Per Stick starten

Da wollte ich das gestern endlich mal realisieren, meinen PC vom Stick zu starten.

Wenn, aus welchen Gründen auch immer, das Betriebssystem nicht mehr von der Festplatte losstarten will, dann bleibt ja immer die Frage, wie auf die Daten zugreifen. Und sei es nur auf die eMail vom Chef oder vom Vermieter, oder auf ein paar Telefonnummern etc etc.

Gut – normalerweise kann man immer noch von DVD starten. Am Einfachsten fällt das noch unter Linux, weil die Installations-DVD in aller Regel immer gleichzeitig auch eine Live-DVD ist, sprich ich kann meinen Rechner damit starten, und habe dann ein komplett laufendes System vor mir am Bildschirm, so wie ich das auch von der Festplatte kenne.
Mit Windows fällt das schon etwas schwerer, weil mit „Live“ is da nix, da kommt man dann allenfalls in eine Art Reparaturmodus, wenn man von der Installations-DVD startet.

Was aber, wenn die DVD nicht funktioniert (mal auf der Heizung liegen gelassen oder der Kulli fiel drauf) oder aber das System gar kein DVD-Laufwerk mehr hat?
Dann würde es schon Sinn machen, so einen Stick zur Hand zu haben.

Ich hatte noch einen übrig nämlich …….

2016-01-29 08.38.55

Unter Ubuntu 14.04 ist das ganz einfach: Man lädt sich ein Ubuntu-Image runter (am besten das mit 1 GB Größe; z.B. HIER) und erstellt mit dem „Startmedienersteller“ der schon auf dem Rechner mit drauf ist, den Stick. In dieser Software wählt man im oberen Bereich das heruntergeladene Image aus, im unteren Bereich den Stick.

 

 

Bildschirmfoto vom 2016-01-29 08:29:32

Dann sind nur noch 3 Klicks notwendig: Zum einen den (Stick)Datenträger löschen, danach darunter per Klick einen „reservierten Extrabereich“ wählen (das ist ein zusätzlicher Bereich auf dem Stick, auf dem auch Daten gespeichert werden können), und zum Schluss noch ein Klick auf „Startmedium erstellen“.
Das war’s dann schon. Jetzt nur noch etwas Zeit mitbringen (ev. bei einer Tasse Tee), und den Rechner seine Arbeit tun lassen.Mittendrin muss man dann mal sein Passwort eingeben, weil der Bootloader auf den Stick gespielt werden soll, was mittels Berechtigung bestätigt werden muss.

Was hinterher noch bleibt, ist der erste Versuch, den PC vom Stick zu starten.

Bei mir ging das ohne Probs. Ich musste nur aus dem Boot-Menü des PCs den Stick als Startmedium wählen (in das Boot-Menü gelangte ich per ESC-Taste beim Hochfahren des Rechners; das ist aber u.U. bei jedem Hersteller etwas anders, und wird in aller Regel beim Hochfahren am Bildschirm angezeigt, welche Taste das ist).

Noch ein paar wenige Anmerkungen:
Man sollte in aller Regel jenes Ubuntu auswählen, welches man auch auf dem PC installiert hat. Ich hatte trotzdem die aktuellere Version 15.10 mir vom Netz geholt, weil ich damit dann schon mal sehen wollte, was neu ist bei der Version. Prompt ging es schief, weil offenbar das Image ein Modul enthielt, welches für meinen 64-Bit-Rechner nicht geeignet war.
Zum anderen unbedingt berücksichtigen, die Daten, die sich bisher auf dem Stick befanden, zu sichern, falls da was dabei ist, was von Bedeutung wäre.Was oben genannten „Extrabereich“ angeht, so ist das zu empfehlen, weil es doch was geben könnte, was man selber speichern will oder aber das System etwas speichern will (z.B. Tastaturlayout), und das soll ja nach dem nächsten Start vom Stick dann auch zur Verfügung stehen. Ich hatte auf meinem 4 GB Stick dafür 1 GB gewählt. Das Image selbst machte ja auch 1 GB aus, so dass auf dem Stick noch 2 GB zur Verfügung stehen für i-welche anderen Zwecke.
Und schließlich sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der PC, sprich das BIOS auch so eingestellt sein muss, dass ein Start vom Stick überhaupt möglich ist. In aller Regel sollte das der Fall sein, ansonsten muss man eben im BIOS nachsehen, dass die entsprechende Option auch eingeschalten ist. Bei mir ging es auf Anhieb.

Das Ganze gibt es unter Windows auch, allerdings scheint da die Vorgehensweise nicht ganz so einfach, aber diverse Anleitungen im Netz, sollten da weiterhelfen. Nachdem ich kein Windows mehr nutze, habe ich mich damit allerdings nicht mehr auseinander gesetzt.

Es grüßt,
das Smamap

Betrug hoch 10

HIER ist es mal wieder zu lesen!

In dem Fall geht es um Olivenöl.
Ich behaupte: Auch hier wissen die meisten Beteiligten bescheid, und machen es trotzdem.

Und das führt mich auf direktem Weg wieder zu dem Thema, das ich auf meinem Blog schon hatte: Wenn man heute einkaufen geht, dann ist man, bis man den Discounter/Supermarkt/Lebensmittelhändler wieder verlässt mindestens 10 x über den Tisch gezogen worden.

Hier eine Mogelpackung, dort ein SuperSonderAngebot, das umgerechnet mehr kostet als die Normalware, weiter hinten eine stille Preiserhöhung durch reduzierten Inhalt, ganz vorne eine Preissenkung, die dadurch zustande kommt, dass die Creme durch einen Zusatzstoff gestreckt wurde.
Die Zahl der Varianten für diese, in meinen Augen, Betrügereien, ist schier unerschöpflich.

Und gleichzeitig sind die Spritpreise fast in’s Uferlose gesunken. Ich habe aber noch nicht vernommen, dass irgendwelche Hersteller DIE Preiserhöhungen zurückgenommen hätten, die sie bei hochpreisigem Sprit ganz selbstverständlich an uns weitergegeben hatten. Ich warte darauf, dass wenn die Ölpreise wieder steigen, wir dafür dann ein 2. Mal zur Kasse gebeten werden.

Da gibt’s nur eins: Augen auf beim Einkauf !!!!!

Es grüßt,
das Smamap

Die 50 ist geknackt !!!

Nö, ich meine nicht meine persönliche Jahreszahl ….. da bin ich schon ein paar Jahre drüber.

Aber vorhin hab ich vermutlich ganz schön doof geschaut!

Denn ich war völlig baff, wie ich sah, dass mittlerweile 50 Leute meinem Blog folgen.

Gut – da werden wieder einige verschwinden. Und andere ev. dazu kommen. Und ob es erstrebenswert wäre, eine immer höhere Zahl an „Followern“ zu erreichen, ist so eine Frage.

Aber trotzdem ist es doch ganz schön, wenn man realisiert, dass die eigene Schreiberei auf Interesse stößt.

DANKE allen, für das Interesse !!!

Es grüßt,
das Smamap

Aktenvernichtung die 325-ste ……

Heute war ich wieder zugange.

Es ist unglaublich, was in einem kleinen mittelständischen Betrieb an Papier anfällt.

Normalerweise, so die „Kollegin“, ist sie das ganze Jahr über beschäftigt, nicht mehr benötigte Unterlagen zu vernichten, die lt. Gesetz nicht mehr aufbewahrt werden müssen (älter als 10 Jahre). Einfach deswegen, weil sie das immer wieder zwischendrin, neben der normalen Arbeit, so stundenweise erledigen musste.

Dieses Jahr hab ich das eben gemacht, bzw. bin aktuell dabei, das im Rahmen einer Nebenbeschäftigung zu erledigen.

Wenn das denn mal erledigt ist, dann habe ich wohl so ca. 3 m³ an Material produziert, sprich Papierstreifen. Gut, da ist jetzt auch Luft mit dabei, aber wenn man sich mal vorstellt, wieviele Firmen in ganz D das jedes Jahr zu erledigen haben !!!!
Und das alles wegen Unterlagen, die so gut wie nie benötigt werden, und meist nur produziert werde müssen, damit das Finanzamt im Bedarfsfall darauf zugreifen kann, was auch höchst selten passiert.

Und so gehen jedes Jahr ganze Wälder durch den Schredder.

Es grüßt,
das Smamap

 

Neues Mail-Konto und schon passt’s

Ich hatte ja schon berichtet, dass ich, trotz aller Maßnahmen, das Problem hatte, dass ich die Benachrichtigungs-Mails von WordPress in meinem Thunderbird fast immer doppelt bekam.

Jetzt hatte ich endgültig den Kanal voll, und ich hab mein Hotmail-Konto deaktiviert und bei GMX ein neues eingerichtet, und dieses dann eben bei WordPress eingetragen.

Und was soll ich sagen ……. doppelte Mails kommen seitdem nicht mehr.

Wer also diese Problem auch hat, der kann ja mal derlei versuchen.

Es grüßt,
das Smamap

Klimaveränderung und kein Ende

Zur Zeit stoße ich im TV laufend auf Berichte zu Themen unserer Zeit.

Heute war auf phoenix mal wieder die Klimaveränderung dran. Was es da zu sehen/hören gab, war erschreckend. Auch deswegen, weil man bei den Öffentlich Rechtlichen davon ausgehen darf, dass so ein Bericht seriös recherchiert ist.

Fazit: Bis zum Jahrhundertende wird der Meeresspiegel um mindestens 1 Meter steigen. Betroffen sein davon werden hauptsächlich all jene Menschen, die in Küstenregionen leben, und das sind etwa EINE MILLIARDE. Gleichzeitig werden die Unwetter und Naturkatastrophen wesentlich zunehmen.

Und diesmal werden nicht nur die Ärmsten auf der Welt betroffen sein, z.B. etwa 10 Mio. Menschen in Bangladesh, wo die Gebiete auf denen diese Menschen heute leben, schlicht und ergreifend im Wasser versinken werden. Nein, diesmal werden auch „die Reichen“ betroffen sein, etwa die Bewohner von New York oder die Menschen in Holland oder aber auch die Menschen in Hamburg, Köln und überall anders, wo erhebliche Flächen nur wenig über dem Meeresspiegel liegen.

Das Ganze wird wahre Völkerwanderungen auslösen. Man stelle sich vor: 1 Mrd. Menschen, die sich nach und nach in Sicherheit bringen müssen. Dagegen ist die heutig „Flüchtlingskrise“ eine Lapalie.

Die Zeit wird knapp, denn diese Entwicklungen gehen schon sehr viel früher los. Und die sonstigen Nebenwirkungen sind auch nicht zu verachten: Man denke nur daran, dass ein wärmeres Klima auch ein Nährboden für Bakterien und Krankheiten ist.

Diejenigen Forscher, die sich vor Ort mit dem Thema beschäftigen, also z.B. in Grönland oder in anderen Gebieten, in denen es Gletscher gibt, stellen eine sich ständig beschleunigende Entwicklung fest, und sind sich nicht einmal sicher, ob es nicht noch schlimmer kommt.

Und was machen die Verantwortlichen?
Ganz einfach …… NICHTS

Und um keine Zweifel aufkommen zu lassen: Die Verantwortlichen sind nicht nur (wenn auch vor allem) die Politiker, sondern letztlich WIR ALLE, JEDER EINZELNE VON UNS.

Jeder weiß heutzutage, dass SOFORT gehandelt werden müsste, und nicht nur durch Lippenbekenntnisse á la Klimaziel, weil das, was wir heute tun, sich erst in 20 Jahren auswirken wird. D.h. erstmal werden die Meeresspiegel in den nächsten 40 Jahren um einen halben Meter oder so steigen, weil wir schon zu lange nichts getan haben, und erst dann würden langsam radikale Maßnahmen greifen (sofern wir sie JETZT durchführen).

Wenn wir sie jetzt NICHT durchführen, dann kann man nur feststellen: Gottseidank werde ich dann nicht mehr sein, und das miterleben, was ich mit angerichtet habe, bzw. nicht mehr hören, wenn mich meine Kinder verfluchen (und sie werden allen Grund dazu haben).

Ich sage dazu: Heute geht es uns hier noch relativ gut. Es steht zu erwarten, dass das in 10-20 Jahren schon ganz anders aussehen wird, wenn die Auswirkungen der Klimaveränderungen immer schneller spürbar werden.

Es grüßt,
das Smamap

Ist das schizophren ?

Gestern abend auf dem Sender „ARD-alpha“.

Beim Durchzappen schlug ich dort auf. Es gab einen Beitrag zum Thema der deutschen Waffenexporte.

Nun ist die ARD ja nicht grade als Sender bekannt, der irgendwelchen Verschwörungstheorien hinterher läuft. Und auch die Moderatoren bemühten sich um Sachlichkeit. Der Studiogast, ein Lehrer, der sich seit Jahren intensiv mit dem Thema auseinandersetzt, hätte schon eher als Gegner aus Prinzip durchgehen können. Doch auch dieser bemühte sich um Sachlichkeit, und das Thema wurde immer wieder durch Einspieler mit Sachinformationen untermauert.

Und so kam ein Beitrag zustande, der zeigte, was Sache ist:

Deutschland exportiert jährlich mindestens Waffen im Wert von 1 Mrd. €, und steht damit auf Platz 3 auf der Welt. Wer die vorderen beiden Plätze belegt, bedurfte keiner weiteren Erläuterung. D vergibt Lizenzen nach Saudi-Arabien zum Bau jenes Maschinengewehrs G36, das mittlerweile wohl jeder kennt.

Allein aus diesen beiden Fakten lässt sich nachvollziehen, dass es keinen Grund dafür gibt an der Information zu zweifeln, dass dt. Waffen in jedem Krieg auf der Welt vertreten sind, und das nicht zu knapp. Wer Lizenzen vergibt, hat keine Möglichkeiten mehr, zu kontrollieren, wo die Waffen zum Einsatz kommen.
Jenes Sturmgewehr G36 ist das weltweit am meisten verbreitete seiner Art, nach der „Kalaschnikow“.

Mit Algerien, (Ironie Anfang) einem bekanntlich sehr friedlichen und demokratischen Regime (Ironie Ende), wurden weitgehende Verträge zu Waffenlieferungen abgeschlossen.

Die in D produzierten Stinger-Raketen gelten als jenes Kampfmittel, mit dem weltweit die meisten Flugzeuge vom Himmel geholt wurden.

Die dt. Leopard-Panzer sind ein Exportschlager.

2/3 aller Waffenexporte gehen in Länder, die nicht der NATO angehören. Dieses Verfahren wäre somit Grundgesetz-widrig. Wie das so hingebogen wurde, dass es dennoch gemacht werden darf, ist eine Kunst. Das „Kriegswaffenkontrollgesetz“ und die „politischen Grundsätze für den Export (aus dem Jahr 2000)“, beides maßgebend für Exportentscheidungen, beinhalten an mehreren Stellen Bestimmungen, die die Mehrzahl der Exporte, die heutzutage getätigt werden, ausschließen. Dennoch werden sie durchgeführt.

Bleiben für mich 3 Fragen.

Wer lädt mehr Schuld auf sich? Derjenige, der selbst abdrückt oder derjenige, der abdrücken lässt?

Besitzt jemand eine gespaltene Persönlichkeit, der einerseits dem Grundgesetz verpflichtet ist, und allem was dazu gehört, und andererseits dem Export von Waffen mit Mrd.-Werten zustimmt, wo sich jeder mit etwas Hirn an 5 Fingern abzählen kann, was passieren wird?
Selbstverständlich ist es immer so, dass alle diese Waffen in den Arsenalen der Empfänger bleiben und niemals zum Einsatz kommen.

Und schließlich: An wieviel Millionen von Toten trägt unser Land direkt oder indirekt Schuld, die mit dt. Waffen getötet wurden (…. und „unser Land“, das sind WIR ALLE)?

Und das Argument, dass andere ja auch Waffen exportieren, ist sicher KEINES!

Ich weiß, das ist alles etwas idealisierend. Aber dort, wo millionenfach der Tod winkt, da darf es, meiner Meinung nach, keine Alternative geben. Und das zumal doch gilt, dass von deutschem Boden aus, nie mehr wieder Krieg ausgehen darf. Doch nichts anderes passiert, wenn die halbe Welt mit dt. Waffen ausgestattet wird.

Es grüßt,
das Smamap

Hacking leicht gemacht

Ich bin heute zufällig auf YouTube auf nachfolgenden Vortrag aus dem Jahr 2011 gestoßen, von der Messe Stuttgart, zum Thema Hacking.

Es ist der absolute Wahnsinn, welche Löcher es in Produkten gibt, und mit welchem Leichtsinn und/oder wissentlich Hersteller und Firmen mit dem Thema Sicherheit umgehen. Und man darf gar nicht dran denken, dass der Vortrag schon 4 Jahre alt ist.

Der Vortrag dauert eine Stunde, aber ich fand ihn derart spannend, dass ich ihn bis zum Schluss mir angesehen habe.
Wen das Thema interessiert ….. nur zu ….

https://www.youtube.com/watch?v=KkkWac953c4