LINUX für Anfänger

Nun gut, das ist jetzt ev. etwas übertrieben.

Es soll nur darum gehen, zu berichten, wie einfach es ist, von Windows weg zu kommen.

Ich fange mal von hinten an ….. und werde mich bemühen, es so einfach wie möglich zu schildern, da ich damit rechnen muss, dass das hier auch Menschen lesen, die Auto fahren wollen, und dabei nicht zu wissen brauchen, wie ein Auto funktioniert.

Linux auf seinem Rechner zu haben, statt Windows, macht (fast) keinen Unterschied. Es sieht alles (fast) gleich aus.

Bildschirmfoto vom 2015-12-19 20:31:37

Links hat man seine Taskleiste zur Programmauswahl und den obligatorischen Papierkorb, und oben die Leiste mit Uhrzeit etc.

Alles wie die gewohnte graphische Benutzeroberfläche. Die ganzen Funktionalitäten, etwa kopieren und einfügen, sind identisch mit denen von Windows.

Und diese rein praktische Seite ist das, was wohl die Meisten interessieren wird. Weit jenseits von philosophischen Erwägungen, dass dieses oder jenes Betriebssystem per Definition immer das Bessere sei.

Und wie bringt man das Ganze auf seinen PC?
Einfach DVD einlegen und installieren. Fertig.

Gut, so 3 bis 7 Sachen sollte man schon beachten. Man steigt ja auch nicht ins Auto ein, und fährt los, ohne die Tür zu zu machen.

Und wenn man, so wie ich das jetzt gemacht habe, Linux parallel zu Windows10 installiert, so dass man nach Einschalten immer gefragt wird, was man starten möchte, dann ist das schon ein kleines Bisschen schwieriger. Wie eben bei jeder Parallelinstallation.

Der Umstieg von Windows auf Linux ist ungefähr so, wie der Umstieg von einem Auto, auf ein anderes … die Wesentlichen Dinge sind identisch. Bei anderen muss man sich ev. umgewöhnen oder etwas dazulernen.

Linux gibt es in verschiedenen, sagen wir mal, Versionen. Die haben alle verschiedene Namen. Das eine heißt heißt „Ubuntu“, das andere „Mint“ usw. (ich habe jetzt Ubuntu installiert)
Im Ende sind sie alle in etwa gleich, weil alle dieselben Grundlagen und Elemente verwenden und daraus ein jeweils eigenes Linux zusammenstellen, nur mit anderem Namen. Es gibt dabei z.B. verschiedene graphische Benutzeroberflächen, die man einbauen kann, so dass sich die Versionen rein optisch etwas voneinander unterscheiden. So haben sich die Leute von Ubuntu für eine bestimmte Oberfläche entschieden, und die Leute von Mint für eine andere.
Das wäre etwa so, wenn jemand auch ein Windows macht, aber sich eben dafür entscheidet, es optisch etwas anders zu gestalten. Gut, das wär jetzt nicht möglich, weil Microsoft auf Windows die Hand drauf hat, und davon nix preis gibt.

Und genau DAS ist der Unterschied. Linux ist ein freies System. D.h. der Programmcode ist frei zugänglich, so dass derartige Änderungen möglich sind.

Das führt dazu, dass einem bei Windows das System vorgesetzt wird, so wie es ist, und bei Linux kann man aus einer Reihe von Versionen auswählen, weil dort eben sich verschiedene Gruppen von Menschen zusammengefunden haben, und wegen des frei zugänglichen Programmcodes, der auch noch kostenlos ist, auch unterschiedliche Schwerpunkte schufen. Das eine Linux ist eher als Windows-Ersatz gedacht auf Einzelrechnern, das andere als Server-Betriebssystem, wieder ein anderes als Mediensystem usw usf.

In Echt ist es alles ein wenig komplizierter, aber das Grundprinzip bleibt bestehen.

Microsoft, sprich Bill Gates, hatte den Vorteil, dass er zu Beginn seiner Karriere ein Betriebssystem geschaffen hat, mit dem er Alleinunterhalter auf der Welt war. Das war damals MS-DOS, und danach dann die ersten Windowsversionen. Damit hat er immens Geld verdient, und so ein Monopol aufgebaut, mit dem er jetzt bestimmen kann, wo es lang geht.

Er war eben damals zur richtigen Zeit am richtigen Ort, und hatte ein Produkt in der Hand, das er rundherum verkaufen konnte wie warme Semmeln.

Heute ist Microsoft (oder Winzigweich, wie ich gerne sage), dazu in der Lage zu diktieren.

Wäre die Sache anders gelaufen, und Linus Torvalds (der Urheber von Linux) wäre zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen, mit dem richtigen Produkt, dann hätten wir heute alle Linux auf den Rechnern. Mit dem Unterschied, dass Linux wohl weiterhin ein freies, kostenloses Betriebssystem wäre.

Aber die Geschichte hat leider einen anderen Verlauf genommen, und so müssen sich die meisten PC-Nutzer heute mit einem Betriebssystem auseinandersetzen, das ihnen vorschreibt, wie die Dinge zu laufen haben (frei nach dem Motto: Akzeptiert es oder lasst es), und das v.a. vorschreibt, wie viel man dafür bezahlen muss.

Linux lade ich nach wie vor aus dem Internet herunter, brenne es auf DVD und installiere es. Kosten: 1 DVD-Rohling und 20 Min. Zeit.

Windows lade ich, wenn ich darf, aus dem Internet herunter, brenne es auf DVD und installiere es. Kosten: 1 DVD-Rohling, 1,5 Std. Zeit und ca. 120 €.

Ich frage mich, was mich solange davon abgehalten hat, Windows abzuschaffen. Im Lauf der letzten 20 Jahre habe ich wohl ca. 500 € für diese Betriebssysteme ausgegeben, und habe mich ständig damit herumgeschlagen, was ich an Hardware aufrüsten musste, um diese Betriebssysteme sinnvoll nutzen zu können. Dies dürfte nochmal so um die 1.000 € ausgemacht haben. Und das alles nur dafür, dass es Winzigweich gut geht und deren Bilanzen stimmen. Ganz zu schweigen von dem ewigen Hick-Hack bzgl. Datensicherheit.
Mir fällt gerade auf, dass die o.g. Summen ca. 3.000 DM entsprachen.

NOCH habe ich Windows und Linux parallel laufen. Einem gewissen Sicherheitsbedürfnis meiner Daten entsprechend. Wenn ich keinen Grund finde, in absehbarer Zeit, der dafür spricht, dass ich Windows für ganz bestimmte Dinge unausweichlich benötige, dann wird es sich mittelfristig verabschieden dürfen.

So …. soweit mal für heute.

Allen ein schönes Wochenende.
Gruß,
das Smamap

Ab Montag gibt es nichts mehr zu essen !!!

Den Eindruck hatte ich heute jedenfalls.

Ich hatte eine Bekannte lediglich darum gebeten, mit mir per ihrem Auto mal kurz am Supermarkt vorbei zu fahren, um 2 Pakete Wasser zu holen. Das zu Fuß zu holen, ist mir dann doch immer etwas zu beschwerlich.

Mir schwante schon Schlimmes, wie ich feststellte, dass der Parkplatz knackevoll war.
Drinnen sah es natürlich auch nicht anders aus.

Normalerweise bin ich in einer solchen Angelegenheit innerhalb von 5 Minuten wieder draußen.

Heute dauerte es ewig.

Nicht dass mir das etwas ausmacht, denn wenn ich Einkaufen gehe, dann nur dann, wenn ich auch Zeit habe.
Aber heute wartete draußen ja jemand auf mich. Und ich finde es einfach unhöflich, wenn jemand, der mir schon hilft, dann unnütz ewig auf mich warten muss.

Aber was half es?

Heute war es eben so, dass das Förderband an der Kasse gar nicht lang genug sein konnte für die einzelnen Einkäufe. Da kam ich mir mit meinen 2 lumpigen Wasserpaketen fast schon ein wenig doof vor.

Irgendwann war ich dann tatsächlich Richtung Ausgang unterwegs.
Eigentlich hatte ich vor gehabt, auf dem Weg nach draußen noch kurz meinen Lottoschein beim Zeitschriftenhändler abzugeben. Aber von „kurz“ konnte heute keine Rede sein.
Und wie ich also dort vorbei kam, und mich schon in Schräglage befand, in meiner Kurvenkrümmung, rein zur Lottoannahme, da beschleunigte ich fluggs wieder in Gegenrichtung, ob der ca. 10 Leute, die da anstanden. Und aus den Augenwinkel erspähte ich, dass jeder so mindestens ….. wenn nicht mehr Sachen im Arm hatte.

Also heute nur Wasser.

D.h. nein ….. ich war dann heute abend, um halb 8 noch zu Fuß Richtung Discounter unterwegs, um die wirklich notwendigen Sachen für Weihnachten einzukaufen. Und was soll ich sagen, das Etablissement war beinahe leer.
Und morgen Abend führt mich mein Weg dann nochmal zu Fuß zum Supermarkt (dort gibt es ja, im Gegensatz zum Discounter, so Manches auch Einzelweise; also z.B. einzelne Kartoffeln oder einzelne Gelberüben (zu Hochdeutsch: Karotten).

2 Dinge werden ich mit Sicherheit nicht machen: Zum einen nächste Woche auch nur IRGENDWAS kaufen gehen, und zum anderen für Weihnachten nicht mehr kaufen, als sonst auch.

Es grüßt,
das Smamap

Wer anderen eine Grube gräbt …

Langsam aber sicher spricht es sich durch ….

HIER NACHZULESEN

…. dass Microsoft da einige Dinge treibt, die nicht so das Gelbe vom Ei sind.

Ev. glauben da ja maßgebliche Leute, dass man sich als Konzern, der groß und mächtig ist, alles Mögliche erlauben kann.

Man stelle sich vor: Ein Windows7-Anwender, der in einem älteren Rechner noch eine relativ kleine Festplatte hat (sagen wir mal 80 GB), und bisher platzmäßig wunderbar zurecht kommt, mit dem, was er so macht, erhält, ohne sein Wissen, einen Download der Windows10-Installationsdateien auf seinen Rechner gespeichert, und hat plötzlich das Problem, dass seine Festplatte voll ist.

Es gibt so Einige, die dazu sagen „wer hat denn heute noch so eine kleine Festplatte“? Denen muss man sagen … da gibt es Einige.

Nochmal: Er erhält das ungefragt.

Und nicht nur das: Winzigweich hat vor, das Ganze als wichtigen Update zu bezeichnen, so dass es bei Vielen dann automatisch installiert wird ….. und schwupp haben all diejenigen, bei denen das standardmäßig so eingestellt ist (was bei den Meisten der Fall sein dürfte), Windows10 auf dem PC.
Ob alles anstandslos läuft, stellt sich dann raus, und mehr noch, MS deaktiviert/deinstalliert, nach heutigem Stand, Programme, die von MS als inkompatibel eingestuft sind (nach welchen Kriterien auch immer das geschieht).
Wie gesagt, alles ungefragt.

Wie ich schon öfter anmerkte: Winzigweich hat ein gutes Betriebssystem geliefert. Aber so nach und nach scheinen sie dabei zu sein, alles wieder kaputt zu machen.

Ich habe Vorsorge getroffen: Zwar habe ich Windows10 schon am Laufen, und bin sehr zufrieden damit. Aber ich habe jetzt parallel dazu Ubuntu installiert (=Linux), und wenn da noch so ein paar weitere Dinge von MS kommen, dann ist die W10-Partition ganz schnell geplättet.

Wen es interessiert …. ich werde in einem weiteren Beitrag davon berichten, wie es mir erging bei der Ubuntu-Installation.

Schönes We
Es grüßt,
das Smamap

 

Automatik ist auch nicht mehr das, was es mal war …

Eine Bekannte von mir, hat sich ein neues Auto gekauft.

Aus gesundheitlichen Gründen kann sie nur Automatik-Getriebe fahren.

Ich konnte das Auto heute mal fahren, und musste erstmal einen klein Crashkurs in „Automatik“ nehmen.

Früher war es so, dass es da die Stellungen P, R, N, D, 3 und 2 gab (gab´s 1 auch?). Mit D als die Normale Fahrstellung.

Heute hat man nur noch P, R, N und D. Damit es aber nicht gar so einfach wird, gibt es noch die Variante „Sport“, wenn man den Wahlhebel in der Stellung D einmal kurz nach unten drückt und wieder loslässt. Dient quasi zum Ausbeschleunigen der Gänge, die dann sehr viel später schalten.
Und wenn man den Wahlhebel nicht nach unten drück, sondern einmal kurz nach rechts und wieder loslässt, dann hat man die Stellung S erreicht, was jetzt freilich NICHTS mit Sport zu tun hat, sondern jetzt kann man praktisch selber schalten, indem man über den Wahlhebel durch kurzes Vorwärts- oder Rückwärtsziehen, kundtut, dass man jetzt hoch- oder runterschalten will.

Als jahrzehntelanger Gangschalter sucht man bei letzterer Einstellung anfänglich ein Kupplungspedal, was in einem Automatikauto naturgemäß nicht vorhanden ist.

Kein Zweifel: Das Auto ist sehr schön zu fahren, und bietet Einiges an Komfort. Allerdings ist eines, finde ICH zumindest, etwas gefährlich: Das Fahrzeug bietet derart viele Möglichkeiten an Displays, abrufbaren Daten, Fahreinstellungen und dergleichen mehr, dass man sich schon etwas dazu zwingen muss, die Augen auf der Straße zu halten.

So schön das heute war, mal wieder Auto zu fahren …. rückfällig werde ich mit Sicherheit nicht.

Es grüßt,
das Smamap

 

Microsoft wie eh und je?

Und wieder mal ist mir was sauer aufgestoßen mit den Kameraden!

Ich schicke voraus, dass mir Windows10 nach wie vor gut gefällt, und ich es nutze.

Jedoch ……..
Es wird von Winzigweich kräftig die Trommel gerührt, dafür, auf Windows10 umzusteigen. Dabei wird allen Windows7 und Windows8 Nutzern das neue Betriebssystem kostenlos angeboten, wenn sie innerhalb eines Jahres seit Erscheinen von W10, den Upgrade machen. Was viele nicht wissen und auch kaum wo nachzulesen ist (MS hängt das zumindest nicht an die große Glocke):
Diese Kostenlosigkeit endet, nach heutigem Stand, spätestens dann, wenn der Rechner hinüber ist. Denn wenn sich die Hardware wesentlich verändert, dann erkennt Windows10 das, und erwartet die Eingabe eines Lizenzschlüssels für das Betriebssystem, welchen man natürlich nicht hat, weil man ja kostenlos von Windows7 upgegradet hat.

Wenn das o.g. 1. Jahr schon vorbei ist, dann ist man gezwungen, entweder sich eine Windows10-Lizenz zu kaufen oder wieder auf Windows7/8 zurückzugehen.

Das haben sich die feinen Herrschaften in Redmond schön ausgedacht. Es reicht ja auch schon, wenn in den Rechner ein neues Board (=Hauptplatine) eingebaut werden muss. Etwa nach einem Blitzschaden. Das ist schon eine solch wesentliche Hardware-Änderung, dass o.g. Weg zwingend ist. Bisher war es immer so, dass man ein Windows auf einem anderem Rechner genauso installieren konnte (natürlich nur auf einem gleichzeitig, alles andere war immer schon illegal).
Das geht jetzt nicht mehr. Ein kostenloses Windows ist an den PC gekoppelt, und die sogenannte Hardware-ID wird bei MS gespeichert. Ändert sich die, weil eben was Wesentliches getauscht wird, stimmt die ID nicht mehr überein, und schon geht der Mist los.

Letztlich läuft es also darauf hinaus, dass sich jeder irgendwann eine Windows10-Lizenz kaufen muss, und es somit mit der Kostenlosigkeit nicht weit her ist.
Aktuell kostet so eine Lizenz ab 100€.

So sehr mir das Windows10 gefällt, ganz im Gegensatz zu Windows8, was ja ein glatter Reinfall war, so ist Winzigweich grade wieder dabei, sehr viel Porzellan zu zerschlagen. NOCH hat sich das nicht herum gesprochen, aber der Zeitpunkt wird kommen.

Vll hoffen die Herren darauf, dass das schon nicht so schwerwiegend gesehen wird, wenn es dann irgendwann einmal soweit ist. Andere Dinge, wie die umfassende Datenweitergabe von Windows10 oder etwa die Tatsache, das das Download von W10 im Hintergrund schon vielfach auf die Windows7/8 PCs kopiert wird, ohne dass das irgendwer genehmigt hätte usw usf … all das wird dann, so hoffen die Herren wohl, schon wieder vergessen sein.

Ob solcher Verfahrensweisen, bekomme ich immer einen dicken Hals. Dann nämlich, wenn Versprechen nicht eingehalten werde, und wenn man durch die Hintertür zu etwas gezwungen wird, ohne dies selbst entschieden zu haben.

So ganz nebenbei: Den Insidern (also jenen, die viele Monate das neue Betriebssystem getestet haben, und viel dazu beigetragen haben, dass es zu dem geworden ist, was es mittlerweile ist), hatte man zu verstehen gegeben, dass sie das Windows10, sozusagen als Dankeschön, kostenlos weiternutzen dürfen. Wenn sie weiterhin die Änderungen an Windows10 testen. Diese Insider trifft nun das gleiche Schicksal. In dem Moment, in dem der PC, auf dem das bisher lief, sich in wesentlichen Komponenten ändert, sind die Insider gezwungen, sich eine Windows10 Lizenz zu kaufen.

Ich werde mir in keinem Fall eine Lizenz kaufen. Ich habe mich auf das Versprechen der Kostenlosigkeit von Windows10, für Insider oder aber für Nutzer von Vorversionen, verlassen, und wenn jemand ein Versprechen nicht hält, da bin ich, auch im normalen Leben, rigoros (mal abgesehen von „Kleinigkeiten“): Wenn man sich auf ein gegebenes Wort nicht mehr verlassen kann, dann ist der Fall für mich gestorben.
Und Ende im Gelände.

Es grüßt,
das Smamap

TV at its best

Ich bin ja einer, der gerne TV schaut.

Nur – so ein paar NO GOs gibt es schon.

Vor 18 Uhr gibt es auf keinen Fall TV (Ausnahme: Sport am Wochende).
Reality Soaps kommen absolut nicht in Frage.
Niveau muss es haben

Was ich sehr gerne habe, sind physikalische/astronomische Dokus, Diskussionen über aktuelle Themen (sofern eine gewisse Diskussionskultur gepflegt wird), Fußball, Snooker, mal ein gut gemachter Spielfilm oder ein klassischer Western.

Was es da allerdings zur Zeit so zu sehen gibt, das drängt mich immer mehr dazu, das TV-Gerät abzuschaffen (sehr alt), und das, was ich sehen möchte, über´s Internet zu „buchen“.

Auf dem einen Kanal läuft eine Soap, auf dem nächsten die 23ste Wiederholung einer Doku, wieder auf dem nächsten eine Quizsendung (eine von Vielen; hat man eine gesehen, kennt man alle), einen Kanal weiter eine total reale Detektiv-Geschichte, auf dem nächsten das Skispringen von Vorgestern, dann noch ein Wettstreit um Lippen-Balsam-Sticks (essender Weise), nicht zu vergessen das Dschungelkamp (das ich genau 5 Sekunden betrachte); gleiches gilt für Bohlen Superstar-Gehabe, usw usf etc bäbä.

Ich kann mich an Zeiten erinnern, da gab es genau 4 Programme. Heute sind es geschätzte 20 (zumindest auf meinem UrAltFernseher), und die Qualität ist trotzdem derart mies, dass man fast schon verzweifelt nach Besserung fahndet.

Ganz bewusst ausnehmen möchte ich manche 3. Programme, den Kanal „Phoenix“ und „3Sat“.

Mein Problem: Es ist ja kein Thema, sich über eine Videothek oder Mediathek im Netz das auszusuchen, was man gerne hätte. Jedoch habe ich dann Bedenken, einigermaßen aktuell zu bleiben, was die momentane Nachrichtenlage angeht, und aktuelle Entwicklungen im gesellschaftlichen Bereich sowie in den Naturwissenschaften und im Sport.

Ich habe vor ca. 1 1/2 Jahren die örtliche Tageszeitung abgeschafft, ob der Langweiligkeit derselben, wegen der Kosten und weil ich genau das Gleiche auch im Netz bekomme. Es fehlte mir nichts.

Jedoch sehe ich eine gewisse Lücke, dann, wenn ich das TV-Programm abschaffe. Manche Dinge bekomme ich nicht über´s Netz.
Jedoch habe ich das Gefühl, es wäre nur eine Frage des Suchens, einen Anbieter zu finden, der meine Bedürfnisse deckt. Aber wo anfangen …..

Die Demokratiefähigkeit mancher Mitmenschen

Eben stelle ich fest, dass ich mal einen Beitrag entworfen habe, ohne ihn letztlich zu veröffentlichen. Dies möchte ich jetzt nachholen, zumal er an Aktualität nichts verloren hat

******************

Jüngst stieß ich mal wieder auf ein Thema, das Manche zum Glaubenskrieg ausarten lassen.

Der Rundfunkbeitrag.

Da wird über das Thema politisiert und selbiges zur Überlebensfrage hochstilisiert, und 2 gewichtige Zusammenhänge völlig ignoriert.

Zum einen steht es in unserem Grundgesetzt, in Art.5:
Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet.
Schon im Jahr 1961 stellt das Bundesverfassungsgericht dazu fest:
Art. 5 GG verlangt jedenfalls, dass dieses moderne Instrument der Meinungsbildung weder dem Staat noch einer gesellschaftlichen Gruppe ausgeliefert wird.

Wer die Notwendigkeit sieht, sich mit unserer Geschichte zu befassen, der stößt, das Thema Rundfunk betreffend, sehr schnell auf die Geschehnisse der Nazi-Diktatur.
Unsere Gründerväter verankerten deshalb sehr bewusst im GG, dass es nie mehr geschehen dürfe, dass der Rundfunk dem Staat oder einer gesellschaftlichen Gruppe ausgeliefert wird.

Am Wesentlichsten ist dabei, aus naheliegenden Gründen, die finanzielle Unabhängigkeit.

Und so wurde es von denen, die das 3. Reich noch hautnah miterlebt hatten, beschlossen, dass ein jeder Nutzer Rundfunkgebühren zu entrichten habe, um die finanzielle Ausstattung und damit die Unabhängigkeit der Rundfunkanstalten sicher zu stellen.

Wer sich ernsthaft mit der Propaganda der Nazis beschäftigt und damit, dass diese das ungeheure Potential der Massenmedien erkannten, und es für sich erstmalig nutzbar machten, der wird schnell zur Einsicht gelangen, dass sich Derartiges nicht wiederholen darf.
Und so beschritt man einen anderen Weg, weg vom Staatsfernsehen, gründete öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten, und stellte sicher, dass diese unabhängig bleiben würden. Auch und v.a. finanziell.

Was „Staatsfernsehen“ heißt, das kann jeder erkennen, so er denn will, der mal hinterfragt, was in entsprechenden Staaten dem Volk so vorgesetzt wird/wurde. Ob das jetzt in Russland, China, vormals in der DDR oder wo auch immer ist/war.

Und so haben wir also heute einen Rundfunkbeitrag.

Der 2. Zusammenhang, den ich oben meinte, ist, dass in einem demokratisch strukturierten Gemeinwesen, ein jeder tun und lassen kann, was er möchte. Ausgenommen sind die für jedermann gültigen Regeln des Zusammenlebens, die in Gesetzen ihren Niederschlag finden. Und diese Regeln werden und wurden stets von der Mehrheit festgelegt. Die jeweiligen Mehrheiten werden bestimmt über die Wahlen, die die Zusammensetzung der Legislative ergeben.

Zur Demokratie gehört ebenso das Akzeptieren und Mittragen von Entscheidungen, die nicht der eigenen Sichtweise entsprechen.
Wenn jemand eine Meinung/Regelung/Bestimmung nicht einzusehen vermag, so gehört es dennoch zum guten demokratischen Benehmen, die Meinung/Regelung/Bestimmung der Mehrheit zu akzeptieren und mitzutragen. Dabei bleibt selbstverständlich die Möglichkeit unbenommen, den Versuch zu unternehmen, andere Mehrheiten zu finden, und damit eine andere Regelung.

Wenn allerdings jemand es nicht vermag, eine Mehrheitsentscheidung mitzutragen, auch wenn er anderer Meinung ist, dann ist er meiner Meinung nach in einem demokratischen Gemeinwesen fehl am Platz.

Und so ist und bleibt die Unabhängigkeit des Rundfunks, auch die finanzielle, einer der Grundpfeiler unserer freien Gesellschaft. Aus meiner Sicht ein genauso wichtiger Grundpfeiler, wie die Gewaltenteilung, die Meinungs- und die Wahlfreiheit.
Was freilich nicht heißen darf, dass etwas nicht auch verbesserungsfähig sein kann. Es gibt so Manches in unserem Staat, an dem man arbeiten muss. Und das geschieht auch. Gottseidank. Denn wenn das mal aufhören würde, dann wären wir am Ende.

Allerdings: Bei allem, was in unserer Demokratie nicht rund läuft ….. bisher habe ich noch kein besseres System gefunden, und deshalb lebe ich in ihm

Was uns jedenfalls NICHT weiterbringt, ist der Wahlspruch „ich bin dafür, dass wir dagegen sind“.

Es grüßt,
das Smamap

Wird es gelingen – II

Sie haben also eine Vereinbarung zustande gebracht.

Man wird sehen, was von diesen Versprechen zu halten ist.
Ob sie wieder LEER sein werden?

Was mich, ohne genaue Kenntnis der Inhalte, von Beginn an stört, ist, dass die Vereinbarung ab 2020 gilt – grade so, als hätten wir Zeit.

Andererseits – besser als weniger. Und es muss ja keinen davon abhalten, etwas zu tun.
Auf jeden Fall gibt es die Ausrede nicht mehr, dass die anderen ja auch nix tun.
Und zudem kann Deutschland, als eines der reichsten Länder überhaupt, sofort damit beginnen, etwas zu tun, und zwar etwas Wesentliches.

Wachs in meinen Händen

Gestern stellte ich fest, dass meine große Kerze nur zu 2/3 abgebrannt war, weil der Docht bei der Herstellung der Kerze offenbar falsch behandelt worden war.

Wie auch immer, ich hatte reichlich Wachs übrig.

Und so tat ich das, was ich schon mal zu Weihnachten (bzw. danach) gemacht hatte. Damals hatte ich nämlich ein „Wachskerzen-Mach-Set“ bekommen.

Die Rezeptur von damals hab ich freilich etwas abgeändert.

Ich verfuhr wie folgt:
Ich setzte einen kleinen Topf mit Wasser auf, ließ das Wasser langsam heiß werden, und setzt oben eine Kunststoffschüssel auf (etwas größer wie der Topf), füllte diese mit Wachsstücken, und verflüssigte auf diese Weise langsam aber stetig mein Wachs (die Schüssel ragte etwas in Wasser).

Früher ging es jetzt mit einer leeren Klopapierrolle weiter, die dann mit Wachs ausgegossen wurde. Aber damit erhielt ich immer reichlich schlanke Kerzen, wo ich doch gerne etwas größere wollte.

Diesmal nahm ich einen einfachen Joghurtbecher. Dessen Inhalt hatte natürlich schon längst seinen Weg gefunden.

Ich schüttete einen halben Zentimeter flüssige Wachs hinein, brachte meinen Docht ein, und fixierte ihn mit einer Wäscheklammer.
2015-12-12 17.09.08
Das Fixieren geschieht derart, dass der mittig aus dem Becher ragende Docht mit der Wäscheklammer geklemmt wird, so dass die Klammer oben quer auf dem Becher liegt, und so also der Docht nicht beiseite kippen kann.

Man muss darauf achten, dass der Dochtteller unten mittig aufsitzt.

Wartet man jetzt ein paar Minuten, dann verfestigt sich das wenige Wachs im Becher, und fixiert somit den Docht auch dort.

Dann ist der Zeitpunkt gekommen, den Becher mit Wachs zu füllen. Man darf damit nicht zulange warten, damit sich die beiden Wachsschichten temperaturmäßig noch miteinander verbinden können.

Der Topf muss währenddessen immer auf Temperatur gehalten werden, damit das Wachs in der Schüssel flüssig bleibt.
Man braucht es nämlich noch, weil das Wachs im Becher beim Erkalten schrumpft, und deswegen oben in der Kerze ein Kuhle entsteht. Diese muss man mehrmals mit Wachs wieder aufgießen.
Auch dies darf nicht zu spät erfolgen, sprich nicht erst dann, wenn das Wachs im Becher schon erkaltet ist (was mir gestern widerfuhr, weil ich vor lauter fernsehen die Zeit vergaß).

Heute morgen war alles dann durchgekühlt, und ich schnitt den Becher vorsichtig, mit einem Teppichmesser, mit kleiner Klinge, von oben nach unten auf, und auch den Boden einmal quer, und entfernte dann selbigen.

Falls das jemand auch so versucht, dann bitte immer darauf achten, dass weit entfernt von den Fingern geschnitten wird.
Ich hatte vor vielen Jahren einmal die Ehre, einen Handwerker, der sich mit einem solchen Messer die Fingerkuppe abgeschnitten hatte, ins Krankenhaus zu fahren. Wenn ich daran denke, dann stellen sich mir heute noch die Haare auf (was damals ohne Belang war, weil es darum ging, diesem Menschen zu helfen).

Jedenfalls sah meine Resultatskerze von gestern SO aus …
2015-12-12 17.02.56

Sie sieht nicht nur etwas kleiner aus, sie ist es auch, weil ich für DIESE Art des Vorgehens gestern nicht mehr genügend Wachs hatte.
Wenn ich den Joghurtbecher hätte ganz voll machen können, dann wäre sie schon stattlicher ausgefallen.

2 Anmerkungen dazu:
Zum einen sieht man auf dem Foto, wie sich das tut, wenn man den beschriebenen Trichter erst zu spät auffüllt.
Und zum anderen sieht man auch, wie eine durch und durch rote Kerze entsteht, obwohl das Ausgangswachs weiß war, mit außenherum nur einer dünnen Rotschicht.

Falls jemand das auch so machen möchte …. viel Spaß dabei.

Es grüßt,
das Smamap

Wird es gelingen ?

Da sind sie also immer noch dabei in Paris, um eine Vereinbarung zu erreichen.

Ich hoffe ja sehr, dass es gelingt, und meinen Pessimismus in dieser Sache widerlegt.

Aber noch glaube ich nicht so recht daran. Und auch wenn die Tinte unter der Vereinbarung zu trocknen beginnt, und dann auch tatsächlich mal trocken ist, ist es noch ganz etwas anderes, sich auch wirklich daran zu halten, und den Geist dieser Vereinbarung ohne Wenn und Aber zu verwirklichen.

Es ist deshalb etwas anderes, weil die Völker, die in Wohlstand leben, es zustande bringen müssen, nicht nur durch technische Errungenschaft und durch Geld etwas zu erreichen. Nein, sie müssen sich auch selbst beschränken.

Und die Regierungen letzterer müssen den Mut haben, ihrer Bevölkerung zu vermitteln, dass es notwendig ist, sich nicht nur selbst zu beschränken, sondern auch zu verzichten.

Es ist das erste Mal in der Menschheitsgeschichte, dass sich etwas nicht mit Macht, Gewalt oder Geld erreichen lässt. Denn der Natur ist es völlig egal, WER auf der Welt WAS ist. Sie richtet sich ohne Ausnahme nur nach den Gesetzen der Physik.
Dies bedeutet z.B., dass wenn zu viele Schadstoffe in der Luft sind, dann die Erde sich immer mehr erwärmt, die Eismassen abschmelzen, die Salzkonzentration in den Weltmeeren immer mehr abnimmt, die Meeresströmungen immer mir durcheinander oder zum Erliegen kommen, die Meeresspiegel immer weiter ansteigen, die Arten aussterben, die Menschen verhungern und verdursten, Flüchtlingsströme entstehen usw usf.

Letztlich gilt nur der Satz: Wir brauchen die Natur, aber die Natur braucht UNS nicht.

Somit ist Paris der Wendepunkt unserer Menschheitsgeschichte. SO oder SO.

Es grüßt,
das Smamap