lang lang is es her …..

Heute wurde mir wieder einmal bewusst wie schnell doch die Zeit vergangen ist.

Mein Sohn hatte mich gebeten, so einige Dinge aus seiner Kindheit/Jugend zu verkaufen, sprich über ibäh.

Und dann macht man so ein paar Fotos davon, und die Erinnerungen kommen wieder …..

 

Überhaupt scheine ich in letzter Zeit so Einiges zu finden, was mich an vergangene Zeit erinnert.

Fotos aus meiner Abi-Zeit; Fotos meiner Eltern, als sie jünger waren, wie ich jetzt; Uralt-PCs; Betriebssysteme von anno dazumal; usw usf

Die Zeit, sie steht nicht still ….. und man selbst auch nicht

Es grüßt,
das Smamap

Der einsame Mensch

Heute hatte ich die Aufgabe, ein paar Autos im Vorfeld einer Ausstellung, zum Ausstellungsgelände zu fahren.

Einen Kleinwagen, einen Mittelklasse-Wagen und einen SUV.

Der „Kollege“, mit dem ich das organisatorisch erledigte, und ich, waren einer Meinung: In den allermeisten Fällen sind die Autos unterwegs, lediglich mit einer Person besetzt.

Das nennt man effizient.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Leben ohne Drucker?

Ja, es geht!

Ich praktiziere es jetzt seit 1 Jahr.

In dieser ganzen Zeit brauchte ich genau 2 Ausdrucke.
In einem Fall bat ich eine Bekannte, um die Möglichkeit einen Ausdruck zu erstellen, und im anderen Fall ging ich schlicht zum Handy-Shop mit einem USB-Stick in der Hand.

Alles andere wurde über das Netz realisiert.

Somit brauchte ich keinerlei Drucker, Tintenpatronen, Instandhaltung etc.

Die Haupt-Hilfsmittel sind in aller Regel der eMail-Verkehr oder aber der Faxversand.

Letzteres ist meist das Mittel der Wahl, weil jede Firma und jede Behörde eine Fax-Nummer besitzt.
Ich nutze dabei www.simple-fax.de.
Was es braucht, ist die Fax-Nummer des Empfängers, das Dokument in Form einer PDF-Datei, und eine kleine Bilddatei, die die eigene Unterschrift beinhaltet.

Viele Schreibprogramme habe heute die Möglichkeit, einen erfassten Brief als PDF-Dokument auszudrucken. „Ausdrucken“ bedeutet in dem Fall, dass der Brief als PDF-Datei auf der Festplatte abgelegt wird. Bevor das geschieht, fügt man die eigene Unterschrift am Ende des Briefes ein, die man irgendwann einmal auf ein Blatt Papier geschrieben und mit dem Scanner eingescannt hatte, und die seit dem auf der Festplatte als JPG-Datei vorliegt.

Auf simple-fax.de gibt man also nur noch die Fax-Nummer ein, und wählt die PDF-Datei aus.
Was beim Empfänger ankommt, ist ein Schreiben, grade so, als hätte man es ausgedruckt und seine Unterschrift drunter gesetzt.

Nach dem Versand erhält man per eMail ein Versandprotokoll, so wie man das von jedem Fax-Gerät kennt. Als Anhang hängt an diesem Protokoll das Fax mit dran.
Ich habe mir im eMail-Programm einen Ordner „Fax“ angelegt, in den ich alle Faxprotokolle per Hand verschiebe, und so an einer Stelle alles nachvollziehen kann. Auch auf simple-fax ist dies im Versandbereich nochmals nachvollziehbar.

Was ich in dem Zusammenhang noch mein Eigen nenne, ist ein Scanner. Muss nicht, ist aber manchmal hilfreich, um irgendeine Unterlage einzuscannen, die man mitschicken möchte (kann man dann, genauso wie die Unterschrift, ins Dokument einfügen).
Ich hatte einen guten gebrauchten Scanner für 20 € ergattert. Mehr braucht es nicht.

So ein Scanner hat den Vorteil, dass er keinerlei Verbrauchsmaterialien benötigt.

Früher brauchte ich ca. 100 € pro Jahr für Verbrauchsmaterialien.
Heute sind es NULL €.

Es grüßt,
das Smamap

Spruch des Tages

Mal wieder ein “Spruch des Tages”.

HIER zu erlesen.

(Hintergrund: Mein Sprüchekalender “beglückt” mich jeden Tag mit einem mehr oder minder sinnigen Spruch. Manchmal ist einer dabei, der mich lächeln lässt, und den ich dann HIER wiedergebe; wer alle bisher von mir niedergeschriebenen Sprüche nachlesen möchte – einfach hier klicken

Und endlich lacht die Sonne

Heute war es dann auch hier so weit …..

Die Sonne scheint. Es fällt, so finde ich, so viel leichter. Alles eben.

Es geht schon mal los damit, dass einem realtiv warme Sonnenstrahlen ins Gesicht scheinen, wenn man zur Haustür rausgeht.

Gut – früh morgens um 8, da waren es noch 4 Grad.

Jetzt am Nachmittag sind es schon 10. Jeweils im Schatten.

Und so war es schon möglich, mit dem Rad zu fahren. Ok, Mütze war noch zu empfehlen. V.a. für die Menschen, deren Isolierung,  am obersten Ende, mittlerweile zu wünschen übrig lässt.

Alle Menschen zieht es hinaus. Zwar ist hier am Donnerstag immer Wochenmarkt. Aber es ist schon erstaunlich, wie auch an diesem Tage die Zahl der Menschen sprunghaft ansteigt, wenn die Sonne da ist.

Alles ringsherum wartet auf den Frühling.

Das Café rüstet sich …. die Außenbestuhlung wird aufgestellt.
Der erste einheimische Spargel ist da
Die Radfahrer sind wieder vermehrt unterwegs.
Bei jedem 2. Satz wird die Sonne erwähnt.

Auch in der Arbeit zieht es einen hinaus. Zumindest ging es mir heute so, dass ich am Liebsten etwas erledigen wollte, was mich nach draußen führt.

Die Welt erwacht.

Wo waren all die Menschen im Winter (oder zumindest, was man für den Winter hielt)?

Es grüßt,
das Smamap

Das Ende des Usenet

Manche mögen sich fragen ….. WAS bitte ist das, ein „Usenet“.

Vereinfacht ausgedrückt: So was Ähnliches wie ein „schwarzes Brett“.

Allerdings kommt das Ding aus den Anfängen des Internets. UND – es existiert immer noch.

Im Grunde genommen funktioniert es so ähnlich wie eMails: Man schreibt eine Nachricht, und erhält womöglich Antwort darauf.
Weil es so ähnlich ist, wird es, in aller Regel, über das normale eMail-Programm abgewickelt.

So wie es irgendwo einen Server gibt, über den die eMails abgewickelt werden, die man dann in seinem eMail-Programm lesen kann, so gibt es auch sog. Newsserver, über die eben die Nachrichten des Usenets abgewickelt werden.

Der Haupt-Unterschied zwischen eMail und News, ist der, dass die eMail an eine bestimmte Person geht. Die News-Nachricht geht an ALLE, und kann auf dem News-Server von Jedermann gelesen werden. So, wie am schwarzen Brett eben.
Wobei das Ganze in sog. „Newsgroups“ unterteilt ist, damit man damit überhaupt umgehen kann. Es gibt also eine Gruppe z.b. für Hardware, eine für Browser usw usf., damit man überhaupt was finden kann.

Das alles ist sehr vereinfacht beschrieben.

Das Usenet hat allerdings 2 gravierende Probleme:
Zum einen ist es sehr spartanisch aufgebaut (weshalb auch mal jemand auf die Idee kam, was Neues zu machen; er nannte das „Forum“ und löste es graphisch) und zum anderen ist es anonym.
V.a. Letzteres wurde immer mehr zum Totengräber dieser Newsgroups. Die Idee, darüber Diskussionen zu führen und/oder Hilfestellungen zu erhalten, war im Prinzip eine gute Idee. Allerdings erkannten immer mehr Leute mit „speziellen“ Absichten, die Möglichkeit, solche Newsgroups für ihre Zwecke zu mißbrauchen.
Und so geben sich dort heute Menschen die Klinke in die Hand, die nichts anderes im Sinn haben, als anderen zu sagen, was sie von ihnen halten oder Dinge zu publizieren, die mit dem Thema der Newsgroup aber so rein gar nichts zu tun haben.

So geschieht es immer häufiger, dass sich bestimmte Nutzer dort im Kreis drehen, sich gegenseitig beschimpfen, den Oberlehrer spielen oder aber mit Themen kommen (z.B. Politik), die etwa in einer Hardware-Gruppe nichts zu suchen haben.

Dies führt dazu, dass sich der Nutzerkreis immer mehr verkleinert, weil die Menschen sich verabschieden, die das Ganze seriös sahen und mit den Themen bestimmter Kreise nichts am Hut haben.

Die totale Anonymität öffnet derlei Tür und Tor.

Im Grunde genommen ist sowas wie das Twitter heutiger Tage, wo Shitstorms produziert werden, jeder jeden alles Mögliche heißen kann, und es völlig unerheblich ist, ob es was zur Sache beiträgt.

Das ist auch der Grund, warum ich mich nicht in Twitter aufhalte (mal ganz abgesehen davon, dass es mir zu unübersichtlich ist).

Im Grunde genommen ist es traurig, dass so ein einfaches und effektives Instrument, wie das Usenet, ein Instrument aus den Gründerzeiten des Internets, immer mehr verschwindet.
So, wie auch die eMail immer mehr verschwinden wird, wegen der Möglichkeiten, die heute ein WhatsApp bietet.

Aber das ist der Zug der Zeit. Andere Zeiten, andere Möglichkeiten.
Und wenn dann die Nutzer einer Sache selber mitschaufeln, dann ist die Sache umso schneller begraben.

Und so habe ich heute meine letzte Newsgroup abbestellt, da mich das Verhalten so Einiger dort doch ziemlich stört.

Kurz habe ich überlegt, ob auch einem WordPress ein solche Zukunft bevorstehen könnte. Doch ich glaube eher nicht. Denn ein Blogger gibt doch so einiges Persönliche auch preis, wodurch klar wird, wer denn da bloggt.
Fehlende Anonymität beschert also auch eine gewisse Seriosität. Zumindest bleibt das zu hoffen.

Es grüßt,
das Smamap

 

Das typische Klimpern

Nein nein, nicht etwa irgendwelche Münzen. Oder gar die Augen der Schönheiten (oder die sich dafür halten).

Gemeint ist das typische Geräusch, das ein Radmuttern-Kreuz verursacht, wenn es auf den Boden fällt.

Und das ist jetzt wieder vermehrt überall zu hören, wenn die Menschen, vorzugsweise die Autofahrer, die Schlappen wechseln. Also die Winterreifen gegen die Sommerreifen.

Gemeinhin sagt man ja, Winterreifen von O bis O, also von Oktober bis Ostern.

Das ist ein Thema, das mich nicht mehr berührt …. weil nix Auto, nix Reifen.

Mir wird anhand dieses Geräusches wieder einmal klar, von wie vielen Notwendigkeiten ich mich, mit der Abschaffung des Autos, befreit habe. Auch in finanzieller Hinsicht.

Und so reduziert sich für mich, das „Wechseln der Schlappen“, auf das Auswechseln des bevorzugten Schuhwerks. Obwohl ich damit noch etwas warten werde, denn angesichts der heutigen 4 Grad kann ich die Winterschlappen sicherlich noch einige Tagen vertragen (im 2-fachen Sinn des Wortes).

Es grüßt,
das Smamap

Microsoft schlägt zu !!!

Wer noch irgendwelche Zweifel hatte ……… HIER kann man es nachlesen.

Microsoft zwingt die Anwender endgültig dazu, auf Windows 10 zu gehen, ob man möchte oder nicht.

Bin schon vor geraumer Zeit, als ich noch Windows nutzte, hellhörig geworden, als erste versteckte Andeutungen kamen, über die Absichten von Winzigweich.

Und wer das nicht macht, auf W10 zu gehen, dem wird relativ kurzfristig bei Windows7 und Windows8 der Saft abgedreht. Siehe dazu auch mein früherer Beitrag.

Es ist schon der Wahnsinn, was dieser Konzern alles machen darf, was anderswo als Nötigung gesehen wird.

Und wer jetzt immer noch glaubt, dass es schon nicht so dramatisch sei, weil schließlich sei es ja immer noch möglich, das irgendwie zu blockieren, der sei nur dran erinnert, dass es ursprünglich hieß, Windows 10 sei lebenslänglich kostenlos für Besitzer einer Vorversion. Die ersten Anwender mit „kostenlosem“ W10 gibt es bereits, die, aus anderen Gründen, einen neuen PC benötigten und sich dennoch eine neue W10-Lizenz kaufen mussten. Dies weil sie dann erst merkten, dass ihre Lizenz auf den PC beschränkt war.

Es grüßt,
das Smamap

Das europäische Amerika

Vorhin beim Kochen/Essen einen sehr interessanten Beitrag über Amerika gesehen. Auf 3sat …. wo auch sonst.

Vieles von dem, was wir heute an Amerika als typisch, ja als klassisch empfinden, kam aus Europa.

Wer hat nicht das Bild vor Augen, von jenem Amerika, der weiten Ebenen, auf denen die Pferdeherden rasen. Und von Indianern, die auf dem Rücken der Pferde in den Prärien lebten.
Die Pferde aber, kamen im Gefolge von Columbus aus Europa. Es gab sie auf dem neuen Kontinent gar nicht.

Oder wer hat nicht das Bild von riesigen Flächen vor Augen, auf denen Getreide wächst, und die dann mit zahllosen Mähdreschern abgeerntet werden.
Das Saatgut, aus dem all dies entstanden ist, kam ursprünglich aus Europa.

Auch viele der Obstsorten, die heute in den USA selbstverständlich sind, und nicht unerheblich zum Export dort beitragen, kamen ursprünglich als einige wenige Setzlinge aus Europa.

Auch das Bestäubungsinstrument, um die vielen Blüten, die im Lauf der vielen Jahre entstehen sollten, zu befruchten, kam aus Europa in Form der europäischen Biene (die amerikanische Biene bestäubte nur einige spezielle Pflanzen).

Und damals, nach der Entdeckung des Seeweges nach Indien (wie Columbus glaubte), brachten die Europäer noch etwas in die neue Welt: Einen Virus, genannt Pocken. Die Bewohner des Kontinents hat keine Immun-Abwehr dagegen, waren ihm schutzlos ausgeliefert, und die Forscher meinen, dass 90% der Ureinwohner daran starben. Das Ergebnis war, dass sich die Spanier, die als Erstes das Land erforschten (genauer gesagt … eroberten), sich darüber wunderten, warum sie nur auf so wenige Bewohner trafen …. das Virus war schneller gewesen, in der Verbreitung.

Alles in allem kann man sagen, dass jenes Amerika, das Columbus vorfand, und das er für Indien hielt (weshalb er die Bewohner auch Indianer nannte), sich völlig anders darstellte, als jenes Land, das wir heute kennen. Nicht nur der immensen Wälder wegen, die es heute nicht mehr gibt, oder deswegen, weil viele der Pflanzen und Tiere, die es damals gab, es heute nicht mehr gibt, weil von den eingeführten Arten verdrängt. Auch nicht deswegen, weil heute sehr viele dunkelhäutige Menschen dort leben, die die Europäer als Sklaven dorthin verschleppt hatten.

Nein, v.a. deswegen, weil die Europäer das gemacht haben, was sie von „zuhause“ schon kannten: Sich die Erde untertan machen …. ohne Rücksicht auf Verluste.

Man muss es nicht so sehen, aber man kann es so sehen, ohne es bewerten zu wollen.

Ob man es ihnen vorwerfen kann, ist eine andere Frage. Denn schließlich mussten sie überleben, in der neuen Welt.

Und so wurde daraus das Land der Unbegrenzten Möglichkeiten.

Ich befürchte, dass die Möglichkeiten dort sich langsam erschöpfen, weil der Mensch alles dorthin bringt, wo er es immer schon hingebracht hat.

Der einzige Unterschied zu Europa besteht darin, dass dieser Prozess in Europa schon weiter fortgeschritten ist; schlicht deswegen, weil der Mensch dort schon früher damit angefangen hatte, und letztlich es auch eine Frage der Fläche ist.

Der einzige Vorteil, den die Europäer haben, scheint mir, dass sie wegen des früheren Beginns der gemeinten Prozesse, auch eher an den Punkt gekommen sind, wo sie versuchen, sich selbst Einhalt zu gebieten, um eine Art „point of know return“ zu schaffen.

Ob das gelingen wird, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Es grüßt,
das Smamap