge wieder auf andere Themen. Es sei denn, es geschieht wieder Bemerkenswertes.

Und weiter geht’s im Text ….. ähhhh mit den Matches.

Es grüßt,
das Smamap

Das kostenlose Konto

Heute war wieder mal zu lesen, diesmal vom Chef der Postbank (zuletzt vom Chef der Sparkasse), dass das Ende des kostenlosen Kontos bevorsteht.

Wenn derlei Autoritäten kund tun, dass dem so ist, so darf getrost davon ausgegangen werden, dass dies quasi beschlossen ist.
Dieses Geplänkel in der Öffentlichkeit dient lediglich dazu, den Verbraucher langsam daran zu gewöhnen.

Wenn ich mir das allerdings so durchlese, dann bekomme ich wieder einmal einen dicken Hals, und den Eindruck, dass wir erneut über den Tisch gezogen werden sollen.

Als Begründung für die Abschaffung hält zunächst einmal der aktuelle Zins der der europäischen Zentralbank her. Das wäre ja noch einigermaßen nachvollziehbar.

Aber dann geht’s los: Der Postbank-Chef vergleicht das Konto mit dem Strom. Beides diene der Versorgung der Verbraucher, also muss das Konto, genauso wie der Strom, bezahlt werden.
Dass der Strom erst hergestellt werden muss, also Geld kostet, und es sich bei einem Konto nur um ein fiktives Gebilde in den Computern handelt, bei dem Zahlen hin- und hergeschoben werden, darüber lässt er sich natürlich NICHT aus.

Ebenso wenig, wie über die Tatsache, dass über das betrügerische Verfahren (und das ist es für mich), in Sachen „Dispo-Zins“ dem Bankkunden Geld noch und nöcher aus der Tasche gezogen wird, während die Bank selbst für dieses Geld NIX bezahlt.

Der klitzekleine Unterschied zwischen 12% Dispozins und NULL Prozent Aufwand bei der Bank dafür, ist ja auch fast nicht erwähnenswert.

Aber von irgendwas müssen die Protzbauten der Banken und die Gehälter der Banker ja finanziert werden, bzw. die Unsummen, die mal eben wieder in den Sand gesetzt werden.

Der kleine Bankangestellte in der Filiale weiß sich nicht anders zu helfen, als auf die vielen Filialen zu verweisen, die ja von irgend etwas bezahlt werden müssten. Diese von oben verordnete Argumentation ist mittlerweile ziemlich abgegriffen.

Dass die meisten Filialbanken heute schon ziemlich fett bei den Kontogebühren hinlangen, das lässt man dabei meist unter den Tisch fallen. Genauso, wie den Punkt, dass man meist ein kostenloses Konto nur dann erhält, wenn da ein Mindestbetrag (z.B. 2.000 €) pro Monat eingehen.

Also verdient die Bank 3-fach: Zum einen durch Kontogebühren, wie sie die meisten Bankkunden heute schon bezahlen müssen, dann durch den Dispozins, der natürlich nur marginal über dem Beschaffungszinssatz der Banken liegt, und schließlich noch über das Geld, das auf den „Kostenlos-Konten“ liegt und mit dem eifrig gearbeitet wird.

Letztlich läuft es darauf hinaus, dass die Banken Zusatzeinnahmen generieren möchten, und für die bisherigen kostenlosen Konten auch noch kassieren wollen.

Und der Gesetzgeber schaut zu und nickt ab.

Ich hoffe, mein dicker Hals ist spürbar.

Es grüßt,
das Smamap

Der Fluch des Crucible

Und wieder einmal hat er zugeschlagen !!!

Wer sich jetzt fragt „von was spricht der denn“, dem sei erläutert, dass für mich als ausgewiesenem Fan, seit gestern wieder eine eigene Jahreszeit angebrochen ist:
In Sheffield/England findet im Crucible-Theatre die alljährliche Snooker-Weltmeisterschaft statt, wie IN DIESEM BEITRAG schon beschrieben.

Und wieso „Fluch“?

Nun, es gibt das ungeschriebene Gesetz, dass niemals ein amtierender Weltmeister seinen Titel im nächsten Jahr unmittelbar verteidigt.

Der Name jener Austragungsstätte lädt natürlich geradezu dazu ein, solch eine Redensart zu schaffen.

Und auch diesmal wieder, 2016, kann der amtierende Weltmeister, Stuart Bingham, seinen Titel nicht verteidigen, denn er ist gestern ausgeschieden. Und wieder einmal in einem Match ohnegleichen.

Hin und her hat es gewogt, über einen Zeitraum von mehreren Stunden und letztlich hat sein Gegner, Ali „The Captain“ Carter, das Ganze mit 10:9 für sich entschieden.

(Stuart Bingham und Ali Carter)

Beides sind begnadete Spieler:
Stuart ist ein Ausbund an Beharrlichkeit, und Ali die Willenskraft in Person.

Nun mag man sich fragen, wie es denn sein kann, dass diese beiden Weltklassespieler im ersten Match auf einander treffen?

Es ist Tradition, dass der Weltmeister im ersten Match einer jeden WM diese eröffnet. Genauso, wie das im Fußball auch der Fall ist.

Und Ali musste sich dieses Jahr qualifizieren. Für einen Spieler seiner Klasse ist es normalerweise kein Problem unter den ersten 16 der Welt zu sein, also jenen, die automatisch für die WM qualifiziert sind.
Aber Ali hatte bis vor nicht langer Zeit wieder mal den Krebs niedergekämpft (daher vermutlich auch seine Willenskraft), und war deshalb in der Rangliste entsprechend weit nach hinten gefallen. Zwar hatte WorldSnooker seinen Platz eingefroren, aber schließlich kam es doch zum Tragen, dass er längere Zeit nicht gespielt hat, somit keine Preisgelder gewinnen konnte, und er deshalb auf Platz 31 abrutschte.
Somit musste er sich für die WM qualifizieren (über Qualifikations-Matches), was kein Problem war. Qualifikanten werden anschließend ihren Gegnern (in diesem Fall Stuart Bingham) zugelost. Und SO kam es zur gestrigen Paarung.

Es war eines jener Matches, die man so schnell nicht vergisst. Und gestern, das war etwa so, als würde Deutschland bei der Fußball-WM im Eröffnungsspiel, in einem an Spannung kaum zu überbietenden Spiel, im anschließenden Elfmeterschießen schließlich dann doch noch gewinnen, nachdem man als Zuschauer sämtliche Herzinfarkte gestorben ist.
Noch dazu in einer Begegnung, wo man nicht so recht weiß, wem die eigenen Sympathien denn nun eigentlich gehören. Wobei ich zugebe, dass ich doch eher zu Carter neigte, nachdem, was ihm in seinem Leben schon so widerfahren ist, und er überwinden musste.

Nun – den Meisten hier, wird das alles nicht so sehr viel sagen, weil sie vermutlich mit der Sportart nicht allzu viel anfangen können.

Und so hoffe ich, dass ich meine Begeisterung dafür, zumindest ansatzweise, rüber bringen konnte.

Allen ein schönes Wochenende. Es grüßt,
das Smamap

Windows ….. alter PC

…. ein Widerspruch in sich …….

Hab nämlich gestern mal einen ca. 10 Jahre alten PC unter meinen Fittichen gehabt. Einen mit einer völlig normalen Ausstattung.

Sprich 80 GB-Festplatte, 1 GB Arbeitsspeicher, eine relativ üppige Grafikkarte, einen DVD-Brenner und einer 2 GHZ-CPU.
Ausstattungsmäßig ist er also noch gar nicht so alt. Das Meiste findet man in aktuellen PCs genauso. Gut, die Prozessoren sind mittlerweile Mehrkern-CPUs, aber das war’s auch schon.

Auf einem Rechner besagter Ausstattung Windows zu installieren, ist vergebliche Liebesmüh.

Mit DEM Speicher, sagt Windows ….. vergiss es!

Also fix Speicher eingesetzt. 2 GB sollten genügen.

Tun sie auch.

Dann sollte also Windows nichts mehr im Wege stehen ……

Denkste, denn Windows10 braucht einen NX-fähigen Rechner (mit Windows7 ist demnächst ohnehin kein Land mehr zu erreichen).

Also wegwerfen ?

Nö!

Zusätzlichen Speicher wieder ausgebaut, Ubuntu installiert, fertig !!!

Der Anwender ist happy, denn er hat auf seinem Rechner genau alles das am Laufen, was er braucht/hatte, ohne nochmal Geld in seinen Rechner stecken zu müssen.

Happy computing …. es grüßt,
das Smamap

Böhmermann / Erdogan …… wer ist das ?

Es ist völlig egal, um wen es geht …….

Da hat also einer Satire gemacht … zumindest gibt er das vor ….. und jemand fühlt sich auf den Schlips getreten ….. egal aus welchen Beweggründen.

Es ist doch das Normalste der Welt, dass der Schlipsträger dann vor Gericht geht, um darüber richten zu lassen.

Nicht so in D.

Da gibt es jenen ominösen § 103 zur „Majestäts-Beleidigung“, wonach die Politik darüber entscheiden muss, ob so ein Verfahren stattfinden soll/darf.

Wer auf das schmale Brett gekommen ist, diesen 103 weiterhin bestehen zu lassen, das soll mir mal einer verdeutlichen.
Wir leben in einer Demokratie mit Gewaltenteilung, und RECHT gesprochen wird von der Justiz. Und der Justiz obliegt es auch, darüber zu entscheiden, OB überhaupt Recht gesprochen wird.

Insofern ist jener 103, der die Politik darüber entscheiden lässt, ob Recht gesprochen wird, eine Schizophrenie.

Und also wird jetzt trefflich darüber gestritten, ob die Regierung (egal von welcher Partei) gut gehandelt hat, das der Justiz zu überantworten.

JA WO LEBEN WIR DENN, kann ich denen nur zurufen, die da wieder zu polemisieren anfangen ???
So etwas hat ohnehin Sache der Justiz zu sein !!!

Ich bin dabei der Meinung, dass die Justiz den größtmöglichen Spielraum in der Urteilsfindung ausnutzen sollte, um einem Herrn Erdogan zu signalisieren, dass es bei uns eine Presse- und Meinungsfreiheit, verbunden mit dem Recht auf Satire gibt, völlig unabhängig von jeglicher Politik und völlig unabhängig von einer „Ordre du Mufti“.

Jener Herr Erdogan soll nur mitbekommen, dass es auch Dinge gibt, die ÜBER ihm stehen.

Gleichwohl hat die Justiz nach Recht und Gesetz zu urteilen. Und das hat ÜBER ALLEM zu stehen, und insofern ist ein Urteil zu akzeptieren, egal wie es ausfällt.

Es grüßt,
das Smamap

Snooker – World Championship 2016

Ab morgen (Samstag, 16. April / 11 Uhr) ist es also wieder soweit:
Die Snooker-Weltmeisterschaften beginnen in Sheffield, im „Crucible“.

Für die Fans dieses Sports sind die nächsten ca. 2 1/2 Wochen verbucht.

In der einzigartigen Atmosphäre des Crucible wird es wieder, so wie jedes Jahr, unvergleichliche Matches geben.

Nicht nur das Finale (das des letzten Jahres, wurde grade eben auf Eurosport nochmal wiederholt). Auch viele andere Matches suchen oft Ihresgleichen.

Zu tun hat das AUCH mit der unvergleichlichen Atmosphäre im Crucible. Dieser Sport wurde in England „erfunden“, und dort ist er auch zuhause; auch wenn er mittlerweile einige bemerkenswerte Ableger in aller Welt gefunden hat (so z.B. das Paul-Hunter-Classic in Fürth); und auch wenn so etliche der Weltklasse-Spieler mittlerweile aus allen Kontinenten kommen.

Und so werde ich so etliche Stunden und Abende vor dem Fernseher verbringen oder aber vor dem PC. Letzteres, wenn so einige Partien nur per Stream empfangbar sind.

Und wenn es dann am 1./2. Mai zum Finale kommt, das über maximal 35 Frames gespielt wird, dann werde ich wieder hier sitzen, obwohl ich viel lieber DORT sitzen würde.
Aber man kann nicht alles haben.

Alles, was es braucht, ist Bild, Ton, Getränk, Knabberei und Spannung.

Wer es noch nicht erlebt hat, bzw. keinen Sinn dafür hat (was ja durchaus auch völlig normal ist, weil Geschmäcker und Vorlieben halt nun mal verschieden sind), dem möchte ich es doch wünschen, einmal die hin- und herwogende Spannung erlebt zu haben, wenn über viele Stunden das Geschehen mal zur einen Seite, mal zur anderen Seite pendelt.
Und das dann verbunden mit der Atmosphäre in jener Halle, das zieht mich jedes Jahr wieder in seinen Bann. Seit damals vor 3 Jahren, als ich es das erste Mal aus der Ferne miterlebte.

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(eine Szene von den German Masters in Berlin)

Und was mich am Meisten fasziniert, das ist die Fairness, mit der dort miteinander umgegangen wird. Eine Fairness, die ich uns allen manchmal wünschen würde.

Ich werde mich bemühen, den ein oder anderen Beitrag während der nächsten 2 1/2 Wochen zu schreiben. Aber garantieren kann ich dafür nicht.

Es grüßt,
das Smamap

Der Mensch und seine Gene

Heute wieder mal „Scobel“ angesehen auf 3sat.

Thema: „Rasse, Blut und Gene“.

Die Sendung ergab für mich eine ganz überraschende Tatsache.
Nämlich dass die Menschen auf unserem Planeten, egal wo sie leben, egal wie sie aussehen, egal welcher Bevölkerungsgruppe sie angehören …..
Sie sind alle, zu 99% und mehr, genetisch identisch.

Die meisten von uns, spürten das immer schon, dass das Rassen-Gelabere, das jene dumpfen Typen von sich geben (von denen vor 85 Jahren mal gar nicht zu reden), und die meinen, das sei ja immer schon so, dass manche Rassen/Volksgruppen von Haus aus bestimmte Eigenschaften haben ….. dass eben dieses Gelabere weit jenseits jeder Realität ist.

In den letzten paar Jahren hat es sich erwiesen, dass es, wenn man diesen Begriff überhaupt verwenden möchte, nur EINE Rasse gibt. DEN MENSCH.

Es ist nämlich in den letzten Jahren gelungen, das menschliche Genom zu entschlüsseln, und dabei hat es sich herausgestellt, dass sämtliche Menschen auf dieser Erde äußerst weitgehend identisch sind.

Dass wir alle im Ursprung aus Afrika stammen, dass ist ja schon länger bekannt. Auch wenn es sich bis zu bestimmten Menschen noch nicht durchgesprochen hat (es würde ja nicht ins Weltbild passen).

Anders gesagt: Wir als Deutsche unterscheiden uns so gut wie überhaupt nicht, von einem Menschen, der von Vorfahren aus Australien abstammt, oder aus Asien oder Afrika oder Amerika. KEIN Unterschied.

Da zerrinnt jenen ewig Gestrigen die Argumentation unter den Fingern.

Bliebe noch, dass jene ja auch argumentien, dass bestimmte Menschengruppen gewisse Verhaltensweisen oder Eigenschaften haben, weil sie auf bestimmte Weise aufgewachsen sind oder erzogen wurden.

Wenn man dann aber noch sieht (sofern man das zulässt), dass es DEN Flüchtling, DEN Juden, DEN Ausländer, DEN Kommunisten oder WAS AUCH IMMER, überhaupt nicht gibt, weil sehr viele Menschen, aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt kommen, dort seit Generationen leben, ganz anders aufgewachsen sind…..

Dann bleibt jegliche Argumentation im Sand stecken, dann was bitte hat ein Flüchtling oder ein Jude aus Syrien gemeinsam mit einem ebensolchen aus Somalia oder aus Russland?

Die haben nichts gemein …. sind unter ganzen anderen Bedingungen aufgewachsen. Na ja – ETWAS haben sie schon gemein, nämlich die Gene ….. die sind nämlich identisch mit jenen der Menschen unseres Landes.

Das alles soll sagen: Diese „Rasse“-Gedanken, die liegen alle DERART daneben, haben mit den tatsächlichen Gegebenheiten SOWAS von wenig zu tun, dass sie weit jenseits aller Lebenswirklichkeiten liegen.
Genauso gut könnte man sagen: Jene, die einen gelben Hut tragen, das sind die Bösen und Minderwertigen dieser Welt, die es zu bekämpfen gilt. Und wenn es keine gibt, die einen gelben Hut aufhaben, dann suchen wir uns welche, denen wir einen solchen aufsetzen können.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Koch und seine Probleme ……

Heute hatte ich mich endlich dazu durch gerungen, mein Vorhaben zu verwirklichen, einen Rharbarber-Kuchen zu machen.

Noch nie gemacht.

Mir deshalb ein Rezept aus dem Netz geholt (schon vor Tagen), die Zutaten besorgt (soweit ich sie nicht schon hatte), und mich ans Werk gemacht.

Ich schildere hier nicht die Details, weil ich an der ein oder anderen Stelle improvisiert habe, und selbst noch nicht sagen kann, ob es ein Erfolg geworden ist (das gute Stück ist im Moment noch im Ofen).

An was es allerdings beinahe gescheitert wäre, war das fehlende elektrische Rührgerät.
Zum Schluss war es nämlich erforderlich, das Eiweiß, unter Hinzugabe des Puderzuckers, steif zu schlagen.

Nun ja – die erfahrenen Hausfrauen unter uns werden sagen: Ist doch kein Problem ….. Schneebesen und los geht’s.

Na ja, ich hab mir auf jeden Fall den Arm wund gerührt, im Sinne von „Ein Königreich für ein Rührgerät“, um dann letztlich aufzugeben (ich weiß nicht, wie weit entfernt ich noch vom Erfolg gewesen bin), hab die Mixtur auf den Kuchen gegeben, und den Rest der Verantwortung des Ofens überstellt.

Ich bin gespannt, ob Genießbares dabei entsteht.

Erfahrung macht klug ….. oder …… Mut zum Experiment.

Es grüßt,
das Smamap

Vorurteil ?

Vor einigen Wochen ging durch die Presse jener Vorfall in Hebron, wo ein Soldat im Nachhinein einen scheinbar wehrlosen Palästinenser, am Boden liegend, erschoss.

Ein Sturm der Entrüstung ging durch die Presse/soziale Medien. Und schnell wurde wieder Israel in seiner Gesamtheit an den Pranger gestellt. Und ich möchte mich da nicht ausnehmen. Wobei meine Reaktion mehr von der Wut darüber getragen wurde, dass Manche sich das Recht heraus nehmen, darüber zu entscheiden, wer leben darf.

Ich habe erfahren, nicht zuletzt durch RUTH, dass man solche Dinge, egal wo auf der Welt sie passieren, etwas differenzierter betrachten muss, und möchte einen Kommentar dazu, denn ich heute geschrieben auf ihrem Blog geschrieben habe, hier wiederholen ……….

 

„Wenn mich dieser Fall eines gelehrt hat, dann das, dass man mit pauschalen Beurteilungen sehr vorsichtig sein sollte, erst recht dann, wenn man nicht alle Hintergründe kennt, und erst recht dann, wenn man nur die Schlagzeilen kennt, und keine ernsthaften Hintergrundberichte.
Ein Gericht wird wohl ein gerechtes Urteil fällen, doch das hilft immer noch nicht dabei, von außerhalb das Ganze moralisch beurteilen zu können.
Es ist die Krux der heutigen Zeit, dass man SOFORT über ALLES informiert wird, was geschieht. Um urteilen zu können, im Sinne von Moral und gerechtfertigt, müsste man sehr viel mehr wissen. Aber es macht sich fast keiner die Mühe, sich dieses Wissen zu beschaffen; woraus man auch niemandem einen Vorwurf machen kann, weil jeder mit dem eigenen Leben genug zu schaffen hat.
Früher hat man das Alles gar nicht gewusst, weil einen die Info schlicht nicht erreichte. Wer wusste im Jahr 1900 schon, was in Arabien passierte. Und wenn, dann erst mit wochenlanger Verzögerung.
Heute erfahren wir darüber sofort, aber eben nur einen Teil vom Ganzen.
Und genau DAS scheint das Problem.“

Es grüßt,
das Smamap