Spruch des Tages

Mal wieder ein „Spruch des Tages“.

HIER zu erlesen.

(Hintergrund: Mein Sprüchekalender „beglückt“ mich jeden Tag mit einem mehr oder minder sinnigen Spruch. Manchmal ist einer dabei, der mich lächeln lässt, und den ich dann HIER wiedergebe; wer alle bisher von mir niedergeschriebenen Sprüche nachlesen möchte – einfach hier klicken).

15 – wer bietet mehr?

Ich dachte ich seh nicht recht, als ich heute morgen das Thermometer, das draußen auf dem Fensterbrett lag, wieder hereinholte und minus 15° Celsius ablas.

Ich hab mir mittlerweile sagen lassen, dass es um 5 Uhr morgens sogar minus 17° waren.

Im Moment ist draußen strahlender Sonnenschein, und ich hab es mir nicht nehmen lassen, draußen etwas unterwegs zu sein. Bei immerhin noch minus 12°.

Ich möchte gar nicht wissen, wieviele Autos heute in ganz D liegen geblieben sind bzw. gar nicht erst ansprangen. Aber dieses Problem habe ich nicht mehr 😉

Noch 2 Impressionen ……

Auf dem Passamt

Guten morgen, ich hatte gestern angerufen, wegen einem neuen Personalausweis. Bin also jetzt da, und hab auch das Bild dabei

Na dann lassen Sie mal sehen ….. ja, das passt. Dann bräuchte ich noch die Geburtsurkunde

??? Warum denn das. Hat am Telefon auch keiner was gesagt

Na, als Nachweis zu Ihrer Person.

Ich hab doch meinen alten Personalausweis dabei. Der ist doch noch gültig, und bestätigt doch meine Person?

Nein, das reicht nicht. Es muss, lt. Vorschrift, eine Geburtsurkunde sein.

Das hätte man mir am Telefon aber schon sagen können. Da muss ich jetzt erstmal sehen, ob ich sowas habe.

Schauen Sie mal im Stammbuch ……. und dann die knapp 30€ nicht vergessen, wenn Sie wiederkommen.

??? Wie jetzt …. muss ich die im Voraus bezahlen, bevor ich überhaupt was bekomme?

Ja, genau.

Also ohne Geburtsurkunde und ohne Bezahlung im Voraus, bekomme ich keinen Personalausweis.

Genau. Dauert dann 2-3 Wochen, bis der Ausweis da ist

Dann muss das warten bis nächsten Monat, denn ein ALGII-Empfänger hat nicht mal eben so 30€ übrig. Herzlichen Dank und Aufwiedersehen.

Habe ich etwas nicht mitbekommen ????

Heute morgen, nach dem Aufwachen …….

Ich nehme das Smartphone zur Hand, und schmökere etwas auf T-Online. Plötzlich reißt es mich …. da ist ein Artikel veröffentlicht mit einem Bild von Saddam Hussein, und dem Inhalt, dass er den Vereinigten Staaten droht für den Fall eines Krieges. Sein Sohn Udai meinte, dass die amerikanischen Mütter dann sehr viel zu weinen haben werden.

Ich rieb mir tatsächlich die Augen. Hatten wir schon 1. April. Dann wäre das ein reichlich schlechter Scherz gewesen.
Oder schlief ich noch, und träumte.

Nun gut, zum „zwicken“ war keiner da, und so startete ich mein Smartphone neu, nur um den Artikel genau so wieder zu finden, wie beim ersten Mal.

Echt Leute …. das war genau SO, wie ich das hier beschreibe.

Und es jagte mir spontan einen gehörigen Schrecken ein.

Wie ich dann so allmählich ganz wach wurde, und mein Hirn zu arbeiten anfing, da dämmerte es mir, dass da wohl einem T-Online-Redakteur ein Fehler unterlaufen war.

Und richtig, bis ich dann aus den Federn war, um am PC einen Screenshot anzufertigen, da war der Artikel dann schon verschwunden.

Über jeden andere Artikel (z.B. die Nachricht, dass Neil Armstrong den ersten Schritt auf dem Mond gemacht hatte), hätte ich geschmunzelt. Aber bei DEM Thema blieb mir das Schmunzeln i-wie im Hals stecken.

Wahrscheinlich lande ich mit diesem Beitrag, auf Grund der verwendeten Wörter, in der Überwachungsschlange der NSA. Deshalb auch in diese Richtung: Guten morgen.

Es grüßt,
das Smamap

Reblogg von Thrisa; Thema: Gewalt gegen Frauen

Ich reblogge den Beitrag von Trisha … traurig genug, dass es dieses Thema überhaupt gibt, und es muss ALLES unternommen werden, um das Thema gegenstandslos zu machen, denn es gibt doch nichts Widerwärtigeres bzw. menschlich abartigeres, als einem anderen Menschen Gewalt anzutun.
Gleichzeitig möchte ich aber auch eine Lanze brechen. Nämlich für die Menschen, sprich Männer, die eine Frau als absolut ebenbürtig sehen, sozusagen auf Augenhöhe, und es sich niemals vorstellen könnten, einer Frau etwas anzutun.
Mir geht es hier nicht darum, mich zu produzieren, jedoch möchte ich meinen Eltern, auch wenn sie nicht mehr leben, für die Erziehung danken, die sie mir haben zuteil werden lassen, und die u.a. dazu geführt hat, dass ich heute das Weltbild habe, das ich mein eigen nenne.

Der Ball ist rund!

Man möge mir verzeihen, dass ich den Spruch (ich glaube, er stammt von Sepp Herberger) hier mißbrauche.

Aber wenn’s halt doch stimmt! Und zwar deswegen weil die Rundheit der Bälle fasziniert.

Und wie bekomme ich jetzt den Bogen zu Snooker?
Ach ja, ich weiß …. die Bälle beim Snooker sind auch rund, und das macht wahrscheinlich einen Teil der Faszination aus.

Während ich das schreibe, beginnt in London, im „Alexander Palace“, besser bekannt als „Ally Pally“, die Abend-Session des Finals der Snooker-Masters 2016.

Es handelt sich dabei um ein Einladungsturnier für die weltbesten Snookerspieler. Snooker, ist, um es nochmal zu sagen, eine Billiard-Spielart.

Es gibt mit Sicherheit genügend Menschen, die etwas Derartigem nichts abgewinnen können. Genausowenig, wie ich dem Turnier-Tanz etwas abgewinnen kann. Aber jeder braucht so sein Steckenpferd.

Und wenn man einem Ronnie O’Sullivan zusieht, wie der die Bälle beherrschen kann, und andere mit einer Selbstverständlichkeit an die Wand spielt (zumindest, wenn er einen seiner besseren Tage hat), dann ist das, für mich zumindest, Faszination pur.

Für mich ist das reiner, purer Sport. Da gelten nicht nur für die Regeln. Einerseits die von Menschen aufgestellten, andererseits die physikalischen. Und das Ganze ist gewürzt mit einem Maß an Fairness, Hochachtung für den Gegner, und Zuschauern, die die Leistung der beiden Akteure respektieren. Das alles ist woanders fast nicht zu finden ist.

Und normalerweise hört man während des Spiels eine Stecknadel fallen, weil es gute Sitte ist, dass versucht wird, die Spieler in keinster Weise zu stören.

Wer mit Sport im Allgemeinen, und Billiard im Besonderen, und Snooker im ganz Speziellen etwas anfangen kann, und dann noch mal die Atmosphäre eines solchen Spiels live miterlebt hat, der weiß, was ich meine.

Und doch ist Snooker, in gewisser Weise, wie unser sonstiges Leben: Für einzelne Snooker-Spieler gilt, dass da Künstler am Werk sind, die, wie das für so manche herausragenden Künstler gilt, eine Gratwanderung vollführen. Einerseits ganz normale Menschen, andererseits mit genie-artigem Können. Und wie das Genies immer so an sich haben, sind sie auch ein Stück weit Exzentriker. Und um ihre Kunst, dem Publikum gegenüber ausführen zu können, müssen sie ihre Exzentrik im Zaum halten, was mitunter gar nicht so einfach ist.

Und so ist es einem Ronnie O’Sullivan nicht immer leichte gefallen, seine Anwandlungen und Emotionen unter Kontrolle zu halten. Nach der heutigen Nachmittags-Session, in der er seinen Gegner dominiert hat, bleibt zu hoffen, dass ihm das auch weiterhin gelingt, und nach einem 7:1 er auch noch weitere 3 Frames gewinnt, um die Gewinnmarke von 10 zu erreichen.

Und somit beende ich meine Zeilen, die über die Faszination „Snooker“ berichten sollten, veröffentliche den Beitrag und wende mich dann dem Spiel zu.

Es grüßt,
das Smamap

 

Die Zukunft der Menschheit

Gestern habe ich eine Doku im TV gesehen, die hat mich derart gefesselt, dass ich am Ende ganz verblüfft feststellte, dass es schon weit nach Mitternacht war.

Inspiriert war das Ganze wieder einmal, von Stephen Hawking, DEM Physikgenie unserer Zeit.

Es würde mir jetzt nicht gelingen, die Doku inhaltlich und v.a. vom Spannungsbogen her, hier wiederzugeben.
Zwei Dinge sind allerdings hängengeblieben:

Vereinfacht ausgedrückt, sind wir, außerhalb des inneren Planetenringes  unseres Sonnensystems von einem Ring aus Asteroiden umgeben. Die Wahrscheinlichkeit, dass uns eines Tages ein solcher Asteroid erwischt, ist durchaus gegeben. So wird im Jahr 2029 der Asteroid „Apophis“ in einer Entfernung von ca. 31.000 KM an uns vorbei rauschen. Das ist keine Sensationsmeldung á la BILD, sondern fundierte Erkenntnis.

Wer meint, wir hätten diese ganzen Asteroiden im Blick, mit all unseren Teleskopen und Computern, der irrt. Die größten und immer wieder kehrenden schon, aber das war’s dann.

Was mich zudem verblüfft hat, ist die Erkenntnis dass unsere Sonne etwa alle 150.000 Jahre um 1% an Stärke zulegt. Wenn man weiß, wie fragil das Leben und v.a. das Klima hier auf der Erde ist, dann wird einem klar, dass der Zeitpunkt, ab dem Leben hier nicht mehr möglich ist, absehbar ist. Wenn auch in zeitlich großen Dimensionen. Man mag jetzt sagen, dass das für die jetzige Generation, und auch die folgenden, uninteressant ist.

Stimmt.

Aber die beiden genannten Ereignisse zeigen eines ganz deutlich: Wir leben hier nicht auf einer geschützten Kugel, der nichts etwas anhaben kann. Es kann jederzeit oder aber im Laufe langer Zeiträume sich etwas abspielen, was das Leben auf der Erde beendet.

So etwas Ähnliches gab es ja schon vor ca. 65 Mio. Jahren, als die Dinosaurier ausstarben. Wäre der damalige Asteriod nur etwas größer gewesen, Leben so wie wir es heute kennen, wäre nie entstanden.

Was mir an all den Betrachtungen sehr bemerkenswert erscheint: Einige sogenannte Religionen auf unserem Planeten, nehmen für sich in Anspruch, genau zu wissen, wie das Leben entstand, dass der Mensch die Krone der Schöpfung ist, und der zentrale Punkt von allem.

Und dann kommt so ein idiotischer Asteriod (die Frage ist nicht OB, sondern WANN), und alles Leben, der Mensch, sämtliche Religionen und alles, was damit zusammenhängt, sind von jetzt auf sofort verschwunden.

Was dann bleibt, sind nur noch Sterne, Planeten, Monde, Asteroiden und Kometen, die ihre Bahnen ziehen, entsprechend den physikalischen Gesetzen, und der leere Raum dazwischen, sprich, das Universum nimmt seinen Lauf, und dass da jemals auf einem total unbedeutenden Planeten namens „Erde“ eine Spezies namens „Mensch“ existiert hat, spielt eine derart kleine Rolle, dass sie nicht erwähnenswert ist. Und die Religionen, die dort praktiziert wurden, spielen dann schon gleich gar keine Rolle.

Man könnte auf die verwegene Idee kommen, dass das Leben auf unserem Planeten entstanden ist, auf Grund sehr günstiger Bedingungen, die, wenn es sie woanders gegeben hätte, eben dann DORT Leben hervorgebracht hätten. Und dass darüber hinaus, das Leben, genauso wie es entstanden ist, auch wieder verlöschen wird, wenn die Bedingungen nicht mehr passen (es sei denn, wir schaffen es schon vorher, das Leben auszurotten).

Wenn man das als gesicherte Erkenntnis nehmen würde, dann läge es an jedem selbst, welche Schlüsse er für sich daraus ziehen würde.

EIN Schluss könnte sein, dass das Leben etwas derart Einmaliges ist, dass es nur darum gehen kann, das Bestmögliche für sich, alle anderen und für die, die nach uns kommen, zu erreichen. Es könnte ja glattweg sein, dass das Lebens so etwas ist, wie das, was sich in Form einer Sonne ständig und immer wieder im Universum abspielt: Da entsteht nämlich etwas, bleibt eine Weile existent, und vergeht wieder.

Es grüßt,
das Smamap

Spruch des Tages

Mal wieder ein „Spruch des Tages“.

HIER zu erlesen.

(Hintergrund: Mein Sprüchekalender „beglückt“ mich jeden Tag mit einem mehr oder minder sinnigen Spruch. Manchmal ist einer dabei, der mich lächeln lässt, und den ich dann HIER wiedergebe; wer alle bisher von mir niedergeschriebenen Sprüche nachlesen möchte – einfach hier klicken).

Durch die Hintertüre ……

Seit Kurzem ist ja jetzt Linux mein OS der Wahl.

Und, so im Nachhinein betrachtet, hat mir, und nicht nur mir, Microsoft im Lauf der letzten Jahre, so nach und nach „das Kraut ausgeschüttet“.

Immer wieder haben sie es verstanden, die Anwender „vor den Kopf zu schlagen“. Und i-wann bringt sowas halt das Fass zum Überlaufen.

Also mache ich jetzt in Ubuntu 🙂 🙂 🙂

Aber so ganz kann ich die Finger noch nicht von Windows lassen. Also habe ich mir VirtualBox auf Ubuntu installiert, einfach gesagt eine Software, die einen Container in Ubuntu einrichtet, in dem dann z.B. Windows7 laufen kann. Völlig unabhängig vom Wirts-System (also Ubuntu).
Ich musste das deshalb machen, weil ich noch 2 Programme habe, die nicht unter Linux laufen.

Alles in allem fühle ich mich schon sehr heimisch auf Ubuntu. Es ist vom Feeling und von der Verfahrensweise her, nicht sehr viel anders, als das, was ich bisher gewohnt war. Eine graphische Benutzeroberfläche ist überall in etwas dasselbe.

Und so ganz nebenbei lerne ich auch.
So habe ich früher nie begriffen, was eine erweiterte Partition ist. Ubuntu hat mir da jetzt zu einem Verständnis verholfen (zwar nur indirekt, weil das wär auch in anderem Zusammenhang wohl so gekommen, aber der Umstieg führte eben dazu).
Und man glaubt es nicht, aber VirtualBox hatte ich früher schon ein paar Mal installiert, damals halt noch unter Windows, und ich brachte es nie zustande die „Guest-Additions“ so zu installieren, dass das auch funktionierte. Jetzt unter Ubuntu, läuft das. Da kann zwar auch Ubuntu nix dafür, dass ich auf ein YouTube-Video gestoßen bin, dass das für Ubuntu SO erklärte, dass es lief, aber mal sehen, was sonst noch so alles sich klärt, im Zusammenhang mit dem Ubuntu-Umstieg.

Was mich ziemlich fasziniert, ist die Art und Weise, wie man sehr einfach über ein Terminal (ganz früher hätte man DOS-Ebene gesagt), Vieles bewerkstelligen kann, ohne großartige graphische Benutzeroberflächen installieren zu müssen. Da winkt vermutlich meine Anfangszeit hinter den Bäumen hervor, als ich zu Beginn, sowohl privat als auch beruflich im PC-Bereich mit MS-DOS zugange war (von Windows sprach damals noch lange niemand).

Und diese Terminal-Funktionen vertiefen das Verständnis von dem, was da wirklich abläuft. Denn ein Programm installieren, in dem man einen Klick nach dem anderen mit der Maus ausführt, das kann jeder, ohne wirklich eine Ahnung davon zu haben, wie das alles funktioniert. Und das ist z.T. heute auch das Problem: Die Leute klicken da rum, egal unter welchem OS, und vertrauen auf die Unfehlbarkeit der Software, eben WEIL sie keine Vorstellung davon haben, was das Alles eig tut.

Genug der OS-Philosophie.

Ich denke, ich bin angekommen.

Lange genug hat es ja gedauert.

Es grüßt,
das Smamap