Sommerzeit

Auch wenn es bei der Umstellung auf dieselbe nur darum geht, die Uhr um eine Stunde zu verstellen, habe ich damit immer so meine Probleme.

Heute auch wieder!

In welche Richtung verstellt wird, wurde einem ja die Tage zuvor häufig genug mitgeteilt, so dass ich mir darüber nicht den Kopf zu zerbrechen brauchte.
Zwar maße ich mir an, nicht ganz unintelligent zu sein, jedoch dachte ich bisher immer reichlich darüber nach, WIE herum, die Uhr zu verstellen sei, und lag doch regelmäßig falsch.

Wie gesagt, dieses Mal, wußte ich vom Nachrichtensprecher, durch die Tageszeitung, übers Netz, sowie über Nachbarn und Bekannte, frühzeitig Bescheid.

Man könnte nun denken ….. no problem.

Falsch gedacht.

Ich hatte heute was vor, und so stellte ich mir also den Wecker am Smartphone. Reichlich früh, um noch etwas dösen zu können. Also auf 7 Uhr.

Der Wecker sorgte auch dafür, dass ich pünktlich aus dem Reich der Träume entschlummerte.

Aber dann überlegte ich, sofern das kurz nach Ende der Nacht überhaupt möglich ist, welche Zeit es denn überhaupt sei.
Hatte sich das Smartphone selbst auf Sommerzeit umgestellt, und der Wecker hatte mich zur korrekten Zeit geweckt?
Oder hatte ich die autom. Umstellung nicht aktiviert, und es war nicht 7 Uhr, sondern tatsächlich schon 8 Uhr.

Früher war das noch einfach, denn man konnte sich fest drauf verlassen, dass jegliche Uhr „falsch“ ging.

Und so kämpfte ich den Kampf des grade eben aufgetauchten Schläfers, ob ich mich denn noch eine halbe Stunde umdrehen könnte oder ob es, ob der fortgeschrittenen Zeit, sinnvoll sein könnte, mal auf einer Uhr nachzusehen, die definitiv die falsche Zeit zeigte, um sicher zu sein, wie spät es genau war.

Schließlich kämpfte ich mich notgedrungen aus dem Bett, um nachzusehen, ob es nicht schon 8 Uhr wäre.

Es stellte sich heraus, dass es erst 7 Uhr sei, und ich also noch Zeit hätte. Das half mir aber dann auch nix mehr, weil ich damit schon hellwach war, und es doof gewesen wäre, mich noch eine halbe Stunde hin zu legen.

Bei der nächsten Zeitumstellung nehme ich mir definitiv eine Uhr mit ins Schlafzimmer, die absolut steinzeitlich funktioniert. So eine mechanische. Da weiß ich dann definitiv, woran ich bin.

Es grüßt,
das Smamap

Lieber im Bett geblieben

oder ….. Glück im Unglück.

Nachdem ich heute nachmittag wieder zuhause war, kam ich auf die Idee, meine Winterjacke zu waschen.

Ok, ev. etwas optimistisch, ob des Wetters.

Aber ich hoffe einfach mal auf den Frühling.

Also Jacke in die Waschmaschine, und ab damit …..

I-wann 2 Stunden später ging ich mal was holen, und schaltete dabei auch die Maschine ab.

…. und da fuhr mir der Schreck in die Glieder …… im hinteren Bereich des Kellerraums stand Wasser am Boden.

Was war passiert?

Ich hatte vor zwei Tagen einen Abspül-Lappen über den Rand des Waschbeckens gehängt, zum Trocknen, über das normalerweise das Abwasser der Waschmaschine abläuft.

Und dieses Abwasser hatte jenen Lappen erfasst, der war im ablaufenden Wasser abgesunken, und hatte den Ablauf des Waschbeckens verstopft.

I-wann war das Becken voll, und lief über.

Gottseidank nicht so viel, dass der ganze Raum unter Wasser gestanden wäre.
Und alle wertvollen Sachen, hatte ich im gegenüberliegenden Eck des Raumes untergebracht, was ich mir NICHT als eigene Leistung anrechnen will.

Ende vom Lied: 2 Stunden Wasser aufgewischt, und paar Kartons entsorgt, die sich vollgesaugt hatten.

In einem Kellerraum mit Fliesenboden und ohne Gulli, aber mit einem Boden, der in die „richtige“ Ecke hin ein ganz leichtes Gefälle hat, hatte ich schlicht und ergreifend Glück gehabt.

Was lehrt uns das?
Mitdenken bringt echt was!

Es grüßt,
das Smamap

Ostern – ich liebe es

…. und zwar deswegen, weil es da viele schöne kulinarische Sachen zum genießen gibt.

Man möge es mir nachsehen, dass es für mich mit einem Glauben nichts zu tun hat.

Das Problem: Die „vielen schönen Sachen“ gefallen nicht nur mir, sondern auch meiner Waage.

Ich darf also heute schon darauf hoffen, dass nach Ostern wieder 2-3 kg mehr angezeigt werden.

Und insofern wird es höchste Eisenbahn, dass die Fahrrad-Saison wieder los geht.

Das Wetter würde ja langsam Anlauf nehmen. Ich hoffe, es hält durch.

Es grüßt,
das Smamap

Players Championship

Und wieder einmal zieht mich Snooker in seinen Bann.

Die Players Championship findet statt.

Dass es die Ruhe und die Geradlinigkeit, sowohl des Spiels, als auch des Verhaltens der Teilnehmer, mir angetan hat, das wurde schon mehrfach beschrieben.

Leider hat es Eurosport wieder einmal zustande gebracht, einen erheblichen Teil des Geschehens in den Bezahl-Bereich seines Angebots zu verfrachten.

Also beschränke ich mich darauf, das zu sehen, was frei empfangbar ist, und auf die überragenden Kommentare eines Rolf Kalb, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, nicht einmal den Versuch zu unternehmen, auf das Senderverhalten von ES Einfluss auszuüben, weil er ja schließlich nur freiberuflich tätig ist.
Na ja, auch eine Einstellung!

Ich hoffe, dass Snooker irgendwann einmal eine Akzeptanz und einen Sender findet, so dass man die Übertragungen am Zuschauer orientiert.

Aber heute ab 20.00 Uhr sitze ich davor, und genieße das Spiel.

Es grüßt,
das Smamap

Der Mensch und sein Glauben

Ein Beitrag zum Überlegen …………………..

Die Entwicklungsgeschichte des Menschen ist voll von Gottheiten, an die er glaubte.

Nur ein Beispiel dafür sind die Wikinger, die an einen Wolfsgott glaubten, der die Sonne auffrisst. Heute nennen wir so etwas „Sonnenfinsternis“.

Solcher Glauben ist nachvollziehbar und beliebig austauschbar. Was die Menschen nicht erklären konnten, verbrähmten sie mit Göttern. Solch ein Glauben gab ihnen Halt und Schutz.

In der Geschichte des Menschen gab es auch einen Glauben, der sich wie folgt entwickelte:
Da war ein Nomadenstamm, der im Lauf vieler Jahre und vieler Jahrzehnte stetig in dem Gebiet unterwegs war, das er auf seinen Wanderungen erreichen konnte. Dieser Stamm glaubte an einen Gott. Auf seinen Wanderungen mit seinen Herden hatte dieser Stamm reichlich Kontakt zu anderen Menschen, die so auch in Berührung mit seinem Glauben kamen. Und so verbreitete sich der Glauben des Stammes langsam aber stetig.

Abgesehen von ihrem beschränkten Wissen, waren die Menschen damals nicht dumm. Insbesondere auch nicht die Herrscher des Landes. Auch damals schon wussten die Mächtigen, was zu tun war, um ihre Herrschaft zu festigen oder auszubauen.

Und so beschloss der König des Landes, diesen Glauben, dem so einige seiner Untertanen angehörten, zur Landesreligion zu bestimmen. Und damit verbreitete sich der Glauben noch mehr.

Der Gott dieses Glaubens wurde von den Menschen verehrt, er manifestierte sich auch in solchen Dingen wie Naturereignisse und Katastrophen, die über das Land kamen. Es wurden Glaubensgrundsätze erklärt, wundersame Ereignisse machten die Runde, und wie immer in der Geschichte der Menschheit gab es Glaubensverkünder, die den Menschen den richtigen Weg wiesen.

Der Glauben selbst aber blieb, von oben verordnet, der Glauben im Herrschaftsbereich des Landeskönigs. Auch als er selbst nicht mehr war, und seine Nachfahren zu Herrschern aufstiegen.

Dergestalt gefördert fand dieser Glauben immer mehr Änhänger, auch über die Landesgrenzen hinaus. Und irgendwann, nach vielen Jahren, fing man an, die Dinge des Glaubens, und das, was sich über die Jahre hinweg ereignet hatte, aufzuschreiben.

Aus heutiger Sicht, sind viele Inhalte des Glaubensbuches nur schwer glaubhaft oder nur schwer nachvollziehbar. Es macht den Anschein, als hätte jemand einmal etwas erzählt, und dies wäre über viele Ohren weitergegeben worden. Das, was dann nach ebenso vielen Jahren am Ende herauskam und aufgeschrieben wurde, hatte sicherlich noch etwas mit dem zu tun, was ursprünglich gewesen war.

Und über die Jahrhunderte hinweg, fügte jeder maßgebliche Herrscher oder jeder Glaubensoberste Dinge zum Glauben hinzu, die es SO ursprünglich im Glauben gar nicht gab.

Und so entstand etwas, was wir heute Christentum nennen, mit einem Glaubensbuch namens Bibel als Hintergrund und einem König, der das einst „ins Rollen“ brachte, namens David.

Den Gott jenes Stammes nannten die damaligen Menschen „Jahwe“. Das was damals aufgeschrieben wurde, nannte man das Alte Testament, also das, was das Judentum als Glaubensgrundlage sieht. Die Christen fügten dem das neue Testament hinzu.

Und so entstand aus einem Stammesglauben, das, was heute eine weltumfassende Religion ist.

Es scheint, als wäre jener König David der Religionsgründer gewesen. Und wenn er einen anderen Glaube damals vorgefunden hätte, den er zum Landesglauben erhob, dann würden wir heute ev. einen ganz anderen Glauben haben.

Vieles von dem, was im alten Testament steht, unterscheidet sich scheinbar nur wenig von dem, was die Wikinger glaubten. Letztere huldigten einem Wolf, mit dem sie die Natur erklärten, spätere Menschen huldigten einem Gott „Jahwe“, der sich u.a. in Vulkanen und anderen Naturereignissen manifestierte.

Für beides gab es keinen Beweis, sondern lediglich einen Glauben, der zur wesentlichen Lebensgrundlage erhoben wurde. In späterer Zeit konnte der Mensch Ereignisse im Universum, erklären, und brauchte keinen Gott mehr für eine Sonnenfinsternis.

Auch der christliche Glauben erfuhr wesentliche Veränderungen. In früheren Zeiten war die Erde und der Mensch der Mittelpunkt allen Seins. Wie man dann erkannte dass die Natur dem nicht folgte, da kämpften die Gläubigen und allen voran, die Glaubenshüter, dagegen an, und mussten dies aber dann letztlich doch akzeptieren.
Der vorhandene Glaube hatte den Vorteil, dass er über viele Generationen hinweg derart in der Gesellschaft verwurzelt worden war, primär durch Förderung seitens der Herrscher, dass diesem Glauben letztlich nichts Wesentliches passierte.

Nach wie vor gibt es keinen Nachweis dafür, dass die Dinge sich so verhalten, wie es die Bibel beschreibt. Welche Verwurzelung dieser Glaube in den Gesellschaften hat, sieht man schon alleine daran, dass auch die Erkenntnisse der Wissenschaft, über die Entstehung des Lebens auf der Erde, und der offensichtliche Widerspruch zum dem, was uns die Bibel lehrt, keine Veränderung, zumindest keine wesentliche Veränderung, hervorbrachte.

Und so bestimmt auch heute noch ein Glaube unser Leben bzw. unsere Gesellschaft, in erheblichen Teilen, von dem wir nicht wissen, ob er zurecht besteht. Wir wissen nur, dass er immer schon da war, und von Alters her an uns weitergegeben wurde.

Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht eines Tages die Wissenschaft einen Beleg dafür findet, dass es einen Gott „Jahwe“ gar nicht geben KANN, denn sonst würde dieses ganze Glaubensgebilde in sich zusammen fallen, mit allem was damit zusammen hängt.

Das würde natürlich ebenso für allen anderen Religionen gelten.
Bemerkenswert erscheint in dem Zusammenhang auch, dass „nur“ 33% der Weltbevölkerung dem Christentum angehören, und dennoch nimmt das Christentum für sich in Anspruch, dem einzig wahren Glauben zu folgen.
Wenn dies so offensichtlich wäre, dass dies zurecht angenommen würde, würde die genannte Zahl nicht seit 100 Jahren auf demselben Niveau verharren.

Dieser Beitrag geht aus von tatsächlichen geschichtlichen Begebenheiten, ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.
Er kann genau so wenig beweisen, was sich wirklich zugetragen hat, wie ein Glaube beweisen kann, ob er zurecht besteht.Er zeigt lediglich die Möglichkeit auf, dass wir seit Jahrtausenden zu unrecht einem Glauben unterliegen.
Das ist Eigenheit aller Religionen auf diesem Planeten, denn wenn ein Glaube einmal die Schwelle der Zeit überschritten hat, und es nicht mehr möglich ist, Abläufe wirklich nach zu vollziehen, weil sie mittlerweile unter den Jahrhunderten begraben wurden, dann hat es eine Religion ziemlich einfach, weiter zu bestehen. Den schließlich können sich all diese zahlreichen Generationen, die daran glaubten, nicht geirrt haben. Tatsächlich haben alle unsere Vorfahren aber sehr viel weniger gewusst, wie wir.
Dass ich heute dem Glauben angehöre (zumindest offiziell), dem ich angehöre, hat lediglich damit zu tun, wo ich geboren wurde. Wäre ich woanders geboren, wäre ich ev. ein Buddist, ein Moslem, ein Jude oder ganz was anderes.

Es grüßt,
das Smamap

Die Vergeblichkeit des Tuns

Letztens …….

Schon seit 1/2 Jahr hatte ich mir vorgenommen, das Loch in meinem hinteren Fahrradreifen zu flicken.

Zum Ende der Rad-Saison war es immer so gewesen, dass der Reifen im Lauf einer Woche die Luft weitgehend verloren hatte. Also hatte ich ihn am Wochenanfang immer aufgepumpt, und konnte damit rechnen, dass ich über die Woche kam.

Es war also nicht so, wie in „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“, dass man um die nächste Kurve fuhr und dann wieder stehen bleiben musste, um aufzupumpen.

Aber vor ein paar Tagen, da dachte ich mir, ich sollte das jetzt doch mal in Angriff nehmen, damit ich nicht wirklich mal ständig am Pumpen bin.

Also flugs das hintere Rad mit dem Schnellverschluss gelöst, die Kette vom Zahnrad genommen und mit dem Rad Richtung Keller marschiert, und dort auf bewährte Weise den Schlauch entnommen.

Den etwas aufgepumpt, und wieder, auf bewährte Weise, im Wasserbad auf Luftblasen untersucht.

UND …… KEINE gefunden. MIST !!!!!!!

Vergebliche Arbeit.

Rad wieder vervollständigt, Reifen wieder am Fahrrad montiert.

Davon ausgehend, dass das Ventil nicht mehr ganz dicht ist/hält (was auf einzelne Menschen auch gelegentlich zutrifft), den Reifen am Schluss wieder aufgepumpt, und gut war ……

Zumindest hatte ich mir die Schlauchgröße gleich notiert, um demnächst einen Ersatzschlauch zu besorgen, falls der alte Schlauch die Luft dann doch ganz entschieden NICHT mehr hält.

So einfach die Rad-Demontage heutzutage geht, so doof ist, dass die Ventile fest im Schlauch integriert sind. So wie früher, einfach ein Ersatzventil verwenden, das geht so nicht mehr.
Im Ende wirft man also einen intakten Schlauch weg, weil das Ventil nicht mehr dicht ist.

Ist das dicht ???????

Ich werde mal sehen, ob noch ein Schlauch zu bekommen ist, bei dem Ventil gewechselt werden kann ….. so für künftige Fälle gleicher Art.

Es grüßt,
das Smamap

Wette – wer hält dagegen ?

Diese Woche war in den Blättern zu lesen, dass sich die Ölpreise wieder stabilisieren, und auf Sicht auch wieder etwas steigen werden.

An den Zapfsäulen war das natürlich sofort wieder spürbar (was mich allerdings nicht mehr betrifft).

Man mag das günstige Öl sehen, wie man will …… Grund dafür war/ist die Absicht der Forderländer, allen voran die OPEC, die Fraking-Firmen in den USA aus dem Markt zu drängen, um wieder selbst die Preise zu bestimmen. Deshalb hatte man das Öl billig gemacht, um besagte Ölförderungen unrentabel zu machen. Billig machen, das geht eben über eine erhebliche Erhöhung der Fördermengen.
Und das hat nichts damit zu tun, dass man plötzlich riesige Öllager entdeckt hätte.

Am Ende der Ölförderung, sprich „Öl ist zu ende“, hat sich nichts geändert, sprich, der Zeitpunkt ist absehbar, an dem es kein Öl mehr geben wird.

Wie auch immer ….. worauf ich hinaus will, ist Folgendes:

Bis vor ca. einem Jahr gab es wöchentlich Verlautbarungen, wonach irgendwelche Firmen hier bei uns die Preise erhöhen müssen, wegen der gestiegenen Energiekosten.
In der Zeit, in der die Energiekosten jetzt ständig sanken, habe ich keinerlei Meldungen vernommen, dass irgendwer die Preise gesenkt hätte, wegen der gesunkenen Energiekosten.

Ich wette, dass dann, wenn die Ölpreise wieder merklich steigen, die Firmen wieder kommen, und ankündigen, dass die Preise erhöht werden müssen, wegen der gestiegenen Energiekosten.

D.h. DANN werden wir für dieselben Effekte noch ein 2. Mal zur Kasse gebeten.

WETTEN …… ?

Es grüßt,
das Smamap

Cody Mcfadyen – Der Meschenmacher

Ich habe es endlich geschafft, und das Buch zuende gelesen.

Um es offen zu sagen, ich hatte damit so meine Schwierigkeiten.

Ich bin jetzt keiner der ein Buch wirklich rezensieren könnte … das maße ich mir nicht an.

Aber eine Meinung kann ich schon zum Ausdruck bringen:

Das Buch leuchtet für mich zahlreiche menschliche Abgründe aus, hat so seine Überraschungen, und auch einen Spannungsverlauf, dem es zu verdanken ist, dass ich es überhaupt fertig gelesen habe.

So im 1/3 Drittel, wenn ich mich recht erinnere, hatte ich mal eine Phase, da hätte ich das Buch, was bei mir immer ein eBook ist, am liebsten in die Ecke gelegt, und dort auch liegen gelassen.

Die Erzählungen waren in der Phase für mich relativ verwirrend, und ich wusste nicht so recht was damit anzufangen.

Man muss sagen, dass ich von Cody und seiner Smoky Barett Reihe bisher sehr verwöhnt war, was auch daran liegt, dass ich „Werke“ mit Helden mag.

Und so recht konnte ich sowas in dem Buch (zumindest zunächst) nicht entdecken. Ich tat mich dann auch im weiteren Verlauf relativ schwer damit, hier i-einen Helden auszumachen.

Mir persönlich kommen in dem Buch auch zu viele Mord- und Blutszenen vor. Zwar ist alles gut erzählt (finde ICH zumindest), und auch die Beweggründe sind gut nachvollziehbar, aber ich tu mich halt nun mal schwer damit, zahlreichen Mord und Totschlag, egal aus welcher Motivation heraus, als gerechtfertigt zu sehen.

Wie weit hergeholt die Thematik des Buches ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich hoffe zumindest, dass sie SEHR weit hergeholt ist.

Würde ich das Buch wieder lesen bzw. jemandem empfehlen?
Ich zögere. Es hängt wohl viel damit zusammen, was jemand in einem Buch erwartet. ICH erwarte regelmäßig einen Helden. Insofern war das Buch für mich zwar lesenswert, aber gehört sicher nicht zu meinen Lieblingen.
Auch deswegen nicht, weil die Verhaltensweisen so mancher Akteure in meinen Augen eher grenzwertig sind, was DAS anbetrifft, wie sich Menschen normalerweise verhalten.

Es würde mich freuen, wenn Cody sein Smoky-Reihe fortsetzen würde, denn ich meine, dass er darin eine Art gefunden hat, die seinem Schreiben entspricht.

Es grüßt,
das Smamap

Ab Sonntag is Frühling !!!!!!

Bekanntlich wohne ich in Oberfranken/Hochfranken.

Üblicherweise dauert der Winter hier ziemlich lange.

Aber i-wann kommt dann unweigerlich auch hier der Frühling.

Und es scheint, dass es ab Sonntag soweit ist.

Bisher stiegen die Temperaturen tagsüber nie über 5° C. Lt. Vorhersage ändert sich das jetzt: Tageshöchsttemperaturen von 10°C werden normal.
Morgen nochmal ein kompletter Regentag (wie soll’s auch anders sein, ist ja schließlich Feiertag) und dann geht es aufwärts.

Und auch alles andere passt dazu: Es gibt die Sommerzeit (nun gut, das sagt natürlich noch nix), die Vögel zwitschern früh morgens schon heftig. Allerorten sprießen die ersten Blumen. Und das grau in grau weicht langsam immer mehr der Sonne, was erfahrungsgemäß ein untrügliches Zeichen ist.

Und dann kommen 2 meiner 3 Lieblingsjahreszeiten: Der Frühling und hinterher der Frühsommer.

Es grüßt,
das Smamap