Digital

Heute einen interessanten Beitrag gelesen zur Digitalisierung unserer Welt.

Darin war davon die Rede, dass sich in Deutschland die Bereiche „Gesundheit“, „Finanzen“ und „Lebensmittel“ dem Bestreben nach Digitalisierung noch weitgehend entziehen.

Man mag jetzt von dem Thema halten, was man will – und sicherlich gibt es auch Argumente die hier zu Recht zur Vorsicht raten: Es besteht wieder einmal die Gefahr, dass D die Entwicklung verschläft.

Wenn man sich anschaut, wie vernetzt D ist, dann hinkt unser Land vielen anderen Ländern hinterher. Klar gäbe es viel zu sagen, was man daran auch positiv sehen kann.
Der Punkt ist nur, dass es immer schon so war, dass Entwicklungen, gegen die man sich verschließt, einen letztlich überrollen werden. Und DANN hat man gar keinen Einfluss mehr darauf, wie sich die Sache entwickelt.

Nehmen wir die Banken: Diese haben zuallererst ein Interesse daran, ihr Geschäft so weit als möglich in der eigenen Hand zu behalten, um Bilanzergebnisse zu erreichen, wie man sie viele Jahre lang gewohnt war.
Doch es wird so sein, dass derlei die Entwicklung und auch die Menschen nicht interessiert. Die Menschen werden jene Angebote wahrnehmen, die ihnen am meisten entsprechen. Man nehme nur als kleines Bsp. einen Dienst wie PayPal. Wenn ich mir überlege, was darüber heute alles abgewickelt wird, dann ist das ein leichter Hinweis darauf, was alles noch kommen wird. Und derlei geht komplett an den herkömmlichen Banken vorbei. Und diese wollen es nicht realisieren.
Die Zugfahrkarte, das Buch, der PC, die Arznei ….. das alles läuft heute nicht mehr über ein Bankkonto. Gut – als Hintergrundkonto ist es noch notwendig, aber auch das ist nur noch eine Frage der Zeit.

Und gleichzeitig verharren viele Banken in ihrem bisherigen Geschäftsmodell.
Ich habe aktuell ein Konto bei der Sparkasse. Dafür zahle ich im Jahr ca. 60 € (Grundgebühr, Gebühr für Geschäftsvorfälle, Gebühr für die EC-Karte etc). Ich werde dieses Konto kündigen. Einfach, weil es zu teuer ist.
Es gibt genügend Banken, die kostenlose Konten anbieten.

Oder nehmen wir das Gesundheitswesen: Den Arzt wird niemand ersetzen wollen. Doch es gibt viele Themen, die datenmäßig sehr effizient gehandhabt werden können.
Angefangen von den Medikamenten, die ich benötige, über irgendwelche Bescheinigungen, bis hin zu Anträgen die gestellt werden müssen.
Das alles kann online oder per Datenübertragen bzw. Gesundheitskarte gemacht werden. Die Frage ist nicht OB, sondern WANN das kommt.

Das alles sind Entwicklungen, die können wir entweder in milder Form nach und nach einführen oder aber mit Donnerschlag, weil zu lange abgewartet. In letzterem Fall, werden die Auswirkungen enorm sein.

Ja, man muss drauf achten, dass die Gefahren im Zaum gehalten werden.
Das Problem dabei ist, dass das JETZT passieren muss (zumindest nach und nach), und nicht irgendwann in etlichen Jahren.

Sicherlich müssen dabei auch die Menschen wollen und mitspielen, und dabei bestimmt auch die ein oder andere irrationale Angst beiseite räumen.

Letztlich wird es um die Frage gehen, ob die Möglichkeiten uns beherrschen oder wir die Möglichkeiten.

Wenn unsere Politiker, die ja die Rahmenbedingungen schaffen, erst dann etwas unternehmen, wenn es nicht mehr anders geht – so wie das eben so oft der Fall ist – dann, so befürchte ich, greift Gorbatschows Satz „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“.

Nun könnte ich mich ja ganz bequem zurück lehnen, und meinen, dass mich das wohl nicht mehr betreffen wird. Aber ich denke, dass das Leben mich eines Besseren belehren wird, denn die Zyklen der Entwicklungen unserer technischen Welt, werden immer kürzer.

Und deswegen muss man erkennen, dass besagte Vorgänge schon unmittelbar an unserer Haustür stehen.

Und auch, sich auf eine Insel zurückziehen zu wollen, hilft im Zeitalter der vernetzten globalen Welt absolut nichts mehr.

Deshalb wir das alles kommen. Schneller als uns ev. lieb ist.

ABER – ich gebe es zu – mich faszinieren die Möglichkeiten.
Und so geht es für mich darum, diesen Möglichkeiten meine Tür zu öffnen, und gleichzeitig ein gewisses gesundes Mißtrauen aufrecht zu erhalten.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Mann, ein Wort

Stellen wir uns folgende Begebenheit vor (Ähnlichkeiten mit der Realität wären natürlich rein zufällig):

Ein Mieter bittet den Vermieter um vorzeitige Auflösung des Mietvertrags. Der stimmt zu, wenn er dafür betraglich die Hälfte der eigentlich noch zu zahlenden Miete erhält; das wären etwa 600 €.

Hand drauf, Fall erledigt. So würde man denken.

Wie man sich dann am letzten Tag vor Auszug nochmal sieht, kommt man nochmal in’s Reden, und das Thema „Nachmieter“ taucht auf. Man macht aus, dass, falls ein Nachmieter gefunden würde, das Thema mit der Zahlerei erledigt sei.

Hand drauf, Fall erledigt. So würde man denken.

2 Wochen später kommt der Mieter, auf seinem Weg zum Einkaufen, nochmal an der Wohnung vorbei. Er sieht, dass da jemand einzieht.
Wunderbar, so denkt er sich. Dann bekommt der Vermieter seine Miete vom neuen Mieter, und man kann das Thema damit abhaken.

Fall erledigt. So würde man denken.

Er versucht den Vermieter zu erreichen, um ihm das mitzuteilen, dass er bescheid weiß. Kann ihn nicht erreichen, und schreibt ihm eine SMS, dass er das gesehen hat, und also das mit der Zahlerei damit erledigt ist, und er den entsprechenden Dauerauftrag die nächsten Tage löschen wird. Zur Sicherheit informiert er noch dessen Sohn wegen der übersandten Nachricht.

Fall erledigt. So würde man denken.

4 Wochen später erhält er ein Schreiben vom Anwalt des Vermieters. Man fordert von ihm jene 600€, sowie Anwaltskosten und sonstige Kosten. Die Sache mit dem Nachmieter sei ohne Bedeutung.

Letztlich sieht man sich vor Gericht.

Ein Mann, ein Wort, Hand drauf?

Manchen Menschen sollte die Hand abfaulen.

 

Spruch des Tages

Mal wieder ein “Spruch des Tages”.

HIER zu erlesen.

(Hintergrund: Mein Sprüchekalender “beglückt” mich jeden Tag mit einem mehr oder minder sinnigen Spruch. Manchmal ist einer dabei, der mich lächeln lässt, und den ich dann HIER wiedergebe; wer alle bisher von mir niedergeschriebenen Sprüche nachlesen möchte – einfach hier klicken

Neues zum Passwort-Manager

Hatte ja schon mehrfach berichtet …..

Der LastPass Passwort-Manager

Bildschirmfoto vom 2016-03-03 12:23:37

ist jetzt seit ein paar Wochen in Betrieb, und ich hab nicht nur keinerlei Probleme damit, sondern das flutscht einfach.

Gestern dachte ich, ich hätte das erste Mal ein Problem……
Ich hab nämlich einen anderen PC aufgesetzt und bin dort ins Internet gegangen. Und plötzlich dachte ich mir …. „Mist, DIE Seite kannst du ja gar nicht aufrufen, denn du kennst ja das Passwort nicht, weil der Paswortmanager ein Neues vergeben hat“.

Doch da hatte ich mal wieder zu kurz gedacht. Der hochverschlüsselte Passwort-Safe wird ja auf dem Server des Programmherstellers vorgehalten. Und somit musste ich nur das LastPass-AddOn im Firefox aktivieren mich mit meinem Masterpasswort anmelden und hatte sämtliche Passwörter zur Verfügung.

Somit kann ich auf jedem Rechner sicherstellen, dass ein automatischer Login auf meinen Seiten (z.B. mein Handy-Provider oder der Stromlieferant) erfolgt.

Es ist herrlich erholsam, wenn man sich um Passwörter nicht mehr kümmern braucht. Gut, auch selbst die Passwort-Datenbank gelegentlich sichern, DAS sollte man schon. Eine Sache von 20 Sekunden.

Ich kann’s jedem nur empfehlen, Passwörter nicht mehr selber zu managen, sondern dies einem Passwort-Manager zu übertragen.

Und es ist rasend einfach, das Teil zu aktivieren. Ich hatte nur im Firefox das AddOn zu installieren (EIN Mausklick), ein Masterpasswort zu vergeben, und gut war.

Und alle paar Tage bekomme ich von LastPass eine Mail mit einem kleinen Video, in dem mir dann die eine oder andere kleine Funktion erläutert wird (also z.B. WIE ich von LastPass ein neues Kennwort erstellen lasse, und dafür sorge, dass dieses automatisch genutzt wird).

Es grüß,
das Smamap

Shades of Grey

Auch wenn so Manche jetzt die Nase rümpfen werden ….. ich hab die 3 Bücher jetzt zum dritten Mal gelesen.

Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, dass ich Bücher 2 oder 3x lese. Seit ich meinen eBook-Reader habe, fällt mir das auch leichter. Ich habe meine Bücher überall dabei (wenn ich will), und auch abends im Bett fällt mir die Hand nicht ab, wenn ich noch einige Seiten lesen will, bevor mir die Augen zufallen.

Zudem kann ich das auch noch ohne meine Lesebrille lesen. Da wird eben einfach die Schrift größer eingestellt.

Ich maße mir nicht an, hier eine Rezension der Bücher abzugeben. Wenn ich eine Schulnote vergeben sollte, so würde ich, aus meinem eigenen Empfinden heraus, eine 2-3 vergeben.

Ich finde die Bücher, so wie die ersten beiden Male auch, gut geschrieben. Soll heißen, ich wollte immer weiter lesen, und empfand nie das Bedürfnis die Bücher beiseite zu legen, und nicht mehr weiter zu lesen. DAS kenne ich auch, dass ich ein Buch nicht mag, warum auch immer, und es wochenlang einfach nur da liegt.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mehrmaliges Lesen, in entsprechendem zeitlichen Abstand, den Effekt bringt, dass man sich auf das beschränkt, was man wirklich lesen möchte …. was man gut findet an einem Buch.

Gut …. beim ersten Mal, da weiß man ja noch nicht, was so der Reihe nach kommt, und ist neugierig darauf. Beim zweiten Mal weiß man dann schon eher, was wohl anschließend kommt, liest es aber alles nochmal, um einen Eindruck zu bestätigen oder auch nicht.

Und beim 3. Mal weiß man dann schon Bescheid, welche Teile eines Buches einen interessieren bzw. man nochmal konzentriert lesen möchte.

In diesem Fall habe ich die ganzen Sex-Szenen weggelassen. Einfach überblättert. Eine oder zwei anfänglich nochmal gelesen, und dann sein gelassen ….. ich fand sie teilweise unsäglich und absolut übertrieben. Mich interessierte dann doch mehr der psychologische Aspekt des Zwischenmenschlichen.

Abschließend kann ich nur sagen, ich hätte die Bücher auch gelesen, wenn es nicht diesen Hype gegeben hätte. Ich kam auch zu Beginn eher zufällig an den ersten Band ohne so recht zu wissen, um was es da überhaupt geht, und hab einfach zu lesen angefangen.
Fast so, wie damals, als ich Harry Potter anfing. Ich hatte absolut keine Ahnung. Wusste nur, dass ich davon schon gehört hatte, als eines der Bücher aus der Bestenliste….fing an, war fasziniert, konnte nicht mehr aufhören.

Bei Shades of Grey war es nicht ganz so „schlimm“. Aber ich wollte weiterlesen.

Die Bücher machten erneut Spass. Unterhaltsam. Kurzweilig. Aber mehr auch nicht.

Keine Literatur im Sinne der Literaturkritik. Lesenswert.

Jetzt lese ich wieder ein noch unbekanntes Buch eines Autoren, dessen Bücher ich bisher verschlungen habe:

menschenmacher

Es grüßt,
das Smamap

Peter Lustig

peterlustig PL – so wie er mir immer in Erinnerung bleiben wird

 

Es wurde schon verschiedentlich darüber geschrieben. Und jetzt möchte ich auch noch was dazu geben …..

Er war eine Institution. Ein unauslöschliches Stück TV-Geschichte – zumindest in meiner Erinnerung.

Mir ist es, als wäre es gestern gewesen, dass ich ihn das letzte Mal gesehen/gehört habe, immer mit seinem abschließenden Rat, doch dann den Fernseher auszuschalten.

Es wird einem damit auch wieder bewusst, wie rasend schnell die Zeit vergangen ist.

Und warum ist einem dieser Mensch so sehr in Erinnerung geblieben?
Eben DESWEGEN. WEIL er ein Mensch war.

Es grüßt,
das Smamap

Der 29. Februar

Irgendwann, vor vielen Jahren, habe ich realisiert, warum es diesen Tag überhaupt gibt.

Gestern war es wieder mal soweit, dass das irgendwo im TV erklärt wurde.

Trotzdem geht es mir immer wieder so, wie mit Sommer-/Winterzeit, wenn ich mir die Frage stelle, ob die Uhr jetzt vor- oder zurückgestellt wird. Das weiß ich i-wie nie so richtig.

Hier auch ……..

Der heutige Tag muss alle 4 Jahre eingefügt werden, damit die Uhr auf unserem Planeten wieder übereinstimmt mit der All-Uhr, also mit der Uhr unseres Sonnensystems. Das hat damit zu tun, dass die Erde nicht GENAU 365 Tage braucht, bis sie einmal um die Sonne gekreist ist.

Heißt das jetzt, dass wir noch einen Februar-Tag brauchen, weil die Erde zu langsam gekreist ist, also WIR zu schnell wären, wenn wir heute schon den 1. März auf unserem Kalender stehen hätten, wir also noch etwas warten müssen, bis der Sonnenstand auch auf dem 1. März ist? Oder ist es genau andersherum?

Ich krieg das nie so richtig hin ….

Also merke ich mir, dass alle 4 Jahre ein Extratag ansteht. Und wenn ich mich recht erinnere, dann ist das so, dass ab und an dieser Schalttag ausfällt, damit weiterhin alles zusammen stimmt. Aber da bin ich mir jetzt nicht ganz so sicher.

Ich kann mich jedenfalls an ein YouTube-Video erinnern, wo ein Professor mal einen Vortrag gehalten hat, wie im Lauf der Jahrhunderte immer wieder irgendwelche Kalender eingeführt wurden, und immer wieder Anpassungen desselben vorgenommen werden mussten, bis man es endlich geschafft hatte, Erd-Uhr und All-Uhr in Einklang zu bringen.

Wär ja doof, wenn dieser Einklang nicht bestünde, denn dann würde in vielen vielen Jahren plötzlich an Weihnachten Sommer sein …. aber das kann ja trotzdem passieren (jedoch nicht für Diejenigen, die bestreiten, dass es einen Klimawandel gibt).

Es grüßt,
das Smamap

PC – Marke „antik“ – ein Bericht

Hab gestern mal einen Versuch gestartet.

Will heißen, ich wollte mal rausfinden, was man mit einem antiken PC noch machen kann.

Hatte also einen uralten Pentium 3 hier, einen Rechner mit einem 900 MHZ Prozessor, und 512 MB Speicher. Das Ganze wohl ca. 20 Jahre alt.

2016-02-28 18.38.29

Also was tun damit?

Irgendein Windows installieren konnte ich vergessen.
Windows XP, was noch gegangen wäre, wird seit längerem nicht mehr unterstützt, gibt also schon lange keine Sicherheitsupdates mehr dafür, und ins Netz gehen soll ja doch möglich sein.
An neuere Windosen ist gar nicht zu denken. Da hat Microsoft frühzeitig alle Möglichkeiten blockiert.

Also ein Versuch mit Linux!

Kurz nachgesehen, was Ubuntu an Systemressourcen fordert: Als da wären 700 MHZ und 512 MB, als Minimalanforderung.

Hatte hier noch etwas Speicher liegen und so rüstete ich den Altrechner auf 1 GB Speicher auf ….. sollte also gehen ….. frisch an’s Werk

Die Installation lief, zog sich aber merklich. Auf meinem Core Duo Rechner war Ubuntu in 20 Min. installiert gewesen. Auf dem Antik-PC dauerte es eine gefühlte Stunde.

Es scheiterte dann aber zunächst schon mal daran, dass die Einblendung am Schluss der Installation nicht kam, man solle doch jetzt die DVD aus dem Rechner nehmen und mit ENTER bestätigen.
Der Bildschirm blieb nämlich schwarz.

Also PC hard resetet, DVD entfernt und gewartet ……..
5 Minuten später war die Oberfläche da

Kurz gesagt …. an ein Arbeiten war nicht zu denken. Jede Aktion erforderte Gedult, in Form einer Ubuntu-Gedächnisminute. Also ein Arbeiten mit Ubuntu, auch mit etwas mehr als den Minimalanforderungen schien unmöglich.

Da erinnerte ich mich an die Installations-DVD, die ich kürzlich (warum auch immer) für Lubuntu gebrannte hatte. Lubuntu ist auch nichts anderes als Ubuntu, halt nur mit einer anderen graphischen Oberfläche (deshalb das „L“ davor). Und Lubuntu benötigt weniger Systemressourcen.

Rechner mit Lubuntu installiert, und läuft. Es ist ein flüssiges Arbeiten möglich.

Lubuntu soll angeblich schon mit 128 MB RAM und 350 MHZ laufen. Aber es kann wohl niemandem empfohlen werden, sowas zu machen. Aber mit 900 MHZ und 1 GB Arbeitsspeicher läuft es doch schon realtiv flott. Lichtgeschwindigkeit darf man natürlich nicht erwarten.

Und so habe ich also jetzt hier einen Uraltrechner stehen, der halt einfach läuft. Ich werde ihn wohl als kleinen Server einsetzen, für welche Zwecke auch immer.

Wer also noch was Altes rumstehen hat … nicht wegwerfen, weil Microsoft es sagt …..

Es grüßt,
das Smamap