Obst und Gemüse aus aller Welt

Ganz vergessen, einen Beitrag zu schreiben, den ich schon lange vor hatte.

Hab mir letztens die Mühe gemacht, mal beim Discounter nachzusehen, woher denn dass ganze Obst und Gemüse kommt, das ich normalerweise esse.

Die Orangen und Mandarinen kommen aus Spanien, die Bananen aus Kolumbien, die Mangos aus Peru und Brasilien, die Tomaten aus den Niederlanden, die Zucchini aus hmmmm das weiß ich jetzt nicht mehr, aber auf jeden Fall nicht aus D.

Auf jeden Fall kommt reichlich Obst aus aller Herren Länder. Und ich hab mir vorgenommen, kein Obst und Gemüse mehr zu kaufen, das nicht aus D kommt oder zumindest aus den unmittelbar angrenzenden Ländern. Das Einzige, worauf ich nicht verzichten werde, sind Orangen.
Alles andere lässt sich machen.

Ich muss keine Erdbeeren aus Spanien haben, die mit enormem Wasser- und Energieverbrauch dort hochgezogen werden, nach nix schmecken, nur außen rot sind, vermutlich mit hohem EU-Gelder-Einsatz produziert werden. Auch Mangos muss ich nicht haben, die durch die halbe Welt transportiert werden, trotzdem nur einen Euro kosten, und der Verdacht nahe liegt, dass der Regenwald dafür dran glauben muss. Und Ähnliches gilt auch für die Bananen von weiß Gott woher.

Nun gut, während der Wintermonate beschränkt sich mein Obst vorwiegend auf Äpfel und eben Orangen. Erdbeeren kann ich im angehenden Sommer schon direkt vom örtlichen Anbieter haben. Und was dann sonst noch alles bei uns wächst, von Zwetschgen über Kirschen und Tomaten bis Äpfel, das muss nicht erwähnt werden.
Auch das Gemüse gibt es in allen anderen Jahreszeiten reichlich lokal.

Letzteres bietet der örtliche, wöchentliche Markt in reichhaltiger Weise. Die Produkte vom Obst-/Gemüseanbauer aus der Umgebung sind sicherlich teurer. Doch ist das Ganze frisch, sehr viel biologischer sowie klima- und umweltverträglicher als alles andere aus der weiten Welt, und ich unterstütze den Ansatz, dass sich wieder mehr Menschen aus dem versorgen, was die eigene Umgebung zu bieten hat.
Und wer 2 bis 3 Mal pro Woche irgendwo hin fährt, um „günstig“ was einzukaufen, der ist 20 bis 30 KM unterwegs, und muss also 10-15 € zu dem hinzurechnen, was er kauft, allein wegen der Autofahrt (30 Cent pro KM).

Da kann man dann genau so gut auf den Wochenmarkt gehen und etwas mehr Geld ausgeben.

Es grüßt,
das Smamap

 

 

Malerarbeiten und exakte Kante

Gestern hab ich mal was ausprobiert, was ich irgendwann mal wo gelesen hatte:

Um beim Malern eine exakte Kante zu erzielen, ohne den bekannten Effekt, dass es die Farbe unter das Klebeband zieht, das man zum Abkleben angebracht hatte, gibt es einen Trick, der, zumindest bei mir, funktioniert hat.

Man klebt ganz normal, mit handelsüblichem Krepp-Klebeband ab und streicht mit einem Pinsel entlang der Klebekante, und zwar mit DER Farbe, die schon vorhanden ist. Wenn also die Wand weiß gestrichen war, dann eben mit Weiß dort entlang streichen. Wenn Farbe unter’s Klebeband zieht, dann eben weiß, sprich die Farbe, die unter dem Klebeband schon vorhanden ist.

Wenn man dann anschließend, also wenn getrocknet (war bei mir eine Stunde später), dann mit der Farbe, die man eigentlich aufbringen wollte, darüber streicht (ich hab das dann mit der kleinen Farbrolle gemacht), dann fließt da normalerweise keine Farbe unter’s Klebeband, weil die Stellen, wo das ansonsten der Fall wäre, schon mit der weißen Farbe geschlossen wurden.

Kurz nach den Malerarbeiten das Klebeband langsam entfernen, und es ergibt sich …..

2016-01-24 14.55.09

Auch wenn das „weiß“ auf dem Foto blau erscheint, so ist das der mangelnden Beleuchtung beim Fotographieren geschuldet.

Ob man das natürlich zusätzlich machen möchte, wenn man x Räume zu streichen und abzukleben hat, das wage ich zu bezweifeln. Aber für so kleinere Projekte, wie gestern, ist das durchaus eine lohnenswerte Angelegenheit.

Es grüßt,
das Smamap

Spruch des Tages

Mal wieder ein “Spruch des Tages”.

HIER zu erlesen.

(Hintergrund: Mein Sprüchekalender “beglückt” mich jeden Tag mit einem mehr oder minder sinnigen Spruch. Manchmal ist einer dabei, der mich lächeln lässt, und den ich dann HIER wiedergebe; wer alle bisher von mir niedergeschriebenen Sprüche nachlesen möchte – einfach hier klicken).

Und wozu soll das gut sein ?

Heute war sie wieder zu sehen – Die Streif in Kitzbühl

Eine imposante Abfahrt, mit Rasanz, mit Spannung, mit Nervenkitzel und allem, was die Streif schon immer ausgemacht hat. Und nur wer da mal oben gestanden ist, kann auch nur annähernd abschätzen, was es für einen Mut erfordert, sich da runter zu stürzen.

Das wär alles eine tolle Sache, wenn ……. ja wenn da nicht mit dem Leben der Sportler gespielt würde.

Nachdem der 3. Abfahrer mit einem irrsinns Tempo in die Fangzäune gerast war, und es fraglich war, ob er lebend wieder da raus kommen würde, und ein Hubschrauber nach dem anderen in die Lüfte stieg, um einen verunglückten Sportler aufzunehmen, da habe ich abgeschalten.

Um es auf den Punkt zu bringen: Da wird ganz bewusst mit dem Leben gespielt von den Verantwortlichen. Die Sportler können sich dem nicht entziehen, denn entweder sie machen mit oder sie verweigern sich, und fallen in die Bedeutungslosigkeit (wenn sie überhaupt wieder von ihren Verbänden als Rennfahrer aufgestellt werden).

Da hilft es auch nix, wenn die Zuschauer unten, allen voran die Prominenten, zutiefst erschrocken reagieren, wenn wieder etwas passiert ist. Und es hilft auch nix, wenn die Abfahrer jetzt mit Airbag-Westen ausgestattet sind. Denn kaum ist der Verunfallte geborgen geht es weiter mit „Business as usual“.

Solange, bis der Nächste mit über 100 Sachen abschmiert.

Es ist abzuwarten, bis dort einmal ein Rennfahrer nicht mehr lebend den Fangzäunen entsteigt oder zumindest irreparabel geschädigt (heute haben sie erzählt von einem Querschnittgelähmten, der vor Jahren bei einem Abfahrtslauf verunglückt ist). Und auch nächstes Jahr werden sich wieder die Todesmutigen mit bis zu 130 KM/h die Streif hinunterstürzen.

Das alles lässt tief blicken. Was die Verantwortlichen angeht, die Veranstalter, die Medien, die Zuschauer.
Hört natürlich nicht bei der Streif auf. Da zählen dann alle Formel1-Rennen dazu, alle anderen Motorsportveranstaltungen, und was es da sonst noch an Hochrisiko-Sportarten gibt.

Manches davon schaue ich mir gerne an. Aber sowas wie heute hinterlässt einen sehr nachdenklich.

Es heißt ….. die Würde des Menschen ist unantastbar ……. und wie sieht’s mit dem Leben aus?

Es grüßt,
das Smamap

Das ständige Hin und Her

Es ist mal wieder so weit, dass sich das Wetter dreht. Jetzt hatten wir reichlich Minus-Temperaturen, und jetzt dreht es sich hier wieder, und am Wochenende kommen wieder Plus-Grade.

Und vor der Minus-Phase hatten wir erstmal Schnee und davor ständig warme Tage (zumindest für den Winter).

Mein ganzes Körpersystem ächzt wieder mal, ganz speziell mein Gleichgewichts- und Schwindelzentrum.

Was waren das noch für schöne Zeiten, also im Wetter mal längere Gleichartigkeit angesagt war. Aber diese ständigen Wechsel, das hält manch einer nur schwer aus.
Man möchte gar nicht glauben, was so ein kleines Loch im Hirn für Auswirkungen haben kann. Es ist zwar nur so 12 mm groß, hatte aber das Potential, mein ganzes Leben zu verändern. Heute könnte ich unter anderem, als Wetterstation durchgehen, und locker jeden Frosch ersetzen.

Der Nachteil an der ganzen Sache, ist, dass mein Gleichgewicht mir täglich von morgens bis abends eine lange Nase zeigt, was sehr an die Substanz geht.

Da würde man sich wünschen, öfter mal eine stabile Wetterlage zu haben, so dass zumindest an dieser Front relative Ruhe herrscht.

Aber bekanntlich ist das Leben ja kein Wunschkonzert.

Und so muss ich mir mal wieder in Erinnerung rufen, dass jenes Loch, sofern es an der falschen Stelle entstanden wäre, mich, aus dem Stand, von jeglichen Problemen und Betrachtungen befreit hätte.

Dann schon lieber Wetterfrosch spielen 😉 😉 😉

Es grüßt,
das Smamap

I have a dream

Dies ist mein Beitrag zum alphabetischen Mitschreibeprojekt ‘Kleider machen Leute’ vom WORTMISCHER.

Habe mir dabei den Buchstaben D wie „dream“ ausgesucht.

Mein Traum (Teil I) ist, in Allerweltskleidung daher zu kommen, also z.B. in einer Jeans (meine sind in der Regel geflickt), Sportschuhe, ev. ein T-Shirt, und mag sein, eine ganz normale Jacke.

Das Bild eines solchen Menschen, das sich in so manchen Mitmenschen ergeben würde, wäre das eines Typen, der sich halt nicht so sehr viel leisten kann, einerseits, und das Leben so nimmt, wie es kommt, andererseits. Ein bescheidener Mensch, der nicht viel Aufhebens um sich macht.

Man könnte diesen Menschen ev. dabei beobachten, wie er in der Fußgängerzone zu einer alten Frau geht, die dort seit Jahren sich Tag für Tag ihren Lebensunterhalt „erbettelt“.
Und er geht zu der Schachtel, die die Frau vor sich aufgestellt hat, und wirft ihr auch etwas hinein, geht weiter, herum um’s Eck, und ist verschwunden.
Und dann hört man die alte Frau einen Schrei ausstoßen, denn sie hat in ihrer Schachtel einen Fünfhundert € Schein entdeckt.

Und damit hätte ich meinen Traum (Teil II) gelebt, nämlich einer zu sein, der ein Vermögen sein eigen nennt, und es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, damit Gutes zu tun. Nicht weil er damit auffallen möchte, sondern weil er es kann.

Und die Kleidung passt dazu. Sie stellt nichts dar, ist einfach nur zweckmäßig und bequem, und macht diesen Menschen zu dem, was er ist: Ein ganz normaler Mensch, der Gutes tun möchte. Und das ohne erkannt zu werden oder es an irgendeine Glocke zu hängen.

In diesem Sinn machen Kleider Leute.

Morgens früh um 8

…. mal kurz das Thermometer rausgelegt …..

2016-01-22 07.37.11

Minus 16 Grad ….. Brrrrrrrr ….. Fenster wieder zu, heiße Tasse Tee gemacht und ins warme Wohnzimmer gesetzt, zum Frühstück.

10 KM von hier, Richtung Hof, hat es minus 25 Grad. Das erinnert mich an den Winter von vor 2 Jahren (oder sind es schon drei?). Da hatte es 2 Wochen am Stück minus 20 Grad und mehr (vielmehr weniger), und die Autos blieben reihenweise am Straßenrand liegen, weil die Mineralölkonzerne nur frostsicheren Diesel bis minus 18 Grad anboten. Nachdem mein Auto, das ich damals noch fuhr, einen Laternenparkplatz hatte, kaufte ich mir einen Fließverbesserer und fuhr frohen Mutes durch den Landkreis.

Es grüßt,
das Smamap

Stromrechnung – wunderbar !!!

Heute kam sie – die Stromrechnung.

Endergebnis: Ich erhalte 2,64€ zurück !!! Und das ist ein tolles Ergebnis.

Nun könnte man fragen, was denn daran bitteschön toll sein soll. Toll wäre doch, wenn man 150€ zurückbezahlt bekommt?

Das wäre allerdings nur dann „toll“, wenn sich der Stromverbrauch entsprechend reduziert hätte, und deshalb die tatsächliche Stromrechnung im Vergleich zum Vorjahr sehr viel niedriger ausfällt.
Das würde dann aber gleichzeitig bedeuten, dass man es versäumt hat, den Abschlag entsprechend zu reduzieren, und deshalb der Stromlieferant jeden Monat zuviel erhalten hat, was letztlich dazu führte, das viel Geld, also jene 150€ sich dort angesammelt hat, und ich diese Summe jetzt wieder zurückerhalte.

Ich hatte da im zurückliegenden Jahre eine andere Strategie verfolgt: Ich hatte versucht, durch entsprechende Maßnahmen, meinen Stromverbrauch zu reduzieren. Nachzulesen unter „Tips & Tricks“. Nachdem durch monatliches Ablesen klar wurde, welchen Stromverbrauch ich in etwa pro Monat haben würde, habe ich meine Abschlagszahlung dazu passend reduziert.
Und das hat letztlich dazu geführt, dass mein (reduzierter) Verbrauch zu dem passt, was ich monatlich vorauszahle.

Die Wahl eines entsprechend günstigen Stromanbieters führte zudem dazu, dass ich für den verbrauchten Strom nicht mehr bezahle als notwendig.

Das Alles führte dazu, dass Verbrauch, Strompreis und Abschlag so niedrig wie möglich ausfielen, und letztlich dazu, dass ich jetzt 2,64€ zurückerhalte.

Es grüßt,
das Smamap

Eine Zeitreise ins letzte Jahrtausend – II

Dann habe ich also, zur Ergänzung des Beitrags von gestern, heute noch ein paar Bilder von der „Innerei“ des historischen Aktenvernichters angefertigt (bevor ich heute nochmal 2 Stunden eifrig am Vernichten war).

2016-01-21 10.35.55

Man sieht oben im Bild das Schneidwerk, darunter dann den Elektromotor des Antriebs, und am linken Bildrand die Keilriemen dazwischen. Das Handrad in der Mitte dient zur Einstellung der Keilriemenspannung, und rechts unten (etwas abgeschnitten), in einem kleinen runden Gehäuse, die Verkabelung des Elektroanschlusses (dabei auch eine Knopf-Sicherung (nicht mehr auf dem Bild), die bei Überlastung herausspringt.

Ähemmmm … meine Schuhe sollten eig nicht mehr mit auf’s Bild ….. na ja

2016-01-21 10.36.05

Hier nochmal die 4 Kielriemen in Nahaufnahme.

2016-01-21 10.37.03

Und dann wäre da noch das Typenschild. Also ein EBA Tarnator Modell 4 !!!
Ich hab mal etwas gegoogelt, „mein“ Gerät zwar nicht gefunden, aber andere Tarnatoren (bzw. deren Ersatzteile), die eine einzelne „4“ in der Modell-Bezeichnung haben und etwa ab 1960 gebaut wurden. Kommt also scheinbar hin, dass das Gerät schon ca. 50 Jahre alt ist.

2016-01-21 10.36.24

Und hier noch das Typenschild des E-Motors.

Und so habe ich also heute noch eifrig vernichtet. Und mit ein paar Tropfen Öl in’s Schneidwerk hat das Teil brav bis zum Ende geschnurrt.

Mich faszinieren Geräte mit Geschichte einfach. Wer weiß, was der schon an ebensolchen geschichtsträchtigen Dokumenten durchgelassen hat.

Und eines kam mir dabei wieder in den Sinn: Vor ca. 20 Jahren wurde das „papierlose Büro“ angekündigt. Wenn ich sehe, was heutzutage an Papier produziert wird (selbstverständlich alles aus heimischen Hölzern), dann sind wir weiter denn je vom pB entfernt.

Es grüßt,
das Smamap

 

Eine Zeitreise ins letzte Jahrtausend

Von Zeit zu Zeit bin ich im Rahmen einer kleinen Nebenbeschäftigung für DIES und DAS zugange …..

Heute war es mal wieder soweit, und ich war 2 Stunden lang am Akten vernichten.

Zu Beginn suchte ich erst mal das Gerät…..

….. und fand …..

2016-01-20 09.52.27

einen Aktenvernichter, wie ich bei einem Gespräch mit dem Chef des Hauses heraus fand, der sehr wahrscheinlich aus den 60-er Jahren des letzten Jahrtausend stammt.

Ich habe leider versäumt ein Foto des Schneidwerks zu machen (kommt aber noch).

Es handelt sich um ein Schneidwerk von sehr robuster Bauweise, das seit nunmehr einigen Jahrzehnten seinen Dienst versieht und problemlos läuft.

Der Antrieb erfolgt über Keilriehmen.

Ein faszinierendes Stück „Industrie-Maschinerie“. Ein Oldtimer quasi. Ich hab selber mal, von berufs wegen, Aktenvernichter verkauft, die allerdings schon ganz anders gebaut waren.

Ich würde mal sagen, das vorliegende Gerät, ist eines der ersten seiner Art. Und nachdem ein Karton oben drauf stand, als ich es zuerst sah, hätte ich es gar nicht als Aktenvernichter erkannt.

2016-01-20 09.52.16

Ein EBA Tarnator, Marke „uralt“ (sehe ich dann morgen noch, welches genaue Modell).

Es grüßt,
das Smamap