PC – Marke „antik“ – ein Bericht

Hab gestern mal einen Versuch gestartet.

Will heißen, ich wollte mal rausfinden, was man mit einem antiken PC noch machen kann.

Hatte also einen uralten Pentium 3 hier, einen Rechner mit einem 900 MHZ Prozessor, und 512 MB Speicher. Das Ganze wohl ca. 20 Jahre alt.

2016-02-28 18.38.29

Also was tun damit?

Irgendein Windows installieren konnte ich vergessen.
Windows XP, was noch gegangen wäre, wird seit längerem nicht mehr unterstützt, gibt also schon lange keine Sicherheitsupdates mehr dafür, und ins Netz gehen soll ja doch möglich sein.
An neuere Windosen ist gar nicht zu denken. Da hat Microsoft frühzeitig alle Möglichkeiten blockiert.

Also ein Versuch mit Linux!

Kurz nachgesehen, was Ubuntu an Systemressourcen fordert: Als da wären 700 MHZ und 512 MB, als Minimalanforderung.

Hatte hier noch etwas Speicher liegen und so rüstete ich den Altrechner auf 1 GB Speicher auf ….. sollte also gehen ….. frisch an’s Werk

Die Installation lief, zog sich aber merklich. Auf meinem Core Duo Rechner war Ubuntu in 20 Min. installiert gewesen. Auf dem Antik-PC dauerte es eine gefühlte Stunde.

Es scheiterte dann aber zunächst schon mal daran, dass die Einblendung am Schluss der Installation nicht kam, man solle doch jetzt die DVD aus dem Rechner nehmen und mit ENTER bestätigen.
Der Bildschirm blieb nämlich schwarz.

Also PC hard resetet, DVD entfernt und gewartet ……..
5 Minuten später war die Oberfläche da

Kurz gesagt …. an ein Arbeiten war nicht zu denken. Jede Aktion erforderte Gedult, in Form einer Ubuntu-Gedächnisminute. Also ein Arbeiten mit Ubuntu, auch mit etwas mehr als den Minimalanforderungen schien unmöglich.

Da erinnerte ich mich an die Installations-DVD, die ich kürzlich (warum auch immer) für Lubuntu gebrannte hatte. Lubuntu ist auch nichts anderes als Ubuntu, halt nur mit einer anderen graphischen Oberfläche (deshalb das „L“ davor). Und Lubuntu benötigt weniger Systemressourcen.

Rechner mit Lubuntu installiert, und läuft. Es ist ein flüssiges Arbeiten möglich.

Lubuntu soll angeblich schon mit 128 MB RAM und 350 MHZ laufen. Aber es kann wohl niemandem empfohlen werden, sowas zu machen. Aber mit 900 MHZ und 1 GB Arbeitsspeicher läuft es doch schon realtiv flott. Lichtgeschwindigkeit darf man natürlich nicht erwarten.

Und so habe ich also jetzt hier einen Uraltrechner stehen, der halt einfach läuft. Ich werde ihn wohl als kleinen Server einsetzen, für welche Zwecke auch immer.

Wer also noch was Altes rumstehen hat … nicht wegwerfen, weil Microsoft es sagt …..

Es grüßt,
das Smamap

 

Freu mich echt über jede Nachricht !!!

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