Kürzlich hatte ich mich ja HIER zum Thema schon mal geäußert.
Jetzt bin ich dran gegangen und habe sämtliche Logins mit neuen Passwörtern versehen. Diese wurden dabei vom Passwortmanager erstellt. Die Funktion des Browsers, sich meine Zugangsdaten zu merken, hatte ich schon vor einigen Tagen ausgeschalten (diese Funktion stellte ja das Auffangnetz dar, falls der Passwortmananger nicht das bringen würde, was er versprochen hatte).
So hat also jede Seite, in die ich mich einloggen muss, jetzt ein eigenes Passwort. Und zwar ein Passwort nach dem Muster „abc2DEfg23xya“.
Es ging denkbar einfach: Ich ging, z.B. bei meinem Stromlieferanten auf dessen Seite, loggte mich dort ein und ging an die Stelle, wo man das Passwort ändern kann. In aller Regel wird dort das bisherige Passwort verlangt, welches der Passwortmanager ja weiß, und einfügt, und in den beiden Zeilen, wo ich ein neues Passwort eintragen bzw. dann nochmal wiederholen muss, da klicke ich auf ein Symbol, das der Passwortmanager da schlauerweise einfügt, und daraufhin schlägt dieser ein neues Passwort vor (z.B. sowas wie oben).
Per Mausklick speichert der Passwortmanager das in seiner Datenbank automatisch ab, so dass ich mich künftig automatisch mit dem neuen Passwort einlogge.
Abschließend muss ich nur noch auf der (Strom)Anbieterseite bestätigen, dass auch dort mein neues Passwort so abgespeichert wird.
Fertig.
Auf diese Weise habe ich 16 neue Passwörter vergeben.
Es ist zwar ein seltsames Gefühl, wenn man keinerlei Passwörter mehr im Kopf hat, sondern diese nur noch in der Datenbank des Passwortmanagers vorhanden sind, aber dazu ist das Ganze ja da.
Vermutlich muss ich mich an dieses Gefühl nur noch gewöhnen, und es erscheint jetzt schon als wesentlich weniger gravierend, als das Gefühl dasselbe Passwort an mehreren Stellen zu verwenden.
Selbstverständlich habe ich hinterher die Datenbank auch auf dem Stick gesichert.
Ich muss dann nur noch konsequent die Passwörter regelmäßig ändern. Mir schwebt da ein jährlicher Turnus vor.
Es grüßt,
das Smamap
Nachtrag: Was ich jetzt auch nicht mehr mache, so wie früher, ist, mich auf diversen Seiten nicht mehr auszuloggen. Das tat ich meist aus Bequemlichkeit, aber genau genommen eig eher deswegen, um mir nicht jedesmal das Gerhirn zu zermartern, welches nun denn das Passwort für diese Seite sei. Das hatte auch den unangenehmen Nebeneffekt, dass ich, falls ich mich doch mal versehentlich ausloggte, in aller Regel das Passwort nicht auswendig wusste.
Jedenfalls mache ich es mir künftig zur Gewohnheit, mich immer überall auszuloggen, auch aus Sicherheitsgründen, damit nicht jemand anders „einfach so“ auf die Seite kommt. Ist ja auch kein Problem, weil mein Passwortmananger kennt ja die Zugangsdaten.
Ich liebäugle ja auch schon länger mit einem Passwortmanager, weil ich so vergesslich bin und ständig neue Passwörter anfordern muss.
Ich habe nur Bedenken, was passiert, wenn das Ding gehackt wird.
Eins ist klar: 100%ige Sicherheit gibt es nicht. Man kann sie nur höchstmöglich gestalten. Und mir ist keine höhere Sicherheit bekannt, als die eines Passwortmanagers. Die Datenbank ist verschlüsselt mit einem Masterpasswort, das nur der Anwender kennt, und ewig lang ist.
Es gibt nur eins, was ähnlich sicher ist: Der sicher aufbewahrte Zettel, auf dem sämtliche Passwörter stehen.
ahhhh, Danke dir.
Ja, klar, hunderprozentige Sicherheit gibt es im Netz niemals.
Ich werde mich mal vorsichtig rantasten an den Passwortmanager.
Vorbildlich! Mein Respekt!!!!!!