Planung ist das halbe Leben

Planung ist eigentlich was, was mir zuwider läuft.

Jedoch muss ich eingestehen, dass das mitunter hilft, und ich muss eingestehen, dass es zum Teil auch ein Teil von mir ist.

Allerdings bin ich im Lauf der Jahre zu der Überzeugung gelangt: Soviel Planung wie nötig, aber so wenig wie möglich. Denn es zehrt oftmals nur überflüssigerweise an deinen Kräften, wenn du zu sehr planst. Ständig planen, und dann ist doch alles ganz anders, weil die äußeren Einflüsse nicht mitspielen, das bringt häufig nicht allzuviel.

V.a. auch, weil die spontane Entscheidung einen dann doch öfter weiter bringt.

Allerdings jetzt, bei meinem anstehenden Umzug, scheint etwas Vorausplanung dann doch angebracht zu sein.

Und so habe ich also jetzt schon mal ein paar Umzugskartons gefüllt, mit Sachen, die ich innerhalb der nächsten 4 Wochen sicherlich nicht benötigen werde. Also zB irgendwelche Bevorratungen, Dinge die ich doppelt habe, Dinge die ich nur alle heilige Zeit brauche, Bücher die ich mit Sicherheit demnächst nicht lesen werde, sämtliche Deko und dergleichen mehr.

All das kann dann schon mal in die neue Wohnung gebracht werden, wenn ich denn mal den Schlüssel dazu habe. Dann habe ich DANN, wenn es ernst wird, nicht mehr soviel zu packen.

Und trotz der Tatsache, dass ich versuche, so wenig wie möglich zu haben – was in meiner kleinen Wohnung auch durchaus leicht fällt – kommen da doch ein paar Kartons zusammen.

Bisher sind es 6 Stück.

Wobei ich immer versuche die kleine Ausgabe an Umzugskartons zu verwenden, denn schließlich muss ich sie ja auch alleine tragen können. Mein Rücken dankt es mir ungemein 😉

Also plane ich!

Was brauche ich demnächst (nicht); worauf kann ich erstmal verzichten; was kann ich verschieben, was ich zwar demnächst mal gemacht hätte, aber auch nicht schadet, wenn ich es erst zu einem späteren Zeitpunkt durchführe (z.B. Bügeln).

Ein bißchen Planung hier, etwas Planung da.

Dieses „Vorauspacken“ bringt auch den Vorteil mit sich, dass ich am Inhalt der ersten Kartons erkenne, welche Sachen ich schon lange nicht mehr verwendet habe. Das bringt einem dann auch gleichmal wieder zu Bewusstsein, welche Dinge vollkommen unnötig sind, was man also genausogut entsorgen oder verschenken könnte. Da hätte ich zB einen Stapel CD-Rohlinge. Die verwende ich im Leben nicht mehr (der PC steht nur noch im Eck, und ich mache alles auf dem Tablet). D.h. also, die CDs verwenden Stauraum, müssen mit umgezogen werden, verstauben immer nur. Freilich kann ich mein Leben mit derlei Tand vollstopfen, immer wieder mit umziehen, irgendwo lagern, instandhalten, rein halten etc etc etc. Aber wozu?

Auch meinen PC werde ich über kurz oder lang abschaffen. Spätestens dann, wenn ich ihn 1/2 Jahr nicht mehr verwendet habe. Die ganzen Kabel und der LCD-Bildschirm fallen dann ebenso weg. Genauso wie das ganze Zubehör.

Etwas Planung hat also machmal auch sein Gutes.

Wie immer, ist der goldene Mittelweg zu suchen und finden.

Es grüßt das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Freu mich echt über jede Nachricht !!!

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